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Archiv der Kategorie 'Produktneuheiten'

Omegon Apochromat 102mm und 127mm Triplet: Der „Volksapo“ wurde verbessert

22. September 2016, Marcus Schenk

Wer das erste Mal durch einen Apochromaten blickt ist meist restlos begeistert. Doppelsterne, Sternhaufen oder Planeten: Bei diesen Objekten steht ein Apo – ganz klar – auf der Pole Position der Teleskope. Die beiden Beststeller von Omegon sind die 102mm und 127mm Triplet-Apochromaten – im Program seit 2010! Jetzt wurden sie überarbeitet und deutlich verbessert. Und das Beste: Der Preis ist gleich geblieben.

Erfahren Sie jetzt was alles verändert wurde und somit die Geräte für Amaterastronomen interessenter denn je macht:

127mm Apochromat mit justierbarer Linsenfassung

1. Justierbare Linsenzelle

Damals waren die Teleskope natürlich justiert, doch ein nachjustieren war nur schwer möglich. Zumindest musste man genau wissen, was man tut. Jetzt ist das anders! Wir haben eine völlig neue und temperaturkompensierte Linsenzelle entwickelt, die das justieren so einfach wie Dreiradfahren macht – naja fast. Mit jeweils drei Justage- und Fixierschrauben justieren Sie das Objektiv. Das geht ganz einfach mit einem Sechskantschlüssel zum Beispiel am Polarstern.

triplet-blog

APO 102/714 Triplet mit eingezogener Taukappe

2. Sucherschuh

Der Sucherschuh mit DoppelT-Profil wurde gegen einen Gänigen im Vixen-Syle ausgetauscht. Sie können nun fast jedes beliebiges Sucherferrohr oder LED-Sucher montieren. Das bedeutet für Sie mehr Freiheit der bei Auswahl, denn früher passte nur wenige Modelle.

3. Geeignet für Binokular-Ansätze

Nicht alle benutzen sie, dabei lösen Sie bei der Beobachtung einen WOW-Effekt aus. Binokulare ermöglichen es mit zwei Augen zu beobachten und liefern plastische Eindrücke. Besonders bei Mond und Planeten sind sie fantastisch. Damit Sie ein Binokular problemlos verwenden können, wurde die Tubuslänge etwas verkürzt, damit mehr Fokusraum für den Anschluss entsteht. Jetzt können Sie ein Binokular mit Zenitspiegel verwenden.

4. Verstärkte Prismenschiene

Beim ständigen Auf- und Abbauen eines Teleskops kann die Prisenschiene ganz schön leiden. Immer wieder bohren sich die Schrauben der Montierung in das weiche Aluminium und hinterlassen Kratzer und manchmal tiefe Kerben. Damit die Prismenschiene Ihres Apo auch nach Jahren noch nutzbar ist, wurde sie mit einer Edelstahlplatte verstärkt. Jetzt entstehen keine Kratzer und kratertiefen Kerben mehr.

So bleibt die Prismenschiene heil

5. Einziehbare Taukappe

Die Taukappe ist jetzt ein- und ausziehbar und nicht mehr aufsteckbar.

Übrigens:
Jeder Apochromat wird werksseitig mit einem Messprotokoll ausgeliefert. Aber wussten Sie, dass wir Ihr Teleskop auf Wunsch auf unserer optischen Bank prüfen? Vom Sterntest in Autokollimation bis zum interferometrischen Test.

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Neu: Der SkyTracker Pro von iOptron

31. August 2016, Stefan Taube

Es braucht nicht viel, um langzeitbelichtete Aufnahmen des nächtlichen Himmels zu machen. Schon mit einer Systemkamera (DSLR) mit Wechselobjektiven können große Himmelsareale abgelichtet werden, wie zum Beispiel Sternbilder, besondere Konstellationen von Mond und Planeten oder auch das Band der Milchstraße.

Alles was Sie neben der Kamera benötigen, ist ein kleines Zubehör, das Sie zwischen dem Fotostativ und der Kamera anbringen. Dieses Fotomontierung genannte Zubehör lässt Ihre Kamera mit dem Sternenhimmel mitrotieren. So werden die Sterne auch bei längerer Belichtung nicht zu Strichspuren verwischt. Die Mutter aller Fotomontierungen ist der SkyTracker von iOptron. Dieses schmale und leichte Zubehör passt in jede Fototasche – ideal auch für die Reise!

Mit dem SkyTracker Pro bringt iOptron nun eine neue Version dieser beliebten Fotomontierung auf dem Markt:

SkyTracker

Alles was Sie brauchen, um den nächtlichen Himmel zu fotografieren

  • Sie benötigen keine Batterien mehr! Der integrierte Akku kann einfach über USB von Ihrem Computer oder einer mobilen Stromversorgung aufgeladen werden und hält circa 24 Betriebsstunden. Natürlich können Sie den SkyTracker Pro via USB mit einem Powertank auch kontinuierlich mit Strom versorgen.
  • Der Polsucher, mit dem Sie die Polhöhenwiege (Alt-Az-Basis) an dem Polarstern ausrichten, ist beleuchtet und zwar mit acht wählbaren Helligkeitsstufen. Zur groben Ausrichtung dient ein Guckloch und eine Höhenskala an der Wiege.
  • Die Polhöhenwiege ist mechanisch wesentlich stabiler als beim klassischen SkyTracker. Sie verfügt über ein großes Höhenrad mit griffigem Klemmhebel und Justageschrauben. Die Wiege kann von der Nachführeinheit abgenommen werden. So kann sie ständig auf dem Stativ bleiben und der SkyTracker Pro einfach aufgesteckt werden.
  • Sie können aus vier Geschwindigkeiten auswählen: Stellar, solar, lunar und 0,5-fach. Die halbe stellare Geschwindigkeit ist nützlich, wenn Sie neben den Sternen auch Landschaftselemente im Vordergrund fotografieren wollen. Durch die verringerte Nachführgeschwindigkeit bleiben diese Elemente scharf.

    Übrigens: Sie können den Drehsinn des Motors auch umkehren, so dass der SkyTracker Pro auch auf der Südhalbkugel funktioniert.
  • Mit etwas über einem Kilo Gewicht und der Abmessung von 12cm x 12cm x 10cm ist der SkyTracker Pro trotz seiner hochwertigen Mechanik recht kompakt und passt sicherlich noch in das Reisegepäck.

Sie benötigen neben dem Fotostativ auch einen Kugelkopf, um den SkyTracker Pro sinnvoll nutzen zu können. Da viele Fotografen bereits einen Kugelkopf haben, ist er nicht im Lieferumfang des SkyTracker Pro enthalten. Sie finden unter dem Reiter „Empfohlenes Zubehör“ auf der Produktseite des SkyTracker Pro ein sehr gut geeignetes Exemplar.

Übrigens: Wir bieten in Astroshop.de auch astromodifizierte Systemkameras an. Diese Kameras sind im roten Spektralbereich besonders empfindlich und bilden so die kosmischen Emissionsnebel besser ab.

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EAGLE: Der Computer für die Astrofotografie

25. August 2016, Stefan Taube

Wozu EAGLE?

Kaum eine andere Spielart unseres Hobbys, der Astronomie, hat sich in den letzten Jahren so dynamisch entwickelt wie die Astrofotografie. Doch das hat auch seinen Preis! Hat man früher einfach sein Dobson-Teleskop aufgestellt, aus der Okulartasche nach der richtigen Brennweite und vielleicht noch einen Farbfilter gesucht, ist der mobile Astronom von heute mit einer „Sternwarte to go“ unterwegs: Parallaktische Montierung mit schweren Gegengewichten, Optik, Kamera, Leitrohr, Guiding-Kamera, Laptop und großen Akku. Geht es auch einfacher? Mit der Steuereinheit EAGLE ist das möglich. Es handelt sich dabei um einen fest mit dem Tubus verbundenen Computer, der die Montierung, Kamera und Guiding-Kamera steuert, zentral mit Strom versorgt und Bilder speichert. Sie selbst können EAGLE kabellos via WLAN mit einem Eingabegerät Ihrer Wahl bedienen.

EAGLE

Der Computer EAGLE befindet sich im rechten Bild unterhalb des Leitrohrs.

Kein Kabelsalat oder Kabelabriss

Alle Strom- und Datenleitungen zur Montierung und den Peripherie-Geräten erfolgen zentral von EAGLE aus. So können die Kabel kurz gehalten werden und für einen schnelleren Aufbau sogar zumindest teilweise angeschlossen bleiben. Da der Computer EAGLE mit der Montierung mitgeführt wird, können sich die Kabel nicht um die Montierung wickeln oder sogar abreißen. Sie können also ganz beruhigt Ihr astrofotografisches Equipment stundenlang unbeaufsichtigt laufen lassen. Das einzige Kabel, auf das sie achten müssen, ist die Stromversorgung des EAGLE selbst. Apropos Stromversorgung: Durch das Powermanagement von EAGLE kommen Sie mit einem kleineren Powertank aus, bzw. können sorglos länger fotografieren.

EAGLE erzeugt sein eigenes WLAN

Über die zugehörige App können Sie kabellos und bequem aus dem Gartenstuhl heraus alle Programme nutzen, die Sie benötigen. Beliebte Software, wie zum Beispiel PHD2 Guiding sind bereits vorinstalliert. Da EAGLE unter Win 10 Enterprise läuft, können Sie aber auch andere Programme installieren. Der Vorteil von EAGLE ist, dass Sie Ihr System mit jedem beliebigen WLAN-fähigen Computer mit jedem Betriebssystem steuern können: Egal ob Sie ein Laptop, Tablet oder Smartphone nutzen und egal ob Windows, Android oder Apple. Auf freiem Feld beträgt die Reichweite des WLAN etwa 25 Meter.

EAGLE-Tablet

Alles im Blick, zum Beispiel auf dem Tablet

EAGLE speichert Ihre Aufnahmen

Die Bilder der Kamera können Sie sich via WLAN direkt auf Ihr Tablet, Laptop oder Smartphone übertragen lassen. Da Sie natürlich viele Bilder erzeugen, die Sie möglichst verlustfrei speichern wollen, ist EAGLE mit einer SSD-Speicherkarte versehen. Auch die Speicherung auf einen USB-Stick ist möglich. Es gibt allerdings keine Möglichkeit mit EAGLE die Bilder zu bearbeiten. Die Rechenleistung ist auf geringen Stromverbrauch ausgelegt und so kommt EAGLE auch ohne Ventilation aus.

EAGLE ist ein fester Bestandteil des Systems

Der Computer EAGLE ist kein weiteres Zubehör, dass Sie mit sich herumtragen müssen. Die kleine, aber sehr stabile Box können Sie stattdessen dauerhaft an Ihrem Tubus montieren. Die vielleicht beste Variante ist die Montage zwischen dem Tubus und den Leitrohrschellen. Sie können aber auch die EAGLE-Box auf die gleiche Prismenschiene setzen, mit der Sie das Teleskop an der Montierung befestigen. Dies empfiehlt sich, wenn Sie kein Leitrohr verwenden. Auf unserer Produktseite des EAGLE sehen Sie Beispiele dafür.

Es gibt nichts, was sie nicht auch ohne der Steuereinheit EAGLE machen könnten. Wer aber regelmäßig Astrofotografie betreibt und auch gerne mal zu einem guten Beobachtungsplätzen oder einem Teleskoptreffen fährt, wird den EAGLE schnell zu schätzen wissen: Keine Kabelprobleme, kein Rechnerabsturz, stabile Stromversorgung, kompaktes System.

Es gibt übrigens auch eine etwas leistungsfähigere Version, die für große Montierungen und Sternwarten ausgelegt ist: EAGLE Observatory.

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NexDome: Sternwarten zu unschlagbaren Preisen!

16. August 2016, Stefan Taube

Die Neuheit des Jahres 2016:

Der kanadische Hersteller NexDome bringt ein revolutionäres Design von Sternwartenkuppeln auf den Markt. Der Clou ist ein modularer Aufbau mit zwei wesentlichen Vorteilen: Niedrige Transportkosten und leichter Aufbau in wenigen Stunden. Noch nie war eine Top-Sternwarte so erschwinglich!

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Die eigene Sternwarte muss kein Traum bleiben!

Astroshop.de ist europaweiter Distributor für NexDome. Wir liefern ab unserem Lager für nur 60 Euro innerhalb Deutschlands und für 150 Euro europaweit. Natürlich erhalten Sie bei uns auch Beratung und Service zu den NexDome-Sternwarten.

Die Vorteile auf einem Blick:

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Platz für ein C14, bei freiem Blick bis zum Zenit.

  • Der Innendurchmesser von 2,2 Metern bietet ausreichend Platz für ein 14-Zoll-Schmidt-Cassegrain oder einen Refraktor mit 1400 Millimeter Brennweite.
  • Das Beobachtungsfenster lässt sich weit über den Zenit öffnen.
  • Dank dem geringen Gewicht durch ABS-Kunststoffteile lässt sich die Kuppel leicht von Hand drehen, aber auch kostengünstig motorisieren. Wir bieten passende Motoren und Steuerungen.
  • Sie können die Anzahl der Ausbuchtungen für Zubehör frei wählen. Bis zu sechs solcher Buchten sind möglich und bieten viel Stauraum!
  • Sollte ein Teil der Sternwarte beschädigt werden, kann es dank des modularen Aufbaus einzeln und kostengünstig ausgetauscht werden.
  • Die Solarkote®-Beschichtung schützt vor UV-Strahlung und sorgt für hohe Wetterfestigkeit aller Teile.

Sie erhalten 5 Jahre Garantie auf alle ABS-Teile! Weitere Informationen zur NexDome-Sternwarte finden Sie hier bei Astroshop.de.

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Push+ Objektfinder: Mit Teleskop und Smartphone zu den Sternen

10. August 2016, Marcus Schenk

Sie kennen das sicher von Ihren eigenen Beobachtungen: Sie suchen eine Galaxie in einer sternlosen Region, blicken kritisch auf Ihre mit Rotlicht beleuchtete Sternkarte. Und überlegen, wie Sie sich dem Objekt am besten nähern.

Objekte zu finden ist manchmal eine große Herausforderung. Machen Sie es sich doch leichter! Mit dem neuen Push+-System von Omegon. Aber was soll das mit einem Smartphone zu tun haben?

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Hinter dem Namen verbirgt sich ein brandneues Objektfinder-System von Omegon – in Form eines Dobson-Teleskops. Ausgestattet mit digitalen Encodern und Bluetooth verbinden Sie drahtlos Ihr Smartphone + App (oder auch den PC) mit dem Teleskop. Mit einem Push+ Teleskop finden Sie Objekte auf dem schnellsten Weg. Damit gelingt jeder Astroabend!

Omegon Push+ Produkte gibt es derzeit als 8-Zoll Dobson-Teleskop oder separat als Dobson-Montierung (Rockerbox) mit GP-Aufnahme für Ihren eigenen Tubus.

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie gleich die Produktseiten von Teleskop und Montierung für mehr Infos.

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Der Atlas für Himmelsbeobachter und das Himmelsjahr: Ihre Begleiter durch die Nacht

3. August 2016, Stefan Taube

Was kann ich am Nachthimmel beobachten? Wann ist die beste Zeit dafür und wohin muss ich überhaupt schauen? Diese ganz grundlegenden Fragen stellen sich nicht nur dem Anfänger in der Astronomie, sondern auch alten Hasen immer wieder neu. Zwei Bücher haben sich im Laufe der Zeit als verlässliche Begleiter durch das Hobby Astronomie bewährt.

KosmosHimmelsjahr

Jedes Jahr neu: Das Kosmos-Himmelsjahr

Das Kosmos-Himmelsjahr ist ein Jahrbuch. Das heißt, es erscheint jedes Jahr neu. Kernstück des Himmelsjahrs sind die zwölf Monatskapitel: Für jeden Monat zeigt ein übersichtliches Kalendarium die wichtigsten Himmelsereignisse. Sie erfahren, welche Planeten, Planetoiden und Sternschnuppenströme im aktuellen Monat zu sehen sind. Der Fixsternhimmel wird vorgestellt, zusammen mit lohnende Beobachtungsziele außerhalb unseres Sonnensystems in tausenden Lichtjahren Entfernung! Wer sich an der Beobachtung veränderlicher Sterne versuchen will, findet in jeden Monatskapitel Zeitangaben für die maximale oder minimale Helligkeit einer kleinen Auswahl solcher besonderer Sterne.

Nun könnte man ja meine, dass das Kosmos-Himmelsjahr am Ende des Jahres seinen Nutzen verloren hat. Dem ist aber nicht so: Jedes Monatskapitel schließt mit einem Monatsthema. Auf vier bis fünf Seiten wird hier ein Thema aus der praktischen Astronomie, der wissenschaftlichen Forschung oder der Geschichte behandelt. Über die Jahre gesammelt ergibt sich so ein Wissensschatz in Ihrem Bücherregal, auf den man immer wieder gerne zurückgeift.

Karkoschka

Detaillierte Karten für lohnende Beobachtungsobjekte

Das zweite wichtige Buch für Ihre Beobachtungstasche müssen Sie nur einmal kaufen. Der Atlas für Himmelsbeobachter, nach seinem Autor auch gerne einfach „der Karkoschka“ genannt, ist eine sehr handliche Sammlung von Karten mit den 250 schönsten DeepSky-Objekten am Nord- und Südhimmel. Dieses sehr beliebte Werk bietet der Kosmos-Verlag bereits in der sechsten Auflage an. Dabei wählte der Verlag den gleichen wasserabweisenden Umschlag, der auch bei den Büchern Astronomie für Einsteiger und Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera bewährt hat. Diese Bücher überstehen problemlos taufeuchte Beobachtungsnächte.

Der Autor Erich Karkoschka ist Astronom am Lunar and Planetary Center in Tucson, USA. Er listet in seinem Atlas nicht einfach nur Sternbilder und ihre Objekte, sondern zeigt Himmelsareale in dem Ausschnitt und der Detailfülle, wie sie wirklich für Beobachter am Teleskop relevant ist. Zu den nebelartigen Objekten gibt er eine knappe Beschreibung über ihr Erscheingsbild im Teleskop und Fotografien, die nicht zu weit vom Anblick im Okular entfernt sind. Im Atlas für Himmelsbeobachter werden auch sehr viele Doppelsterne mit ihren wichtigsten Merkmalen vorgestellt.

Diese beiden Bücher empfehlen wir sehr gerne jedem Einsteiger, doch bieten sie auch erfahrenen Beobachter immer wieder neue Impulse.

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Neu: Celestron Powertank Lithium 86Wh

22. Juli 2016, Stefan Taube

Die Powertank genannten tragbaren Akkus sind eine günstige und einfache Methode zur Stromversorgung für motorisierte Montierungen. Der Hersteller Celestron bringt nun einen neuen Powertank mit Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator auf den Markt, nämlich den Celestron Lithium 86Wh.

NexStarSEPowertank

Ein Nexstar SE mit dem neuen Powertank am Bein

Dieser neue Powertank kombiniert die Vorteile der Lithium-Technologie – hohe Leistungsdichte, Zyklenfestigkeit, bessere Umweltverträglichkeit – mit durchdachtem Design: Der Powertank Lithium 86Wh kann über das mitgelieferte Klettband einfach am Teleskopbein befestigt werden. Er liefert nicht nur die 12-Volt-Ausgangsspannung für die Teleskopmontierung, sondern verfügt auch über Ladebuchsen für Tablet und Smartphone.

Natürlich hat der Celestron Powertank Lithium 86Wh auch eine Taschenlampenfunktion mit wahlweise Weiß- oder Rotlicht. Die Schalter und Buchsen sind alle unter aufklappbaren Deckeln untergebracht, so dass sie nicht verschmutzen oder beim längeren Lagern nicht einstauben können.

Apropos Lagern: Ein Problem bei klassischen Powertanks ist, dass sie bei längerem Nichtgebrauch kaputt gehen. Es kommt zur Selbstentladung, was mit dem Verlust an Speicherkapazität einher geht. Wer nach langer Beobachtungspause sein Teleskop wieder zur Hand nimmt, erlebt eine böse Überraschung. Auch in diesem Bereich, der sogennanten Lagerfähigkeit, ist der neue Powertank Lithium 86Wh seinem Vorgänger deutlich überlegen!

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3D-Okulare: Entdecken Sie die dritte Dimension!

19. Juli 2016, Stefan Taube

Die Verwendung von Binokularansätzen (Binoviewern) oder astronomischen Ferngläsern mit Okularanschluss erlauben einen unvergleichlichen Blick auf die Himmelskörper. Die Oberfläche des Mondes, Planeten, aber auch Sternhaufen wirken dreidimensional. Es ist erwiesen – und jeder kann sich leicht davon überzeugen – dass wir mit dem Zweiten besser sehen: Wer mit beiden Augen durch die Optik schaut, beobachtet entspannter und erhält durch die Verarbeitung der Signale beider Augen im Gehirn einen helleren, kontrastreicheren Sinneseindruck – sogar die Farben bei Planeten wirken kräftiger.

3D Astronomy 3D-Okulare L-O-A 21mm 1,25"

3D Astronomy 3D-Okulare L-O-A 21mm 1,25″

Die neuen Okulare von 3dastronomy verstärken diesen Effekt drastisch! Sie verfügen über ein integriertes Lederman Optical Array (L-O-A). Dabei handelt es sich um eine von dem bekannten Optiker Russ Lederman entwickelte Komponente in einem der beiden Okulare des Sets.

Die Komponente besteht aus fünf quadratischen Glasplättchen, die auf der Feldlinse aufgebracht sind. Beide Okulare in einem Binokularansatz oder Fernglas verwendet, sorgen für ein sehr deutliches dreidimensionales Bild. Durch drehen eines der beiden Okulare können Sie einstellen, ob der zentrale Teil des Himmelsobjekts im Vorder- oder Hintergrund steht.

Was diesen Effekt bewirkt? Lesen Sie dazu bitte den Produkttest aus der Zeitschrift Astronomy Magazine, den Sie als PDF unter dem Reiter „Downloads“ auf der Produktseite zu den Okularen finden.

Das Set besteht aus zwei Okularen, die in jedem Binokularansatz oder Fernglas mit 1,25″-Anschluss verwendet werden können. Auf der Produktseite zu den Okularen finden Sie auch ein Video, aufgenommen bei einem Teleskoptreffen.

Wir werden das Okular-Set selber noch ausführlich testen und dann in diesem Astro-Blog über unsere eigenen Erfahrungen berichten.

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Teleskop-Konfigurator mit neuen Teleskopen: In 6 Schritten zum Wunschteleskop

6. Juli 2016, Marcus Schenk

Optiken, Montierungen und Zubehör: Seit zwei Jahren können Sie sich  im Teleskopkonfigurator von Astroshop.de ihr eigenes Teleskop nach Lust und Laune zusammenstellen. Jetzt haben wir den Konfigurator umfassend erweitert. Sie können nun aus 12 verschiedenen Teleskopen wählen und das Teleskop noch besser auf Ihre Wünsche anpassen.

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Früher musste man sich immer mit den angebotenen Teleskopen zufriedengeben. Warum nicht mal alles ändern und den Teleskopkauf individueller machen? Das dachten wir bei Astroshop.de auch und bauten den Konfigurator. Zwei Newtonteleskope machten damals den Anfang.

Jetzt bietet Ihnen die Advanced Teleskop-Serie eine ganze Reihe neuer Spiegel- und Linsenteleskope:

•    2 Newton-Optiken mit parabolischen Spiegeln mit 152mm und 203mm Öffnung
•    3 Maksutov-Optiken mit 100mm, 127mm und 152mm Öffnung
•    3 Dobson-Teleskope mit 152mm, 203mm und 254mm Öffnung
•    4 achromatische Refraktoren mit  90mm, 102mm, 127mm und 152mm Öffnung

Wollen Sie es gleich ausprobieren und Teleskope ansehen? Dann geht’s hier zu den Teleskopen.

So starten Sie in die Teleskopauswahl

Es macht Spaß mit dem Konfigurator zu spielen. Wie könnte mein Teleskop denn aussehen? Auf welche Montierung und welches Zubehör lege ich Wert? Sollen es einfache oder höherwertigere Okulare sein?

Gehen Sie einfach auf den Link und starten Sie die Konfiguration Ihres Wunschteleskops mit der Auswahl der Optik. In der Übersicht sehen Sie nun alle erhältlichen Optiken mit Grundpreisen. Schritt für Schritt wandern Sie zu Montierungen, Okularauszügen, acht verschiedenen Sucherfernrohren, Okularen und sonstigem Zubehör.

Bei der Frage des Zubehörs können Sie auch einzelne Schritte überspringen. Zum Beispiel dann, wenn Sie schon gute Okulare besitzen. Sie sind also weitestgehend frei in  Ihrer Auswahl.
Und das Beste daran: Über einen seitlichen Haken aktivieren oder deaktivieren Sie Ihre Auswahl. Rechts oben sehen Sie live und in Echtzeit, wie sich die Preise ändern. So wählen Sie nicht nur individuell die Teleskopteile, sondern haben auch volle Kontrolle über die Preise.

Schutz vor unpassenden Kombinationen

Einer der wichtigsten Voraussetzungen: Der Tubus sollte zur Montierung passen. Schnell setzt man eine zu große Optik auf eine zu kleine Montierung. Ein 6″ Refraktor auf einer kleinen EQ-300 Montierung würde viel zu stark wackeln. So in etwa, als wollten Sie mit einem Teleskop auf einem Schiff bei Wellengang beobachten. Damit Ihnen das nicht passiert, ist nicht jeder Tubus mit jeder Montierung kombinierbar. In dem Fall sehen Sie keinen Haken, sondern ein Kreuz seitlich neben dem Artikel.

Ob Einsteiger oder schon Fortgeschrittener: Der Teleskop-Konfigurator ist für jeden Hobbyastronom eine Alternative zu den fertigen Teleskopsets. Damit nehmen Sie auf Ihren Teleskopkauf einfach etwas mehr Einfluss.

Probieren Sie es am besten gleich mal aus: Jetzt Teleskop konfigurieren.

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Der neue ADC von ZWO

23. Juni 2016, Bernd Gährken

Ähnlich wie ein Prisma bricht auch die irdische Atmosphäre das Licht. Die Brechung ist umso stärker, je näher das Objekt am Horizont steht. Die unterschiedlichen Wellenlängen sind von der Dispersion unterschiedlich stark betroffen. Blau bricht sich stärker als Rot und dies führt zu Farbsäumen die grade bei den Planeten sehr auffällig sein können. Selbst bei einer perfekter Optik ist an den Rändern des Scheibchens ein roter und blauer Farbsaum zu sehen. An den Profisternwarten wird schon seit Jahrzehnten ein Atmosphärischer Dispersions Correktor (ADC) verwendet, der mit einem Prisma den natürlichen Farbsaum korrigiert. Ein ADC lohnt sich besonders dann, wenn die Optik groß und das Seeing perfekt ist. Im Amateurbereich setzten sich die ADCs nur langsam durch, da unter den mäßigen Seeingbedingungen in den gemäßigten Breiten erst ab etwa 40 Grad Horizontabstand eine Beobachtung sinnvoll ist. Leider gehen die Planetenbeobachter in den nächsten Jahren schweren Zeiten entgegen. Saturn, Mars und Jupiter haben eine negative Deklination und werden in den kommenden Jahren stets weniger als 40 Grad über dem Horizont stehen. Das hat den Markt beflügelt. Während in der Vergangenheit der preiswerteste ADC über 300 Euro gelegen hat, gibt es nun vom Hersteller ZWO ein neues Modell das nur halb soviel kostet. Erste Tests zeigten eine gute optische Qualität.

Beim Einsatz wird zunächst mit hoher Vergrößerung die Lage des natürlichen Farbfehlers überprüft. Dann wird der ADC eingesetzt und die beiden Schrauben werden maximal auseinandergezogen. Der ADC produziert nun selbst einen starken Farbsaum. Der ADC wird nun zusammen mit dem Okular solange im Auszug gedreht bis der blaue Farbsaum an der Position liegt, wo vorher der natürliche rote Farbsaum gelegen hat. Zum Schluss werden die beiden Schrauben gleichmäßig zueinander verschoben bis der Farbfehler verschwunden ist. Es lohnt sich die Lage des ADC und der beiden Schrauben zu notieren. Bei der nächsten Beobachtung des Objektes hat man dann die passenden Voreinstellungen und erreicht schneller ein optimales Ergebnis. Die ADCs werden hauptsächlich in der Planetenbeobachtung verwendet, doch auch bei der Beobachtung von Doppelsternen kann der Einsatz lohnenswert sein. So ist z.B. Sirius-B mit einem ADC deutlich leichter zu erkennen. In der Fotografie erlaubt der ADC die Verwendung von Farbkameras. Die gängigen Sortierprogramme wie Autostakkert, Registaxx und Avistack selektieren die Bilder nach Schärfe und Kontrast. Ohne Dispersionskorrektor sind die Farbkanäle für Rot, Grün und Blau oft mehrere Bogensekunden gegeneinander versetzt, was die Qualitätsanalyse erschwert oder gar unmöglich macht. Selbst wenn eine SW-Kamera mit externen Filtersatz verwendet wird, bringt der ADC einen Qualitätsgewinn. Er ist jedoch bei Schwarzweiß geringer als bei einer Farbkamera.

ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector

ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector

Zum optimalen Öffnungsverhältnis für den ADC gibt es im Internet widersprüchliche Angaben. Wir haben Optiken zwischen f/5 und f/15 getestet und konnten keine Einschränkung feststellen. Bei guten Seeing war stets eine Verbesserung sichtbar. Sie war teilweise so dramatisch, das der Eindruck entstand, als wäre das Teleskop ausgetauscht worden.

Der ADC besitzt teleskopseitig eine 1,25 Zoll Steckhülse mit Filtergewinde. Wer den Lichtweg durch den ADC für die Projektion nutzen möchte, kann hier eine Wegkorrektor einsetzen. Dies macht besonders am Newton Sinn, da es sonst Probleme mit der Fokuslage geben kann. Okularseitig kann die 1,25Zoll-Hülse abgeschraubt werden. Darunter kommt ein T2-Gewinde zum Vorschein. Falls die Bauhöhe kritisch ist, kann hier eine Kamera direkt aufgeschraubt werden.

Die notwendige Spreizung der beiden Stellschrauben verdoppelt sich mit der Halbierung des Öffnungsverhältnis. Sie ist also bei f/10 doppelt so groß wie bei f/5. Bei f/15 war die Spreizung beim 15 Grad hohen Mars beim Maximalwert angekommen. Es gibt also einen ausreichenden Stellbereich für alle Beobachtungen die von Mitteleuropa aus sinnvoll möglich sind. Die nachfolgenden Aufnahmen zeigen einige Bilder die ohne ADC in dieser Qualität nicht möglich gewesen wären.

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27.09.2016
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