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Stefan Taube

Über Stefan Taube

Der Category Manager Stefan betreut zahlreiche Produktlinien in unserem Shop und sorgt dafür, dass Sie die richtigen Informationen bekommen.
Stefan kam über die Verlagsbranche zum Astroshop. Als gelernter Online-Redakteur betreut er die Webseite und unseren Astro-Blog. In seiner Freizeit engagiert er sich bei der Astronomischen Vereinigung Augsburg e.V., wo er vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist.

Posts verfasst von Stefan Taube

Blog-Archiv

Der Nachthimmel über La Palma

7. März 2014, Stefan Taube

Als Einstimmung zum Wochenende zeigen wir Ihnen hier drei wunderschöne Bilder, die der Astrofotograf Michael Schlünder mit dem Polarie Star Tracker aufgenommen hat.

Die Bilder entstanden auf La Palma im September 2013. Hierbei kamen zwei verschiedene Spiegelreflexkameras zum Einsatz. Die Polarie wird dabei einfach zwischen dem Fotostativ und der Kamera montiert. Sinn der Sache ist, die Kamera der Himmelsdrehung über mehrere Minuten nachzuführen. Dadurch kann die Belichtungszeit drastisch erhöht werden. Auf unserer Seite zum Polarie Star Tracker finden Sie ein sehr ausführliches Erklärvideo mit dem bekannten iranischen Astrofotografen Babak Tafreshi.

Ein großer Vorteil der Polarie ist, dass sie Ihre Fotoausrüstung nicht wesentlich belastet. Sie passt noch locker ins Gepäck für die Reise auf die Insel!

Die ersten zwei Aufnahmen wurden mit einer modifizierten Canon EOS 20 D bei 800 ASA aufgenommen:

La Palma 3

Einzelbelichtung mit 3,5 Minuten Belichtungszeit, 10mm Weitwinkel-Objektiv bei Blende 5,6

Eine weitere Aufnahme mit der Canon:

Polarie Star Tracker auf La Palma 1

Einzelbelichtung mit 3,5 Minuten Belichtungszeit, 50mm Objektiv bei Blende 5,6

Bei der nächsten Aufnahme kam eine nicht modifizierte Nikon D7000 bei 1000 ASA zum Einsatz:

La Palma 2

Einzelaufnahme mit 3 Minuten Belichtungszeit, 187mm Weitwinkel bei Blende 5,6

Mit dem Polarie Star Tracker im Handgepäck lohnt sich die Reise in weniger lichtverschmutzte Gebiete!

Von der Optik zum kompletten Teleskop

23. Januar 2014, Stefan Taube

Nicht selbst gebaut, aber immerhin selbst konfiguriert: Mit dem neuen Teleskop-Konfigurator kann sich nun jeder seine Wunschkombination aus den Instrumenten der Omegon Advanced Serie zusammenstellen. Diese Serie bietet Montierungen und Optiken für alle, die gleich mit einer vernünftigen Ausrüstung in die Himmelsbeobachtung einsteigen wollen oder mit ihrem ersten Kaufhauswackelteleskop nicht mehr zufrieden sind.

Das Gute an dem Teleskop-Konfigurator ist, dass Sie zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über Ihre Kosten haben und durch wenige Klicks Ihr Wunschteleskop und das Zubehör so konfigurieren können, dass es in Ihr für das Hobby angesetzte Budget passt – mehr Transparenz geht nicht! Die Preisspanne reicht übrigens von € 389,- bis € 919,-.

Zunächst können Sie im Teleskop-Konfigurator wählen, ob Sie ein Newton-Teleskop der Omegon Advanced-Serie mit sechs oder acht Zoll Öffnung wünschen. Mit acht Zoll Öffnung ist die Beobachtung von DeepSky-Objekten schon sehr gut möglich. Im nächsten Schritt wählen Sie die passende Montierung zu Ihrer Optik aus. Die Montierung ist gerade bei Einsteigern ein oft unterschätzter Bestandteil des Teleskopsystems. Der Konfigurator stellt sicher, dass Sie keine zu kleine Montierung zu ihrem Telekoptubus auswählen können.

Der Auszug ist die Verbindung zwischen dem optischen Tubus und dem Okular. Seine feinmechanische Qualität ist nicht unerheblich für den Beobachtungsspaß und so bietet die Advanced-Serie ausschließlich zwei Zoll Crayford-Auszüge an. Allerdings gibt es einen erheblichen Preisunterschied bei den Okularauszügen, je nachdem, ob Sie sich für eine feinfühlige 1:10-Untersetzung entscheiden oder auf diesen Luxus lieber verzichten wollen – Sie haben die Wahl!

Gerade Einsteiger profitieren von einem guten Sucher mit großer Öffnung. Ich persönliche rate daher zu der 8×50-Variante. Wer will, kann diese sogar mit einem beleuchteten Fadenkreuz wählen. Ich rate auch dringend davon ab, bei den Okularen zu sparen. Das Omegon Deluxe Okularset ist eine sehr gute Wahl. Wenn Sie mit dem sehr guten Sucher und den Omegon Deluxe Okularset Ihr persönliches Budget überschreiten gehen Sie lieber im Konfigurator wieder zurück und wählen eine günstigere Variante. Vielleicht haben Sie aber auch schon gute Okulare. Das Tolle an dem Teleskop-Konfigurator ist, dass Sie gar nicht notwendigerweise alle Teile auswählen müssen.

Zu guter Letzt bietet der Konfigurator auch noch die Möglichkeit, Ihre Montierung sinnvoll zu erweitern: Die kleinere EQ-300-Montierung kann mit einem Motor ausgerüstet werden, der um die Stundenachse (Rektaszensionsachse) nachführt. Dadurch wird die manuelle Nachführung obsolet und einfache Astrofotografie möglich. Die EQ-500 kann sogar mit einem Motorset für beide Achsen erweitert werden. Sehr nützliche Helfer sind Polsucher. Diese kleinen Fernrohre können Sie in die Stundenachse des Teleskops stecken und so den Polarstern anvisieren. Ihr Teleskop ist dann sehr genau ausgerichtet.

Versuchen Sie es einfach mal und gehen Sie direkt zum Omegon Teleskop-Konfigurator. Dort finden Sie auch eine genauere Anleitung, in die auch der ein oder andere Tipp enthalten ist.

Übrigens erhöht sich durch die Konfiguration der Montageaufwand bei Lieferung für Sie nicht: Sie müssen nicht mehr schrauben, als wenn Sie sich von vorne herein für ein Komplettsystem entschieden hätten.Omegon Teleskop-Konfigurator

Advanced VX: Der Standard für parallaktische Montierungen

15. Januar 2014, Stefan Taube

SC 203/2032 Advanced VX GoTo

SC 203/2032 Advanced VX GoTo

Planeten, Nebel und Galaxien nicht nur beobachten, sondern gleich zu fotografieren ist der Wunsch vieler Einsteiger in die Astronomie. Oft ist dann die Überraschung groß, wie hoch dafür die Anforderungen an eine fototaugliche Montierung sind. Hier setzt die Advanced VX von Celestron an: Die Montierung ist optimiert für die Astrofotografie mit mittelgroßen Teleskopen und bietet Einsteigern alle Vorzüge der GoTo-Technik zu einem sehr attraktiven Preis.

Optimiert für den mobilen Einsatz: Trotz der hochbelastbaren Mechanik aus massiven Gussteilen wiegt das Achsenkreuz der AVX weniger als acht Kilogramm. Gegenüber der Vorgängermontierung wurden die Motoren verstärkt, die Stativbasis vergrößert und die Einstellschrauben griffiger gestaltet – auch mit Handschuhen ist der Aufbau kein Problem!

Modernste Software: Die AVX-Montierung wird mit dem kälteresistenten Handsteuerbox NexStar+ mit deutscher Menüführung ausgeliefert. Die Einnordung und Ausrichtung ist dabei denkbar einfach. Dank der eingebauten Uhr entfällt die Eingabe von Datum und Zeit. Am Polarstern ausrichten müssen Sie die Montierung auch nicht, eine grobe Orientierung nach Norden reicht aus. Die Software hilft Ihnen nun bei der exakten Einnordung, selbst wenn Sie den Polarstern nicht sehen können. Sie schauen dabei bequem durch das Teleskop und müssen nicht unter dem Polsucher knien.

Vielseitig ausbaubar: Die AVX verfügt neben einem RS232-Anschluss auch über einen Autoguider-Eingang und zwei AUX-Anschlüsse. Hier können Sie zusätzliche, separat erhältliche Erweiterungsmodule anschließen – zum Beispiel das SkyQLink-Modul für die Steuerung über WLAN oder das StarSense-Modul.

Die Prismenschienenaufnahme mit zwei Klemmschrauben erlaubt es Ihnen, Ihr Teleskop auf die AVX zu setzen, egal ob Ihr Tubus von Skywatcher, Omegon oder einem anderen Hersteller mit Standardschiene ist. Wir bieten Ihnen aber auch Advanced VX-Komplettsysteme von Celestron an, wie den 8-Zöller Schmidt-Cassegrain auf dem Bild oben: Ein mobiles, kompaktes und modernes System für Ihren Einstieg in die fortgeschrittene Astrofotografie.

Alles Gute für das neue Jahr!

30. Dezember 2013, Stefan Taube

Wir wünschen Ihnen alles Gute für das neue Jahr!Damit 2014 auch astronomisch gut wird, bieten wir Ihnen bewährte Begleiter durch das Jahr.

Kosmos Himmelsjahr 2014

Kosmos Himmelsjahr 2014

Das handliche Taschenbuch Kosmos Himmelsjahr ist das meistgekaufte astronomische Jahrbuch. Monat für Monat erläutert der langjährige Leiter des Stuttgarter Planetariums Hans-Ulrich Keller den aktuellen Sternenhimmel. Der Lauf der Planeten, die Stellung der Jupiter- und Saturnmonde, die Sternbilder der Saison und Highlights des Deep Sky werden Monat für Monat vorgestellt. Jedes der zwölf Kapitel endet mit einem Monatsthema, in dem Hans-Ulrich Keller jeweils ein Thema aus der Astronomie vertiefend behandelt. Wer dem Kosmos Himmelsjahr über die Jahre treu bleibt erlangt so auch sehr viel Hintergrundwissen zur Astronomie.

Kalender für Sternfreunde 2014

Kalender für Sternfreunde 2014

Ganz ähnlich wie das Kosmos Himmelsjahr ist auch der Kalender für Sternfreunde aufgebaut. Der jährlich im Zeitschriftenformat erscheinende Begleiter durch die Nacht bietet insbesondere erfahrenen und spezialisierten Beobachtern viele Extras, zum Beispiel genaue Ephemeriden, Angaben zu Sternbedeckungen und Aufsuchkarten für veränderliche Sterne. Jedes dieser speziellen Beobachtungsgebiete wird ausführlich motiviert, so dass man in diesem Jahresbegleiter viele Anregungen zur systematischen Beobachtung bekommt. Auch in den Monatsthemen geht es ausschließlich um das Hobby Astronomie. Der Kalender für Sternfreunde entsteht in der Redaktion der Zeitschrift Sterne und Weltraum unter Mitarbeit der Fachgruppen der Vereinigung der Sternfreunde.

Das Astronomische Jahr 2014

Das Astronomische Jahr 2014

Das ganze astronomische Jahr 2014 auf einen Blick bietet das gleichnamige Poster. Der linke Teil zeigt Dämmerungszeiten, Auf- und Untergang der Planeten und Mondphasen für das ganze Jahr. Im rechten Teil bietet das Poster monatliche Sternkarten. Zahlreiche Beobachtungshinweise runden die übersichtliche Darstellung ab. An diesem Astronomie-Poster im Format DIN A1 lassen sich schnell die wichtigsten Daten zu jeder Beobachtungsnacht ablesen. Erstellt wurde das Poster von den drei sehr erfahrenen Amateurastronomen Susanne Friedrich, Peter Friedrich und Stephan Schurig.

Kalender Sternzeit 2014

Kalender Sternzeit 2014

Völlig unpraktisch, aber dafür von grandioser Schönheit ist der große Wandkalender Sternzeit. Jede der zwölf spektakulären Aufnahmen wird ausführlich in englischer und deutscher Sprache erläutert. Der besondere Clou dabei ist, dass jedes Motiv auch als Postkarte abgetrennt werden kann. Auf unserer Webseite präsentieren wir alle zwölf Motive des Sternzeit-Kalenders.

Ich denke diese kleine Auswahl bietet für jeden einen passenden Begleiter durch die dunklen Nächte im Jahre 2014.

So kommen Astronomen gut durch den Winter

19. Dezember 2013, Stefan Taube

Planam Kühlhaus-Overall

Planam Kühlhaus-Overall

Beobachtungsnächte im Winter können empfindlich kalt werden. Mein persönlicher Rekord in dieser Saison liegt derzeit bei -8°C und der Winter hat noch gar nicht richtig angefangen. Schicke Outdoor-Kleidung und mehrere Lagen Unterwäsche sind die eine Option, doch lohnt es sich, auch nach spezieller Berufsbekleidung Ausschau zu halten.

Wir haben für Sie Overalls entdeckt, die in Kühlhäusern getragen werden. Dort herrschen Temperaturen, die weit unterhalb dessen liegen, was Sternfreunde normalerweise aushalten müssen. Die Overalls schützen nicht nur vor diesen Bedingungen, sie sind als Arbeitskleidung auch noch funktional ausgelegt: Die Bewegungsfreiheit bei hohem Tragekomfort bleibt erhalten und Features wie Brust-, Seiten- und Ärmeltasche erweisen sich bei der Arbeit am Teleskop als sehr nützlich. Dank den kühlhauserprobten Overalls hat das Zähneklappern am Okular ein Ende!

Sie erhalten den Planam Kühlhaus Overall bei uns schon für € 149,-



Tecnica Original-Moonboots

Ein echter Klassiker sind unsere Moonboots, die wir in vielen Farben und Größen vorrätig halten. Egal ob in weiß, blau oder kräftigem rot, die Moonboots sind die einzige Garantie für stundenlang warme Füße am Teleskop.

Moonboots eignen sich nicht zum Wandern. Die leichte isolierte Sohle geht kaputt, wenn man große Strecken auf steinigen Wegen geht.

Stattdessen sind Moonboots optimiert für langes und sicheres Stehen bei Schnee und tiefen Temperaturen – also genau das, was der Sternfreund im Winter braucht!

Ejendals Montage-Handschuh

Einen nicht ganz so guten Schutz vor der Kälte bieten spezielle Montage-Handschuhe. Doch wie der Name vermuten lässt, sind sie vor allem beim Auf- und Abbau der Ausrüstung nützlich, wenn Ihre gewohnten Winterhandschuhe sich wahrscheinlich als zu dick und rutschig erweisen.

Die Montage-Handschuhe sind dank elastischen Material und breiten Klettverschluss am Handgelenk besonders passgenau und griffsicher. Dazu sind sie mit € 6,35 erstaunlich preisgünstig.

Wenn Sie Ihre Mütze nicht vergessen, bringen Sie diese drei Artikel aus unserem Bereich Bekleidung & Accessoires gut durch den Winter.

Lovejoy in der Geminidennacht

16. Dezember 2013, Stefan Taube

Um den Meteorstrom der Geminiden zu beobachten, machte sich unser Mitarbeiter Bernd Gährken am frühen Samstagmorgen zu seinem geheimen Beobachtungsplatz im Allgäu auf. Natürlich lies er sich auch den Kometen Lovejoy nicht entgehen und fertigte eine Zeichnung an, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Komet Lovejoy

Komet Lovejoy, Zeichnung von Bernd Gährken

Bernd Gährken schreibt dazu: „Im 120mm Refraktor hatte der Schweif etwa eine Breite von 70% des Komadurchmessers. Auf der Sonnenseite gab es eine schwache, schirmförmige Schockfront ähnlich wie damals bei Hyakutake. Der Schirm war etwa halb so breit wie der Schweif. Ein kurzer sehr schwacher Staubschweif war auch zu erahnen.“

Ich finde es sehr beeindruckend, was für aufregende Beobachtungen bereits mit dem relativ preisgünstigen 120/1000 Achromat von  Skywatcher möglich sind. Ein guter Himmel und Engagement sind durch nichts zu ersetzen!

Eskimo trifft Jupiter

14. November 2013, Stefan Taube

Rund 5000 Lichtjahre trennen die beiden Objekte in diesem Bild. Links der hell strahlende Jupiter, rechts der Eskimonebel (NGC 2392). Bei letztgenannten handelt es sich um einen planetarischen Nebel, das ist die abgestoßene Hülle einer gestorbenen Sonne. Am frühen Morgen des 12. November kamen sich die beiden so verschiedenen Objekte im Sternbild Zwillinge doch recht nahe, zumindest was ihren Winkelabstand am Himmel anbelangt.

Der Astrofotograf Julian Zoller von der Volkssternwarte Schriesheim fertigte zunächst eine Übersichtsaufnahme dieser Begegnung mit der digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D5000 an. Der helle Jupiter überstrahlt mit seinen vier großen Monden die Szenerie. Um die Details der Wolken des Gasriesen und den Eskimonebel sichtbar zu machen, fotografierte er beide Objekte noch separat mit seiner DMK-21. Diese Detailaufnahmen hat er dann in die Übersicht integriert. Als Teleskop benutze er den Tubus des 200/1200 Dobson von Skywatcher auf einer EQ-6 Pro SynScan Montierung. Diese Komposition zeigt eindrucksvoll eine Szene, die wir zwar so nie sehen können, die aber wunderbar die Vielfalt der Himmelsobjekte, und die Möglichkeiten sie kreativ abzubilden, verdeutlicht.

Der Planet Jupiter und der Eskimonebel

Der Planet Jupiter und der Eskimonebel

Polarie: Die Verbindung von Natur- und Astrofotografie

11. November 2013, Stefan Taube

Die Polarie in der Anwendung

Die weiße Polarie zwischen Stativ und Kamera in der praktischen Anwendung

Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Eine Reise führt Sie raus in die Natur. Sie fotografieren Berge, Täler oder das weite Meer. Es wird Abend, die Landschaft versinkt in Dunkelheit und macht Platz für ein anderes Naturschauspiel: der ungewohnt klare Sternenhimmel fernab störender Lichtquellen.

Diese Eindrücke können Sie leider nur sehr unzureichend mit Ihrer Kamera einfangen. Für eine anspruchsvolle Aufnahme des Sternenhimmels benötigen Sie eine so große Belichtungszeit, dass sich die Drehung der Himmelssphäre bemerkbar macht und aus punktförmige Sterne Striche werden. Die Lösung des Problems: Ergänzen Sie einfach Ihre Fotoausrüstung um die Polarie des japanischen Herstellers Vixen. Dieses handliche Instrument besteht im wesentlichen aus einem Motor, der ihre Kamera präzise mit der Geschwindigkeit der Sterne Schritt halten lässt. Die Polarie wird einfach zwischen dem Stativ und der Kamera eingesetzt. Wie dies im Detail funktioniert zeigt Ihnen das anschauliche Erklärvideo auf unserer Polarie-Seite.

Letztlich können Sie dank der Polarie lang genug belichten, um beeindruckende Aufnahmen von Sternbildern und der Milchstraße anzufertigen,  ohne ihre Fotoausrüstung zu überfrachten. Die Polarie von Vixen ist eine Immer-dabei-Montierung für Naturfotografen!

Die Plejaden im Apochromat

4. November 2013, Stefan Taube

Photoscope mit Amici-Prisma auf einem Fotostativ

Omegon Photoscope mit Amici-Prisma auf einem Fotostativ

Das lange Wochenende bot Gelegenheit zur astronomischen Beobachtung. Unser Astronomie-Experte und Kundenberater Bernd Gährken nahm das neue Omegon Photoscope mit in den wohlverdienten Feierabend. Von seinem liebsten Beobachtungsplatz aus gelang ihm mit dem Omegon Photoscope und einen TS Field Flattener dieses schöne Bild der Plejaden, ein uns relativ nahe gelegener offener Sternhaufen im Sternbild Stier.

Das Omegon Photoscope ist ein preisgünstiger, apochromatischer Refraktor, der sich vielseitig einsetzen lässt – sei es als Spektiv für die Naturbeobachtung oder eben als Teleskop. Für die Naturbeobachtung empfiehlt sich die Verwendung eines Amici-Prismas. Dank seinem Doublet ED-Linsenelement liefert das Omegon Photoscope ein klares und brillantes Bild. ED steht dabei für „Extra Low Dispersion“. Die Szenen Ihrer Beobachtungen stehen damit immer kristallklar vor Augen.

Auch was die Kamera anbelangt hielt sich der Aufwand für die Aufnahme in Grenzen. Bernd Gährken verwendete einfach eine relativ preisgünstige digitale Spiegelreflexkamera, wie sie in vielen Haushalten sowieso schon vorhanden ist. Mit dem Omegon Photoscope erweitern Sie also die Möglichkeiten Ihrer Kamera hinsichtlich Natur- und Himmelsfotografie beträchtlich!

Die Plejaden im Stier

Die Plejaden im Sternbild Stier, aufgenommen mit dem Omegon Photoscope auf einer astronomischen Montierung (7×3 Minuten Belichtungszeit)

So kann ISON kommen!

23. Oktober 2013, Stefan Taube

Der Komet ISON stammt aus den eisigen Tiefen unseres Sonnensystems. Der „schmutzige Schneeball“ aus Staub und Eis ist ein Relikt der Entstehungszeit unseres Sonnensystems. Seit Milliarden von Jahren dreht der Komet in gewaltiger Ferne zur Sonne seine Runden. Doch nun stürzt er zu uns ins innere Sonnensystem und schrammt am 28. November in nur 1,9 Millionen Kilometer Abstand an der Sonne vorbei. Die Gelehrten streiten noch, ob ISON dieses tollkühne Manöver überleben wird.

Der Komet kommt – höchste Zeit für die richtige Ausrüstung! Wir bieten zwei sehr preisgünstige Einsteiger- und Reiseteleskope, die sich hervorragend als Kometensucher und Rich-Field-Teleskope eignen.

Omegon AC-102/600 AZ-3

Omegon AC-102/600 AZ-3

Das Teleskop Omegon 102/600 hat ein großes Gesichtsfeld und ist für seinen Preis besonders lichtstark. Mit 102 Millimeter Öffnung sieht man nicht nur unseren Mond, den Saturn und seine Ringe, den riesigen Jupiter mit seinen Wolkenbändern und den vier großen Monden, sondern taucht auch schon ein gutes Stück in die Welt der Deep Sky Objekte ein: junge Sternhaufen, wie die Plejaden, Milliarden Jahre alte Kugelsternhaufen oder ausgedehnte galaktische Nebel. Dank der nur 600 Millimeter Brennweite bietet dieses Instrument ein besonders weites Gesichtsfeld. Es ist das optimale Teleskop, um den Sternenhimmel auf sich wirken zu lassen und zu Wanderungen durch den Nachthimmel aufzubrechen – bis der Komet ISON ins Blickfeld gerät. Wer solch ein spannendes Objekt entdeckt hat, kann es mit dem Omegon 102/600 dann bis zu 200-fach vergrößern.

Omegon AC-80/400 AZ-3

Omegon AC-80/400 AZ-3

Das sehr kompakte Omegon 80/400 ist schnell unter den Arm geklemmt und raus auf die Wiese getragen. Mit seiner Rich-Field-Optik entgeht einem damit der Komet ISON sicherlich nicht. Das Gesichtsfeld ist einfach so groß, dass man einen weiten Bereich am Himmel überblicken kann. Kometenentdecker schätzen Teleskope mit kurzer Brennweite. Und wenn gerade kein Jahrhundertkomet ansteht ist das Teleskop für erste Erkundungen des Nachthimmels geeignet: Hier warten die berühmte Andromedagalaxie und viele offene Sternhaufen.

Beide Teleskope ruhen auf der AZ-3-Montierung von Omegon. Diese azimutale Montierung ermöglicht eine intuitive und feinfühlige Nachführung.

Dank dem leichten und stabilen Aluminiumstativ sind die Teleskope auch geeignete Instrumente für ganz irdische Naturbeobachtungen am helllichten Tag. Im Zubehörbereich bieten wir hierfür ein Amici-Prisma an.

Ein langer Weg, eine weite Reise, ein Abenteuer am Himmel: Unsere Kometensucher stehen bereit, der eisige Besucher kann kommen!