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Elias Erdnüß

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Posts verfasst von Elias Erdnüß

AstroReality: Planeten- und Mondmodelle mit interaktiver 3D App

19. Juni 2018, Elias Erdnüß

Das junge Unternehmen AstroReality aus San Francisco bringt das Sonnensystem in Ihr Wohnzimmer. Die innovativen Entwicklungsgebiete des 3D-Druckens und der Augmented Reality (erweiterte Realität) werden dabei zu einzigartigen Produkten vereint. Mit  Aufmerksamtkeit zum Detail werden Modelle der Himmelskörper unseres Sonnensystems angeboten, jede Nachbildung mit unverwechselbaren Charakter und einzigartigen Merkmalen. Am beeindruckensten ist das Modell des Mondes LUNAR Pro. Basierend auf Daten der NASA Raumsonde Lunar Reconnaissance Orbiter wurde eine hochdetailierte Relief-Oberfläche des Mondes erstellt. Krater, Gebirge und Mare lassen sich mit den Fingern ertasten und die realistisch eingefärbte Oberfläche gibt Ihnen das Gefühl, den echten Mond in den Händen zu halten.

Die perfekte Kombination aus handfest begreifbarem Objekt und informativer virtuellen Realität. Dank der AstroReality App für Ihr Smarphone werden die Himmelskörper des Sonnensystems lebendig.

Dabei sind die Modelle nicht nur tolle Hingucker und Dekorationsobjekte, sondern laden auch zu interaktiven Entdeckungsreisen ein. Die (zurzeit nur auf Englisch verfügbare) AstroReality App erkennt über die Kamera Ihres Smartphones die Modelle und bettet diese in eine simulierte 3D Weltraumumgebung ein. Den Himmelskörpern werden dabei Details hinzugefügt (z.B die Ringe des Saturns oder die Atmosphäre der Erde) und Sie lernen wissenswertes über die Planeten. Bei den detailreichen Mondmodell LUNAR Pro sind zusätzliche Informationen über einzelne Oberflächenmerkmale verfügbar, und es lassen sich sogar interaktive Mondmissionen simulieren.

Das Mini Set des Sonensystems beinhaltet alle Planeten und Pluto.

Die Modelle aller Planeten und des Pluto sind mit jeweils 3 cm Durchmesser in einem Set verfügbar. Dazu passend gibt es auch das LUNAR Mini Modell in der gleichen Größe. Der 12 cm LUNAR Pro Globus (dessen Oberfläche 16-mal so groß ist, wie die des Mini Modells) stellt den Mond um ein Vielfaches detailreicher dar.

Außer den Himmelskörpern wird von AstroReality auch ein LUNAR AR Notizbuch angeboten. Mit Relief-Oberfläche des Mondes und eines über die App aufrufbaren 3D Modell unseres Trabanten ist es das richtige Notizbuch für Astronomiebegeisterte und Nachtaktive.

Die AstroReality Produkte eignen sich außerdem hervorragend als Geschenke für vom Weltraum faszinierte Familienmitglieder oder Freunde.

Astroshop.de auf dem ITV 2018

18. Mai 2018, Elias Erdnüß

Auch dieses Jahr besuchte Astroshop.de das ITV (Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg) auf dem Campingplatz am Gedener See. Zum 27sten mal trafen sich dort Amateurastronomen, Teleskopbegeisterte und Sternenfreunde um zusammen zu beobachten, Erfahrungen auszutauschen und an Händlerständen zu stöbern.

Auf dem ITV bietet der mobile Astoshop-Stand Gelegenheit zum Stöbern und Ausprobieren.

Unser Highlight dieses Jahr war die Vorführung des Hubble Optics 607/2012 Premium Ultra Light Dobsons.

Dieser lieferte atemberaubende Blicke auf Deep Sky Objekte: Die Sprialstrukturen und Staubbänder von Galaxien waren mit dem Auge klar zu erkennen, und am Kugelsternhaufen M13 konnten unzählige Einzelsterne aufgelöst werden.

Der Hubble Optics Dobson mit einem Spiegeldurchmesser von 24 Zoll hat eine beeindruckende Größe.

Da es leider an einigen Tagen recht bewölkt war, gab es nur wenige einigermaßen sternenklare Nächte. Trotzem fanden wir Gelegenheit die neue Omegon Mini Track LX2 vorzuführen. Ohne aufwändige Elektronik sondern rein mechanisch kann damit eine Kamera nachgeführt werden und erlaubt so lange Belichtungen des Nachthimmels ohne Strichspuren.

Jupiter und zwei erkennbare Monde, 30 Sekunden belichtet. Ohne und mit Mini Track LX2. Dies ist ein stark vergrößerter Bildausschnitt einer Aufnahme mit einem 50mm Kameraobjektiv.

Außerdem konnten wir Wolkenlücken ausnutzen, um den Omegon Pro Astrograph 154/600 auszuprobieren. Er passt hervorragend auf die kleine (aber feine) iOptron CEM25P GoTo-Montierung und zur ToupTek DeepSky Farbkamera EP3CMOS06300KPA. Trotz der erschwerten wolkigen Himmelsbedingungen, die eine ganz exakte Nordung und Ausrichtung der Montierung verhinderten, kamen schöne Aufnahmen der Galaxie M51 zustande.

Die Kombination aus Omegon Astrograph, iOptron Montierung und ToupTek Kamera ergibt ein kleines, mobiles aber leistungsstarkes Astrofotografie-Setup.

Die Spiralgalaxie M51 – 60 Belichtungen @ 30 Sekunden

Desweiteren konnten spätabendliche Besucher des Standes auch das Handplanetarium Universe2go sowie die innovative Omegon Push+ Montierung ausprobieren.

Wir wünschen uns auch für das nächste Jahr so zahlreiche, freundliche und neugierige  Besucher auf dem ITV. Falls Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten, dann sollten Sie sich schon jetzt das nächste ITV im Kalender markieren: Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019 ist es wieder soweit.

Neue und leistungsfähige Astrofotografie-Computer der EAGLE Serie

7. März 2018, Elias Erdnüß

Mit den brandneuen Modellen EAGLE 2 und EAGLE 2 Pro sowie mit dem überarbeitetem EAGLE CORE bringt das innovative italienische Unternehmen PrimaLuceLab die Astrofotografie in das 21. Jahrhundert.

Schluss mit Kabelsalat und Verheddern. Ein permanent befestigter und fernsteuerbarer Computer ist die Universallösung für die Astrofotografie.

Viele Astrofotografen benutzen einen Laptop, denn um die umfangreiche Ausrüstung von Kamera, Autoguider und Filterrädern zu steuern und die erzeugten Aufnahmen abzuspeichern, ist ein tragbarer Computer ein Muss. Alle Geräte müssen dann separat an die Batterie angeschlossen und untereinander richtig vernetzt werden. Das nimmt Zeit in Anspruch und gibt einen gigantischen Kabelsalat. Bei Verwendung von Heizbändern braucht man für diese sogar eine zusätzliche Steuerung, die dann noch mehr Kabelchaos verursacht. Besitzer einer eigenen kleinen Sternwarte stört dies kaum: Die gesamte Ausrüstung kann auf perfekte Weise mit idealen Kabelwegen und Kabelbindern permanent aufgebaut bleiben, die Steuerung übernimmt ein fest in der Sternwarte installierter PC.

EAGLE 2 ermöglicht diesen Komfort auch für alle Astrofotografen ohne Sternwarte! Die EAGLE 2 Computer sind vollwertige und leistungsfähige Windows 10 Rechner, auf denen Sie beliebige Software wie auf jedem anderen PC installieren können. Über USB Anschlüsse können Kamera, Montierung und Autoguider mit dem EAGLE 2 verbunden werden und er bietet außerdem 12V Ausgänge um die Montierung, Kamerakühlung und Heizbänder mit Energie zu versorgen. Die Stromversorgung der gesamten Ausrüstung läuft so über den EAGLE 2 und lässt sich dabei regeln und kontrollieren. Eine kompakte Batterie mit nur einem einzelnen 12V Gleichstromausgang ist von nun an komplett ausreichend! Der EAGLE 2 ist dabei nicht nur ein weiteres Gerät, das jede Nacht zusätzliche Zeit für Aufbau und Verkabelung in Anspruch nimmt. Er verfügt nämlich über vielfältige mechanische Verbindungsmöglichkeiten um ihn permanent an Ihrer Ausrüstung zu befestigen. Die Idee ist, einmal eine optimale mechanische Verbindung sowie ideale Verkabelung aufzubauen, die dann als Ganzes ohne stolpern und verheddern transportiert werden kann.

Der EAGLE 2 lässt keine Wünsche offen und ermöglicht die Stromversorgung und sonstige Verkabelung der gesamten Astrofotografie-Ausrüstung über ein zentrales Gerät.

Der eigentliche Clou der ganzen Sache ist jedoch die W-LAN Fähigkeit des EAGLE 2. Von jedem beliebigen Endgerät, sei es Ihr Smartphone, Tablet oder sogar Mac, können Sie die Fernsteuerung von EAGLE 2 kabellos übernehmen. Sie sehen auf Ihrem Endgerät die bekannte Windows 10 Oberfläche des EAGLE 2 und können ihn wie jeden normalen PC verwenden.

Die Pro Version des EAGLE 2 Computers ist mit mehr Arbeitsspeicher, einem stärkeren Prozessor und einer größeren Festplatte ausgestattet. Er eignet sich also hervorragend für zusätzliche rechenaufwendige Bildverarbeitung oder andere fortgeschrittene Anwendungen, die über einfache Teleskop- und Kamerasteuerung hinaus gehen. Der preiswerte kleine Bruder ist der EAGLE CORE. Auf diesem läuft kein Windows 10 sonder eine spezielle Software zur Steuerung von DSLR Kameras sowie zum Autoguiding. Der EAGLE CORE ist also für DSLR Astrofotografen die richtige Wahl, die einen Autoguider verwenden möchten ohne einen zusätzlichen Laptop mitnehmen zu müssen.

Falls Sie schon seit einiger Zeit über den Kauf eines neuen Laptops für die Astrofotografie nachdenken, sollten sie den EAGLE 2 Computer auf jeden Fall als Alternative in Betracht ziehen. Eine permanent installierte Lösung, kein Kabelsalat, keine Probleme mit der Stromversorgung und eine komfortable kabelose Fernsteuerung sprechen für sich!

Die neue ATIK Horizon ist endlich lieferbar!

22. Februar 2018, Elias Erdnüß

Die neue vielversprechende Astrokamera Horizon von Atik ist nun endlich kurzfristig lieferbar. In Farb- und Mono-Version bietet diese aktiv gekühlte CMOS Kamera in Kombination mit der mitgelieferten Infinity Live Stacking Software einen einfachen Einstieg in die Astrofotografie. Gleichzeitig verfügt die leistungsfähige Kamera über alle Funktionalitäten, die sich auch erfahrene Amateurastronomen wünschen. Falls Sie also den Einstieg in das faszinierende Hobby der Astrofotografie wagen, haben sie mit dieser Kamera ein Produkt, das Ihnen auch noch weit über das Anfängerlevel hinaus gute Dienste leistet.

Die erste CMOS Kamera von Atik. Die Horizon ist interessant für Anfänger und fortgeschrittene Astrofotografen.

Verwendet wird der 16 Megapixel CMOS Sensor MN34230 von Panasonic. Mit einer aktiven Chip-Diagonale von 22 mm ist die Sensorfläche vergleichbar mit dem weitverbreiteten APS-C Format aus Spiegelreflexkameras. Dieser große Sensor bei viel höherer Pixeldichte ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der in der selben Preisklasse liegenden und beliebten Atik Infinity. Das äußerst geringe Rauschen moderner CMOS Chips in Verbindung mit der aktiven Kühlung machen die Horizon damit ideal für die Deep-Sky-Fotografie.

Wenn sie bereits astrofotografische Erfahrungen mit einer digitalen Spiegelreflexkamera sammeln konnten, dann ist die Atik Horizon genau richtig, um den Sprung zur spezialisierten Astrokamera zu machen. Die aktive Kühlung reduziert nicht nur das Sensorrauschen um ein Vielfaches, sie ermöglicht auch das Einstellen einer stabilen Sensortemperatur. Man muss nun nicht mehr die wertvolle Beobachtungszeit kürzen, nur um ein paar Darkframes für die Bildkalibrierung zu machen. Dank der Kühlung können Sie die gleiche Sensortemeratur auch tagsüber einstellen und so stundenlang verwertbare Darkframes sammeln.

Für Planetenaufnahmen z.B mit einem Lucky-Imaging-Verfahren ist diese Kamera jedoch nicht geeignet, denn man kann nur etwa ein Bild pro Sekunde aufnehmen. Suchen Sie nach einer hochwertigen Planetenkamera, mit der sie viele Bilder pro Sekunde aufnehmen können, so werden Sie bei den Modellen von ToupTek oder The Imaging Source fündig.

Die Firma Atik Cameras Limited hat sich in den vergangenen Jahren durch hochwertige CCD Astrokameras einen Namen gemacht. Mit diesem ersten Schritt zur sich rasant verbessernden CMOS Sensortechnologie wird eine Kamera angeboten, die man sowohl Einsteiger als auch Profi auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

The Imaging Source stellt neue Astrokameras vor: Die Signature Serie.

5. Februar 2018, Elias Erdnüß

Wir führen ab jetzt die neue Signature Serie des Kamera-Herstellers The Imaging Source. Seit über 20 Jahren stellt dieses Unternehmen professionelle Kameras her, hauptsächlich allerdings für industrielle Anwendungen. Jedoch werden die Produkte der Firma auch gerne in medizinischen und wissenschaftlichen Bereichen eingesetzt. Die Kameras entsprechen damit einem überdurchschnittlichen Qualitätsstandard.

Im Jahr 2007 stellte The Imaging Source zum ersten mal eine Serie von Kameras vor, die speziell für astronomische Anwendungen konzipiert wurden. Schnell wurde der Hersteller unter Amateurastronomen und -astrofotografen bekannt und beliebt, da die produzierten Kameras von ausgezeichneter Qualität und sogar bezahlbar waren.

In den letzten Jahren wurde es im Astronomiebereich still um die Marke. Andere Hersteller traten in den Vordergrund und jedes Jahr stellen neue Produkte durch die rasante und kontinuierliche Verbesserung in der digitalen Kameratechnologien ältere Modelle in den Schatten. The Imaging Source produzierte fleißig weiter Astrokameras: Die bekannten NexImage und Skyris Modelle der Marke Celestron werden in Zusammenarbeit von beiden Unternehmen gefertigt.

Die neuen Kameras der „Signature Series“ sind durch ihr charakteristisches Gehäuse unverwechselbar.

Nun stellte The Imaging Source aber endlich wieder eine eigene Serie von Astrokameras vor! Die Signature Series zeichnet sich wieder durch hervorragende Robustheit aus, kein Wunder bei einem Hersteller der regelmäßig die hohen Qualitätsansprüche für industrielle Kunden erfüllen muss. Außerdem ist die Serie mit modernster CMOS Sensortechnologie ausgestattet. Die alte Weisheit, dass man nur CCD Sensoren in der Astronomie verwenden kann stimmt schon lange nicht mehr: Inzwischen zeichnen sich CMOS Sensoren durch schwaches Rauschen und eine sehr hohe Empfindlichkeit aus, sodass führende Hersteller gar keine CCD Chips mehr produzieren. So sind in der Signature Series die modernsten Pregius und STARVIS CMOS Chips des Produzenten Sony verbaut.

Die Kameras eignen sich hervorragend für Planetenaufnahmen. Sie liefern bei hohen Framerates hochauflösende, unkomprimierte und rauscharme Bilder. Dies ist die ideale Voraussetzung für Lucky Imaging Techniken, um wirklich jedes Planetendetail, das von Ihrem Teleskop auffangen wird, auch abzubilden. Für Aufnahmen von sehr lichtschwachen Galaxien und Nebeln sind diese Kameras in erster Linie jedoch nicht gedacht: Je nach Modell sind maximale Belichtungszeiten von nur einigen Sekunden möglich.

Das Sortiment der Signature Series ist mit fast 60 Modellen sehr umfangreich. So kann man wirklich exakt die Kamera kaufen, die perfekt auf die eigenen Ansprüche abgestimmt ist. Dabei ist es jedoch eine Herausforderung den Überblick zu bewahren.

Dafür gilt es Folgendes zu wissen:

Jede Kamera gibt es in drei Versionen: DMK, DBK und DFK. Die Modelle mit der Bezeichnung DMK sind monochromatische Kameras. Da sie keinen Bayer-Filter (zur Erfassung der Farbinformation) benötigen, sind sie am lichtempfindlichsten. Die Modelle DBK und DFK sind Farbkameras. Sie sind jeweils baugleich, bis auf einen Infrarotfilter in den DFK Kameras. Da die verbauten CMOS Sensoren auch empfindlich gegenüber unsichtbarer Infrarotstrahlung sind, muss man diese je nach Anforderung filtern. Viele Amateurastronomen wünschen sich jedoch eine infrarotempfindliche Kamera. Gehören Sie auch dazu, dann sind die DBK Kameras für Sie die Richtigen.

Desweiteren gibt es bei bei den Modellen eine Unterscheidung zwischen den Anschlüssen für die Datenübertragung: Die 33U Kameras lassen sich über USB 3.0 mit Ihrem Computer verbinden, und die 38U Kameras sogar mit USB 3.1. Bei allen USB Kameras findet die Spannungsversorgung über das USB-Kabel statt. Die 33G Kameras haben eine Gigabit Ethernet (GigE) Schnittstelle. Diese ist vor allem in professionellen Bildverarbeitungsanwendungen verbreitet. Man benötigt für die GiGE Kameras auch eine zusätzliche Spannungsversorgung, das nötige Netzteil dazu ist im Lieferumfang enthalten.

An der Modellbezeichnung lässt sich auch der verbaute CMOS Chip erkennen. Dieser bestimmt z.B. die Auflösung und Framerate der Kamera.

Die folgende Tabelle kann Ihnen dabei helfen die richtige Kamera zu finden:

Wenn Sie Interesse an einer neu entwickelten und hochwertigen Planetenkamera haben, sollten sie die Signature Serie auf jeden Fall in Ihre engere Auswahl nehmen.

20.09.2018
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