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Posts mit Stichwort 'atik'

Die neue ATIK Horizon ist endlich lieferbar!

22. Februar 2018, Elias Erdnüß

Die neue vielversprechende Astrokamera Horizon von Atik ist nun endlich kurzfristig lieferbar. In Farb- und Mono-Version bietet diese aktiv gekühlte CMOS Kamera in Kombination mit der mitgelieferten Infinity Live Stacking Software einen einfachen Einstieg in die Astrofotografie. Gleichzeitig verfügt die leistungsfähige Kamera über alle Funktionalitäten, die sich auch erfahrene Amateurastronomen wünschen. Falls Sie also den Einstieg in das faszinierende Hobby der Astrofotografie wagen, haben sie mit dieser Kamera ein Produkt, das Ihnen auch noch weit über das Anfängerlevel hinaus gute Dienste leistet.

Die erste CMOS Kamera von Atik. Die Horizon ist interessant für Anfänger und fortgeschrittene Astrofotografen.

Verwendet wird der 16 Megapixel CMOS Sensor MN34230 von Panasonic. Mit einer aktiven Chip-Diagonale von 22 mm ist die Sensorfläche vergleichbar mit dem weitverbreiteten APS-C Format aus Spiegelreflexkameras. Dieser große Sensor bei viel höherer Pixeldichte ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der in der selben Preisklasse liegenden und beliebten Atik Infinity. Das äußerst geringe Rauschen moderner CMOS Chips in Verbindung mit der aktiven Kühlung machen die Horizon damit ideal für die Deep-Sky-Fotografie.

Wenn sie bereits astrofotografische Erfahrungen mit einer digitalen Spiegelreflexkamera sammeln konnten, dann ist die Atik Horizon genau richtig, um den Sprung zur spezialisierten Astrokamera zu machen. Die aktive Kühlung reduziert nicht nur das Sensorrauschen um ein Vielfaches, sie ermöglicht auch das Einstellen einer stabilen Sensortemperatur. Man muss nun nicht mehr die wertvolle Beobachtungszeit kürzen, nur um ein paar Darkframes für die Bildkalibrierung zu machen. Dank der Kühlung können Sie die gleiche Sensortemeratur auch tagsüber einstellen und so stundenlang verwertbare Darkframes sammeln.

Für Planetenaufnahmen z.B mit einem Lucky-Imaging-Verfahren ist diese Kamera jedoch nicht geeignet, denn man kann nur etwa ein Bild pro Sekunde aufnehmen. Suchen Sie nach einer hochwertigen Planetenkamera, mit der sie viele Bilder pro Sekunde aufnehmen können, so werden Sie bei den Modellen von ToupTek oder The Imaging Source fündig.

Die Firma Atik Cameras Limited hat sich in den vergangenen Jahren durch hochwertige CCD Astrokameras einen Namen gemacht. Mit diesem ersten Schritt zur sich rasant verbessernden CMOS Sensortechnologie wird eine Kamera angeboten, die man sowohl Einsteiger als auch Profi auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Neu im Januar: Taurus-Dobsons, Apos von Vixen, Sonnenteleskope von DayStar, Atik-Kamera Horizon und eine Highend-Montierung von iOptron

4. Januar 2018, Stefan Taube

Auch in diesem Jahr wollen wir Ihnen monatlich eine kleine Auswahl von Artikeln präsentieren, die wir vor kurzem neu ins Sortiment aufgenommen haben:

1. Taurus Dobson Teleskop N 304/1500 T300

 

Taurus T300

Taurus Dobson-Teleskop N 304/1500 T300

 

Teleskope von Taurus sind ganz neu bei uns im Shop. Das Dobson T300 mit zwölf Zoll Öffnung ist das erste Modell, das wir Ihnen vorstellen wollen. Weitere Modelle folgen in den nächsten Tagen. Das Dobson-Teleskop T300 verfügt über einen Gitterrohrtubus. So kann es sehr leicht transportiert und ganz ohne Werkzeug in wenigen Minuten aufgebaut werden. Das gesamte System wiegt lediglich 15,9 Kilogramm, das schwerste Teil nur 9,6 Kilogramm.

Abweichend von der Abbildung wird das Teleskop ohne Sucher und Okular geliefert. Dafür ist aber der Streulichtschutz bereits im Lieferumfang enthalten. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein hochwertiger 2″-Crayford-Okularauszug mit Untersetzung.

Die Dobson-Teleskope von Taurus werden in Polen entwickelt und hergestellt. Wir freuen uns, Ihnen diese Teleskope ab sofort bei uns anbieten zu können!

 

2. Vixen Apochromatischer Refraktor AP 81/625 SD81S

 

Vixen SD81S

Vixen Apochromatischer Refraktor AP 81/625 SD81S

 

Wer lieber fotografieren will, anstatt den Nachthimmel rein visuell zu erkunden, sollte zu einem Apochromaten greifen. Der japanische Hersteller Vixen bietet drei neue Modelle, die sich im Linsendurchmesser unterscheiden: SD81S, SD103S und SD115S.

Das neu gestaltete Linsenlement mit FPL-53-Glas verringt den Farbfehler (chromatische Aberration) auf ein kaum noch wahrnehmbares Maß und sorgt für ein extrem klares und scharfes Bild! Diese drei Apos sind ideal für die Fotografie mit DSLR-Kameras im Vollformat geeignet.

 

3. DayStar Sonnenteleskop ST 60/930 SolarScout Carbon H-Alpha Chromosphäre

 

DayStar SolarScout 60

DayStar ST 60/930 SolarScout Carbon H-Alpha

 

Die amerikanische Firma DayStar ist spezialisiert auf Instrumente für die Sonnenbeobachtung. Mit dem SolarScout 60 bringt DayStar ein weiteres Sonnentelskop der SolarScout-Serie auf den Markt. Im Teleskop ist der H-Alpha-Filter QUARK integriert.

Sie erhalten mit diesem Teleskop ein abgestimmtes System aus Optik, Filter-Etalon und Helikalfokussierung mit dem die gefahrlose Beobachtung und Fotografie der Sonne im H-Alpha-Licht große Freude bereitet!

Dank dem leichten Carbon-Tubus können Sie die SolarScout-Teleskope auf einer kleinen Montierung aufsetzen. Der integrierte Sonnensucher hilft Ihnen bequem und gefahrlos bei der Ausrichtung der Optik auf die Sonne.

 

4. Atik Kamera Horizon Mono

 

Atik Horizon

Atik Horizon

 

Dies ist die erste Kamera von Atik mit CMOS-Sensor – die Zukunft der Sensortechnologie. Es handelt sich um den Panasonic MN34230 mit 16 Megapixel. Die geringe Pixelgröße von 3,8 µm sorgt für hohe Auflösung und macht die Kamera auch für kurzbrennweitige Apochromaten und Foto-Objektive interessant. Die integrierte Kühlung bringt die Kamera auf 40°C unter die Umgebungstemperatur. Zusammen mit der rauscharmen Elektronik und dem USB 3.0 ist die Atik Horizon ideal für Aufnahmen schwacher Nebel mit langer Belichtungszeit.

Wie die Atik Infinity ist auch die Atik Horizon ideal für Live-Stacking. Dieser wichtige Trend sorgt für mehr Spaß bei der Astrofotografie und der Öffentlichkeitsarbeit auf Sternwarten.

Natürlich erhalten Sie die Atik Horizon auch als Farbkamera. Diese Color-Variante erspart Ihnen die Verwendung von Farbfiltern.

 

5. iOptron Montierung CEM120 GoTo

iOptron CEM120

iOptron CEM120 GoTo

Mit den Montierungen von iOptron haben wir in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen machen können. In den USA längst etabliert, werden sie auch bei uns immer beliebter. Nun bringt iOptron eine Montierung auf den Markt, die mit einer Tragkraft von über 50 Kilogramm für Sternwarten sehr interessant ist: Die Montierung CEM120 GoTo.

Das Design erinnert sehr an die bewährte CEM60 GoTo, die etwa halb so viel Last trägt. Die Polhöhenwiege beider Montierungen wird im Schwerpunkt unterstützt, so dass sie eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht erreichen.

Wer eine Gartensternwarte oder eine Neuanschaffung für eine Vereinssternwarte plant, sollte die CEM120 GoTo ernsthaft in Erwägung ziehen. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

iOptron: Große Vielfalt astronomischer Montierungen

20. Juli 2017, Stefan Taube

Nicht nur in den USA, auch in Europa werden die Montierungen von iOptron immer beliebter. Zu den Gründen zählen die Produktvielfalt, die mechanische Qualität und die hervorragende Ausstattung. Wir stellen Ihnen eine Auswahl an Montierungen von iOptron vor:

Besonders interessant für Astrofotografen ist die iEQ45 Pro GoTo

iEQ45

Die iEQ45 Pro mit einer Omegon RC Optik

Diese Montierung trägt zwanzig Kilogramm. Damit liegt sie in dem Größenbereich, der von den meisten ambitionierten Amateurastronomen bevorzugt wird. Sie trägt genügend große Optiken mit Zubehör, ist aber noch sehr gut zu transportieren. Das Stativ mit 50 Millimeter starken Beinen sorgt für einen sicheren Stand.

Am Beobachtungsort ist die iEQ45 Pro auch schnell einsatzbereit. Dafür sorgen das integrierte GPS, die elektronisch unterstützte Ausrichtung der Montierung am Polarstern und die verschiedenen Initialisierungsmethoden für das GoTo-System. Das GoTo-System hilft Ihnen, sich spielend leicht am Himmel zu orientieren. Damit Sie bei dieser ganzen elektronischen Hilfestellung nicht den Überblick verlieren, ist die iEQ45 Pro mit einer achtzeiligen Handsteuerung ausgestattet.

Sie sind Einsteiger und möchten lieber etwas kleiner starten? Dann wäre die CEM25P GoTo die richtige Wahl. Diese Montierung ist deutlich preisgünstiger, trägt aber immerhin 12 Kilogramm. Dazu passt sehr gut ein 6-Zoll-Newton-Teleskop.

 

Unglaublich leise und tragfähig: AZ Pro GoTo

AZPro

AZ Pro: Eine azimutale GoTo-Montierung, die keine Wünsche offen lässt.

Nur wenn Sie leuchtschwache Nebel und Galaxien fotografieren wollen, benötigen Sie eine parallaktische Montierung. Andernfalls ist die azimutale Montierung AZ Pro GoTo eine sehr interessante Alternative. Die AZ Pro ist einfach erstaunlich: Sie trägt fast völlig geräuschlos auch schwere Optiken bis 15 Kilogramm!

Das macht sie mit allem denkbaren Komfort: Großes Display, GPS, automatische Ausrichtung und eingebauter Akku. Sie benötigen keinen Powertank! Ohne externe Stromversorgung und dank dem würfelförmigen Design ist die AZ Pro sehr kompakt – mobiler geht nicht!

Mit einer azimutalen Montierung wie dieser können Sie zusätzlich zur visuellen Beobachtung auch Mond und Planeten fotografieren oder mit der Kamera Atik Infinity Videoastronomie betreiben.

 

Die kleinste Montierung von iOptron ist der SkyTracker Pro

SkyTracker

Seit Jahren bewährt: Der SkyTracker von iOptron

Die Fotomontierung SkyTracker Pro hat sich in vielen Jahren einen großen Freundeskreis erobert. Sie bedarf eigentlich keiner weiteren Vorstellung.

Fotomontierungen wie diese ermöglichen die Astrofotografie direkt mit der Spiegelreflexkamera, also ganz ohne Teleskop.

Das ist einfach, überall möglich und sehr gut geeignet, um große Sternfelder aufzunehmen. So gelingen Bilder von der Milchstraße oder einfach nur stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen mit Nachthimmel.

 

Die Sternwartenmontierung von iOptron: CEM60 GoTo

CEM60

Die CEM60 GoTo Montierung mit optionalem Stativ

Mit einer Tragfähigleit von 27 Kilogramm ist die CEM60 GoTo bei weitem nicht die größte Montierung bei Astroshop. Dennoch ist sie sehr interessant für den stationären Betrieb auf einer Betonsäule, da sie den Anforderungen so mancher kleinerer Gartensternwarten genügt und dabei preislich sehr interessant ist.

Spezielle Anschlüsse unterhalb des dualen Montierungssattels erlauben den Betrieb von Zubehör für astrofotografische Anwendungen. Im Lieferumfang ist bereits ein Transportkoffer enthalten, falls Sie die Montierung doch nicht ständig stationär betreiben wollen. Für den mobilen Einsatz erhalten Sie bei uns auch das passende Stativ von iOptron oder auch ein besonders hochwertiges Holzstativ von Berlebach.

Dies ist eine Auswahl besonders interessanter Montierungen von iOptron. Das gesamte Sortiment finden Sie hier.

NexStar Evolution: Es fehlt nur noch der eingebaute Wolkenschieber

22. Oktober 2015, Stefan Taube

Nutzen Sie die klaren Stunden!

Wir wissen nicht, wie bei Ihnen die Lage derzeit so ist, aber bei uns auf dem Lechfeld sind die Abende um diese Jahreszeit oft neblig. Endlich wird es abends früh dunkel, doch eine geschlossene Hochnebeldecke nervt uns Sterngucker. Umso schlechter vorhersagbarer das Wetter, desto angenehmer ist es, ein Teleskop zu haben,  mit dem Sie schnell und einfach die wenigen klaren Stunden nützen können.

Celestron Nexstar Evolution

NexStar Evolution

Die NexStar-Teleskope von Celestron stehen schon seit 1969 für unkomplizierte Himmelsbeobachtung mit optimaler technischer Unterstützung. Die neueste Modellreihe namens NexStar Evolution führt diese Tradition fort:

  • eingebauter Akku für flexible Stromversorgung ohne extra Zubehör und Kabelsalat
  • stabiles Stativ, das mit wenigen Handgriffen aufgebaut ist
  • intuitiv zu bedienende Computersteuerung: Nutzen Sie die Handsteuerbox oder Ihr Smartphone
  • ergonomisches Handling: Tragegriff und großzügig bemessene Schrauben, die auch mit Handschuhen gut zu greifen sind
  • alles was Sie brauchen ist im Lieferumfang enthalten, inklusive einer ausführlichen deutschsprachigen Anleitung

Die NexStar Evolution sind nicht nur leicht zu transportieren und schnell einsatzbereit, Sie können mit einer Planetenkamera auch sehr gut den Mond und die Planeten fotografieren. Mit einem geeigneten Filter ist sogar die Sonnenbeobachtung und -fotografie möglich. Geeignete Filter finden Sie bei den NexStar-Teleskopen unter Empfohlenes Zubehör.

SkyPortal App

Wer will, kann sein NexStar mit der SkyPortal-App steuern.

Nicht nur visuell: Astrofotografie mit NexStar Evolution

Aber nicht nur Planeten, auch Objekte außerhalb unseres Sonnensystems sind mit den NexStar Evolution fotografisch zugänglich. Statt einer Planetenkamera empfiehlt sich dafür die Verwendung einer Kamera mit aktiver Kühlung, eine digitale Spiegelreflexkamera oder die neue Atik Infinity. Außerdem sollten Sie Ihr NexStar Evolution-Teleskop dazu parallaktisch aufstellen. Das klingt komplizierter, als es ist. Das Teleskop wird im parallaktischen Betrieb so geneigt, dass die ursprünglich azimutale Drehachse nun die Himmelsdrehung ausgleicht. Damit der richtige Winkel für die Neigung eingestellt werden kann, benötigen Sie eine sogenannte Polhöhenwiege. Das größte NexStar Evolution-Teleskop mit 9,25 Zoll Öffnung wird mit einem großen Stativ geliefert, für das es von Celestron bereits die passende Polhöhenwiege gibt: Celestron HD Pro CPC Polhöhenwiege für SCT bis 11″

Für die beiden kleiner Modelle mit sechs und acht Zoll Öffnung wird Celestron im kommenden Frühjahr eine passende Polhöhenwiege anbieten, die Sie dann natürlich bei uns im Shop finden werden. Sie müssen also nicht zwingend das größte NexStar Evolution kaufen, um sich diese Möglichkeit der Astrofotografie offen zu halten.

NexStar: Ständige Weiterentwicklung seit 1969

Die NexStar Evolution-Teleskope setzten das seit 1969 bewährte Erfolgskonzept der Nexstar-Serie fort: Technisch ausgereifte Gesamtsysteme für die gelegentliche Beobachtung mit vielen Möglichkeiten zur Erweiterung für eine lebenslange und intensive Beschäftigung mit der Astronomie.

Was bei den NexStar Evolution noch fehlt, ist ein eingebauter Wolkenschieber. Diese technische Innovation bleibt zukünftigen Generationen von NexStar-Teleskopen vorbehalten.

Atik Infinity: Astrofotografie live!

24. September 2015, Stefan Taube

AtikInfinity

Die Atik Infinity gibt es als Farb- oder Schwarzweißkamera

Astrofotografie von Galaxien und schwachen Nebeln

Die Astronomie-Messe AME gab uns die Gelegenheit, mit den Kollegen von Atik zu sprechen. Das neueste Modell dieses Kameraherstellers ist die Atik Infinity. Ausgestattet mit Mikrolinsen ist der verbaute Sensor von Sony extrem lichtempfindlich. Die eigentliche Besonderheit ist aber die Software, mit der die Kamera betrieben wird. Sie erlaubt einen neuen Zugang zur Astrofotografie von Nebeln und Galaxien.
Will man leuchtschwache, weit entfernte Himmelskörper, auch DeepSky-Objekte genannt, fotografieren, benötigt man lange Belichtungszeiten, um genügend Photonen zu sammeln. Alternativ kann man auch kürzer belichten und die so entstandenen Aufnahmen am Computer zu einem Summenbild addieren („stacken“).

Gemeinsam haben diese beiden Methoden, dass man während der Fotografie eigentlich nichts sieht. Das Erlebnis Nachthimmel erschließt sich einem so richtig erst bei der Bildbearbeitung.

Möglichst schnell, möglichst gut

Der Zugang mit der Atik Infinity ist ein anderer: Ziel von Atik ist es möglichst schnell ein möglichst gutes Bild auf Ihren Laptop zu zaubern und zwar noch während Sie draußen unter dem freien Himmel sind. Dies gelingt, in dem die Kamera kontinuierlich ein Bild nach dem anderen aufnimmt und die Bilder bereits addiert, noch während sie weitere Fotos anfertigt. So entsteht mit der Zeit auf Ihrem Bildschirm eine immer kontrastreichere Aufnahme des Himmelsobjekts. Sie können live zuschauen, wie sich immer feinere Strukturen ausbilden.

Einen guten Eindruck, wie das funktioniert, zeigt folgendes Video (Test Session with the Atik Infinity), bei dem wir Atik-Mitarbeitern über die Schulter schauen, die zum ersten Mal diese Kamera testen:

Freude an der Astrofotografie auch mit kleinen Teleskopen

Wenn Sie das Video bis zum Ende angeschaut haben, wissen Sie, dass die Kamera an einem recht einfachen Teleskop angeschlossen war, nämlich ein Nexstar mit 6-Zoll Öffnung. Jedes einzelne Bild, das mit der Atik Infinity aufgenommen wird, wurde nur kurz belichtet. Daher reicht sogar eine azimutale Montierung für die Fotografie von DeepSky-Objekten aus. Die Kamera mag nicht billig sein, doch dafür sind es die azimutalen Montierungen!

Damit die Kamera nicht an die azimutale Montierung anschlägt, sobald sie mit dem Teleskop in Richtung Zenit steuern, ist das Gehäuse besonders flach gebaut. So passt es zum Beispiel wunderbar zu den CPC-Teleskopen von Celestron.

Die Kamera besitzt keine aktive Kühlung, dennoch ist eine externe Stromversorgung nötig. Die Stromversorgung via USB ist für die empfindliche Kamera nicht stabil genug, vor allem auch, weil ja das USB-Kabel so lang sein soll, dass man bei der Bewegung des Teleskops keine Probleme bekommt. Zur Stromversorgung können Sie einfach den Powertank nutzen, mit dem Sie auch Ihre Montierung betreiben.

Für Einsteiger und öffentliche Sternwarten

Astrofotografie mit der Atik Infinity macht nicht nur Spaß, sondern ist insbesondere für Vorführungen an Sternwarten optimal! Die Kamera fungiert als ein „elektronisches Okular“, mit dem man einfach mehr sieht – insbesondere bei künstlich aufgehelltem Himmel – und sogar ein Andenken mit nach Hause nehmen kann. Einsteiger haben ein so schnelles Erfolgserlebnis, das man sonst nur von der Planetenfotografie kennt. Apropos Planeten: Die Atik Infinity wurde primär für die Fotografie leuchtschwacher Objekte aufgenommen. Bei der Aufnahme von Planeten ist die Bildrate wichtiger, als eine hohe Empfindlichkeit. Hier sind Planetenkameras, wie beispielsweise die Omegon Proteus oder die Skyris von Celestron, überlegen. Auf dem Mond wiederum können Sie aber auch mit der Atik Infinity wunderbar live spazieren gehen.

19.08.2019
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