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Autoren-Archiv


Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus Schenk ist ausgebildeter Optiker und langjähriger Amateurastronom. Als Gründungsmitglied der astronomischen Gesellschaft Buchloe lässt er kaum eine Frage zu astronomischen Themen unbeantwortet.

Posts verfasst von Marcus Schenk

Infografik: 50 Jahre Mondlandung

19. Juli 2019, Marcus Schenk

Im Juli 1969 landete Apollo 11 auf dem Mond. Entdecken Sie die wichtigsten Fakten über die Mondlandung auf unserer Infografik. Die ganze Grafik sehen Sie im neuen Online-Magazin: Einfach auf das Bild klicken und anschauen.

 

50 Jahre Mondlandung: T-Shirt in limitierter Auflage

11. Juli 2019, Marcus Schenk

Wir bei Astroshop.de sind aufgeregt, ein besonderes Jubiläum steht vor der Tür, das keinen Hobbyastronomen kalt lässt.

Denn vor 50 Jahren schrieb die NASA Weltgeschichte! Am 20. Juli 1969 landeten mit Apollo 11 die ersten Menschen auf dem Mond.
Zwar unter waghalsigen und gefährlichen Umständen, aber dennoch hat es geklappt: Neil Armstrong und Buzz Aldrin unternahmen damals den ersten Mondspaziergang und mehr als 600 Millionen Menschen verfolgten sie live vor dem Fernseher.

T-Shirt: Alle Landeplätze auf einen Blick

Feiern Sie mit uns 50 Jahre Mondlandung. Und zeigen Sie damit, dass auch Sie ein Fan sind. Dafür gibt es jetzt das neue Apollo T-Shirt in verschiedenen Größen, in einem sehr hochwertigen Digitaldruck, aber in limitierter Auflage.

50 Jahre Mondlandung T-shirt

Was ist auf dem T-Shirt zu sehen?

Vorne zeigt das T-Shirt den grafisch realistisch gestalteten Mond. Zusätzlich mit den genauen Landestellen der Apollo-Missionen mit Datum. Auf der Rückseite finden Sie den Erdaufgang über der Mondoberfläche. Als die Astronauten von Apollo 8 zufällig den Erdaufgang erlebten, hielten Sie diesen magischen Moment für die gesamte Menschheit fest. Das Bild mit dem Namen „Earthrise“ zählt zu den berühmtesten Aufnahmen, die je gemacht wurden.

Das Apollo-Mond-Shirt ist nur in begrenzter Stückzahl erhältlich. Bestellen Sie am besten jetzt Ihr Mond-T-Shirt.

Apollo 11 beobachten: Den Landeplatz mit dem Teleskop finden

10. Juli 2019, Marcus Schenk

Am 20. Juli 1969 landeten mit Apollo 11 das erste Mal Menschen auf dem Mond. Können wir den Landeplatz selbst mit einem Amateurteleskop finden? Ja, es geht. Aber nur, wenn man weiß wie.

In diesem Video erfahren Sie, auf was Sie achten müssen und wie Sie die Landestelle mit dieser Anleitung auf Anhieb finden.

Das neue Astroshop Online-Magazin: Mit vielen Infos über unsere Astro-Leidenschaft

9. Juli 2019, Marcus Schenk

Heute bekommen wir jedes Teleskop, das wir uns wünschen.

Doch allein damit ist es nicht getan. Wir brauchen auch Infos, was wir mit dem Teleskop anstellen können. Denn es ist wichtig zu wissen, wo wir den Saturn und den Orionnebel (und andere Objekte) finden, um sie anschließend im Teleskop zu bewundern.

Jetzt ist es geschafft

In den letzten Monaten haben wir an unseren alten Info- und Beratungsinhalten geschraubt, gesägt und gehämmert. Und anschließend poliert.

Herausgekommen ist etwas Neues: Das Online-Magazin von Astroshop.de. Nun ist es für Sie da: Es richtet sich an alle Astro-Einsteiger und fortgeschrittene Amateurastronomen.

Im Online-Magazin lesen Sie ab sofort interessante Artikel über Amateurastronomie und die praktische Beobachtung. Aber Sie finden auch Antworten auf brennende Fragen über Teleskope und ihr Zubehör. Von Amateurastronomen für Amateurastronomen.

Vielleicht kennen Sie noch das alte Starsight-Magazin, das es vor Jahren in gedruckter Form gab? Es ist wirklich lange her. Aber es war damals für uns Mitarbeiter von Astroshop.de ein Herzensprojekt. Jetzt können wir es kaum erwarten, jeden Monat unseren Lesern und Kunden  die besten Themen zu bieten.

Magazin Vorschau

Jeden Monat neu und spannend

Das Magazin wird nicht immer gleich aussehen, denn es bleibt aktuell. Diesen Monat stehen die Mondfinsternis am 16. Juli und 50 Jahre Mondlandung im Fokus. Nächsten Monat etwas anderes. In regelmäßigen Abständen kommen neue Beiträge und Themen dazu. Es bleibt also spannend.

Überblick der Themen:

– Unsere Experten und Autoren zeigen Ihnen die besten Teleskope und Ferngläser für den Einstieg
– Tipps für Astrofotografen
– Jeden Monat neue und aktuelle Ereignisse
– FAQs und Wissen für den schnellen Überblick
– Praktische Tipps zur Beobachtung
– Produkte im Test durch erfahrene Anwender
– Videotutorials: hier erfahren Sie, wie man Teleskope ausrichtet oder in die Beobachtung einsteigt

Schauen Sie doch mal vorbei beim Astroshop.de Online-Magazin. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Infografik: Astrohighlights im Sommer 2019

31. Mai 2019, Marcus Schenk

Planeten in Opposition, eine Mondfinsternis oder die Nacht der Sternschnuppen: In den nächsten Monaten gibt es wieder schöne Highlights am Himmel zu entdecken.  Doch leider wird es auch später dunkler – und wie im Turbogang wenige Stunden später wieder hell. Sie sollten die Zeit der dunklen Stunden also gut nutzen.

Die neue astronomische Infografik „Highlights am Sommerhimmel“ zeigt Ihnen auf einen Blick, was in den Monaten Juni bis August am Himmel passiert. Mit dabei: Eine kurze Beschreibung der Ereignisse.

Infografik Himmelsereignis

 

5.6. Mond trifft Mars
Gerade einmal zwei Tage nach Neumond steht die schmale Mondsichel zerbrechlich anmutend am noch dämmrigen Abendhimmel. Etwa 2,5 Grad weiter rechts finden Sie unauffällig den 1,7 mag hellen Mars.

10.6. Jupiter in Opposition
Den größten Planeten des Sonnensystems können Sie jetzt die ganze Nacht beobachten. Jupiter steht diesen Monat in Opposition, daher genießen wir nun die beste Beobachtungsperiode. Der Gasriese besitzt eine Helligkeit von -2,6 mag und steht derzeit in einer Entfernung von 640 Millionen Kilometern. Wenn es Nacht wird, taucht der Planet im Südosten über dem Horizont auf. Später gewinnt er schnell an Helligkeit und wird immer besser sichtbar. Um 1:15 MESZ erreicht er seinen Meridian und ist besonders gut zu sehen.

18.6. Merkur Halbphase
Merkur erreicht seine Dichotomie, das heißt, eine Phase, in der er zur Hälfte beleuchtet ist. Wie der Mond oder die Venus zeigt Merkur verschiedene Phasen.

18.6. Merkur trifft Mars
Ein sehr schönes Ereignis findet kurz nach Monatsmitte statt: Eine enge Begegnung von Merkur und Mars. Unser innerster Planet zieht in nur einem halben Monddurchmesser, 13 Winkelminuten Abstand, an Mars vorbei. Das Ereignis findet knapp über dem westlichen Horizont gegen 21:30 MESZ statt. Um die beiden zu beobachten, nutzen Sie am besten ein Fernglas.

19.6. Mond trifft Saturn
Diese Konstellation findet in der zweiten Nachthälfte statt und ist bis zum Sonnenaufgang verfolgbar. Unser Mond und der Ringplanet nähern sich einander an mit einer minimalen Entfernung von etwa 2° 50’.

23.6. Juni-Bootiden
Zwischen dem 23. und dem 27. Juni können Sie die Juni-Bootiden beobachten. Das ist ein Sternschnuppern-Strom dessen Meteore aus dem Sternbild Bärenhüter zu kommen scheinen.

24.6. Merkur größte östliche Elongation
Merkur verlässt allmählich den Abendhimmel: Doch noch ist er zu sehen und kann anfangs mit dem bloßen Auge aufgefunden werden. Ab der zweiten Monatshälfte wird es schwieriger ihn zu erwischen, denn dann ist er so schwach, dass nur noch ein Fernglas hilft. Dennoch erreicht er am 24. Juni seinen größten Winkelabstand zur Sonne von 25°. Er zeigt uns ein nahezu halb beleuchtetes Scheibchen mit einer Größe 8 Bogensekunden. Suchen Sie Merkur mit einem guten Fernglas ab etwa 22:00 MESZ auf.

Juli
2.7. Totale Sonnenfinsternis Chile
In Südamerika verdunkelt sich die Sonne. Der Schatten der Sonnenfinsternis kommt aus Richtung des Pazifischen Ozeans angerast und streift Chile mit einer Totalitätsdauer von 2:30 Minuten. Später zieht der Schatten weiter über Argentinien. Die Sonne steht bei dieser Finsternis relativ tief, was schöne Landschaftsaufnahmen mit der verfinsterten Sonne möglich macht.

5.7. Nachtleuchtende Wolken
Jetzt kann man sie sehen: die nachtleuchtenden Wolken. Wenn sich die Sonne im Sommer zwischen 6° und 16° unter dem Horizont befindet, leuchtet sie manchmal extrem dünne Eiskristallwolken in etwa 80 Kilometer Höhe an. Diese Wolken stehen sogar so hoch, dass sie sich in der Mesosphäre unserer Atmosphäre aufhalten. Bei uns ist es dann längst Nacht, nur diese Wolken erhalten ein wenig Sonnenlicht und wir sehen sie bläulich-weiß leuchten.

9.7. Saturn in Opposition
Derzeit haben wir das Problem, dass viele Planeten in der Ekliptik sehr südlich stehen und keine gut sichtbaren Höhen am Himmel erreichen. Daher haben wir zwangsläufig mit Luftturbulenzen zu kämpfen. Trotzdem ist der Saturn eine Beobachtung wert, auch wenn er nur auf eine Höhe von maximal 18° klettert. Am 9. Juli erreicht er seine Opposition und strahlt mit 0,1 mag am Himmel. Damit misst sich Saturn mit den hellsten Sternen und wir erkennen ihn an seiner gelblichen Färbung und dem ruhigen Leuchten, das sich von dem Flackern der Sterne unterscheidet. Damit finden Sie ihn auf anhieb und können die Kugel schon mit einem kleinen Teleskop problemlos einfangen. Seine Ringöffnung beträgt 24° und wir blicken von Norden auf das Ringsystem, in dem wir leicht die Cassiniteilung erkennen können.

13.7. Mond trifft Jupiter
Die beiden hellsten Objekte des Himmels im Blick: Heute Abend sind Jupiter und Mond zu sehen, der schon in drei Tagen seine Vollmondphase erreicht. Dann wird es erst richtig interessant!

14.7. Pluto in Opposition
Pluto ist ein schwer sichtbarer Zwergplanet, der früher mal ein Planet war, und sich kaum von einem Stern unterscheidet. Zumindest dann, wenn man keine Aufsuchkarte zur Hand hat. Trotzdem lohnt es sich, mit einem größeren Teleskop einen Blick auf diesen Außenposten des Sonnensystems zu werfen. Koordinaten für die Goto-Steuerung: Rekt: 19h33m40s, Dek: -22°07′

15.7. Mond trifft Saturn
Vor einigen Tagen besuchte der Mond den Jupiter. Heute jedoch taucht der fast volle Mond bei Saturn auf.

16.7. Partielle Mondfinsternis
Im Januar mussten wir uns in die Kälte stellen, aber nicht heute. Denn diese partielle Mondfinsternis können wir bei sommerlichen Temperaturen zur einer angenehmen Zeit beobachten. Interessant wird es für uns um 22:01 MESZ, zu diesem Zeitpunkt tritt der Mond in den Kernschatten der Erde. Im Laufe des Abends wird er zu 66% bedeckt, bevor der Kernschatten sich wieder davonstiehlt und schließlich um 1:00 MESZ verschwindet.

20.7.  50 Jahre Mondlandung
Heute vor 50 Jahren schaute die ganze Welt zum Mond. Zu drei Astronauten, zu Pionieren der Menschheit, die das größte Abenteuer wagten. Apollo 11 flog zum Mond und Neil Armstrong betrat als erster Mensch einen fremden Himmelskörper. Feiern wir dieses Ereignis, denken wir daran und blicken wir auch heute wieder zum Mond, vielleicht sogar zum Mare Tranquilitatis, das ehemalige Landegebiet dieser waghalsigen Mission.

29.7. Delta-Aquariden
Ein kleiner Sternschnuppenstrom im Wassermann, den wir nach Mitternacht gut beobachten können. Die Erde kreuzt dabei kleine Staubteilchen, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen und zu Leuchterscheinungen werden. Wir können 20-25 Meteore pro Stunde erwarten, vorausgesetzt wir suchen uns einen dunklen Beobachtungsort.

August
9.8. Mond trifft Jupiter
Ähnlich wie im Juli treffen sich heute wieder Mond und Jupiter. Wenn es dunkel wird, stehen sie dominant und hell am Himmel über dem südlichen Horizont.

10.8. Merkur größte westliche Elongation
Gerade steht Merkur in seinem größten Winkelabstand zur Sonne von 19°. War er davor ein Objekt des Abendhimmels, können wir ihn ab heute für etwa zehn Tage am Morgenhimmel entdecken. Am 10. geht Merkur um 4:30 auf, anschließend entschwindet er den Dunstschichten, steigt höher und wir haben gute Chancen ihn gegen 4:50 am Himmel zu sehen.

12.8. Mond trifft Saturn
Wir haben fast Vollmond, der Himmel ist also hell erleuchtet, doch Saturn strahlt gut sichtbar und knappe 5° entfernt. Wandert unser Blick etwas mehr nach rechts, treffen wir einige Grad höher auch auf Jupiter.

12.8. Perseiden
Jedes Jahr freuen wir uns auf die schönsten Sternschnuppen des Jahres: die Perseiden. In den Morgenstunden des 12. August erreicht der Meteorstrom sein Maximum. Es regnen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde, die mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von ca. 216.000 km/h durch unsere Atmosphäre donnern. Das Maximum findet zwischen 22:00 Uhr und 4:00 Uhr statt.
Leider stört dieses Jahr der fast volle und zu helle Vollmond, aus dem Grund werden wir nur die hellen Sternschnuppen wahrnehmen. Suchen Sie sich am besten einen Ort, an dem Sie der Mond nicht direkt blendet. Diesen Meteorstrom verdanken wir dem Kometen 109P/Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne einen Teil seiner Masse verlor. Immer wenn die Erde im August die Bahn des Ursprungskometen kreuzt, schießen die Perseiden bei uns über den Himmel.

23.8. Mond bedeckt Hyaden
Leider erst in den Morgenstunden können wir eine interessante Bedeckung des Sterns 61 Tau durch den Mond verfolgen. Solche Bedeckungen des Sternhaufens der Hyaden sind besonders interessant, weil er viele helle Sterne enthält und wir manchmal sogar mehrfache Bedeckungen sehen können. Um 4:40 MESZ nähert sich der Mond von seiner beleuchteten Seite und knipst den 3,7 mag hellen Stern aus. Ein wenig länger als eine Stunde verbirgt sich der Stern hinter dem Mond. Um 6:00 MESZ taucht er wie aus dem Nichts plötzlich wieder auf. Wichtig: Richten Sie Ihr Teleskop schon einige Minuten vorher auf den Mond, um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen.

27.8. Mond bedeckt Delta Gem (Wasat)
Der Mond ist in den letzten Tagen in das nächste Sternbild gewandert und steht kurz vor seiner Neumondphase. Vor Sonnenaufgang bedeckt er einen recht hellen Stern: diesmal den Doppelstern 55 Gem im Sternbild Zwillinge. Der Mond nähert sich von seiner beleuchteten Seite, die sich aber nur noch als dünner Sichel in den Himmel zeichnet. Um 5:50 MESZ ist es dann soweit: Der Stern verschwindet hinter dem Mond und taucht eine knappe Stunde später um 6:40 MESZ wieder auf. Doch zu diesem Zeitpunkt hat es längst gedämmert, der Himmel ist hell und damit ist der Austritt im Teleskop schwierig zu beobachten.

Video: Astrofragen von Einsteigern – FAQ Teil 1

6. Mai 2019, Marcus Schenk

Ob es sich um das Teleskop oder die Beobachtung dreht: Täglich kommen Astroeinsteiger auf uns zu und stellen Fragen, die sie beschäftigen. In diesem ersten Video aus zwei Teilen stellen wir Ihnen die Fragen vor und beantworten sie.

Teil 1 enthält folgende Fragen:

1. Ich sehe nichts durch mein Teleskop. Was mache ich falsch?

2. Kann ich eine Brille mit einem Teleskp benutzen?

3. Kann ich Fotos mit meinem Teleskop aufnehmen?

4. Warum sehe ich die Bilder auf dem Kopf stehend?

5. Warum sehe ich durch das Teleskop nicht, was ich durch den Sucher sehe?

6. Zerstört Tau mein Teleskop? Was soll ich tun?

7. Kann ich den Rover der Apollo-Missionen auf dem Mond sehen?

 

Weitere Fragen und Antworten gibt es bald im nächsten Video.

 

Produkte aus dem Video:

Bis August: 6″ Triplet Carbon Apo fast € 800,- günstiger

2. Mai 2019, Marcus Schenk

Viel Licht, Auflösung und nadelscharfe Sterne: Dieser Triplet Apochromat von Omegon mit 150mm Öffnung bietet eine exzellente Abbildung. Er hebt sich deutlich von der Leistung eines Spiegelteleskops ab. Ihr Gewinn: Beobachtungen mit hohem Kontrast. Und Astrofotos, die Sie und andere begeistern werden.

Einmalige Aktion für Ihren Traum-Apo: Erwerben Sie den Omegon Carbon Triplet 150/1000 mm jetzt für nur € 4999,-. Sie sparen € 791,-.

Omegon Carbonapo

Die Vorteile im Überblick:
• ED-Apo im Triplet-Design: mit 150mm Öffnung und 1000mm Brennweite
• Multivergütung: Sehr hoher Kontrast und nadelfeine Sternabbildung
• Kamera einfach ausrichten: 360° 2-fach rotierbarer 3″ Okularauszug
• Tubus aus Carbon: steife und langlebige Konstruktion
• Stabile Rohrschellen und Koffer im Lieferumfang

Den 6″ Carbon Triplet-Apochromat gibt es in zwei Versionen:
1. Omegon Pro APO 6″ ED Triplet Carbon OTA jetzt für € 4999,-
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Auf Wunsch erhalten Sie ein Testprotokoll für Ihren Apochromaten. Ein Zertifikat für die Qualität dieses Teleskops.

Testprotokoll des Omegon APO Triplet 150/1000mm

Perfekt für ambitionierte Amateurastronomen, Vereine und Sternwarten: Kaufen Sie jetzt Ihren Apo. Oder lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

Die Aktion ist gültig bis 31.08.2019.

Astronomietag am 30. März 2019: Astronomie für alle Menschen

22. März 2019, Marcus Schenk

Laserschwerter, Jediritter und Raumschiffe auf fremden Planeten. Im Kino erleben wir dauernd den Weltraum und fremde Welten, doch wie sieht es in der Realität aus? Viele Menschen kennen den Sternenhimmel nicht mehr, der sich nächtlich über Ihnen präsentiert. Doch am Samstag, den 30. März gibt es wieder eine einmalige Gelegenheit für Weltraumfans: der Astronomietag 2019. Die meisten Volkssternwarten öffnen an diesem Tag ihre Tore und zeigen der Öffentlichkeit das Universum. In diesem Jahr heißt das Motto: Möge die Nacht mit uns sein – Licht aus, Sterne an!

Bildquelle: NASA

Gefahr für den Sternenhimmel?

Das zunehmende Licht in unseren Städten macht die Umgebung in der Nacht heller, blendet aber ein fantastisches Naturerlebnis aus: den Sternenhimmel. Dabei sind wir ein Teil von ihm, denn unsere Erde ist unser Raumschiff zwischen den Sternen. Wir sollten die Möglichkeit haben ungehindert durch das Panoramafenster zu schauen, um zu erkennen, was direkt vor uns liegt. Durch die Lichtverschmutzung geht das aber immer schwerer. Zudem leiden Mensch und Tier auch gesundheitlich unter der ständigen Lichtflut. Der Initiator, die VdS, macht an dem diesjährigen Astronomietag darauf aufmerksam und schärft gleichzeitig das Bewusstsein für eine sinnvolle Beleuchtung, die nicht unnötige Lichtenergie in den Himmel verdampft.

Das können Sie am Astronomietag sehen

Viele astronomische Vereine, Sternwarten und Amateurastronomen bieten schon am Tag Aktionen an. Doch wenn die Sonne untergeht, wird es Zeit für die praktische Beobachtung. Der frühe Abendhimmel teilt sich in die Wintersternbilder im Westen und die Fühlingssternbilder im Osten. Ab 20 Uhr MEZ blicken wir zum westlichen Horizont und entdecken das markante Wintersternbild Orion, in dem es den berühmten Orionnebel zu entdecken gibt. Wandert Ihr Blick etwas nach rechts, wartet auf uns der Planet Mars, den wir an diesem Wochenende dicht an den Plejaden entdecken. Außerdem gibt es jetzt noch mal die Möglichkeit das komplette Wintersechseck mit den Sternen Rigel, Aldebaran, Capella, Pollux, Prokyon und Sirius zu sehen.

Im Laufe der Stunden wandern die Frühlingssternbilder über den Himmel und steigen höher – so zum Beispiel das Sternbild Löwe, das gegen 22 Uhr MEZ den Meridian im Süden erreicht. Wer es bis nach Mitternacht aushält, kommt in dunklen Regionen in den Genuss der Milchstraße und der ersten Sommersternbilder. Außerdem bemerkten wir ganz unten am Horizont ein sehr helles Objekt: der Planet Jupiter.

Astronomietag Sternenhimmel

Der Sternenhimmel am Astronomietag, Stellarium.

Die Earth-Hour des WWF

Genau passend zum Astronomietag 2019 ruft der WWF weltweit zur Earth-Hour auf. Ab 20:30 MEZ (Ortszeit) schalten Millionen Menschen und Städte die Lichter für eine Stunde aus. Der WWF ruft damit zu mehr Klimaschutz auf, es soll ein globales Zeichen sein, dass wir unseren Planeten schützen müssen. Das Thema des Astronomietages dazu ist passend und Sie haben die Chance den Sternenhimmel noch besser zu sehen. Auch Städte wie Augsburg, Fürstenfeldbruck, Hamburg und viele andere machen mit. Deshalb: Machen Sie auch mit, seien Sie ein Vorbild und schalten Sie das Licht zwischen 20:30 und 21:30 Uhr MEZ aus.

Wo kann man in die Sterne schauen?

Der Astronomietag wurde im Jahr 2003 von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) ins Leben gerufen und wird zusammen mit der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft (SAG) jährlich veranstaltet. Seitdem nehmen jährlich 200 Sternwarten teil und zeigen der Öffentlichkeit die Sterne. Etwa 30.000 astronomiebegeisterte Menschen (Quelle: VdS) machen an diesem Tag von den Angeboten gebrauch. Auch an diesem Samstag gibt es wieder etliche gratis Beobachtungsabende, Planetarium-Shows, Workshops und Vorträge. Und vor allem treffen Sie viele nette Menschen, mit denen Sie sich über ein gemeinsames Thema unterhalten können. Der Weltraum, die Sterne und damit die Astronomie gehören zu uns, denn wir sind mittendrin. Machen wir uns bewusst, wie die Welt um uns herum aussieht.

Sie brauchen noch Tipps, welche Sternwarten am Samstag geöffnet haben? Auf der Seite der VdS finden Sie ein umfassendes Verzeichnis. Hier finden Sie bestimmt auch eine Veranstaltung in Ihrer Nähe.

Video Mondfilter: Warum Sie einen Mondfilter benutzen sollten

27. Februar 2019, Marcus Schenk

Stellen Sie sich vor: Samstagabend. Der Mond steht wunderschön am Himmel und taucht die Gegend in kaltes Licht und Schatten. Jetzt am besten das Teleskop herausholen und beobachten. Mondkrater entdecken. Doch dann der Schreck: Wie ein Scheinwerfer blendet Sie der Mond beim Blick durch das Okular. Und: ein Geisterbild vor Ihrem Auge. Das war hell. Ein Mondfilter muss her.

Welchen Mondfilter Sie für Ihr Teleskop brauchen und wie Sie ihn einsetzen erfahren Sie in diesem Video.

Infografik: Astrohighlights im Frühling 2019

26. Februar 2019, Marcus Schenk

Wenn die Temperaturen milder werden, treibt es wieder viele Beobachter regelmäßig hinaus. Im Frühling zeigt uns der Himmel ein ganz anderes Gesicht. Doch was gibt es alles zu beobachten? Was lohnt sich?

Der Himmelskalender für die nächsten drei Monate: Die neue astronomische Infografik „Highlights am Frühlingshimmel“ zeigt Ihnen auf einen Blick, was in den Monaten März bis Mai 2019 am Himmel passiert.

März

3. März Planetenkette Mond, Venus, Saturn und Jupiter in der Morgendämmerung

Es lohnt sich, früh aufzustehen: Denn wie auf einer Perlenkette sehen wir heute Morgen die Planeten Jupiter, Saturn und Venus. Der Mond blickt ab etwa 6 Uhr über den Horizont und begleitet das Schauspiel. Die Sternbilder Skorpion und Schütze sind erste Vorboten des Sommers, es dauert allerdings noch lang, bis sie am Abendhimmel zu sehen sind.

11. März Mond trifft Mars

Mit dem bloßen Auge oder mit dem Fernglas bieten der Mond und Mars einen hübschen Anblick. Beide stehen eng beieinander in nur 5 Grad Abstand. Der Mond ist erst 5 Tage alt und zeigt sich uns als Sichel.

16. März Goldener Henkel

Ein faszinierendes Ereignis: der Goldene Henkel auf dem Mond. Wie ein Henkel aus Licht bricht er die Mondnacht knapp jenseits des Terminators. Wir blicken auf das Mare Imbrium in die Region des Kraters Sinus Iridum und des hohen Juragebirges. Die Sonne geht hier an der Licht/Schatten-Grenze auf. Doch während der Krater noch im dunkeln liegt, taucht die Sonne die kreisförmig angeordneten Berggipfel der Juraberge in Sonnenlicht. Ein goldener Ring in der Dunkelheit.

27. März Mond trifft Jupiter

In dieser Nacht geht der Mond erst nach Mitternacht auf. Allerdings kommt er nicht allein. Er wird von Jupiter begleitet und wandert mit ihm die restliche Nacht über den Himmel. In etwa 50 Bogensekunden Entfernung bleibt Jupiter knapp unterhalb des Mondes.

 

April

5. April Asteroid Iris in Opposition

Iris gehört zu den größten Asteroiden im Asteroidengürtel. Der Felsbrocken im All hat einen Durchmesser von 200 Kilometer. Am 5. April kommt er in Opposition zur Sonne und erreicht eine Helligkeit von 9,4 mag.

9. April Asteroid Pallas in Opposition

Der Asteroid Pallas kommt diesen Monat in seine Oppositionsstellung und erreicht eine Helligkeit von 7,9 mag. Damit ist er theoretisch mit einem Fernglas und ganz sicher mit einem Teleskop zu sehen. Doch erscheint er nur als weitere Pünktchen unter den Sternen. Zwischen dem 10. und 12. April zieht Pallas am 2,6 mag hellen η Bootes vorbei. Eine prima Aufsuchhilfe, denn beide Objekte sind in einem Okulargesichtsfeld zu sehen.

9. April Treffen von Mond, Mars und Aldebaran

Die schmale Mondsichel zeigt sich heute Abend im Sternbild Stier, zusammen mit Mars und dem hellen Hauptstern Aldebaran.

11. April Merkur größte westliche Elongation

Der Merkur kreist so schnell und so dicht um die Sonne, dass wir ihn nicht zu jeder Zeit beobachten können. Doch jetzt steht Merkur wieder in einem großen Winkelabstand zur Sonne von 27°. Dennoch wird man ihn in der Morgendämmerung kaum sehen.

12. April Virginiden

Die Virginiden ist ein Meteorstrom, der aus dem Sternbild der Jungfrau stammt. Die Aktivität ist allerdings gering, denn es fallen maximal 5 Sternschnuppen pro Stunde. Die beste Beobachtungszeit ist gegen Mitternacht.

22. April Lyriden

Die Lyriden sind ein Meteorstrom, der es im Maximum am 22.4 nur auf 10 bis 20 Meteore pro Stunde bringt. Der optimalen Beobachtungszeit ist zwischen 22:00 Uhr und 4:00 morgens, vor Mitternacht genießen wir einen Blick ohne den störenden Mond. Der Radiant, also der Ausstrahlpunkt des Stromes, liegt im Sternbild Leier.

25. April Mond trifft Saturn

Heute Nacht stattet der Mond wieder einen Besuch beim Ringplaneten ab. Diesen schönen Anblick erleben wir in den frühen Morgenstunden ab etwa 3 Uhr morgens. Rechts oberhalb leuchtet der Gasgigant Jupiter mit einer Helligkeit von -2,4 mag. So eine Mond- und Planetenkette ist eine gute Gelegenheit für reizvolle Stimmungsaufnahmen.

 

Mai

6. Mai Sternbedeckung 61 Tau (für Experten)

Die Mondbahn läuft durch das Sternbild Stier und die Hyaden, deshalb kommt es immer wieder zu interessanten Sternbedeckungen mit hellen Sternen. An diesem Abend finden Bedeckungen der Sterne 61 Tau und 68 Tau durch die hauchdünne Mondsichel statt. Ein Nachteil: Diese Bedeckungen finden am Taghimmel oder am sehr frühen Dämmerungshimmel knapp über dem Horizont statt. Um 19:18 MESZ verschwindet der Stern 61 Tau (noch am Taghimmel) an der unbeleuchteten Mondseite und taucht knapp eine Stunde später auf der anderen Seite wieder auf. Achtung: Zu dem Zeitpunkt der Bedeckung steht die Sonne noch am Himmel. Nicht in die Sonne blicken! Aufgrund der Tageshelligkeit ist die Sternbedeckung nicht von allen Standorten beobachtbar. Besser sieht es bei der nächsten Bedeckung aus, die aus südlichen Regionen beobachtbar ist: Um 20:47 MEZ bedeckt der Mond den Stern 68 Tau, um 21:30 MEZ taucht er wieder auf der anderen Seite auf.

8. Mai Mond trifft Mars

Am Abend des 7. und 8. Mais treffen Mond und Mars zusammen. Die Mondsichel ist nur zu 8,8% beleuchtet und wirkt am farbigen Abendhimmel hauchzart. Am 7. leuchtet knapp 5 Grad oberhalb der Rote Planet, am Abend des 8. hat der Mond den Mars überholt und wechselt vom Stier in das Sternbild Zwillinge.

18. Mai blauer Mond

Von einem „blauen Mond“ spricht man heutzutage, wenn es innerhalb eines Monats zwei Mal einen Vollmond gibt. Eine ältere Bedeutung bezieht sich jedoch im astronomischen Sinn auf den dritten von vier Vollmonden innerhalb einer Jahreszeit und kommt etwa alle 2,5 Jahre vor. Die Bezeichnung hat nichts mit der Farbe des Mondes zu tun, sie ist bei jedem Vollmond gleich.

20. Mai Mond trifft Jupiter

Um 22:30 MESZ überschreiten Mond und Jupiter den Horizont und wandern gemeinsam durch die zweite Nachthälfte bis zum Sonnenaufgang. Den größten Teil der Nacht sind sie die hellsten Objekte am Himmel. Erst am frühen Morgen geht die glänzende Venus im Osten auf.

Das PDF der Infografik gibt es hier.

24.08.2019
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