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AstroReality – Planeten- und Mondmodelle mit interaktiver 3D App

19. Juni 2018, Elias Erdnüß

Das junge Unternehmen AstroReality aus San Francisco bringt das Sonnensystem in Ihr Wohnzimmer. Die innovativen Entwicklungsgebiete des 3D-Druckens und der Augmented Reality (erweiterte Realität) werden dabei zu einzigartigen Produkten vereint. Mit  Aufmerksamtkeit zum Detail werden Modelle der Himmelskörper unseres Sonnensystems angeboten, jede Nachbildung mit unverwechselbaren Charakter und einzigartigen Merkmalen. Am beeindruckensten ist das Modell des Mondes LUNAR Pro. Basierend auf Daten der NASA Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter wurde eine hochdetailierte Relief-Oberfläche des Mondes zu erstellen. Krater, Gebirge und Mare lassen sich mit den Fingern ertasten und die realistisch eingefärbte Oberfläche gibt Ihnen das Gefühl, den echten Mond in den Händen zu halten.

Die perfekte Kombination aus handfest begreifbarem Objekt und informativer virtuellen Realität. Dank der AstroReality App für Ihr Smarphone werden die Himmelskörper des Sonnensystems lebendig.

Dabei sind die Modelle nicht nur tolle Hingucker und Dekorationsobjekte, sondern laden auch zu interaktiven Entdeckungsreisen ein. Die (zurzeit nur auf Englisch verfügbare) AstroReality App erkennt über die Kamera Ihres Smartphones die Modelle und bettet diese in eine simulierte 3D Weltraumumgebung ein. Den Himmelskörpern werden dabei Details hinzugefügt (z.B die Ringe des Saturns oder die Atmosphäre der Erde) und Sie lernen wissenswertes über die Planeten. Bei den detailreichen Mondmodell LUNAR Pro sind zusätzliche Informationen über einzelne Oberflächenmerkmale verfügbar, und es lassen sich sogar interaktive Mondmissionen simulieren.

Das Mini Set des Sonensystems beinhaltet alle Planeten und Pluto.

Die Modelle aller Planeten und des Pluto sind mit jeweils 3 cm Durchmesser in einem Set verfügbar. Dazu passend gibt es auch das LUNAR Mini Modell in der gleichen Größe. Der 12 cm LUNAR Pro Globus (dessen Oberfläche 16-mal so groß ist, wie die des Mini Modells) stellt den Mond um ein Vielfaches detailreicher dar.

Außer den Himmelskörpern wird von AstroReality auch ein LUNAR AR Notizbuch angeboten. Mit Relief-Oberfläche des Mondes und eines über die App aufrufbaren 3D Modell unseres Trabanten ist es das richtige Notizbuch für Astronomiebegeisterte und Nachtaktive.

Die AstroReality Produkte eignen sich außerdem hervorragend als Geschenke für vom Weltraum faszinierte Familienmitglieder oder Freunde.

Mars-Opposition 2018: Wie Sie den Mars am besten beobachten – und einfach Details erkennen

18. Juni 2018, Marcus Schenk

Am 27. Juli 2018 ist es endlich so weit: Unser Nachbarplanet Mars kommt in Opposition zur Sonne. Das macht er zwar alle zwei Jahre, doch diese Opposition ist etwas ganz Besonderes. Seit 2003 stand Mars der Erde nicht mehr so nah. Jetzt nähert er sich uns auf nur 57 Millionen Kilometern. Das ist fast die gleiche Entfernung wie vor 15 Jahren. Damit wächst er auf halbe Jupitergröße an und wir können ihn so gut wie nur selten beobachten – inklusive zahlreicher Details.

In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Opposition ist, wie Sie den Mars am besten beobachten, welche Details Sie sehen können und welches Zubehör die Beobachtung verbessert.

Der Mars, Foto: B.Gährken

Inhalt:

  1. Mars: Die Fakten eines faszinierenden Planeten.

  2. Die Marsopposition: Was ist eine Opposition?

  3. Warum findet eine Opposition nur alle zwei Jahre statt?

  4. Warum ist der Mars in diesem Jahr so groß?

  5. Welches Teleskop kann man für die Beobachtung verwenden?

  6. Das sehen Sie, wenn Sie den Mars beobachten.

  7. Hilfreiches Zubehör, das die Marsbeobachtung verbessert.

1. Mars: Die Fakten eines faszinierenden Planeten

6000 Kilometer Durchmesser, 687 Tage Umlaufzeit und ein Berg mit 27.000 Metern Höhe. Der Mars ist nur halb so groß wie die Erde, ihr aber in vielen Dingen sehr ähnlich. Wie unsere Erde besitzt auch er eine feste Oberfläche mit Bergen, flachen Ebenen und Schluchten. Valles Marineris ist eine riesige Schlucht mit 4000 Kilometern Länge und 700 Kilometern Breite. Sie wird auch als Grand Canyon des Mars bezeichnet. Dagegen ist der „echte“ Grand Canyon auf der Erde relativ klein: Nur 450 Kilometern lang und bis zu 30 Kilometer breit.

Der Mars ist der Erde auch sonst ähnlich: Er besitzt Polkappen wie die Erde und auch Jahreszeiten. Wenn jemand auf dem Mars steht, könnte er die Sonne auf- und untergehen sehen. Und er könnte durch ein Teleskop auch die Erde beobachten. Das alles ist möglich, weil er (fast genau wie die Erde) 23,98° gegen die Sonnenbahnebene geneigt ist. Ein Tag zählt auf Mars 24 Stunden und 40 Minuten, der Marstag ist also nur 40 Minuten länger als bei uns.

Eine schöne zweite Welt, oder? Das denken sich auch viele Raumfahrtpioniere. Schließlich gibt es Hinweise, dass der Planet vor Urzeiten einmal lebensfreundlich gewesen sein könnte. Doch aus heutiger Sicht gibt es ein paar Nachteile, die das Leben dort schwierig machen würden. Zum Beispiel die Kälte. Ein dicker Mantel reicht nicht, um sich warm einzupacken, denn die Temperaturen erreichen bis zu -85°C. Immerhin kann es tagsüber am Äquator auch mal wohlige +20°C erreichen.

Auch der Sauerstoff und Atmosphärendruck ist anders: 95% Kohlendioxid, 1,8% Stickstoff und 0,1% Sauerstoff. Auf der Erde: 78% Stickstoff und 20% Sauerstoff. Mit anderen Worten: Auf dem Mars können wir nicht „schnaufen“. Ohne Raumanzug würde das Blut in kürzester Zeit kochen, so als würden wir uns auf der Erde in 35 Kilometern Höhe aufhalten. Also etwa dreimal so hoch, wie die Reisehöhe eines Verkehrsflugzeuges.

2. Die Marsopposition: Was ist eine Opposition?

Eine Opposition findet immer dann statt, wenn der Mars in einer Linie mit Erde und Sonne steht.

3. Warum findet eine Opposition nur alle zwei Jahre statt?

Der Mars umkreist die Sonne einmal in 687 Tagen, also etwa alle zwei Jahre. Wir mit unserem Raumschiff Erde haben deutlich mehr Speed drauf und umrunden die Sonne schneller – in nur 365 Tagen.

Stellen Sie sich vor: Beide Planeten starten gleichzeitig an einem Punkt. Die Erde holt den Mars auf ihrer inneren Bahn irgendwann ein. Doch ein Umlauf reicht der Erde dafür nicht ganz aus, da der Mars sich ja ebenfalls weiterbewegt und nicht stillsteht. Erst nach 780 Tagen ist es dann so weit: Die Erde hat den Mars eingeholt und steht nun in der Mitte. Es ist Opposition!

4. Warum ist der Mars in diesem Jahr so groß?

Wenn er in Opposition steht ist der Mars ein auffälliges Objekt am Himmel. Er geht auf, wenn es dunkel wird, und steht die ganze Nacht hell leuchtend am Himmel. Seine Scheibchengröße ist enorm! Sie wächst auf bis zu 24 Bogensekunden an. Im Teleskop erscheint der Mars deshalb besonders groß. Das bedeutet: Wir können viele Details erkennen. Das ist eine einmalige Chance für visuelle Beobachter und Astrofotografen. Der Mars erscheint nur minimal kleiner als zur Jahrtausendopposition 2003.

Hier sehen Sie wie nah der Mars während seiner Opposition in den Jahren 2018-2035 steht. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Der Mars läuft auf keiner runden, sondern einer exzentrischen Bahn um die Sonne. Dadurch variiert seine Entfernung zur Erde. Je nach Position kommt es dadurch zu einer Oppositionsentfernung zwischen 101 Millionen und 55 Millionen Kilometern. In diesem Jahr: 57,7 Millionen Kilometer. Im Jahr 2020 sind es wieder 62,2 Millionen und 2022 82 Millionen Kilometer. Erst im Jahr 2035 kommt Mars der Erde noch etwas näher als dieses Jahr.

Für Beobachter auf der Nordhalbkugel finden diese nahen Oppositionen unterhalb des Himmelsäquators statt, weil sie stets in die Sommermonate fallen. Der Planet steht dann nicht hoch über dem Horizont: dieses Jahr nur 15°.

Marsgröße im Jahr 2018

Während der Oppositionsschleife nähert sich der Mars, bis er eine Größe von 24″ erreicht. Zum Vergrößern bitte anklicken.

5. Welches Teleskop kann man für die Beobachtung verwenden?

Der Mars ist hell und ein Objekt, das Sie ganz locker mit dem bloßen Auge beobachten können. Er geht am späten Abend im Südosten auf, steigt dann höher und erreicht am 27. Juli 2018 um 1:37 MESZ seinen Meridian. Erst nach 04:30 MESZ verschwindet er wieder hinter dem Horizont. Sie können den Mars nicht verfehlen, denn er ist das einzige Objekt mit einer sehr hellen und rötlichen Färbung.

Im Zeitraum der Opposition ist der Mars recht groß. Deshalb können Sie nahezu jedes Teleskop für die Beobachtung verwenden, selbst ein Teleskop mit 70-80mm Objektivöffnung. Ein schönes Einsteigerinstrument für Planeten ist das Omegon AC 90/1000 EQ-2. Mit einem mittleren oder großen Teleskop von 150-200mm profitieren Sie aber auch von einem höheren Auflösungsvermögen. Das ist wichtig, wenn Sie viele, vor allem kleinere Details erkennen wollen. Achten Sie darauf: Das Teleskop sollte gut justiert und ausreichend an die Außentemperatur angepasst sein. Das sind wichtige Faktoren für ein gutes, kontrastreiches Bild. Viele visuelle Beobachten schätzen Dobson-Teleskope, denn sie sind preisgünstig, lichtstark und sind einfach in der Handhabung.

Mars bei 250-facher Vergrößerung

Der Mars im Teleskop.

Nutzen Sie bei der Marsbeobachtung hohe Vergrößerungen ab 100-fach aufwärts. Denn: Je kleiner der Planet, desto schwieriger ist es, Details zu erkennen. Es eignen sich vor allem kleinere Okularbrennweiten, denn sie erreichen die höchsten Vergrößerungen. Vergrößerungen von 200-300-fach sind bei mittleren bis größeren Teleskopen sinnvoll. Tipp: Hier gibt es die hochwertigen Televue-Okulare zum Sonderpreis.

6. Das sehen Sie, wenn Sie den Mars beobachten.

Wenn Sie mit einem kleinen Teleskop bei 100-facher Vergrößerung beobachten, erscheint der Mars oft als bloße rote Kugel. Mit etwas Geduld erkennen Sie aber schon die Polkappen, denn ihr weiß ist fast schon leuchtend deutlich.

Marsdetails

Mars mit Bezeichnungen, Bild. B. Gährken.

Das auffälligste Dunkelgebiet auf dem Roten Planeten ist die große Syrte. Es handelt sich dabei um eine staubfreie und riesige Hochebene mit 1300 Kilometern Breite. Das Gebiet lieg in Äquatornähe und ist auch schon mit mittleren Teleskopen zu sehen. Das Hellasbecken ist die größte helle Region auf dem Mars und südlich der großen Syrte zu finden. Hier sind oft auch Reif und Staubstürme zu sehen. Die große Syrte und das Hellasbecken sehen Sie aber nur dann, wenn der Mars uns diese Region auch gerade zuwendet. Außedem sind weiße Wolken interessante „Wettererscheinungen“, die man mit größeren Teleskopen und Farbfiltern beobachten kann.

Weitere Tipps für die Detailbeobachtung und Marskarten finden Sie in dem Ratgeber „Mars Guide“ vom Kosmos-Verlag.  

Eine „Mars Map“ zum Ausbreiten bietet der Hersteller Orion an. Sie hilft bei der visuellen Beobachtung und Fotografie

7. Hilfreiches Zubehör, das die Marsbeobachtung verbessert

ADC-Korrektor: für mehr Kontrast am Horizont

Wenn wir ein Objekt dicht über dem Horizont beobachten, dann kann sein, dass das Objekt eigentlich schon untergegangen ist. Das Licht aus dem Weltall wird durch unsere Atmosphäre gebrochen oder: gebogen. Wir sehen das zum Beispiel bei einem Wasserglas und einem Strohhalm. Das Wasser ist ein optisch dichteres Medium – also wird der Strohhalm an einer anderen Stelle dargestellt. Unsere Atmosphäre macht das Selbe.

ADC Korrektor

Ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit ADC und einer Toupek-Kamera.

Ist das ein Problem? Ja. Wenn es um astronomische Objekte geht, dann schon. Denn blaues und rotes Licht wird unterschiedlich stark gebrochen. Objekte bekommen einen Farbrand und wirken kontrastloser. Sie sind einfach unschärfer als Objekte, die höher stehen.

Der ADC von Omegon produziert – wenn man so will – einen negativen Farbfehler. Einen, der der Atmosphäre entgegengesetzt ist. Hier kommt der Planet Mars (oder auch andere Planeten ins Spiel). Der Mars wirkt so, als würde er ein deutliches Stück höher stehen. Als einer unserer Kollegen den ADC das erste Mal ausprobierte, sagte er: »Der Effekt war gigantisch. Es wirkte so, als wäre das Teleskop plötzlich ausgetauscht worden.«

Dispersion

Die Atmosphäre wirkt wie eine einfache Linse und die Farben des Lichts werden unterschiedlich stark gebrochen. Ein Objekt wirkt dadurch höher, als es eigentlich ist und um das Objekt entstehen Farbsäume. Bildquelle: NASA/JPL Solar System Simulator, Courtesy NASA/JPL-Caltech https://space.jpl.nasa.gov/.

Auch in den nächsten Jahren stehen die Planeten recht tief. Aber der ADC ist eine absolute Hoffnung. Sie können Ihn sowohl visuell, als auch fotografisch einsetzten. Dabei ist die Verwendung total einfach: Sie setzen ihn ganz bequem im Okularauszuig ein.

Die Vorteile des ADC in Kurzform:

  • ADC korrigiert atmosphärische Dispersion
  • Farbsäume werden reduziert oder verschwinden
  • Schärfe und Kontrast steigen, als würde der Planet höher stehen
  • Einfach in den Okularauszug stecken und Prismen ausrichten

Farbfilter: dem Mars Details entlocken

Farbfilter sind bei der Planetenbeobachtung nützlich, denn sie steigern Kontraste und machen Details sichtbar, die Sie vorher nicht gesehen haben. Einzige Voraussetzung: Sie sollten schon etwas Erfahrung in der Beobachtung haben. Denn: Astronomischen Sehen, das muss man erst mal lernen.

Farbfilter gibt es in den Größen 1,25“ oder 2“. Sie werden einfach in das Okulargewinde eingeschraubt und schon kann es losgehen.

Aber welche Details erkennen Sie?

Farbfilter für die Marsbeobachtung

Die Farbfilter schrauben Sie in das Gewinde des Okulars ein.

Grünfilter: Damit sehen Sie direkt die Oberfläche, Wolken und Eisnebel werden verstärkt.

Blaufilter: Kann für Eisnebel und Wolken eingesetzt werden.

Gelbfilter: Immer wieder kommt es vor, dass helle Staubstürme die Oberfläche für mehrere Wochen verhüllen. Dafür ist dieser Filter geeignet, denn er hellt diese Gebiete auf.

Orange- und Rotfilter: Ein Orangefilter verstärkt die Hell-dunkel-Strukturen auf der Oberfläche. Er ist der Standardfilter für die Marsbeobachtung. Der Rotfilter macht das Gleiche, ist aber für große Teleskope geeignet.

Tipp: Es gibt auch einen speziellen Marsfilter, der den Kontrast am roten Planeten deutlich anhebt.

Filterrad: schnell wechseln und weiter beobachten

Wenn Sie mehrere Filter verwenden wollen, empfehlen wir ein Filterrad. Damit wechseln Sie schnell die Filterpositionen.

Kamera: den Mars fotografieren

Sie wollen den Mars fotografieren? Dann greifen Sie doch zur Touptek Kamera G3M178C. Sie besitzt eine hohe Empfindlichkeit und eine Auflösung von 6,4 Megapixeln. Aber: Sie ist auch extrem schnell. Mit 59 Bildern pro Sekunde nutzen Sie selbst minimale Momente guter Luftruhe aus, was zu schärferen Marsbildern führt.

Aufbau für Planetenfotografie

So sieht der Aufbau für erfolgreiche Marsfotos aus: Eine Touptek-Kamera, eine Barlowlinse mit Flipmirror und ein Okular.

Flip Mirror

Eine gute Hilfe bei der Planetenfotografie ist übrigens ein Flipmirror. Damit das Zentrieren des Planeten nicht zu einer Herausforderung im Dunkeln wird. Mit dem Flipmirror wechseln Sie innerhalb von Sekunden zwischen dem Okular- und Kamerabild.

 

Jetzt beobachten

Warten Sie nicht bis zum Jahr 2035: Jetzt im Sommer 2018 bietet sich uns die Gelegenheit den Mars wieder in voller Größe zu bestaunen. Im Gegensatz zum Jahr 2003 hat sich die Kameratechnik deutlich weiterentwickelt. Und mit Instrumenten wie dem ADC sind sogar Beobachtungen am Horizont möglich. Packen Sie am besten gleich Ihr Teleskop ein und werfen Sie in der nächsten klaren Nacht einen Blick auf unseren roten Nachbarn.

Produkttipp: Sie wollen zeigen, dass Sie den Mars beobachten? Dann gönnen Sie sich doch das aktuelle Mars-T-Shirt. Auf der Rückseite mit allen Daten zur Opposition: Entfernung, Größe, Helligkeit. Gleich bestellen.

Aktuelles Mars-T-Shirt.

Unser aktuelles Mars-T-Shirt.

 

Video: 10 einfache Tipps für den Qualitätscheck Ihres Feldstechers

15. Juni 2018, Marcus Schenk

Besitzen Sie ein Fernglas oder wollen Sie sich eines kaufen? Dann wäre es gut zu wissen, ob es auch eine klare Abbildung liefert. Aber wie finden Sie das heraus? Wie können Sie sicher sein? Mit diesen 10 einfachen Tipps können Sie das feststellen – und alles in nur wenigen Minuten.

TeleVue Mars Madness: Okulare zum Sonderpreis!

12. Juni 2018, Stefan Taube

Der Planet Mars geht bereits vor Mitternacht auf und entwickelt sich zu einem der hellsten Gestirne der ganzen Nacht. Im Teleskop zeigt das immer größer werdende Marsscheibchen zunehmend mehr Details.

Diese Aufnahmen wurden zwischen Januar und Ende April 2018 gemacht. Sie zeigen eindrucksvoll die Zunahme des Winkeldurchmessers der Planetenscheibe.

Mars-Annäherung

Image Credit & Copyright: Damian Peach, Chilescope team

Seine kürzeste Distanz zur Erde erreicht der Rote Planet Ende Juli, dann ist die Scheibe etwa doppelt so groß wie in dem letzten Bild dieser Serie! Ein Blick auf den äußeren Nachbarn unseres Sonnensystems lohnt sich allerdings den ganzen Sommer hindurch. Voraussetzung für eine gute Marsbeobachtung ist ein gutes Okular mit kurzer Brennweite. Denn die kurze Brennweite erlaubt eine hohe Vergrößerung.

Unter dem Motto Mars Madness senkt der amerkanische Okularspezialist TeleVue für diesen Mars-Sommer die Preise seiner kurzbrennweitigen Okulare um über 10% – ein idealer Zeitpunkt, um die eigene Okular-Sammlung zu erweitern! Die Preissenkung betrifft folgende Modelle:

Plössl Okulare

DeLite

TeleVue-Delos-4mm

Das 4,5mm Okular aus der Serie Delos von TeleVue

Delos

Nagler

Ethos

Last but not least, außerdem noch das Nagler Zoomokular 3 bis 6 Millimeter.

Diese Aktion ist gültig bis zum 31. Juli 2018! Greifen Sie rechtzeitig zu!

Zudem gilt eine Aktionspreisgarantie: Sollte ein Okular kurzfristig nicht lieferbar sein, erhalten Sie es zum günstigen Aktionspreis nachgeliefert. Es gilt also das Datum Ihrer Bestellung.

Übrigens: Alle relevanten Daten zur diesjährigen Mars-Opposition finden Sie auch auf der Rückseite unseres Mars-T-Shirts:

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Das T-Shirt zur Mars-Tour 2018

 

Nicht so kleidsam, aber dafür noch informativer ist der aktuelle Mars-Guide aus dem Kosmos-Verlag:

Kosmos-Verlag-Buch-Mars-Guide

Alles was man über diese und weitere Mars-Oppositionen wissen muss: Beobachten und fotografieren!

Dieses Buch erhalten Sie bei uns innerhalb Deutschlands versandkostenfrei!

Omegon MiniTrack LX2: Testbericht auf Sternenhimmel-fotografieren.de

11. Juni 2018, Marcus Schenk

Die kleine Astrofoto-Montierung MiniTrack LX2 ist bei Astrofotografen sehr beliebt. Die Vorteile sprechen für sich: extrem kompakt, vollmechanisch, präzise in der Nachführung. Und so einfach, dass auch Einsteigern wundervolle Astro-Weitfeldfotos gelingen.

Omegon MiniTrack LX2

Sie spielen mit dem Gedanken sich eine kleine Fotomontierung anzuschaffen? Dann interessiert Sie wahrscheinlich auch, wie andere Hobbyastronomen in der Praxis damit arbeiten. Und welche Tricks sie haben, um wunderschöne Aufnahmen zu gewinnen.

Auf der Seite sternenhimmel-fotografieren.de finden Sie jetzt einen ausführlichen Testbericht zur Omegon Minitrack LX2. Es ist nicht nur ein Test, sondern auch eine nützliche Anleitung.

Der Astrofotograf Philipp Keltenich hat die Montierung auf Herz und Nieren getestet und gibt wertvolle und praktische Tipps zu:

  • Aufbau
  • Einnordung
  • Aufnahme
  • Belichtungszeit
  • sinnvollem Zubehör

In diesem lesenswerten Bericht erfahren Sie alle wichtigen Infos und was der Astrofotograf von diesem neuen Produkt hält. Und ganz nebenbei: bestaunen Sie weitere wundervolle Bilder, die mit der MiniTrack LX2 aufgenommen wurden.

Viel Freude beim Lesen!

P.S.: Wollen Sie bei der nächsten Lieferung mit dabei sein? Dann Sichern Sie sich am besten gleich Ihre eigene Omegon MiniTrack LX2 Montierung.

ISS Sichtbarkeit: So beobachten Sie die Raumstation mit Gerst an Bord

8. Juni 2018, Marcus Schenk

Am letzten Mittwoch blickten alle Augen in die kasachische Steppe. 4500 Kilometer entfernt von uns startete der deutsche Astronaut Alexander Gerst mit einer Sojus-Rakete zur Raumstation ISS. Mit an Bord: seine beiden Kollegen, der Russe Sergej Prokopjew und die Amerikanerin Serena Aunon-Chancellor. Nach zwei Tagen Reise erreichen sie erst heute (Freitag, 08.06.2018) die Station.

Credit: (NASA/Joel Kowsky)

Um 13:12 MESZ hob die Sojus-Rakete von Startrampe 1 ab, von der einst auch Juri Gagarin erstmals den Erdorbit besuchte. Ein Bilderbuchstart! Auch wir bei Astroshop.de verfolgten in der Mittagszeit den Countdown im NASA-TV, bis die Rakete schließlich abhob. Mit 26 Millionen PS und 28.000 Kilometern pro Stunde verreist sie mit „Astro-Alex“ ins All. Nun verbringt er dort 6 Monate, bis er wieder auf die Erde zurückkehrt.

Credit: (NASA/Joel Kowsky)

Das erste Mal startete Alexander Gerst im Jahr 2014 in den Weltraum. Damals hatte der Geophysiker 5 Jahre für seinen Einsatz trainiert. Der Dokumentarfilm „Begegnung im All“ erzählt von Gersts Training für seinen damaligen Besuch. Die aktuelle Mission ist sein zweiter Besuch auf dem Außenposten der Menschheit. In den 6 Monaten forscht Gerst an 300 Experimenten.

Nach 3 Monaten soll er dann selbst das Kommando über die Raumstation übernehmen und „Commander Gerst“ werden. Er ist damit der erste deutsche Kommandant der Raumstation, Bisher durften diese Aufgabe nur die russischen und amerikanischen Kollegen übernehmen.

Noch aber sitzt Gerst mit seinen beiden Kollegen eng eingepfercht in der Raumkapsel. Erst heute Nachmittag koppelt das Raumschiff an die ISS an – dann haben sie wieder mehr Platz.

Wie können Sie die ISS am Himmel beobachten?

Die Raumstation umrundet einmal in nur 90 Minuten die Erde. Sie überfliegt aber nicht immer die gleichen Regionen. Doch je nach Bahnlage können wir sie für etwa zwei Minuten über den Himmel ziehen sehen.

Sie wollen die Station selbst erleben? Die Beobachtung mit dem bloßen Auge ist einfacher, als man denkt. Denn: Die ISS ist so groß wie ein Fußballfeld und leuchtet heller als die hellsten Sterne am Nachthimmel. Sie taucht meist in einer Höhe von 10°, etwa eine ausgestreckte Faust breit über dem Horizont, auf. Suchen Sie sich also einen Ort mit einer guten Sicht zwischen Boden und Himmel.

Wichtig für die Beobachtung: Die ISS nähert sich immer von Westen. Ob und wann die Station sichtbar ist, hängt aber von Ihrem Beobachtungsort und der Zeit ab. Da sich diese Daten immer wieder ändern, müssen Sie sich auf entsprechenden Webseiten informieren.

So finden Sie die Beobachtungszeiten

Wir nutzen gerne die Webseite Heavens Above: https://www.heavens-above.com/

1. Besuchen Sie die Seite und klicken Sie oben rechts neben „Ort:“ den Ortslink an. Eine neue Seite öffnet sich. Nun haben Sie zwei Möglichkeiten Ihren Ort zu wählen:
• Eingabe des Ortes in das Suchfeld „Name des Orts eingeben“
• Setzen der Ortsnadel auf der Google-Maps-Karte

Weiter unten sehen Sie die aktuellen Ortskoordinaten. Wenn Sie zufrieden sind, klicken Sie unten auf „Aktualisieren“. Sie werden nun zur Hauptseite zurückgeleitet.

2. Wählen Sie nun unter „Satelliten“ → „Internationale Raumstation ISS

3. Es erscheint die Seite: „Internationale Raumstation (ISS) – sichtbare Überflüge“. Die Seite startet mit dem aktuellen Datum. Klicken Sie auf die Pfeile: Sobald sichtbare Überflüge für Ihren Beobachtungsort existieren, erscheint eine Tabelle mit Datum und Zeit.

Derzeit ist die Raumstation von uns aus nicht zu sehen, erst Anfang Juli können Sie wieder einen Blick darauf erhaschen.

Mit dem Fernglas oder dem Teleskop?

Sie können die Raumstation auch mit einem Teleskop oder einem Großfernglas beobachten. Doch das Objekt einzufangen ist nicht einfach und in jedem Fall eine Herausforderung, wenn Ihre Montierung nicht über ein Satelliten-Tracking verfügt. Trotzdem: In einem Planetariumsprogramm wie Stellarium können Sie die Bahn visualisieren und sich so besser vorbereiten. So kann es auch eine tolle Erfahrung sein, mit einem Dobson-Teleskop die ISS manuell zu verfolgen.

Viel Freude bei der Beobachtung!

Infografik: Astrohighlights im Sommer 2018

3. Juni 2018, Marcus Schenk

Sommer und warme Temperaturen: Jetzt treibt es wieder viele Wintermuffel für einen Blick in die Sterne hinaus. Doch leider wird es auch später dunkler – und wie im Turbogang wenige Stunden später wieder hell. Sie sollten die Zeit der dunklen Stunden also gut nutzen. Denn wenn sich die Sommermilchstraße über den Himmel zieht, gibt es jede Menge zu entdecken.

Die neue astronomische Infografik „Highlights am Sommerhimmel“ zeigt Ihnen auf einen Blick, was in den Monaten Juni bis August am Himmel passiert. Mit dabei: Eine kurze Beschreibung der Ereignisse.

 

Juni
03.06. Mond trifft Mars
Schon jetzt bereitet sich der Mond auf seine große Show im nächsten Monat vor: eine Opposition in extrem geringer Distanz. Doch auch jetzt können wir den Mars schon gut beobachten. In der zweiten Nachthälfte tauchen Mond und Mars über dem Südost-Horizont auf.

16.06. Mond trifft Venus
In der Abenddämmerung ein hübsches Paar: der Mond und die Venus. Beide sind um etwa 22 Uhr dicht über dem westlichen Horizont zu sehen. Die zunehmende Mondsichel ist nur zu 5,8% beleuchtet und schwebt zart vor einem gelbblauen Dämmerungshimmel.

19.06 Vesta in Opposition
Vesta ist einer der größten Asteroiden im Sonnensystem und kommt am 19.06 in seine Opposition. Dann wird Vesta bis zu 5,3 mag hell und kann unter einem sehr dunklen Himmel mit dem bloßen Auge erkannt werden. Diese Opposition ist besonders günstig, denn so hell wie jetzt wird Vesta nur selten. Wo ist der Kleinplanet zu finden? Zum jetzigen Zeitpunkt hält er sich im Schützen auf, etwa 5° entfernt vom Stern μ Sgr (der Stern über dem Teekessel des Schützen). Im Laufe des Monats schlägt er die Richtung des Schlangenträgers ein.

23.06. Mond: Goldener Henkel
Heute ist der Goldene Henkel auf dem Mond zu sehen. Wie ein Henkel aus Licht bricht er die Mondnacht knapp jenseits des Terminators. Während der Krater Sinus Iridum noch in der Dunkelheit liegt, beleuchtet die Sonne schon die umringten Gipfel des Juragebirges. Sichtbar zwischen 16:30 und 20 Uhr.

27.06 Kleiner Vollmond
Der Mond umkreist die Erde nicht exakt in einer Kreisbahn, sondern in einer Ellipse. Das bedeutet: Im Laufe eines Monats erreicht er eine besonders nahe und besonders ferne Position. Mit 403.000 Kilometern Entfernung ist der Mond heute kleiner als sonst und hat einen scheinbaren Durchmesser von ca. 29° am Himmel.

27.06 Saturn in Opposition
Jetzt steht der Gasriese Saturn wieder in Opposition zur Sonne. In der Astronomie ist das ein Anlass zur Freude, denn Saturn steht jetzt genau gegenüber der Sonne. Saturn, Erde und Sonne bilden geometrisch gesehen jetzt eine Linie. Das bedeutet für uns Beobachter: Der Ringplanet ist die ganze Nacht zu sehen. Wenn es dunkel wird, geht er im Osten auf und verschwindet erst wieder bei Tagesbeginn.

28.06. Mond trifft Saturn
Der Mond stattet gerne unseren Planeten den einen oder anderen Besuch ab. Am 28.06. besucht er wieder den Saturn. Solche Begegnungen sind immer ein reizvoller Anblick. Und eine schöne Gelegenheit für ein Stimmungsfoto mit stehender Kamera und Objektiv. Saturn steht derzeit über dem Kopf des Schützen und ist die ganze Nacht zu sehen. Der Mond nähert sich diese Nacht dem Ringplaneten auf etwa 1,9° und zieht am folgenden Tag an ihm vorbei. Eine Nacht später haben sich die beiden schon wieder auf bis zu 9° voneinander entfernt.

Juli

10.07. Mond trifft Aldebaran
In den frühen Morgenstunden gegen 4 Uhr treffen sich die schmale abnehmende Mondsichel und der Stern Aldebaran. Nördlich von London bedeckt der Mond den 3,6mag hellen Stern Hyadum I.

12.07 Pluto in Opposition
Pluto ist ein schwer sichtbarer Zwergplanet, der sich kaum von einem Stern unterscheidet. Zumindest dann, wenn man keine Aufsuchkarte zur Hand hat. Trotzdem lohnt es sich, mit einem größeren Teleskop einen Blick auf diesen Außenposten des Sonnensystems zu werfen. Koordinaten für die Goto-Steuerung: Rekt: 19h25m20s, Dek: -21°49′

16.07. Mond trifft Venus
Eine hell strahlende Venus und eine schmale zunehmende Mondsichel: Diesen hübschen Anblick können Sie heute in der Abenddämmerung beobachten.

21.07. Mond trifft Jupiter
Wenn die Venus im Westen untergeht, dominiert Jupiter als hellster Planet am Himmel die Nacht. Heute leistet ihm der zu 70% beleuchtete Mond Gesellschaft.

27.07. Mars in Opposition
Es ist ein Ereignis der Superlative: Seit dem Jahr 2003 freuen wir uns auf die aufregendste Marsopposition. Mit nur 57 Millionen Kilometern Entfernung kommt Mars der Erde so nah wie nur selten. Jetzt ist die Gelegenheit für erfolgreiche Beobachtungen mit einem Mars in voller Größe und mit etlichen Details. Und das alles dank eines Marsdurchmessers von imposanten 24 Bogensekunden. Erst im Jahr 2035 bietet uns der Planet erneut ein solches Highlight.

27.07. Totale Mondfinsternis
Am gleichen Tag der Marsopposition findet eine „Totale Mondfinsternis“ statt. Wieder ein besonderes Ereignis. Denn: Mondfinsternisse waren in der letzten Zeit nur selten zu sehen. Suchen Sie sich in der Abenddämmerung einen Standort mit sehr guter Horizontsicht, denn den Anfang der Mondfinsternis bekommen wir gar nicht mit. Sobald wir den Mond über dem Horizont erkennen, ist die partielle Phase schon weit fortgeschritten und kurz drauf um 21:30 MESZ beginnt die Totalität. Die Mitte der Finsternis ist um 22:22 MESZ erreicht, das Ende um 23:14 MESZ. Dann sehen wir am linken Mondrand wieder eine Sichel aus Licht auftauchen. Tipp: Unterhalb des Mondes sehen wir übrigens den Mars.

31.07. Mars größte Erdnähe
Die Opposition des Mars ist erst wenige Tage her, doch heute erst kommt der Mars der Erde besonders nahe. Nur 57,6 Millionen Kilometer Entfernung. Das ist fast so nah, wie im Jahr 2003, als der Mars sich uns auf 55 Millionen Kilometer näherte. Astronomisch gesehen ist das kein Unterschied.

Nachtleuchtende Wolken
Jetzt kann man sie sehen: die nachtleuchtenden Wolken. Wenn sich die Sonne im Sommer zwischen 6° und 16° unter dem Horizont befindet, beleuchtet sie manchmal noch extrem dünne Einkristallwolken in etwa 80 Kilometer Höhe. Diese Wolken stehen sogar so hoch, dass sie sich in der Mesosphäre unserer Atmosphäre aufhalten. Bei uns ist es dann längst Nacht, nur diese Wolken erhaschen ein wenig Sonnenlicht und wir sehen bläulich weiße Wolken leuchten, die bei Tageslicht unsichtbar sind.

August

03.08. Mond trifft Uranus
Der Uranus ist ein Gasriese und doch erscheint er im Teleskop winzig. Kein Wunder, denn er ist einer der beiden entferntesten Planeten des Sonnensystems. Details erkennen wir im Teleskop nicht. Dennoch ist es faszinierend das Planetenscheibchen zu erkennen – bei einer Vergrößerung zwischen 150- bis 200-fach. Am 03. August hält sich der Mond ganz in der Nähe auf.

August: Komet 21P/Giacobini-Zinner
Dieser Komet wurde im Jahr 1900 erstmals von Giacobini beobachtet und durch Zinner im Jahr 2013 erneut entdeckt. Anhand der Daten bestimmte man die Umlaufperiode dieses Kometen auf 6.5 Jahre. Demnach ist er ein kurzperiodischer Komet. Im Jahr 2018 ist er wieder zu sehen, mit einer gut sichtbaren Position am nördlichen Sternenhimmel. Er ist auch schon im Juni und Juli zu sehen. Doch im August steht 21P/Giacobini-Zinner kurz vor seinem sonnennächsten Punkt und erreicht eine interessante Helligkeit von schätzungsweise 7,8mag. Im August wandert er nördlich an der Cassiopeia vorbei, durch die Giraffe in Richtung Fuhrmann.

12./13.08 Perseiden
Jedes Jahr freuen wir uns auf die schönsten Sternschuppen des Jahres: die Perseiden. In den Morgenstunden des 12. August erreicht der Meteorstrom sein Maximum. Es regnen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von ca. 216.000 km/h durch unsere Atmosphäre donnern. Das Maximum findet zwischen 22:00 Uhr und 4:00 Uhr statt.
Wurden die Sternschnuppen letztes Jahr noch vom Mond beeinträchtigt, liegt die Sache dieses Jahr völlig anders. Einen Tag nach Neumond stört nichts Ihre Beobachtung. Freuen Sie sich also auf fantastische Bedingungen. Diesen Meteorstrom verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne einen Teil seiner Masse verlor. Immer wenn die Erde im August die Bahn des Ursprungskometen kreuzt, schießen die Perseiden bei uns über den Himmel.

14./15.08 Mond trifft Halbvenus
In der Abenddämmerung erleben wir eine der schönsten Konjunktionen von Venus und Mond. Die junge Mondsichel leuchtet über dem westlichen Horizont, etwa 4° darunter die Venus. Am 15. August erreicht der Nachbarplanet seine Halbphase: die Dichotomie. Das Scheibchen erscheint jetzt in einer Größe von 24″.

17.08. Venus größte östliche Elongation
Mit 46° Winkelabstand zur Sonne erreicht die Venus normalerweise eine gute Sichtbarkeit am Abendhimmel. Da sie derzeit aber tief am Himmel steht und ihre Bahn sie nach Süden führt, geht sie jetzt auch kurz nach der Sonne unter. Sie wandert tief unterhalb des Äquators von der Jungfrau in das Sternbild Waage.

23.08. Mond trifft Mars
In dieser Nacht steht der Mond nur in einer Entfernung von 6° zum Roten Planeten.

26.08. Merkur größte westliche Elongation
Merkur erreicht heute seinen größten westlichen Abstand zur Sonne. Allerdings befindet er sich in seiner sonnennahen Umlaufbahn um die Sonne. Daher fällt seine Morgensichtbarkeit nur dürftig aus. Ab etwa 5:00 MESZ kann man ihn über dem Osthorizont auffinden.

PDF hier.

Aktion: Sonderpreis für Omegon Teleskop 130/920 EQ-2

1. Juni 2018, Marcus Schenk

Einsteiger aufgepasst: Jetzt gibt es das Omegon Teleskop 130/920 EQ-2 zum Hammerpreis. Es ist eine ideale Gelegenheit – setzen Sie den Traum vom Blick in die Sterne in die Tat um.

Das Newtonteleskop sammelt mit 130mm Öffnung 344-mal so viel Licht, wie das bloße Auge. Entdecken Sie Mondkrater, den Saturn mit seinem Ring und sogar einige helle DeepSky-Objekte in vielen Lichtjahren Entfernung. Ein Teleskop für alle Astrofans, die schon immer ihren Forschergeist stillen wollten.

Sparen Sie jetzt beim Kauf 50,- Euro. Wir haben das Teleskop von EUR 249,- auf nur EUR 199,- reduziert. Aber nur bis Ende Juli 2018 und nur so lange der Vorrat reicht.

Die Vorteile auf einen Blick:
• Optik mit 130mm Öffnung und zwei Okularen für den Start
Leuchtpunktsucher zum einfachen Finden der Himmelsobjekte
1,25“ Okularauszug für alle handelsüblichen 1,25“ Okulare und Filter
• Klarer Blick: Justageschrauben an Fang- und Hauptspiegel
EQ-2 Montierung und Dreibeinstativ: Folgen Sie den Sternen mit der parallaktischen Montierung und Feinwellen. So halten Sie Ihr Objekt trotz der Erddrehung exakt im Sichtfeld.

Sie wollen sich keine Gedanken über den Einstieg machen? Dann legen doch mit unseren Teleskopsets los. Denn das Omegon 130/920 EQ-2 gibt es auch mit drehbarer Sternkarte und Einsteiger-Buch. So lernen Sie Schritt für Schritt den Himmel durch Ihr Teleskop kennen. Es ist viel einfacher, als man denkt!

Greifen Sie am besten gleich zu und starten Sie schon bald mit den ersten beeindruckenden Beobachtungen des Sternenhimmels.

Neu: Star Discovery Teleskope von Skywatcher mit Smartphone-App

25. Mai 2018, Stefan Taube

Immer mehr Teleskope lassen sich mit dem Smartphone steuern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Smartphone bietet mit seinem farbigen Display, dem Touchscreen und dem GPS-Modul mehr Möglichkeiten und eine intuitivere Bedienung als eine klassische Handsteuerbox. Außerdem kann die App immer auf den aktuellesten Stand gehalten werden und die Steuerung erfolgt kabellos.

Der Hersteller Skywatcher bietet seine azimutale Einarmmontierung Star Discovery konsequenterweise nur noch ohne Handsteuerbox an. Stattdessen ist ein WLAN-Modul im Lieferumfang enthalten, mit dem das Smartphone verbunden werden kann. Mit der kostenlosen SynScan-App kann das Teleskop dann gesteuert werden.

Derzeit bietet Skywatcher die Star Dicovery Montierung mit zwei Teleskop-Optiken an. Besonders empfehlenswert ist das Star Discovery P1 50i:

Star Discovery P1 50i

Skywatcher N 150/750 Star Discovery P1 50i SynScan WiFi GoTo

Die 150/750-Newton-Optik dieses Teleskops hat sich besonders für Einsteiger bewährt und findet in vielen Varianten Anwendung. Mit einem Spiegeldurchmesser von 150 Millimeter kann man die Objekte aus dem Deep Sky Reiseführer erkennen, aber auch die Beobachtung von Mond und Planeten ist mit diesem Teleskop ein Genuss! Dank der relativ kurzen Brennweite von 750 Millimeter ist das Telekop noch recht kompakt und transportabel.

Wer lieber mit einem klassischen Linsenfernrohr beobachten möchte, sollte zum Star Discovery 90i greifen. Durch den tiefen Okulareinblick eignet es sich besonders gut für Kinder.

Beide Optiken können für den Transport mit einer einzigen griffigen Schraube von der Montierung abgenommen werden. Die Star Discovery verfügt über einen klassischen Prismenschienenanschluss, über den nahezu jede kleinere Teleskopoptik mit bis zu fünf Kilogramm Gewicht befestigt werden kann. Die Montierung ist also auch dann interessant, wenn Sie bereits über ein Teleskop verfügen.

Schauen Sie doch mal in Ihrem App-Store nach der SynScan-App. Das passende Teleskop erhalten Sie dann bei uns.

Astroshop.de auf dem ITV 2018

18. Mai 2018, Elias Erdnüß

Auch dieses Jahr besuchte Astroshop.de das ITV (Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg) auf dem Campingplatz am Gedener See. Zum 27sten mal trafen sich dort Amateurastronomen, Teleskopbegeisterte und Sternenfreunde um zusammen zu beobachten, Erfahrungen auszutauschen und an Händlerständen zu stöbern.

Auf dem ITV bietet der mobile Astoshop-Stand Gelegenheit zum Stöbern und Ausprobieren.

Unser Highlight dieses Jahr war die Vorführung des Hubble Optics 607/2012 Premium Ultra Light Dobsons.

Dieser lieferte atemberaubende Blicke auf Deep Sky Objekte: Die Sprialstrukturen und Staubbänder von Galaxien waren mit dem Auge klar zu erkennen, und am Kugelsternhaufen M13 konnten unzählige Einzelsterne aufgelöst werden.

Der Hubble Optics Dobson mit einem Spiegeldurchmesser von 24 Zoll hat eine beeindruckende Größe.

Da es leider an einigen Tagen recht bewölkt war, gab es nur wenige einigermaßen sternenklare Nächte. Trotzem fanden wir Gelegenheit die neue Omegon Mini Track LX2 vorzuführen. Ohne aufwändige Elektronik sondern rein mechanisch kann damit eine Kamera nachgeführt werden und erlaubt so lange Belichtungen des Nachthimmels ohne Strichspuren.

Jupiter und zwei erkennbare Monde, 30 Sekunden belichtet. Ohne und mit Mini Track LX2. Dies ist ein stark vergrößerter Bildausschnitt einer Aufnahme mit einem 50mm Kameraobjektiv.

Außerdem konnten wir Wolkenlücken ausnutzen, um den Omegon Pro Astrograph 154/600 auszuprobieren. Er passt hervorragend auf die kleine (aber feine) iOptron CEM25P GoTo-Montierung und zur ToupTek DeepSky Farbkamera EP3CMOS06300KPA. Trotz der erschwerten wolkigen Himmelsbedingungen, die eine ganz exakte Nordung und Ausrichtung der Montierung verhinderten, kamen schöne Aufnahmen der Galaxie M51 zustande.

Die Kombination aus Omegon Astrograph, iOptron Montierung und ToupTek Kamera ergibt ein kleines, mobiles aber leistungsstarkes Astrofotografie-Setup.

Die Spiralgalaxie M51 – 60 Belichtungen @ 30 Sekunden

Desweiteren konnten spätabendliche Besucher des Standes auch das Handplanetarium Universe2go sowie die innovative Omegon Push+ Montierung ausprobieren.

Wir wünschen uns auch für das nächste Jahr so zahlreiche, freundliche und neugierige  Besucher auf dem ITV. Falls Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten, dann sollten Sie sich schon jetzt das nächste ITV im Kalender markieren: Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019 ist es wieder soweit.

19.06.2018
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