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Archiv für April 2020

Das macht einen guten Planetenglobus aus

27. April 2020, Betty Lux

Astronomische Globen, also Modelle von Planeten oder dem Sternenhimmel selbst, begeistern unsere Kunden in aller Welt. Doch was macht eigentlich einen guten Planetenglobus aus? Wir haben zusammengefasst, worauf Sie achten sollten.

1. Aktuelle Satellitendaten

Am wichtigsten für heutige Planetengloben ist eine möglichst aktuelle Kartographie des hergestellten Modells. Mit Hilfe von Satellitenaufnahmen ist es möglich, hochauflösende Bilder auch von weit entfernten Planeten und Monden anzufertigen. Derzeit befinden sich übrigens mehr als 1.400 aktive Satelliten im Weltall – eine unglaubliche Zahl! Die Aufnahmen dieser Satelliten bilden die Grundlage für die Kartographen unserer Globenlieferanten. Und je mehr Bilder veröffentlicht werden, desto besser wird natürlich auch die Darstellung des Modells.

Eine gute Kartographie stellt also auch bei entfernten Planeten möglichst viele Details dar. Das Bild sollte dabei scharf sein, so dass auch kleinste Krater oder gar Gebirge in einer guten Auflösung abgebildet werden. Andererseits sollte ein Kartograph auch nichts dazuerfinden, falls die Satellitendaten unvollständig sind. So gibt es beispielsweise beim Sky Publishing Mini-Globus Pluto „schwarze Stellen“, weil es schlicht noch nicht ausreichend gute Bilder von allen Seiten des Zwergplaneten gibt.

Kosmos Verlag Tag-und-Nacht-Globus

2. Globen mit dem gewissen Extra

Gute Planetengloben oder solchen mit Abbildungen unseres Sternenhimmels verfügen zudem über viele Sonderfunktionen. So hat sich der Lieferant AstroReality auf Globen mit Augmented Reality spezialisiert. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen sozusagen, eigene Spaziergänge im All zu unternehmen!

AstroReality Reliefglobus LUNAR Regular

Wir haben auch Planetengloben im Programm, die ruhig auf dem Schreibtisch vor sich hin schweben können. Und speziell für Kinder ist beispielsweise im Kosmos-Verlag ein Tag-und-Nacht-Globus erschienen, der sich ideal als Nachtlicht nutzen lässt.

Oder darf es etwas ausgefallener sein? Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die handkaschierten Modelle, zum Beispiel den Jupitermond Europa, hergestellt vom Columbus Verlag in Krauchenwies. Dort werden noch einzelne Kartographie-Segmente per Hand auf die Acrylglaskugel aufgetragen. Diese gestochen scharfe, wunderschöne Qualität im Kartenbild finden Sie so kein zweites Mal.

Columbus Globus Jupitermond Europa

3. Welche Größe darf es sein?

Natürlich kommt es auch darauf an, welchen Durchmesser Ihr Globus haben soll. Unsere Planetengloben reichen aktuell von einer Mini-Variante von ca. 20cm Durchmesser bis hin zu großen Modellen von ca. 51cm! Die Bandbreite ist also enorm. Dabei spielt natürlich auch der Preisfaktor eine Rolle – klicken Sie sich gerne einmal durch unser Sortiment. Wir haben für alle den passenden Planetenglobus!

Die 10 schönsten Fernglas-Objekte am Frühlingshimmel

24. April 2020, Marcus Schenk

Wenn wir jetzt in den Abendstunden zum Himmel blicken, sehen wir die Wintersternbilder langsam verschwinden. Wenn es dunkel wird, ist der Orion fast schon komplett untergegangen. Doch von Osten nähert sich der Frühlingsbote Löwe: Mit dem neuen Akt treten auch neue Darsteller auf die Bühne. Wie wäre es mit einer kleinen Nachtwanderung zu den schönsten Fernglas-Objekten am Frühlingshimmel? In unserem neuen Beitrag erfahren, welche Beobachtungen sich lohnen.

Astroshop Online-Magazin Monasthema

Das Frühjahr der Kometen: Mit diesen Produkten entdecken Sie die Schweifsterne

23. April 2020, Marcus Schenk

In den letzten Wochen konnten wir uns über zu wenige Kometen nicht beklagen. Im Gegenteil: Gleich mehrere Kometen sind auf dem Weg durch das Sonnensystem. Vor kurzem haben wir einen Blick auf Komet C/2019 Y4 ATLAS geworfen, dessen Kern jedoch auseinandergebrochen ist. Kometen sind unberechenbar und können uns jederzeit überraschen. Positiv oder negativ, je nachdem. Derzeit wandern noch andere Vagabunden durch das Sonnensystem: Komet C/2017 T2 Panstarrs, Komet C/2020 F8 SWAN und C/2019 Y1 ATLAS. Nach ATLAS Y4 sind sie unsere neue Hoffnung am Himmel. 

Diese Kometen sind mit Teleskopen oder bei dunklem Himmel mit einem Fernglas zu beobachten. Derzeit hat der Komet C/2019 Y4 ATLAS nach Einschätzung unserer Astrokollegen eine Helligkeit von deutlich weniger als 9 mag. Dafür ist Komet C/2017 T2 Panstarrs heller, aktuell bei 8 mag und zeigt eine schöne runde Koma. C/2020 F8 SWAN wird ab Mitte Mai ein interessanter Komet und klettert vom Perseus in das Sternbild Fuhrmann – man geht von einer Helligkeit von etwa 5 mag aus. Okay, Sie können die Kometen also grundsätzlich sehen, aber welche Instrumente eignen sich am besten für eine Beobachtung? Wir haben einige Produkte für Sie zusammengestellt.

Übrigens: Weiter unten finden Sie zwei Aufsuchkarten.

Komet Atlas Y4

Der sich auflösende Komet Atlas Y4 ist leider zerbrochen und schleppt seine Trümmerstücke hinter sich her.

 

 

Nightstar Fernglas 15×70

Großfernglas light: Es ist eines der kleinsten Großferngläser, aber auch eines der Leichtesten. Mit 70mm Objektivöffnung sammelt es ordentlich Licht und Sie können selbst unter einem moderaten Himmel stellare Objekte mit 10 mag Helligkeit erkennen. Derzeit liegt viel Hoffnung auf C/2020 F8 SWAN, der bei seiner Entdeckung 8mag hatte und der – falls die Vorhersagen optimal laufen – recht hell werden könnte und vielleicht sogar mit dem bloßen Auge erkennbar wird. Auch wenn er etwas hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte dieses Fernglas ihn sichtbar darstellen. Eine sehr hochwertige Alternative zu diesem Fernglas ist das Omegon Argus 16×70.

Generell gilt: Benutzen Sie bei Großferngläsern immer ein Stativ, dadurch genießen Sie den Himmel mit einem wesentlich ruhigeren Blick und die Arme haben keine Chance schwer zu werden.

Omegon Fernglas Nightstar 15x70

Omegon Fernglas Nightstar 15×70

 

Nightstar 20×80

Das Nightstar 20×80 ist der Bestseller und Klassiker unter den Großferngläsern. Es sammelt 130 Mal mehr Licht als das bloße Auge und mit der 20-fachen Vergrößerung können Sie schon viele offene Sternhaufen und Nebel wunderbar beobachten. Für die Kometenbeobachtung ist es das Allround-Fernglas.

Omegon Fernglas Nightstar 20x80

Omegon Fernglas Nightstar 20×80

 

Nightstar 25×100

Noch mehr Licht? Das bietet das Nightstar 25×100. Sie dringen richtig tief in den Weltraum ein und selbst schwache Objekte erkennen Sie nun sicher. Viele Hardcore-Kometenbeobachter schwören auf die Lichtstärke des Nightstar 25×100. Außerdem ist es deutlich wendiger und schneller einsatzbereit als ein großes Teleskop. 

Omegon Fernglas Nighstar 25x100

Omegon Fernglas Nightstar 25×100

 

Carbonstativ Omegon PRO 32

Wenn es um die Beobachtung mit dem Fernglas geht, dann brauchen Sie unbedingt ein gutes Stativ. Aber wie stabil muss es sein? Die einfache Antwort: Es kann nicht stabil genug sein. Je stabiler, desto schöner wird Ihr Beobachtungserlebnis. Das Carbonstativ Omegon Pro 32 ist eine Klasse Kombination mit einem Großfernglas. Aus hochwertigem Carbon und Beine mit 32mm Querschnitt: Das macht das Stativ ultrastabil aber auch ultraleicht. Noch größer und für schwerere Instrumente bietet sich ein 40mm Carbonstativ an.

Omegon Carbonstativ mit Kugelkopf

Omegon Carbonstativ mit Kugelkopf

 

Titania 600

Soll es etwas günstiger sein? Das verstehen wir gut. Das preiswerte Omegon Titania 600 Stativ mit Panoramakopf leistet ebenfalls gute Dienste. In Kombination mit dem Nightstar 16×70 oder Nightstar 20×80 sind sie ein Dreamteam für die Kometenbeobachtung. 

Omegon Dreibeinstativ Titania 600 mit Panoramakopf

Omegon Dreibeinstativ Titania 600 mit Panoramakopf

 

 

MiniTrack LX3

Ein eigenes Foto vom Kometen, bevor er wieder in den tiefen des Sonnensystems verschwindet? Eine kleine Aufnahme fürs Erinnerungsalbum. Wäre das nicht fantastisch? Das geht wunderbar mit der Omegon MiniTrack LX3. Diese Mini-Montierung ist inzwischen ein kleiner Star, weil damit endlich ohne großen Aufwand heiß ersehnte Weitfeld-Astroaufnahmen gelingen. Hinstellen, aufziehen und loslegen. So einfach können Sie auch Aufnahmen von Kometen erstellen.

MiniTrack LX3

Mini-Montierung MiniTrack LX3 für die Widefield-Fotografie

 

130 Meade Lightbridge

Kompakte Teleskope haben einen Vorteil: Sie sind sofort einsatzbereit für die Beobachtung und perfekt für einen schnellen Blick zum Himmel. Und natürlich auch super wenn es auf eine Reise geht. Das Meade Lightbridge 130/650 ist ein kleines Teleskop auf einer Mini-Dobson-Montierung. Beobachten macht damit viel Spaß.

Meade Dobson Teleskop 130/650 LightBridge

Das Mini-Lightbridge-Dobson-Teleskop mit 130mm Öffnung

 

 

8“ Dobson 

Falls der Komet am Himmel schwächelt, brauchen Sie am besten eine größere Öffnung. Je mehr, desto besser. Mit einem Teleskop ab 200mm Öffnung können Sie auch schwächere Kometen beobachten. Und natürlich auch wunderbar den Deep-Sky-Himmel erforschen. Mit dem Omegon 8“ ProDob macht das viel Spaß. Mit dem Deluxe-Friktionsystem führen Sie jedes Objekt butterweich nach, auch bei höheren Vergrößerungen. Natürlich gibt es auch das noch lichtstärkere Modell ProDob N 254/1200. 

 

Omegon Dobson Teleskop ProDob 203/1200

Das 8″ Pro-Dobson Teleskop mit besserer Friktion

 

 

Und hier nun die aktuellen Aufsuchkarten für die Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs. 

Aufsuchkarte Kometen1

Eine Aufsuchkarte der Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs (zum Vergrößern anklicken)

 

 

Detaillierte Aufsuchkarte der Kometen C/2019 Y4 ATLAS und C/2017 T2 Panstarrs (zum Vergrößern anklicken)

 

Hier können Sie sich die beiden Aufsuchkarten als PDF herunterladen: Aufsuchkarten_Kometen_ATLASundPanstarrs.

Wir hoffen auf eine gute oder sehr gute Entwicklung eines Kometen und wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung.

Astronomische Handbücher zum Sonderpreis!

21. April 2020, Stefan Taube

Der Verlag Oculum bietet zwei richtig dicke Bücher zur Astronomie, die sich bereits seit Jahren sehr bewährt haben. Für diese beiden Handbücher hat der Verlag den Preis stark gesenkt! Sie erhalten das Handbuch Astronomie und das Handbuch Astrofotografie jetzt für jeweils nur 29,90 Euro. Sie sparen 40,- Euro gegenüber dem früheren Preis!

 

Handbuch Astronomie

Oculum Handbuch AstronomieDie Astronomie gilt als die älteste Wissenschaft – und als eines der spannendsten Hobbys. Das umfangreiche heutige Wissen wird im Handbuch Astronomie  zusammengefasst: Von der Entstehung der Sterne bis zu ihrem Vergehen, vom heimischen Sonnensystem bis zu den Erkenntnissen der Kosmologie reicht der inhaltliche Bogen. So entsteht ein detailliertes Gesamtbild des Wissens, das die Astronomie heute bietet – aufbereitet für Sternfreunde, und solche die es werden wollen.

Das Handbuch Astronomie ist eines der umfangreichsten Kompendien zur Astronomie überhaupt. Es vermittelt Grundlagenwissen zu Sonne, Mond und Sternen in wissenschaftlicher Genauigkeit, ohne durch zu viel Detail zu überfordern. Die zahlreichen Grafiken und Abbildungen lassen die Zusammenhänge leicht nachvollziehen.

 

Praxis- und Surftipps weisen über das gedruckte Buch hinaus und geben dem Benutzer eine einzigartige Perspektive auf unseren Kosmos, und was wir heute von ihm wissen.

 

Handbuch Astrofotografie

Oculum Handbuch AstrofotografieDie rasante Entwicklung der digitalen Technik hat aufregende neue Betätigungsfelder erschlossen. Ausgefeilte digitale Aufnahme- und Bearbeitungsmethoden lassen auch die bekannten Himmelsobjekte wortwörtlich »im neuen Licht« erstrahlen. Seit einigen Jahren erobern digitale Spiegelreflexkameras die Astronomie und ermöglichen auch mit schmalem Geldbeutel einen erfolgreichen Einstieg in die digitale Astrofotografie.

Das Handbuch Astrofotografie ist das bisher umfangreichste Kompendium zur Astrofotografie in deutscher Sprache. Es vermittelt die Grundlagen zu Kameras, Optik und Montierung auf dem neuesten Stand. Wesentlicher Teil ist eine fundierte Anleitung der Aufnahmetechnik und Bildbearbeitung. Gerade der angehende Astrofotograf erhält anhand zahlreicher Praxisbeispiele wertvolle Hinweise, wie man mit verhältnismäßig einfachen Mitteln die Aufnahmetechnik optimieren und das Beste aus seinen Aufnahmen herausholen kann.

Die meisten der im Buch vorgestellten Verfahren lassen sich auch auf Aufnahmen mit professionellen astronomischen CCD-Kameras anwenden.

 

Die beiden Handbücher liefern das notwendige Wissen für Hobby-Astronomen. Sie erhalten sie versandkostenfrei innerhalb Deutschlands, so wie alle anderen Bücher auch.

MiniTrack mit Polhöhenwiege: So gehen Fotos noch einfacher.

20. April 2020, Marcus Schenk

Sind Sie schon seit Monaten begeistert, dass Ihre MiniTrack schöne Fotos vom Sternenhimmel zaubert? Oder haben Sie sich schon öfter dabei erwischt, dass auch Sie solche Fotos machen wollen?

Heute wollen wir Ihnen eine Kombination vorstellen, mit deren Hilfe alles noch besser funktioniert.

MiniTrack mit Polhöhenwiege

Ein Beispielaufbau für professionellere Fotos: Die Omegon MiniTrack mit einer Kamera und Polsucherfernrohr auf der neuen Polhöhenwiege.

 

Stellen Sie sich vor: Es ist dunkel, nur schemenhaft erkennen Sie Ihre MiniTrack und Sie knien vor Ihrem Stativ, um sie einzunorden. Doch das ist, wie soll man sagen, ein Geduldsspiel. Schließlich müssen Sie den Kugelkopf auf den Himmelspol einnorden. Puhh. Wenn Ihnen da mal bei Minus 5 Grad nicht der Schweiß ausbricht.
Geht das irgendwie einfacher? Mit mehr Sicherheit? Vielleicht so, wie man das von großen Montierungen gewohnt ist?

Eine clevere Idee: Jetzt auch für die MiniTrack.

Ob Sie eine MiniTrack LX2, eine LX3 oder die Variante für Nord und Süd besitzen: In Kombination mit der kleinen Omegon Polhöhenwiege gelingt die Einstellung auf den Himmelsnordpol noch präziser. Über Justageschrauben für den Azimut und die Polhöhe stellen Sie den benötigten Winkel exakt und aufs Grad genau ein. Damit arbeiten Sie mit Ihrer MiniTrack so selbstverständlich wie mit jeder großen Montierung. Durch die genauere Einstellung gelingen Ihnen Aufnahmen mit weniger Fehlern. Das ist in der Tat eine clevere Erweiterung, auf die schon viele gewartet haben.

 

Wie montieren Sie Ihre MiniTrack?

Es ist einfach: Die Polhöhenwiege passt über ein 3/8“ Gewinde auf Ihr Fotostativ. Eine eingebaute Wasserwaage zeigt Ihnen, ob Sie eine gerade Aufstellung erreicht haben. Ihre MiniTrack befestigen Sie simpel mit einer Prismenschiene im üblichen Vixen-Style. Wie gewohnt ist Ihre Montierung damit in sekundenschnelle montiert und anschließend wieder verstaut.
Sie haben keine MiniTrack, sondern ein Modell eines anderen Herstellers? Natürlich können Sie auch eine andere Mini-Reisemontierung auf der Polhöhenwiege verwenden.

Sind Sie auch von der Idee begeistert noch genauere und schönere Aufnahmen mit Hilfe Ihrer MiniTrack zu zaubern? Dann werfen Sie einen Blick auf die Omegon Polhöhenwiege.

Endlich da! Das Unistellar eVscope ist jetzt lieferbar.

17. April 2020, Elias Erdnüß

Das Unistellar eVscope ist ein computergestütztes Newton-Teleskop auf azimutaler GoTo-Montierung.

 

Nach jahrelanger Entwicklung ist das mit Spannung erwartete eVscope des französischen Startup-Unternehmens Unistellar jetzt endlich lieferbar! Während es bisher nur für frühe Unterstützer der erfolgreichen Kickstarter Kampagne erhältlich war, können es jetzt auch Sie regulär im Astroshop erwerben.

Das eVscope vereinfacht die Bedienung und erweitert die Funktionalität eines klassischen Teleskops. Der Einstieg in das faszinierende Hobby der Astronomie wird dabei so einfach wie möglich gemacht.

 

Dank Live-Stacking zeigt das eVscope Strukturen und Farben in Nebeln und Galaxien.

 

Anders als bei einem klassischen Teleskop wird die Abbildung der Optik nicht direkt betrachtet, sondern von einem hochempfindlichen Sensor aufgenommen. Das Bild wird dann von einem integrierten Computer verarbeitet, und mittels kontrastreichem OLED-Bildschirms durch ein Okular in das Auge des Beobachters projiziert. Das Teleskop kann Licht über längere Zeiträume sammeln (Live-Stacking) und das Abbild so aufbereiten, dass Strukturen und Farben von lichtschwachen Nebeln und Galaxien deutlich erkennbar werden! Mit rein optischen Teleskopen in dieser Größenordnung bleiben diese Details üblicherweise unsichtbar.

 

Beim eVscope nimmt ein Sensor den Nachhimmel auf. Betrachtet wird das Bild vom Smartphone oder über einen kontrastreichen OLED Display (Live Projection System).

 

Der zwischengeschaltete integrierte Computer macht außerdem die Bedienung des eVscope kinderleicht: Anhand der sichtbaren Sterne errechnet das Teleskop seine exakte Position (Plate-Solving). Die eingebauten Motoren können so jedes gewünschte Beobachtungsziel exakt anfahren. Im Gegensatz zu herkömmlichen GoTo-Teleskopen bleibt Ihnen also die umständliche Eingabe von GPS-Koordinaten und Uhrzeit sowie ein für Einsteiger durchaus verwirrendes Star-Alignment erspart. Einfach anschalten und loslegen!

Die Kontrolle über das eVscope haben Sie mittels App von Ihrem Smartphone. Mehr Informationen finden Sie hier!

Der astronomische Bücherfrühling

14. April 2020, Stefan Taube

Noch nie war ein gutes Buch so wertvoll, wie in diesen Tagen. Wir stellen Ihnen vier neue Bücher zum Thema Astronomie vor, mit denen Sie die Tage der Isolation sinnvoll verbringen können.

Govert Schilling: Sternenbilder, Kosmos-Verlag

 

Kosmos Sternenbilder

Die uns vertrauten Sternbilder und die moderne astronomische Forschung werden in diesem Buch einzigartig kombiniert. Die 88 Sternbilder sind Ausgangspunkte für Geschichten aus der modernen Sternenkunde: Sei es das erste nachgewiesene Schwarze Loch im Sternbild Schwan, der erste Gammastrahlenblitz im Orion oder die Grenze des sichtbaren Universums im Sternbild Großer Bär.

Der sehr schön gestaltete Band verbindet so Naturkunde und Naturwissenschaft!

 

Bernd Koch, Stefan Korth: Die Messier-Objekte, Kosmos-Verlag

 

Kosmos Messier Objekte

Die 110 Messier-Objekte sind bis heute sehr beliebte Ziele für Hobbyastronomen. Darunter befinden sich Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien.

Die Autoren beschreiben jedes dieser Himmelsobjekte und bieten darüber hinaus praktische Karten und wertvollen Tipps für eine erfolgreiche Beobachtung. Die Aufnahmen der Autoren bieten eine gute Referenz für angehende Astrofotografen.

 

Karl Urban (Hrsg): Der Mond, Springer-Verlag

 

Springer Mond

Dieser Band bietet über zwanzig Artikel, die unter anderem in Sterne und Weltraum, Neue Züricher Zeitung und Wissenschaft im Brennpunkt (DLF) erschienen sind. Ihr gemeinsames Thema ist unser kosmischer Begleiter. Kommen Sie mit diesem Buch dem Erdtrabanten näher: Wie sehen wir den Mond heute? Was wissen wir über Entstehung und Aufbau? Hat der Mond einen flüssigen Kern? Was bleibt vom Apollo-Programm und warum läuft aktuell ein neues Rennen zum Mond?

 

Michael Moltenbrey: Ausflug ins äußere Sonnensystem, Springer-Verlag

 

Springer Ausflug
Die gewaltigen Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind viel weiter entfernt als der Mond. Der Autor stellt die Gasriesen und ihre Welt vor. Ihnen begegnen Ringe, Eismonde, Zwergplaneten, Trojaner und Zentauren, Planet X, Puck, Io und vieles mehr.

Entdeckungsgeschichten, physikalische Eigenschaften, das Innere der Planeten, ihre Atmosphären und Ringsysteme werden verständlich und kurzweilig präsentiert.

 

Florian Nebel: Die Besiedelung des Mars, Motorbuch-Verlag

 

Motorbuch Mars

Der Mars beflügelt seit jeher unsere Fantasie, immerhin verfügt er über eine Atmosphäre, die ihn langfristig bewohnbar machen könnte. Doch eine Kolonialisierung ist schwierig: Bis zum Mars ist es mehr als ein Katzensprung. Astronauten müssten sich dort entsprechend permanent einrichten.

Florian Nebel beleuchtet diesen spannenden Themenkomplex, angefangen von einem historischen Abriss über die verfügbare Technik und dem Alltag auf dem Mars bis hin zur Zeit- und Kostenberechnung sowie dem zu erwartenden Nutzen einer Mars-Mission.

 

Übrigens: Wir liefern alle Bücher innerhalb Deutschlands versandkostenfrei!

Ostern Zuhause: 10 Astro- und Naturprodukte, die Ihren Kindern Spaß und Spannung bieten

3. April 2020, Marcus Schenk

Die Nerven liegen blank. Arbeit Zuhause, Kinder Zuhause und Ostern allein. In diesen Zeiten verändert sich unser Leben. Wir erleben Dinge, die wir früher niemals für möglichgehalten hätten. Unsere Mitarbeiter bei Astroshop durchleben das gleiche wie Abertausend im Land.

Auch über Ostern heißt es: Zuhause bleiben. Vielen wird es schwerfallen, ihre Familien und Angehörigen nicht wie gewohnt zu sehen. Und die Kinder können oft nicht nach draußen. Wie können Sie Ihren Nachwuchs beschäftigen und ihnen das Osterfest so angenehm wie möglich machen?

Mit diesen 10 Produktideen werden sie zu echten Astrofans. Und lernen ganz nebenbei eine Menge über das Universum.

1. Ein Teleskop selbst bauen

Normalerweise kauft man ein Teleskop, aber eines selbst bauen? Ist das nicht viel zu kompliziert? Nein. Denn dieser Bausatz macht es kinderleicht. 

Sie bauen mit Ihren Kindern das Galileo-Teleskop nach. Außen Karton, aber innen mit echten Linsen und einer 12-fachen Vergrößerung. Und wenn Sie damit Beobachten, dann erleben Sie, wie einst Galileo den Himmel gesehen hat. 

Das Galileo-Teleskop

Das Galileo-Teleskop von Sunwatch

 

2. Mit einer Sternkarte den Himmel erforschen

Viele Menschen blicken heute zum Himmel, doch sie kennen die Sternbilder nicht. Geben Sie Ihren Kindern ein Naturerlebnis, das heute nicht mehr jeder bekommt: den echten Sternenhimmel. Aber wie findet man sich da oben zurecht? 

Mit „Meiner ersten Sternkarte“ vom Kosmos-Verlag. Es ist eine drehbare und nachtleuchtende Sternkarte, die für jeden Zeitpunkt im Jahr die aktuellen und wichtigsten Sternbilder anzeigt. Vorteil: Kleine und unscheinbare Sternbilder stören nicht. So lernen Ihre Kinder schon am ersten Abend die hellsten Sternfiguren kennen. Und am nächsten Abend können sie damit die Erwachsenen beeindrucken.

Übrigens: Eine tolle Ergänzung zu diesem Geschenk ist das Kinderbuch „Welcher Stern ist das?“

 

Sternkarte für Kinder

Eine Sternkarte für Kinder

 

3. Den Mond beobachten und dann mit ins Bett nehmen

Echte Astrokinder finden den Mond mindestens so toll wie eine Kissenschlacht. Wie wäre es am Abend den Mond zu beobachten und ihn anschließend mit ins Bett zu nehmen? Der Dorling Kindersly Mond aus Plüsch kuschelt sich nach einem aufregenden Beobachtungsabend gerne mit unter die warme Decke.

Übrigens: Es gibt nicht nur den Mond, sondern auch die Sonne, die Planeten oder einen goldigen Polarstern als „Celestial Buddy“

Mond Celestial Buddy

Der Mond aus Plüsch für Weltraum-Fans

 

4. Mit einem Atlas das Universum erkunden

Wow. So groß ist das Weltall? Was gibt es noch alles und wie weit ist es bis zum Saturn? Der „Mein Grosser Weltraumatlas“ für Kinder zeigt auf 126 Seiten, was es dort oben Spannendes zu entdecken gibt. Mit tollen Grafiken und einem Vorwort von Prof. Harald Lesch.

Mein Großer Weltraumatlas vom Kosmos Verlag

Weltraumatlas für Kinder

 

 

5. Selbst Mondkrater und Planeten entdecken

Mit dem ersten tollen Teleskop selbst den Himmel erforschen. Für viele astrobegeisterte Kinder ein Traum. Wie werden wohl die Mondkrater aussehen? Und kann ich den Ring des Saturns sehen? Wir verraten ein kleines Geheimnis: sehr gut sogar.

Mit dem Meade Lightbridge Dobson Teleskop 130/650 oder mit dem kleinen Bruder Meade Lightbridge Dobson Teleskop Mini 82 reist die ganze Familie mit den Augen in den Sternenhimmel. 

Dobson Teleskop

Meade Dobson Teleskop N 130/650 LightBridge Mini 130 DOB

 

6. Mit dem ersten Fernglas auf den Mond schauen

Wohnt auf dem Mond tatsächlich ein Hase? Wenn man mit dem bloßen Auge auf die Mare blickt, kann man ihn tatsächlich mit etwas Fantasie erkennen. 

Ein kleines Fernglas zeigt, was wirklich auf dem Mond los ist. Die Ferngläser Omegon Pocketstar 8×21 und 10×25 zeigen erste Krater und die echte Struktur der Mondmeere. Toller Zusatz: Die Pocket Serie holen auch die Vögel im Garten näher ans Auge.

Kompaktes Fernglas

Pocketstar 10×25

 

7. Den Sternenhimmel an der Zimmerdecke

Das Kinderzimmer in eine Sternenbasis im Weltraum verwandeln. Wenn es dunkel ist, und nur die Sterne an der Zimmerdecke leuchten, dann fühlt sich jedes Kind, wie ein Raumfahrer auf großer Tour zu den Sternen. 

Das Omegon Star Theater ist ein Mini-Planetarium mit Spielcharakter und eine kleine Astro-Nachtlampe, die einen in die Nacht begleitet. Großer Vorteil: Weitere Motivscheiben sind separat erhältlich. Damit bleiben die Sterne immer interessant.

Star Theater Pro Planetarium

Mini-Planetarium, das die Sterne an die Decke beamt

 

8. Leuchtende Planeten und Sterne über dem Bett

Bisher gab es nur nachtleuchtende Sterne, doch jetzt gibt es auch das ganze Sonnensystem und die interessantesten Planeten. Die „Glow in the dark“-Planeten sind der Renner in jedem Kinderzimmer und ein prima Ostergeschenk für Omas, Opas, Onkel und Tanten, auch wenn sie gerade nicht persönlich da sein dürfen.

 

Glow in the dark Planet

Glow in the dark Planet

 

9. Auf Kopernikus Spuren

Viel Zeit mit Ihren Kindern verbringen und Spaß haben. Dafür ist das Kopernikus Planetarium das Richtige. Sie bauen das Sonnensystem nach und bekommen ein kleines mechanisches Wunderwerk aus Karton. Es ist faszinierend, wenn die Sonne leuchtet, die Planeten sich drehen und man erfährt, wie eine Sonnenfinsternis entsteht.

 

Astro Media Kopernikus Planetarium

Astro Media Kopernikus Planetarium

 

 

10. Ein Blick in die Natur

Wollen Sie für Ihre Kinder auch ein paar Ideen, die nichts mit Astronomie zu tun haben? Gerade im Frühling macht es Spaß, die Vogelwelt zu erkunden. Mit dem Buki Vögel-Observatorium kommen die gefiederten Freunde in den Garten. Das Set enthält eine Futterstation, ein Monokular, eine Meisen-Vogelpfeife und ein Booklet, um die Vögel zu bestimmen. Viel Spaß bringt auch der Klangverstärker für Vogelstimmen. Ob Astronomie oder Natur: Passend dazu ist immer ein schönes und hochwertiges Fernglas, mit dem Ihre Kinder lange Spaß haben können, wie das Omegon Fernglas Talron HD 10×26 oder das Omegon Monokular 10×25.

Buki Vögelobservatorium

Buki Vögelobservatorium

Trotz Corona und Ausgangbeschränkungen wünschen wir Ihnen ein frohes Osterfest und eine gute Zeit. Bleiben Sie gesund.

 

Venus trifft auf Plejaden

3. April 2020, Jan Ströher

Die Venus ist bereits während der vergangenen Wochen nach Sonnenuntergang sehr schön zu sehen gewesen. Sie wird den Abendhimmel durch ihre scheinbare Helligkeit von derzeit -4.6mag und die hohe Position bis Ende April weiterhin dominieren. Aktuell kann man unseren Nachbarplaneten im Sternbild Stier (Taurus) finden und dabei eine tolle Begegnung beobachten: Venus bei den Plejaden (M45).

Der offene Sternhaufen der Plejaden, oder „M45“ im Messier-Katalog, ist seit der Antike auch als „Siebengestirn“ bekannt und ein wunderbares Objekt für ein Fernglas. Auch der Anblick im Teleskop durch ein 2-Zoll Weitwinkel-Okular ist ein Genuss. Hier tummeln sich Dutzende helle junge Sterne, die in blaue Reflexionsnebel eingebettet sind. Die hellsten Sterne können wir unter guten Himmelsbedingungen schon mit dem bloßen Auge sehen. Faktisch besteht dieser Sternhaufen sogar aus etwa 1200 Einzelsternen!

Eigentlich ein typisches Beobachtungsobjekt für den Herbst/Winter, so sind die Plejaden aber derzeit gerade noch einige Stunden zu Beginn der Nacht im Westen sichtbar. Die Venus – aktuell mit 46% beleuchteter Phasengestalt – gesellt sich ab circa 21:30 Uhr MESZ zu den ‚Sieben Schwestern‘, durchläuft den Sternhaufen am 03. April und verschwindet dann gegen 0:30 Uhr MESZ unter dem nordwestlichen Horizont.

Die Venus unterhalb der Plejaden am 01. April 2020 (Foto von Bernd Gährken)

Nutzen Sie das schöne Frühlingswetter

Die momentane Wetterlage erlaubt in den meisten Regionen Deutschlands eine ungestörte Beobachtung dieser seltenen Begegnung. Sowohl die strahlend helle Venus, als auch die Plejaden, sind sehr leicht aufzufinden – zur eindeutigen Identifizierung können Sie natürlich auch eine Sternkarte benutzen. Mit Hilfe eines Fernglases oder Teleskops werden Sie einen tollen Anblick erleben, der sich in absehbarer Zeit so schnell nicht wiederholen wird. Und in der aktuellen Lage gilt: Eine astronomische Beobachtung können Sie auch alleine aus Ihrem Garten, von der Terrasse oder dem Balkon aus durchführen – so begegnen Sie keinen anderen Menschen, sondern nur der Venus und den Plejaden…

Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei diesem Ereignis!

26.10.2020
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