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Posts mit Stichwort 'teleskop-zubehor'

Neu: Celestron Powertank Lithium Pro (2 Kommentare)

18. September 2018, Stefan Taube

Der Lithium-Powertank von Celestron hat sich schnell bewährt und versorgt bereits unzählige Teleskope nachts mit Strom. Celestron hat nun einfach zwei LiFePO4-Elemente in einen Akku gepackt und präsentiert den doppelt so großen Powertank Lithium Pro!

Celestron Lithium Pro 1

Der Powertank Lithium Pro kann einfach am Stativbein befestigt werden.

 

Einige besondere Feature:

  • Bis zu 17 Stunden Energie für Ihr Teleskop!
  • Mehrere Geräte können gleichzeitig mit Strom versorgt werden.
  • Buchse für Bordnetzstecker (Zigarettenanzünderkabel). Dieses Kabel ist bei den meisten Teleskopmontierungen als Zubehör im Lieferumfang enthalten.
  • Hohe Lagerfähigkeit: Anders als andere Powertanks muss dieser Akku nicht regelmäßig benutzt werden, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.
  • Lange Lebensdauer: Bis zu 2000 Ladezyklen, die auch nur etwa 3 Stunden andauern.

Wie der kleine Bruder hat auch der große Powertank das gewohnt durchdachte Celestron-Design: Mit der Schlaufe inkl. Klettverschluss kann er am Stativ befestigt werden. Die Taschenlampe hat eine Rotlichtfunktion und der Deckel mit den Anschlüssen ist zum Schutz vor Staub und Feuchtigkeit verschließbar.

 

Celestron Lithium Pro 3

Blick unter die Haube: Alle Anschlüsse und Bedienelemente sind geschützt!

 

Dank dem Anschluss für Zigarettenanzünder kann der Powertank Lithium Pro mit nahezu jeder Montierung verwendet werden. Für die etwas größeren Montierungen, wie zum Beispiel der Celestron CGX oder der Skywatcher EQ6-R ist solch eine leistungsstarke mobile Stromversorgung sehr zu empfehlen.

 

Celestron Lithium Pro 2

Buchse für universellen Bordnetzstecker

LPI-G: Die Planetenkameras und Autoguider von Meade

21. August 2018, Stefan Taube

Die Abkürzung LPI-G steht für Lunar, Planetary Imager & Guider. Diese Kameras von Meade sind hervorragend für die Fotografie von Sonne, Mond und Planeten geeignet. Auch kleine Teleskope tragen diese leichten Kameras sicher. Sie werden wie ein Okular ins Teleskop gesteckt und via USB an den Laptop angeschlossen.

 

Meade-LPI-G-LifeStyle1

LPI-G-Kamera an einem Series 6000 Apo von Meade

 

Im Lieferumfang ist die Software Meade SkyCapture enthalten. Sie erlaubt eine intuitive Bedienung und über die ASCOM-Schnittstelle auch die Benutzung anderer Programme. Dank der ST-4-Buchse können die Kameras auch sehr gut als Autoguider – also zur Nachführkontrolle einer Montierung – verwendet werden.

Die Standardversion der LPI-G-Serie hat einen 1,2 Megapixel-Sensor. Die LPI-G-Advanced-Kamera bietet einen größeren Dynamikumfang, einen 6,3 MP-Sensor und eine hohe Bildrate von 59 fps. Um diesen Datenstrom zu bewältigen, verfügt sie über einen USB 3.0 Anschluss.

Die preisgünstige Standardversion ist sehr gut für Einsteiger geeignet, die erste Erfahrungen sammeln möchten. Das Advanced-Modell geht weit darüber hinaus und ermöglichen eine intensive und langjährige Beschäftigung mit der Planetenfotografie.

Beide Varianten sind als Schwarzweiß- oder Farbkameras erhältlich. Schwarzweiß-Kameras haben den Vorteil der höheren Empfindlichkeit und Auflösung. Allerdings ist der Aufwand für ein farbiges Bild höher: Sie benötigen Farbfilter und ein Fiterrad.

Alle Modelle der LPI-G-Serie finden Sie hier im Astroshop.

Neue Smartphone-Halterung von Celestron: NexYZ

13. Juli 2018, Stefan Taube

Der Trend, die Smartphone-Kamera für die Fotografie durch optische Instrumente zu verwenden, ist ungebrochen. Das ist ja auch naheliegend, hat man doch diese Kamera immer dabei, die Bilder gleich zum verschicken bereit und immer besser werden diese Kameras auch noch. Das große Angebot an Smartphone-Halterungen wird durch Celestron um ein sehr interessantes Modell erweitert.

 

NexXY

Den Mond fotografieren mit dem NexYZ

 

Das Celestron NexYZ ist nicht nur besonders robust, sondern kann über Drehregler in allen drei Achsen verstellt werden. So können Sie den optimalen Abstand zum Okular am Adapter einstellen. Dieses Feature ist in Kombination mit dem einfachen Smartphone-Wechsel gerade für die Öffentlichkeitsarbeit an Sternwarten interessant, weil ja jeder Besucher sein persönliches Mondfoto mit nach Hause nehmen möchte.

 

NexYZ-1

Die NexYZ-Halterung im Einsatz am NexStar

 

Die Klemmung des NexYZ-Adapters ist auch hervorragend für die Verwendung an Spektiven geeignet.

NexYZ-2

NexYZ: Auch für Naturfotografen interessant!

 

Mit dem NexYZ-Adapter können wir Ihnen eine Smartphone-Halterung im gewohnt durchdachten Design von Celestron anbieten.

6 einfache Wege, die totale Mondfinsternis und die Marsopposition zu beobachten und zu fotografieren

12. Juli 2018, Marcus Schenk

An alle Naturbeobachter, Astroeinsteiger und Nachtschwärmer: Die Nacht des 27. Juli 2018 wird vollkommen anders. In dieser Nacht erleben wir die Marsopposition und eine seltene totale Mondfinsternis. Ein echter Sommernachtstraum inmitten lauer Temperaturen und mystischer Erlebnisse.

In diesem Artikel erfahren Sie, womit Sie die totale Mondfinsternis und den Mars am besten beobachten oder fotografieren können. Denn das Werkzeug ist mindestens ebenso entscheidend, wie das Ereignis selbst.

Außerdem interessant: Aktuell sind am Himmel eine ganze Reihe weiterer Planeten zu sehen. Jetzt ist die passende Gelegenheit für den Start in die Astronomie. Sie werden belohnt mit einem wahren Feuerwerk der Planeten. Mars, Jupiter, Venus und Saturn warten nur darauf, von Ihnen erkundet zu werden.

Wenn es langsam Nacht wird, geht der Mond schon im Südosten auf. Er sieht jetzt ungewöhnlich und gleichzeitig faszinierend aus: Fast komplett verfinstert steigt er immer höher. Den „Blutmond“, der dem Aberglauben nach früher über die Menschen Tod und Zerstörung brachte, können wir heute mit unserem Wissen ganz entspannt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht beobachten.

Das Highlight in diesem Jahr: Mit 1 Stunde und 44 Minuten Totalität genießen wir die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts! Weiter unten finden Sie ausführliche Informationen über die Ereignisse.

Doch nun zeigen wir Ihnen 5 Wege und wirkungsvolle Produkte, um den Mond und die Planeten zu beobachten. Legen wir los.

1. Mit dem Fernglas den Himmel erkunden

Die Mondfinsternis ist schon mit dem bloßen Auge zu sehen, doch mit einem Fernglas wird der Mond im Erdschatten zu einem besonders intensiven Erlebnis. Damit die Beobachtung richtig gut wird, empfehlen wir Ihnen das Omegon Großfernglas Nightstar 20×80. Es eignet sich als Alternative zum Teleskop oder als Einstieg und Neueinstieg in die Astronomie. Es ist lichtstark und ein Gerät, das Sie immer dabei haben können. Sie richten das Fernglas einfach zum Himmel oder setzen es auf ein Stativ. Und schon zeigt es Ihnen den Mond in voller Größe mit unendlich vielen Kratern. Mit beiden Augen sieht das so faszinierend aus: Man könnte fast meinen, man wäre vor Ort. Doch da geht noch mehr: Sie sehen sogar Jupiter mit seinen Monden und Sternhaufen, wie die Plejaden oder die Andromedagalaxie.

Großfernglas 20x80

Das Omegon Großfernglas 20×80

2. Mit dem Teleskop einfach näher dran

Es ist wie ein Megazoom in das Weltall: Mit einem Teleskop gehen Sie richtig ins Detail. Sehen den ganzen Mond, einzelne Mondkrater, Jupiter oder den Saturn mit dem großen Ringsystem. Ganz wie Sie wollen. Denn die Möglichkeiten stehen Ihnen offen. Mit der hohen Vergrößerung, die nur ein Teleskop bietet, sehen Sie auch den Mars als echten Planeten und nicht nur als roten „Stern“ am Himmel.
Der günstige Einstieg ist mit dem Omegon AC 70/700 AZ-2 möglich. Mit 70mm Öffnung sammelt es 100-mal mehr Licht, als das bloße Auge. Die Okulare bieten 35- und 70-fache Vergrößerung, in Kombination mit der Barlowlinse bis zu 140-fach. Mehr Einzelheiten und mehr Auflösung erhalten Sie mit dem Omegon AC 90/1000 EQ-2. Das Teleskop ist unser Tipp für den Einstieg in die Mond- und Planetenbeobachtung. Mit 90mm Öffnung erkennen Sie viele Details, wie zum Beispiel Wolkenstreifen auf Jupiter oder die Polkappen auf Mars.

Einsteigerteleskop

Das Omegon AC 90/1000 EQ-2 – Empfehlung für Astroeinsteiger

3. Der einfachste Weg zum eigenen Astrofoto

Ein Foto der Mondfinsternis? Auch mit einfachen Mitteln ist das möglich!
Mit einem Teleskop ist der Weg zum eigenen Astrofoto für uns nur noch ein kleiner Schritt. Die geeignete Kamera dazu tragen Sie jeden Tag in der Tasche: Ihr Smartphone. Passend dazu: ein Smartphoneadapter. Dieser hält Ihr Handy in der perfekten Position angeschlossen an Ihr Okular. Dazu bieten wir den günstigen Omegon Smartphone Adapter an, der aber etwas Fingerspitzengefühl verlangt oder den Omegon Easypic Universal. Dieser Smartphoneadapter ist selbstzentrierend und kinderleicht in der Bedienung. Es dauert nur eine Minute und schon halten Sie Ihr Mondfoto in den Händen.

Smartphoneadapter

Omegon Easypic Universal Smartphoneadapter

4. Die richtigen Okulare entscheiden oft über die Details

Bei den Okularen trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Denn: Ein Okular ist der verlängerte Arm der Teleskopoptik und man sollte bei der Auswahl ebenso viel Wert legen, wie beim Teleskop selbst. Ratsam daher: Alte oder Standardokulare austauschen und auf hochwertige setzen, die ein wesentlich besseres Bild bieten. Gute Schärfe und tollen Kontrast liefern die Omegon LE Planetry Okulare für alle 1,25“ Okularauszüge. Die Kundenrezensionen reichen von „einfach klasse“ bis „do legst di nieda“.

Die Familie der Omegon LE Planetary Okulare

5. Farbfilter für besseren Kontrast bei der Planetenbeobachtung

Wie eine Kette, die aus den Planeten des Sonnensystems: So blicken Venus, Jupiter, Saturn und Mars auf uns herunter. Und das alles nach Einbruch der Dunkelheit in der angenehmsten Beobachtungszeit. Diese Konstellation der Planeten ist so selten, dass es sich jetzt lohnt in die Astronomie einzusteigen. Denn: Einsteiger sehen bei den Planeten sofort Erfolge und Einzelheiten. Noch mehr Details, wie die Polkappen und Strukturen auf dem Mars oder den großen roten Fleck auf Jupiter verstärken Sie mit den passenden Farbfiltern. Eingesetzt in ein Okular können sie eine Offenbarung für motivierte Beobachter sein. Das Omegon Farbilterset beinhalten schon die wichtigsten Filter für alle Planeten. Andere Kontrastfilter oder ein Mondfilter für die Mondbeobachtung sind im Okularkoffer eine nützliche Ergänzung.

Farbfilter für die Planetenbeobachtung

Farbfilterset mit 6 Farbfiltern

 

6. Wissen über das Universum

Was wäre die Beobachtung ohne das Wissen, was wir da eigentlich sehen?
Astronomiebücher, Zeitschriften und der Kontakt mit anderen Hobbyastronomen gehören dazu.
Gerade bei der Mondfinsternis und der Marsopposition gibt es einiges Wissenswertes. Da bieten sich gleich zwei Bücher an: das kleine Buch Mondfinsternisse und der Kosmos Marsguide.

 

Marsbuch

Der Kosmos Marsguide

 

Weitere ausführliche Informationen über die totale Mondfinsternis und die Marsopposition lesen Sie auch in diesen Blogbeiträgen:

Infografik: Totale Mondfinsternis am 27.07.2018

Liveübertragung der Mondfinsternis am 27.07.2018

Marsopposition 2018: Mars erfolgreich beobachten und Details erkennen

Marsopposition 2018: Mars erfolgreich beobachten – so gehts!

Neu: Star Discovery Teleskope von Skywatcher mit Smartphone-App

25. Mai 2018, Stefan Taube

Immer mehr Teleskope lassen sich mit dem Smartphone steuern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Smartphone bietet mit seinem farbigen Display, dem Touchscreen und dem GPS-Modul mehr Möglichkeiten und eine intuitivere Bedienung als eine klassische Handsteuerbox. Außerdem kann die App immer auf den aktuellesten Stand gehalten werden und die Steuerung erfolgt kabellos.

Der Hersteller Skywatcher bietet seine azimutale Einarmmontierung Star Discovery konsequenterweise nur noch ohne Handsteuerbox an. Stattdessen ist ein WLAN-Modul im Lieferumfang enthalten, mit dem das Smartphone verbunden werden kann. Mit der kostenlosen SynScan-App kann das Teleskop dann gesteuert werden.

Derzeit bietet Skywatcher die Star Dicovery Montierung mit zwei Teleskop-Optiken an. Besonders empfehlenswert ist das Star Discovery P1 50i:

Star Discovery P1 50i

Skywatcher N 150/750 Star Discovery P1 50i SynScan WiFi GoTo

Die 150/750-Newton-Optik dieses Teleskops hat sich besonders für Einsteiger bewährt und findet in vielen Varianten Anwendung. Mit einem Spiegeldurchmesser von 150 Millimeter kann man die Objekte aus dem Deep Sky Reiseführer erkennen, aber auch die Beobachtung von Mond und Planeten ist mit diesem Teleskop ein Genuss! Dank der relativ kurzen Brennweite von 750 Millimeter ist das Telekop noch recht kompakt und transportabel.

Wer lieber mit einem klassischen Linsenfernrohr beobachten möchte, sollte zum Star Discovery 90i greifen. Durch den tiefen Okulareinblick eignet es sich besonders gut für Kinder.

Beide Optiken können für den Transport mit einer einzigen griffigen Schraube von der Montierung abgenommen werden. Die Star Discovery verfügt über einen klassischen Prismenschienenanschluss, über den nahezu jede kleinere Teleskopoptik mit bis zu fünf Kilogramm Gewicht befestigt werden kann. Die Montierung ist also auch dann interessant, wenn Sie bereits über ein Teleskop verfügen.

Schauen Sie doch mal in Ihrem App-Store nach der SynScan-App. Das passende Teleskop erhalten Sie dann bei uns.

Astroshop.de auf dem ITV 2018

18. Mai 2018, Elias Erdnüß

Auch dieses Jahr besuchte Astroshop.de das ITV (Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg) auf dem Campingplatz am Gedener See. Zum 27sten mal trafen sich dort Amateurastronomen, Teleskopbegeisterte und Sternenfreunde um zusammen zu beobachten, Erfahrungen auszutauschen und an Händlerständen zu stöbern.

Auf dem ITV bietet der mobile Astoshop-Stand Gelegenheit zum Stöbern und Ausprobieren.

Unser Highlight dieses Jahr war die Vorführung des Hubble Optics 607/2012 Premium Ultra Light Dobsons.

Dieser lieferte atemberaubende Blicke auf Deep Sky Objekte: Die Sprialstrukturen und Staubbänder von Galaxien waren mit dem Auge klar zu erkennen, und am Kugelsternhaufen M13 konnten unzählige Einzelsterne aufgelöst werden.

Der Hubble Optics Dobson mit einem Spiegeldurchmesser von 24 Zoll hat eine beeindruckende Größe.

Da es leider an einigen Tagen recht bewölkt war, gab es nur wenige einigermaßen sternenklare Nächte. Trotzem fanden wir Gelegenheit die neue Omegon Mini Track LX2 vorzuführen. Ohne aufwändige Elektronik sondern rein mechanisch kann damit eine Kamera nachgeführt werden und erlaubt so lange Belichtungen des Nachthimmels ohne Strichspuren.

Jupiter und zwei erkennbare Monde, 30 Sekunden belichtet. Ohne und mit Mini Track LX2. Dies ist ein stark vergrößerter Bildausschnitt einer Aufnahme mit einem 50mm Kameraobjektiv.

Außerdem konnten wir Wolkenlücken ausnutzen, um den Omegon Pro Astrograph 154/600 auszuprobieren. Er passt hervorragend auf die kleine (aber feine) iOptron CEM25P GoTo-Montierung und zur ToupTek DeepSky Farbkamera EP3CMOS06300KPA. Trotz der erschwerten wolkigen Himmelsbedingungen, die eine ganz exakte Nordung und Ausrichtung der Montierung verhinderten, kamen schöne Aufnahmen der Galaxie M51 zustande.

Die Kombination aus Omegon Astrograph, iOptron Montierung und ToupTek Kamera ergibt ein kleines, mobiles aber leistungsstarkes Astrofotografie-Setup.

Die Spiralgalaxie M51 – 60 Belichtungen @ 30 Sekunden

Desweiteren konnten spätabendliche Besucher des Standes auch das Handplanetarium Universe2go sowie die innovative Omegon Push+ Montierung ausprobieren.

Wir wünschen uns auch für das nächste Jahr so zahlreiche, freundliche und neugierige  Besucher auf dem ITV. Falls Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten, dann sollten Sie sich schon jetzt das nächste ITV im Kalender markieren: Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019 ist es wieder soweit.

Neue Montierung von Skywatcher: EQM-35 Pro SynScan GoTo

12. April 2018, Stefan Taube

Viele Amateurastronomen sind mit der EQ-3 von Skywatcher in ihr Hobby eingestiegen. Aus gutem Grund: Die Montierung ist preiswert und leicht zu transportieren. Sie kann als parallaktische Montierung mit motorisierter Nachführung bereits für die Astrofotografie genutzt werden und bietet mit ihrer SynScan-Steuerung die Funktionalität großer Montierungen.

Skywatcher hat die EQ-3-Montierung weiterentwickelt. Wir präsentieren Ihnen die neue EQM-35 Pro SynScan Goto!

Die neue Montierung von Skywatcher: EQM-35 Pro

Die neue Montierung von Skywatcher: EQM-35 Pro

Kombinieren Sie die EQM-35 Pro mit einem 6-Zoll-Teleskop. Sehr gut geeignet ist die beliebte Newton-Optik N 150/750. Sie erhalten dieses Teleskop auch mit einem besseren Okularauszug: N 150/750 PDS Explorer BD. Dieser verfügt über eine Untersetzung, die für die Astrofotografie sehr sinnvoll ist. Falls Sie sich hauptsächlich für fotografische Anwendungen interessieren, wäre der neue Apochromat EvoStar 72 ED eine gute Wahl!

Der besondere Clou an der EQM-35 Pro ist die abnehmbare Deklinationsachse. Auf diese Art und Weise können Sie sie als Fotomontierung nutzen, bei der nicht ein Teleskop aufgesetzt wird, sondern einfach nur eine Kamera mit Kamera-Objektiv. Die EQM-35 Pro führt dann die Kamera der Himmelsrotation nach und erlaubt so langzeitbelichtete Aufnahmen großer Sternfelder.

Die EQM-35 als Fotomontierung

Die EQM-35 als Fotomontierung

Sie erhalten mit der neuen EQM-35 Pro eine vielseitig verwendbare und sehr leichte Montierung auf einem stabilen Stahlrohrstativ. Eine sehr gute Wahl für den preisgünstigen Einstieg in das Hobby Astronomie und eine gute Reisemontierung für erfahrene Astrofotografen.

Preisgünstiges Set: Celestron CPC 800 Teleskop mit StarSense AutoAlign

27. März 2018, Stefan Taube

Wir bieten Ihnen derzeit ein preisgünstiges Set, bestehend aus dem CPC 800 Teleskop und dem StarSense AutoAlign Modul. Sparen Sie 345,- Euro gegenüber der Summe der Einzelpreise!

Celestron CPC 800 mit StarSense

Celestron CPC 800 mit StarSense AutoAlign

Die Teleskope der Serie CPC sind moderne Klassiker! Der amerikanische Entwickler Celestron bietet mit dieser Serie Schmidt-Cassegrain-Optiken in einer sehr stabilen azimutalen Gabelmontierung. Dieses kompakte System ist hervorragend für den mobilen Einsatz geeignet. Wer zu einem dunklen Himmel fahren will, kann das robuste CPC in jeden Kleinwagen einladen und am Beobachtungsplatz schnell und bequem aufbauen. Die NexStar-Computersteuerung hilft Ihnen, die interessantesten Himmelsobjekte der Nacht einzustellen. Mit kaum einem anderen Teleskopsystem können Sie kostbare Beobachtungszeit so effektiv nutzen, wie mit einem CPC von Celestron.

Bevor Sie die NexStar-Steuerung nutzen können, müssen Sie erst einmal den Computer initialisieren. Das heißt, Sie müssen dem Rechner mitteilen, wo sich das Teleskop befindet, Datum und Uhrzeit eingeben und am Sternenhimmel ausrichten. Die CPC-Teleskope kürzen auch diese Prozedur ab: Das eingebaute GPS teilt der NexStar-Steuerung den Standort, Datum und Uhrzeit mit und dank der SkyAlign-Technologie müssen Sie die Sterne für die Initialisierung nicht einmal kennen. Es reicht aus, am Teleskop nacheinander drei beliebige helle Himmelsobjekte einzustellen.

Aber es geht noch einfacher: Mit dem StarSense AutoAlign Modul entfällt auch diese letzte Prozedur. Schalten Sie das Teleskop ein und warten Sie einfach kurz ab. Das Teleskop initialisiert sich binnen drei Minuten komplett selbstständig und steht Ihnen dann zur Beobachtung zur Verfügung.

Das StarSense AutoAlign Modul ist für GoTo-Teleskope von Celestron geeignet. Es gibt aber auch eine spezielle Version für Skywatcher-Montierungen.

Sie erhalten derzeit das CPC 800 mit StarSense AutoAlign zum günstigen Setpreis!

Celestron CPC Teleskope

Celestron CPC: Alle Modelle dieser Serie

Die Teleskope der CPC-Serie sind erhältlich von 8 bis 11 Zoll Öffnung (200 bis 279 Millimeter). Mit ihrer kompakten SC-Optik sind sie echte Allrounder, besonders aber für die Beobachtung und Fotografie von Mond- und Planeten geeignet.

Solarquest, die neue Montierung von Skywatcher zur Sonnenbeobachtung

19. März 2018, Stefan Taube

Die Sonne im Teleskop einzustellen, ist gar nicht so leicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Das Teleskop sollte natürlich schon vor der Ausrichtung auf die Sonne mit einem Sonnenfilter ausgestattet werden. Beim Versuch das Teleskop auf die Sonne auszurichten, wird man aber doch schnell leichtsinnig und peilt mit ungeschütztem Auge über das Teleskop die grelle Sonne an. Eine Abhilfe bieten hier Sonnensucher oder die neue Montierung Solarquest von Skywatcher.

 

Skywatcher Solarquest

Solarquest, die neue Montierung für Sonnenbeobachter

 

Die Solarquest-Montierung verfügt über GPS, eine automatische Nivellierung und über den elektronischen Sonnensucher Heliofind®. Sie müssen die Montierung nur noch einschalten. Nach einer kurzen Initialisierung fährt die Montierung selbstständig die Sonne an. Aber natürlich kann Solarquest noch mehr: Die Montierung führt das Teleskop der Bewegung der Sonne am Himmel nach und hält sie so stets im Okular oder auf dem Kamerasensor. Dieses präzise Tracking erfolgt ebenfalls über den eingebauten Heliofind®-Sucher.

 

Skywatcher Heliofind

Der integrierte Sonnensensor Heliofind

 

Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit die Ausrichtung der Montierung von Hand zu korrigieren, zum Beispiel wenn Sie mit hoher Vergrößerung arbeiten und eine bestimmte Stelle der Sonnenscheibe anfahren möchten. Zu diesem Zweck gibt es an der Montierung einen Schiebeknopf für die gewünschte Bewegungsrichtung.

 

Solarquest

Sehr unkompliziert: Die Solarquest benötigt nur zwei Bedienelemente

 

Die azimutale Einarmmontierung Solarquest trägt kleine Optiken mit bis zu vier Kilogramm Gewicht und ist dabei selbst besonders leicht und leise. Die Solarquest ergibt in Kombination mit einem kleinen Sonnenteleskop ein leicht zu transportierendes und schnell aufgebautes System – das ist sowohl auf dem heimischen Balkon besonders bequem, als auch für die Reise oder für Bildungszwecke ideal.

 

Skywatcher Vixen

An die Montierung kann jedes kleine Teleskop mit Prismenschiene nach Vixen-Standard befestigt werden.

 

Sie können auch einen kleinen Refraktor auf die Solarquest aufsetzen und ihn mit einem Sonnenfilter bestücken. In Kombination mit einem QUARK von DayStar ist so sogar die Beobachtung im H-alpha oder Calcium-H-Licht möglich. Den Refraktor wiederum können Sie ohne Sonnenfilter und der Solarquest-Montierung auch für die nächtliche Astronomie verwenden. Die Solarquest-Montierung ist so Teil Ihres vielseitigen Systems zur Naturbeobachtung.

Neue und leistungsfähige Astrofotografie-Computer der EAGLE Serie

7. März 2018, Elias Erdnüß

Mit den brandneuen Modellen EAGLE 2 und EAGLE 2 Pro sowie mit dem überarbeitetem EAGLE CORE bringt das innovative italienische Unternehmen PrimaLuceLab die Astrofotografie in das 21. Jahrhundert.

Schluss mit Kabelsalat und Verheddern. Ein permanent befestigter und fernsteuerbarer Computer ist die Universallösung für die Astrofotografie.

Viele Astrofotografen benutzen einen Laptop, denn um die umfangreiche Ausrüstung von Kamera, Autoguider und Filterrädern zu steuern und die erzeugten Aufnahmen abzuspeichern, ist ein tragbarer Computer ein Muss. Alle Geräte müssen dann separat an die Batterie angeschlossen und untereinander richtig vernetzt werden. Das nimmt Zeit in Anspruch und gibt einen gigantischen Kabelsalat. Bei Verwendung von Heizbändern braucht man für diese sogar eine zusätzliche Steuerung, die dann noch mehr Kabelchaos verursacht. Besitzer einer eigenen kleinen Sternwarte stört dies kaum: Die gesamte Ausrüstung kann auf perfekte Weise mit idealen Kabelwegen und Kabelbindern permanent aufgebaut bleiben, die Steuerung übernimmt ein fest in der Sternwarte installierter PC.

EAGLE 2 ermöglicht diesen Komfort auch für alle Astrofotografen ohne Sternwarte! Die EAGLE 2 Computer sind vollwertige und leistungsfähige Windows 10 Rechner, auf denen Sie beliebige Software wie auf jedem anderen PC installieren können. Über USB Anschlüsse können Kamera, Montierung und Autoguider mit dem EAGLE 2 verbunden werden und er bietet außerdem 12V Ausgänge um die Montierung, Kamerakühlung und Heizbänder mit Energie zu versorgen. Die Stromversorgung der gesamten Ausrüstung läuft so über den EAGLE 2 und lässt sich dabei regeln und kontrollieren. Eine kompakte Batterie mit nur einem einzelnen 12V Gleichstromausgang ist von nun an komplett ausreichend! Der EAGLE 2 ist dabei nicht nur ein weiteres Gerät, das jede Nacht zusätzliche Zeit für Aufbau und Verkabelung in Anspruch nimmt. Er verfügt nämlich über vielfältige mechanische Verbindungsmöglichkeiten um ihn permanent an Ihrer Ausrüstung zu befestigen. Die Idee ist, einmal eine optimale mechanische Verbindung sowie ideale Verkabelung aufzubauen, die dann als Ganzes ohne stolpern und verheddern transportiert werden kann.

Der EAGLE 2 lässt keine Wünsche offen und ermöglicht die Stromversorgung und sonstige Verkabelung der gesamten Astrofotografie-Ausrüstung über ein zentrales Gerät.

Der eigentliche Clou der ganzen Sache ist jedoch die W-LAN Fähigkeit des EAGLE 2. Von jedem beliebigen Endgerät, sei es Ihr Smartphone, Tablet oder sogar Mac, können Sie die Fernsteuerung von EAGLE 2 kabellos übernehmen. Sie sehen auf Ihrem Endgerät die bekannte Windows 10 Oberfläche des EAGLE 2 und können ihn wie jeden normalen PC verwenden.

Die Pro Version des EAGLE 2 Computers ist mit mehr Arbeitsspeicher, einem stärkeren Prozessor und einer größeren Festplatte ausgestattet. Er eignet sich also hervorragend für zusätzliche rechenaufwendige Bildverarbeitung oder andere fortgeschrittene Anwendungen, die über einfache Teleskop- und Kamerasteuerung hinaus gehen. Der preiswerte kleine Bruder ist der EAGLE CORE. Auf diesem läuft kein Windows 10 sonder eine spezielle Software zur Steuerung von DSLR Kameras sowie zum Autoguiding. Der EAGLE CORE ist also für DSLR Astrofotografen die richtige Wahl, die einen Autoguider verwenden möchten ohne einen zusätzlichen Laptop mitnehmen zu müssen.

Falls Sie schon seit einiger Zeit über den Kauf eines neuen Laptops für die Astrofotografie nachdenken, sollten sie den EAGLE 2 Computer auf jeden Fall als Alternative in Betracht ziehen. Eine permanent installierte Lösung, kein Kabelsalat, keine Probleme mit der Stromversorgung und eine komfortable kabelose Fernsteuerung sprechen für sich!

17.10.2018
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