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Archiv der Kategorie 'Beobachtungen'

Tipps zum Wochenende: Nebel im Stier und Orion

5. Februar 2016, Stefan Taube


Endlich Neumond! Am Wochenende geht die schmale Mondsichel erst früh am Morgen auf. Die himmlische Laterne stört die nächtliche Beobachtung nicht. Wer nun einigermaßen ungestört von künstlichen Lichtquellen beobachten kann, sollte die hoffentlich klaren Stunden für leuchtschwache Objekte nutzen. Übrigens gibt es spezielle UHC-Filter, die beim Ausblenden des Stadtlichtes behilflich sein können.

Die Nebel des Orion

Der Nachthimmel wird noch immer vom mächtigen Jäger Orion, den wir letze Woche vorgestellt haben, dominiert. Jetzt ist eine gute Zeit, sich an seinen zahlreichen Nebeln zu versuchen: Orion-Nebel, Flammennebel, Pferdekopf  – ein Eldorado, insbesondere auch für die Astrofotografie. Die Planetariumssoftware Kosmos Himmelsjahr 2016 Professional gibt einen Eindruck von dieser Fülle an lohnenden Objekten:

Orion Ausschnitt

Ein Ausschnitt aus dem Sternbild Orion, erstellt mit dem Kosmos Himmelsjahr 2016 Professional

Zur Orientierung: Die Kette aus den Sternen Alnitak, Alnilam und Mintaka ist der Gürtel des Orion.

Der Krebsnebel M1:

Wir wollen den dunklen Himmel Nutzen, um den berühmten Krebsnebel  –  auch Krabbennebel genannt  – aufzusuchen. Er befindet sich in den Hörnern des Sternbildes Stier. Das Bild zeigt seine Lage. Achten Sie zur Orientierung auf die hellen Sterne Beteigeuze im Orion und Aldebaran im Stier.

Die Lage des Krebsnebel, erstellt mit Kosmos Himmelsjahr 2016 Professional

Die Lage des Krebsnebel, erstellt mit Kosmos Himmelsjahr 2016 Professional

In dem sehr empfehlenswerten Buch Deep Sky Reiseführer steht, dass der Nebel sich schon im 10×50-Fernglas als „sehr mattes kleines Wölkchen“ verrät.  Mit einem Teleskop ab sechs Zoll Öffnung ist die Form des Nebels bereits deutlich erkennbar. Der Reiseführer bereitet den Beobachter sehr gut auf das vor, was er am Okular erwarten kann. Dies wird auch dadurch unterstützt, dass im Buch nur Zeichnungen und Amateurfotos verwendet werden. Mit dem zum Buch passenden Deep Sky  Reiseatlas finden Sie leicht das Objekt am Nachthimmel. Wer ein GoTo-Teleskop benutzt, kann auch einfach die Katalognummer M1 eingeben, denn der Krebsnebel trägt die Nummer 1 im berühmten Katalog von Charles Messier (1730-1817).

Was wir sehen ist ein Supernova-Überrest: Ein massereicher Stern ist am Ende seines Lebens in einer gewaltigen Explosion vergangen. Wir sehen, wie seine zerfetzte Hülle sich vom Ort des Sternes ausbreitet. Übrig geblieben ist ein kompakter Sternenrest, der sogenannte Krebs-Pulsar. Chinesische Astronomen dokumentierten im Jahre 1054 das Ereignis, so dass wir eine gute Vorstellung vom Alter des Nebels haben.

Der Krebsnebel, aufgenommen mit dem Weltraumteleskop Hubble. Credit: NASA, ESA, J. Hester and A. Loll (Arizona State University)

So spektakulär wie in dieser Aufnahme des Weltraumteleskop Hubble werden Sie den Supernova-Überrest  natürlich nie mit Ihrem Teleskop sehen können. Aber ist es nicht zu tiefst befriedigend, ein so spektakuläres und berühmtes Objekt am Nachthimmel selbst gefunden und mit eigenen Augen gesehen zu haben?

Tipps zum Wochenende: Planetenreigen und der Himmelsjäger Orion

29. Januar 2016, Stefan Taube


„Das Leitsternbild des Winterhimmels ist der Orion“, schreibt Hans-Ulrich Keller im Kosmos Himmelsjahr 2016. Der Mond erreicht das letzte Viertel seiner Bahn und dazu noch seine größte Erdferne. Er geht also erst spät auf und stört die Himmelsbeobachtung kaum. Eine gute Zeit also, sich diesem Sternbild zu widmen.

Das Sternbild Orion finden wir abends in Richtung Süden. Einsteigern hilft eine drehbare Sternkarte. Mit seinen hellen Sternen ist es recht markant und mit etwas Fantasie erkennt man tatsächlich eine menschliche Figur darin, die Figur des Himmelsjägers Orion.Hier sehen wir es dargestellt mit der Planetariumssoftware Kosmos Himmelsjahr 2016 Professional:

Das Sternbild Orion

Das Sternbild Orion

Beachten Sie den farblichen Kontrast zwischen den beiden hellsten Sternen des Sternbildes: Der Schulterstern Beteigeuze leuchtet im warmen orange, während Rigel, der Stern im Knie des Jägers, ein heißer bläulicher Stern ist. Die Planetariumssoftware überhöht den Unterschied etwas, doch im Teleskop kommt er gut zum tragen.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit des Orion ist sicherlich der Orionnebel M42. Hierbei handelt es sich um ein Sternentstehungsgebiet, eine riesige Wolke aus Gas und Staub, die von jungen, heißen Sternen zum Leuchten angeregt wird. Seine Größe und relative Nähe macht den Orionnebel zu einem der beliebtesten DeepSky-Objekte. Jeder, der eine Kamera an sein Teleskop anschließt, will sie an M42 testen:

Der Orionnebel M42

Der Orionnebel M42

Das Bild stammt von meinem Kollegen Carlos Malagon und wurde mit einer Atik-Kamera am Omegon-Teleskop N 152/750 EQ-300 aufgenommen. Das Bild akzentuiert stark die Struktur des Nebels. Wenn Sie M 42 im Okular anschauen, werden Ihnen hingegen vor allem die vier hellen Trapezsterne auffallen, die den Nebel mit ihrer UV-Strahlung von innen heraus zum Leuchten anregen.

Die zweite Nachthälfte gehört dann wieder dem Mond und Jupiter. Dabei gilt: Frühaufsteher werden belohnt! Sie können alle mit bloßem Auge sichtbaren Planeten auf einmal sehen. Aufgereiht auf der Linie der Ekliptik überspannen sie den frühmorgendlichen Himmel. Das ist besonders reizvoll am Montagmorgen, also am 01. Februar. Dann stehen sich der abnehmende Halbmond, der Planet Mars und der Stern Alpha-Librae recht nahe und geben ein schönes Motiv für Himmelsfotografen.

Das Beste am montagmorgen ist der Himmel!

Das Beste am Montagmorgen ist der Himmel!

Die Grafik oben wurde mit der Software Clear Sky 1.0 erzeugt. Sie zeigt den Himmelsanblick in Richtung Süden am Morgen des 01. Februar um 06:00 Uhr gerechnet für Augsburg. In der Mitte stehen Mond und Mars im Sternbild Waage. Jupiter ist noch weiter westlich zu sehen. Saturn ist bereits gemeinsam mit dem Sternbild Skorpion aufgegangen, Venus und Merkur werden folgen. Der Blick von einer Anhöhe mit freiem Horizont ist da sicherlich von großem Vorteil. Wenn Sie Ihre Freunde beeindrucken wollen, erwähnen Sie so ganz nebenbei, dass Alpha-Librae den hübschen Eigennamen Zubenelgenubi hat.

Quelle und Lesetipp: Himmels-Almanach 2016

Tipps zum Wochenende: Plejaden, Hyaden und der Gasriese Jupiter

22. Januar 2016, Stefan Taube


Wenn Sterne aus Gas- und Staubwolken entstehen, geschieht das nicht isoliert, sondern gleich mehrfach. Als junge Sterne bevölkern sie dann in locker gebundenen Gruppen die Galaxie. Die Astronomen sprechen von Offenen Sternhaufen. Diese stellen gerade für Optiken mit großen Gesichtsfeldern ein lohnendes Ziel dar: Benutzen Sie ein Fernglas oder ein niedrig vergrößerndes Okular an Ihrem Teleskop.

Einer dieser Sternhaufen ist mit bloßem Auge leicht erkennbar, nämlich die Plejaden im Sternbild Stier. Archäologen vermuten, dass der Sternhaufen der Plejaden auf der Himmelsscheibe von Nebra abgebildet wurde. Das Sternbild Stier (Taurus) wird vom hellen Stern Aldebaran dominiert. Aldebaran ist das rote Auge im V-förmigen Kopf des Stiers. Das Foto unten zeigt links den hellen Stern Aldebaran. Rechts unten sehen wir übrigens den Doppelstern Theta-1 und Theta-2, dessen beide Komponenten mit 0,09° recht weit auseinander stehen.

Aldebaran

Die Hyaden, fotografiert mit Amateurmitteln

Die V-förmig angeordneten Sterne bilden einen zweiten Offenen Sternhaufen, die Hyaden. Zwischen den Plejaden und den Hyaden läuft die Ekliptik. Das ist die jährliche Bahn der Sonne vor dem Fixsternhintergrund. Da der Mond sich fast in derselben Ebene wie die Sonne befindet, ist er nie weit von der Ekliptik entfernt. Er durchläuft daher regelmäßig  die beiden Sternhaufen Plejaden und Hyaden. Himmelsbeobachter bezeichnen diesen Durchgang poetisch als das goldene Tor der Ekliptik. Das Bild unten markiert Aldebaran, den mit M45 bezeichneten Sternhaufen der Plejaden und die Ekliptik als grün gestrichelte Linie.

Das goldene Tor der Ekliptik

Das goldene Tor der Ekliptik

Gelegentlich schrammt der Mond aber am Türpfosten des goldenen Tores entlang. In der Nacht vom 19. zum 20. Januar war es mal wieder so weit und es kam zu einer regelrechten Bedeckungsshow, als der Mond vor die Sterne der Hyaden zog. Kommendes Wochenende ist es für dieses Schaupiel zu spät, doch lohnt es sich, nach den Plejaden und Hyaden Ausschau zu halten. Die nächste Show kommt bestimmt!

In der zweiten Nachthälfte von Samstag auf Sonntag erreicht der Mond seine Vollmondphase und erleuchtet als natürliche Laterne den Nachthimmel.

Dem hellen Planeten Jupiter kann das Mondlicht kaum etwas  anhaben. Allerdings geht er erst recht spät auf. Sie finden ihn in der Nähe des hellen Sterns Regulus, dem Hauptstern des markanten Sternbildes Löwe. Das Bild unten zeigt den Himmelsanblick in Richtung Südosten mit Mond, Regulus und Jupiter in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Mitternacht.

Für Jupiter braucht es eine gute Horizontsicht

Für Jupiter braucht es eine gute Horizontsicht

Die Wolkenstruktur von Jupiter ist immer ein spektakulärer Anblick. Am Samstag um circa 23:00 Uhr ist der berühmte Große Rote Fleck auf der Planetenscheibe zu sehen. Die vier großen Monde des Jupiters reihen sich ab circa 21:45 alle östlich des Planeten auf. Die exakten Zeiten hängen von Ihrem Beobachtungsstandort ab. Sie können sie mit einem Planetariumsprogramm ermitteln.

Hinweis: Alle Grafiken wurden mit der Software  Clear Sky 1.0 – Software für die Himmelsbeobachtung erzeugt. Dieses Programm hilft Ihnen bei der Planung Ihrer Beobachtungen.

Infografik Himmelsfahrplan 2016: Welche 11 Astrohits Sie dieses Jahr nicht verpassen sollten

18. Januar 2016, Marcus Schenk


Was gibt es 2016 am Himmel zu entdecken? Was sollte man nicht verpassen? Wir haben für Sie eine brandneue Infografik mit 11 Beobachtungstipps erstellt. Mit dem “Himmelsfahrplan 2016″ suchen Sie nicht mehr lange, sondern erkennen das Wichtigste auf einen Blick. Ganz so, als würden Sie schnell mal nach einer Zugverbindung Ausschau halten. Genießen Sie das astronomische Jahr 2016!

Wenn Sie die Infografik auch veröffentlichen und in Ihre Website einbinden wollen, benutzen Sie einfach den folgenden Code:

<a href="http://universe2go.com/de/"><img src="http://nimax-img.de/images/cmscontent/blogs/de/u2g-infografik-himmelsfahrplan-2016-de.jpg" alt="Infografik: Himmelsereignisse 2016" width="800px" border="0" /></a>

Tipps zum Wochenende: Wintersechseck und der Komet Catalina

15. Januar 2016, Stefan Taube


Gerne möchten wir Ihnen in unserem Astro-Blog regelmäßig astronomische Tipps fürs kommende Wochenende geben. Den Anfang in diesem Jahr machen der Blick in den Winterhimmel und der Komet C/2103 US10 Catalina.

„Der Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Zu keiner anderen Jahreszeit bietet der abendliche Sternenhimmel auf der Nordhalbkugel der Erde einen so schönen Anblick“, schreibt Hans- Ulrich Keller im Kosmos Himmelsjahr 2016. Recht hat er! Orientieren Sie sich am Wintersechseck. Diese gedachte Figur führt Sie durch sechs helle Sterne des Winterhimmels: Kapella, Pollux, Prokyon, Sirius, Rigel und Aldebaran.

Wintersechseck

Das Wintersechseck umgibt das sehr markante Sternbild Orion.

Die Grafik wurde mit dem Planetariumsprogramm Redshift 8 erzeugt und zeigt den Himmel am späten Abend in Richtung Südost.

Mit der „Astrobrille“ SG 2.1×42 ist der Anblick einzelner Sterne und ganzer Sternbilder besonders beeindruckend. Dazu hatte auch mein Kollege Marcus Schenk bereits ein paar Zeilen geschrieben: Das Superauge für den Sternenhimmel!

Sie können das Wintersechseck auch mit dem Hand-Planetarium Universe2go abwandern. Sie erhalten auf diese Art und Weise interessante Hintergrundinformationen zu den Sternen.

C/2013 US10 (Catalina) ist der Komet der Stunde. Er wurde im Jahre 2013 vom Catalina Sky Survey entdeckt. Seine engste Begegnung mit der Sonne, Perihel genannt, hatte der Komet bereits Mitte November. Dabei kam er der Sonne auf 0,8 Astronomische Einheiten nahe. Nun entfernt er sich wieder von ihr und wird bei uns in der zweiten Nachthälfte sichtbar – ein Objekt für Frühaufsteher. Um Catalina zu finden kann man sich sehr gut am berühmten Großen Wagen orientieren. Das Bild zeigt die Position von Catalina am 16. Januar um 05:00 Uhr früh.

Catalina begegnet dem Deichselstern Alkaid

Catalina begegnet dem Deichselstern Alkaid

Eine genaue Aufsuchkarte und weitere Hintergrundinformationen finden Sie im Himmels-Almanach 2016.

Um den Kometen zu sehen brauchen Sie allerdings mindestens ein Fernglas. Für Astrofotografen ist er ein lohnendes Objekt, vor allem wegen dem gegabelten Schweif. Diese Aufnahme stammt von Michael Schlünder und wurde mit einer Spiegelreflexkamera am VSD100 von Vixen gemacht:

Komet C/2103 US10 Catalina aufgenommen am 08.12.2015

Komet C/2103 US10 Catalina aufgenommen am 08.12.2015

Übrigens: Am Wochenende erreicht der Mond das erste Viertel seiner Bahn (Halbmond). Das ist eine gute Zeit für die Mondbeobachtung, denn die meisten Details sieht man an der Licht-Schatten-Grenze, von den Astronomen auch Terminator genannt. Wer die großen Strukturen auf dem Mond sicher erkennen will, sollte mit dem Kartenset Moonscout üben.

Der Wintereinbruch steht sicherlich einer ausgedehnten astronomischen Beobachtung entgegen. Vielleicht tut sich bei Ihnen aber doch eine Wolkenlücke auf, um in den frühen Morgenstunden Catalina zu entdecken. Außerdem können Sie unsere Anregungen gerne mit in die neue Woche nehmen.

Clear Skies!

Ein Test der EOS-700Da im H-Alpha

23. November 2015, Bernd Gährken


Die DSLR Kameras der Firma Canon haben sich bei den Amateurastronomen in den letzten Jahren einen guten Ruf erworben. Das Rauschverhalten liegt zwar um den Faktor 10 unter einer gekühlten CCD-Kamera, doch die EOS-Modelle bieten dafür einen sehr großen Chip zu einem günstigen Preis.

Problematisch ist jedoch der in den DSLRs verbaute IR-Sperrfilter. Auf der für die Astronomie so wichtigen H-Alpha-Linie bei 656nm wird ein Großteil des Lichtes herausgeblockt. Während sich Kometen und Galaxien mit einer normalen EOS gut fotografieren lassen, werden die roten Wasserstoffnebel verschluckt. Mit den umgebauten Da-Modellen aus unserem Sortiment werden auch die roten Gasnebel sichtbar. Die größten Exemplare haben den mehrfachen Durchmesser unseres Mondes, sind aber natürlich viel schwächer. Auch mit einer umgebauten DSLR sind noch Belichtungszeiten von mehreren Minuten notwendig. Lichtstarke Teleobjektive können da gute Dienste leisten. Bei mehreren Minuten Belichtungszeit wird der Himmel durch die Lichtverschmutzung stark aufgehellt.

Hier kann mit einem H-Alpha Clip-Filter weiter optimiert werden.  Mit diesem wird das Sucherbild sehr dunkel. Hilfreich ist da ein externer Sucher mit Blitzschuhadapter.

Was mit einer Kombination aus einer Canon DSLR EOS700Da, einem 12nm H-Alpha Clip-Filter und einem 200mm Teleobjektiv möglich ist, zeigen einige Testaufnahmen, die im Herbst 2015 entstanden sind.  Zur Nachführung wurde eine Skywatcher StarAdventurer verwendet.

Orion- und Pferdekopfnebel

Orion- und Pferdekopfnebel

Nebel um Gamma Cygnus

Nebel um Gamma Cygnus

Californianebel

Californianebel

Totale Mondfinsternis am 28.09.2015 [Infografik]

18. September 2015, Marcus Schenk


Nach einer halben Ewigkeit ist es wieder soweit: Am 28. September sehen wir wieder eine totale Mondfinsternis. In den frühen Morgenstunden verwandelt sich der Mond in eine tiefrot leuchtende Laterne am Himmel. Ein fantastisches Schauspiel! Doch was ist zu beachten, damit Sie dieses Highlight auch genießen können?

Alle Infos auf einen Blick gibt es für Sie in dieser Infografik:

Infografik als PDF-Datei:

Hier erhalten Sie einen Link zum Download der PDF-Datei: Infografik_Mondfinsternis

Infografik frei verwenden
Wenn Sie die Infografik auch veröffentlichen und in Ihre Website einbinden wollen, benutzen Sie einfach den folgenden Code:

<a href=”http://universe2go.com/de/”><img src=”http://nimax-img.de/images/cmscontent/blogs/de/INFOGRAFIK-Mondfinsternis.jpg” alt=”Infografik: Mondfinsternis” width=”800px” border=”0″ /></a>

Perseiden: Am 12. August kommen die Sternschnuppen

6. August 2015, Marcus Schenk


Der August ist der Monat der Sternschnuppen: die Perseiden. In der Nacht vom 12. auf den 13. August wird es spannend. Dann verwandeln sich bis 100 Meteore pro Stunde in fantastische Sternschnuppen. Sie donnern mit bis zu 60 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre und werden zum Leuchten angeregt. Die beste Zeit für die Sichtung liegt zwischen 22:00 und 4:00 Uhr. Das Maximum findet zwar erst etwas später, um 09:45, statt – doch dann ist es ja leider schon taghell.

Unser Pluspunkt: Dieses Jahr genießen wir sie im Dunkeln, denn am 14. August ist Neumond.

Perseiden

Die Perseiden sind ohne Frage der bekannteste Meteorstrom, den die Menschheit kennt. Auf Platz zwei würde ich die Leoniden im November setzen. Im Gegensatz zu sporadischen Sternschnuppen, die hier und da mal auftauchen, besuchen uns die Perseiden jedes Jahr im August. Vor etwa 2000 Jahren wurden die Perseiden das erste Mal in China gesichtet. Die ersten Beobachtungen in Europa stammen allerdings erst aus dem Jahr 811.

Woher kommen sie?

Die Sternschnuppen haben sozusagen ein Elternhaus: Der Komet 109P Swift Tuttle, der aber erst im Jahr 1862 entdeckt wurde. Als er in die Nähe der Sonne kam, hinterließ er eine Spur aus Staubteilchen. Wenn die Erde heutzutage dessen frühere Bahn kreuzt, taucht sie in eine Art unsichtbare Wolke aus Staubteilchen ein. Wenn sie auf die Atmosphäre treffen, verglühen sie und es entstehen die romantisch aussehenden Sternschnuppen.

Wo sind die Sternschnuppen zu sehen?

Die Perseiden scheinen alle aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Daher stammt auch der Name: “Perseiden”. Diesen Ort nennt man auch Radiant. Das Gute am Perseus: Das Sternbild ist die ganze Nacht zu sehen, also zirkumpolar. Sie können bereits ab Beginn der Dämmerung den Blick nach oben richten, richtig interessant wird es aber erst in der zweiten Nachthälfte.

Immer wenn der Himmel weint…

“Tränen des Laurentius” oder “Laurentiustränen” lautet die Metapher der Perseiden. Sie jedoch geht auf ein dramatisches Ereignis zurück.
Laurentius war ein römischer Diakon, der in der Zeit um 250 n.Chr. lebte. Zur gleichen Zeit herrschte in Rom Kaiser Valerian, der versuchte, das Christentum zu zerstören. Nachdem Valerian den Papst enthaupten ließ, verlangte er von Laurentius die Herausgabe von Kirchenschätzen. Laurentius jedoch widersetzte sich und wurde auf einem glühenden Eisenrost hingerichtet. Er starb als Märtyrer. Seit dem fallen immer im August die heißen Tränen vom Himmel.

Wollen Sie mehr über Meteore wissen oder sogar Fotos von den Perseiden machen? Wir haben interessante Produkte im Programm, mit denen Ihre Beobachtung zum Erfolg wird. Folgen Sie einfach den Links:

    Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viel Freude beim Beobachten!

    Omegon Apo 104 ED Triplet: Ein brillantes Fenster ins Universum

    4. August 2015, Marcus Schenk


    Der neue 104/650mm Ed Triplet Apochromat ist das Flagschiff von Omegon. Nicht in puncto Größe, sondern in puncto Brillanz und Schärfe. Nun gibt es bereits viele Apochromaten mit einem Triplet Objektiv, also eine Zusammenstellung aus drei Linsen. Dabei besteht eine der Linsen in der Regel aus Sonderglas – zusammen ergibt sich eine möglichst farbreine Abbildung.

    Omegon 104650 ED Triplet

    Der Omegon Apo 104mm ED Triplet auf einer Atlux Montierung mit den Atik Kameras 414ES und Titan.

    Was macht der neue Omegon 104mm Apochromat anders?

    Er nutzt nicht nur eines, sondern gleich zwei Sondergläser (FPL-51 und FPL-53). Durch eine kluge Konstruktion erreichten die Designer eine noch bessere Farbkorrektur mit herausragender Brillanz und das bei einer sehr kurzen Brennweite von nur 650mm. Das macht diesen Refraktor nicht nur zu einem kontraststarken Gerät, sondern auch zu einem Talent für High-End Astrofotografie. Besonders bei Sternfeldaufnahmen ist dieses Teleskop enorm leistungsstark.

    Der Praxistest:

    Wie zeigt sich das First Light mit diesem Refraktor? Finden wir es heraus! Unser Kollege Carlos Malagon testete den neuen Apochromaten unter spanischem Himmel. Der Apo wurde auf einer Atlux Montierung von Vixen (ähnliches Modell hier) montiert und mit einem Omegon Modul Finder als Mini-Guide Teleskop ausgerüstet.

    Die Ausrüstung:
    •    Vixen Atlux
    •    Omegon Apochromat 104/650 ED Triplet
    •    Guidescope: Omegon Modul Finder
    •    Kamera: Atik414ES
    •    Guidekamera: Atik Titan mono

    Ganz nebenbei: Der Modul-Finder als kleines “Kontrollteleskop” ist eine geniale Methode Astrofotografie zu betreiben, wenn Ihr Teleskop kein großes Leitrohr mehr trägt.

    Testaufnahme Antenne

    Die Testaufnahme der Antenne

    Sehen Sie irgendwelche Farbfehler in dem folgenden Testbild? Wir können hier keine erkennen. Es ist sinnvoll eine Antenne oder etwas Ähnliches für einen ersten Optiktest zu verwenden. Am Rand der Metallteile, dort wo die Sonne sich spiegelt, erkennt man gnadenlos die Farbschwächen einer Optik. Unser 104mm Apochromat zeigt jedoch keine Spur von Farbe. Ein gutes Zeichen für Brillanz und Kontrast.

    PHD Guiding

    Astroart

    Astroart 5.0

    Fotografiert wurde mit dieser Ausrüstung der Planetarische Nebel M57 und für das Guding wurde das beliebte Programm PHD Guiding verwendet. Als Aufnahmesoftware kam Astroart 5.0 zum Einsatz. Das erste Ergebnis kann sich sehen lassen! Der Ringnebel wurde mit der Atik 414ES 300 Sekunden lang belichtet. Die Sterne sind perfekt rund über das gesamte Bildfeld.

    Der Ringnebel M57 im Sternbild Leier + Flattener

    Sie interessieren sich für den Omegon Apo 104/650 ED Triplet (auch mit Field Flattener) und wollen mehr wissen? Dann rufen Sie uns doch einfach an oder schreiben eine Email. Unsere Berater freuen sich auf Sie!

    Infografik Himmelsfahrplan: Die 10 besten Beobachtungstipps für das zweite Halbjahr

    14. Juli 2015, Marcus Schenk


    Wissen Sie schon, welche astronomischen Ereignisse Sie dieses Jahr nicht verpassen sollten? Es ist garnicht so einfach den Überblick zu behalten. Schwupps – schon hat man etwas Interessantes verpasst. In der zweiten Jahreshälfte gibt es einige Beobachtungs-Highlights. Für einen schnellen Überblick haben wir für Sie eine Infografik erstellt.

    Infografik als PDF-Datei:

    Hier erhalten Sie einen Link zum Download der PDF-Datei: Infografik_Himmelsfahrplan

    Wenn Sie die Infografik auch veröffentlichen und in Ihre Website einbinden wollen, benutzen Sie einfach den folgenden Code:

    <a href=”http://universe2go.com/de/”><img src=”http://nimax-img.de/images/cmscontent/blogs/de/Infografik_Himmelsfahrplan.jpg” alt=”Infografik: Himmelsereignisse 2015″ width=”800px” border=”0″ /></a>

    07.02.2016
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