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Noch einmal schlafen …

31. August 2015, Stefan Rieger


Nein dann kommt nicht der Weihnachtsmann, aber viele Neuheiten! Noch ein paar Tipps: Manche machen heiß, kalt, hell, unsichtbar, zeigen einem den Weg oder sind unheimlich scharf!

Na, wer ahnt es schon? Am 1.9. ab 12 Uhr bekommen Sie die Auflösung in unserem Shop!


Neues Sortiment? Ein kleiner Tipp: Es sind keine Ferngläser!

29. August 2015, Stefan Rieger


Das optische Instrument für Ihre Beobachtungstouren haben Sie hoffentlich schon. Doch was gehört sonst noch zur Ausstattung eines Naturbeobachters, Jägers oder Astronomie-Begeisterten?

Wir verraten es Ihnen bald!

Coming soon: Neuer Sortimentsbereich in unserem Shop!

28. August 2015, Stefan Rieger


Lange haben wir überlegt, was den noch fehlt um unsere Kunden bei Ihren Beobachtungen zu unterstützen.

Bald finden Sie in unserem Shop eine komplett neue Kategorie, die Sie sicherlich begeistern wird!

Wie gut ist Ihr Nachthimmel? Das Sky Quality Meter klärt auf!

26. August 2015, Stefan Taube


Sky Quality Meter

Das handliche Sky Quality Meter mit eingebauter Linse

Das Sky Quality Meter des kanadischen Herstellers Unihedron hat sich längst als praktisches Werkzeug zur Messung der Himmelsaufhellung etabliert. Mit diesem kleinen Gerät können Sie ganz objektiv die Qualität Ihres Beobachtungsortes selbst bestimmen und dank seiner großen Verbreitung auch mit den Messungen anderer Astronomen vergleichen. Auf dem Display können Sie die Helligkeit des Himmels direkt in Magnituden pro Quadratwinkelsekunden ablesen und das ganz mobil: Das handliche  Sky Quality Meter ist batteriebetrieben und immer dabei, wenn Sie draußen sind.

Viele Astronomen nutzen bei Ihren Beobachtungen und für die Astrofotografie einen Laptop oder haben sogar eine eigene kleine Sternwarte mit PC. Hierfür bieten wir nun das Sky Quality Meter mit USB Anschluss. Sie benötigen nun keine Batterien mehr und haben die Messdaten direkt im Computer vorliegen. Wenn Sie systematisch über eine längere Zeit die Qualität des Nachthimmels überwachen wollen, empfiehlt sich das Sky Quality Meter mit eigenem Datenspeicher. So kann der Computer zwischendurch ausgeschaltet werden.

Mit der routinemäßigen Beobachtung der Himmelsaufhellung können Sie auch die zunehmende — oder vielleicht sogar abnehmende — Lichtverschmutzung Ihrer Region dokumentieren. Mehr Informationen dazu erhalten Sie bei der Initiative gegen Lichtverschmutzung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS e.V.).

Jetzt wieder zu haben: Skywatcher-Teleskope und Montierungen!

24. August 2015, Stefan Taube


AZEQ5

AZ-EQ5GT mit SynScan-GoTo

Ausgerechnet viele Artikel der sehr beliebten Marke Skywatcher durften wir — und auch alle anderen Händler — wochenlang nicht verkaufen. Aufgrund eines Missverständnisses waren die elektronischen Komponenten nicht WEEE registriert. Wer kommt schon auf die Idee, dass es sich bei Skywatcher um Elektroschrott handeln könnte? Diese Formalität ist nun erledigt und wir können bei Skywatcher wieder aus dem Vollen schöpfen.

Insbesondere die beiden sehr beliebten Montierungen EQ-5 und EQ-6 haben wir in ihren neuesten Versionen nicht nur am Lager für Sie vorrätig, sondern dürfen wir Ihnen auch sofort wieder zuschicken. Auch die Dobson-Teleskope von Skywatcher gibt es jetzt wieder mit SynScan-Steuerung: N 406/1800 Skyliner FlexTube BD DOB GoTo.

So sollte jeder Montag beginnen!

Alle Artikel von Skywatcher finden Sie auf unserer Skywatcher-Markenseite.

Advanced Polaris: Die kleinste parallaktische Montierung von Vixen

19. August 2015, Stefan Taube


Advanced Polaris mit dem ED-Apo 80/600

Advanced Polaris mit dem apochromatischen Refraktor ED80Sf

Das überlegene Design von Vixen schlägt sich nun auch bei den kleinen Montierungen nieder: Die neue Advanced Polaris ist für Optiken bis sechs Kilogramm Gewicht ausgelegt, steht aber in puncto kompromisslose Qualität den größeren Sphinx-Montierungen in nichts nach.

Eine Besonderheit ist der modulare Aufbau. Er macht die Montierung erweiterbar, bzw. auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassbar. Die einfachste Variante der Vixen Advanced Polaris kostet derzeit €699,- und bietet eine von Hand nachführbare parallaktische Montierung. Mit den optionalen Rektaszensionsmotor ist dann der Einstieg in die Astrofotografie möglich. Wer will kann sich die Montierung auch gleich mit motorisierter Nachführung zulegen: Advanced Polaris AP-SM Starbook One.

Für die Astrofotografie ist eine möglichst exakte Ausrichtung der Montierung wichtig. Dazu dient das optionale Polarsucherfernrohr von Vixen. Dieser Polsucher ist beleuchtet und verfügt über eine ganz neu entwickelte Gravur für die Einstellung des Polarsterns.

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kompass

Ein Kompass mit Neigungsanzeige kann einfach aufgesteckt werden

Eine andere interessante Lösung ist der aufsteckbare QPL-Kompass. Das ist insbesondere für die Sonnenbeobachtung interessant. So trägt die Advanced Polaris spielend ein Coronado PST oder sogar das SolaREDi 66 von Daystar.

Neben dem modularen Aufbau und der Erweiterbarkeit bietet die Advanced Polaris mit Starbook One viele Vorteile:

  • Die Rutschkupplung ermöglicht es, das Teleskop einfach in die Richtung des gewünschten Himmelsobjekts zu drehen, ohne im Dunkeln erst nach der Klemmung tasten zu müssen. Das funktioniert sogar bei laufender motorisierter Nachführung. Die Feineinstellung erfolgt dann über griffige Rädchen oder über die Starbook One-Steuerung.

    Dank Rutschkupplung intuitiv zu bewegen

    Dank Rutschkupplung intuitiv zu bewegen

  • Apropos Starbook One: Diese intuitiv zu bedienende Steuerung liegt gut in der Hand und bietet neben der Steuerung der Motoren in den beiden Achsen weitere nützliche Features, wie beispielsweise Spielausgleich, Autoguider Port, PEC und das eingebaute rote LED Licht.
  • Die Stromversorgung und die gesamte Kabelführung ist innen liegend. Anders als bei Montierungen ähnlicher Tragfähigkeit baumelt hier nirgendwo eine Batterietasche, keine Kabelschlaufe an der man hängen bleibt, kein Wackelkontakt!
  • Das zur Montierung sehr gut passende neu entwickelte Stativ APP-TL130 ist mit drei Kilogramm Gewicht sehr leicht und dennoch äußerst stabil!
  • Mit dem Deklinationsmodul kann die Montierung auch in der Deklinationsachse motorisiert werden.

Sie können die Montierung Advanced Polaris über den Standardanschluss mit kleineren Optiken anderer Teleskophersteller kombinieren. Vixen bietet aber auch komplette Systeme aus Montierung und Optiken, die Sie hier finden: Advanced Polaris Teleskope.

Die Advanced Polaris ist eine Kleinmontierung im funktionalen, sehr schönen Design, die für Einsteiger oder als mobile Montierung für Fortgeschrittene sehr gut geeignet ist.

Astronomische Ferngläser: Mit zwei Augen sieht man besser!

17. August 2015, Stefan Taube


Was dem Profiastronomen das Large Binocular Telescope Observatory ist dem Sternfreund das Großfernglas: Mit zwei Augen beobachtet es sich einfach entspannter, die Objekte wirken dreidimensional, scharf und detailliert. Dank Ihrem großen Gesichtsfeld ist die Orientierung mit dem Fernglas am Nachthimmel relativ einfach und große Sternfelder können überblickt werden. Der japanische Amateurastronom Yuji Hyakutake (1950-2002) entdeckte zwei Kometen mit einem Großfernglas, darunter den großen Kometen von 1996 (C/1996 B2 (Hyakutake)).

Das Binocular Telescope BT126SSA

Das Binocular Telescope BT-126SS-A

Der japanische Hersteller Vixen bietet mit seiner Serie Binocular Telescope (BT) drei Modelle. Sie können das Fernglas jeweils einzeln kaufen oder gleich im Set mit Okularen, Stativ und Gabelmontierung. Das gesamte Angebot finden Sie auf unserer Seite zur BT-Serie.

Das neueste Modell der Serie ist das BT126SS-A, das es auch als Set mit Montierung gibt. Zwei achromatische Objektivlinsen mit jeweils 126 Millimeter Öffnung liefern 300-mal mehr Licht als das bloße Auge. Der um 45 ° abgewinkelte Okulareinblick bietet ein bequemes ermüdungsfreies Beobachten.

Wer auf eine farbreine Optik Wert legt, greife zum Modell BT-ED70S-A. Dieses Fernglas verfügt über hochwertige ED-Linsen für eine erstklassige farbreine Bildqualität. Durch die geringere Öffnung bleibt das Fernglas trotz ED-Gläser noch bezahlbar und ist mit nur vier Kilogramm Gewicht sehr transportabel.

Wie bei einem Teleskop können auch an den Binocular Telescopes die Okulare ausgetauscht werden, um die Vergrößerung zu variieren. Dabei ist jedes Okular einzeln fokussierbar, um Unterschiede der Augen auszugleichen.

Produktneuheit: ZEISS Terra ED Pocket

13. August 2015, Stefan Rieger


Vor wenigen Tagen hat ZEISS ein neues Taschenfernglas vorgestellt: Das Terra ED Pocket richtet sich vor allem an Menschen, die Ihre Freizeit gerne in der Natur verbringen und ein leichtes, leistungsfähiges Fernglas suchen.

ZEISS Terra ED Pocket

ZEISS Terra ED Pocket

Dieses kompakte Modell ist in den Varianten 8×25 und 10×25 erhältlich. Die optische Leistung wird vor allem durch das verwendete SCHOTT ED-Glas bestimmt. Diese Qualität konnten wir in einem ersten Indoor-Test im Rahmen der Outdoormesse in Friedrichshafen beurteilen. Das ED-Glas sorgt für eine nahezu farbsaumfreie und kontrastreiche Bilddarstellung. Die Schärfe ist bis zum Rand gleichbleibend, das Bild ist hell und farbneutral. Auch lässt sich das  Taschenfernglas sehr klein zusammenlegen. Die Pupillendistanz reicht von 35-72mm und ist somit sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Durch die griffige Gummiarmierung liegt es sehr gut in der Hand und der Fokustrieb lässt sich auch gut mit naßen Händen oder Handschuhen bedienen. Durch die Produktion in Japan wird die durchgehend hohe Qualität des Fernglases gewährleistet. Dies unterstreicht die Firma ZEISS auch durch die zweijährige Herstellergarantie.

ZEISS Terra ED Pocket

ZEISS Terra ED Pocket

Die Preisempfehlung für das 8×25 liegt bei 299,- € und das 10×25 ist für 329,- € erhältlich.

Selbstverständlich ist dieses neue Modell stickstoffgefüllt und somit druckwasserdicht und kann somit auch bei Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit nicht von Innen beschlagen. Die Augenmuschel lässt sich für Brillenträger leicht ein- und ausdrehen.  Die Auslierferung beginnt im Oktober. Sichern Sie sich schon jetzt eines der ersten Modelle!

Coronado: Sonnenbeobachtung vom PST bis zum SolarMax II

12. August 2015, Stefan Taube


Sonnenbeobachtung im H-alpha-Licht: Mit dem PST fing alles an

David Lunt und Geraldine Hogan haben die Sonne im H-alpha-Licht der Allgemeinheit zugänglich gemacht. So einfach es ist, mit einem geeigneten Filter die Photosphäre der Sonne zu beobachten, so unzugänglich ist die darüberliegende Schicht, die Chromosphäre genannt wird.  Doch in dieser Chromosphäre spielen sich aufregende Dinge ab: Protuberanzen, Filamente, Fackeln und Flares.

CoronadoPST

Mit dem PST fing alles an

Um die Chromosphäre zu sehen, braucht es ein spezielles Teleskop, das nur eine ganz bestimmte Wellenlänge des Wasserstoffatoms durchlässt.

Diese Wellenlänge liegt bei 656 Nanometer und wird H-alpha genannt. Mit ihrer 1997 gegründeten Firma Coronado Technology Group entwickelten David Lunt und Geraldine Hogan ein Verfahren zur Produktion preisgünstiger H-alpha-Teleskope. Es entstand das legendäre Personal Solar Telescope (PST), mit dem die Beobachtung der Chromosphäre zum ersten Mal für jedermann erschwinglich wurde. Der Siegeszug dieser kleinen Teleskope, die sich ganz einfach auf jedes Fotostativ schrauben lassen, ist sensationell und bis heute ungebrochen.

Der nächste Schritt: Mit SolarMax die Sonne erforschen

Der Höhepunkt der Entwicklung bei Coronado sind die Sonnenteleskope der Serie  Solarmax II. Diese Teleskope haben neben ihren hervorragenden optischen Eigenschaften ein paar Besonderheiten, die hier erläutert werden sollen.

  • Der Spaß fängt beim Solarmax bereits vor der Beobachtung an. Der Sol Ranger genannte Sucher ist speziell für die Sonnenbeobachtung entwickelt. Es mag albern klingen, aber es ist wirklich gar nicht so einfach die Sonne im Teleskop zu finden – mit dem Sol Ranger ist das aber kein Problem.
  • Der optische Tubus bietet weitere Vorzüge: Um die Sonne erst einmal grob zu fokussieren können Sie den Zenitspiegel einfach im Tubus per Hand hin und her bewegen. Die Feineinstellung des Fokus erfolgt dann über einen feingängigen Helikal-Fokussierer. Drehen Sie einfach an dem geriffelten Ring, der das Tubusende umschließt, um das Bild scharf zu stellen.
    Solarmax

    SolarMax II: ein Traumteleskop für Sonnenbeobachter

  • Die Umlenkoptik am Ende des Tubus ermöglicht den Einsatz eines Okulars oder einer Kamera. Es handelt sich dabei aber nicht lediglich um einen Zenitspiegel, wie man ihn von anderen Teleskopen kennt. Diese Umlenkoptik beherbergt den Blockfilter (Blocking Filter, BF). Dieser Filter reduziert die Helligkeit des Sonnenbildes und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Gesamtsystems Sonnenteleskop. Coronado bietet die Solarmax-Serie mit verschiedenen Filtern an: BF5, BF10, BF15 und BF30. Die Zahl entspricht dem Durchmesser des Filters in Millimeter. Die Blockfilter sind so groß bemessen, dass das gesamte Sonnenbild im Fokus sichtbar ist. Ein größerer Blockfilter erlaubt visuell höhere Vergrößerungen ohne Verlust und so auch mehr Spielraum für Equipment wie Kameras oder Binokularaufsätze.

Das größte Solarmax II-Sonnentelskop hat einen geraden Filter, anstatt einer Umlenkoptik, weil diese Ausführung des Solarmax sicherlich den ambitionierten Fotografen anspricht. Generell gilt: Für die Fotografie oder der Beobachtung mit Binokularansatz ist die Verwendung der Cemax-Barlowlinse empfehlenswert.

  • Das RiechViewTuning-System ist eine echte Besonderheit der Solarmax-Teleskope. Die Chromosphäre der Sonne ist stets in Bewegung. Der Dopplereffekt führt dazu, dass die Wellenlänge der H-alpha-Spektrallinie nicht bei jeder Struktur immer genau bei 656,28 Nanometern liegt. Mit dem RiechViewTuning-System können Sie den Etalon-Filter fein justieren und dem gewünschten Objekt anpassen. Das ist insbesondere interessant, wenn Sie vom Zentralbereich der Sonne zum Rand wechseln, wo sich Protuberanzen in den Weltraum erheben. Die Eintellung erfolgt über einen einfachen Hebel.
  • Jedes Solarmax II gibt es auch mit Double Stack. Das bedeutet, dass quasi zwei Filter hintereinandergeschaltet werden. Dadurch verringert sich die Breite des durchgelassenen Lichts der H-alpha-Linie. Bemerkbar macht sich dies in einem höheren Kontrast. Die Strukturen auf der Sonne wirken bei einer engen Halbwertsbreite fast dreidimensional. Andererseits ist das Bild auch dunkler und es muss durch die engere Halbwertsbreite des Filters mit dem Tuning-System feiner nachjustiert werden. In der Produktbezeichnung geben wir an, wenn es sich um ein Solarmax II mit Double Stack handelt und auch wie groß die Halbwertsbreite ist.

Die Zukunft: Ab Herbst wieder lieferbar!

Herzstück der Geschichte von Coronado war also eine neue Methode, das klassische Fabry-Pérot-Etalon auf eine neuartige Art und Weise zu produzieren. Schnell hatte sich herumgesprochen, dass die so entwickelten, relativ preisgünstigen H-alpha-Teleskope hervorragende Eigenschaften haben. Um der gestiegenen Nachfrage Herr zu werden, verkauften die Eigentümer von Coronado ihr Unternehmen an Meade Instruments, wo man sehr viel Erfahrung mit der Entwicklung und Distribution von Teleskopen hat. Derzeit organisiert Meade seinen Europavertrieb neu. Spätestens ab Herbst können wir dann wieder sämtliche Coronado-Sonnenteleskope anbieten, vom Personal Solar Telescope bis zum SolarMax II.

Aufnahme mit PST

Auch mit dem PST gelingen beeindruckende Aufnahmen der Chromosphäre

Perseiden: Am 12. August kommen die Sternschnuppen

6. August 2015, Marcus Schenk


Der August ist der Monat der Sternschnuppen: die Perseiden. In der Nacht vom 12. auf den 13. August wird es spannend. Dann verwandeln sich bis 100 Meteore pro Stunde in fantastische Sternschnuppen. Sie donnern mit bis zu 60 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre und werden zum Leuchten angeregt. Die beste Zeit für die Sichtung liegt zwischen 22:00 und 4:00 Uhr. Das Maximum findet zwar erst etwas später, um 09:45, statt – doch dann ist es ja leider schon taghell.

Unser Pluspunkt: Dieses Jahr genießen wir sie im Dunkeln, denn am 14. August ist Neumond.

Perseiden

Die Perseiden sind ohne Frage der bekannteste Meteorstrom, den die Menschheit kennt. Auf Platz zwei würde ich die Leoniden im November setzen. Im Gegensatz zu sporadischen Sternschnuppen, die hier und da mal auftauchen, besuchen uns die Perseiden jedes Jahr im August. Vor etwa 2000 Jahren wurden die Perseiden das erste Mal in China gesichtet. Die ersten Beobachtungen in Europa stammen allerdings erst aus dem Jahr 811.

Woher kommen sie?

Die Sternschnuppen haben sozusagen ein Elternhaus: Der Komet 109P Swift Tuttle, der aber erst im Jahr 1862 entdeckt wurde. Als er in die Nähe der Sonne kam, hinterließ er eine Spur aus Staubteilchen. Wenn die Erde heutzutage dessen frühere Bahn kreuzt, taucht sie in eine Art unsichtbare Wolke aus Staubteilchen ein. Wenn sie auf die Atmosphäre treffen, verglühen sie und es entstehen die romantisch aussehenden Sternschnuppen.

Wo sind die Sternschnuppen zu sehen?

Die Perseiden scheinen alle aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Daher stammt auch der Name: “Perseiden”. Diesen Ort nennt man auch Radiant. Das Gute am Perseus: Das Sternbild ist die ganze Nacht zu sehen, also zirkumpolar. Sie können bereits ab Beginn der Dämmerung den Blick nach oben richten, richtig interessant wird es aber erst in der zweiten Nachthälfte.

Immer wenn der Himmel weint…

“Tränen des Laurentius” oder “Laurentiustränen” lautet die Metapher der Perseiden. Sie jedoch geht auf ein dramatisches Ereignis zurück.
Laurentius war ein römischer Diakon, der in der Zeit um 250 n.Chr. lebte. Zur gleichen Zeit herrschte in Rom Kaiser Valerian, der versuchte, das Christentum zu zerstören. Nachdem Valerian den Papst enthaupten ließ, verlangte er von Laurentius die Herausgabe von Kirchenschätzen. Laurentius jedoch widersetzte sich und wurde auf einem glühenden Eisenrost hingerichtet. Er starb als Märtyrer. Seit dem fallen immer im August die heißen Tränen vom Himmel.

Wollen Sie mehr über Meteore wissen oder sogar Fotos von den Perseiden machen? Wir haben interessante Produkte im Programm, mit denen Ihre Beobachtung zum Erfolg wird. Folgen Sie einfach den Links:

    Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viel Freude beim Beobachten!

    01.09.2015
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