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Posts mit Stichwort 'astrokamera'

Aktion: ZWO ASI Kameras im Angebot bis Jahresende!

29. November 2018, Elias Erdnüß

Passend zur Weihnachtszeit gibt es umfangreiche Rabatte auf viele der äußerst begehrten ZWO ASI Kameras. Das ideale Geschenk für anspruchsvolle Astrofotografen! Stöbern Sie nach Ihrer Wunschkamera!

Besonders interessant: Die ASI 071 MC Pro! Hier sparen Sie 291€. Mit dem großen APS-C Sensor ist diese Kamera genau richtig, wenn Sie von einer DSLR-Kamera umsteigen wollen, ohne sich mit kleineren Chips abfinden zu müssen.

ZWO ASI 071MC Pro: Gekühlte Farbkamera mit APS-C Sensor.

Auch bei der ASI 1600 MM Pro sparen Sie über 10%. Wenn Sie eine hochempfindliche Mono-Kamera suchen, die perfekt zur Kombination mit L-RGB oder Linienfiltersets geeignet ist, haben Sie Ihr Weihnachtsgeschenk gefunden!

ZWO ASI 1600MM Pro: Gekühlte Mono-Kamera mit niedrigem Ausleserauschen.

ASI 290 Mini, der perfekte Autoguider, ist ebenfalls mehr als 15% günstiger! Schlagen Sie jetzt zu, wenn Sie sich noch längere Belichtungszeiten ohne Nachführfehler wünschen.

ZWO ASI 290MM Mini: Kompakte Guiding-Kamera.

Natürlich sind auch viele weitere Modelle im Angebot. Die Aktion endet am 31. Dezember 2018, verpassen Sie die Gelegenheit also nicht. Frohe Weihnachten von ZWO!

The Imaging Source stellt neue Astrokameras vor: Die Signature Serie.

5. Februar 2018, Elias Erdnüß

Wir führen ab jetzt die neue Signature Serie des Kamera-Herstellers The Imaging Source. Seit über 20 Jahren stellt dieses Unternehmen professionelle Kameras her, hauptsächlich allerdings für industrielle Anwendungen. Jedoch werden die Produkte der Firma auch gerne in medizinischen und wissenschaftlichen Bereichen eingesetzt. Die Kameras entsprechen damit einem überdurchschnittlichen Qualitätsstandard.

Im Jahr 2007 stellte The Imaging Source zum ersten mal eine Serie von Kameras vor, die speziell für astronomische Anwendungen konzipiert wurden. Schnell wurde der Hersteller unter Amateurastronomen und -astrofotografen bekannt und beliebt, da die produzierten Kameras von ausgezeichneter Qualität und sogar bezahlbar waren.

In den letzten Jahren wurde es im Astronomiebereich still um die Marke. Andere Hersteller traten in den Vordergrund und jedes Jahr stellen neue Produkte durch die rasante und kontinuierliche Verbesserung in der digitalen Kameratechnologien ältere Modelle in den Schatten. The Imaging Source produzierte fleißig weiter Astrokameras: Die bekannten NexImage und Skyris Modelle der Marke Celestron werden in Zusammenarbeit von beiden Unternehmen gefertigt.

Die neuen Kameras der „Signature Series“ sind durch ihr charakteristisches Gehäuse unverwechselbar.

Nun stellte The Imaging Source aber endlich wieder eine eigene Serie von Astrokameras vor! Die Signature Series zeichnet sich wieder durch hervorragende Robustheit aus, kein Wunder bei einem Hersteller der regelmäßig die hohen Qualitätsansprüche für industrielle Kunden erfüllen muss. Außerdem ist die Serie mit modernster CMOS Sensortechnologie ausgestattet. Die alte Weisheit, dass man nur CCD Sensoren in der Astronomie verwenden kann stimmt schon lange nicht mehr: Inzwischen zeichnen sich CMOS Sensoren durch schwaches Rauschen und eine sehr hohe Empfindlichkeit aus, sodass führende Hersteller gar keine CCD Chips mehr produzieren. So sind in der Signature Series die modernsten Pregius und STARVIS CMOS Chips des Produzenten Sony verbaut.

Die Kameras eignen sich hervorragend für Planetenaufnahmen. Sie liefern bei hohen Framerates hochauflösende, unkomprimierte und rauscharme Bilder. Dies ist die ideale Voraussetzung für Lucky Imaging Techniken, um wirklich jedes Planetendetail, das von Ihrem Teleskop auffangen wird, auch abzubilden. Für Aufnahmen von sehr lichtschwachen Galaxien und Nebeln sind diese Kameras in erster Linie jedoch nicht gedacht: Je nach Modell sind maximale Belichtungszeiten von nur einigen Sekunden möglich.

Das Sortiment der Signature Series ist mit fast 60 Modellen sehr umfangreich. So kann man wirklich exakt die Kamera kaufen, die perfekt auf die eigenen Ansprüche abgestimmt ist. Dabei ist es jedoch eine Herausforderung den Überblick zu bewahren.

Dafür gilt es Folgendes zu wissen:

Jede Kamera gibt es in drei Versionen: DMK, DBK und DFK. Die Modelle mit der Bezeichnung DMK sind monochromatische Kameras. Da sie keinen Bayer-Filter (zur Erfassung der Farbinformation) benötigen, sind sie am lichtempfindlichsten. Die Modelle DBK und DFK sind Farbkameras. Sie sind jeweils baugleich, bis auf einen Infrarotfilter in den DFK Kameras. Da die verbauten CMOS Sensoren auch empfindlich gegenüber unsichtbarer Infrarotstrahlung sind, muss man diese je nach Anforderung filtern. Viele Amateurastronomen wünschen sich jedoch eine infrarotempfindliche Kamera. Gehören Sie auch dazu, dann sind die DBK Kameras für Sie die Richtigen.

Desweiteren gibt es bei bei den Modellen eine Unterscheidung zwischen den Anschlüssen für die Datenübertragung: Die 33U Kameras lassen sich über USB 3.0 mit Ihrem Computer verbinden, und die 38U Kameras sogar mit USB 3.1. Bei allen USB Kameras findet die Spannungsversorgung über das USB-Kabel statt. Die 33G Kameras haben eine Gigabit Ethernet (GigE) Schnittstelle. Diese ist vor allem in professionellen Bildverarbeitungsanwendungen verbreitet. Man benötigt für die GiGE Kameras auch eine zusätzliche Spannungsversorgung, das nötige Netzteil dazu ist im Lieferumfang enthalten.

An der Modellbezeichnung lässt sich auch der verbaute CMOS Chip erkennen. Dieser bestimmt z.B. die Auflösung und Framerate der Kamera.

Die folgende Tabelle kann Ihnen dabei helfen die richtige Kamera zu finden:

Wenn Sie Interesse an einer neu entwickelten und hochwertigen Planetenkamera haben, sollten sie die Signature Serie auf jeden Fall in Ihre engere Auswahl nehmen.

Neue Skyris-Kamera von Celestron

12. April 2016, Stefan Taube

In der Skyris-Serie von Celestron ist ab sofort auch eine Kamera mit dem Exmor(TM) IMX236LQJ CMOS-Sensor von Sony erhältlich und zwar wahlweise als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera: Skyris 236.

Der Sony Exmor(TM) IMX236 Sensor ist sehr empfindlich im nahen Infrarot. Mit einer Pixelgröße von nur 2,8 Mikrometern liefert der IMX236 mehr Auflösung und benötigt weniger Brennweite als Kameras mit größeren Pixeln – auch das ist ein großer Vorteil für die Planetenfotografie. Kleine bis mittelgroße Teleskope können so einen größeren Abbildungsmaßstab erreichen, ohne Kompromisse bei der Empfindlichkeit.

Planetenfotografie mit Webcams

Skyris Kamera-Rückseite

Die Rückseite einer Skyris-Kamera zeigt die beiden Partner

Die Fotografie von Planeten, Mond und – mit geeignetem Filter – der Sonne wurde durch die Verwendung von Webcams revolutioniert. Diese Kameras sind nicht nur leicht und billig, sondern sogar vorteilhaft: Der Videostream der Kamera kann durch geeignete Software in einzelne Bilder zerlegt werden, von denen dann die schärfsten Bilder zu einem Summenbild addiert werden können („Lucky Imaging“).
Der nächste Schritt in der Revolution der Astrofotografie heller Objekte ist die Verwendung von Kameras des Herstellers The Imaging Source. Diese legendären blauen Quader sind noch an vielen Teleskopen im Einsatz. The Imaging Source ist ein Spezialist für Industriekameras und eigentlich nicht auf die Bedürfnisse der Astrofotografen eingestellt. Mit dem kalifornischen Teleskophersteller Celestron hat The Imaging Source einen idealen Partner gefunden. Das Ergebnis sind die Kameras der Serie Skyris.

Die Skyris-Kameras von Celestron

Die verschiedenen Modelle der Skyris-Serie sind für folgende Zwecke optimiert:

  • 618M: Empfindliche und sehr schnelle Schwarzweiß-Kamera, perfekt für langbrennweitige Teleskope wie Schmidt-Cassegrains und EdgeHDs. Die Skyris 618M bieten wir auch als Set mit Filter und Filterrad.
  • 445M: 1,3 Megapixel Allrounder-Videokamera, besonders geeignet für Sonnenaufnahmen im Weißlicht oder Aufnahmen der Mondoberfläche.
  • 236C und 236M: Ein sehr rauscharmer, großer Sensor und kleine Pixel liefern auch an schnellen Teleskopen rasch die maximale Auflösung, ohne dass Barlowlinsen nötig wären. Auch ideal für schnell veränderliche Motive.
  • 274C und 274M: Der große Sensor sorgt für ein großes Bildfeld und Pixel-Array für die Farb- bzw. Schwarzweiß-Fotografie von Planeten, Mond und Sonne.
  • Aptina C und Aptina M: Besonders vielseitig: 1,2 Megapixel bei voller Auflösung oder Hardware-Subframe für über 200 Bilder pro Sekunde mit USB 3.0. Die Kamera verbindet den Aptina-Sensor mit USB 3.0! Kompatibel mit der Freeware FireCapture, für die gemeinsame Steuerung von Kamera, Filterrädern und mehr über die ASCOM-Schnittstelle.
Set aus Skyris 618M mit Filterrad und Farbfilter

Set aus Skyris 618M mit Filterrad und Farbfilter

Wie Sie sehen, gibt es die meisten Modelle in den beiden Varianten als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera. Mit Farbkameras können Sie sofort farbige Bilder aufnehmen. Bei Schwarzweiß-Kameras müssen Sie mehrere Bilder des selben Objekts durch verschiedene Farbfilter aufnehmen, um am PC ein farbiges Bild zu errechnen. Dafür bieten Schwarzweiß-Kameras allerdings eine höhere Empfindlichkeit und Kontrast.

Die Skyris-Kameras können dank USB 3.0 die Daten sehr schnell an den PC übertragen. Das von Celestron für die Skyris Kameras entworfene leichte Aluminiumgehäuse mit Kühlrippen ermöglicht eine verbesserte Wärmeabfuhr und verringert so das Bildrauschen. Die im Lieferumfang enthaltene iCap-Software ist eine Komplettlösung zum Aufnehmen, Filtern, Ausrichten und Exportieren Ihrer besten Bilder. Zum Lieferumfang jeder Skyris gehört außerdem ein 1,25″-Okularstutzen aus Metall mit Filtergewinde, mit dem Sie die Kamera einfach in den Okularauszug einstecken können. Außerdem ist natürlich ein USB-Kabel enthalten.

Apropos Kabel: Wir bieten Ihnen optional ein 10 Meter langes USB 3.0 Datenkabel mit Verstärker, speziell für die Skyris-Kameras an. Mit diesem Kabel können Sie die Kamera auch dann betreiben, wenn Ihr PC/Laptop weit entfernt vom Teleskop steht, zum Beispiel in einem separaten Raum.

Planetenfotografie mit einfachen Mitteln

22. Mai 2015, Stefan Taube

Unsere Kunden möchten von uns natürlich immer gerne wissen, was mit einem Teleskop möglich ist. In der Vorstellungswelt der astronomischen Einsteiger geistern dabei die im Internet oder Zeitschriften veröffentlichten astrofotografischen Aufnahmen. Diese meist sehr beeindruckenden Bilder stammen oft von semiprofessionellen Astronomen, die im Laufe ihres Hobbys eine Ausrüstung im Werte eines Kleinwagen erworben haben. Umso mehr freut es uns, wenn wir Feedback von Kunden bekommen, die mit relativ einfachen Mitteln Großes erreichen. Ihre Bilder sind realistischere Vorbilder für die Neulinge in der Hobby-Astronomie.

Unser Kunde Thomas Marz schickte uns diese beiden Bilder des Planeten Jupiter.

Jupiter-Test

Jupiter fotografiert durch ein Einsteigerteleskop - rechtes Bild vergrößert

Das linke Bild zeigt die weitgehend unbearbeitete Aufnahme. Thomas Marz hat den mit der Kamera erzeugten Videofilm lediglich mit der kostenlosen Software Fitswork „gestackt“. Beim sogenannten Stacking wird einfach aus den Einzelbildern eines Videos ein Summenbild errechnet. Wie das funktioniert steht zum Beispiel hier: Sonne, Mond, Planeten beobachten und fotografieren

Omegon Newton 76

Das Newton-Teleskop N 76/700 von Omegon

Für das rechte Bild hat Thomas Marz die linke Aufnahme um den Faktor drei vergrößert und mit der ebenfalls kostenlosen Software Registax noch etwas nachbearbeitet. Aus den Bildern könnte Thomas Marz noch mehr Details herausarbeiten, doch wir wollen hier ganz absichtlich Bilder zeigen, die näher am ersten Eindruck sind.

Der eigentliche Clou: Thomas Marz verwendete für dieses Bild ein preisgünstiges Einsteigerteleskop, nämlich das Omegon Newton 76/700 AZ-1. Als Kamera nutzte er ein Modell, mit dem CMOS-Sensor Aptina MT9M034, der zum Beispiel in der Kamera PLB-Cx von i-Nova verbaut ist.

Fazit: Mit Fleiß und Geschick kann man auch mit einfachen Mitteln viel erreichen und bevor man zu viel Geld investiert, sollte man einfach mal versuchen aus seiner Einsteigerausrüstung das Maximum rauszuholen.

Neue Astrokameras von iNova: die Nebula-Serie (2 Kommentare)

10. September 2014, Stefan Taube

Astrokamera Nebula von iNova

Astrokamera Nebula von iNova

Mit den Nebula-Kameras bietet der französische Hersteller iNova preisgünstige Astrokameras mit aktiver Kühlung.

Die einstufige Peltier-Kühlung ist nicht nur relativ preiswert, sondern auch eine geringe Last für die Montierung und den Okularauszug.

Die Nebula-Kameras zeichnen sich durch ein breites Anwendungsspektrum aus: Sie können sie als Planetenkamera, für DeepSky-Aufnahmen und zum Autoguiding verwenden. Die intuitiv zu bedienende und gut dokumentierte Software PLxCapture hilft Ihnen dabei.

Ein besonderes Feature ist das Visual Enhancement. Damit können Sie den Bildentstehungsprozess durch das sogenannte Stacking live am Bildschirm mitverfolgen, noch während Sie das gewünschte Objekt aufnehmen. Schon am Teleskop entsteht so das Bild einer lichtschwachen Galaxie nach und nach vor ihrem Auge und nicht erst später bei der Bildbearbeitung am Computer. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist ein tolles Feature für öffentliche Beobachtungen.

Das Visual Enhancement ist für kleine Optiken geeignet. So zeigt zum Beispiel ein ED80-Refraktor Aufnahmen fast aller Messier-Objekte in diesem Modus. Natürlich können die Aufnahmen nach dem Visual Enhancement wie gewohnt bearbeitet werden.

Auch das Autoguiding wird durch das Visual Enhancement unterstützt. Sie benötigen also keine zusätzliche Guidingkamera.

Folgende acht Modelle der Nebula sind erhältlich:

Modell NBA-C2 NBB-C2 NBA-M NBA-Mx NBB-Mx NBC-M NBB-Cx NBB-Mx2
Farbkamera ja ja nein nein nein nein ja nein
Sensorgröße in Zoll 1/4 1/3 1/4 1/4 1/3 1/2 1/3 1/3
Pixelgröße in µm 5,6 4,65 5,6 5,6 3,75 5,2 3,75 3,75
Auflösung 640×480 1024×768 640×480 640×480 1280×960 1280×1024 1280×960 1280×960
Bilder pro Sekunde 60 24 60 60 23 30 30 30

Diese Aufnahme der Galaxie NGC 891 gelang mit einer Nebula NBB-Mx:

Die Galaxie NGC 281

Die Galaxie NGC 891

Zum Einsatz kam ein 130/1000 Apochromat auf einer EQ6-Montierung. Insgesamt wurde 300 Sekunden belichtet, wobei im Visual Enhancement Modus ohne Autoguiding zehn Bilder mit jeweils 30 Sekunden Belichtungszeit überlagert wurden.

Omegon CCD Solar System Imager

16. April 2010, Bernd Gährken

Omegon CCD Solar System Imager

Omegon CCD Solar System Imager

Webcams bieten interessante Optionen bei der Planetenfotografie. Leider ist nicht jede Webcam astrotauglich. 99,9% aller Webcams am Markt haben einen untauglichen CMOS-Chip. Für die Astrofotografie benötigt man jedoch einen echten CCD-Chip. Über lange Jahre setzten die Philips-Webcams den Maßstab, doch werden diese Webcams nicht mehr produziert.

Als Reaktion darauf hat Omegon eine eigene Planetenkamera auf den Markt gebracht, in der wieder der bewährte CCD-Chip verbaut ist. Der Omegon CCD Solar System Imager ist eine der preiswertesten Möglichkeiten, hochwertige Mond- und Planeten-Aufnahmen zu erstellen.

(mehr …)

16.12.2018
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