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Archiv der Kategorie 'Produktneuheiten'

Limitiertes Sondermodell CL Companion “AFRICA EDITION”

17. September 2014, Stefan Rieger


Swarovski Fernglas CL Companion 8x30 "Africa Edition", Copyright by Swarovski Optik

Wir freuen uns, Ihnen ein extrem knapp limitiertes Sondermodell von Swarovski Optik, dass Premiumfernglas CL Companion vorstellen zu können. Dieses Fernglas wird weltweit nur 750mal angeboten!

Auffälligstes Merkmal dürfte die besondere Farbe der Gummiarmierung sein. Zudem wird jedes Modell mit Echtheitszertifikat ausgeliefert und die Sonder-Seriennummer sowie der Editionsname sind eingraviert. Zusätzlich erhalten Sie eine exklusive Leinentasche und einen hochwertigen Ledertrageriemen. Auch die Verpackung wurde speziell für dieses Sondermodell mit dem Africa-Motto neu entworfen.

Nicht nur zur Safari, sondern auch zu Wanderungen, auf Städetouren oder zum Camping werden Sie dieses hochwertige Fernglas mitnehmen wollen. Dank seinem Leichtgewicht von nur 500 Gramm, ist es wunderbarer Begleiter.

Die Auslieferung beginnt am 1. Oktober. Sichern Sie sich gleich heute dieses einmalige Sammlerstück! Für 1200,- € können Sie eines von nur 750 Stück weltweit Ihr Eigen nennen.

Neue Astrokameras von iNova: die Nebula-Serie

10. September 2014, Stefan Taube


Astrokamera Nebula von iNova

Astrokamera Nebula von iNova

Mit den Nebula-Kameras bietet der französische Hersteller iNova preisgünstige Astrokameras mit aktiver Kühlung.

Die einstufige Peltier-Kühlung ist nicht nur relativ preiswert, sondern auch eine geringe Last für die Montierung und den Okularauszug.

Die Nebula-Kameras zeichnen sich durch ein breites Anwendungsspektrum aus: Sie können sie als Planetenkamera, für DeepSky-Aufnahmen und zum Autoguiding verwenden. Die intuitiv zu bedienende und gut dokumentierte Software PLxCapture hilft Ihnen dabei.

Ein besonderes Feature ist das Visual Enhancement. Damit können Sie den Bildentstehungsprozess durch das sogenannte Stacking live am Bildschirm mitverfolgen, noch während Sie das gewünschte Objekt aufnehmen. Schon am Teleskop entsteht so das Bild einer lichtschwachen Galaxie nach und nach vor ihrem Auge und nicht erst später bei der Bildbearbeitung am Computer. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist ein tolles Feature für öffentliche Beobachtungen.

Das Visual Enhancement ist für kleine Optiken geeignet. So zeigt zum Beispiel ein ED80-Refraktor Aufnahmen fast aller Messier-Objekte in diesem Modus. Natürlich können die Aufnahmen nach dem Visual Enhancement wie gewohnt bearbeitet werden.

Auch das Autoguiding wird durch das Visual Enhancement unterstützt. Sie benötigen also keine zusätzliche Guidingkamera.

Folgende acht Modelle der Nebula sind erhältlich:

Modell NBA-C2 NBB-C2 NBA-M NBA-Mx NBB-Mx NBC-M NBB-Cx NBB-Mx2
Farbkamera ja ja nein nein nein nein ja nein
Sensorgröße in Zoll 1/4 1/3 1/4 1/4 1/3 1/2 1/3 1/3
Pixelgröße in µm 5,6 4,65 5,6 5,6 3,75 5,2 3,75 3,75
Auflösung 640×480 1024×768 640×480 640×480 1280×960 1280×1024 1280×960 1280×960
Bilder pro Sekunde 60 24 60 60 23 30 30 30

Diese Aufnahme der Galaxie NGC281 gelang mit einer Nebula NBB-Mx:

Die Galaxie NGC 281

Die Galaxie NGC 281

Zum Einsatz kam ein 130/1000 Apochromat auf einer EQ6-Montierung. Insgesamt wurde 300 Sekunden belichtet, wobei im Visual Enhancement Modus ohne Autoguiding zehn Bilder mit jeweils 30 Sekunden Belichtungszeit überlagert wurden.

Tablet und Smartphone auch in kühlen Nächten bedienen

5. September 2014, Stefan Taube


Handschuhe für Touchscreens

Handschuhe für Touchscreens

Astronomen sind immer häufiger mit Smartphones und Tablets anzutreffen. Dies liegt sicherlich auch an den vielen nützlichen Apps, die dem Hobby-Astronomen das Leben leichter machen. Es lassen sich sogar immer mehr Teleskope komplett über das Smartphone steuern, so zum Beispiel die neuen NexStar Evolution von Celestron.

In kühlen Nächten ist das natürlich ein Problem! Die speziellen Handschuhe 1st Touch erlauben es Ihnen wie gewohnt Ihre Touchscreen zu bedienen.

Dank der 1st Touch Handschuhe muss niemand mehr an seinem Smartphone festfrieren!

Alles für 2015: Kosmos Himmelsjahr und Sternzeit-Kalender

3. September 2014, Stefan Taube


Kosmos Himmelsjahr 2015

Kosmos Himmelsjahr 2015

Das Kosmos Himmelsjahr ist das beliebteste Jahrbuch zur Astronomie in deutscher Sprache. Es bietet Monat für Monat den aktuellen Sonnen-, Mond- und Planetenlauf und gibt aktuelle Beobachtungstipps zu Sterne, Nebel und Galaxien. Sehr beliebt sind auch die sogenannten Monatsthemen. In Ihnen behandelt Professor Hans-Ulrich Keller aktuelle Themen aus der Forschung, aber auch ganz allgemein Wissenswertes aus der Astronomie und ihrer Geschichte.

Wenn Sie sich jedes Jahr dieses handliche Taschenbuch gönnen, sind Sie nicht nur informiert über aktuelle Himmelsereignisse, Sie erhalten auch die notwendige Portion Astrowissen, mit dem die Freude am Hobby erheblich steigt.

Das Kosmos Himmelsjahr erscheint Mitte September. Sie können es aber gerne schon heute bei uns vorbestellen. Wir liefern Ihnen dann dieses Jahrbuch so früh wie möglich.

Sofort liefern können wir Ihnen den Astronomiekalender Sternzeit 2015. Im großen Format von 70 auf 50 Zentimeter zeigt dieser Wandkalender spektakuläre Aufnahmen zur Astronomie.

Kalender Sternzeit 2015

Kalender Sternzeit 2015

Die Bilder sind ausführlich in deutscher und englischer Sprache beschrieben. Der besondere Clou: Alle zwölf Motive sind jeweils noch einmal auf einer Postkarte abgebildet, die einzeln herausgetrennt werden kann!

Weitere Kalender aus unserem Angebot finden Sie in unserer Kalender-Rubrik.

Astronomie: Zwei Begleiter durch Ihr neues Hobby

5. August 2014, Stefan Taube


Das Naturerlebnis Nachthimmel lässt keinen Menschen kalt, die Astronomie ist ein herrliches Hobby! Allerdings auch ein recht anspruchsvolles. Zwei Bücher aus dem Kosmos-Verlag helfen Ihnen beim Einstieg und begleiten Sie über die ersten Monate.

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Himmelsbeobachtung

Schritt für Schritt zur erfolgreichen Himmelsbeobachtung

Der Titel Astronomie für Einsteiger besticht durch eine sehr ausgewogene Darstellung von astronomischen Hintergrundwissen und praktischer Einführung inklusive Teleskoptechnik.

Die beiden erfahrenen Autoren benötigen keine zweihundert Seiten, um das Wichtigste verständlich darzustellen. So erhalten Sie mit diesem Buch ein sehr gutes und wirklich auch erfassbares Überblickswissen zur Astronomie und der praktischen Beobachtung.

Sollten Sie darüber hinaus ein bestimmtes Thema vertiefen wollen, finden Sie in unserem Medien-Bereich viele Anregungen. Für den Einstieg ist aber dieses Buch von Werner E. Celnik und Hermann-Michael Hahn völlig ausreichend!-

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Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera

Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera

Es gibt zwar für die Astronomie eine Vielfalt spezieller Kameras, doch ist in vielen Haushalten bereits eine digitale Spiegelreflexkamera vorhanden. Spiegelreflexkameras lassen sich sehr gut für Ihr neues Hobby Astronomie verwenden. In seinem Buch Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera zeigt der renommierte Astrofotograf Stefan Seip, wie weit man mit so einer Kamera kommen kann – und man kommt sehr weit damit!

Das Buch ist so aufgebaut, dass es im ersten Kapitel von der relativ einfachen Ausrüstung aus Kamera und Fotostativ ausgeht, um dann Kapitel für Kapitel immer anspruchsvollere Methoden beschreibt. Am Ende steht die Königsdisziplin: Die langzeitbelichtete Aufnahme durch das Teleskop mit Nachführung. So findet jeder Besitzer einer Spiegelreflexkamera einen Einstieg und sieht, wohin die Reise geht. Jede Methode wird kurz beschrieben und mit zahlreichen praktischen Beispielen demonstriert.

Im letzten Kapitel seines Buches geht der Autor Stefan Seip ausführlich auf die Bildbearbeitung ein – ein Thema, zu dem er auch eine eigene DVD mit Erklärvideos verfasst hat: Digitale Astro-Bildbearbeitung.

Beide Bücher aus dem Kosmos-Verlag haben gemeinsam, dass sie durch ihr flaches Format in jede Beobachtungstasche oder jeden Okularkoffer passen. Die solide Bindung und der wasserabweisende Einband sorgen dafür, dass die Bücher so lange durchhalten, bis Sie sich zu den erfahrenen alten Hasen der Astronomie zählen dürfen.

Umbauset für HEQ5- und EQ6-Montierungen

4. August 2014, Stefan Taube


In den Skywatcher-Montierungen HEQ5 und EQ6 ist ein Zahnradgetriebe eingebaut. Es gibt gute Gründe, die Montierung auf Zahnriemen umzurüsten: Der Umbau des Getriebes auf Zahnriemen reduziert das für Zahnräder typische Getriebespiel, sorgt für einen ruhigeren Lauf und reduziert damit Fehler in der Nachführung. Der Riemenantrieb ist auch deutlich leiser, insbesondere entfällt das schleifende Geräusch der Zahnräder zu Beginn und gegen Ende der Bewegung.

HEQ5 Montierung nach dem Umbau

HEQ5-Montierung nach dem Umbau

Die  Firma Rowan Astronomy bietet nun zwei Sets, mit denen der Umbau der HEQ5 oder EQ6 relativ leicht möglich ist, insbesondere mit dem optionalen Spezialwerkzeug, das Sie bei den Sets unter “Empfohlenes Zubehör” finden. Das Besondere an diesen Umbausets ist, dass das Übersetzungsverhältnis nach dem Umbau erhalten bleibt. Das heißt, der SynScan-Handcontroller ist unbeeinflusst von diesem Upgrade und alle SynScan-Funktionen arbeiten wie gewohnt.

Einen Eindruck von der Komplexität des Umbaus vermittelt sehr schön dieser Blogpost des Amateurastronomen Steve Bassett: HEQ5 Belt drive upgrade (in englischer Sprache).

Wir bieten aber auch als Serviceleistung den Umbau für Sie an: Mastro-Tec Umbau Zahnriemen für HEQ-5 und EQ-6, denn nicht jeder getraut sich schließlich, am offenen Herzen seiner Montierung zu schrauben.

Die Kamera ASI 120 ist der Tausendsassa von ZWO!

1. August 2014, Bernd Gährken


Mit der ASI 120 hat der Hersteller ZWO eine sehr vielseitige neue Kamera auf den Markt gebracht. Sie ist eine Planetenkamera, Allskykamera und Autoguider in einem!

Die Kamera wird inklusive USB-Kabel, Autoguiderkabel, einem 1,25 Zoll-Teleskopadapter und einem 2,1mm Objektiv geliefert. Der Anschluss ist zugleich C-Mount und T2. Die Verbindung von T2 auf C-Mount erfolgt über einen Adapterring der entfernt werden kann.

ZWO ASI 120: Kamera und Adapter

ZWO ASI 120: Kamera und Adapter

Der Chip hat ein Drittelzollformat liefert aber 1280×960 Pixel. Die Pixelgröße liegt bei 3,75 µm. Die besten Ergebnisse liefert die Kamera bei Öffnungsverhältnissen zwischen f/15 und f/20. Das ist je nach Teleskop mit einer Barlowlinse gut zu erreichen.

Als einfache Aufnahmesoftware werden Amcap und Firecapture mitgeliefert. Wer eine komfortablere Software möchte, kann die Freeware VirtualDub verwenden.

Bei der ZWO ASI 120 ist der gleiche Chip verbaut wie bei der bekannten ALccd-QHY 5L-II. Falls der Schwerpunkt bei der Mond-/Planetenfotografie liegt, jedoch auch eine schnelle Optik zum Autoguiden vorhanden ist, dann liegen Sie mit der ASI 120 richtig.

Auf der Kamerarückseite gibt es ein 0,25″-Gewinde. So ist auch die Montage auf einem Fotostativ möglich. Mit dem beigelegen 2,1mm Foto-Objektiv ergibt sich ein Bildfeld von 130 Grad. Das ist optimal zur Himmelsüberwachung. Polarlichter, Blitze, nachtleuchtende Wolken und helle Feuerkugeln können so aufgespürt werden.

Verschiedene Bildformate liefern verschiedene Geschwindigkeiten. Bei Sonne und Mond ist es interessant die volle Auflösung zu nutzen. Das Bildfeld ist so viermal so groß wie bei einer klassischen Astrowebcam. Bei Planeten kann über die Bildformate eine Region of Interest (ROI) festgelegt werden um die Bildrate zu erhöhen und Speicherplatz zu sparen. Folgende Formate sind möglich:

1280X960@30FPS, 1280X720@40FPS, 1280X600@45FPS, 1280X400@60FPS, 1024X768@40FPS, 102X600@55FPS, 1024X400@80FPS, 800X800@40FPS, 800X640@50FPS, 800X512@60FPS, 800X400@80FPS, 800X320@100FPS, 640X560@60FPS, 640X480@70FPS, 512X400@80FPS, 480X320@100FPS, 320X240@130FPS.

Die Bildrate passt sich automatisch der Rechnergeschwindigkeit an. Bei älteren Rechnern oder fremder Aufnahmesoftware sollten u.u. 30fps fix vorgegeben werden, um einen ruckeligen Bildaufbau zu vermeiden.

Die Kamera wird in zwei Versionen angeboten. Zum einen als Farbversion ASI 120 MC und zum anderen mit einem Schwarzweiss-Chip unter der Bezeichnung ASI 120 MM. Wir empfehlen Anfängern die einfach zu bedienende Farbversion und Fortgeschrittenen die empfindlichere Monochrom-Variante zusammen mit dem optionalen Filterrad und einem Interferenzfiltersatz.

Es wurden einige Testbilder von Sonne und Mond erstellt, die einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit geben.

Sonne Protuberanzen

Sonne Protuberanzen

Hyginus- und Aridaeus-Rille

Hyginus- und Aridaeus-Rille

Mond im Juli 2014

Mond im Juli 2014

Mondkrater Plato

Mondkrater Plato

Neu und in Deutschland nur bei uns: das Steiner Safari UltraSharp 10×50

1. August 2014, Stefan Rieger


Wer sich ein neues Fernglas anschaffen will, steht unweigerlich vor der immer gleichen Frage: welches aus dem riesigen Angebot ist das richtige? Die Erfahrung zeigt, dass die meisten unserer Kunden nach einem leistungsfähigen „Generalisten“ suchen, einem Glas, das man zum Wandern mit nach draußen nehmen kann, das sich aber auch zur Naturbeobachtung im Garten, zum Genießen von Sportereignissen oder als ständiger Begleiter an der Küste oder im Gebirge eignet.

Steiner 10x50 Safari UltraSharp

Wenn dieses Profil auch auf Sie zutrifft, dann schauen Sie sich einmal das „große“ Steiner Safari UltraSharp an. Dieses Glas überzeugt durch seine solide, ergonomisch durchdachte Verarbeitung. Ferngläser von Steiner verfügen über eine äußerst kompakte und widerstandsfähige Konstruktion und sind auch anspruchsvollen Situationen gewachsen. Wer im Hochsommer schon mal erlebt hat, wie sich die Kleberänder an der Innenverkleidung seines (in dem Fall sicher eher preiswerten) Glases zu lösen beginnen, kann hier sicher sein, dass ihm oder ihr nichts dergleichen passiert, denn das „Safari UltraSharp“ hält Temperaturen von bis zu 70°C aus.

Das Glas liegt angenehm in der Hand; die Longlife-Gummiarmierung hält einiges aus und der leichtgängige, aber nicht ruckelnde oder hakende Fast-Close-Focus wechselt im Nu von der Naheinstellung (zwei Meter) bis ins Unendliche.

Die Optik liefert ein helles, kontrastreiches Bild, das mittig gestochen scharf ist, aber zum Rand hin eine leichte Unschärfe zeigt. Dieser kleine Nachteil muss in dieser Preisklasse wohl akzeptiert werden und stört erfahrungsgemäß viele Nutzer eigentlich nicht. Dank der großen 50mm-Objektivöffnung lassen sich mit dem 10×50 Safari UltraSharp auch in der Dämmerung genussreiche Beobachtungen machen. Seine herausdrehbaren Augenmuscheln (mit Schutzklappen gegen Seitenlicht und -wind) eignen sich auch sehr gut für Brillenträger.

Ein großes Plus dieses Fernglases ist jedoch der Preis: gegenüber der Preisempfehlung des Herstellers (€ 599,-) sparen Sie bei uns sage und schreibe € 240,-. Unser aktueller Preis beträgt € 359,- !

Deshalb unser Tipp: greifen Sie zu, bevor es in den Urlaub geht. Das Steiner Safari Ultrasharp ist sofort lieferbar, allerdings nur, solange der Vorrat reicht!

Die Lösung: Wie Sie Ihr Großfernglas stabil montieren

30. Juli 2014, Marcus Schenk


Es ist einfach fantastisch, was man alles durch ein Großfernglas sieht. Der Himmel wirkt ganz anders, als durch ein Teleskop. Ein Naturerlebnis! Wenn wir von Großferngläsern sprechen, meinen wir meist Instrumente zwischen 70mm und 110mm Öffnung. Was haben sie alle gemeinsam? Durch ihre großen Objektivdurchmesser und die sonstigen Ausmaße werden sie mit zunehmender Öffnung immer schwerer. Das Omegon Nightstar 20+40×100 wiegt zum Beispiel rund 7,5 kg.

Omegon Gabelmontierung

Wie montiert man ein solches Gewicht? Auf einem Stativ mit einem normalen Panoramakopf würde es zittern und wackeln wie ein Schiff in Seenot. Und bei über 45° Kopfneigung rutschen die meisten Fotoköpfe einfach durch.

Auf der Omegon Gabelmontierung dagegen sitzt ein Großfernglas stabil – in jeder Lage: ob am Horizont oder im Zenit. Durch das optionale Mastotech Upgrade-Kit tarieren Sie das Großfernglas so aus, dass Sie ihr Gerät sogar mit dem kleinen Finger ganz einfach in jede Richtung bewegen können. Erst so macht die Beobachtung mit einem Großfernglas richtig viel Spaß.

Und wie beobachten Sie mit Ihrem Großfernglas?

Günstig zur H-Alpha-Sonne mit dem Daystar Quark-Sonnenfilter

29. Juli 2014, Bernd Gährken


Im Preissegment unter tausend Euro gab es bislang zwei Möglichkeiten für einen Blick auf die H-Alpha-Sonne: Das PST mit 40mm Öffnung von der Firma Coronado und den ST 35/400 von der Firma Lunt dessen Optik mit 35mm noch etwas kleiner ist.

Nun hat die Firma Daystar eine interessante Alternative auf den Markt gebracht. Der Quark-Sonnenfilter ist im unteren Preissegment eine Revolution! Er wird einfach in den Auszug gesteckt und verwandelt ein schon vorhandenes Teleskop in ein Sonnenfernrohr. Es wird keine extra-Optik benötigt und es kann die volle Öffnung des vorhandenen Gerätes genutzt werden.

Ideal ist ein kleiner Refraktor. Vielen Beobachtern ist es wichtig, die Sonne im Okular komplett zu sehen. Bis 450 Millimeter Brennweite ist dies problemlos möglich. Bei Brennweiten zwischen 450 und 800 Millimeter empfiehlt der Hersteller die Kombination mit einem Reducer. Der Reducer ist bei uns mit der Produktnummer 33219 erhältlich. Der Quark-Filter besitzt teleskopseitig ein 1,25′-Gewinde in das der Reducer eingeschraubt werden kann. Allerdings benötigt der Reducer etwa fünf Zentimeter Lichtweg nach innen. Dies ist problemlos möglich, wenn das Zenitprisma hinter den Quark-Filter verlegt wird. Bei Öffnungen über 80 Millimeter sollte zudem ein Infrarotsperrfilter vorgeschaltet werden.

Konfiguation mit Reducer 33219

Konfiguation mit Reducer 33219

Falls Sie ein gut abgestimmtes Teleskop suchen, das zu ihrem Quark-Filter optimal passt, dann ist das  Photography Scope von Omegon eine gute Wahl.

Quark-Sonnenfilter mit DMK-Kamera

Quark-Sonnenfilter mit DMK-Kamera am Omegon Scope

Falls nicht schon vorhanden, sind Zenitspiegel und Okular extra zu bestellen. Passend wäre: Skywatcher Zenitspiegel 90° 1,25″ und Omegon SWA 20mm Okular 1,25′.

Das Photography Scope ist als scharfe und farbreine ED-Optik ein echter Mehrwert und vielseitig einsetzbar. Auf Reisen ist man damit sowohl am Tag und in der Nacht, bei Sonne und Mond, bei der Natur- oder bei der Sternbeobachtung optimal gerüstet. Das Gewicht des Reisegepäcks wird verringert, weil gleich mehrere Zusatzoptiken eingespart werden können.

Das Photography-Scope ist auch für Deepskyfotos verwendbar

Das Omegon Photography Scope ist auch für Deepskyfotos verwendbar

Der Quark-Filter ist in der Kombination mit Binokularen gut zu verwenden. Mit dem Photography Scope von Omegon ist beim Binoeinsatz noch die komplette Sonnenscheibe sichtbar – und das ohne Glaswegkorrektor!

Quark-Filter mit Binokular

Quark-Filter mit Binokular

Der Strahlengang ist durch die Telezentrik am Ausgang fast parallel. Es gibt nur eine geringe Fokusdifferenz und eine geringe Brennweitenänderung. Daher liefert auch JEDE Kamera ein scharfes Bild. Die besten Ergebnisse lassen sich jedoch mit einer Schwarzweiß-Videokamera erzielen. Passend sind die DMKs von TheImagingSource, die Celestron Skyris-M, die ALCCD5 oder die MM-Modelle von ZWO. Wir haben einige Testaufnahmen mit der weit verbreiteten DMK21 erstellt. Sie besitzt einen 1/4 Zoll SW-Chip mit 4mm Kantenlänge. Diese Kameras liefern die besten Ergebnisse bei einem Öffnungsverhältnis von f/20 bis f/30. Der Quark-Filter verlängert die Brennweite um den Faktor 4,3. Mit dem Photography Scope ergibt sich bei f/24 eine optimale Auflösung.

Sonne am 7.7.2014 mit dem Daystar-Quark-Chromosphere

Mit dem Reducer 33219 lässt sich das Bildfeld vergrößern. Wenn er frontseitig in die Kamera geschraubt wird, weitet sich das Bildfeld auf 0,25 Grad. Bei Kameras mit einem Halbzollchip ist nun schon die komplette Sonne zu sehen.

Sonne mit Reducer und DMK

Sonne mit Reducer und DMK

Kameras mit Viertelzollchip benötigen für die komplette Sonne zwischen Reducer und Kamera noch eine Verlängerungshülse.

Komplette Sonne auf einem 1/4 Zol-Chip

Komplette Sonne auf einem 1/4 Zoll-Chip

Die Quark-Filter sind in zwei Varianten erhältlich: Einer Protuberanzenversion und einer Chromosphärenversion die auf der Oberfläche einen besseren Kontrast liefert. Die Protuberanzen sind in der Chromosphärenversion dunkler, sind aber noch gut erkennebar. Diese Variante wird daher von den meisten Kunden bevorzugt.

Der Filter ist über eine Heizung regelbar. Über die Wärmeausdehnung wird der Abstand der Schichten im Interferenzfilter gesteuert. Die Filterwirkung wird dadurch gleichmäßiger als bei den Kippfassungen und ist vergleichbar mit einer Luftdrucksteuerung. Der Strom kommt über einen 5V USB-Micro-Stecker. Ein Netzteil ist dabei. Wer netzunabhängig sein möchte, kann ein Powerbank verwenden. Powerbanks sind im Elektrohandel als Handyladegerät erhältlich.

19.09.2014
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