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Archiv der Kategorie 'Produktneuheiten'

Nach monatelanger Vorbereitungszeit ist es endlich soweit!

1. September 2015, Stefan Rieger


Die neue Kategorie Outdoor ist in unserem Shop online!

Wir bieten Ihnen seit gestern ein komplett neues Sortiment in unserem Shop an.
Egal ob Sie nun die Sterne beobachten, Vögel bestimmen, auf die Jagd gehen oder einfach nur Wandern. Eigentlich bewegen Sie sich immer in der freien Natur, also Outdoor. Was kann man also noch alles brauchen, wenn man Draußen unterwegs ist?

Natürlich erst mal eine vernünftige Lampe!
Um unsere Umgebung erkennen zu können, brauchen wir Licht. Wenn das Licht schwindet oder Sie bei Nacht Ihr Teleskop abbauen, ist nichts wichtiger als eine vernünftige Lampe. Zum Start bieten wir Ihnen Taschen-, Stab- und Stirnlampen sowie Laternen der Firmen LED LENSER und BUSHNELL an.

LED LENSER TT

LED LENSER TT


Neben der Beleuchtung kann ein vernünftiges Taschenmesser oder Multitool nie schaden.
Jeder kennt das. Man baut das Stativ seines Beobachtungsgeräts oder Fotoapparats bzw. Teleskops auf und dieses will nicht stehen bleiben, weil eine Schraube locker ist. Also ein rascher Griff zum Schweizer Taschenmesser oder Multitool und das Problem ist gelöst. Für den Fischer oder Jäger dürfte natürlich auch das Sortiment an feststehenden Messern und Werkzeugen interessant sein. Finden Sie hier die Artikel von LEATHERMAN, WENGER oder HERBERTZ. Zum Schärfen empfehlen wir die Produkte der Firma LANSKY SHARPENERS.

LEATHERMAN SUPER TOOL 300

LEATHERMAN SUPER TOOL 300

Wer stundenlang draußen ist, um Tiere oder Sterne zu beobachten, will sich auch mal aufwärmen oder im Sommer was Kaltes trinken. Mit den Thermobehältern von STANLEY bleibt Heißes lange heiß und Kaltes lange kalt. Für den längeren Ausflug empfehlen sich die Lunchboxen oder Kühlboxen. Und wenn Sie sogar mehrere Tage draußen sind, können Sie mit den Outdoorgeschirr frischen Tee oder Kaffee kochen oder sich eine Suppe warm machen.

STANLEY Thermoskanne Adventure

STANLEY Thermoskanne Adventure

Bevor Sie sich im Wald verlaufen oder sich bei der Planung Ihrer Wandertour verschätzen, nutzen Sie doch einen Kompass oder Kartenmesser.
Hier geht es zum Sortiment der deutschen Traditionsfirma Kasper & Richter. Ebenso liefert die Firma VIXEN ein kleines Kompasssortiment. Was immer gut ankommt, sind die Nostalgiekompasse und -messgeräte.

K & R Präzisionskompass MERIDIAN PRO

K & R Präzisionskompass MERIDIAN PRO

Eher an den Naturbeobachter bzw. Jäger richtet sich unser Sortiment an Tarnequipment. Die Firma Stealth Gear liefert Tarnzelte und -zubehör, das in enger Absprache mit europäischen Naturfotografen und -filmern entwickelt wurde.

Stealth Gear Tarnzelt Double Altitude

Stealth Gear Tarnzelt Double Altitude

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern und versichern Ihnen, dass wir das Sortiment schon bald erweitern werden!

Wie gut ist Ihr Nachthimmel? Das Sky Quality Meter klärt auf!

26. August 2015, Stefan Taube


Sky Quality Meter

Das handliche Sky Quality Meter mit eingebauter Linse

Das Sky Quality Meter des kanadischen Herstellers Unihedron hat sich längst als praktisches Werkzeug zur Messung der Himmelsaufhellung etabliert. Mit diesem kleinen Gerät können Sie ganz objektiv die Qualität Ihres Beobachtungsortes selbst bestimmen und dank seiner großen Verbreitung auch mit den Messungen anderer Astronomen vergleichen. Auf dem Display können Sie die Helligkeit des Himmels direkt in Magnituden pro Quadratwinkelsekunden ablesen und das ganz mobil: Das handliche  Sky Quality Meter ist batteriebetrieben und immer dabei, wenn Sie draußen sind.

Viele Astronomen nutzen bei Ihren Beobachtungen und für die Astrofotografie einen Laptop oder haben sogar eine eigene kleine Sternwarte mit PC. Hierfür bieten wir nun das Sky Quality Meter mit USB Anschluss. Sie benötigen nun keine Batterien mehr und haben die Messdaten direkt im Computer vorliegen. Wenn Sie systematisch über eine längere Zeit die Qualität des Nachthimmels überwachen wollen, empfiehlt sich das Sky Quality Meter mit eigenem Datenspeicher. So kann der Computer zwischendurch ausgeschaltet werden.

Mit der routinemäßigen Beobachtung der Himmelsaufhellung können Sie auch die zunehmende — oder vielleicht sogar abnehmende — Lichtverschmutzung Ihrer Region dokumentieren. Mehr Informationen dazu erhalten Sie bei der Initiative gegen Lichtverschmutzung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS e.V.).

Advanced Polaris: Die kleinste parallaktische Montierung von Vixen

19. August 2015, Stefan Taube


Advanced Polaris mit dem ED-Apo 80/600

Advanced Polaris mit dem apochromatischen Refraktor ED80Sf

Das überlegene Design von Vixen schlägt sich nun auch bei den kleinen Montierungen nieder: Die neue Advanced Polaris ist für Optiken bis sechs Kilogramm Gewicht ausgelegt, steht aber in puncto kompromisslose Qualität den größeren Sphinx-Montierungen in nichts nach.

Eine Besonderheit ist der modulare Aufbau. Er macht die Montierung erweiterbar, bzw. auf Ihre individuellen Bedürfnisse anpassbar. Die einfachste Variante der Vixen Advanced Polaris kostet derzeit €699,- und bietet eine von Hand nachführbare parallaktische Montierung. Mit den optionalen Rektaszensionsmotor ist dann der Einstieg in die Astrofotografie möglich. Wer will kann sich die Montierung auch gleich mit motorisierter Nachführung zulegen: Advanced Polaris AP-SM Starbook One.

Für die Astrofotografie ist eine möglichst exakte Ausrichtung der Montierung wichtig. Dazu dient das optionale Polarsucherfernrohr von Vixen. Dieser Polsucher ist beleuchtet und verfügt über eine ganz neu entwickelte Gravur für die Einstellung des Polarsterns.

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kompass

Ein Kompass mit Neigungsanzeige kann einfach aufgesteckt werden

Eine andere interessante Lösung ist der aufsteckbare QPL-Kompass. Das ist insbesondere für die Sonnenbeobachtung interessant. So trägt die Advanced Polaris spielend ein Coronado PST oder sogar das SolaREDi 66 von Daystar.

Neben dem modularen Aufbau und der Erweiterbarkeit bietet die Advanced Polaris mit Starbook One viele Vorteile:

  • Die Rutschkupplung ermöglicht es, das Teleskop einfach in die Richtung des gewünschten Himmelsobjekts zu drehen, ohne im Dunkeln erst nach der Klemmung tasten zu müssen. Das funktioniert sogar bei laufender motorisierter Nachführung. Die Feineinstellung erfolgt dann über griffige Rädchen oder über die Starbook One-Steuerung.

    Dank Rutschkupplung intuitiv zu bewegen

    Dank Rutschkupplung intuitiv zu bewegen

  • Apropos Starbook One: Diese intuitiv zu bedienende Steuerung liegt gut in der Hand und bietet neben der Steuerung der Motoren in den beiden Achsen weitere nützliche Features, wie beispielsweise Spielausgleich, Autoguider Port, PEC und das eingebaute rote LED Licht.
  • Die Stromversorgung und die gesamte Kabelführung ist innen liegend. Anders als bei Montierungen ähnlicher Tragfähigkeit baumelt hier nirgendwo eine Batterietasche, keine Kabelschlaufe an der man hängen bleibt, kein Wackelkontakt!
  • Das zur Montierung sehr gut passende neu entwickelte Stativ APP-TL130 ist mit drei Kilogramm Gewicht sehr leicht und dennoch äußerst stabil!
  • Mit dem Deklinationsmodul kann die Montierung auch in der Deklinationsachse motorisiert werden.

Sie können die Montierung Advanced Polaris über den Standardanschluss mit kleineren Optiken anderer Teleskophersteller kombinieren. Vixen bietet aber auch komplette Systeme aus Montierung und Optiken, die Sie hier finden: Advanced Polaris Teleskope.

Die Advanced Polaris ist eine Kleinmontierung im funktionalen, sehr schönen Design, die für Einsteiger oder als mobile Montierung für Fortgeschrittene sehr gut geeignet ist.

Astronomische Ferngläser: Mit zwei Augen sieht man besser!

17. August 2015, Stefan Taube


Was dem Profiastronomen das Large Binocular Telescope Observatory ist dem Sternfreund das Großfernglas: Mit zwei Augen beobachtet es sich einfach entspannter, die Objekte wirken dreidimensional, scharf und detailliert. Dank Ihrem großen Gesichtsfeld ist die Orientierung mit dem Fernglas am Nachthimmel relativ einfach und große Sternfelder können überblickt werden. Der japanische Amateurastronom Yuji Hyakutake (1950-2002) entdeckte zwei Kometen mit einem Großfernglas, darunter den großen Kometen von 1996 (C/1996 B2 (Hyakutake)).

Das Binocular Telescope BT126SSA

Das Binocular Telescope BT-126SS-A

Der japanische Hersteller Vixen bietet mit seiner Serie Binocular Telescope (BT) drei Modelle. Sie können das Fernglas jeweils einzeln kaufen oder gleich im Set mit Okularen, Stativ und Gabelmontierung. Das gesamte Angebot finden Sie auf unserer Seite zur BT-Serie.

Das neueste Modell der Serie ist das BT126SS-A, das es auch als Set mit Montierung gibt. Zwei achromatische Objektivlinsen mit jeweils 126 Millimeter Öffnung liefern 300-mal mehr Licht als das bloße Auge. Der um 45 ° abgewinkelte Okulareinblick bietet ein bequemes ermüdungsfreies Beobachten.

Wer auf eine farbreine Optik Wert legt, greife zum Modell BT-ED70S-A. Dieses Fernglas verfügt über hochwertige ED-Linsen für eine erstklassige farbreine Bildqualität. Durch die geringere Öffnung bleibt das Fernglas trotz ED-Gläser noch bezahlbar und ist mit nur vier Kilogramm Gewicht sehr transportabel.

Wie bei einem Teleskop können auch an den Binocular Telescopes die Okulare ausgetauscht werden, um die Vergrößerung zu variieren. Dabei ist jedes Okular einzeln fokussierbar, um Unterschiede der Augen auszugleichen.

Produktneuheit: ZEISS Terra ED Pocket

13. August 2015, Stefan Rieger


Vor wenigen Tagen hat ZEISS ein neues Taschenfernglas vorgestellt: Das Terra ED Pocket richtet sich vor allem an Menschen, die Ihre Freizeit gerne in der Natur verbringen und ein leichtes, leistungsfähiges Fernglas suchen.

ZEISS Terra ED Pocket

ZEISS Terra ED Pocket

Dieses kompakte Modell ist in den Varianten 8×25 und 10×25 erhältlich. Die optische Leistung wird vor allem durch das verwendete SCHOTT ED-Glas bestimmt. Diese Qualität konnten wir in einem ersten Indoor-Test im Rahmen der Outdoormesse in Friedrichshafen beurteilen. Das ED-Glas sorgt für eine nahezu farbsaumfreie und kontrastreiche Bilddarstellung. Die Schärfe ist bis zum Rand gleichbleibend, das Bild ist hell und farbneutral. Auch lässt sich das  Taschenfernglas sehr klein zusammenlegen. Die Pupillendistanz reicht von 35-72mm und ist somit sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Durch die griffige Gummiarmierung liegt es sehr gut in der Hand und der Fokustrieb lässt sich auch gut mit naßen Händen oder Handschuhen bedienen. Durch die Produktion in Japan wird die durchgehend hohe Qualität des Fernglases gewährleistet. Dies unterstreicht die Firma ZEISS auch durch die zweijährige Herstellergarantie.

ZEISS Terra ED Pocket

ZEISS Terra ED Pocket

Die Preisempfehlung für das 8×25 liegt bei 299,- € und das 10×25 ist für 329,- € erhältlich.

Selbstverständlich ist dieses neue Modell stickstoffgefüllt und somit druckwasserdicht und kann somit auch bei Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit nicht von Innen beschlagen. Die Augenmuschel lässt sich für Brillenträger leicht ein- und ausdrehen.  Die Auslierferung beginnt im Oktober. Sichern Sie sich schon jetzt eines der ersten Modelle!

Coronado: Sonnenbeobachtung vom PST bis zum SolarMax II

12. August 2015, Stefan Taube


Sonnenbeobachtung im H-alpha-Licht: Mit dem PST fing alles an

David Lunt und Geraldine Hogan haben die Sonne im H-alpha-Licht der Allgemeinheit zugänglich gemacht. So einfach es ist, mit einem geeigneten Filter die Photosphäre der Sonne zu beobachten, so unzugänglich ist die darüberliegende Schicht, die Chromosphäre genannt wird.  Doch in dieser Chromosphäre spielen sich aufregende Dinge ab: Protuberanzen, Filamente, Fackeln und Flares.

CoronadoPST

Mit dem PST fing alles an

Um die Chromosphäre zu sehen, braucht es ein spezielles Teleskop, das nur eine ganz bestimmte Wellenlänge des Wasserstoffatoms durchlässt.

Diese Wellenlänge liegt bei 656 Nanometer und wird H-alpha genannt. Mit ihrer 1997 gegründeten Firma Coronado Technology Group entwickelten David Lunt und Geraldine Hogan ein Verfahren zur Produktion preisgünstiger H-alpha-Teleskope. Es entstand das legendäre Personal Solar Telescope (PST), mit dem die Beobachtung der Chromosphäre zum ersten Mal für jedermann erschwinglich wurde. Der Siegeszug dieser kleinen Teleskope, die sich ganz einfach auf jedes Fotostativ schrauben lassen, ist sensationell und bis heute ungebrochen.

Der nächste Schritt: Mit SolarMax die Sonne erforschen

Der Höhepunkt der Entwicklung bei Coronado sind die Sonnenteleskope der Serie  Solarmax II. Diese Teleskope haben neben ihren hervorragenden optischen Eigenschaften ein paar Besonderheiten, die hier erläutert werden sollen.

  • Der Spaß fängt beim Solarmax bereits vor der Beobachtung an. Der Sol Ranger genannte Sucher ist speziell für die Sonnenbeobachtung entwickelt. Es mag albern klingen, aber es ist wirklich gar nicht so einfach die Sonne im Teleskop zu finden – mit dem Sol Ranger ist das aber kein Problem.
  • Der optische Tubus bietet weitere Vorzüge: Um die Sonne erst einmal grob zu fokussieren können Sie den Zenitspiegel einfach im Tubus per Hand hin und her bewegen. Die Feineinstellung des Fokus erfolgt dann über einen feingängigen Helikal-Fokussierer. Drehen Sie einfach an dem geriffelten Ring, der das Tubusende umschließt, um das Bild scharf zu stellen.
    Solarmax

    SolarMax II: ein Traumteleskop für Sonnenbeobachter

  • Die Umlenkoptik am Ende des Tubus ermöglicht den Einsatz eines Okulars oder einer Kamera. Es handelt sich dabei aber nicht lediglich um einen Zenitspiegel, wie man ihn von anderen Teleskopen kennt. Diese Umlenkoptik beherbergt den Blockfilter (Blocking Filter, BF). Dieser Filter reduziert die Helligkeit des Sonnenbildes und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Gesamtsystems Sonnenteleskop. Coronado bietet die Solarmax-Serie mit verschiedenen Filtern an: BF5, BF10, BF15 und BF30. Die Zahl entspricht dem Durchmesser des Filters in Millimeter. Die Blockfilter sind so groß bemessen, dass das gesamte Sonnenbild im Fokus sichtbar ist. Ein größerer Blockfilter erlaubt visuell höhere Vergrößerungen ohne Verlust und so auch mehr Spielraum für Equipment wie Kameras oder Binokularaufsätze.

Das größte Solarmax II-Sonnentelskop hat einen geraden Filter, anstatt einer Umlenkoptik, weil diese Ausführung des Solarmax sicherlich den ambitionierten Fotografen anspricht. Generell gilt: Für die Fotografie oder der Beobachtung mit Binokularansatz ist die Verwendung der Cemax-Barlowlinse empfehlenswert.

  • Das RiechViewTuning-System ist eine echte Besonderheit der Solarmax-Teleskope. Die Chromosphäre der Sonne ist stets in Bewegung. Der Dopplereffekt führt dazu, dass die Wellenlänge der H-alpha-Spektrallinie nicht bei jeder Struktur immer genau bei 656,28 Nanometern liegt. Mit dem RiechViewTuning-System können Sie den Etalon-Filter fein justieren und dem gewünschten Objekt anpassen. Das ist insbesondere interessant, wenn Sie vom Zentralbereich der Sonne zum Rand wechseln, wo sich Protuberanzen in den Weltraum erheben. Die Eintellung erfolgt über einen einfachen Hebel.
  • Jedes Solarmax II gibt es auch mit Double Stack. Das bedeutet, dass quasi zwei Filter hintereinandergeschaltet werden. Dadurch verringert sich die Breite des durchgelassenen Lichts der H-alpha-Linie. Bemerkbar macht sich dies in einem höheren Kontrast. Die Strukturen auf der Sonne wirken bei einer engen Halbwertsbreite fast dreidimensional. Andererseits ist das Bild auch dunkler und es muss durch die engere Halbwertsbreite des Filters mit dem Tuning-System feiner nachjustiert werden. In der Produktbezeichnung geben wir an, wenn es sich um ein Solarmax II mit Double Stack handelt und auch wie groß die Halbwertsbreite ist.

Die Zukunft: Ab Herbst wieder lieferbar!

Herzstück der Geschichte von Coronado war also eine neue Methode, das klassische Fabry-Pérot-Etalon auf eine neuartige Art und Weise zu produzieren. Schnell hatte sich herumgesprochen, dass die so entwickelten, relativ preisgünstigen H-alpha-Teleskope hervorragende Eigenschaften haben. Um der gestiegenen Nachfrage Herr zu werden, verkauften die Eigentümer von Coronado ihr Unternehmen an Meade Instruments, wo man sehr viel Erfahrung mit der Entwicklung und Distribution von Teleskopen hat. Derzeit organisiert Meade seinen Europavertrieb neu. Spätestens ab Herbst können wir dann wieder sämtliche Coronado-Sonnenteleskope anbieten, vom Personal Solar Telescope bis zum SolarMax II.

Aufnahme mit PST

Auch mit dem PST gelingen beeindruckende Aufnahmen der Chromosphäre

Omegon Apo 104 ED Triplet: Ein brillantes Fenster ins Universum

4. August 2015, Marcus Schenk


Der neue 104/650mm Ed Triplet Apochromat ist das Flagschiff von Omegon. Nicht in puncto Größe, sondern in puncto Brillanz und Schärfe. Nun gibt es bereits viele Apochromaten mit einem Triplet Objektiv, also eine Zusammenstellung aus drei Linsen. Dabei besteht eine der Linsen in der Regel aus Sonderglas – zusammen ergibt sich eine möglichst farbreine Abbildung.

Omegon 104650 ED Triplet

Der Omegon Apo 104mm ED Triplet auf einer Atlux Montierung mit den Atik Kameras 414ES und Titan.

Was macht der neue Omegon 104mm Apochromat anders?

Er nutzt nicht nur eines, sondern gleich zwei Sondergläser (FPL-51 und FPL-53). Durch eine kluge Konstruktion erreichten die Designer eine noch bessere Farbkorrektur mit herausragender Brillanz und das bei einer sehr kurzen Brennweite von nur 650mm. Das macht diesen Refraktor nicht nur zu einem kontraststarken Gerät, sondern auch zu einem Talent für High-End Astrofotografie. Besonders bei Sternfeldaufnahmen ist dieses Teleskop enorm leistungsstark.

Der Praxistest:

Wie zeigt sich das First Light mit diesem Refraktor? Finden wir es heraus! Unser Kollege Carlos Malagon testete den neuen Apochromaten unter spanischem Himmel. Der Apo wurde auf einer Atlux Montierung von Vixen (ähnliches Modell hier) montiert und mit einem Omegon Modul Finder als Mini-Guide Teleskop ausgerüstet.

Die Ausrüstung:
•    Vixen Atlux
•    Omegon Apochromat 104/650 ED Triplet
•    Guidescope: Omegon Modul Finder
•    Kamera: Atik414ES
•    Guidekamera: Atik Titan mono

Ganz nebenbei: Der Modul-Finder als kleines “Kontrollteleskop” ist eine geniale Methode Astrofotografie zu betreiben, wenn Ihr Teleskop kein großes Leitrohr mehr trägt.

Testaufnahme Antenne

Die Testaufnahme der Antenne

Sehen Sie irgendwelche Farbfehler in dem folgenden Testbild? Wir können hier keine erkennen. Es ist sinnvoll eine Antenne oder etwas Ähnliches für einen ersten Optiktest zu verwenden. Am Rand der Metallteile, dort wo die Sonne sich spiegelt, erkennt man gnadenlos die Farbschwächen einer Optik. Unser 104mm Apochromat zeigt jedoch keine Spur von Farbe. Ein gutes Zeichen für Brillanz und Kontrast.

PHD Guiding

Astroart

Astroart 5.0

Fotografiert wurde mit dieser Ausrüstung der Planetarische Nebel M57 und für das Guding wurde das beliebte Programm PHD Guiding verwendet. Als Aufnahmesoftware kam Astroart 5.0 zum Einsatz. Das erste Ergebnis kann sich sehen lassen! Der Ringnebel wurde mit der Atik 414ES 300 Sekunden lang belichtet. Die Sterne sind perfekt rund über das gesamte Bildfeld.

Der Ringnebel M57 im Sternbild Leier + Flattener

Sie interessieren sich für den Omegon Apo 104/650 ED Triplet (auch mit Field Flattener) und wollen mehr wissen? Dann rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben eine Email. Unsere Berater freuen sich auf Sie!

Morpheus 76°: Entdecke die Wirklichkeit hinter den Dingen!

23. Juli 2015, Stefan Taube


Die Optik-Schmiede Baader-Planetarium präsentiert nach über drei Jahren Entwicklungsarbeit eine neue Serie hochwertiger Okulare: Morpheus 76°

Alle sechs Morpheus-Okulare, von 4,5mm bis 17,5mm Brennweite

Die 76° stehen für das Eigengesichtsfeld der Okulare, also für die Größe des Himmelsausschnitts, der Ihnen mit dem Okular zugänglich ist (dieses Bildfeld hängt natürlich nicht allein vom Okular ab, sondern auf vom verwendeten Teleskop). Mit 76° ist dieses Feld so groß, dass man beim Beobachten nicht das Gefühl hat, durch einen Tunnel zu blicken. Stattdessen erlebt man den “Spacewalk-Effekt”, als würde man zwischen den Sternen spazieren. Der angenehme Augenabstand trägt zu diesem Effekt bei.

Anders als viele andere Weitwinkelokulare bildet Morpheus 76° das große Bildfeld scharf bis zum Rand ab. So werden die Morpheus 76° auch den hohen Anforderungen gerecht, die kurzbrennweitige, “schnelle” Optiken an Okulare stellen. Planetenbeobachter mit hohen Brennweiten werden hingegen das kontrastreiche Bild auf der optischen Achse und die verzeichnungsfreie Abbildung über das ganze Feld zu schätzen wissen. Kurz gesagt, das Anwendungsspektrum der Morpheus 76° – Okulare ist nahezu unbegrenzt. So verfügen die Okulare sogar über ein M43-Gewinde zur Adaption einer Kamera für die afokale Fotografie.

Neben den optischen Eigenschaften überzeugen die Morpheus 76° auch durch ihren mechanischen Aufbau. Trotz der acht verbauten Glaslinsen und den Streulichtblenden sind die Okulare relativ leicht. Die Steckhülsen sind mit einer neuen Rutschsicherung versehen, die anders als die oft verwendete Sicherungsnut nicht mit der Klemmung des Okularauszugs verkanten kann. Die strukturierte Gummierung sorgt auch bei Dunkelheit für einen guten Halt in der Hand. Apropos Dunkelheit: Auf jeden Okular ist die jeweilige Brennweite mit einer weich lumineszierenden Beschriftung aufgedruckt, so dass man beim Okularwechsel leicht das gewünschte Okular findet.

Eine Investition in die Morpheus 76°-Okulare lohnt sich, da sie vielseitig verwendbar, wasserfest und optisch hochwertig sind.

Grenzenlose Perfektion: Die neue EL Familie von SWAROVSKI OPTIK

22. Juli 2015, Stefan Rieger


Swarovski Optik kündigte heute die 3. Generation der bei Natur- und Vogelbeobachtern sowie Jägern gleichermaßen beliebten Fernglasbaureihe an.

Das neue EL der 3. Generation

Das neue EL der 3. Generation

Das Wichtigste gleich zum Anfang: Die bisher schon für ein Höchstmaß an optischer Perfektion bekannte Swarovision-Technologie mit den Field Flattener-Linsen wird unverändert bleiben! Verbessert wurde vor allem die Ergonomie und das Handling dieser „Feldstecher“!

Das neue EL42 mit FieldPro-Zubehör

Das neue EL42 mit FieldPro-Zubehör

Wichtigstes Merkmal ist die Anbindung an das FieldPro-Zubehör. Dieser Trageriemen erlaubt eine absolute Bewegungsfreiheit und kann geräuschlos in der Länge variiert werden. Selbstverständlich gibt es für die neue Gurtanbindung auch wieder einen Kreuzgurt. Bei Swarovski nennt sich dieser „Bino Suspender Pro“ oder abgekürzt „BSP“.

Wie bereits beim im März vorgestellten EL Range, sind nun die Objektivdeckelanschlüße im Gehäuse integriert. Somit sinkt die Gefahr des Verlierens deutlich. Natürlich kann man diese abnehmen, falls einen die baumelnden Deckelchen stören.

Verbessert wurde vor allem die Haptik und Mechanik des Fokustriebes. Dieser ist nun griffiger und läuft weicher. Zudem kann die Dioptrinverstellung bei dem EL der 3. Generation noch gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen gesichert werden.

Es bleibt bei den bekannten Modellen 8×32 und 10×32. Diese kleinsten Vertreter der EL-Familie wird es in den Farben Grün und Sand geben. Als Alleskönner kann man die Vertreter der 42er-Baureihe, erhältlich in 8,5×42 und 10×42 bezeichnen. Gerade für Beobachtungen bei wenig Licht oder wenn Sie das maximale an Auflösungsvermögen des Fernglases herausholen wollen, empfiehlt sich das 10×50 oder 12×50. Diese 4 Modelle gibt es nur in grün.

Detailbild Mitteltrieb

Detailbild Mitteltrieb

Am Besten Sie bestellen gleich vor, hier kommen Sie zu den Modellen:
Swarovski EL 8×32 WB 3. Generation
Swarovski EL 8×32 WB 3. Generation, sandfarben
Swarovski EL 10×32 WB 3. Generation
Swarovski EL 10×32 WB 3. Generation, sandfarben
Swarovski EL 8,5×42 WB 3. Generation
Swarovski EL 10×42 WB 3. Generation
Swarovski EL 10×50 WB 3. Generation
Swarovski EL 12×50 WB 3. Generation

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Einziger Wermutstropfen: Das neue EL wird erst ab September lieferbar sein. Und vermutlich wird es auch ein bißchen teurer werden, als die Modelle der 2. Generation. Wenn Sie also noch vor September ein neues Fernglas suchen oder auf die Neuerungen verzichten können, schauen Sie doch gleich nach, ob wir noch ein Vorgängermodell liefern können. Wie bereits beschrieben, sind die optischen Leistungen identisch!

Celestron Skyris 618M-Set: Alles was man zur Planetenfotografie braucht

8. Juli 2015, Stefan Taube


Der Trick für tolle Planetenaufnahmen

Für die Fotografie heller Objekte, wie Mond, Planeten und der Sonne (mit geeignetem Filter), hat sich längst eine Technik etabliert, die man als lucky imaging bezeichnet. Die Idee ist, Turbulenzen in der Atmosphäre auszutricksen, indem man einfach sehr viele Bilder in Form eines Videos aufnimmt. Das Video wird dann wieder in einzelne Bilder zerhackt, wobei die Bilder ausgewählt werden, bei denen im Moment ihrer Aufnahme die atmosphärische Störung gering war. Diese scharfen Bilder werden dann zu einem Gesamtbild addiert, man spricht auch von stacking. Das klingt kompliziert, doch gibt es jede Menge frei verfügbare Software, die einen dabei unterstützt und durch die Prozedur führt.

Celestron Skyris 618 M Set

Alles was man braucht: Skyris-Kamera, Filterrad und Filter

Was jetzt noch fehlt ist eine gute Kamera.

Die Skyris 618 M ist so eine! Sie erzeugt 120 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel, die mit USB 3.0 in den Rechner übertragen werden. So steht in kurzer Zeit viel Bildmaterial zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Dank der relativ hohen Pixelgröße ist die Kamera so empfindlich, dass beispielsweise für den Mond eine Belichtungszeit von 1/500 ausreicht und die Verwendung von  Schmalbandfiltern möglich ist.

Alle Kameras der Skyris-Serie haben ein Gehäuse aus Metall mit Kühlrippen. Im Lieferumfang ist die Software iCap enthalten. Mit dieser leicht zu bedienenden Software steuern Sie von Ihrem Laptop aus die Kamera. Als Software für die Weiterverarbeitung des Videos, das bereits erwähnte stacking, wird das sehr beliebte Programm RegiStax mitgeliefert.

Wir bieten Ihnen diese Kamera jetzt auch inklusive Filterrad und Filter: Skyris 618 M Set. Sie sparen € 114,- gegenüber der Summe der Einzelpreise!

iCapScreenshot

Mit iCap gelingt die Bildaufnahme ganz einfach

Wozu Filter und ein Filterrad?

Planetenkameras gibt es meist in zwei Varianten, nämlich als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Farbkamera dem Chip ein Bayer-Matrix genanntes Gitter aus farbigen Filtern vorgelagert ist. Dieses Gitter sorgt dafür, dass ein Pixel des CCD-Chips nur Photonen eines bestimmten Farbbereichs registrieren kann. Die Software der Kamera errechnet daraus direkt ein farbiges Bild. Das ist bequem, aber da durch die Bayer-Matrix für jede Farbe nur ein Teil des Chips genutzt wird, ist die Auflösung geringer, als sie aufgrund der Pixeldichte eigentlich sein könnte. Wer also feinste Details herausarbeiten möchte, greife besser zur Schwarzweiß-Kamera.

Um dennoch farbige Bilder zu erzeugen, werden einfach Farbfilter vor die Kamera gesetzt. Man macht also ein Bild erst durch einen roten Filter, dann durch einen blauen und schließlich durch einen grünen Filter (außerdem noch ein Bild durch den sogenannten Luminanz-Filter). Für jede Farbe steht so die volle Auflösung des Chips zur Verfügung und am Ende kann am Rechner ein Farbbild aus diesen Einzelbildern generiert werden. Das Filterrad erleichtert die Arbeit, da man durch eine einfache Drehung des Rades der Kamera einen anderen Filter vorschalten kann, ohne die Kamera abmontieren zu müssen.

Wer sich eingehend mit der Fotografie von Sonne, Mond und Planeten beschäftigen möchte, erhält mit dem Skyris 618 M Set eine sehr gute Kameraausrüstung.

03.09.2015
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