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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus Schenk ist ausgebildeter Optiker und langjähriger Amateurastronom. Als Gründungsmitglied der astronomischen Gesellschaft Buchloe lässt er kaum eine Frage zu astronomischen Themen unbeantwortet.

Posts verfasst von Marcus Schenk

C/2020 F3 (NEOWISE): Ein neuer Komet im Rampenlicht?

2. Juli 2020, Marcus Schenk

Ein Star auf der Himmelsbühne? Oder heimlich durch die Hintertür verschwinden? Schon wieder ist ein vielversprechender Komet durch das Sonnensystem unterwegs. Aber welche Vorstellung können wir von C/2020 F3 (NEOWISE) erwarten? Die Vorhersagen machen es spannend …

Komet Y4 ATLAS

19./20.03.2020
Canon 600Da – Canon EF 200mm f2,8 L – @f3,5 (Step-Down-Ring als Frontblende)
76x2min -> 2h32min – ISO800
Vixen GP-DX – MGEN II
Be- und Verarbeitung in DeepSkyStacker und Photoshop, Bildautor: Johannes Hildebrandt

Mit dem Komet Y4 ATLAS fing im Frühjahr alles an: Man munkelte schon, es könnte der Große Komet von 2020 werden, weil er einer ähnlichen Bahn wie der Große Komet von 1844 folgte. Dieser erreichte damals eine hohe Helligkeit von -1mag. Tatsächlich bot der Komet Y4 ATLAS anfangs eine schöne Vorstellung, bis er jäh zerbrach. Nur seine Trümmerstücke rasten weiter durch das Sonnensystem aber das große Erlebnis blieb aus. Zeitweise konnten wir auch den Kometen C/2017 C2 (Panstarrs) beobachten, der aber auch hinter den Erwartungen blieb.

Die schöne neue Vorstellung eines hellen Kometen C/2020 F3 (NEOWISE)

Doch das Universum ist stets für Überraschungen gut: Der neue Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März vom Weltraumteleskop NEOWISE als 17 mag schwaches Glühwürmchen entdeckt. Die Kometen-Talent-Scouts unter den Wissenschaftlern schreiben ihm nun eine glänzende Zukunft vor. Unter vorgehaltener Hand flüstert man sich zu, er könnte sogar eine Helligkeit von 0,6 mag erreichen. Was? Nein. Doch! Aber nicht so laut weitersagen.

Wo ist der Komet jetzt und wann kann ich ihn beobachten?

Passen Sie auf, jetzt kommen die wichtigsten Infos.
Derzeit hält sich Komet NEOWISE noch am Südhimmel auf: Doch ganz langsam wechselt er auf den nördlichen Sternenhimmel und klettert von Tag zu Tag höher. Ab dem 15. Juli ist er in 15 Grad Höhe über dem nordwestlichen Horizont am Abendhimmel (ab 22:30 Uhr) zu bewundern. Leider hält er sich nahe der Sonne auf, weshalb Sie ihn leider nicht die ganze Nacht sehen können. Die folgenden Tage bewegt er sich durch das Sternbild Luchs (das ein bisschen unscheinbar ist) auf die Vordertatze des Großen Bären zu. Sie haben nach der Dämmerung nur ein knappes Zeitfenster – aber es lohnt sich.

Teleskop, Fernglas oder bloßes Auge?

Haben die Experten also recht, erreicht NEOWISE am 5. Juli während seines Pheriels eine Helligkeit von 0,6 mag. Am 15. Juli soll er aber noch mit beeindruckenden 2 mag am Himmel leuchten. Dann wäre er also ein Komet für Teleskope, jedes Fernglas, das Sie sich vorstellen können – und sogar für das bloße Auge.

Mitte Juli endet seine Reise natürlich noch nicht: Im Laufe des Monats streift er weiter um die Tatzen des Großen Bären und erreicht am 1. August das wunderschöne Haar der Berenike. In dieser Zeit lässt seine Helligkeit leicht nach: Sie fällt bis 20.7 auf 3 mag und bis zum 1. August auf 5,5 mag ab. Auch dann wird er noch ein schönes Objekt sein. Auch weil es dann schon eher dunkel wird und der Komet mehr als 10 Grad zusätzliche Höhe gewinnen konnte.

Können wir dem Teufelskreis der schwachen Kometen endlich entfliehen? Beobachten wir ihn. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

PS: Wenn Sie noch nach einem Fernglas suchen, um den Kometen zu beobachten, dann sehen Sie sich unsere Tipps: Ferngläser für die Kometenbeobachtung an.

Die Aufsuchkarte können Sie sich hier als PDF herunterladen: Aufsuchkarte_C:2020 F3 NEOWISE.

Astrohighlights im Sommer 2020

27. Mai 2020, Marcus Schenk

Helle Kometen, fantastische Sternschnuppen im August und mehrere Planeten in ihrer Opposition: Der Himmel im Sommer 2020 ist voll von astronomischen Leckerbissen.

Gleich im Juni gibt es zwei interessante Kometen zu sehen: C/2020 F8 SWAN und C/2017 T2 PanSTARRS. Erster wechselt allmählich vom südlichen Sternenhimmel an den Nordhimmel und Zweiter leuchtet zirkumpolar als hochstehendes Objekt. T2 PanSTARRS ist lohnend für Teleskope – und Sie können ihn sogar in einer genialen Position direkt neben einem wohlbekannten Stern entdecken. Mehr dazu im folgenden Text.

Wir wünschen Ihnen spannende Beobachtungsstunden.

Juni

  1. Juni Komet SWAN

Das Frühjahr 2020 war reich an Kometen, einer der attraktivsten Kandidaten mit großer Helligkeit ist der Komet C/2020 F8 SWAN. Er hielt sich im Frühjahr am Südhimmel auf, kletterte erst Ende Mai über den Horizont und ist nun auch am Nordhimmel auffindbar.

  1. Juni Merkur größte östliche Elongation

Der Merkur erreicht seine größte östliche Elongation, die in dieser Konstellation 23 Grad beträgt. Er ist am Abendhimmel dicht über dem nordwestlichen Horizont zu sehen. Wenn Sie ihn durch ein Teleskop betrachten, sehen Sie den Planeten nahezu halb beleuchtet.

  1. Juni Mond Halbschattenfinsternis

Heute Abend taucht der Mond zu etwa 50% in den Halbschatten der Erde ein. Damit findet eine Halbschattenfinsternis statt, die astronomisch interessant ist, aber visuell nicht spektakulär, weil sich der Mond nur minimal verdunkelt.

Den Beginn gegen 19:45 MESZ (17:45 UT) können wir noch nicht verfolgen, weil sich der Mond noch unter dem Horizont befindet. Um 21:24 MESZ, zur Zeit seiner maximalen Verfinsterung, entdecken wir ihn knapp über dem südöstlichen Horizont. Von nun an können wir den weiteren Verlauf mitverfolgen, bis der Mond um 23:04 MESZ wieder aus dem Halbschatten austritt.

  1. Juni Komet PanStarrs

Ein weiterer interessanter Komet, der sicherlich ein schönes Foto wert ist: C/2017 T2 PanSTARRS. Er wurde am 1.10.2017 entdeckt und wandert seitdem auf einer parabolischen Bahn um die Sonne.

Zum aktuellen Zeitpunkt erreicht er eine Helligkeit von 8 mag und ist auch mit kleinen Teleskopen und Großferngläsern beobachtbar. Am 5. Juni steht er in einer Entfernung von 1 Grad zum hellen Stern Dubhe des Großen Wagens. Sie finden ihn also ganz leicht: mit jedem Teleskop und einem Weitwinkelokular oder mit dem Großfernglas.

  1. Juni Jupiter und Saturn treffen Mond

Ein selten schöner Anblick: Zu Beginn der zweiten Nachthälfte gehen Mond, Jupiter und Saturn gemeinsam über dem Südost-Horizont auf. Beide Planeten stehen nur in 3 Grad und 4 Grad Abstand zu unserem Trabanten und bilden zusammen ein schönes Trio. Rechts davon finden wir das Sternbild Schütze mit seinen sommerlichen Deep-Sky-Objekten und zur linken Hand den Steinbock.

  1. Juni Mond trifft Mars

Ab etwa 3:00 MESZ (1:00 UT) erleben wir ein Treffen zwischen Mars und Mond in einer Höhe von nur 10 Grad über dem Horizont. Ein schöner Anblick: Doch wer ist der geheimnisvolle Besucher? Fast unsichtbar gesellt sich der Planet Neptun dazu, den wir mit dem Fernglas keine 1,5 Grad über dem Mars entdecken.

  1. Juni Mond bedeckt Venus

Das kommt ganz selten vor: Der Mond schiebt sich heute über die Venus und bedeckt sie. Dieses Ereignis findet jedoch am Tag statt. Können Sie es deshalb etwa nicht beobachten? Doch, aber dieses Ereignis ist eher etwas für fortgeschrittene Beobachter. Um 9:55 MESZ (7:55 UT) schiebt sich der Mond mit seiner dünnen Sichel voran vor die Venus. Achtung: Die Sonne steht etwa 20 Grad östlich! Blicken Sie niemals mit dem Auge oder mit einem optischen Instrument in die Sonne.

  1. Juni Juni-Bootiden

Der Meteorstrom der Juni-Bootiden hat seinen Ursprung im Sternbild Bärenhüter. Die Zahl der fallenden Meteoriten ist gering, aber variabel. Es gab schon Jahre, in denen keinerlei Meteore gesichtet wurden, jedoch traten zeitweise auch Fallzahlen von 100 pro Stunde auf. Weil diese Meteore es spannend machen, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Juli

5. Juli Jupiter und Saturn treffen den Mond

Nach dem Ende der Dämmerung gehen im Südosten die beiden großen Planeten Jupiter und Saturn auf, die mit einer Helligkeit von -2,7 und 0,1 mag die Blicke auf sich ziehen. Heute Nacht gesellt sich der satt beleuchtete Mond dazu, denn erst gestern war Vollmond.

  1. Juli Venus größte Helligkeit

Die Venus hält sich derzeit im Sternbild Stier bzw. in dem Sternhaufen der Hyaden auf. Obwohl sie nur zu 30% beleuchtet ist, strahlt sie mit -4,4 mag, die größte bisher erreichte Helligkeit in diesem Jahr.

  1. Juli Mars trifft Mond

In etwa 2,5 Grad Distanz treffen sich heute Mars und Mond. Beide stehen im Sternbild Walfisch an der Grenze zu den Fischen und gehen nach Mitternacht auf. In der Dämmerungsphase stehen sie 30 Grad über dem Horizont, ihren Meridian erreichen sie nicht, weil dann schon längst die Sonne aufgegangen ist.

  1. Venus trifft Aldebaran

Es ist etwas Besonderes, wenn ein heller Planet an einem hellen Stern vorbeizieht. Solche Ereignisse sind sehr auffällig und reizvoll zu beobachten. Am 12. Juli zieht die Venus in nur 0,5 Grad Abstand am hellen Stern Aldebaran im Stier vorbei. Es soll sich um die engste Begegnung eines Planeten mit Aldebaran in diesem Jahrhundert handeln.

  1. Juli Jupiter in Opposition

Schon in der Dämmerung geht der Jupiter im Südosten auf und ist als sehr helles Objekt zu erkennen. Heute steht er in Opposition zur Sonne und ist die ganze Nacht über zu bewundern. Von der Erde trennen ihn nun 619 Millionen Kilometer und das Licht braucht etwas mehr als eine halbe Stunde, um zu uns zu gelangen. Sein scheinbarer Durchmesser beträgt 47 Bogensekunden, seinen Meridiandurchgang und damit die beste Sichtbarkeit erreicht er um 1:25 MESZ (23:25 UT).

  1. Juli Pluto in Opposition

Der frühere Planet und heutige Zwergplanet steht in Opposition und glimmt mit einer Helligkeit von 14,2 mag. Es ist eine Herausforderung, ihn mit dem Teleskop zu finden, was nur mit einer genauen Aufsuchkarte funktioniert. Pluto positioniert sich diese Tage zwischen Saturn und Jupiter, von dem er nur 2 Grad westlich (also links, entspricht dem mittleren Telrad-Kreis) zu finden ist.

  1. Juli Venus trifft Mond

Ein reizvoller Anblick am Morgenhimmel: Heute treffen sich die Venus und die sehr schmale und fast 26 Tage alte Mondsichel im Sternbild Stier, in der Nähe des Sterns Aldebaran.

  1. Juli Saturn in Opposition

Der Juli ist der Monat der Oppositionen, heute im Programm: der Saturn. Er leuchtet mit 0,1 mag deutlich schwächer als sein prominenter Kollege Jupiter. Dafür kann Saturn mit einem schönen Ring überzeugen, den wir in Draufsicht und weit geöffnet genießen können.

  1. Juli Merkur größte westliche Elongation

Stand der Merkur im Juni in östlicher, steht er nun in seiner größten westlichen Elongation. Das bedeutet: Nun ist er zu einem Objekt am Morgenhimmel geworden, denn er geht diesmal vor der Sonne auf. Ab 4:30 MESZ (2:30 UT) sollten Sie ihn etwa 3 Grad über dem Horizont entdecken können. Die Sonne befindet sich zu dieser Uhrzeit 8 Grad unter dem Horizont.

  1. Juli Delta-Aquariden

Das letzte Ereignis in diesem Monat: die Delta-Aquariden. Das sind Sternschnuppen, die aus dem Gebiet des Sternbilds Wassermann zu kommen scheinen, mit einer maximalen Zahl von 25 pro Stunde. Für die Beobachtung eignet sich am besten die Zeit nach Mitternacht, wenn der Mond schon untergegangen ist.

August

  1. August Jupiter trifft Mond

Heute trifft sich der 12 Tage alte und fast volle Mond mit dem Jupiter.

  1. August Mond trifft Mars

Der Mond nähert sich an diesem Morgen dem Planeten Mars bis auf 2,75 Grad. Während Mars in den Fischen steht, überschreitet der Mond erst morgen die Grenze vom Walfisch zu den Fischen.

  1. August Perseiden

Das absolute Highlight in jedem August: der Sternschnuppenstrom der Perseiden. Wir können in dieser Nacht bis zu 100 Meteore pro Stunde sehen. Allerdings nur, wenn der Mond nicht stört. In diesem Jahr können wir nur in der ersten Nachthälfte ungestört ohne ihn beobachten. Gegen 0:30 MESZ (22:30 UT) steigt er über den Horizont, es wird heller und die schwachen Perseiden werden dann im Mondlicht untergehen.

  1. August Venus größte westliche Elongation

Die Venus kleidet sich als Morgenstern und steht heute in ihrer größten westlichen Elongation mit einem Abstand von 45 Grad zur Sonne. Wenn Sie die Venus im Teleskop betrachten, ist sie halb beleuchtet.

  1. August Mond trifft Hyaden

Der Mond steht im Sternbild Stier nahe dem Sternhaufens der Hyaden.

  1. August Venus trifft Mond

Wer in den Morgenstunden zum Himmel blickt, kann die Venus in der Nähe der schmalen Mondsichel entdecken. Beide stehen im Sternbild der Zwillinge.

  1. Jupiter und Saturn treffen Mond

An diesem Abend treffen sich Mond, Jupiter und Saturn im Sternbild des Schützen. Das Trio ist links neben dem bekannten Asterismus der Teekanne zu sehen. Wenn auch heute keine Deep-Sky-Beobachtung möglich ist: Wie wäre es mit einer Tour über die Mondkrater und zur Krönung der Blick auf die beiden Herrscher des Planetensystems?

Kostenlose Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker: So basteln Sie sich eine Maske selbst

25. Mai 2020, Marcus Schenk

Es ist unser Alltag. Wir alle müssen ab jetzt eine Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit tragen. Deshalb haben wir heute einen ungewöhnlichen Basteltipp für alle mit einem 3D-Drucker.

Mit unserer gratis 3D-Datei für Sie zum Download und einem einfachen Tuch basteln Sie sich schnell eine eigene Maske für den Notbehelf.

Einmal ausgedruckt, zaubern Sie damit in nur wenigen Minuten eine Maske.

 

Die selbstgebastelte Mund- und Nasenmaske

 

 

Wie funktioniert das genau? 

Normalerweise entwickelt unsere Produktabteilung neue Produkte und Teleskope für die Marke Omegon, doch in Zeiten des Corona-Virus denken wir auch mal um. So haben unsere Entwickler eine Halterung entwickelt, mit der Sie selbst aus einem Küchentuch eine stabile Mund- und Nasenabdeckung basteln.

Aber wie? Jeweils zwei von den vier im 3D-Drucker erstellten Rahmenteilen fixieren Sie an den Außenseiten des Tuches. Auch wenn ein starker Zug entsteht, reißt das Papier nicht ab, sondern bleibt stabil. Sie können an den Rahmenteilen einen Gummi befestigen und voilà, schon haben Sie eine Maske.

Und so funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf Download der Dateien Holders.stl und Top.stl und speichern Sie die Datei auf einer geeigneten Karte für Ihren 3D-Drucker.

Download Holder

Download Top

2. Legen Sie 1x Holders.stl und 2x Top.stl in den Arbeitsbereich und starten Sie den 3D-Druck

3. Etwa 3 Stunden später liegen Ihnen diese Bauteile vor:

Holder für die Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker

Zwei Unterteile mit Spikes

Gegenstück für die Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker

Eines von zwei Oberteilen, das jeweils auf ein Unterteil mit dem eingelegten Papier geklickt wird.

 

 

So basteln Sie Schritt für Schritt Ihre Maske:

1. Legen Sie sich ein Papiertaschentuch und zwei Küchentücher bereit. Achten Sie auf die Qualität des Tuches: Es sollte so dick und dicht sein, dass es nicht durchweicht. Legen Sie ein Küchentuch vor sich hin und legen Sie das zweite 90 Grad verdreht auf das untere. Als letztes legen Sie das ausgebreitete Papiertaschentuch darüber.

 

2. Schneiden Sie die beiden Küchentücher auf das Maß des Papiertaschentuches.

3. Nutzen Sie die Falze des Taschentuches zur Hilfe und formen Sie daraus drei Bergfalten, um später das klassische Maskendesign zu bekommen. Ziehen Sie die Falten (wie im Bild zu sehen) an den Seiten zusammen und legen Sie die Faltung nach oben. Machen Sie das gleiche mit den beiden anderen Falzungen.

 

 

4. Die Faltungen sollten anschließend wie im folgenden Bild aussehen:

 

5. Nehmen Sie sich jetzt einen handelsüblichen Bürolocher zur Hand und lochen Sie die Maske auf der rechten und linken Seite.

 

6. Besorgen Sie sich ein Gummiband und schneiden Sie zwei etwa 20 Zentimeter lange Teilstücke ab. Für den Halt des Gummibandes besitzen die Holder am einen Ende ein kleines Loch und am anderen Ende einen Schlitz, der sich verjüngt. Verknoten Sie das Gummiband an einem Ende, führen Sie das andere Ende durch das kleine Loch und ziehen Sie das Band durch, bis es am Knoten stoppt. Führen Sie das nicht verknotete Ende in den Schlitz und klemmen Sie es fest. Machen Sie das Gleiche mit dem anderen Gummiband.

7. Legen Sie nun die bereits gelochte Maske in die dafür vorgesehenen Nasen der Holder und fixieren Sie die Maske mit den Top-Halterungen. Drücken Sie diese fest zusammen, dabei drücken Sie auch die Spikes in die Tücher.

 

 

8. Schon ist Ihre Maske fertig und Sie können Sie aufsetzen, wie im Bild ganz oben zu sehen.

 

Denken Sie daran, dass dies nur eine Notbehelfsmaske ist, dessen Tuch Sie nach der Verwendung austauschen sollten. Die Kunststoffelemente, die Sie im 3D-Drucker erzeugt haben, sind aber wiederverwendbar. 

Hinweis: Diese Masken dienen der Reduzierung des Übertragungsrisikos durch Tröpfcheninfektion auf die Umgebung. Es handelt sich hier nicht um Medizinprodukte im Sinne des MPG und keine persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Viel Freude beim Drucken und Basteln.

So schaffen Sie den Einstieg in die Astrofotografie

15. Mai 2020, Marcus Schenk

Wer kennt sie nicht, die wunderschönen Aufnahmen von Himmelsobjekten: Sonne, Mond, Planeten, Galaxien und Nebel, die in den schönsten Farben schillern. Meist stammen diese Bilder von Großsternwarten oder dem Hubble-Space-Teleskop. Dabei muss man kein Profi-Astronom sein, um faszinierende Astrofotos zu schießen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Smartphone, Kompaktkamera und Spiegelreflex Schritt für Schritt den Einstieg in die Welt der Astrofotografie schaffen. Lesen Sie alles dazu im Online-Magazin von Astroshop.de

Astrofotos aufnehmen

Jetzt bei uns erhältlich: Mund- und Nasenmasken

14. Mai 2020, Marcus Schenk

Der Corona-Virus gilt als Auslöser der Krankheit Covid-19 (SARS-Cov-2). Die eingeführte Maskenpflicht hilft uns beim Eindämmen des Virus. Deshalb erhalten Sie bei uns Behelfsmasken aus Baumwolle oder wahlweise Polyester und spezielle Mundmasken mit KN95-Filterwirkung.

Mund- und Nasenmaske MYONE

Mund- und Nasenmaske von MYONE

Mund- und Nasenmasken aus Baumwolle

Die waschbaren Stoffmasken von Masketo sind schwarz und bestehen aus 100% Baumwolle. Das heißt: Sie können sie jederzeit bei 60°C in der Waschmaschine waschen und wiederverwenden. Damit die Maske Ihnen auch perfekt passt, ist der Nasenbügel individuell anpassbar. Die großen Vorteile gegenüber Einweg-Papiermasken: Es entstehen weniger Kosten, kein Müll und die meisten Menschen empfinden das Atmen hinter Stoffmasken als deutlich angenehmer.

Die MYONE-Masken sind ebenfalls aus 100% Baumwolle in der Farbe Weiß und haben ein anatomisch angepasstes Design in den Größen M und L. Vorteil: Genauso angenehm wie die schwarzen Masken von Masketo, aufgrund des Designs ist jedoch kein Nasenbügel notwendig. Daher können Sie die Maske auch in der Mikrowelle desinfizieren.

Hinweis: Diese Masken dienen der Reduzierung des Übertragungsrisikos durch Tröpfcheninfektion auf die Umgebung. Es handelt sich hier nicht um Medizinprodukte im Sinne des MPG und keine persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Mundschutzmasken mit KN95-Filterwirkung

Die Atemschutzmasken mit der Filterwirkung KN95 schützen Ihre Umgebung und gleichzeitig Sie selbst. Sie sind laut Wikipedia in ihrer Funktion gleichwertig mit den FFP2-Atemschutzmasken, die meist dem medizinischen Personal vorbehalten sind. Es ist einfach gut, zu wissen, wenn man geschützt in der Öffentlichkeit unterwegs ist. Vor allem dann, wenn Sie viel mit anderen Menschen zu tun haben. Das machen die KN95-Mundschutzmasken prima: Denn 95% der Partikelteilchen größer als 0,3 μm werden herausgefiltert. 

Masken mit astronomischen Motiven

Als Hobbyastronom oder Weltraumfan braucht man einfach so etwas: Mund- und Nasenmasken mit astronomischen Motiven. 

Obwohl man es meinen könnte: Die Mund- und Nasenmaske „Corona Borealis“ hat vom Namen her wirklich nichts mit dem Virus zu tun. Es ist der lateinische Name der „Nördlichen Krone“. Die Maske trägt das Motiv dieses wunderschönen Sternbildes mit seinem Hauptstern Gemma.

Gut zu wissen: In Kürze bieten wir Ihnen auch Mund- und Nasenmasken mit weiteren reizvollen astronomischen Motiven an. 

Jeder Kauf hilft dabei, Leben zu retten

Viele Länder wurden von Covid-19 schwer getroffen, an allen Stellen fehlen Beatmungsgeräte und medizinische Versorgung. Wie können wir helfen? Von jeder Bestellung leiten wir 1 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“ weiter. Die humanitäre Hilfsorganisation kämpft in der Corona-Krise in über 50 Ländern gegen den Tod und für das Leben. Vorbild sein und mitmachen: Mit dem Kauf einer Maske helfen Sie genau den Menschen, die Ihre Hilfe unbedingt benötigen.

Holen Sie sich jetzt Ihre Mund- und Nasenmaske.

Die 10 schönsten Fernglas-Objekte am Frühlingshimmel

24. April 2020, Marcus Schenk

Wenn wir jetzt in den Abendstunden zum Himmel blicken, sehen wir die Wintersternbilder langsam verschwinden. Wenn es dunkel wird, ist der Orion fast schon komplett untergegangen. Doch von Osten nähert sich der Frühlingsbote Löwe: Mit dem neuen Akt treten auch neue Darsteller auf die Bühne. Wie wäre es mit einer kleinen Nachtwanderung zu den schönsten Fernglas-Objekten am Frühlingshimmel? In unserem neuen Beitrag erfahren, welche Beobachtungen sich lohnen.

Astroshop Online-Magazin Monasthema

Das Frühjahr der Kometen: Mit diesen Produkten entdecken Sie die Schweifsterne

23. April 2020, Marcus Schenk

In den letzten Wochen konnten wir uns über zu wenige Kometen nicht beklagen. Im Gegenteil: Gleich mehrere Kometen sind auf dem Weg durch das Sonnensystem. Vor kurzem haben wir einen Blick auf Komet C/2019 Y4 ATLAS geworfen, dessen Kern jedoch auseinandergebrochen ist. Kometen sind unberechenbar und können uns jederzeit überraschen. Positiv oder negativ, je nachdem. Derzeit wandern noch andere Vagabunden durch das Sonnensystem: Komet C/2017 T2 Panstarrs, Komet C/2020 F8 SWAN und C/2019 Y1 ATLAS. Nach ATLAS Y4 sind sie unsere neue Hoffnung am Himmel. 

Diese Kometen sind mit Teleskopen oder bei dunklem Himmel mit einem Fernglas zu beobachten. Derzeit hat der Komet C/2019 Y4 ATLAS nach Einschätzung unserer Astrokollegen eine Helligkeit von deutlich weniger als 9 mag. Dafür ist Komet C/2017 T2 Panstarrs heller, aktuell bei 8 mag und zeigt eine schöne runde Koma. C/2020 F8 SWAN wird ab Mitte Mai ein interessanter Komet und klettert vom Perseus in das Sternbild Fuhrmann – man geht von einer Helligkeit von etwa 5 mag aus. Okay, Sie können die Kometen also grundsätzlich sehen, aber welche Instrumente eignen sich am besten für eine Beobachtung? Wir haben einige Produkte für Sie zusammengestellt.

Übrigens: Weiter unten finden Sie zwei Aufsuchkarten.

Komet Atlas Y4

Der sich auflösende Komet Atlas Y4 ist leider zerbrochen und schleppt seine Trümmerstücke hinter sich her.

 

 

Nightstar Fernglas 15×70

Großfernglas light: Es ist eines der kleinsten Großferngläser, aber auch eines der Leichtesten. Mit 70mm Objektivöffnung sammelt es ordentlich Licht und Sie können selbst unter einem moderaten Himmel stellare Objekte mit 10 mag Helligkeit erkennen. Derzeit liegt viel Hoffnung auf C/2020 F8 SWAN, der bei seiner Entdeckung 8mag hatte und der – falls die Vorhersagen optimal laufen – recht hell werden könnte und vielleicht sogar mit dem bloßen Auge erkennbar wird. Auch wenn er etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte dieses Fernglas ihn sichtbar darstellen. Eine sehr hochwertige Alternative zu diesem Fernglas ist das Omegon Argus 16×70.

Generell gilt: Benutzen Sie bei Großferngläsern immer ein Stativ, dadurch genießen Sie den Himmel mit einem wesentlich ruhigeren Blick und die Arme haben keine Chance schwer zu werden.

Omegon Fernglas Nightstar 15x70

Omegon Fernglas Nightstar 15×70

 

Nightstar 20×80

Das Nightstar 20×80 ist der Bestseller und Klassiker unter den Großferngläsern. Es sammelt 130 Mal mehr Licht als das bloße Auge und mit der 20-fachen Vergrößerung können Sie schon viele offene Sternhaufen und Nebel wunderbar beobachten. Für die Kometenbeobachtung ist es das Allround-Fernglas.

Omegon Fernglas Nightstar 20x80

Omegon Fernglas Nightstar 20×80

 

Nightstar 25×100

Noch mehr Licht? Das bietet das Nightstar 25×100. Sie dringen richtig tief in den Weltraum ein und selbst schwache Objekte erkennen Sie nun sicher. Viele Hardcore-Kometenbeobachter schwören auf die Lichtstärke des Nightstar 25×100. Außerdem ist es deutlich wendiger und schneller einsatzbereit als ein großes Teleskop. 

Omegon Fernglas Nighstar 25x100

Omegon Fernglas Nightstar 25×100

 

Carbonstativ Omegon PRO 32

Wenn es um die Beobachtung mit dem Fernglas geht, dann brauchen Sie unbedingt ein gutes Stativ. Aber wie stabil muss es sein? Die einfache Antwort: Es kann nicht stabil genug sein. Je stabiler, desto schöner wird Ihr Beobachtungserlebnis. Das Carbonstativ Omegon Pro 32 ist eine Klasse Kombination mit einem Großfernglas. Aus hochwertigem Carbon und Beine mit 32mm Querschnitt: Das macht das Stativ ultrastabil aber auch ultraleicht. Noch größer und für schwerere Instrumente bietet sich ein 40mm Carbonstativ an.

Omegon Carbonstativ mit Kugelkopf

Omegon Carbonstativ mit Kugelkopf

 

Titania 600

Soll es etwas günstiger sein? Das verstehen wir gut. Das preiswerte Omegon Titania 600 Stativ mit Panoramakopf leistet ebenfalls gute Dienste. In Kombination mit dem Nightstar 16×70 oder Nightstar 20×80 sind sie ein Dreamteam für die Kometenbeobachtung. 

Omegon Dreibeinstativ Titania 600 mit Panoramakopf

Omegon Dreibeinstativ Titania 600 mit Panoramakopf

 

 

MiniTrack LX3

Ein eigenes Foto vom Kometen, bevor er wieder in den tiefen des Sonnensystems verschwindet? Eine kleine Aufnahme fürs Erinnerungsalbum. Wäre das nicht fantastisch? Das geht wunderbar mit der Omegon MiniTrack LX3. Diese Mini-Montierung ist inzwischen ein kleiner Star, weil damit endlich ohne großen Aufwand heiß ersehnte Weitfeld-Astroaufnahmen gelingen. Hinstellen, aufziehen und loslegen. So einfach können Sie auch Aufnahmen von Kometen erstellen.

MiniTrack LX3

Mini-Montierung MiniTrack LX3 für die Widefield-Fotografie

 

130 Meade Lightbridge

Kompakte Teleskope haben einen Vorteil: Sie sind sofort einsatzbereit für die Beobachtung und perfekt für einen schnellen Blick zum Himmel. Und natürlich auch super wenn es auf eine Reise geht. Das Meade Lightbridge 130/650 ist ein kleines Teleskop auf einer Mini-Dobson-Montierung. Beobachten macht damit viel Spaß.

Meade Dobson Teleskop 130/650 LightBridge

Das Mini-Lightbridge-Dobson-Teleskop mit 130mm Öffnung

 

 

8“ Dobson 

Falls der Komet am Himmel schwächelt, brauchen Sie am besten eine größere Öffnung. Je mehr, desto besser. Mit einem Teleskop ab 200mm Öffnung können Sie auch schwächere Kometen beobachten. Und natürlich auch wunderbar den Deep-Sky-Himmel erforschen. Mit dem Omegon 8“ ProDob macht das viel Spaß. Mit dem Deluxe-Friktionsystem führen Sie jedes Objekt butterweich nach, auch bei höheren Vergrößerungen. Natürlich gibt es auch das noch lichtstärkere Modell ProDob N 254/1200. 

 

Omegon Dobson Teleskop ProDob 203/1200

Das 8″ Pro-Dobson Teleskop mit besserer Friktion

 

 

Und hier nun die aktuellen Aufsuchkarten für die Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs. 

Aufsuchkarte Kometen1

Eine Aufsuchkarte der Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs (zum Vergrößern anklicken)

 

 

Detaillierte Aufsuchkarte der Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs (zum Vergrößern anklicken)

 

Hier können Sie sich die beiden Aufsuchkarten als PDF herunterladen: Aufsuchkarten_Kometen_ATLASundPanstarrs.

Wir hoffen auf eine gute oder sehr gute Entwicklung eines Kometen und wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung.

MiniTrack mit Polhöhenwiege: So gehen Fotos noch einfacher.

20. April 2020, Marcus Schenk

Sind Sie schon seit Monaten begeistert, dass Ihre MiniTrack schöne Fotos vom Sternenhimmel zaubert? Oder haben Sie sich schon öfter dabei erwischt, dass auch Sie solche Fotos machen wollen?

Heute wollen wir Ihnen eine Kombination vorstellen, mit deren Hilfe alles noch besser funktioniert.

MiniTrack mit Polhöhenwiege

Ein Beispielaufbau für professionellere Fotos: Die Omegon MiniTrack mit einer Kamera und Polsucherfernrohr auf der neuen Polhöhenwiege.

 

Stellen Sie sich vor: Es ist dunkel, nur schemenhaft erkennen Sie Ihre MiniTrack und Sie knien vor Ihrem Stativ, um sie einzunorden. Doch das ist, wie soll man sagen, ein Geduldsspiel. Schließlich müssen Sie den Kugelkopf auf den Himmelspol einnorden. Puhh. Wenn Ihnen da mal bei Minus 5 Grad nicht der Schweiß ausbricht.
Geht das irgendwie einfacher? Mit mehr Sicherheit? Vielleicht so, wie man das von großen Montierungen gewohnt ist?

Eine clevere Idee: Jetzt auch für die MiniTrack.

Ob Sie eine MiniTrack LX2, eine LX3 oder die Variante für Nord und Süd besitzen: In Kombination mit der kleinen Omegon Polhöhenwiege gelingt die Einstellung auf den Himmelsnordpol noch präziser. Über Justageschrauben für den Azimut und die Polhöhe stellen Sie den benötigten Winkel exakt und aufs Grad genau ein. Damit arbeiten Sie mit Ihrer MiniTrack so selbstverständlich wie mit jeder großen Montierung. Durch die genauere Einstellung gelingen Ihnen Aufnahmen mit weniger Fehlern. Das ist in der Tat eine clevere Erweiterung, auf die schon viele gewartet haben.

 

Wie montieren Sie Ihre MiniTrack?

Es ist einfach: Die Polhöhenwiege passt über ein 3/8“ Gewinde auf Ihr Fotostativ. Eine eingebaute Wasserwaage zeigt Ihnen, ob Sie eine gerade Aufstellung erreicht haben. Ihre MiniTrack befestigen Sie simpel mit einer Prismenschiene im üblichen Vixen-Style. Wie gewohnt ist Ihre Montierung damit in sekundenschnelle montiert und anschließend wieder verstaut.
Sie haben keine MiniTrack, sondern ein Modell eines anderen Herstellers? Natürlich können Sie auch eine andere Mini-Reisemontierung auf der Polhöhenwiege verwenden.

Sind Sie auch von der Idee begeistert noch genauere und schönere Aufnahmen mit Hilfe Ihrer MiniTrack zu zaubern? Dann werfen Sie einen Blick auf die Omegon Polhöhenwiege.

Ostern Zuhause: 10 Astro- und Naturprodukte, die Ihren Kindern Spaß und Spannung bieten

3. April 2020, Marcus Schenk

Die Nerven liegen blank. Arbeit Zuhause, Kinder Zuhause und Ostern allein. In diesen Zeiten verändert sich unser Leben. Wir erleben Dinge, die wir früher niemals für möglichgehalten hätten. Unsere Mitarbeiter bei Astroshop durchleben das gleiche wie Abertausend im Land.

Auch über Ostern heißt es: Zuhause bleiben. Vielen wird es schwerfallen, ihre Familien und Angehörigen nicht wie gewohnt zu sehen. Und die Kinder können oft nicht nach draußen. Wie können Sie Ihren Nachwuchs beschäftigen und ihnen das Osterfest so angenehm wie möglich machen?

Mit diesen 10 Produktideen werden sie zu echten Astrofans. Und lernen ganz nebenbei eine Menge über das Universum.

1. Ein Teleskop selbst bauen

Normalerweise kauft man ein Teleskop, aber eines selbst bauen? Ist das nicht viel zu kompliziert? Nein. Denn dieser Bausatz macht es kinderleicht. 

Sie bauen mit Ihren Kindern das Galileo-Teleskop nach. Außen Karton, aber innen mit echten Linsen und einer 12-fachen Vergrößerung. Und wenn Sie damit Beobachten, dann erleben Sie, wie einst Galileo den Himmel gesehen hat. 

Das Galileo-Teleskop

Das Galileo-Teleskop von Sunwatch

 

2. Mit einer Sternkarte den Himmel erforschen

Viele Menschen blicken heute zum Himmel, doch sie kennen die Sternbilder nicht. Geben Sie Ihren Kindern ein Naturerlebnis, das heute nicht mehr jeder bekommt: den echten Sternenhimmel. Aber wie findet man sich da oben zurecht? 

Mit „Meiner ersten Sternkarte“ vom Kosmos-Verlag. Es ist eine drehbare und nachtleuchtende Sternkarte, die für jeden Zeitpunkt im Jahr die aktuellen und wichtigsten Sternbilder anzeigt. Vorteil: Kleine und unscheinbare Sternbilder stören nicht. So lernen Ihre Kinder schon am ersten Abend die hellsten Sternfiguren kennen. Und am nächsten Abend können sie damit die Erwachsenen beeindrucken.

Übrigens: Eine tolle Ergänzung zu diesem Geschenk ist das Kinderbuch „Welcher Stern ist das?“

 

Sternkarte für Kinder

Eine Sternkarte für Kinder

 

3. Den Mond beobachten und dann mit ins Bett nehmen

Echte Astrokinder finden den Mond mindestens so toll wie eine Kissenschlacht. Wie wäre es am Abend den Mond zu beobachten und ihn anschließend mit ins Bett zu nehmen? Der Dorling Kindersly Mond aus Plüsch kuschelt sich nach einem aufregenden Beobachtungsabend gerne mit unter die warme Decke.

Übrigens: Es gibt nicht nur den Mond, sondern auch die Sonne, die Planeten oder einen goldigen Polarstern als „Celestial Buddy“

Mond Celestial Buddy

Der Mond aus Plüsch für Weltraum-Fans

 

4. Mit einem Atlas das Universum erkunden

Wow. So groß ist das Weltall? Was gibt es noch alles und wie weit ist es bis zum Saturn? Der „Mein Grosser Weltraumatlas“ für Kinder zeigt auf 126 Seiten, was es dort oben Spannendes zu entdecken gibt. Mit tollen Grafiken und einem Vorwort von Prof. Harald Lesch.

Mein Großer Weltraumatlas vom Kosmos Verlag

Weltraumatlas für Kinder

 

 

5. Selbst Mondkrater und Planeten entdecken

Mit dem ersten tollen Teleskop selbst den Himmel erforschen. Für viele astrobegeisterte Kinder ein Traum. Wie werden wohl die Mondkrater aussehen? Und kann ich den Ring des Saturns sehen? Wir verraten ein kleines Geheimnis: sehr gut sogar.

Mit dem Meade Lightbridge Dobson Teleskop 130/650 oder mit dem kleinen Bruder Meade Lightbridge Dobson Teleskop Mini 82 reist die ganze Familie mit den Augen in den Sternenhimmel. 

Dobson Teleskop

Meade Dobson Teleskop N 130/650 LightBridge Mini 130 DOB

 

6. Mit dem ersten Fernglas auf den Mond schauen

Wohnt auf dem Mond tatsächlich ein Hase? Wenn man mit dem bloßen Auge auf die Mare blickt, kann man ihn tatsächlich mit etwas Fantasie erkennen. 

Ein kleines Fernglas zeigt, was wirklich auf dem Mond los ist. Die Ferngläser Omegon Pocketstar 8×21 und 10×25 zeigen erste Krater und die echte Struktur der Mondmeere. Toller Zusatz: Die Pocket Serie holen auch die Vögel im Garten näher ans Auge.

Kompaktes Fernglas

Pocketstar 10×25

 

7. Den Sternenhimmel an der Zimmerdecke

Das Kinderzimmer in eine Sternenbasis im Weltraum verwandeln. Wenn es dunkel ist, und nur die Sterne an der Zimmerdecke leuchten, dann fühlt sich jedes Kind, wie ein Raumfahrer auf großer Tour zu den Sternen. 

Das Omegon Star Theater ist ein Mini-Planetarium mit Spielcharakter und eine kleine Astro-Nachtlampe, die einen in die Nacht begleitet. Großer Vorteil: Weitere Motivscheiben sind separat erhältlich. Damit bleiben die Sterne immer interessant.

Star Theater Pro Planetarium

Mini-Planetarium, das die Sterne an die Decke beamt

 

8. Leuchtende Planeten und Sterne über dem Bett

Bisher gab es nur nachtleuchtende Sterne, doch jetzt gibt es auch das ganze Sonnensystem und die interessantesten Planeten. Die „Glow in the dark“-Planeten sind der Renner in jedem Kinderzimmer und ein prima Ostergeschenk für Omas, Opas, Onkel und Tanten, auch wenn sie gerade nicht persönlich da sein dürfen.

 

Glow in the dark Planet

Glow in the dark Planet

 

9. Auf Kopernikus Spuren

Viel Zeit mit Ihren Kindern verbringen und Spaß haben. Dafür ist das Kopernikus Planetarium das Richtige. Sie bauen das Sonnensystem nach und bekommen ein kleines mechanisches Wunderwerk aus Karton. Es ist faszinierend, wenn die Sonne leuchtet, die Planeten sich drehen und man erfährt, wie eine Sonnenfinsternis entsteht.

 

Astro Media Kopernikus Planetarium

Astro Media Kopernikus Planetarium

 

 

10. Ein Blick in die Natur

Wollen Sie für Ihre Kinder auch ein paar Ideen, die nichts mit Astronomie zu tun haben? Gerade im Frühling macht es Spaß, die Vogelwelt zu erkunden. Mit dem Buki Vögel-Observatorium kommen die gefiederten Freunde in den Garten. Das Set enthält eine Futterstation, ein Monokular, eine Meisen-Vogelpfeife und ein Booklet, um die Vögel zu bestimmen. Viel Spaß bringt auch der Klangverstärker für Vogelstimmen. Ob Astronomie oder Natur: Passend dazu ist immer ein schönes und hochwertiges Fernglas, mit dem Ihre Kinder lange Spaß haben können, wie das Omegon Fernglas Talron HD 10×26 oder das Omegon Monokular 10×25.

Buki Vögelobservatorium

Buki Vögelobservatorium

Trotz Corona und Ausgangbeschränkungen wünschen wir Ihnen ein frohes Osterfest und eine gute Zeit. Bleiben Sie gesund.

 

C/2019 Y4 ATLAS: Ein heller Komet fürs bloße Auge?

23. März 2020, Marcus Schenk

Gähnende Leere. Kein Besuch. 

Jahre war in den Weiten des Sonnensystems nicht viel los und nur die Planeten zogen wie immer ihre Bahnen um die Sonne.

Doch die Zeit des Wartens ist jetzt vorbei.

Wir haben wieder Besuch von einem hellen Kometen, der in den Monaten April und Mai zu einem echten Highlight werden könnte. Vielleicht sogar für das bloße Auge. 

Er trägt den schönen Namen: C/2019 Y4 ATLAS. Schon jetzt ist er mit dem Teleskop gut zu sehen. In Zeiten von Corona, in denen wir zuhause bleiben müssen und auf soziale Kontakte verzichten, eine willkommene Abwechslung. Halten Sie Ihr Teleskop bereit, denn es könnte spannend werden.

Komet Y4 ATLAS

Der Komet C/2019 Y4 ATLAS mit seiner grünen Koma in der Nähe der Galaxien M81 und M82 am 19./20.03.2020. Aufgenommen mit einer Canon 600Da – Canon EF 200mm f2,8 L – @f3,5 (Step-Down-Ring als Frontblende), 76x2min -> 2h32min – ISO800, Vixen GP-DX – MGEN II.
Be- und Verarbeitung in DeepSkyStacker und Photoshop, Bildautor: Johannes Hildebrandt

Der Große Komet von 2020?

Auf Hawaii steht das Asteroid Terrestrial impact Last Alert System, kurz ATLAS. Es durchmustert den Himmel nach erdnahen Objekten, die der Erde gefährlich werden könnten und soll einen möglichen Einschlag vorhersagen. Am 28. Dezember 2019 entdeckte das robotergestützte System jedoch diesen Kometen auf dem Weg durch unser Sonnensystem. Die Astronomen stellten fest, dass er eine ganz ähnliche Bahn verfolgt, wie der Große Komet von 1844, der damals eine Helligkeit von -1 mag erreichte. Man mutmaßte sogar, Y4 ATLAS könnte gar ein Bruchstück des damaligen Schweifsterns sein und ähnlich hell werden. Das allein macht es schon spannend, den Weg dieses Kometen zu verfolgen. 

Aber können wir von C/2019 Y4 ATLAS etwas Ähnliches erwarten?

Starker Anstieg der Helligkeit bis Mai

Sicher ist, dass seine Helligkeit rapide ansteigt. Zu Zeiten seiner Entdeckung, im Dezember, war er mit 19mag noch unerreichbar. Inzwischen konnte er seine Helligkeit jedoch auf etwa 8 Magnituden steigern. Insgesamt ist das also eine Steigerung um das 25.000-fache. Doch wirklich interessant wird es von jetzt bis Ende Mai, denn er wird laufend heller. Schon jetzt übertrifft er sogar schon die ursprünglichen Erwartungen.

Gerade dringt er vom Bereich der äußeren Planeten in unsere Region vor. Am 24. Mai rauscht er in 117 Millionen Kilometern Entfernung an der Erde vorbei und erreicht am 31. Mai seinen sonnennächsten Bahnpunkt – und das sogar noch innerhalb der Merkurbahn. In dieser Zeit kann er, laut den Vorhersagen, eine Helligkeit von 2 mag erreichen. Damit wäre er mit jedem Fernglas und sogar mit dem bloßen Auge sichtbar.

Genauso gut: Für uns „Nordhalbkugler“ befindet sich der Komet in einer nahezu genialen Lage.

Wir haben ihn schon beobachtet

In den letzten Tagen konnten einige aus unserem Team den Kometen bereits beobachten. Das letzte Wochenende habe auch ich für eine Beobachtung genutzt. In meinem 12“ Taurus Dobson-Teleskop konnte ich ihn sofort identifizieren. Das diffuse Fleckchen hob sich deutlich zwischen den Umgebungssternen ab. Die Koma erschien gleichmäßig rund mit einem helleren Kernbereich. Am Rand eines Kleinstadthimmels setzte ich nach dem Beobachten mit meinem SWA 32mm Okular ein Nagler 11mm mit etwa 140-facher Vergrößerung ein. Der Komet gewann noch mehr Kontrast und hob sich noch besser vom Himmelshintergrund ab. Ein fantastisches Erlebnis. Aber auch im Großfernglas 20+40×100 Nightstar war der Komet schon zu erkennen.

Zeichnung von Komet C/2019 Y4 ATLAS

Zeichnung von Komet C/2019 Y4 ATLAS am 22.03.2020, das den visuellen Eindruck im 12″ Dobson-Teleskop wiedergibt, Marcus Schenk.

Wo finden Sie Komet C/2019 Y4 ATLAS?

Nicht unten am Horizont, sondern hoch oben und zirkumpolar. Das ist eine Traumlage für einen Beobachter. Unser Vagabund reist derzeit durch den Großen Bären, der glücklicherweise jetzt im Frühling hoch am Himmel steht. Daher bietet sich jetzt eine günstige Gelegenheit, mit Ihrem Teleskop zu beobachten. Und wenn Sie planen, sich erst ein Teleskop zuzulegen? Dann sollten Sie jetzt handeln.

In den Monaten April und Mai bewegt er sich durch das Sternbild Giraffe und steuert auf Perseus zu. Er wird deutlich heller, aber er verliert mit der Zeit auch an Höhe. Dann sind ein eher dunkler Ort und wenig Wolken am Horizont noch wichtiger. In Zeiten von Corona und strikter Ausgangsbeschränkung war ich froh, den Kometen aus dem Garten in noch hoher Lage zu beobachten.

Aber wie finden Sie nun den Kometen? 

Eine aktuelle Aufsuchkarte finden Sie beispielsweise auf der Seite skyhound.com.

Oder aktuell eine Karte für den jeweiligen Tag bei Theskylive.

Wollen Sie den Kometen noch besser sehen? Da hilft der Lumicon Kometenfilter, der Koma und einen eventuellen Gasschweif kontrastverstärkt.

Werden wir den Kometen mit dem bloßen Auge sehen können? Trotz aller Berechnungen und Vorhersagen steht das in den Sternen. Hoffen wir das Beste. Genießen Sie ihn solange mit Ihrem Teleskop oder Fernglas. Denn wer weiß wie viele Jahre wir wieder auf einen solch hellen Kometen warten müssen?

Falls Sie noch ein Teleskop, Zubehör oder ein Fernglas suchen: Trotz verschärfter Corona-Krise in Bayern sind wir telefonisch und per E-Mail für Sie da. Außerdem: Unsere tapferen Kollegen aus dem Versand halten die Stellung und verschicken Ihre Bestellungen umgehend.

05.07.2020
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