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Archiv der Kategorie 'Produktneuheiten'

Posts mit Stichwort 'Filter'

Astronomik: Neue Clip-Filter für Canon DSLR-Kameras

28. Juni 2017, Stefan Taube

Die norddeutsche Firma Astronomik ist ein Spezialist für astronomische Filter für Astrofotografen oder rein visuelle Beobachter. Eine beondere Innovation von Astronomik sind die Clip-Filter. Diese Filter verfügen über eine spezielle Fassung, mit der sie direkt in eine DSLR oder Systemkamera eingesetzt werden können – ganz ohne Werkzeug!

EOS-Clip

Die Clip-Filter werden in das Kameragehäuse geklemmt.

Astronomik bietet derzeit Clip-Filter für:

Die zuletzt genannte Kamera verfügt über eine extrem hohe Empfindlichkeit. Wir bieten sie mit spezieller Astromodifizierung. Mehr Informationen dazu finden Sie unter dem Link: Sony Alpha 7s Astro.

Für die Canon EOS-Kameras im APS-C-Format hat Astronomik nun eine neue Serie entwickelt. Das Besondere an diesen neuen XT-Filtern ist der sehr dünnen Träger von nur 0,3 Millimeter Dicke, auf dem die Filterschicht aufgebracht ist. Bei Filtern mit einem dickeren Glasträgern kann es in den Ecken der Aufnahmen zu Abbildungsfehler kommen. Die Sterne werden leicht strichförmig. Das macht sich insbesondere bei kurzen Brennweiten bemerkbar. Wenn Sie also gerne mit einer Canon EOS und dem Kameraobjektiv auf einer Fotomontierung Weitwinkelaufnahmen vom Nachthimmel anfertigen, lohnt sich ein XT-Filter.

Die XT-Filter gibt es in den gewohnten Ausführungen von CLS über H-alpha bis hin zum SII-Filter. Für den Einstieg empfehlenswert ist insbesondere der CLS-Filter, der die künstliche Lichtverschmutzung unterdrückt.

Transmissionskurve

Die rote Transmissionskurve zeigt: Der CLS-Filter blockiert das Licht der gelben Straßenlaternen.

Übrigens: So leicht, wie Sie einen Clip-Filter in das Kameragehäuse klemmen können, bekommen Sie ihn auch wieder raus.

Sonnenbeobachtung mit dem DayStar QUARK Calcium-H

22. März 2017, Stefan Taube

Der amerikanische Hersteller für Sonnenfilter DayStar hat mit seiner Serie QUARK die Sonnenbeobachtung revolutioniert. Für einen vergleichsweise geringen Preis kann nun ein Linsenteleskop mit geringer Öffnung für die Beobachtung der Sonne in einer definierten Spektrallinie genutzt werden – das ist nicht komplizierter, als ein Okular in den Zenitspiegel einzustecken.

daystar-quark

Über die H-Alpha-QUARKS hatten wir bereits ausführlich berichtet: Günstig zur H-Alpha-Sonne mit dem Daystar Quark-Sonnenfilter.

Die Serie QUARK wurde von DayStar nun um ein Modell zur Beobachtung der Sonne in einer Spektrallinie des chemischen Elements Calcium erweitert. Mit dem DayStar Sonnenfilter QUARK Calcium-H-Linie können Sie die Sonne bei einer Wellenläge von 397 Nanometer beobachten – oder vielleicht auch nicht: So kurzwelliges Licht kann nicht von allen Menschen registriert werden.

Mit einer Planetenkamera ist es jedenfalls kein Problem diese kurzwellige Strahlung aufzuzeichnen. Unser Kollege Bernd Gährken hat dies getestet:

Sonne-Calcium-H

Die Sonne im Calcium-H-Licht, Aufnahme von Bernd Gährken

Für die Aufnahme wurden 4 Bilder kombiniert. Neben dem QUARK Calcium-H-Linie kam das Omegon Photoscope mit 1,6-fach Barlow und eine Planetenkamera zum Einsatz. Im Lieferumfang sind Adapter für 1,25″- und 2″-Auszüge. Der Calcium-Filter arbeitet ohne Telezentrik und benötigt 6,2 Zentimeter Lichtweg. Bei vielen Optiken ist der Fokus nicht direkt erreichbar. Wie empfehlen daher den günstigen Wegkorrektor mitzubestellen. Er kann direkt in den QUARK-Filter eingeschraubt werden. Als Kameras empfehlen wir besonders die Mono Guider von Touptek oder die Planetenkameras von ZWOptical. Nur mit einer Schwarzweiß-Kamera („Mono“) können Sie bei der Fotografie eines engen Spektralbereichs die ganze Auflösung des Sensors ausnutzen.

Leider waren auf der Sonne zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Sonnenflecken zu sehen. Wie Sonnenflecken im Lichte der Calcium-H-Linie aussehen, zeigt diese Beispielaufnahme des Herstellers.

Sonne-Calcium-H-Daystar

Sonnenfleck im Calcium-H-Licht, Aufnahme von DayStar-Filters

Aufnahmedaten zu diesem Bild finden Sie auf der Seite des Produkts QUARK Calcium-H-Linie.

Die Sonnenbeobachtung ist eine faszinierende Alternative oder zusätzliche Herausforderung für Himmelsbeobachter. Wer in dieses Thema einsteigen will, sollte unbedingt den modernen Klassiker Die Sonne – Eine Einführung für Hobby-Astronomen lesen. Da erfahren Sie auch, warum die Sonne uns in den unterschiedlichen Spektrallinien ein anderes Gesicht zeigt und was wir daraus lernen können..

 

Wie gut sind die Omegon Pro Filter? Ein Praxistest bei Abenteuer Astronomie

23. November 2016, Marcus Schenk

Nebelfilter steigern die Kontraste zwischen Objekt und Himmelshintergrund. Sie verstärken schwache Objekte oder kitzeln mehr Details heraus. Kurz: Sie macht dort etwas sichtbar, wo wir fast nichts mehr oder nur wenig sehen. Filter sind für ein Teleskop wie ein Verstärker für eine Gitarre. Doch es gibt Unterschiede in der Qualität. Jetzt hat das Astronomie-Magazin Abenteuer Astronomie die Omegon Pro Nebelfilter unter die Lupe genommen. Das Ergebnis lesen Sie in einem aktuellen Testbericht.

omegon-pro-filter

Jeder einzelne Omegon Pro Filter wird in unserer optischen Werkstatt gemessen und erhält ein eigenes Prüfprotokoll

Hier zusammengefasst: Die besten Zitate aus dem Bericht

Die Hobbyastronomen Christoph Kunze und André Knöfel testeten die Filter im Labor und unter realen Bedingungen am Teleskop. Und das sind die besten Zitate aus dem Bericht »Filter für alle Fälle« Abenteuer Astronomie 6, Dezember/Januar 2017, S. 60-63.

»Zur Haptik der Filter selbst kann man sagen, dass das Gewicht-Größe-Verhältnis einen durchaus wertigen Eindruck vermittelt.«

»Das Ergebnis zeigte, dass es keine Reflexe gab und alle Filter homofokal waren.«

»Alle Filter liefern ein verzerrungsfreies Bild und verändern dabei die Schärfe bis zum Rand nicht«

»Auffällig ist auch ein größerer Durchlass des UHC-Filters im Infraroten, was für fotografische Aufnahmen wichtig sein kann […]«

»Die Filter der Pro-Serie hinterlassen einen soliden Eindruck.«

»Neben einer sehr guten Verarbeitung besitzen sie visuell und fotografisch Eigenschaften, die dem Preissegment gerecht werden.«

»Auch die anderen Filter sind untereinander homofokal und können dadurch sinnvoll an einem Filterrad zur visuellen Beobachtung genutzt werden.«

»Solide Verarbeitung sowie sehr gute und dank der Prüfprotokolle transparente optische Eigenschaften machen die Filter dieser Reihe empfehlenswert für Beobachter, die Wert auf Qualität und optische Güte legen […]«

Sie wollen den ganzen Testbericht lesen? Das lohnt sich! Hier gehts zum Download-Artikel: „Filter für alle Fälle“

Gratis: Der Testbericht Filter für alle Fälle

Gratis: Der Testbericht Filter für alle Fälle

Interessiert? Dann schauen Sie sich doch die Omegon Pro Serie in unserem Onlineshop an. Wie wär es mit einem Weihnachtsgeschenk für sich selbst? Oder vielleicht für einen Astrofreund?

 

Günstig zur H-Alpha-Sonne mit dem Daystar Quark-Sonnenfilter (3 Kommentare)

29. Juli 2014, Bernd Gährken

Im Preissegment unter tausend Euro gab es bislang zwei Möglichkeiten für einen Blick auf die H-Alpha-Sonne: Das PST mit 40mm Öffnung von der Firma Coronado und den ST 35/400 von der Firma Lunt dessen Optik mit 35mm noch etwas kleiner ist.

Nun hat die Firma Daystar eine interessante Alternative auf den Markt gebracht. Der Quark-Sonnenfilter ist im unteren Preissegment eine Revolution! Er wird einfach in den Auszug gesteckt und verwandelt ein schon vorhandenes Teleskop in ein Sonnenfernrohr. Es wird keine extra-Optik benötigt und es kann die volle Öffnung des vorhandenen Gerätes genutzt werden.

Ideal ist ein kleiner Refraktor. Vielen Beobachtern ist es wichtig, die Sonne im Okular komplett zu sehen. Bis 450 Millimeter Brennweite ist dies problemlos möglich. Bei Brennweiten zwischen 450 und 800 Millimeter empfiehlt der Hersteller die Kombination mit einem Reducer. Der Reducer ist bei uns mit der Produktnummer 33219 erhältlich. Der Quark-Filter besitzt teleskopseitig ein 1,25“-Gewinde in das der Reducer eingeschraubt werden kann. Allerdings benötigt der Reducer etwa fünf Zentimeter Lichtweg nach innen. Dies ist problemlos möglich, wenn das Zenitprisma hinter den Quark-Filter verlegt wird. Bei Öffnungen über 80 Millimeter sollte zudem ein Infrarotsperrfilter vorgeschaltet werden.

Konfiguation mit Reducer 33219

Konfiguation mit Reducer 33219

Falls Sie ein gut abgestimmtes Teleskop suchen, das zu ihrem Quark-Filter optimal passt, dann ist das  Photography Scope von Omegon eine gute Wahl.

Quark-Sonnenfilter mit DMK-Kamera

Quark-Sonnenfilter mit DMK-Kamera am Omegon Scope

Falls nicht schon vorhanden, sind Zenitspiegel und Okular extra zu bestellen. Passend wäre: Skywatcher Zenitspiegel 90° 1,25″ und Omegon SWA 20mm Okular 1,25“.

Das Photography Scope ist als scharfe und farbreine ED-Optik ein echter Mehrwert und vielseitig einsetzbar. Auf Reisen ist man damit sowohl am Tag und in der Nacht, bei Sonne und Mond, bei der Natur- oder bei der Sternbeobachtung optimal gerüstet. Das Gewicht des Reisegepäcks wird verringert, weil gleich mehrere Zusatzoptiken eingespart werden können.

Das Photography-Scope ist auch für Deepskyfotos verwendbar

Das Omegon Photography Scope ist auch für Deepskyfotos verwendbar

Der Quark-Filter ist in der Kombination mit Binokularen gut zu verwenden. Mit dem Photography Scope von Omegon ist beim Binoeinsatz noch die komplette Sonnenscheibe sichtbar – und das ohne Glaswegkorrektor!

Quark-Filter mit Binokular

Quark-Filter mit Binokular

Der Strahlengang ist durch die Telezentrik am Ausgang fast parallel. Es gibt nur eine geringe Fokusdifferenz und eine geringe Brennweitenänderung. Daher liefert auch JEDE Kamera ein scharfes Bild. Die besten Ergebnisse lassen sich jedoch mit einer Schwarzweiß-Videokamera erzielen. Passend sind die DMKs von TheImagingSource, die Celestron Skyris-M, die ALCCD5 oder die MM-Modelle von ZWO. Wir haben einige Testaufnahmen mit der weit verbreiteten DMK21 erstellt. Sie besitzt einen 1/4 Zoll SW-Chip mit 4mm Kantenlänge. Diese Kameras liefern die besten Ergebnisse bei einem Öffnungsverhältnis von f/20 bis f/30. Der Quark-Filter verlängert die Brennweite um den Faktor 4,3. Mit dem Photography Scope ergibt sich bei f/24 eine optimale Auflösung.

Sonne am 7.7.2014 mit dem Daystar-Quark-Chromosphere

Mit dem Reducer 33219 lässt sich das Bildfeld vergrößern. Wenn er frontseitig in die Kamera geschraubt wird, weitet sich das Bildfeld auf 0,25 Grad. Bei Kameras mit einem Halbzollchip ist nun schon die komplette Sonne zu sehen.

Sonne mit Reducer und DMK

Sonne mit Reducer und DMK

Kameras mit Viertelzollchip benötigen für die komplette Sonne zwischen Reducer und Kamera noch eine Verlängerungshülse.

Komplette Sonne auf einem 1/4 Zol-Chip

Komplette Sonne auf einem 1/4 Zoll-Chip

Die Quark-Filter sind in zwei Varianten erhältlich: Einer Protuberanzenversion und einer Chromosphärenversion die auf der Oberfläche einen besseren Kontrast liefert. Die Protuberanzen sind in der Chromosphärenversion dunkler, sind aber noch gut erkennebar. Diese Variante wird daher von den meisten Kunden bevorzugt.

Der Filter ist über eine Heizung regelbar. Über die Wärmeausdehnung wird der Abstand der Schichten im Interferenzfilter gesteuert. Die Filterwirkung wird dadurch gleichmäßiger als bei den Kippfassungen und ist vergleichbar mit einer Luftdrucksteuerung. Der Strom kommt über einen 5V USB-Micro-Stecker. Ein Netzteil ist dabei. Wer netzunabhängig sein möchte, kann ein Powerbank verwenden. Powerbanks sind im Elektrohandel als Handyladegerät erhältlich.

Neu im Sortiment: Der Omegon 2″ Okular- und Zubehörkoffer

17. Januar 2014, Marcus Schenk

Wer das erste Mal durch ein 2″ Okular beobachtet, erlebt in der Regel ein ganz neues Beobachtungsgefühl. Hat man bisher nur mit seinen „kleinen“ 1,25″ Okularen beobachtet, öffnen einem 2″ Okulare buchstäblich die Augen. Warum fragen Sie? Mit 2″ Okularen sehen Sie einen deutlich größeren Himmelsausschnitt, als dies mit 1,25″ Okularen möglich wäre. Mit dem neuen 2″ Okularkoffer genießen Sie also sofort einen weiteren Bereich des Himmels.

Große Bereiche am Himmel
Das tatsächliche Gesichtsfeld wird bei Okularen durch die Feldblende des Linsenssystems begrenzt. Durch den kleineren Durchmesser der 1,25″ Okulare, können diese Okulare nicht so große Sichtbereiche erreichen, wie dies bei 2″ Okularen möglich ist. Dieser Vorteil besteht jedoch nur bei Okularen mit langer Brennweite. Aus diesem Grund gibt es keine kurzbrennweitigen 2″ Okulare. Der neue Omegon Okularkoffer bietet Ihnen drei verschiedene 2″ Okulare mit 40mm, 32mm und 26mm.

      Vergleich der Feldlinse zwischen einem 40mm 1,25" und dem 40mm 2" Okular aus dem Okularkoffer. Das 2" Okular erreicht ein deutlich größeres Gesichtsfeld am Himmel

Vergleich der Feldlinse zwischen einem 40mm 1,25" und dem 40mm 2" Okular aus dem Okularkoffer. Das 2" Okular erreicht ein deutlich größeres Gesichtsfeld am Himmel

Einfaches Finden der Objekte
Mit 2″ Okularen macht es großen Spaß die Spiralarme einer Galaxie zu erkennen oder die riesige Welle des Cirrusnebels zu bestaunen, die sich quer durch das ganze Okular zieht. Doch nicht nur schwache oder ausgedehnte Objekte gehören zu den Vorzügen. Durch den größeren Himmelsausschnitt fällt es leichter, Himmelsobjekte aufzusuchen. Besonders Einsteigern ist das eine große Hilfe.

Skizzierter Vergleich zwischen einem 1,25" und einem 2" Okular mit 40mm Brennweite bei einem Newtonteleskop 200/1000

Skizzierter Vergleich zwischen einem 1,25" und einem 2" Okular mit 40mm Brennweite bei einem Newtonteleskop 200/1000

Das weitere Zubehör
Die 2-fach 2″ Barlowlinse erhöht die Brennweite Ihres Teleskops und bietet Ihnen viel Raum für weitere Vergrößerungen oder für den Einsatz in der Astrofotografie. Der 2″ Zenitspiegel ist für alle interessant, die endlich ihren 1,25″ Spiegel gegen die größere Variante austauschen wollen. Natürlich können Sie weiterhin Ihre 1,25″ Okulare nutzen, denn durch einen Reduzieradapter wechseln Sie schnell zwischen beiden Maßen.

Mit fünf verschiedenen Farbfiltern verstärken Sie bei der Planetenbeobachtung Kontraste. Haben Sie schon erste Erfahrungen in der Planetenbeobachtung gesammelt? Dann profitieren umso mehr von den Details, die Sie bei der Beobachtung erkennen können.

Der 2" Omegon Okular- und Zubehörkoffer

Der 2" Omegon Okular- und Zubehörkoffer

Der Inhalt des Koffers
Der Omegon 2″ Koffer bietet Ihnen folgendes Zubehör:
•    2″ Okulare mit 40mm, 32mm und 26mm
•    2-fach Barlowlinse in 2″
•    2″ Zenitspiegel mit Steckanschluss
•    Adapter für den Zenitspiegel für den Anschluss an ein SC-Gewinde
•    fünf verschiedene Farbfilter in 2″

Erweitern Sie Ihr Teleskop mit diesem Okularkoffer und steigen Sie ein in die Welt der 2″ Beobachtung. Besuchen Sie am Besten gleich die Produktseite des neuen Omegon 2″ Okular- und Zubehörkoffers und erfahren Sie mehr.

Unser Tipp: Der 8nm Methanfilter von Baader Planetarium

18. Oktober 2012, Bernd Gährken

Bis vor kurzen waren Methanbandfilter nur ungefasst als Sonderanfertigung bei speziellen Herstellern wissenschaftlicher Instrumente erhältlich. In Deutschland gab es keine Anbieter. Nun hat die Firma Baader auf die wachsende Nachfrage reagiert und bietet erstmals einen Filter in einer 1,25 Zoll Fassung mit Normgewinde an. Visuell kann man mit einem Methanfilter nichts sehen. Seine Leistungsfähigkeit offenbart er erst in Kombination mit einer infrarotempfindlichen Kamera.

8nm Methanfilter mit 1.25"

Baader Planetarium Methanfilter 1,25"

Die äußeren Gasplaneten sind in Ihrer Hochatmosphäre mit einer Hülle aus Methan umgeben. Bei einer Wellenlänge von 889nm hat das Methan eine Absorbtionslinie. Die Gasriesen werden in diesem Bereich sehr dunkel und bekommen ein komplett anderes aussehen. Durch Aufnahmen im Methanband kann man viel über die physikalischen Vorgänge lernen. Aufsteigende Gasmassen durchstoßen die Methanschicht und werden als helle Flecken sichtbar. Im Methanband kann man gut erkennen, dass es sich bei Jupiters Großen Rote Fleck um ein Hochdruckgebiet handelt. Auch kleinere Stürme wie der WOS-BA werden als helle Flecken sichtbar.

Transmissionskurve des Baader Methanfilters
Transmissionskurve des Baader Methanfilters

Die Impakte von 1994 und 2009 hinterließen Explosionswolken die ebenfalls die Methanschicht durchstoßen haben. Während sich die Wolken im visuellen Bereich dunkel abzeichneten, waren sie im Methanlicht hell und konnten so von den dunklen Barren unterschieden werden. Die sichere Identifizierung als Impaktstruktur war so erst möglich.

Weil die Gasplaneten auf der Methanlinie so stark abgedunkelt werden, sind die Belichtungszeiten deutlich länger als im visuellen Bereich. Der Verlängerungsfaktor kann den Wert 50 übersteigen, je nachdem wie infrarotempfindlich die verwendete Kamera ist. Bei den weit verbreiteten Webcams, I-Novas und DMK-Kameras sollte die Teleskopöffnung mindestens 8 Zoll betragen.

Die starke Abdunkelung der Planeten auf der Methanlinie kann man auch nutzen, um den Kontrast von Monden und Ringen zu verbessern. Sie enthalten kein Methan und sind deshalb im Vergleich zu den Planeten gleißend hell. Die Monde sind im Methanband selbst vor der Planetenscheibe deutlich sichtbar. Mit größeren Teleskopen kann man versuchen schwache, planetennahe Monde aufzuspüren, die sonst überstrahlt würden. Der Jupitermond Almathea und der Uranusmond Miranda sind mit einer guten CCD-Kamera und ausreichend Belichtungszeit im Methanband erreichbar. Mit einem semiprofessionellen 80cm-Gerät ist es inzwischen auch erstmals gelungen amateurseitig den Jupitermond Thebe und die Uranusringe nachzuweisen.

Astronomik jetzt bei Astroshop.de

24. September 2009, Ben Schwarz

Wir freuen uns, dass die Astronomik  Filter jetzt auch in das Sortiment von Astroshop.de gefunden haben und wir diese besonders guten Filter unseren Kunden anbieten können.

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Astronomik EOS-Clip Filter

Astronomik Filter sind mittlerweile weltweit bekannt und erfreuen sich allergrößter Beliebtheit. Mit den EOS-Clip Filtern ist es Astronomik gelungen, eine besondere Auszeichnung zu erhalten. So wurde dieses Produkt von der bekannten Fachzeitschrift Sky & Telescope zum „Hot Product of the Year 2009“ gewählt. Alle Astronomik Filter sind „Made in Germany“ und die große Auswahl an genau aufeinander abgestimmten Filtern für die verschiedensten Beobachtungsaufgaben wird nicht nur von Amateuren, sondern auch von Profis geschätzt. Das derzeit größte Teleskop, an dem Astronomik Filter verwendet werden, hat immerhin einen Spiegeldurchmesser von 8,3 Metern.

Neben Schmalband– und Farbfiltern für die astrofotografische Anwendung, findet man bei Astronomik auch Nebelfilter für die visuelle Beobachtung, sowie spezielle Filter für die WebCam und High-Speed Fotografie von Planeten und Mond.

Astrodon bei Astroshop.de

16. September 2009, Ben Schwarz

headlogo1Wir freuen uns, dass wir ab sofort Astrodon Filter und Zubehör anbieten können.

Astrodon ist in der astronomischen Szene wahrlich keine unbekannte Firma. Astrodon Produkte werden nicht nur in der Amateurastronomie eingesetzt, sondern auch von wissenschaftlichen Instituten genutzt und hauptsächlich für CCD-Astrofotografie und Photometrie verwendet.

Astrodon Filter wurden so berechnet und entwickelt, dass die unterschiedlichen Empfindlichkeit der Farben der CCD-Chips annähernd ausgeglichen werden können. Bei einer RGB Aufnahme liegt die Gewichtung der einzelnen Bilder nun bei 1:1:1, mit einer Abweichung von bis zu 10%. Dies kann leider nie 100%ig versprochen und erreicht werden, aber es erlaubt einem die Belichtungszeiten für jeden Farbkanal, sowie der Darkframes gleich zu halten.

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Als absolute Neuheit kann der UV-Venus Filter von Astrodon gesehen werden – hier sind die Kanten und Transmissionen so berechnet, dass eine UV-Transmission von über 90% garantiert wird (in der Regel besitzen die Filter eine Tranmission von etwa 94%). Eine deutliche Verbesserung gegenüber den alten Schuler-Filtern, die hier gerade einmal etwa 60% Transmission zuließen.

Astrodonfilter können mit fast allen CCD-Interlace Kameras verwendet werden, so auch StarlightXpress, Apogee, SBIG, Atik etc.

Omegon Nebelfilter

6. August 2009, Ben Schwarz

Omegon ist eine junge Marke, die dank schlanker Strukturen mit einem ausgesprochen guten Preis-Leistungsverhältnis aufwartet. Omegon Produkte bieten wir stets günstiger an, als vergleichbare Modelle anderer Marken. In der Qualität stehen sie Ihren Konkurrenten jedoch in nichts nach und übertreffen sie sogar oftmals! Genauso verhält es sich auch bei den neuen Nebelfiltern von Omegon. Diese weisen mindestens die selben oder sogar bessere Referenzwerte auf, wie die Filter anderer bekannter Hersteller.

Das Nebelfiltersortiment umfasst den Bereich von Breitbandfilter (Light Polution), über den sehr universell einsetzbaren UHC Filter und den engbandingen OIII Filter für starke Kontraste z.B. bei planetarischen Nebeln. Dank der bereits oben angesprochenen schlanken Struktur bei Omegon, können wir selbst die 2″ Filter noch weit unter 100 € anbieten.

Omegon UHC-Filter

Omegon Filter

Spektrogramm des Omegon UHC-Filters

22.09.2018
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