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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus Schenk ist ausgebildeter Optiker und langjähriger Amateurastronom. Als Gründungsmitglied der astronomischen Gesellschaft Buchloe lässt er kaum eine Frage zu astronomischen Themen unbeantwortet.

Posts verfasst von Marcus Schenk

Infografik: Astrohighlights Herbst 2021

1. September 2021, Marcus Schenk

Der Herbst steht im Fokus der Planeten: Jupiter und Saturn sind noch immer hervorragend zu sehen. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, die beiden äußeren Planeten Uranus und Neptun während ihrer Opposition zu beobachten.

In der Himmelsgrafik „Astrohighlights im Herbst 2021“ finden Sie viele wichtige Himmelsereignisse auf einen Blick. Daten und weitere Erklärungen zu den Ereignissen lesen Sie im Begleittext.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

September

Der September ist die Zeit zwischen Sommer und Herbst: Das merkt man auch am Sternenhimmel. Die Sternbilder Herkules und Leier tendieren gegen Westen. Im Süden dagegen zeigt sich das Sternbild Steinbock mit den beiden großen Planeten Jupiter und Saturn von einer auffälligen Seite.

2.9. Mond bedeckt Epsilon Gem – Die schmale Mondsichel bedeckt in den Morgenstunden den Stern Epsilon Gem in den Zwillingen. Um 2 Uhr nähert sich der Mond von seiner beleuchteten Seite. Sie benötigen eine sehr gute Horizontsicht Richtung Nordosten. (Die Sichtbarkeit ist vom Beobachtungsort abhängig)

3.9. Mond bedeckt Kappa Gem – Um 4:38 Uhr bedeckt der Mond den Stern Kappa Gem in den Zwillingen. Eine reizvolle Bedeckung, weil der Mond eine schmale Sichel zeigt. (Die Sichtbarkeit ist vom Beobachtungsort abhängig)

3.9. Mond trifft Pollux – In der zweiten Nachthälfte taucht der Mond in den Zwillingen über dem Horizont auf. Von Pollux trennen ihn heute nur 3 Grad.

14.9. Neptun in Opposition – Der fernste Planet des Sonnensystems steht in Opposition und ist hervorragend zu sehen. Er ist schon im Fernglas als Stern zu sehen, doch erst im Teleskop können Sie den 2,3 Bogensekunden kleinen Planeten als Scheibchen erkennen. Eine Aufsuchkarte oder eine App ist von Vorteil.

17.9. Mond trifft Jupiter und Saturn – Die beiden größten Planeten treffen sich im Sternbild Steinbock. Mit dem Mond in der Mitte bilden sie ein Dreieck.

Oktober

Im Oktober sind wir endgültig im Herbst angekommen. Hoch über unseren Köpfen erkennen wir das berühmte Pegasus-Viereck und das Sternbild Andromeda. Zeit, um einen ausgiebigen Ausflug zur Andromeda-Galaxie zu unternehmen. Im Fernglas immer wieder ein Erlebnis.

3.10. Mond bedeckt Eta Leo – In den Morgenstunden um 5:27 Uhr ist es noch dunkel. Zu dieser Zeit bedeckt der Mond mit der schmal beleuchteten Seite den 3,4 mag hellen Stern Eta Leo. Es ist in diesem Quartal sicher die imposanteste Sternbedeckung. (Die Sichtbarkeit ist vom Beobachtungsort abhängig)

8.10. Giacobiniden – Die Giacobiniden oder Draconiden sind ein Meteorstrom, der aus dem Sternbild Drache zu stammen scheint. Am 8. Oktober erwartet man die maximalen Fallraten. Eine Vorhersage der zu erwartenden Anzahl der Sternschnuppen gibt es aber leider nicht, denn sie kann ganz unterschiedlich ausfallen. Der Radiant liegt in der Nähe des Sterns Beta Draconis. Der Drache gehört zu einem zirkumpolaren Sternbild, daher liegt der Radiant am Abend in optimal sichtbarer Höhe.

9.10. Mond trifft Venus – Mit dem Sonnenuntergang tauchen im Südwesten eine glänzende Venus und eine nur 3,5 Tage junge Mondsichel auf. Es bleiben maximal 2 Stunden Zeit, bis die Venus unter dem Horizont verschwindet.

14./15.10. Mond trifft Jupiter und Saturn – Mit dem Ende der bürgerlichen Dämmerung um 19 Uhr tauchen dominant am Himmel die Planeten Jupiter und Saturn auf. Obwohl sie im August in Opposition standen, sind sie noch immer ein lohnendes Ziel. Der Mond stört bei der Beobachtung nicht.

21.10. Orioniden – Die Orioniden sind ein kleinerer Sternschnuppenstrom mit etwa 20 Meteoren pro Stunde. Der Radiant liegt im Sternbild Orion nahe des Sterns Beteigeuze. Obwohl Sie den ganzen Monat die Sternschnuppen beobachten können, liegt das Maximum zwischen dem 20. und 21. Oktober. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 Uhr und 5 Uhr.

23.10. Merkur Morgenhimmel – Im Mai konnte man den Merkur am Abend beobachten, jetzt bietet der scheue Planet eine kurze Morgensichtbarkeit. Zwischen dem 23.10. und 31.10. können Sie ihn dicht über dem östlichen Horizont entdecken.

November

Das Sternbild Perseus steht im November nahe dem Zenit. Hier finden Sie die zwei hellsten Sterne Mirfak und Algol. Zwischen Perseus und der Cassiopeia leuchtet der berühmte Doppelsternhaufen h + chi, der in dunklen Gebieten auch mit dem bloßen Auge zu sehen ist.

3.11. Mond trifft Merkur – Es gibt zwei Gründe früh aufzustehen: Heute Morgen treffen sich die hauchzarte Mondsichel und der Merkur. Eine der letzten Möglichkeiten, bevor Merkur wieder im Glanz der Sonne verschwindet.

5.11. Uranus in Opposition – Mit 5,6 mag ist Uranus derzeit sogar mit dem bloßen Auge zu finden. Einfacher können Sie ihn aber mit einem Fernglas oder Teleskop aufsuchen. Damit erscheint er als winziges grünliches Scheibchen, auf dem wir keine Details erkennen. Als Planet können Sie ihn aber dennoch identifizieren.

8.11. Mond trifft Venus – Die zunehmende Mondsichel trifft heute auf die funkelnd helle Venus.

10.11. Mond trifft Saturn – Der Mond zieht etwa 4,5 Grad unterhalb an Saturn vorbei.

11.11. Mond trifft Jupiter – In dieser Nacht zieht der Mond an Jupiter vorbei, dabei bewegt er sich fast ein halbes Grad pro Stunde. In Bezug auf Jupiter können wir die Bewegung gut nachvollziehen.

17.11. Leoniden – Vom 16. auf den 17.11. erreichen die Leoniden ihr Maximum. Sie gehören neben den Perseiden zu den berühmtesten Sternschnuppenströmen. Es gab Jahre, in denen fielen diese Meteore wie Regentropfen vom Himmel. Das passiert in der Regel alle 33 Jahre, wenn die Erde mit der Wolke der Leoniden zusammenstößt. In normalen Jahren erreicht der Strom im Maximum nicht mehr als 20 Meteore pro Stunde. Dieses Jahr geht die schmale Mondsichel schon früh unter und wir können die ganze Nacht ungehindert die Sternschnuppen genießen.

Earth Night 7.9.2021: Wie wir den Sternenhimmel leuchten lassen

26. August 2021, Marcus Schenk

Auf unserer Fahrt um die Sonne gleicht die Erde einer beleuchteten Kugel. Rundherum herrscht nur Licht. Viele finden es toll, auch aus der Nacht Tag zu machen. Damit blenden wir jedoch die Sicht nach draußen aus. Wir schaden unserer Umwelt und verzichten auf ein Erlebnis. Gesund und natürlich ist das nicht.

Der Sternenhimmel ist ein Naturwunder und ein Kulturgut. Wir sollten ihn für uns und kommende Generationen erhalten. Denn wer kann heute noch sagen: Ich kenne den Sternenhimmel? In abgelegenen Urlaubsorten sehen manche Urlauber die Milchstraße zum ersten Mal. Oder sie kennen sie nur aus dem Planetarium.

Earth Night 2021

 

Machen Sie deshalb bei der Earth Night 2021 mit.

Was können Sie konkret tun? Diese Tipps empfiehlt das Projekt Earth Night:

  • Außenbeleuchtung abschalten: Haben Sie Gartenlampen, Fensterbeleuchtung oder eine andere Beleuchtung, die nicht der Sicherheit dient? Schalten Sie diese ab.
  • Rollläden schließen, Vorhänge zuziehen: Keiner muss im Dunkeln sitzen. Schließen Sie einfach Ihre Jalousien, damit kein Licht von innen nach außen dringt.

Die Unterstützer der Earth Night werden immer zahlreicher, so beteiligen sich unter anderem die Vereinigung der Sternfreunde (VdS), der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), das Max-Planck-Institut für Astronomie, viele Sternwarten und einige große Städte wie zum Beispiel Augsburg, Offenbach, München oder Innsbruck. Aber es liegt an jeder einzelnen Person.

Was ist die Earth Night?

Die Earth Night ist eine Aktion, die durch eine komplett dunkle Nacht auf die zunehmende, sinnlose und verschwenderische Nutzung von künstlicher Beleuchtung aufmerksam macht. Deswegen sollen so viele Menschen wie möglich die eigene Beleuchtung ausschalten.

Denn Kunstlicht, das die Nacht zum Tag werden lässt, hebt das Ökosystem aus den Fugen. Forscher in Studien zur Lichtverschmutzung berichten von der Störung des Tag-Nacht-Rhythmus, unzähligen getöteten Insekten, kraftlosen, fehlgeleiteten Zugvögeln und gesundheitlichen Folgen für den Menschen. Nicht zuletzt ist nicht sinnvoll eingesetzte Beleuchtung eine riesige Energieverschwendung und lässt den Sternenhimmel immer mehr verblassen.

Die Earth Night ist eine Initiative von „Paten der Nacht“ – einer in Deutschland ansässigen und ehrenamtlich tätigen Vereinigung, die sich der Eindämmung der Lichtverschmutzung und dem Schutz der Nacht verschrieben hat. Wir von Astroshop.de finden diese Initiative wichtig und unterstützen sie mit Begeisterung.

Leider ist vielen Menschen die schädliche Wirkung des Lichts in keiner Weise bewusst. Wir wollen, dass sich das ändert.

Licht ausschalten

Am 07.09.2021 um 22 Uhr werden alle Lichter eine ganze Nacht lang ausgeschaltet. Nicht nur Astronomen, sondern alle Menschen sollen auf einen bewussten Umgang mit künstlicher Beleuchtung sensibilisiert werden.

Machen Sie doch auch mit: Schalten Sie für wenigstens eine Nacht Ihre Beleuchtung aus. Und genießen Sie eine dunkle Neumondnacht.

Auf der Webseite der Earth Night erfahren Sie noch mehr über das Thema Lichtverschmutzung.

Neu: Polhöhenwiege Deluxe für Omegon MiniTrack

16. August 2021, Marcus Schenk

Mit der neuen Deluxe Polhöhenwiege gelingt das Ausrichten der MiniTrack auf den Himmelsnordpol noch besser. Ihr Vorteil: runde Sterne für eine ganze Nacht.

Wie norden Sie Ihre MiniTrack und andere Astrotracker ohne eine Polhöhenwiege ein? Das geht zwar in der Theorie auch mit einem Stativkopf, aber die Ausrichtung und der feste Halt gleichen manchmal der Wettervorhersage. Mit einem Wort: ungewiss. Dabei soll die Fotonacht doch zum Erfolg werden.

Das richtige Mittel zum Erfolg

Dank der Deluxe Polhöhenwiege richten Sie die MiniTrack einfach und exakt auf den Himmelsnordpol aus. Das geht ruckzuck und supereasy.
Eine stabile Arretierung sorgt für eine dauerhafte Poljustage, selbst wenn Sie Ihre Kamera mehrfach auf neue Ziele ausrichten.

In unserem Setup benutzen wir das Omegon 32mm Carbon Stativ, die Deluxe Polhöhenwiege und eine MiniTrack 3 mit Polsucher.

Einfache Montage auf jedem Stativ

Über ein 3/8 Zoll Gewinde schrauben Sie die Polhöhenwiege auf jedes Fotostativ. Dazu benötigen Sie nur noch eine Mini-Vixenstyle Schiene wie die Omegon Prismenschiene 55mm, die Sie mit der MiniTrack verbinden. Schon können Sie Ihren Astrotracker einfach verbinden und einnorden.

Qualität produziert in Portugal

Die Polhöhenwiege ist sehr hochwertig verarbeitet: Sie besteht aus CNC-Bauteilen und Edelstahlschrauben. In kleiner Serie wird sie in Portugal produziert und auf Qualität geprüft.

Die ideale Ergänzung für Ihre MiniTrack: Omegon Deluxe Polhöhenwiege gleich im Shop anschauen.

Perseiden im Anflug: So beobachten Sie die Sommersternschnuppen

4. August 2021, Marcus Schenk

Jetzt kommen sie wieder und zwar mit voller Schönheit: die Perseiden. Die Sternschnuppen im August sind jedes Jahr ein Highlight. In diesem Jahr können wir uns sogar auf einen besonderen Vorteil freuen: einen dunklen Himmel. Die Meteore und Boliden sehen Sie daher noch besser.

Für die Perseiden brauchen Sie kein Teleskop und kein Fernglas. Das geht ganz einfach mit dem bloßen Auge.

Die Beobachtung von Sternschnuppen ist eine Sache für einen ganzen Abend oder sogar die Nacht. Denn nur mit etwas Geduld lassen sich die schönsten Perseiden entdecken. Aber das Tolle dabei: Selbst astronomisch wenig interessierte Menschen lassen sich für das Event begeistern. Vielleicht können Sie mit Ihrer Familie oder mit Freunden einen gemeinsamen Sternabend genießen. Der Mond stört jedenfalls nicht, denn die zarte, zunehmende Sichel ist erst drei Tage alt und verschwindet schon kurz nach 22 Uhr.

Gleich Termin vormerken:  Mittwoch, 11. August 2021 Perseiden beobachten

Im Magazinbeitrag Perseiden erfolgreich beobachten: So geht’s“ erfahren Sie noch mehr über die praktische Beobachtung.

Wir wünschen Ihnen clear skies und eine schöne Beobachtung.

Übrigens: Wie wäre es mit der richtigen Bekleidung für Meteor-Beobachter? Das Astro-T-Shirt „Meteorshower“ ist dafür genau das richtige. Noch mehr schöne Astroshirts zu verschiedenen Themen erhalten Sie unter T-Shirts im Shop.

 

T-Shirt Sternschnuppen

 

 

Omegon Sternfeldglas: Superauge im Test bei Sky&Telescope

8. Juni 2021, Marcus Schenk

Das Omegon Sternfeldglas 2,1x42mm ist ein wundervolles Instrument für die Beobachtung von Sternfeldern, ausgedehnten Nebeln und ganzen Sternbildern. Dennis di Cicco testete das Omegon Sternfeldglas für das Astronomie-Magazin Sky&Telescope.


Sternfeldglas

 

Mit 42mm Öffnung und einer Vergrößerung von 2,1-fach ist das Sternfeldglas wahrlich ungewöhnlich. Denn es bietet eine neue Beobachtungserfahrung, die mit Ferngläsern und Teleskopen bisher nicht möglich war. Auch ein Grund warum Sky&Telescope dieses Instrument ganz genau unter die Lupe nahm. Dem Magazin gefiel unter anderem die einfache, kompakte Nutzung, das riesige Gesichtsfeld und der tiefe Blick in den Himmel. Der Autor des Testberichtes konnte die Sternbilder Schwan, Orion, Zwillinge, Fuhrmann und Perseus und andere komplett erfassen. Genauso wie einige Deep-Sky-Objekte oder Doppelsterne wie Algol.

Testbericht Omegon Sternfeldglas

Hier einige Zitate aus dem aktuellen Testbericht:

Very well made

Excellent aid for learning and enjoying the night sky under less-than-ideal conditions

The Omegon 2.1×42 Binoculars are definitely a joy to use

I was seeing stars more than 1.5 magnitudes fainter in my surburban sky

Den ganzen Testbericht können Sie im Magazin von Astroshop oder im Reiter Download direkt beim Produkt lesen.

Im Urlaub oder auf Hüttentour durch die Alpen: Das Omegon Sternfeldglas macht schöne Beobachtungen auch dort möglich, wo Sie keinen Platz für ein Teleskop oder Fernglas haben. Oder dient zwischendurch für einen kleinen Beobachtungs-Snack. Für das Omegon Sternfeldglas 2,1×42 ist bestimmt noch ein Platz in der (Reise)tasche frei.

Omegon Advanced 150mm: jetzt mit 2“ Okularauszug

19. Mai 2021, Marcus Schenk

Das Omegon Teleskop Advanced 150/750 EQ-320 ist ein beliebtes Instrument für den Einstieg in das spannende Hobby Astronomie. Mit einem neuen großen Okularauszug nutzen Sie jetzt sogar 2“ Okulare. Für beeindruckende Beobachtungen und fast grenzenlose Blicke in den Weltraum.

2" Okularauszug beim EQ-320 6"

 

Bisher konnten Beobachter am Advanced 150/750 EQ-320 nur 1,25“ Okulare und Zubehör nutzen, doch mit dem neuen 2“ Crayfordauszug (Patent Pending) wächst buchstäblich der Horizont. Damit ist der Weg frei zu beliebigen Okularen und Zubehör. 

Diese Vorteile bietet Ihnen der Okularauszug

Mit den in unserem Shop erhältlichen 2“ Okularen erreichen Sie einen größeren Himmelsausschnitt als es mit 1,25“ Okularen möglich ist. Erfassen Sie zum Beispiel ausgedehnte Nebelobjekte in kompletter Größe oder genießen Sie weite Felder voller Sterne, die scheinbar nicht enden wollen. Auch das Aufsuchen von Objekten fällt Ihnen damit leichter. Rundum ist ein 2“ Okularauszug ein Segen für Deep-Sky-Beobachter, die den Himmel wie durch ein Panoramafenster erleben wollen. 

Wie wäre es, wenn Sie die im Lieferumfang enthaltenen 1,25″ Standard-Okulare gleich mit  einem 2″ Okular ergänzen? Das Omegon SWA 32mm 2″ Okular bietet eine fantastische Abbildung und bei Deep-Sky-Beobachtungen ein echtes Wow-Erlebnis.

Weiche Mechanik für exakte Schärfe

Für ein 150mm Newtonteleskop sind solch große Okularauszüge recht ungewöhnlich. Unserer Entwicklungsabteilung war es jedoch ein Anliegen, dass auch Besitzer von mittleren und kompakten Teleskopen in den Genuss von Weitwinkel-Okularen kommen. Im Gegensatz zu einem normalen Zahnrad-Auszug läuft der neue 2“ Crayfordauszug mit Kugellagern völlig spielfrei. So können Sie die Schärfe Ihres Objekts nun butterweich und hochpräzise einstellen.

Die Vorteile des Advanced 150/750 EQ-320:

  • Objekte scharf und klar erleben: mit dem parabolischen Hauptspiegel
  • 2″ Crayford-Okularauszug (Patent Pending) für 1,25″- und 2″-Okulare: Schließen Sie jederzeit weiteres Zubehör an – auch von anderen Herstellern
  • Parallaktische Montierung: Damit Sie den Himmelsobjekten exakt folgen können
  • Sorgenfreier Start in den Himmel: komplettes Teleskop mit zwei Okularen
  • Objekte erfolgreich und leichter finden, mit einem beleuchteten LED-Sucher
  • Erkennen Sie ab sofort Sterne, Planeten und Nebel – auch wenn Sie noch absoluter Einsteiger sind

Das Advanced 150/750 EQ-320 Teleskop erhalten Sie ab sofort mit einem 2″ Okularauszug.

Astroshop spendet Astronomiefreunden Waghäusel ein Tellurium

6. Mai 2021, Marcus Schenk

Im April 2021 spendeten wir dem Verein der Astronomiefreunde Waghäusel ein hochwertiges und handgefertigtes Tellurium von Gerätebau Lischka. Der junge Verein will es für seine sehr aktive Jugendarbeit einsetzen.

Astroshop Showroom und Tellurium

Bei der Übergabe des Telluriums im Showroom von Astroshop: Marcus Schenk, Wolfgang Stegmüller, Benjamin Katzmeier

Nachwuchsarbeit ist für Astrovereine und Volkssternwarten wichtig, schließlich sind die Kinder die Hobbyastronomen von morgen. Wo geht das besser, als in einer Gemeinschaft von Astrobegeisterten? Trotzdem liegt das Durchschnittsalter bei vielen Astrovereinen eher im oberen Bereich. Doch bei den Astronomiefreunden Waghäusel e. V. weht frischer jugendlicher Wind, denn die Arbeit mit dem Nachwuchs liegt ihnen am Herzen. 

Unter den strengen Corona-Auflagen empfingen wir den 1. Vorsitzenden Wolfgang Stegmüller, der in Begleitung seiner Frau bei uns eintraf. Bei ihrem Besuch konnten sie nicht nur unseren Showroom mit den vielen Teleskopen sehen, sondern auch bei strahlendem Sonnenschein Landsberg am Lech genießen. Das freundliche Paar aus Baden-Württemberg erzählte uns begeistert von ihrer Vereins- und Jugendarbeit. 

Etwa 50 Kinder und Jugendliche treffen sich einmal im Monat, um sich theoretisch und praktisch mit dem Sternenhimmel zu beschäftigen. Aufgeteilt in drei Gruppen mit unterschiedlichen Kenntnissen, beschäftigen sie sich mit den Basics der Astronomie, aber auch mit sehr fortgeschrittenen Themen wie der systematischen Asteroidensuche. 

Gerade für die neuen Teilnehmer ist es manchmal noch schwierig, die Himmelsmechanik von Sonne, Erde und Mond zu verstehen. Wie bewegen sie sich genau? Wie entstehen Tag und Nacht, wie die Mondphasen? Dabei hilft ihnen unser gespendetes Tellurium viel besser als ein Bild oder eine App. Denn hier können die Kinder mit den eigenen Händen den Lauf von Erde und Mond ausprobieren.

Wir von Astroshop.de wünschen den Astronomiefreunden Waghäusl e. V. viel Freude bei der Jugendarbeit und stets einen klaren Himmel.

PS: Wollen Sie Ihrer Jugendgruppe oder Ihren Schülern den Lauf von Erde und Sonne verdeutlichen? Ein hervorragendes Werkzeug dafür ist das „Baader Planetarium“.

Der Kleine mit dem Turbo: Die neuen und schnellen Omegon Astrographen

17. März 2021, Marcus Schenk

Die neuen Astrographen von Omegon sind Spezialteleskope für Vollformat-Kameras und bieten eine hohe Lichtstärke. Mit dem schwindelerregend schnellen Öffnungsverhältnis von f/2,8 bis f/3,2 nehmen Sie Astrofotos mit extrem kurzen Belichtungszeiten auf.

Omegon Astrographen

Pole Position auf Ihrer Montierung

Dieses Teleskop muss nicht warmlaufen, es ist sofort am Start, wenn es um schnelle Astrofotos geht. Die 6-Zoll- und 8-Zoll-Astrographen mit f/2,8 und f/3,2 sind gegenüber eines normalen f/5 Newtonteleskops etwa 3-mal lichtstärker. Analog dazu nehmen Sie Astrofotos in viel kürzerer Zeit auf und minimieren Nachführfehler.

Kurze Brennweite, großes Feld

Weitfeld-Astrofotografie ist im Kommen und hat durch Montierungen, wie die MiniTrack eine sehr große Fangemeinde. Mit diesem Teleskop jedoch gehen Sie einen ganzen Schritt weiter ins Detail und nehmen ausgedehnte Nebel auf und erstellen fantastische Weitfeldaufnahmen.

Vollgas für Vollformat

Mit einem 3-Zoll-Okularauszug, dem eingebauten 3-Zoll-Korrektor und einem 90mm Fangspiegel leuchtet der Omegon Astrograph 44mm Bildkreis aus und ist damit perfekt geeignet, um eine Vollformat-Kamera mit hoher Auflösung zu verwenden. Mit einem Arbeitsabstand von 55mm benötigen Sie mit Spiegelreflexkameras keine zusätzlichen Distanzadapter. Beim Omegon Teleskop Pro Astrograph N 200/640 OTA haben Sie mit einem üblichen Full-Frame-Sensor eine Bilddiagonale von ca. 3,8 Grad am Himmel. Damit sind der Californianebel im Perseus, die Andromedagalaxie oder die Cirrusregion wunderschöne Ziele.

Edler Tubus aus Carbon

Der neue Astrograph sieht nicht nur edel und hochwertig aus, er ist es auch. Der Carbontubus bietet Ihnen den zusätzlichen Vorteil eines stabilen Fokus, denn das Material ist besonders temperaturstabil.

Die Modelle sind in folgenden Varianten verfügbar:
Omegon Teleskop Pro Astrograph N 150/420 OTA
Omegon Teleskop Pro Astrograph N 200/640 OTA

Wollen auch Sie neue Wege in der Astrofotografie gehen? Dann lernen Sie den Omegon Astrographen doch näher kennen.

Infografik: Astrohighlights im Frühling 2021

26. Februar 2021, Marcus Schenk

Ein Besuch bei den Plejaden, ein sehr heller Kleinplanet und ein hervorragend sichtbarer Merkur am Abendhimmel. Freuen Sie sich auf den astronomischen Frühling, denn er hat einiges zu bieten.

In der Himmelsgrafik Astrohighlights im Frühling 2021 haben Sie für die nächsten drei Monate wichtige Himmelsereignisse im Blick.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

März

4.3. Mars trifft Plejaden (Goldenes Tor der Ekliptik)

Der Mars stand im letzten Jahr in Opposition und gehörte zum abendlichen Bild des Sternenhimmels. Noch immer leuchtet er am Abendhimmel, verschwindet mit den Wintersternbilden immer mehr von der Bildfläche. Um den 4. März trifft er auf die Plejaden in etwa 2 Grad Distanz. Damit passiert der Kriegsgott auch das Goldene Tor der Ekliptik. So wird der Bereich genannt, der sich zwischen den Hyaden und Plejaden befindet und durch den die Ekliptik verläuft.

4.3. Vesta in Opposition

Vesta ist eine Göttin in der römischen Mythologie aber auch der Name eines bekannten Kleinplaneten – mit 520 Kilometern Durchmesser der zweitgrößte im Asteroidengürtel.  Während einer Opposition kann er manchmal mit dem bloßen Auge erkannt werden. Aktuell dürfte er mit 5,8-6 mag knapp unter der Sichtbarkeit mit dem bloßen Auge liegen. Im Fernglas und im Teleskop ist er jedoch ganz einfach sichtbar. Wie wäre es also mal einen Kleinplaneten zu beobachten? Ein besonderer Beobachtungsabend. Sie finden Vesta außerdem ganz leicht im hinteren Teil des Sternbilds Löwe. Vom Stern Theta Leonis (der Hinterlauf des Löwen) nur ein Grad nach Nordosten – und voilà.

5.3. Merkur trifft Jupiter

Eine schwierige Begegnung: Merkur und Jupiter treffen sich, allerdings ist dies nicht einfach zu verfolgen. Wenn beide sichtbar werden, ist es kurz vor 6 Uhr und die Sonne befindet sich nur noch 8 Grad unter dem Horizont. Das Zeitfenster ist knapp und Sie benötigen eine fabelhafte Horizontsicht, wenn sich die beiden Planeten auf nur 0,3 Grad annähern.

10.3. Mond trifft Jupiter und Saturn

Kurz vor Sonnenaufgang für Frühaufsteher: Heute Morgen tummeln sich gleich mehrere Objekte über dem südöstlichen Horizont. Fast wie auf einer diagonalen Perlenkette können Sie Merkur, Jupiter und Saturn entdecken. Die zarte Mondsichel umrahmt dieses Treffen der Planeten und macht den Morgen zu einem schönen astronomischen Ereignis.

16.3. Mond trifft Uranus

In den Abendstunden sehen wir die zunehmende Mondsichel zwischen den Sternbildern Walfisch und Fische. Wer mag, kann von hier aus mit dem Teleskop gleich einen Abstecher zum fernen Planeten Uranus unternehmen. Denn der befindet sich heute nur 6 Grad oberhalb vom Erdtrabanten. Uranus ist immer einen Blick wert, weil er nicht zu den Standardobjekten, wie beispielsweise Saturn oder Jupiter, gehört. Als ferner Planet ist er selbst im Teleskop nur ein kleines Scheibchen, das sich aber bei genauem Hinsehen deutlich von einem Stern unterscheidet. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn Sie sich vor der Beobachtung mit der genauen Position auf einer Sternkarte vertraut machen.

18.3 Mars trifft υ Tauri

Der Mars zog vor einigen Tagen durch das Goldene Tor der Ekliptik, vorbei an den Plejaden. Heute legt er einen Stopp bei υ Tauri im Sternbild Stier ein, bei einem Mitgliedsstern der Hyaden. Es handelt sich dabei um einen Pulsationsveränderlichen, der seine Helligkeit innerhalb weniger Tage wechselt. Wenn Sie mit dem Fernglas durch dieses Gebiet streifen, fällt Ihnen ein Muster aus mehreren Sternen auf. Das ist ein Asterismus, also einer musterartigen Ansammlung von Sternen. Er nennt sich Davis’ Dog und stellt einen Hund mit Schnauze, Augen, Ohren, Läufe und Schwanz da. Manche sehen in ihm allerdings eher einen Fuchs. Wie ist es bei Ihnen?

April

1.4. Antares trifft Mond

In der Nacht von dem 1.4. auf den 2.4. nähert sich der Mond dem Hauptstern des Skorpions: Antares. Er ist ein roter Überriese und leuchtet hell und rötlich am Nachthimmel. Er hat einen 700-fach größeren Durchmesser als unsere Sonne und würde einige Planeten, inklusive unserer Erde, verschlucken, wenn er an der Stelle unseres Heimatgestirns stehen würde.

6.4. Mond trifft Saturn

Der Morgenhimmel zeigt uns schon die Vorboten des Sommers: die Sternbilder Schütze und besonders der Steinbock. Im Reich dieser Alpenziege treffen sich heute Mond und Saturn und stehen in einem Abstand von 5,3 Grad.

15.4. Mond passiert das Goldene Tor der Ekliptik

Drei Tage nach Neumond taucht die zarte Mondsichel wieder am Abend über dem westlichen Horizont auf. Unser Trabant erreicht das Goldene Tor der Ekliptik, das von den berühmten Sternhaufen der Hyaden und der Plejaden flankiert wird.

17.4. Mond trifft Mars

In etwa 2,5 Grad Distanz begegnen sich heute Abend Mond und Mars. Der Rote Planet befindet sich noch im Sternbild Stier, wechselt am 24. April jedoch in das Sternbild Zwillinge.

19.4. Mond trifft Pollux

Der Mond nähert sich dem Stern Pollux in den Zwillingen auf 3,3 Grad. Das Interessantere heute Abend ist allerdings die Bedeckung des Sterns Kappa Gem durch den Mond. Er nähert sich mit seiner unbeleuchteten Seite und verschluckt den 3,5 mag hellen Stern für etwas mehr als eine Stunde. Die Bedeckung ist nur in bestimmten Regionen mit ausreichend Dunkelheit verfolgbar. In Deutschland beginnt die Bedeckung um ca. 20:21 Uhr.

26.4. Venus trifft Merkur

Dies ist etwas für Spezialisten: Denn am Abendhimmel sind Venus und Merkur noch nicht zu sehen. Aber in der Dämmerung nähern sich die beiden inneren Planeten und ziehen in 1,3 Grad Distanz aneinander vorbei. Um 20:45 MESZ befindet sich die Sonne knappe 4 Grad unter dem Horizont und die Planeten knapp darüber. Deswegen können Sie mit einem Großfernglas einen Blick erhaschen, die Beobachtung ist jedoch schwierig.

Mai

4.5. Mond trifft Saturn

Der Steinbock gehört zu den Sommersternbildern und klettert am Morgenhimmel schon über den Horizont. Der Planet Saturn hält sich noch die nächsten zwei Jahre in diesem Sternbild auf, bevor er in den Wassermann wechselt. An diesem Morgen jedoch bekommt der Herr der Ringe Besuch vom Mond.

5.5. Mond trifft Jupiter

Stattete der Mond gestern Saturn einen Besuch ab, schaut er heute auch bei Jupiter vorbei. Der steht nämlich noch ganz in der Nachbarschaft, nachdem Jupiter und Saturn im letzten Dezember sich in einer sehr engen Konjunktion trafen.

10.5. Merkur sichtbar, Abendhimmel

Merkur besitzt in diesem Monat eine gute Abendsichtbarkeit – es ist die einzige, die in diesem Jahr wirklich gut beobachtbar ist. Ab dem 10. Mai kann ihn jeder am westlichen Horizont auffinden. Gegen 21:30 Uhr ist es schon so dunkel geworden, dass man ihn problemlos am Himmel leuchten sieht. Venus steht kurz vor ihrem Untergang, aber Merkur in etwa 8,5 Grad Höhe. Das bedeutet: Bei guter Horizontsicht haben Sie eine Stunde Zeit, bis er im Dunst des Horizonts verschwindet und untergeht. Der kleine Planet erklimmt im Laufe des Monats die Himmelsleiter und steht jeden Tag ein bisschen höher. Am 18. Mai geht er erst um 22:53 MESZ unter – an den darauffolgenden Tagen verfrühen sich die Untergänge aber wieder.

13.5. Mond trifft Merkur

Eine der schönsten Begegnungen am Abendhimmel: Heute kurz nach Sonnenuntergang gesellt sich die 3,5% beleuchtete Mondsichel zu Merkur und steht nur 2 Grad südlich. Weiter unten entdecken Sie die Venus.

15.5. Mond trifft Mars

Ganz im Westen trifft sich die noch schmale Mondsichel heute mit dem Mars im Sternbild Zwillinge. Im letzten Jahr startete die NASA übrigens eine neue Robotermission zum Mars. Mit Mars 2020 setzte die NASA im Februar den Rover Perseverance erfolgreich auf dem Mars ab. Mit an Bord ist der erste Mars-Helikopter überhaupt. Gesteuert mit Rotorblättern soll die Drohne durch die dünne „Luft“ fliegen und helfen, den Mars aus geringer Höhe zu erkunden.

17.5. Merkur gr. östliche Elongation

Merkur steht heute in seiner größten östlichen Elongation. Damit erreicht er seinen größten Winkelabstand zur Sonne und kann sich in einer gut zu beobachtenden Höhe über dem Horizont behaupten. Wir haben jetzt über eine Stunde Zeit ihn zu bestaunen, bevor er untergeht. Wenn Sie ihn mit dem Teleskop beobachten wollen, ist jetzt ebenfalls der richtige Zeitpunkt – entschleicht der Planet doch etwas den dickeren Luftschichten der Atmosphäre.

17.5. Mond trifft Bienenkorb

Er wird oft schlicht M44 oder Praesepe genannt, aber ein besonders schöner Name für dieses Objekt ist: Bienenkorbhaufen. Wie in einem leuchtenden Bienenkorb tummeln sich in diesem offenen Sternhaufen etwa 300 Sterne. Der Mond nähert sich dem Bienenkorb auf etwa 4 Grad. Das bedeutet, Sie können beide Objekte mit einem Fernglas im gleichen Gesichtsfeld betrachten.

19.5. Mond trifft Regulus

Heute Abend trifft der zunehmende Mond auf Regulus, dem Hauptstern des Sternbilds Löwe, der zu Deutsch auch „Kleiner König“ genannt wird. Seine Position befindet sich in Ekliptiknähe, was bedeutet, dass es immer wieder zu Bedeckungen zwischen dem Mond und Regulus kommen kann.

28.5. Merkur trifft Venus

Merkur hatte in diesem Monat seine beste Abendsichtbarkeit und stand hoch über dem Horizont. Mittlerweile hat er an Höhe verloren und sich in Richtung zur tieferstehenden Venus gesellt. Beide ziehen aneinander vorbei, treffen sich jedoch am 28. und nähern sich einander bis auf 0,5 Grad an.

31.5. Mond trifft Saturn

In der zweiten Nachthälfte können Sie den Mond und Saturn im Sternbild Steinbock in südlicher Richtung beobachten. Bis zum Tagesanbruch steigt das Sternbild immer höher und nähert sich dem Meridian, also dem höchsten Punkt am Himmel.

Auf zu neuen Zielen: Jetzt noch größere Auswahl bei den Omegon Pro Apochromaten

25. Februar 2021, Marcus Schenk

Die Sternenflotte der Omegon Pro Apochromaten wurde erweitert. Hinzugekommen sind ebenso schicke wie leistungsfähige Refraktoren, die weit oberhalb gewöhnlicher Refraktoren liegen.

Neue Omegon Apos

 

Die Omegon Pro Apos sind eine Serie für ambitionierte Astrofotografen, die bei ihrer nächtlichen Aktion unter dem Sternenhimmel alles aus einem Teleskop herausholen wollen. Perfekte Fotos und eine nadelscharfe Abbildung über das ganze Feld: Das sind Wünsche, die mit diesen Instrumenten in Erfüllung gehen. Dafür wurden die Instrumente mit ED-Linsen, integrierten Korrektoren, CNC-Tuben und großen Okularauszügen ausgestattet. Alles für eine beeindruckende Bildschärfe.

Je nach Wunsch und Montierung wählen Sie einfach zwischen verschiedenen Varianten: vom wendigen und reisetauglichen 61mm Instrument bis zum 140mm Flaggschiff. Nach Belieben können Sie sich auch zwischen Doublet-, Triplet-, Quadruplet- und Quintuplet-Apo entscheiden, also Geräten mit zwei, drei, vier oder sogar fünf Linsen.

Bei vielen Instrumenten können Sie außerdem gleich ein eigenes und individuell angefertigtes Prüfprotokoll mitbestellen. Das ist ein Sigel für die Qualität Ihres Teleskops und erhöht außerdem dauerhaft dessen Wert.

Andromeda-Galaxie

Die Flotte der Apo-Sternenkreuzer im Überblick:

1. Apo 61/335 ED Doublet OTA #65141

Ein mobiler Zwerg, der es drauf hat: Mit 61mm ist dieser Apo wirklich klein, doch er besitzt bereits einen hochwertigen 2,5“-Okularauszug mit 1:10 Untersetzung. Schon hier stehen alle Zeichen auf Premium.

2. Apo 61/274 ED Doublet OTA #69472

Eine große Optik ist oft nicht entscheidend, denn ein dunkler und kristallklarer Himmel ist durch nichts zu ersetzen. Doch gerade dieser ist mit großen Optiken oft nicht erreichbar. Daher ist der 61/274 ED Doublet für die Reise geradezu geschaffen. Aber auch als Teleskop für Großfeldaufnahmen ist diese Optik ein Traum.

3. APO 72/400 Quintuplet ED OTA #65156

Eine perfekte Abbildung völlig ohne Farbfehler und mit Sternen nadelscharf bis in die Ecken: Das schafft der 72/400 Quintuplet mit links. Denn mit insgesamt fünf Linsen, von denen zwei ED-Linsen sind, bietet er einen außerordentlichen Kontrast mit einem voll korrigierten und flachen Bildfeld.

4. APO 76/342 Triplet ED OTA #69473

Egal wo die Reise hingeht: Dieser Apo kann Sie überall hin begleiten. Mit nur 4 Kilogramm Gewicht und nur 333 Millimeter Länge können Sie dieses Teleskop auch mit Reise- und Minimontierungen betreiben. Bei Großfeldaufnahmen und Zielen, wie zum Beispiel dem Andromedanebel, ist dieses Teleskop ein echter Meister seines Fachs. Aber auch als Teleobjektiv für Naturaufnahmen macht sich der 76mm Triplet hervorragend.

5. APO 76/418 Triplet ED OTA #65142

Wie der vorherige Apo liefert auch dieses Gerät eine beeindruckende Abbildung, allerdings mit etwas längerer Brennweite. Beide 76mm Geräte besitzen einen 3“-Okularauszug im Rack&Pinion-Design mit 1:10 Untersetzung.

6. APO 80/500 Triplet ED OTA #60856

Ein Apochromat mit einer klaren und farbreinen Abbildung, selbst bei sehr hohen Vergrößerungen. Der meisterhaft gefertigte Okularauszug ist mit 2,5“ größer als bei den meisten 80mm Teleskopen. Der Vorteil: So viel Ausleuchtung, dass Sie auch mit einer Vollformat-Kamera Spaß daran haben.

7. APO 94/517 Triplet ED OTA #65147

Mit 94mm Öffnung sind astrofotografisch viele Ziele in kurzer Zeit erreichbar. Der 94/517 Triplet ist hervorragend verarbeitet und besitzt innerhalb des Triplet-Designs zwei ED-Elemente. Das ermöglicht eine farbreine Abbildung und Sie sehen an hellen Sternen oder am Mondrand ein klares Bild. Auch für die visuelle Beobachtung bei hohen Vergrößerungen macht dieses Teleskop eine perfekte Figur. In jedem Fall ein heißer Tipp für Apo-Liebhaber.

8. APO 100/580 Quadruplet ED OTA #60854

Ein Quadruplet-Apochromat wie dieser besitzt vier Linsenelemente. Er bietet eine fabelhafte Abbildung und gleichzeitig ein korrigiertes flaches Bildfeld. Das bedeutet: Sie müssen keinerlei Korrektoren mehr adaptieren, denn die Optik liefert schon scharfe Sterne bis zum Rand. Dafür haben Sie am 3,5“-Okularauszug jede Menge Möglichkeiten weiteres Zubehör anzuschließen. Dieser Apochromat leuchtet auch das Feld von Vollformat-Kameras vollständig aus.

9. APO 121/678 Quintruplet ED OTA #65143

Fünf Linsen für beeindruckende Bilder: Der 121/678 ist nicht nur lichtstark, sondern bietet auch eine herausragende optische Performance. Was heißt das? Ein Triplet-APO-Objektiv für die farbreine Abbildung und ein zusätzlicher zweilinsiger Flattener für ein geebnetes Feld. Mit 60mm Feldausleuchtung ist dieses Teleskop auch für sehr große Sensoren perfekt geeignet. Ein enormer Backfokus von 145mm und ein 4“-Okularauszug bieten die Möglichkeit, schwere Kameras und diverses Zubehör anzuschließen.

10. APO 140/910 Triplet ED OTA #65144

Ein Triplet-Apochromat mit zwei ED-Linsen an der Vorder- und Rückseite des Objektivs bietet eine außerordentlich gute Farbkorrektur. Mit einem 4“-R&P-Okularauszug und 44mm Bildkreis ist das Instrument auch für Vollformat-Kameras geeignet. Ein Klassegerät für alle, denen Lichtstärke etwas bedeutet.

Sind Sie ein Astrofotograf auf der Suche nach einem passenden Instrument? Dann schauen Sie sich diese Apochromaten doch mal näher an. 

22.09.2021
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