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Stefan Taube

Über Stefan Taube

Der Category Manager Stefan betreut zahlreiche Produktlinien in unserem Shop und sorgt dafür, dass Sie die richtigen Informationen bekommen.
Stefan kam über die Verlagsbranche zum Astroshop. Als gelernter Online-Redakteur betreut er die Webseite und unseren Astro-Blog. In seiner Freizeit engagiert er sich bei der Astronomischen Vereinigung Augsburg e.V., wo er vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit tätig ist.

Posts verfasst von Stefan Taube

Blog-Archiv

Heizbänder von Lunatico: Keine Probleme mehr mit Tau!

22. Januar 2015, Stefan Taube

Lunatico-ZeroDew-Heizband

Unscheinbar und doch so nützlich

Welcher Hobby-Astronom musste noch nie eine Beobachtungsnacht wegen Taubeschlag der Linse vorzeitig beenden? Im Winter droht sogar Vereisung, insbesondere bei Kameras, die man für lange Belichtungen oder Timelapse-Aufnahmen stundenlang im Freien laufen lässt. Ganz besonders anfällig für Tau sind Teleskope mit Schmidt-Cassegrain- oder Maksutov-Optik, da die exponierte Lage der Korrekturplatte der feuchten Luft unmittelbar ausgesetzt ist. Aus diesem Grund führen wir ein umfangreiches Sortiment von Tauschutz-Lösungen in unserem Zubehörbereich.

logoLunaticoNeu hinzugekommen sind die Heizbänder des spanischen Herstellers Lunatico. Diese Heizbänder können Sie einfach am vorderen Ende des Tubus oder um die Taukappe wickeln. Die ZeroDew-Heizbänder von Lunatico verfügen über einen flexiblen Gummizug und ein Klettband über die ganze Länge. So ist der sichere Sitz des Bandes gewährleistet. Lunatico bietet seine ZeroDew-Bänder in zahlreichen Größen bis hin zu 16″-Öffnung an. Eine Übersicht finden Sie hier. Es gibt übrigens sogar ein Heizband für 2″-Okulare.

Die Bänder können Sie wahlweise über ein regulierbares Steuergerät mit Netzteilanschluss oder mit Zigarettenanzünderadapter betreiben.

Letzteres ist ideal, falls Sie einen Powertank als Stromversorgung nutzen. An einem Steuergerät können bis zu vier Bänder angeschlossen werden. Daher sollten Sie mit einer Steuerung und Stromversorgung auskommen. Der Tau hält Sie jedenfalls nicht mehr auf!

Revelation: Zwei Dobson-Teleskope mit hervorragender Ausstattung

15. Januar 2015, Stefan Taube

Das 254/1524 Dobson von Revelation

Das 254/1524 Dobson von Revelation

Teleskope in der Bauweise nach John Dobson (1915-2014) haben uns Hobby-Astronomen die Himmelsobjekte des DeepSky erschlossen: Um schwach leuchtende Nebel und Galaxien mit bloßem Auge beobachten zu können, hatten früher die bezahlbaren Teleskope schlicht zu wenig Öffnung. Große Spiegel hoher Qualität mussten her, die auf einfachen und somit preiswerten Montierungen gelagert wurden. Diese Rockerbox genannten, kistenförmigen Montierungen aus Holz kompensieren den teuren Preis der Optik, lagern diese aber dank tiefen Schwerpunkt sicher und stabil.

Die neue Marke Revelation bekennt sich zu diesem Prinzip: Sie bietet zwei Dobson-Modelle mit Volltubus aus Metall auf hölzerner Rockerbox.

Beeindruckend ist die hochwertige Ausstattung bei niedrigem Preis: Im Lieferumfang ist ein 2″-Weitwinkelokular für ausgedehnte Himmelsobjekte und ein 9mm-Okular mit 1,25″-Steckhülse für Mond und Planeten enthalten.

Ein Crayford-Auszug mit 1:10 Untersetzung nimmt die Okulare mit seiner Ringklemmung sicher auf und ermöglicht eine feine Fokussierung.

Nur vom Feinsten: Mikrofokussierer Crayford-Style

Nur vom Feinsten: Mikrofokussierer Crayford-Style

Bei einem Dobson-Teleskop sind Sie der Motor und führen das Objekt direkt durch die Bewegung des Tubus nach. Damit dies sauber gelingt, muss der Tubus möglichst im Schwerpunkt gelagert werden und die Steifigkeit der Höhenachse justierbar sein. Beides ist bei der einstellbaren Achse dieser Dobson-Teleskope sehr gut erreichbar. Für die Bewegung im Azimut ruht die Rockerbox auf Walzenlager. Dies ermöglicht eine runde, ruckelfreie Drehung.

Damit Sie die Objekte überhaupt finden können, sind die beiden Dobsons mit einem Sucherfernrohr mit fünf Zentimeter Öffnung ausgestattet. Vor der Beobachtung sollte allerdings der Hauptspiegel der Newton-Optik auf die Umgebungstemperatur angepasst werden. Der am Hauptspiegel rückseitig angebrachte Lüfter beschleunigt diesen Prozess. Sie müssen einfach nur das bestückte Batteriefach einstecken und schon setzt sich der Lüfter in Betrieb.

Der Hauptspiegel lagert übrigens auf einer Zelle, die mit griffigen und farblich markierten Zug- und Konterschrauben verstellt werden kann.

So gelingt die Justage einfach und schnell. Wir empfehlen dazu die Verwendung des Omegon Justierlasers.

Revelation bietet derzeit zwei verschiedene Größen seines Dobson-Teleskops an: 8-Zoll f/6 und 10-Zoll f/6

Höchste Zeit für das Kosmos Himmelsjahr!

31. Dezember 2014, Stefan Taube

Kosmos-Verlag-Jahrbuch-Kosmos-Himmelsjahr-2015

Ein Muss für alle Sternfreunde!

Im Namen unseres ganzen Teams wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für den am Sternenhimmel interessierten Naturfreund beginnt das neue Jahr mit dem Kauf des Kosmos Himmelsjahr. Dieser bereits über einhundert Jahre alte Klassiker erscheint jedes Jahr neu, um einen Ausblick auf den Lauf von Sonne, Mond und Sterne zu geben und die besten astronomischen Highlights des Jahres vorzustellen. Einer der Höhepunkte ist die totale Sonnenfinsternis am 20. März. Können Sie von Ihrem Wohnort aus diese Sonnenfinsternis sehen oder wohin müssen Sie reisen? Das Kosmos Himmelsjahr verrät es Ihnen!

Das Kosmos Himmelsjahr beginnt mit einem doppelseitigen Überblick über das ganze Jahr. Die nachfolgenden „Erläuterungen zum Gebrauch“ erklären detailliert, wie die Daten in diesem Jahrbuch zu lesen sind. Erfahrene Nutzer finden die wichtigsten Informationen schnell auf der Innenseite des Schutzumschlages.
Den Hauptteil bilden zwölf Monatskapitel, jeweils mit Planetenlauf und Fixsternhimmel. Jeder Monat endet mit einem „Monatsthema“, in dem vertiefend ein Thema aus der Astronomie behandelt wird. So sind Sie aktuell informiert und tun etwas für Ihre astronomische Allgemeinbildung.

All das könnte man sich natürlich auch irgendwie im Internet zusammen klicken, doch ist das kompakte Kosmos Himmelsjahr wesentlich übersichtlicher und bequemer.

Kosmos-Verlag-Jahrbuch-Himmelsjahr-2015-Professional

Ein gutes Team: Himmelsjahr und Redshift

Wer gerne am Computer arbeitet, sollte auf das Kosmos Himmelsjahr professional zurückgreifen. Mit diesem Set erhalten Sie sowohl das Buch, als auch eine spezielle Software auf DVD-ROM. Diese Software kombiniert in genialer Art und Weise die Inhalte des Jahrbuchs mit der Planetariumssoftware Redshift. So erhalten Sie auf der DVD beispielsweise nicht nur eine Abbildung über die Stellungen der Jupitermonde in einem bestimmten Monat, sondern auch gleich die passende Animation der im Lieferumfang enthaltenen Software Redshift kompakt.

Diese Planetariumssoftware können Sie auch unabhängig vom Kosmos Himmelsjahr professional benutzen. Redshift kompakt bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten, zum Beispiel die Eingabe des eigenen Beobachtungsortes und die gezielte Suche nach Objekten.

Übrigens: Wir führen auch noch hochwertige Wandkalender für das neue Jahr 2015:

Mit dem Jahrbuch Kosmos Himmelsjahr und einem unserer Wandkalender sind Sie bestens auf das neue Jahr vorbereitet!

i-Nova: Gekühlte Kamera ist Hot Product 2015

16. Dezember 2014, Stefan Taube

Die Zeitschrift Sky&Telescope kürt jedes Jahr die interessantesten und innovativsten Produkte zur Astronomie. Es freut uns, dass dieses Jahr unter anderem die Kameras des französischen Herstellers i-Nova ausgezeichnet wurden.

Die Kameras der neuen Nebula-Serie basieren auf denselben CCD- und CMOS-Sensoren wie die beliebten Planetenkameras der PLx-Serie. Für die Nebula-Serie hat i-Nova diese Planetenkameras mit einer aktiven Kühlung ausgestattet. Somit sind sie auch für DeepSky-Aufnahmen geeignet, also für lichtschwache Objekte, wie Planetarische Nebel oder Galaxien. Wenn der Kamerasensor nicht gekühlt wird, gegen die wenigen Photonen, die das Teleskop von diesen Objekten sammelt, im Rauschen der Elektronik unter.

Ihrer Herkunft aus der Planetenfotografie verdanken die Nebula-Kameras ihren geringen Preis und ihre Vielfalt. Letzteres beeindruckt Sky&Telescope besonders. Es handelt sich um echte Allzweck-Kameras, mit denen Planetenfotografie, DeepSky-Aufnahmen und auch die Verwendung als Autoguider möglich ist. Ein besonderes Feature ist das Visual Enhancement. Damit können Sie den Bildentstehungsprozess durch das sogenannte Stacking live am Bildschirm mit verfolgen, noch während Sie das gewünschte Objekt aufnehmen. Das ist gerade auch für das gemeinsame Beobachten oder die Öffentlichkeitsarbeit ein interessantes Feature.

Wer sich nicht spezialisieren will, sondern eine Kamera für verschiedenste Anwendungen sucht, sollte zu einer Nebula greifen.

Sky and Telescope Hot Product 2015

Das Lob von Sky&Telescope veröffentlich in der Januar-Ausgabe dieser Zeitschrift

Celestron NexStar: Die Evolution einer Teleskop-Serie

11. Dezember 2014, Stefan Taube

Wenn ein Hersteller eine Produktserie über vierzig Jahre konsequent weiterentwickelt, darf man von Evolution sprechen. Celestron startete im Jahre 1969 mit den NexStar-Teleskopen. Jetzt, im Jahre 2014, kommt mit NexStar Evolution die neueste Entwicklung der Serie auf den Markt.

NexStar Evolution SC 150/1500

Eines von drei Modellen: Das NexStar Evolution SC 150/1500

Transportabel, bezahlbar und ergonomisch sollen die NexStar-Teleskope sein. Durchdachte Einsteigerteleskope, mit denen man viele Jahre Spaß hat. Maßgeblich dafür ist das optische Design. Die kompakten Teleskope in Schmidt-Cassegrain-Bauweise waren bei ihrer Einführung eine Sensation. Diese Bauweise erlaubt hohe Brennweiten bei kurzem Tubus, verbunden mit der großen Öffnung eines Spiegelteleskops. So erhalten Sie eine lichtstarke Optik, die auch hohe Vergrößerung zulässt, vor allem für die Beobachtung von Mond und Planeten. Die einarmige Montierung erlaubt es, den Tubus leicht und schnell zu montieren. Auch die Verwendung einer anderen Optik ist möglich. Der kurze Tubus und die leichte, motorisierte Montierung mit elektronischer Steuerung (GoTo) machen die NexStar-Teleskope so beliebt.

Das durchdachte Produktdesign lernt man erst in der Beobachtungsnacht so richtig schätzen: Große Schraubenköpfe und Klemmungen, die man auch mit Handschuhen bedienen kann, mit Rotlicht beleuchtete Okularablage mit gummierter Auflage sind nur eine kleine Auswahl.

Design ist nicht alles: Die NexStar Evolution-Teleskope können mit dem eingebauten WLAN drahtlos gesteuert werden.

Dafür bietet Celestron die kostenlose  SkyPortal-App an. Wenn Sie diese App auf Ihrem Tablet-PC oder Smartphone gestartet haben, können Sie eine Verbindung zum Teleskop herstellen und es intuitiv bedienen. Die SkyPortal-App wird auch für die Ausrichtung des Teleskops zu Beginn der Beobachtung benutzt:  Die Teleskopsoftware bedient sich der GPS-Angabe, Kalenderdatum und der Uhrzeit des Smartphone, so dass Sie diese nicht extra eingeben müssen und hilft Ihnen beim Ausrichten des Teleskops. Übrigens werden die  Teleskope mit der bewährten NexStar- Handsteuerbox ausgeliefert. Daher sind sie auch ohne App voll funktionstüchtig.

Neben dem WLAN ist der integrierte LiFePO4-Akku eine echte Innovation. Sie müssen keinen Powertank mehr hinaus auf das Feld schleppen und können auch nicht mehr im Dunkeln über das Stromkabel stolpern. Stattdessen laden Sie einfach die Montierung zuhause mit dem beiliegenden Netzstecker auf. Der Akku hält dabei nicht nur länger durch, als jeder Beobachter, er lädt über den USB-Anschluss auch noch Ihr Smartphone auf!

Das NexStar Evolution fügt sich nahtlos in eine der erfolgreichsten Teleskopbaureihen ein und setzt im Produktdesign Maßstäbe.

Teleskop-Evolution

NexStar: Zu jeder Zeit modernste Teleskope für Einsteiger

GalileoScope: Der Bausatz, den Galileo Galilei gerne gehabt hätte!

3. Dezember 2014, Stefan Taube

GalileoScope AC-50/500 OTA

Der lehrreiche Bausatz für ein Teleskop nach Galileo Galilei.

Erinnern Sie sich noch? Im Jahre 2009 feierten wir weltweit das Jahr der Astronomie. Anlass war die vierhundertjährige Geschichte des Teleskops. Der italienische Gelehrte Galileo Galilei hatte das Teleskop 1609 zwar nicht erfunden, aber im Rahmen der damaligen Möglichkeiten weiter entwickelt und profunde astronomische Beobachtungen gemacht. Eine neue Ära der Wissenschaft brach an.

Zu diesem Anlass entwickelten Astronomen einen Bausatz, mit dem es möglich ist, die Beobachtungen Galileis selber nachzuvollziehen. Auch wenn das Jahr 2009 nun schon eine Weile hinter uns liegt, ist das GalileoScope nach wie vor sehr beliebt und wir freuen uns, es Ihnen in unserem Shop anbieten zu können.

Das GalileoScope ist ein didaktisch orientierter Optikbausatz. Das Ziel besteht darin, die Schwierigkeiten und damit auch die Leistungen der ersten teleskopischen Beobachter, erfahrbar zu machen.

Mit der Zerstreuungslinse als Okular erhält man das gleiche Einblickverhalten und das gleiche Feld wie im Originalgerät Galileo Galileis. Mit der mitgelieferten Sammellinse als Okular kann das GalileoScope aber auch wie ein moderner Refraktor nach Johannes Kepler benutzt werden. Auch hier ist der Unterschied der verschiedenen Teleskopbauweisen direkt erfahrbar. An den 1,25-Zoll-Steckanschluss lassen sich einfache Plössl-Okulare adaptieren, die dann höhere Vergrößerungen ermöglichen.

Auch nach vierhundert Jahren hat das Teleskop nach Galileo Galilei nichts von seinem Reiz verloren. Das GalileoScope ist ein echter Klassiker!

Spektroskopie aus dem Handgelenk

27. November 2014, Stefan Taube

Robust und handlich: Das Spektroskop von Shelyak

Die Erkenntnis, dass weißes Licht aus verschiedenen Farben besteht, verdanken wir Isaac Newton. Der englische Naturforscher ließ Licht durch ein Prisma fallen und zerlegte es so in die Farben des Regenbogens. Statt eines Glasprismas kann man auch ein Gitter benutzen, durch das man das Licht durchscheinen lässt. Mit solch einem Gittern lässt sich relativ einfach die Erkenntnis von Isaac Newton nachvollziehen.

Ein erstaunlich hochwertiges didaktisches „Spielzeug“ mit eingebautem Gitter hat der französische Spektrografie-Spezialist Shelyak-Instruments entwickelt. Das Handspektroskop von Shelyak verfügt über ein hochwertiges Gitter mit 600 Linien pro Millimeter, das Lichtquellen in ein helles und kontrastreiches Spektrum zerlegt.

Es macht regelrecht süchtig, mit dem Handspektroskop alle Lichtquellen der Umgebung anzuvisieren: Das gesamte Beraterteam unseres Shops war für eine Stunde lahmgelegt, als wir das Handspektroskop zum ersten Mal ausprobiert haben.

Der Regenbogen ist natürlich hübsch anzusehen, doch worauf es ankommt, sind die Emissions- und Absorptionslinien. Sie verraten uns etwas über den chemischen Aufbau und physikalischen Eigenschaften der Lichtquelle. Mit dem Handspektroskop von Shelyak erfasst jeder dieses Phänomen sofort und unmittelbar.

Das Spektrum einer Energiesparlampe fotografiert mit einer einfachen Kamera durch das Handspektroskop von Shelyak

Man kann sich die AHs und OHs in der Schulklasse vorstellen, wenn der Chemielehrer Salze in die Flamme des Bunsenbrenners streut und helle Linien im Handspektroskop sichtbar werden. Auch auf jeder Volkssternwarte kann mit diesem kleinen Instrument das Prinzip der Spektroskopie zumindest an künstlichen Lichtquellen dargestellt werden. Da das Handspektroskop sehr stabil gebaut ist, bleibt es jeder didaktischen Sammlung lange erhalten.

Ein guter Überblick über Spektrografen für Amateurastronomen

Will man solch ein Gitter astronomisch nutzen, um das Licht der Sterne zu zerlegen und Spektrallinien sichtbar zu machen,  muss es natürlich etwas größer sein. Neben dem Handspektroskop bietet Shelyak Instruments auch einen sehr fortgeschrittenen Spektrografen an, nämlich den Alpy 600. Für den Einstieg wesentlich besser geeignet ist allerdings der Klassiker Star Analyser 100. Dieses Gitter lässt sich wie ein optischer Filter in die Steckhülse der Kamera einschrauben.

Das Thema Spektroskopie ist sicherlich eines der anspruchsvollsten in der Amateurastronomie. Einen sehr guten Einstieg bietet das Buch Using Commercial Amateur Astronomical Spectrographs. Wie der Titel sagt, geht das Buch ganz konkret auf die käuflich erhältlichen Spektrografen ein und beschreibt auch die im Internet erhältliche Software zur Analyse der Spektren.

So schwer muss man es sich aber gar nicht machen: Schon der Blick durch das Handspektroskop lässt einen Licht mit anderen Augen sehen.

Das neue Riesendobson-Teleskop von Skywatcher

25. November 2014, Stefan Taube

StarGate-450P-DOB

Ein Tor zu den Sternen: Das neue Dobson StarGate 450P

Entgegen dem allgemeinen Trend zur Astrofotografie mit ausgefeilten Kameras und der Verwendung von computergesteuerten Teleskopen gibt es auch rein visuelle Beobachter, die den Nachthimmel möglichst unverfälscht und unmittelbar erleben wollen. Spiegelteleskope in der Ausführung nach John Dobson sind hier das Mittel der Wahl, denn diese Teleskope bieten die größte Öffnung fürs Geld und auf die Öffnung kommt es an! Nur wenn Sie genügend Licht sammeln können, erschließen sich Ihnen die Wunder des DeepSky mit bloßem Auge: Galaxien, Sternhaufen und planetarische Nebel bekommen Struktur.
Allerdings nützt die größte Öffnung nichts, wenn der Himmel nicht klar und möglichst wenig lichtverschmutzt ist. Besonders letzteres ist ein Grund, warum Dobson-Teleskope trotz ihrer großen Spiegel transportabel sein sollten. Der Hersteller Skywatcher treibt dieses Prinzip auf die Spitze und bietet einen neuen Dobson an, der 18-Zoll Spiegeldurchmesser (458 Millimeter) hat!

Trotz seiner Größe ist das neu StarGate 450P vollständig zerlegbar. Da der Spiegel frei auf der Spiegelzelle liegt und der Tubus als Gitterrohrkonstruktion ausgelegt ist, bleibt dieses riesige Teleskop relativ leicht und transportabel. So können Sie es an Ihren bevorzugten dunklen Beobachtungsort transportieren und mit dem fast einen halben Meter durchmessenden parabolischen Spiegel den Himmel erkunden – ein Naturerlebnis der besonderen Art!

Endlich wieder lieferbar: Das Kurbelplanetarium von Sunwatch

14. November 2014, Stefan Taube

Kopernikus Planetarium

Stabil, lehrreich und schön anzusehen

Niemand anderes entwickelt so schöne und lehrreiche Bausätze wie Sunwatch. Angefangen hat alles mit der Brille für Sonnenfinsternisbeobachtungen, doch inzwischen gibt es ganze Spiegelteleskope zum selber bauen, wohlgemerkt aus Pappe! Der größte und vielleicht auch schönste Bausatz ist das Kopernikus Planetarium. Dieser Bausatz ist endlich wieder lieferbar!

Nach ein paar gemütlichen Bastelabenden haben Sie ein stabiles Kurbelplanetarium mit Riemenantrieb erschaffen. Es zeigt die zwei inneren Planeten Merkur und Venus, unsere Erde mit umlaufendem Mond und eine strahlende Sonne in der Mitte – LED sei Dank.

Mit dem Planetarium kann die Position der Erde und des Mondes im Jahreslauf dargestellt werden, inklusive der Finsternisse. Sternbildmarkierungen auf der Ekliptikscheibe verdeutlichen den wechselnden Himmelsanblick.

Das Kopernikus Planetarium ist ein echtes Schmuckstück und steht exemplarisch für das Motto von Sunwatch: Bastelspaß der Wissen schafft!

Jetzt neu: Der Almanach mit astronomischen Ereignissen für jede Woche

13. November 2014, Stefan Taube

Jeder astronomische Beobachtungsabend sollte vernünftig vorbereitet werden. Wer sein Teleskop nach draußen trägt, es aufbaut und sich dann im Dunkeln fragt, was er heute Abend eigentlich beobachten oder fotografieren könnte, wird vieles verpassen.

Astronomische Jahrbücher sind trotz Internet und Software noch immer ein sehr beliebtes Mittel, um sich über den Nachthimmel auf dem Laufenden zu halten – und das völlig zu Recht: Was gibt es Schöneres, als vor der Beobachtung bei einem Heißgetränk gemütlich im Sessel offline zu schmökern und sich anregen zu lassen? Und sammeln kann man die Jahrbücher auch noch!

Himmelsalmanach

Astronomische Ereignisse Woche für Woche

Die Redaktion der Zeitschrift interstellarum hat nun für das Jahr 2015 einen neuen Himmels-Almanach auf dem Markt gebracht. Das besondere daran ist die wochenweise Gliederung. Von Zeitschriften und anderen Jahrbüchern ist man es gewohnt, den Nachthimmel Monat für Monat vorgestellt zu bekommen. Das kann aber recht lästig sein, denn die monatsweise Gliederung ist relativ ungenau und unübersichtlich. Der Leser möchte oft konkret wissen, was er zum Beispiel am kommenden Wochenende erleben kann und will dafür nicht eine ganze Monatsübersicht wälzen. Im Himmels-Almanach 2015 ist dieses Problem genial gelöst: Das im Zeitschriftformat hergestellte Jahr-„Buch“ zeigt auf jeweils einer Doppelseite die Himmelsereignisse der Woche. Der linke Teil der Doppelseite listet die Ereignisse und astronomische Daten tabellarisch auf, der rechte Teil ist einem Wochenthema gewidmet. Diese Wochenthemen haben fast immer einen praktischen Bezug und bieten konkrete Anregungen.

Nur wenige Themen sind der professionellen Forschung gewidmet, wie beispielsweise der Vorbeiflug der Sonde New Horizons an Pluto am 14. Juli.

Auf einer einzigen Doppelseite sehen wir also alle wichtigen Informationen auf einen Blick! Falls Sie es dann doch etwas genauer wissen möchten, nutzen Sie einfach den Kurzlink, der für jede Woche zu einer eigens erstellten Internetseite führt.

Eine ausführliche Jahresübersicht im vorderen Teil bietet sechs Sternkarten und Informationen zu Kleinplaneten, Veränderliche, Sternbedeckungen und vieles mehr. Auch an die Einsteiger wurde gedacht: Diese bekommen einen vierseitigen Crashkurs in die Himmelsbeobachtung.

Sage und schreibe dreizehn(!) aktive Amateurastronomen haben am Himmels-Almanach 2015 mitgewirkt. Das ist geballte Praxiskompetenz für unser Beobachtungsvergnügen!