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Posts mit Stichwort 'kamera'

The Imaging Source stellt neue Astrokameras vor: Die Signature Serie.

5. Februar 2018, Elias Erdnüß

Wir führen ab jetzt die neue Signature Serie des Kamera-Herstellers The Imaging Source. Seit über 20 Jahren stellt dieses Unternehmen professionelle Kameras her, hauptsächlich allerdings für industrielle Anwendungen. Jedoch werden die Produkte der Firma auch gerne in medizinischen und wissenschaftlichen Bereichen eingesetzt. Die Kameras entsprechen damit einem überdurchschnittlichen Qualitätsstandard.

Im Jahr 2007 stellte The Imaging Source zum ersten mal eine Serie von Kameras vor, die speziell für astronomische Anwendungen konzipiert wurden. Schnell wurde der Hersteller unter Amateurastronomen und -astrofotografen bekannt und beliebt, da die produzierten Kameras von ausgezeichneter Qualität und sogar bezahlbar waren.

In den letzten Jahren wurde es im Astronomiebereich still um die Marke. Andere Hersteller traten in den Vordergrund und jedes Jahr stellen neue Produkte durch die rasante und kontinuierliche Verbesserung in der digitalen Kameratechnologien ältere Modelle in den Schatten. The Imaging Source produzierte fleißig weiter Astrokameras: Die bekannten NexImage und Skyris Modelle der Marke Celestron werden in Zusammenarbeit von beiden Unternehmen gefertigt.

Die neuen Kameras der „Signature Series“ sind durch ihr charakteristisches Gehäuse unverwechselbar.

Nun stellte The Imaging Source aber endlich wieder eine eigene Serie von Astrokameras vor! Die Signature Series zeichnet sich wieder durch hervorragende Robustheit aus, kein Wunder bei einem Hersteller der regelmäßig die hohen Qualitätsansprüche für industrielle Kunden erfüllen muss. Außerdem ist die Serie mit modernster CMOS Sensortechnologie ausgestattet. Die alte Weisheit, dass man nur CCD Sensoren in der Astronomie verwenden kann stimmt schon lange nicht mehr: Inzwischen zeichnen sich CMOS Sensoren durch schwaches Rauschen und eine sehr hohe Empfindlichkeit aus, sodass führende Hersteller gar keine CCD Chips mehr produzieren. So sind in der Signature Series die modernsten Pregius und STARVIS CMOS Chips des Produzenten Sony verbaut.

Die Kameras eignen sich hervorragend für Planetenaufnahmen. Sie liefern bei hohen Framerates hochauflösende, unkomprimierte und rauscharme Bilder. Dies ist die ideale Voraussetzung für Lucky Imaging Techniken, um wirklich jedes Planetendetail, das von Ihrem Teleskop auffangen wird, auch abzubilden. Für Aufnahmen von sehr lichtschwachen Galaxien und Nebeln sind diese Kameras in erster Linie jedoch nicht gedacht: Je nach Modell sind maximale Belichtungszeiten von nur einigen Sekunden möglich.

Das Sortiment der Signature Series ist mit fast 60 Modellen sehr umfangreich. So kann man wirklich exakt die Kamera kaufen, die perfekt auf die eigenen Ansprüche abgestimmt ist. Dabei ist es jedoch eine Herausforderung den Überblick zu bewahren.

Dafür gilt es Folgendes zu wissen:

Jede Kamera gibt es in drei Versionen: DMK, DBK und DFK. Die Modelle mit der Bezeichnung DMK sind monochromatische Kameras. Da sie keinen Bayer-Filter (zur Erfassung der Farbinformation) benötigen, sind sie am lichtempfindlichsten. Die Modelle DBK und DFK sind Farbkameras. Sie sind jeweils baugleich, bis auf einen Infrarotfilter in den DFK Kameras. Da die verbauten CMOS Sensoren auch empfindlich gegenüber unsichtbarer Infrarotstrahlung sind, muss man diese je nach Anforderung filtern. Viele Amateurastronomen wünschen sich jedoch eine infrarotempfindliche Kamera. Gehören Sie auch dazu, dann sind die DBK Kameras für Sie die Richtigen.

Desweiteren gibt es bei bei den Modellen eine Unterscheidung zwischen den Anschlüssen für die Datenübertragung: Die 33U Kameras lassen sich über USB 3.0 mit Ihrem Computer verbinden, und die 38U Kameras sogar mit USB 3.1. Bei allen USB Kameras findet die Spannungsversorgung über das USB-Kabel statt. Die 33G Kameras haben eine Gigabit Ethernet (GigE) Schnittstelle. Diese ist vor allem in professionellen Bildverarbeitungsanwendungen verbreitet. Man benötigt für die GiGE Kameras auch eine zusätzliche Spannungsversorgung, das nötige Netzteil dazu ist im Lieferumfang enthalten.

An der Modellbezeichnung lässt sich auch der verbaute CMOS Chip erkennen. Dieser bestimmt z.B. die Auflösung und Framerate der Kamera.

Die folgende Tabelle kann Ihnen dabei helfen die richtige Kamera zu finden:

Wenn Sie Interesse an einer neu entwickelten und hochwertigen Planetenkamera haben, sollten sie die Signature Serie auf jeden Fall in Ihre engere Auswahl nehmen.

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Touptek: Welche Kamera passt zu mir? So finden Sie es heraus – mit nur einem Blick.

22. Januar 2018, Marcus Schenk

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Die Suche nach der richtigen Kamera.

Verzweifelt fixiert der Hobbyastronom vor dem Bildschirm die hunderte Angebote der Kameras. Technische Daten rauschen ihm im durch den Kopf. Allmählich verliert er den Überblick. Welche Kamera soll er nur kaufen? Dabei will er sich doch nicht ewig mit dieser Suche beschäftigen, sondern endlich schöne Fotos machen.

In diesem Beitrag finden Sie gleich zwei Hilfen, die es Ihnen erleichtern, in kurzer Zeit die richtige ToupTek-Kamera für Ihren Zweck zu finden.

 

Das Touptek Kamera-Sortiment

Eine ToupTek Kamera soll es sein. Aber welche? Mit dieser Methode finden Sie es heraus

1. Eine Grafik gibt Ihnen den Überblick

Das Angebot der Kameras wird immer größer. Wie soll man da den Überblick behalten?
Sensorgröße, Pixelgröße oder Auflösung sind nur einige der Eckdaten. Und man müsste sie mit jeder einzelnen Kamera vergleichen.

Dann gibt es noch die Frage: Geeignet für Planeten, Deep-Sky oder nur fürs Guiden?

Kann man das alles nicht einfacher herausfinden? Ja, auch wir haben uns das gefragt und eine Lösung für die ToupTek-Kameras gefunden. Hier ist das Ergebnis: Eine Grafik für den schnellen Überblick, die Ihnen aber auch etliche weitere Daten liefert. Damit ersparen Sie sich ewiges hin- und herklicken.Was sehen Sie noch in dieser Grafik?

Sensorgröße: Mit nur einem Blick sehen Sie die Sensorgrößen von zehn verschiedenen Kameras. Die Rahmengrößen sind zueinander passend gestaltet.

Artikelnummern: Über jedem Sensor stehen die Artikelnummern, daneben die Kamerabezeichnung. Interessiert Sie eine Kamera, können Sie die Nummer direkt in die Suchfunktion des Shops eingeben.

Farbige Quadrate: Innerhalb der Rahmen sehen Sie drei kleine farbige Kästchen und/oder ein schwarzes und weißes Kästchen. Es ist eigentlich selbsterklärend: Die Kästchen geben an, ob es die Kamera in der color und/oder in der monochromen Variante gibt.

Zahl unter dem Sensor: gibt die Sensorbezeichnung an, als z.B. IMX178 oder AR0130.

Pixelgröße (mircon) und Bilder pro Sekunde (fps): Die Kameras wurden in einem X-Y-Diagramm verteilt. So sehen Sie sofort, ob eine Kamera kleine oder große Pixel besitzt, die aufgenommenen Bilder pro Sekunde sehr niedrig oder sehr hoch sind. Sensorgröße, Pixelgröße und fps: Das alles sind wichtige Daten, um zu entscheiden, welche Kamera für Ihren Zweck die Richtige ist.

Planetary, focal length, guiding: Drei farbige Balken am Rand geben Aufschluss, für welchen Zweck oder Teleskop die Kamera am besten geeignet ist. Je farbiger der Balken, desto besser geeignet für den jeweiligen Bereich. Diese Balken sagen Ihnen sofort, welche Kameras für Sie geeignet sind.

Beispiel: Eine hohe Bildrate ist für Planetenaufnahmen geeignet, während ein sehr großer Chip für ein reines Guiding nicht besonders gut geeignet ist. Chipgröße und Pixelgröße geben Ihnen einen Anhaltspunkt über die geeignete Brennweite des Teleskops.

 

2. Wie unterscheide ich die verschiedenen Sensorgrößen?

Die Sensorgrößen der Touptek-Kameras reichen von 4,8mm x 3,6mm bis zu dem großen 20MP Sensor mit 13mm x 8,7mm.

Bei Planetenaufnahmen und Guiding sind kleinere Sensoren ausreichend, für weitläufige Mondaufnahmen oder ausgedehnte DeepSky-Aufnahmen soll es aber schon mehr Feld sein.
Doch eine Vorstellung von den unterschiedlichen Größen ist schwierig, vor dem Kauf aber wichtig. Deshalb haben wir auch hier für Sie eine Grafik erstellt und sie auf ein Bild der Galaxie NGC247 projiziert.

Konkret sind hier verschiedene Rahmen mit Produktnummern eingezeichnet. Viel besser als es eine Erklärung könnte, sehen Sie zum Beispiel wieviel größer die ToupTek Kamera EP3CMOS20000KPA Deep Sky Color im Vergleich zum ToupTek GPCMOS1200KMB Mono Guider ist.

Mit diesen beiden Grafiken sind Sie vor dem Kauf auf der sicheren Seite. Und das ohne stundenlange Recherche. Schauen Sie sich am besten gleich um auf den Produktseiten der modernen ToupTek-Kameras.

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Neu im Januar: Taurus-Dobsons, Apos von Vixen, Sonnenteleskope von DayStar, Atik-Kamera Horizon und eine Highend-Montierung von iOptron

4. Januar 2018, Stefan Taube

Auch in diesem Jahr wollen wir Ihnen monatlich eine kleine Auswahl von Artikeln präsentieren, die wir vor kurzem neu ins Sortiment aufgenommen haben:

1. Taurus Dobson Teleskop N 304/1500 T300

 

Taurus T300

Taurus Dobson-Teleskop N 304/1500 T300

 

Teleskope von Taurus sind ganz neu bei uns im Shop. Das Dobson T300 mit zwölf Zoll Öffnung ist das erste Modell, das wir Ihnen vorstellen wollen. Weitere Modelle folgen in den nächsten Tagen. Das Dobson-Teleskop T300 verfügt über einen Gitterrohrtubus. So kann es sehr leicht transportiert und ganz ohne Werkzeug in wenigen Minuten aufgebaut werden. Das gesamte System wiegt lediglich 15,9 Kilogramm, das schwerste Teil nur 9,6 Kilogramm.

Abweichend von der Abbildung wird das Teleskop ohne Sucher und Okular geliefert. Dafür ist aber der Streulichtschutz bereits im Lieferumfang enthalten. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein hochwertiger 2″-Crayford-Okularauszug mit Untersetzung.

Die Dobson-Teleskope von Taurus werden in Polen entwickelt und hergestellt. Wir freuen uns, Ihnen diese Teleskope ab sofort bei uns anbieten zu können!

 

2. Vixen Apochromatischer Refraktor AP 81/625 SD81S

 

Vixen SD81S

Vixen Apochromatischer Refraktor AP 81/625 SD81S

 

Wer lieber fotografieren will, anstatt den Nachthimmel rein visuell zu erkunden, sollte zu einem Apochromaten greifen. Der japanische Hersteller Vixen bietet drei neue Modelle, die sich im Linsendurchmesser unterscheiden: SD81S, SD103S und SD115S.

Das neu gestaltete Linsenlement mit FPL-53-Glas verringt den Farbfehler (chromatische Aberration) auf ein kaum noch wahrnehmbares Maß und sorgt für ein extrem klares und scharfes Bild! Diese drei Apos sind ideal für die Fotografie mit DSLR-Kameras im Vollformat geeignet.

 

3. DayStar Sonnenteleskop ST 60/930 SolarScout Carbon H-Alpha Chromosphäre

 

DayStar SolarScout 60

DayStar ST 60/930 SolarScout Carbon H-Alpha

 

Die amerikanische Firma DayStar ist spezialisiert auf Instrumente für die Sonnenbeobachtung. Mit dem SolarScout 60 bringt DayStar ein weiteres Sonnentelskop der SolarScout-Serie auf den Markt. Im Teleskop ist der H-Alpha-Filter QUARK integriert.

Sie erhalten mit diesem Teleskop ein abgestimmtes System aus Optik, Filter-Etalon und Helikalfokussierung mit dem die gefahrlose Beobachtung und Fotografie der Sonne im H-Alpha-Licht große Freude bereitet!

Dank dem leichten Carbon-Tubus können Sie die SolarScout-Teleskope auf einer kleinen Montierung aufsetzen. Der integrierte Sonnensucher hilft Ihnen bequem und gefahrlos bei der Ausrichtung der Optik auf die Sonne.

 

4. Atik Kamera Horizon Mono

 

Atik Horizon

Atik Horizon

 

Dies ist die erste Kamera von Atik mit CMOS-Sensor – die Zukunft der Sensortechnologie. Es handelt sich um den Panasonic MN34230 mit 16 Megapixel. Die geringe Pixelgröße von 3,8 µm sorgt für hohe Auflösung und macht die Kamera auch für kurzbrennweitige Apochromaten und Foto-Objektive interessant. Die integrierte Kühlung bringt die Kamera auf 40°C unter die Umgebungstemperatur. Zusammen mit der rauscharmen Elektronik und dem USB 3.0 ist die Atik Horizon ideal für Aufnahmen schwacher Nebel mit langer Belichtungszeit.

Wie die Atik Infinity ist auch die Atik Horizon ideal für Live-Stacking. Dieser wichtige Trend sorgt für mehr Spaß bei der Astrofotografie und der Öffentlichkeitsarbeit auf Sternwarten.

Natürlich erhalten Sie die Atik Horizon auch als Farbkamera. Diese Color-Variante erspart Ihnen die Verwendung von Farbfiltern.

 

5. iOptron Montierung CEM120 GoTo

iOptron CEM120

iOptron CEM120 GoTo

Mit den Montierungen von iOptron haben wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen machen können. In den USA längst etabliert, werden sie auch bei uns immer beliebter. Nun bringt iOptron eine Montierung auf den Markt, die mit einer Tragkraft von über 50 Kilogramm für Sternwarten sehr interessant ist: Die Montierung CEM120 GoTo.

Das Design erinnert sehr an die bewährte CEM60 GoTo, die etwa halb so viel Last trägt. Die Polhöhenwiege beider Montierungen wird im Schwerpunkt unterstützt, so dass sie eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht erreichen.

Wer eine Gartensternwarte oder eine Neuanschaffung für eine Vereinssternwarte plant, sollte die CEM120 GoTo ernsthaft in Erwägung ziehen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

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Neu im Oktober: Verbesserung bei Orion-Dobsons und der Skywatcher EQ-5, neue QHY-Kamera und Apos von William Optics!

4. Oktober 2017, Stefan Taube

Wir präsentieren Ihnen eine kleine Auswahl von Artikeln, die wir vor kurzem neu ins Sortiment aufgenommen haben:

1.Orion Dobson Teleskop N 254/1200 SkyQuest XT10 PLUS

Orion XT10 PLUS

Orion XT10 PLUS

Dobson-Teleskope mit 10 Zoll Öffnung von Orion sind natürlich nichts neues. Orion bringt seinen Zehnzöller jetzt aber in einer verbesserten PLUS-Version.

Die Neuerungen:

  • Friktionsbremse für die Höhenachse. Diese erlaubt auch den Einsatz schwerer Okulare.
  • Filter zur sicheren Beobachtung der Sonne
  • Crayford-Auszug mit Untersetzung zur feinfühligen Fokussierung
  • 2″-Weitwinkelokular und Barlow-Linse
  • Okularablage

Sie erhalten mit dem XT10 PLUS ein leicht zu bedienendes Teleskop mit kleinen Verbesserungen für noch bessere Performance und mehr Beobachtungsspaß!

Übrigens gibt es auch  den 8-Zoll-Dobson von Orion in dieser verbesserten Version: XT8 PLUS.

 

2. Skywatcher Montierung AZ-EQ-5-GT SynScan GoTo

Skywatcher Montierung AZ-EQ-5 SynScan GoTo

Skywatcher Montierung AZ-EQ-5 SynScan GoTo

Die Montierung AZ-EQ-5 von Skywatcher ist eigentlich auch nicht neu. Sie erhalten diese Montierung aber ab sofort mit einem klassischen Dreibeinstativ, wie man es auch von anderen Montierungen kennt. Bisher lieferte Skywatcher die Montierung mit einer Säule, bei der die Stativbeine nicht direkt unterhalb der Montierung ansetzten. Dieses Stativ war dadurch zwar sehr kompakt für den Transport, allerdings nicht so stabil wie das klassiche Dreibein.

Die AZ-EQ-5-Montierung ist eine echte Allzweckmontierung, die bis zu 15 Kilogramm trägt: Sie ist sehr leicht zu transportieren und kann wahlweise parallaktisch oder azimutal betrieben werden, also entweder für die Astrofotografie oder einfach zur rein visuellen Beobachtung.

Die Montierung ist dank Zanhriemenantrieb relativ leise und mit der neuesten Version der SynScan-Computersteuerung ausgestattet.

 

3. William Optics Apochromatischer Refraktor AP 61/360 ZenithStar 61

William Optics ZenithStar 61

William Optics ZenithStar 61

Welcher Astrofotograf träumt nicht von einem Apo von William Optics? Mit der ZenithStar-Serie erhalten Sie Linsenteleskope in William-Optics-Qualität zu einem fairen Preis!

Die kleinen Optiken mit einem Öffnungsverhältnis von f/5,9 wiegen unter 1,5 Kilogramm und können bereits mit einer Fotomontierung kombiniert werden. So erhalten Sie ein leichtes, kompaktes System für die Reise, mit dem Ihnen hervorragende Weitwinkelaufnahmen von Nebelregionen der Milchstraße gelingen – fehlt nur noch der passende Flattener und eine DSLR-Kamera.

 

4. ALccd-QHY Kamera 9c Color

Alccd-QHY-9c

Drei Ansichten der Kamera ALccd QHY 9c

Wir bauen unser Angebot an Kameras von ALccd-QHY kontinuierlich aus. Neu hinzugekommen ist die Farbkamera 9c Color. Diese verfügt über den Kodak-Sensor KAF-8300: 8,9 Megapixel mit 22,5mm Diagonale und 5,4µm Pixelgröße.

Die wichtigsten Daten:

  • Der Chip ist mit Mikrolinsen ausgestattet.
  • Die aktive Kühlung mit großem Ventilator kühlt die Kamera auf 50° Celsius unter die Umgebungstemperatur.
  • Der 32MB-SDRAM-Puffer sorgt für eine rauschfreie Übertragung der Bilder.

Diese Kamera genügt den hohen Ansprüchen fortgeschrittener Astrofotografen.

 

5. Kosmos Verlag: Alles über Astronomie

Alles ueber Astronomie

Die Wunder des Weltalls, Sterne und Planeten beobachten

Wem das jetzt alles zu schnell ging, der kann sich in dem Buch Alles über Astronomie aus dem Kosmos-Verlag erst einmal gründlich informieren.

Die Autoren bieten bereits in der 4. Auflage einen leicht zu lesenden Streifzug durch die gesamte Astronomie – von der Geschichte über die Wissenschaft, bis hin zum Einsteiger-Teleskop, mit dem eigene Beobachtungen gelingen.

Sie finden bei Astroshop.de übrigens eine große Auswahl an Bücher für Astro-Einteiger, die wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei liefern!

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Die Sonne im H-Alpha-Licht aufgenommen mit dem Filter QUARK und der neuen ToupTek-Kamera

17. August 2017, Stefan Taube

Unser spanischer Mitarbeiter Carlos Malagon hat fast täglich freie Sicht auf unser Tagesgestirn. Er schickte uns dieses Bild von der Sonne, die er mit der neuen Kamera EP3CMOS02300KMC von ToupTek aufgenommen hat:

H-Alpha-Sonne

Die Sonne im H-Alpha-Licht, aufgenommen von Carlos Malagon.

Das Bild zeigt die Chromosphäre der Sonne. Das ist ein Teil der Sonnenatmosphäre, die sich oberhalb der Photosphäre befindet und die sich im Licht der Wellenlänge von 656 Nanometer zeigt. Diese Wellenlänge wird auch als H-Alpha bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Anregungszustand der Wasserstoffatome in der Sonnenatmosphäre. Am Rand der Sonne zeigt sich eine schöne Protuberanz. Mehr über die praktische Sonnenbeobachtung erfahren Sie in dem sehr empfehlenwerten Buch: Die Sonne – Eine Einführung für Hobby-Astronomen

Neben der Kamera von ToupTek verwendete Carlos Malagon den H-Alpha-Filter QUARK von DayStar und den Omegon Pro Apo 80/500 auf der Montierung SkyWatcher Star Adventurer.

Diese kleine Montierung ist ideal für die Reise. Sie trägt eine Kamera mit kleiner Optik und führt diese der Himmelsrotation nach. Der Star Adventurer kann auf jedes Fotostativ geschraubt werden. Carlos Malagon benutzt hierfür das  Omegon Aluminium-Dreibeinstativ Stativ Titania 500. Der Schnappschuss unten zeigt die ganze Ausrüstung:

Carlos_Ausrüstung

Zurück im Schatten: Die leichte Ausrüstung für das Sonnenbild.

Übrigens: Da der Sonnenfilter QUARK einfach zwischen Kamera und Teleskop in den Okularauszug gesteckt wird, kann er auch schnell wieder entfernt werden. Dann kann eine handliche Ausrüstung wie diese einfach für die Fotografie des Nachthimmels genutzt werden.

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Sonnenbeobachtung mit dem DayStar QUARK Calcium-H

22. März 2017, Stefan Taube

Der amerikanische Hersteller für Sonnenfilter DayStar hat mit seiner Serie QUARK die Sonnenbeobachtung revolutioniert. Für einen vergleichsweise geringen Preis kann nun ein Linsenteleskop mit geringer Öffnung für die Beobachtung der Sonne in einer definierten Spektrallinie genutzt werden – das ist nicht komplizierter, als ein Okular in den Zenitspiegel einzustecken.

daystar-quark

Über die H-Alpha-QUARKS hatten wir bereits ausführlich berichtet: Günstig zur H-Alpha-Sonne mit dem Daystar Quark-Sonnenfilter.

Die Serie QUARK wurde von DayStar nun um ein Modell zur Beobachtung der Sonne in einer Spektrallinie des chemischen Elements Calcium erweitert. Mit dem DayStar Sonnenfilter QUARK Calcium-H-Linie können Sie die Sonne bei einer Wellenläge von 397 Nanometer beobachten – oder vielleicht auch nicht: So kurzwelliges Licht kann nicht von allen Menschen registriert werden.

Mit einer Planetenkamera ist es jedenfalls kein Problem diese kurzwellige Strahlung aufzuzeichnen. Unser Kollege Bernd Gährken hat dies getestet:

Sonne-Calcium-H

Die Sonne im Calcium-H-Licht, Aufnahme von Bernd Gährken

Für die Aufnahme wurden 4 Bilder kombiniert. Neben dem QUARK Calcium-H-Linie kam das Omegon Photoscope mit 1,6-fach Barlow und eine Planetenkamera zum Einsatz. Im Lieferumfang sind Adapter für 1,25″- und 2″-Auszüge. Der Calcium-Filter arbeitet ohne Telezentrik und benötigt 6,2 Zentimeter Lichtweg. Bei vielen Optiken ist der Fokus nicht direkt erreichbar. Wie empfehlen daher den günstigen Wegkorrektor mitzubestellen. Er kann direkt in den QUARK-Filter eingeschraubt werden. Als Kameras empfehlen wir besonders die Mono Guider von Touptek oder die Planetenkameras von ZWOptical. Nur mit einer Schwarzweiß-Kamera („Mono“) können Sie bei der Fotografie eines engen Spektralbereichs die ganze Auflösung des Sensors ausnutzen.

Leider waren auf der Sonne zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Sonnenflecken zu sehen. Wie Sonnenflecken im Lichte der Calcium-H-Linie aussehen, zeigt diese Beispielaufnahme des Herstellers.

Sonne-Calcium-H-Daystar

Sonnenfleck im Calcium-H-Licht, Aufnahme von DayStar-Filters

Aufnahmedaten zu diesem Bild finden Sie auf der Seite des Produkts QUARK Calcium-H-Linie.

Die Sonnenbeobachtung ist eine faszinierende Alternative oder zusätzliche Herausforderung für Himmelsbeobachter. Wer in dieses Thema einsteigen will, sollte unbedingt den modernen Klassiker Die Sonne – Eine Einführung für Hobby-Astronomen lesen. Da erfahren Sie auch, warum die Sonne uns in den unterschiedlichen Spektrallinien ein anderes Gesicht zeigt und was wir daraus lernen können..

 

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Jetzt Neu: Omegon Autoguiding-Set mit 15% Preisvorteil

10. Januar 2017, Marcus Schenk

Einfach nützlich bei der Astrofotografie: ein Leitrohr und ein Autoguider. Damit kontrollieren Sie Ihr langbelichtetes Foto und sorgen für perfekt und punktförmig nachgeführte Aufnahmen.

Von Omegon gibt es jetzt ein Mini-Guidescope mit 50mm oder 60mm Durchmesser. Mit dem Touptek Autoguider GCMOS01200KMB Mono wird das Ganze zu einer Astrofoto-Kontrollbasis.

Das 60mm Mini-Guidescope mit dem Touptek Autoguider

Im Set wird es günstiger

Das Mini-Guidescope können Sie mit dem Touptek-Guider auch im Set erwerben.
Ihr Vorteil: Sparen Sie beim Kauf eines Sets bis zu 15% im Vergleich zu den Einzelprodukten:

1. Omegon Kamera Easy Autoguiding-Set50

2. Omegon Kamera Easy Autoguiding-Set60

Warum diese Leitrohre so praktisch sind

Bis vor Kurzem nutzte man lange Refraktoren, die man parallel zum Hauptteleskop montierte. Diese Leitfernrohre brauchen eigene Rohrschellen, sind unhandlich und insgesamt sehr schwer. Bei einem stationär aufgestelltem Teleskop ist das auch kein Problem. Doch was wenn Sie Ihr Teleskop transportabel halten wollen? Mit den neuen Mini-Guidescopes ist es so einfach wie noch nie. Sie setzen das Guidescope einfach auf Ihren vorhandenen Sucherschuh, Kamera anschließen – fertig. Dabei ist es nicht viel schwerer als ein gewöhnliches Sucherfernrohr. Wir finden das total praktisch! Somit nutzen Sie sogar kleinere Teleskope für die Fotografie von DeepSky-Objekten.

Das Mini-Guiding-Set: Hier zu sehen als Beispiel aufgesetzt auf einen Apochromaten.

Was nehmen Sie sich 2017 astronomisch vor? Ihr bestes Astrofoto aufzunehmen? Mit unserer neuen Technik ist der Traum in greifbarer Nähe.

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LEICA Digiscoping-Kits: Spektiv + Kamera, alles aus einer Hand!

13. Juni 2016, Stefan Rieger

op-leica-digiscopingset-de

Nur für kuze Zeit bietet Leica eine Komplettlösung für Vogel- und Naturbeobachter an. Das Set besteht aus dem beliebten APO-Televid Spektiv in 65 oder 82mm Objektivdurchmesser, dem 25-50x Weitwinkel-Okular, dem Kameragehäuse der LEICA T in schwarz oder silber und allen nötigen Adaptern. Und dabei sparen Sie auch noch richtig: Das Kit erhalten Sie 1220,- € günstiger als die unverbindlichen Preisempfehlungen der Einzelkomponenten!

LEICA Digiscoping-Kit: Spektiv, Kamera und Adapter. Alles aus einer Hand!

LEICA Digiscoping-Kit: Spektiv, Kamera und Adapter. Alles aus einer Hand!

Als derzeit einziger Hersteller bietet Leica sogar für Digiscoping optimierte Einstellungen für ihre Kameras.

Erhältlich sind folgende Kombinationen:

Austernfischer mit dem APO-Televid und der LEICA T fotografiert.

Austernfischer mit dem APO-Televid und der LEICA T fotografiert.

Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht!

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Astrofotografie: Neue Kameras von ZWO

17. Mai 2016, Stefan Taube

Die Kameras von ZWO, erkennbar durch ihr markantes rotes Gehäuse, haben die Astronomie im Sturm erobert. Ausgehend vom großen Erfolg der preiswerten Planetenkameras ASI-120 baut ZWO das Angebot nun nach und nach aus und bietet längst auch fortgeschrittene Kameras mit USB 3.0 und CMOS-Sensoren.

ASI290

Eine Kamera der Serie ASI-290 mit aktiver Kühlung

Wir können Ihnen zwei neue Serien dieser Kameras anbieten:

  • ASI-290: Eine sehr gute Allzweckkamera mit kleinen Pixeln, hoher Bildfrequenz und geringem Ausleserauschen. Verbaut ist der CMOS-Sensor IMX290 von Sony. Dieser Chip ist besonders lichtempfindlich, da er rückwärtig belichtet wird. Solche Sensoren sind aufwendig in der Produktion, doch nun zu einem vernünftigen Preis für Hobby-Astronomen zu haben.
  • ASI-1600: Diese Kamera verfügt einen riesigen 16-Megapixel CMOS-Sensor mit 21,9 Millimeter Diagonale. Der Sensor wird normalerweise in Olympus-Kameras verbaut. Mit dieser Kamera können Sie also ein großes Gesichtsfeld ausfüllen.

Alle Kamera-Modelle sind als Farb- oder Schwarzweißvariante, sowie mit oder ohne aktive Kühlung erhältlich. Es gibt also jeweils vier Versionen, zwischen denen Sie wählen können.

Schwarzweiß-Kameras haben den Vorteil der höheren Empfindlichkeit und Auflösung gegenüber Farbkameras. Dafür ist jedoch der Aufwand zum Gewinnen einer Farbaufnahme höher: Sie benötigen Farbfilter und ein Filterrad.

Eine gekühlte Kamera erlaubt längere Belichtungszeiten, da das Sensorrauschen unterdrückt wird. Allerdings brauchen Sie eine separate Stromversorgung und für lange Belichtungszeiten auch die entsprechende Montierung mit Nachführkontrolle. Durch die zunehmend hohe Empfindlichkeit der Sensoren werden auch ungekühlte Kameras immer interessanter für die Fotografie lichtschwacher DeepSky-Objekte. Einsteiger und Gelegenheitsfotografen sind daher mit den ungekühlten Modellen der ASI-290-Serie bereits sehr gut ausgestattet.

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Im Vergleich: ToupTek 440KMA und Watec für Sternbedeckungen

24. März 2016, Bernd Gährken

Bei der Sternverfinsterung durch Kleinplaneten liefern die Amateure einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag. Aus der Zeitdauer der Bedeckung lässt sich der Durchmesser der Himmelskörper bestimmen. Die dabei mögliche Genauigkeit ist sonst nur mit einer Raumsonde erreichbar.

Zur Aufnahme werden seit vielen Jahren hochempfindliche Videokameras aus der Überwachungstechnik verwendet. Als Hersteller sind Mintron und Watec am bekanntesten. Die Watec-Kameras gibt es mit unterschiedlichen Chips. Den Standard bildeten lange Zeit die Watec 120N mit einem Sony ICX-418ALL und die WAT902H Ultimate mit einem ICX429ALL . Die WAT902H Ultimate war die empfindlichere der beiden Kameras. Dennoch wurde meist die Watec 120N bevorzugt, da hier die Belichtungszeit flexibel eingestellt werden konnte. Die WAT902H lieferte nur 50 Halbbilder pro Sekunde, während die Watec 120N auf bis zu 10 Sekunden hochgeregelt werden konnte. Im Livebild wurden damit schon die Spiralarme in den Galaxien sichtbar und die Kugelsternhaufen konnten selbst mit kleinen Teleskopen aufgelöst werden. Die Watec 120N wurde daher auch gern für Präsentationen an den Volkssternwarten verwendet.

Eine neue Kamera mit dem empfindlichen ICX429ALL ist die ToupTek Kamera EXCCD00440KMA. Sie kann direkt via USB mit dem PC verbunden werden und braucht anders als die analogen Watec- und Mintronkameras keinen externen Grabber. Dadurch entfällt die früher notwendige externe Stromversorgung, die bei Sternverfinsterungen oft eine Fehlerquelle war und bei Flugreisen das Gepäck mit zusätzlichen Gewicht belastete. Die Kamera wird komplett mit Software geliefert. Zur Aufnahme können aber auch Standardprogramme wie Sharp-Capture verwendet werden. Die aktuelle Sharp-Cap-Version 2.7 bietet die Möglichkeit die aktuelle PC-Zeit in das Livebild einzublenden. Dadurch ist es möglich, den Timeinserter durch ein Dongle für die Netzwerksynchronisation zu ersetzen. Diese Dongles gibt es als „Gude Expert Mouse Clock“ für DCF77 und GPS. Sie kosten zwischen 80 und 200 Euro. Leider bietet Sharp-Cap keine Histogrammfunktion. Auch wenn die Empfindlichkeit der ToupTek höher ist als bei der Watec, ist dies am Livebildschirm nicht zu erkennen und wird erst bei der späteren Nachbearbeitung sichtbar. Die Orientierung am Sternenhimmel fällt daher mit der ToupTek schwerer aus als mit der Watec. Hier kann es sich lohnen auf die Originalsoftware zurückzugreifen, die bei den Histogrammfunktionen mehr Optionen bietet.

ToupTek und Watec im Vergleich. Die Chips haben beide ein Halbzollformat. Der Body der ToupTek ist größer, da ein passive Kühlkörper verbaut ist.

ToupTek und Watec im Vergleich

Watec

ToupTek

ToupTek und Watec im Vergleich: Bei identischen Belichtungszeiten ist die ToupTek deutlich rauschärmer.

Die ToupTek wird mit einen C-Mount-Anschluss geliefert. Der Anschlag ist für Videoobjektive einstellbar. Ein Adapter auf 1,25 Zoll-Okularauszüge ist inklusive.

Anschlag einstellen bei der ToupTek

Beispielaufnahme

 

 

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20.02.2018
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