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Jetzt günstiger: Das Vixen Teleskop A70LF auf Porta-Mini

19. Juni 2013, Marcus Schenk


Die Porta-Mini Montierung gilt als mechanisch sehr gut verarbeitet. Es ist eine transportable und kompakte azimutale Montierung. Eine Wolkenlücke am Himmel? Ein großen Teleskop baut man da nicht immer auf: Die Porta-Mini hingegen schon! Mit nur 2,7kg Komplett-Gewicht ist sie wie geschaffen für die schnelle Beobachtung. Perfekt ist sie auch für Reisen geeignet: Irgendwo findet sich immer eine Lücke, um doch noch ein kleines Teleskop mit in den Urlaub zu nehmen.

Sehr Kompfortabel in der Bedienung…
- Sie können alle Teleskope bist etwa 4-5kg Gewicht und einer GP-Schiene aufsetzen.
- Im Handumdrehen montiert:  Die Porta-Mini besitzt eine Schnellklemmung für Ihr Teleskop.
- Der Tubus lässt sich dann über ein Schneckengetriebe in beiden Achsen ganz genau und fein nachführen und einstellen – und zwar für Astronomie und Naturbeobachtungen.
- Die Porta besitzt keine zusätzlichen Klemmungen. Sie bewegen das Teleskop über eine Reinklemmung. Das bedeutet: Mehr Komfort beim Suchen der Objekte.

Die Porta-Mini Montierung mit dem A70Lf Achromaten

Die Porta-Mini Montierung mit dem A70Lf Achromaten

Der kleine Genuss: Die A70Lf Optik
Mit dabei ist ein 70/900mm Achochromat! Durch Ein Öffnungsverhältnis von 12,9 bietet die Optik eine schöne Abbildung. Was das bedeutet? Selbst bei höheren Vergrößerungen sind die Farbsäume äußerst gering. Damit wirkt das Bild ästhetisch und Sie profitieren von einem hohen Kontrast.

Profitieren Sie jetzt von der Astroshop-Vixen Preisaktion: Den 70/900mm Achromaten auf der Porta-Mini Montierung gibt es für kurze Zeit zu einem Preis von nur EUR 249,- !

Celestron Luminos 82° Okulare stark reduziert

18. Juni 2013, Marcus Schenk


Die Celestron Luminos Okulare bekommen Sie jetzt besonders günstig: Celestron hat die Preise drastisch gesenkt. Die Luminos Okulare bieten Ihnen ein riesiges Gesichtsfeld von 82° und damit einen scheinbar unbegrenzten Blick. Haben Sie bisher nur mit kleineren Feldern am Himmel beobachtet? Dann ist es ein Erlebnis der besonderen Art. Viele Beobachter vergleichen den Eindruck mit einem „Panorama-Fenster, durch das man in das Universum blickt.“ In der Flotte der 82° Okulare nehmen es die Luminos Okulare auch mit ihren Konkurrenten auf: Sie bieten ein flaches und zum Rand sehr gut korrigiertes Feld.

Luminos 82° Okulare jetzt extrem günstig

Luminos 82° Okulare jetzt extrem günstig

Von klein bis groß: 6 Okulare
Die Luminos Okulare unterteilen sich in drei Brennweiten (7mm, 10mm, 15mm) in 1,25″ und in drei weitere Brennweiten (19mm, 23mm, 31mm) mit 2″ Durchlass. Damit deckt eine Serie einen sehr großen Bereich von Vergrößerungen ab. Alle Okulare sind untereinander parfokal. Das bedeutet für Sie: Wechseln Sie die Okulare fast ohne die Schärfe nachzustellen.

Angenehmer Einblick
Je angenehmer der Einblick, desto entspannter beobachten Sie. Mit den Celestron Luminos Okularen haben Sie gleich zwei große Vorteile! Eine verstellbare Gummi-Augenmuschel: Drehen Sie einfach am Ring der Gummiarmierung und schon fährt die Augenmuschel nach oben.
Und eine große Augenlinse mit 20mm (2″ Modelle) Augenabstand: Sogar als Brillenträger genießen Sie immer eine komfortable Beobachtung.

Neue Shopfunktion Glossar: Fachbegriffe verständlich erklärt

17. Juni 2013, Marcus Schenk


Technische Produkte, wie Ferngläser, Teleskope oder Montierungen kommen oft nicht ohne technische Bezeichnungen, Daten oder sonstige Fachbegriffe aus. Dabei passiert es schnell, dass man einmal den Überblick in der Wüste der Nomenklatur verliert.

Damit Sie, egal ob Einsteiger oder ambitionierter Beobachter, immer den Überblick behalten, haben wir für Sie viele Fachbegriffe in einem umfangreichen Glossar verständlich erklärt. Auf Fragen wie: “Was ist eine Austrittspupille? Was versteht man unter Auflösungsvermögen?” und vieles andere finden Sie nun sofort Antworten.

Ein Klick und Sie bekommen Ihre Antwort
Wenn Sie ein Produkt in unserem Shop aufgerufen haben, klicken Sie einfach den Reiter »Technische Daten« an. Als regelmäßiger Besucher unserer Webseiten merken Sie natürlich sofort, dass sich etwas verändert hat. Neben vielen Merkmalen finden Sie nun ein kleines  »i«. Klicken Sie mit dem Coursor auf das Symbol, öffnet sich sofort ein kleiner Kasten, in dem Sie dann eine Kurzbeschreibung zum Thema finden.

Glossar

Glossar

Es entwickelt sich weiter
Es gibt sogar eine weitere Funktion: Die Langbeschreibung. Hier finden Sie längere, ausführlichere Erklärungen über ein Thema, die auch mit Bildern illustriert sein können. Dieser Bereich, wie auch das ganze Glossar, wächst nach und nach zu einem umfangreichem Infoportal. Für den Start haben wir vor allem auf die Kurzbeschreibungen Wert gelegt. Mittlerweile finden Sie Erklärungen zu über 180 verschiedenen Begriffen.

Probieren Sie am besten gleich einmal die neue Glossar-Funktion aus und schauen Sie regelmäßig vorbei.

Nur für kurze Zeit zum Tiefpreis: Omegon Carbon Apochromat 150/1000

14. Juni 2013, Marcus Schenk


Für alle Amateurastronomen, die Wert auf eine High-End Teleskopoptik legen: Den Omegon Carbon Apochromaten gibt es jetzt zum besonders günstigen Lagerabverkaufspreis.

Vom Feinsten: Die optische Abbildung
Die Vorstellung einer idealen Abbildung ist der Traum vieler Hobbyastronomen. Ein Apochomat kommt dem Wunsch der »Perfektion« sehr nahe. Beobachten Sie Sternhaufen als die bekannten »glitzernden Diamanten« auf schwarzem Hintergrund oder erkennen Sie Kontraste und Details auf den großen Planeten, die Sie vielleicht noch niemals so gesehen haben.

Sie kennen dicke »aufgeschwemmte« Beugungsscheibchen?  Im Vergleich zu Spiegelsystemen ist die Bilddefinition der Apos wesentlich besser, denn sie kommen ohne Obstruktion und der damit verschlechterten Intensitätsverteilung im Beugungsscheibchen aus. Besonders bei geringen Kontrastunterschieden ist der Refraktor ein unschlagbares Instrument.

Omegon 6" Apochromat

Omegon 6" Apochromat

Der Große Orionnebel aufgenommen mit dem Omegon Carbon Apo 150/1000 von Anderl Rodoschegg

Auf den Punkt genau: Der Okularauszug
Neben einem Carbontubus, der für hohe Stabilität und geringes Gewicht steht, besitzt der Omegon Apo einen fantastisch gefertigten Okularauszug. Eine verbesserte Crayfordbauart:  Der Auszug läuft zusätzlich in einer Schiene und das Auszugsrohr bewegt sich geschmeidig zwischen groß dimensionierten Kugellagern. Mit einer 1:11 Untersetzung fokussieren Sie extrem fein, damit die Objekte auch wirklich scharf erscheinen. Besonders wichtig ist das natürlich für Astrofotografen. Jeder Astrofotograf kennt die Probleme den richtigen Ausschnitt für das Bild zu finden, bzw. die Kamera richtig auszurichten. Das wird durch eine integrierte Drehfunktion extrem erleichtert.

Informieren Sie sich am besten sofort über die weitern Vorzüge dieses fabelhaften Teleskops.

Für jedes Gerät liefern wir auf Wunsch ein interferometrisches Testprotokoll mit.
Vor Ort Vorteil: Wenn Sie Ihr Gerät gerne persönlich bei uns abholen, können Sie direktbei einem Test Ihres Teleskops auf der optischen Bank dabei sein.

Nutzen Sie die einmalige Chance:
Erwerben Sie den Omegon Carbon Triplet Apochromat 150/1000 für nur EUR 5.490,- und sparen Sie ganze 1490,-  (Lagerabverkauf zeitlich begrenzt und nur solange Vorrat reicht).

Wir helfen beim Umbau einer Garten Sternwarte

14. Juni 2013, Michael Suchodolski


Immer mehr Hobbyastronomen entscheiden sich für den stationären Aufbau ihres Teleskops. Die Vorteile bei größeren Geräten und solchen Einsatzgebieten wie Astrofotografie sind evident.  Realisiert wird solches Vorhaben ganz individuell. Einige der Möglichkeiten sind eine Säule mit Abdeckung für das Teleskop, eine Schiebedachhütte oder eben eine Kuppel. Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig. Die Fantasie der Astrofreunde kennt da keine Grenzen. Unser Montageteam Gerritsen und Suchodolski übernahm die Inbetriebnahme einer 10Micron GM4000 HPS in der Sternwarte eines Hobbyastronomen südlich von München. Die Sternwarte ist ein Selbstbauprojekt und zeugt nicht nur vom Können sondern auch von der Vielfalt der möglichen Ansätze.

Bemerkenswert war unter anderem die tragende Betonsäule mit einer Seitenlänge von 50 cm und einer Tiefe von 2.5 m. Sie reicht bis auf den Felsen und der Besitzer ist auch bei einem mittleren  Erdbeben zuversichtlich, keine größeren Erschütterungen zu sehen.

Die Montierung bestückt mit einer 16″ Meade  Optik hat die Raumkapazität der Sternwarte sichtlich erschöpft. Durch den Umstieg von einer azimutalen Gabelmontierung auf eine paralaktische sind die  Maße des Spalts nicht mehr ausreichend.

Es wurde der Umbau zu einer Omegon 3M Kuppel überlegt. Das Beobachtungsfenster dieser Kuppel wäre mit einem Meter Breite mehr als ausreichend.  Der Unterbau müsste hierbei nur wenig modifiziert werden und da eine Steuerung mit Antrieb nicht gewünscht ist, wäre der Umbau auch finanziell im Rahmen. Zunächst will der glückliche Hobbyastronom jedoch erste Erfahrungen mit seiner hervorragenden Ausrüstung sammeln. Wir freuen uns schon auf die ersten Bilder von dem schönen Standort am Fuße der Alpen.

Optikschulung bei ZEISS

13. Juni 2013, Bernd Gährken


ZEISS gehört neben Swarovski und Leica zu den drei Topherstellern im Bereich Sportoptik. Neben Ferngläsern und Zielfernrohren gehören Spektive zum reichhaltigen Sortiment. Um dem Optikhandel die Stärken der Carl Zeiss Produkte zu vermitteln, bietet das Unternehmen regelmäßige Seminare an. Im Mai 2013 nahmen unsere Kollegen Alexander Olbrich und Bernd Gährken an einer Schulung teil um mehr über die aktuelle Produktpalette zu erfahren.

Angesiedelt ist das Unternehmen in der Optikstadt Wetzlar. Bei Wetzlar denken die meisten zunächst an die Leitz-Werke. Zeiss wird eher mit Jena in Verbindung gebracht. Tatsächlich wurde das Werk in Wetzlar aber bereits vor fast 150 Jahre durch Moritz Hensoldt gegründet, und von Carl Zeiss in Jena 1928 übernommen. Innerhalb des Zeiss-Konzerns ist der Bereich Sportoptik eine eher kleine Sparte. Dominierend sind die Halbleiter- und Medizintechnik.

Der Bau von Ferngläsern uns Spektiven profitiert von den Synergien aus den anderen Bereichen des Konzerns. Führend ist Zeiss bei der Beschichtungstechnik. An den Glas-Luft-Flächen werden normalerweise 4% des Lichtes reflektiert. Zeiss entwickelte in den 30er Jahren eine Technik die den Verlust auf 1,5% reduzierte. Mit der modernen Multibeschichtung T* gelang es den Wert auf 0,15% zu reduzieren. Moderne Ferngläser haben etwa ein Dutzend Glas-Luft-Flächen. Der Einfluss auf die Transmission ist beachtlich. Ein Demonstrator mit sechs übereinandergelegten Glasscheiben machte dies deutlich.

Neben den Beschichtungen haben auch die verbauten Gläser Einfluss auf die Transmission. Die aktuelle Victory-Baureiche besitzt das Kürzel HT wegen der Verwendung spezieller Hochtransmissionsgläser. Damit konnte der Durchlass von 90% auf 95% gesteigert werden. Die Farbkorrektur wurde durch fluoridhaltige Gläser weiter verbessert. Doch auch die aktuelle Conquest-HD-Baureihe braucht sich nicht zu verstecken. Die Transmission liegt dort zwar noch bei 90%, doch durch die neuen ED-Gläser wird trotzdem eine deutlich verbesserte Farb- und Feldkorrektur ermöglicht.

Wir konnten alle Optiken vor Ort testen. Bei einer 3-fach Nachvergrößerung des Bildes war zwischen Conquest-HD und Victory kaum ein Unterschied zu erkennen. Eine klare Stärke der Victory liegt weiter in den stabileren druckwasserfesten Gehäusen.

Bei der Werksführung ging es zunächst zur Zielfernrohrproduktion. Schritt für Schritt konnten wir die Entstehung der Geräte von Vollalublock über die Fräsung, Reinigung, Politur und Lackierung bis zum fertigen Gehäuse verfolgen.

Am spannendsten war die Optikproduktion. Bei dem Prismen müssen die Flächen mit minimalen Toleranzen in einem exakten Winkel geschliffen werden. Die Toleranzen sind so klein, dass jede konventionelle Befestigung beim Schleifen zu Abweichungen führen würde. Die Befestigung erfolgt daher durch Ansprengen von Glas auf Glas. Bei einer exakt polierten Oberfläche bewirken Adhäsionskräfte einen für die Bearbeitung ausreichenden halt. Die Trennung ist nach der Bearbeitung nur möglich, indem man sich die thermische Ausdehnung des Trägermaterials zu nutze macht.

Nach dem Schliff werden die Kanten der Prismen schwarz lackiert um Streulicht in der Optik zu minimieren.

Beim Zusammenbau wird die Optik nach jedem Arbeitsschritt gegen ein Flatfield auf Staubeintrag geprüft. Die Prüfung der Zentrierung erfolgt über eine Reflektion nach dem Prinzip der Autokollimation.

Zur Beschichtung werden die Linsen auf Halbkugen befestigt. Im Brennpunkt der Sphären befindet sich ein Tigel mit dem im Vakuum verdampften Substrat. Die Tigel besitzen 6 Mulden die nacheinander erhitzt werden. Da auf der Unterseite der Glocke alle Linsen den gleichen Abstand zum Tigel besitzen, ist eine gleichmäßige Bedampfung möglich.

Die Beschichtungen bewirken über Interferenz eine Auslöschung von reflektierten Wellenfronten. Die gleiche Technik lässt sich auch nutzen, um über eine Verdoppelung der Schichtdicke Reflektionen zu verstärken. Dies ist das Geheimnis der Dielektrischen Verspiegelungen. Die so erzielte Reflektion von 99% verwendet Zeiss um seine Schmidt-Pechan-Prismen zu optimieren. Die kompakten Schmidt-Pechan-Prismen sind ideal für Pocket-Gläser. Bei den größeren Dachkantgläsern wird weiter mit Abbé-König-Prismen gearbeitet.


Am 2. Tag standen die Spektive auf dem Programm.In den letzten Jahren hat das Thema Digiscoping stark an Gewicht gewonnen. Zeiss reagierte darauf mit einem beweglichen Kameradapter. Dank einer Rastfunktion erlaubt er einen schnellen Wechsel zwischen visueller und fotografischer Nutzung.

Die praktische Übung erfolgte im wenige Kilometer entfernten Vogelpark Herborn.

Das folgende Bild zeigt einen Storch mit und ohne Spektiv fotografiert.

Neben den Störchen waren zahlreiche weitere heimische und exotische Vögel zu sehen. Die Leistungsfähigkeit der Gläser konnte an den Feinstrukturen der Gefieder gut verglichen werden.

Zum Abschluss wurde das Engagement der Teilnehmer mit einer Urkunde gewürdigt.

Das können Sie mit dem Omegon 130/920mm Teleskop beobachten

6. Juni 2013, Marcus Schenk


Was kann man eigentlich alles mit einem Teleskop für Einsteiger beobachten? Welche Teleskopgröße benötige ich, damit ich Details auf den Planeten oder die entfernten Deep Sky Objekte erkennen kann? Viele Amateurastronomen streben im Laufe der Jahre zu immer größeren Teleskopöffnungen, um immer besser in die lichtschwachen Bereiche vordringen zu können.

Doch was ist mit den kleineren Teleskopen? Viele Anfänger interessieren sich dafür, was man mit einem günstigen, kleinen Teleskop beobachten kann. Es ist zu Beginn nicht ganz leicht, den hunderte Teleskope stehen zur Auswahl. Was ist wohl für mich das richtige Teleskop? Beispielfotos gibt es kaum.

Omegon N 130/920 EQ-2

Omegon Teleskop N 130/920 EQ-2

Omegon 130/920mm Teleskop in der Praxis
Als Amateurastronom ist es manchmal garnicht so schlecht wieder einmal durch ein kleineres Teleskop zu schauen. Man sieht, was schon mit kleinen Optiken möglich ist. Die letzte Nacht zeigte sich von der besten Seite. Nach langer Durststrecke gab es wieder einmal einen sternenklaren Himmel. Ich nutzte die Gelegenheit, das Omegon 130/920mm Teleskop auf eine EQ-6 Montierung zu setzen und Himmelsobjekte zu beobachten.

Ein Planet, ein Ring, eine neue Leidenschaft
Saturn ragte im Süden über die Bäume hinaus und war eines der ersten Objekte. Mit einem 130mm Newton Teleskop erkennt man die Planetenkugel und den großen Ring, der majestätisch um die Kugel zu schweben scheint. Im Ring erkennt man leichte Helligkeitsunterschiede und die berühmte Cassiniteilung ist angedeutet. Doch auch die Planetenscheibe selbst ist nicht ohne Kontur. Über die Kugel zieht sich ein dunkler Wolkenstreifen. Schon mit einem 130mm Teleskop können Sie als Einsteiger faszinierende Astronomie erleben. Mit dem bloßem Auge ist der Saturn ja noch ein Stern. Spätestens wenn Sie das erste Mal diesen “Stern” als Planeten sehen, sind Sie begeistert. So war es auch bei mir, als ich als Jugendlicher das erste mal diesen Planeten durch mein Teleskop sah.

Hinaus in die Weiten
Auch Deep-Sky, also die Beobachtung von Nebel-Objekten außerhalb unseres Sonnensystems ist möglich. Der berühmte Kugelsternhaufen M13 zeigte sich als helles Objekt. In der Mitte erscheint er noch sehr verwaschen, Einzelsterne tauchen nur ganz am Rand auf. Doch mit dem Wissen es ist eines Randobjekte unserer eigenen Galaxie steigt die Faszination Weltall ins wahrhaft unermessliche.

M13

Kugelsternhaufen M13 mit dem Omegon 130/920mm Teleskop. Aufgenommen mit Watec Kamera

Der Ringnebel ist ebenso ein sehr lohnendes Objekt für Einsteigerteleskope. Dieser Planetarische Nebel sieht tatsächlich wie ein Rauchring aus. Da er sehr hell ist, können Sie sogar recht hoch vergrößern.

M57

Der Ringnebel aufgenommen durch das Omegon 130/920mm Teleskop mit der Watec Kamera

Galaxien gehören normalerweise nicht zu den Vorzeigeobjekten dieses Teleskops. Doch ich stellte ein paar Vertreter dieser Klasse mal ein. Die berühmte Strudelgalaxie M51 in den Jagdhunden thronte fast im Zenit. Visuell sah man zwei Kernregionen, die etwas nebelhaftes um ihre Kerne geschlungen hatten.
Auch das Galaxienpaar M81 und M82 zeigte sich im Omegon 130mm Teleskop. Was würde man sehen bei diesen hellen Galaxien? M81 ließ ihr helles Zentrum durchblicken und M82 zeigte ihre übliche Form, die an eine Zigarre erinnert. Diese Galaxien gehören zu einem benachbarten Galaxienhaufen und sind etwa 12 Millionen Lichtjahre entfernt.

M51

Die Strudelgalaxie M51 aufgenommen mit dem Omegon 130/920mm Teleskop. Die Spiralen kommen visuell nicht so durch, wie man es auf dem Bild sieht

M82

Die Galaxie M82 im Großen Bären aufgenommen mit Omegon 130/920mm Teleskop. Visuell sieht man die Zigarre aber nicht sie Strukturen innerhalb der Galaxie

Ein solider Schnupperkurs durch das Universum
Mit dem Omegon 130/920mm Teleskop können Sie also auch schon ganz prima in die Astronomie einsteigen. Dieses Teleskop begleitet Sie bei den ersten Gehversuchen durch die praktische Astronomie. Es nimmt Sie mit in eine Welt, die Ihnen vielleicht vorher noch verborgen war. Und vielleicht löst es ja auch bei Ihnen eine Faszination aus, die ein ganzes Leben lang hält?

ISON nur noch ein Jahrhundertkomet?

4. Juni 2013, Bernd Gährken


Der im September 2012 entdeckte Komet ISON (C/2012 S1) wird am 28.11.2013 mit nur 1,5 Millionen Kilometern Abstand die Sonne passieren. Kometen mit derartigen Bahnen werden als Sonnenstreifer bezeichnet und können sehr hell werden. Bislang boten alle derartig frühzeitig entdeckten Sonnenstreifer ein extrem eindruckvolles Schauspiel! Für Komet ISON wurde in den ersten Prognosen eine Tagsichtbarkeit mit mehr als -10mag vorhergesagt. Damit hätte ISON die Chance zum hellsten Kometen der letzten 1000 Jahre zu werden. Die Prognosen für Kometen sind jedoch notorisch unsicher. Dies liegt daran, dass die Mischung des Kometenmaterials unbekannt ist. Ein Übergewicht an leicht flüchtigen Stoffen kann bei großer Sonnendistanz einen hellen Kometen vortäuschen. Komet ISON kommt z.zt.der Sonne näher, kann aber zugleich am Abendhimmel immer schwerer beobachtet werden. Die aktuellen Helligkeitsschätzungen sind daher unsicher. Es sieht jedoch so aus, als ob der Komet schwächer wird als erwartet. Nach den aktuellen Prognosen sollte er am 28.11. nur noch -6 mag erreichen. Das genügt immer noch für eine Tagsichtbarkeit, doch ist er für Laien am Tag schwierig zu beobachten. Bei der anschließenden Morgensichtbarkeit könnte ISON eine ähnliche Helligkeit entwickeln wie der Komet McNaught 2007. Damit wäre ISON zwar noch ein Jahrhundertkomet, doch als Jahrtausendkomet könnte er nicht mehr bezeichnet werden. Mittlerweile gibt es auch erste Simulationen zur Schweifentwicklung. Der Schweif wird demnach Anfang Dezember am Morgenhimmel eine extrem helle, grade und schmale Nadel bilden. Ideal ist die Sichtgeometrie zum Nikolaustag. Am Wochenende des 7. und 8. Dezember geht der Komet schon vor Dämmerungsbegin auf und steht mit bis zu 40 Grad Schweiflänge am dunklen Nachthimmel. In der Folgewoche fächert sich der Schweif auf und wird deutlich schwächer. Der Komet dürfte aber immer noch ein leichtes Objekt für das freie Auge sein.

Die weitere Entwicklung bleibt spannend. Kometen auf derartig sonnennahen Bahnen sind stets für Überraschungen gut und neigen dazu die Prognosen zu übertreffen. Wie hell der Komet Anfang Dezember wirklich sein wird, entscheidet sich erst beim Perihel am 28. November. Aktuelle Prognosen gibt es auf der Seite der VDS-Fachgruppe Kometen.

Komet Panstarrs enttäuschte viele Beobachter ist aber auch jetzt noch gut zu fotografieren. ISON wird voraussichtlich ein beeindruckenderes Schauspiel bieten.

Neue Sternwarte in der Schweiz

3. Juni 2013, Michael Suchodolski


Ein Hobbyastronom aus dem schweizerischen Jura wollte eine Supernova entdecken. Bei einem so ehrgeizigen Vorhaben haben wir sofort unsere Unterstützung zugesagt. In einem Neubaugebiet eines kleinen verschlafenen Ortes, unweit der französischen Grenze, wurde von uns eine neue Sternwarte geplant und aufgebaut.

Die 3M Omegon Kuppel wurde auf einem fachmännisch gefertigten Betonring montiert. Die Montage ist wegen des berüchtigten Tiefs besonders nass ausgefallen. Zeitweise ähnelte der Innenraum der Kuppel eher einem Aquarium als einer Sternwarte.

Auf eine mittig platzierte, groß dimensionierte Betonsäule wurde eine MorningCalm 500 installiert, die eine Meade 12 Zoll ACF Optik stabil trägt. Sowohl die Kuppel als auch die Montierung werden bequem als Remote Sternwarte aus dem Arbeitszimmer gesteuert.

Trotz des äußerst ungünstigen Wetters gelang es uns, wie geplant den Aufbau in zwei Tagen zu vollenden. Am Ende hat die ganze Familie die neue Sternwarte in Ihrem Garten bewundern können. Uns wurde versprochen bei der Entdeckung der Supernova auch unseren Beitrag zu dem Erfolg nicht unerwähnt zu lassen.

Astronomiemesse Essen: Das war die ATT 2013

29. Mai 2013, Marcus Schenk


Wieder einmal ist es geschafft: Die ATT 2013 ist vorbei und alle Besucher und Austeller sind wieder zu Hause angekommen. Als eine der größten Astronomiemessen in Europa ist sie über die Grenzen Deutschlands bekannt.

Wie kann man sich eigentlich den Tag vor der Messe vorstellen?
Die ATT findet jedes Jahr in einer Schule statt: der Gesamtschule Bockmühle in Essen. Jedes Jahr am Freitag Nachmittag Reisen die Aussteller von Nah und Fern mit LKW‘s, Transportern und Autos an. Sie packen dann Paletten und Kisten voller astronomsicher Wünsche aus. Nach schweißtreibender Arbeit – und viele Stunden später – glänzen auf den Tischen Okulare, Filter und anderes astronomisches Zubehör. ATT heißt: Über 50 verschiedene Aussteller mit unterschiedlichem Angebot.
Spätestens wenn es draußen zu dämmern anfängt ist alles fertig. Dann blicken auch wir von Astroshop.de noch einmal zurück in die Halle. Eine besondere Stille liegt über den Ständen. So ziemlich das Gegenteil von dem, wie es am nächsten Morgen sein wird…

Der Tag der Tage
Um 10 Uhr strömen die Menschenmassen in die Halle und die Gänge der Schule. Tausend Augen blicken neugierig, ob es etwas zu entdecken gibt. “Wahnsinn, ist hier immer so viel los?”, fragt uns ein Kunde. “Ja”, sagen wir, blicken durch die Halle und fügen “definitiv” hinzu.

ATT Astroshop 2013

Ein Teil des Astroshop.de Messestandes. Unsere Kollegen bei der intensiven Beratung im Innenbereich des Standes

Unser Asstroshop.de Stand befand sich wieder an altbekannter Stelle. Naja, fast, denn hinter uns standen noch die Kollegen von Lunt (viele Grüße an dieser Stelle). Auch dieses Jahr hatten wir für Sie wieder unsere Bestseller, aber auch neue Produkte dabei.
Wir wollen uns an dieser Stelle für den netten Kontakt zu Ihnen, unseren Kunden, bedanken. Es ist eine gute Gelegenheit alte und neue Gesichter zu treffen. Es ist näher, direkter, persönlicher als am Telefon. Wir danken Ihnen allen für Ihren Besuch an unserem Stand und Ihr in uns gesetzes Vetrauen.

So schnell verging der Messetag
Ab 17 Uhr leerten sich Halle und Gänge und wir fingen an einzupacken. Nachdem unsere Kunden wieder auf dem Heimweg waren, freuten wir uns auf eine Dusche, gutes Essen und das Champions League Finale.

Ja, die ATT 2013 ist geschafft, doch wir freuen uns schon wieder auf die 30. ATT 2014. Wir hoffen auch Sie wieder bei uns am Stand begrüßen zu dürfen. Vielleicht ja sogar schon auf der AME 2013, am 14. September in Villingen-Schwennigen.

20.06.2013
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