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Posts mit Stichwort 'kamera medien'

Neu im Oktober: Verbesserung bei Orion-Dobsons und der Skywatcher EQ-5, neue QHY-Kamera und Apos von William Optics!

4. Oktober 2017, Stefan Taube

Wir präsentieren Ihnen eine kleine Auswahl von Artikeln, die wir vor kurzem neu ins Sortiment aufgenommen haben:

1.Orion Dobson Teleskop N 254/1200 SkyQuest XT10 PLUS

Orion XT10 PLUS

Orion XT10 PLUS

Dobson-Teleskope mit 10 Zoll Öffnung von Orion sind natürlich nichts neues. Orion bringt seinen Zehnzöller jetzt aber in einer verbesserten PLUS-Version.

Die Neuerungen:

  • Friktionsbremse für die Höhenachse. Diese erlaubt auch den Einsatz schwerer Okulare.
  • Filter zur sicheren Beobachtung der Sonne
  • Crayford-Auszug mit Untersetzung zur feinfühligen Fokussierung
  • 2″-Weitwinkelokular und Barlow-Linse
  • Okularablage

Sie erhalten mit dem XT10 PLUS ein leicht zu bedienendes Teleskop mit kleinen Verbesserungen für noch bessere Performance und mehr Beobachtungsspaß!

Übrigens gibt es auch  den 8-Zoll-Dobson von Orion in dieser verbesserten Version: XT8 PLUS.

 

2. Skywatcher Montierung AZ-EQ-5-GT SynScan GoTo

Skywatcher Montierung AZ-EQ-5 SynScan GoTo

Skywatcher Montierung AZ-EQ-5 SynScan GoTo

Die Montierung AZ-EQ-5 von Skywatcher ist eigentlich auch nicht neu. Sie erhalten diese Montierung aber ab sofort mit einem klassischen Dreibeinstativ, wie man es auch von anderen Montierungen kennt. Bisher lieferte Skywatcher die Montierung mit einer Säule, bei der die Stativbeine nicht direkt unterhalb der Montierung ansetzten. Dieses Stativ war dadurch zwar sehr kompakt für den Transport, allerdings nicht so stabil wie das klassiche Dreibein.

Die AZ-EQ-5-Montierung ist eine echte Allzweckmontierung, die bis zu 15 Kilogramm trägt: Sie ist sehr leicht zu transportieren und kann wahlweise parallaktisch oder azimutal betrieben werden, also entweder für die Astrofotografie oder einfach zur rein visuellen Beobachtung.

Die Montierung ist dank Zanhriemenantrieb relativ leise und mit der neuesten Version der SynScan-Computersteuerung ausgestattet.

 

3. William Optics Apochromatischer Refraktor AP 61/360 ZenithStar 61

William Optics ZenithStar 61

William Optics ZenithStar 61

Welcher Astrofotograf träumt nicht von einem Apo von William Optics? Mit der ZenithStar-Serie erhalten Sie Linsenteleskope in William-Optics-Qualität zu einem fairen Preis!

Die kleinen Optiken mit einem Öffnungsverhältnis von f/5,9 wiegen unter 1,5 Kilogramm und können bereits mit einer Fotomontierung kombiniert werden. So erhalten Sie ein leichtes, kompaktes System für die Reise, mit dem Ihnen hervorragende Weitwinkelaufnahmen von Nebelregionen der Milchstraße gelingen – fehlt nur noch der passende Flattener und eine DSLR-Kamera.

 

4. ALccd-QHY Kamera 9c Color

Alccd-QHY-9c

Drei Ansichten der Kamera ALccd QHY 9c

Wir bauen unser Angebot an Kameras von ALccd-QHY kontinuierlich aus. Neu hinzugekommen ist die Farbkamera 9c Color. Diese verfügt über den Kodak-Sensor KAF-8300: 8,9 Megapixel mit 22,5mm Diagonale und 5,4µm Pixelgröße.

Die wichtigsten Daten:

  • Der Chip ist mit Mikrolinsen ausgestattet.
  • Die aktive Kühlung mit großem Ventilator kühlt die Kamera auf 50° Celsius unter die Umgebungstemperatur.
  • Der 32MB-SDRAM-Puffer sorgt für eine rauschfreie Übertragung der Bilder.

Diese Kamera genügt den hohen Ansprüchen fortgeschrittener Astrofotografen.

 

5. Kosmos Verlag: Alles über Astronomie

Alles ueber Astronomie

Die Wunder des Weltalls, Sterne und Planeten beobachten

Wem das jetzt alles zu schnell ging, der kann sich in dem Buch Alles über Astronomie aus dem Kosmos-Verlag erst einmal gründlich informieren.

Die Autoren bieten bereits in der 4. Auflage einen leicht zu lesenden Streifzug durch die gesamte Astronomie – von der Geschichte über die Wissenschaft, bis hin zum Einsteiger-Teleskop, mit dem eigene Beobachtungen gelingen.

Sie finden bei Astroshop.de übrigens eine große Auswahl an Bücher für Astro-Einteiger, die wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei liefern!

Sonnenbeobachtung mit dem DayStar QUARK Calcium-H

22. März 2017, Stefan Taube

Der amerikanische Hersteller für Sonnenfilter DayStar hat mit seiner Serie QUARK die Sonnenbeobachtung revolutioniert. Für einen vergleichsweise geringen Preis kann nun ein Linsenteleskop mit geringer Öffnung für die Beobachtung der Sonne in einer definierten Spektrallinie genutzt werden – das ist nicht komplizierter, als ein Okular in den Zenitspiegel einzustecken.

daystar-quark

Über die H-Alpha-QUARKS hatten wir bereits ausführlich berichtet: Günstig zur H-Alpha-Sonne mit dem Daystar Quark-Sonnenfilter.

Die Serie QUARK wurde von DayStar nun um ein Modell zur Beobachtung der Sonne in einer Spektrallinie des chemischen Elements Calcium erweitert. Mit dem DayStar Sonnenfilter QUARK Calcium-H-Linie können Sie die Sonne bei einer Wellenläge von 397 Nanometer beobachten – oder vielleicht auch nicht: So kurzwelliges Licht kann nicht von allen Menschen registriert werden.

Mit einer Planetenkamera ist es jedenfalls kein Problem diese kurzwellige Strahlung aufzuzeichnen. Unser Kollege Bernd Gährken hat dies getestet:

Sonne-Calcium-H

Die Sonne im Calcium-H-Licht, Aufnahme von Bernd Gährken

Für die Aufnahme wurden 4 Bilder kombiniert. Neben dem QUARK Calcium-H-Linie kam das Omegon Photoscope mit 1,6-fach Barlow und eine Planetenkamera zum Einsatz. Im Lieferumfang sind Adapter für 1,25″- und 2″-Auszüge. Der Calcium-Filter arbeitet ohne Telezentrik und benötigt 6,2 Zentimeter Lichtweg. Bei vielen Optiken ist der Fokus nicht direkt erreichbar. Wie empfehlen daher den günstigen Wegkorrektor mitzubestellen. Er kann direkt in den QUARK-Filter eingeschraubt werden. Als Kameras empfehlen wir besonders die Mono Guider von Touptek oder die Planetenkameras von ZWOptical. Nur mit einer Schwarzweiß-Kamera („Mono“) können Sie bei der Fotografie eines engen Spektralbereichs die ganze Auflösung des Sensors ausnutzen.

Leider waren auf der Sonne zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Sonnenflecken zu sehen. Wie Sonnenflecken im Lichte der Calcium-H-Linie aussehen, zeigt diese Beispielaufnahme des Herstellers.

Sonne-Calcium-H-Daystar

Sonnenfleck im Calcium-H-Licht, Aufnahme von DayStar-Filters

Aufnahmedaten zu diesem Bild finden Sie auf der Seite des Produkts QUARK Calcium-H-Linie.

Die Sonnenbeobachtung ist eine faszinierende Alternative oder zusätzliche Herausforderung für Himmelsbeobachter. Wer in dieses Thema einsteigen will, sollte unbedingt den modernen Klassiker Die Sonne – Eine Einführung für Hobby-Astronomen lesen. Da erfahren Sie auch, warum die Sonne uns in den unterschiedlichen Spektrallinien ein anderes Gesicht zeigt und was wir daraus lernen können..

 

Perseiden: Am 12. August kommen die Sternschnuppen

6. August 2015, Marcus Schenk

Der August ist der Monat der Sternschnuppen: die Perseiden. In der Nacht vom 12. auf den 13. August wird es spannend. Dann verwandeln sich bis 100 Meteore pro Stunde in fantastische Sternschnuppen. Sie donnern mit bis zu 60 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre und werden zum Leuchten angeregt. Die beste Zeit für die Sichtung liegt zwischen 22:00 und 4:00 Uhr. Das Maximum findet zwar erst etwas später, um 09:45, statt – doch dann ist es ja leider schon taghell.

Unser Pluspunkt: Dieses Jahr genießen wir sie im Dunkeln, denn am 14. August ist Neumond.

Perseiden

Die Perseiden sind ohne Frage der bekannteste Meteorstrom, den die Menschheit kennt. Auf Platz zwei würde ich die Leoniden im November setzen. Im Gegensatz zu sporadischen Sternschnuppen, die hier und da mal auftauchen, besuchen uns die Perseiden jedes Jahr im August. Vor etwa 2000 Jahren wurden die Perseiden das erste Mal in China gesichtet. Die ersten Beobachtungen in Europa stammen allerdings erst aus dem Jahr 811.

Woher kommen sie?

Die Sternschnuppen haben sozusagen ein Elternhaus: Der Komet 109P Swift Tuttle, der aber erst im Jahr 1862 entdeckt wurde. Als er in die Nähe der Sonne kam, hinterließ er eine Spur aus Staubteilchen. Wenn die Erde heutzutage dessen frühere Bahn kreuzt, taucht sie in eine Art unsichtbare Wolke aus Staubteilchen ein. Wenn sie auf die Atmosphäre treffen, verglühen sie und es entstehen die romantisch aussehenden Sternschnuppen.

Wo sind die Sternschnuppen zu sehen?

Die Perseiden scheinen alle aus dem Sternbild Perseus zu kommen. Daher stammt auch der Name: „Perseiden“. Diesen Ort nennt man auch Radiant. Das Gute am Perseus: Das Sternbild ist die ganze Nacht zu sehen, also zirkumpolar. Sie können bereits ab Beginn der Dämmerung den Blick nach oben richten, richtig interessant wird es aber erst in der zweiten Nachthälfte.

Immer wenn der Himmel weint…

„Tränen des Laurentius“ oder „Laurentiustränen“ lautet die Metapher der Perseiden. Sie jedoch geht auf ein dramatisches Ereignis zurück.
Laurentius war ein römischer Diakon, der in der Zeit um 250 n.Chr. lebte. Zur gleichen Zeit herrschte in Rom Kaiser Valerian, der versuchte, das Christentum zu zerstören. Nachdem Valerian den Papst enthaupten ließ, verlangte er von Laurentius die Herausgabe von Kirchenschätzen. Laurentius jedoch widersetzte sich und wurde auf einem glühenden Eisenrost hingerichtet. Er starb als Märtyrer. Seit dem fallen immer im August die heißen Tränen vom Himmel.

Wollen Sie mehr über Meteore wissen oder sogar Fotos von den Perseiden machen? Wir haben interessante Produkte im Programm, mit denen Ihre Beobachtung zum Erfolg wird. Folgen Sie einfach den Links:

    Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viel Freude beim Beobachten!

    26.08.2019
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