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Posts mit Stichwort 'venustransit'

Astroshop.de auf Astro-Tagungen

12. Februar 2013, Bernd Gährken

Die meisten Beobachtungen entstehen in den langen Nächten von Herbst und Winter. Im Frühjahr liegen die Ergebnisse vor und daher ist dies die Saison der großen Astrotagungen. Astroshop.de-Mitarbeiter Bernd Gährken wird dieses Jahr voraussichtlich auf der CEDIC in Linz am 3.3., beim SFTH im Harz am 16.3., auf dem AKM-Seminar in Hannover am 23.3., auf der Würzburger Frühjahrstagung am 27.4. und während der Pfingstfeiertage auf der Planetentagung in St. Andreasberg mit eigenen Beiträgen vertreten sein.

-Auf der CEDIC in Linz ist Lucky-Imaging das geplante Vortragsthema. Hier geht es um den Versuch mit Techniken aus der Planetenfotografie auch im Deepskybereich hohe Auflösungen zu erzielen. Als Gasstar wird dort der bekannte Astronom David Malin aus Australien erwartet.

-Das SFTH ist ein gemütliches Teleskoptreffen in Todtenrode, einer kleinen Ortschaft im dunklen Harz-Gebirge. Es findet passend zur idealen Sichtbarkeit des Kometen PANSTARS statt. Ein umfangreiches Vortragsprogramm ist für den Samstag geplant. Bernd Gährken wird dort die Ergebnisse einer Venustransitreise zum Nordkap präsentieren.

-Das AKM-Seminar in Hannover hat seinen Schwerpunkt bei der Beobachtung von Meteoren und atmosphärischen Erscheinungen. Hier sind Berichte über Polarlichtsichtungen am Nordkap und Impakte auf dem Mond geplant.

-Bei der Würzburger Frühjahrstagung soll über die Entstehung der ersten Amateurfotos der Uranusringe gesprochen werden. Filtertechniken und der Oppositionseffekt stehen dabei im Mittelpunkt.

-Die Kometen- und Planetentagung der deutschen Amateurastronomen wird 2013 erstmals nicht im bayrischen Violau sondern in St. Andreasberg im Harz stattfinden. Es ist dieses mal eine Gemeinschaftstagung der beiden VDS-Fachgruppen Sonne und Planeten. Durch die zentrale Lage in der Mitte von Deutschland sollen mehr Teilnehmer aus dem Norden und Osten angelockt werden. Die Ergebnisse zum Kometen PANSTARRS und die Prognosen zum Superkometen ISON versprechen eine besonders spannendes Treffen. Bernd Gährken wird hier mit mindestens zwei Vorträgen vertreten sein. Als Themen sind der Venustransit und die Polarlichter geplant.

Im süddeutschen Raum wird der Polarlichtvortrag auch am 8. März in der Bayrischen Volkssternwarte München zu hören sein.

Tagungen 2013

Ergebnisse vom Venustransit

22. Juni 2012, Bernd Gährken

Um den Venustransit am 6.6.2012 komplett zu beobachten, musste man weite Wege auf sich nehmen.

Komplett sichtbar war er nur im östlichen Pazifikraum und horizontnah am Nordkap. Die besten Wetterprognosen gab es für Australien. Die anderen Standorte hatten mit einer Bewölkungswahrscheinlichkeit von etwa 70% zu kämpfen. In Deutschland ist der Transit nur am Ende zu sehen gewesen. Leider war am Morgen des 6.6.2012 der größte Teil Mitteleuropas mit Wolken bedeckt.

Die Reise unseres Mitarbeiters Bernd Gährken führte in den Norden Skandinaviens. Weil man dort mit einem 7 stündigen Abstand Ein- Austritt sehen konnte, verdoppelte sich die Chance das zumindest einen Kontakt zu erwischen. Das mehr als 1000m hohe Küstengebirge sollte als Wetterscheide fungieren. Es bestand Hoffnung das es entweder östlich oder westlich einen Föhn-Effekt mit Wolkenlücken geben könnte.

Tatsächlich spielte in Norwegen das Wetter mit und der Eintritt war dort gut zu verfolgen. Der erste Kontakt erfolgte kurz vor Mitternacht Ortszeit und so war die Venus vor der Mitternachtssonne zu sehen. Trotz der Horizontnähe gelangen einige brauchbare Fotos. Der niedrige Sonnenstand hatte ein schlechtes Seeing und eine starke Refraktion zur Folge. Die Transparenz war aber zum Beginn exzellent und daher wurde versucht den Eintritt im H-Alpha-Bereich aufzunehmen. Die Strukturen auf der Sonnenoberfläche sind bei dieser Wellenlänge sehr viel größer und bieten dem Auge Fixpunkte. Zudem spielt bei einer einzelnen Wellenlänge die Refraktion keine Rolle und das Seeing sollte bei einer hohen Wellenlängen etwas besser sein. Mit diesen Technik gelang es sogar fotografisch den Lomonosov-Ring nachzuweisen. Er war beim Transit 2004 auch visuell gut sichtbar. Dieses mal jedoch war er mit dem Auge am Teleskop nur ansatzweise zu erkennen.

Verwendet wurden diese Kameras: The Imaging Source DMK 21AU04.AS Schwarz/Weiß-Kamera, USB und Meade DSI III PRO Deep-Sky-Kamera mit RGB Filtersatz und Autostar Suite Software

Venus vor der H-Alpha-Sonne

Venus vor der H-Alpha-Sonne

Lomonosov-Ring

Lomonosov-Ring

Astrohighlights in der zweiten Jahreshälfte 2012

25. Mai 2012, Bernd Gährken

Die zweite Jahreshälfte 2012 hat astronomisch wieder einiges zu bieten:

– Gleich im Juni gibt es das Highlight des Jahres: Am 6.6. findet ein Venustransit statt, d.h. die Sonne geht mit der Venus zusammen auf. In Deutschland ist der Austritt zwischen 6:33 und 6:51 Uhr Sommerzeit zu beobachten.

-Im Juli ist eine Planetenbedeckung durch den Mond zu sehen. Am Morgen des 15.7. ab etwa 3:20 Sommerzeit wird der Planet Jupiter zusammen mit seinen Monden für etwa eine halbe Stunde bedeckt.

-Der August ist der klassische Sternschnuppenmonat. Bei den Perseiden können in lauen Sommernächten bis zu 60 Meteore pro Stunde beobachten werden. Das Maximum wird in der Nacht vom 11. auf den 12.8. erwartet. Der Mond geht erst in der zweiten Nachthälfte auf und stört kaum.

-Die Kleinplaneten werden oft vernachlässigt. Mehr als ein schwacher Lichtpunkt ist nicht zu sehen. Die Wanderung der Lichtpünktchen wird immer dann interessant, wenn sich ein Asteroid einem Deepskyobjekt nähert. Zwischen dem 20.9. und 26.9 passieren gleich 2 Kleinplaneten nämlich Metis und Lutetia den Gasnebel IC443. Visuell ist der Nebel schwer zu beobachten, doch für Astrofotografen dürften sich reizvolle Motive finden.

-Anfang Oktober gibt es eine enge Passage des Planeten Venus beim hellen Stern Regulus. Am Morgen des 3. Oktobers zieht die Venus nur 7 Bogenminuten am Hauptstern des Löwen vorbei. Die Bewegung ist schon im Fernglas gut zu verfolgen. Im Teleskop kann man schon im Abstand weniger Minuten die Eigenbewegung des Planeten erkennen.

-Der Monat November hat in heimatlichen Gefilden wenig zu bieten. Doch wer dem schlechten Wetter entkommen kann, der könnte am 13.11. an einer Expedition zur totale Sonnenfinsternis in Australien teilnehmen.

-Im Dezember gibt es eine ideale Geometrie für den Sternschuppenstrom der Geminiden. In der Nacht vom 11.12. auf den 12.12. könnten man ohne Störung durch den Mond fast 14 Stunden lang durchbeobachten. Bei dunklen Himmel wäre dabei durchaus die Grenze von 1000 Meteoren zu knacken.

Allen Sternguckkern wünschen wir viel Spaß und gutes Wetter! Wenn Ihnen von den Ereignissen schöne Aufnahmen gelingen, veröffentlichen wir diese auch gern auf unserer Homepage.

Venustransit mit Fleckengruppe am 8.06.2004, 11h51 MESZ, SN 203/812 mm, WebCam Philips 740K von Markus Simon

Venustransit 2012

23. April 2012, Bernd Gährken

Das bedeutendste astronomische Ereignis im Jahr 2012 ist ohne Frage der Venustransit am 6. Juni. Zwischen 0:09 und 6:51 Sommerzeit wird die Venusscheibe vor der Sonne vorbeiziehen. Das nächste mal wird dies erst am 11. Dezember 2117 der Fall sein. Da wahrscheinlich kein heute lebender Mensch den nächsten Transit miterleben wird, sollte die Chance nicht verpasst werden! Weltweit sind zahlreiche Expeditionen unterwegs. Der ideale Beobachtungsstandort liegt in den Wüsten Australiens. Dort ist der Transit komplett zu beobachten, sollte das Wetter optimal sein. Am norwegischen Nordkap ist er wegen der Mitternachtssonne ebenfalls komplett zu sehen. Allerdings steht die Sonne dort nur wenige Grad über dem Horizont.

In Deutschland kann man nur den Austritt beobachten, der zwischen 6:33 und 6:51 Uhr stattfindet. Dabei lässt sich schon mit mittleren Teleskopen der Lomonossov-Ring beobachten. Wenn die Venus nur noch halb vor der Sonne steht, bildet sich auf der dunklen Seite ein schmaler Lichtstreifen der durch Streulicht in der Venusatmosphäre verursacht wird.

Zur Beobachtung des Transits wird z.B. eine Filterfolie benötigt.

Zeitgleiche Venusaufnahmen 2004 auf den Kanaren und in München

Zeitgleiche Venusaufnahmen 2004 auf den Kanaren und in München

Erleben Sie Venustransit und Weltraumforschung in Kiruna

10. Februar 2012, Anita Maier

Neue Astroreise von 03.06. – 06.06.2012

Bei diesem außergewöhnlichen Reiseprogramm tauchen Sie tief in die Forschung ein und blicken hinter die Kulissen. In Kiruna ist das Schwedische Institut für Weltraumphysik beheimatet. Hier hat man Zugriff auf die Daten einer Sonde im Venusorbit, so dass Sie die Forschung dort praktisch live erleben können. Bei einem Fachvortrag über die Venus erfahren Sie alles Wissenswerte über diesen Planeten. Danach geht es zum Weltraumbahnhof Esrange. Dort haben Sie die einmalige Gelegenheit, aktiv am Start eines Forschungsballons in die Stratosphäre mitzuwirken. Schließlich besichtigen Sie noch die legendäre Erzmine von Kiruna. Den Höhepunkt erleben Sie in der Nacht vom 05.06. auf den 06.06.2012 vom Aussichtsberg Luossavarra: den letzten Venustransit in Ihrem Leben.

Sie übernachten in einem kleinen gemütlichen Hotel in ruhiger Lage und mit persönlicher Atmosphäre.

Unter den mit normalen Verkehrsmitteln erreichbaren Orten nördlich des Polarkreises bietet Kiruna die wohl besten Chancen auf eine erfolgreiche Beobachtung des Venustransits. Nach einer Übersicht von Jay Anderson sind im Juni dort etwa 30% der Tage völlig wolkenfrei, weitere gut 40% weisen eine mehr oder weniger aufgelockerte Bewölkung auf.

Das Angebot in Kurzform

« Pauschalreise ab/bis Deutschland

« Einmaliger Blick hinter die Kulissen der Forschung

« Aktive Teilnahme am Start eines Forschungsballons

« Erzmine von Kiruna

« Venustransit auf dem Aussichtsberg Luossavarra

« Reisebetreuung durch Eclipse-Reisen.de

« Alle Mahlzeiten im Reisepreis enthalten

Ab EUR 1.445,- pro Person im Doppelzimmer

Unser geplanter Beobachtungsort, der Aussichtsberg Luossavaara in Kiruna. Foto: Johan Arvelius

Der geplante Beobachtungsort, der Aussichtsberg Luossavaara in Kiruna. Foto: Johan Arvelius

Weitere Informationen unter eclipse-reisen.de

Venustransit 2012 live miterleben

8. November 2010, Anita Maier

Venustransit

Bei einem Venustransit stehen Sonne, Venus und Erde exakt in einer Linie. Im Prinzip ist diese seltene planetare Konstellation einer Sonnenfinsternis vergleichbar, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt und diese verdunkelt. Allerdings ruft ein Venustransit wegen der großen Distanz zwischen Erde und Venus keine merkliche Verdunkelung auf der Erde hervor. Die Venus deckt im Gegensatz zum Mond nur einen winzigen Bruchteil (ca. ein Tausendstel) der Sonnenfläche ab. Sie wandert scheinbar als winziges tiefschwarzes Scheibchen im Verlauf von mehreren Stunden westwärts über die Sonne.

Reiseangebote zum Venustransit am 06. Juni 2012 von classic-astro-reisen.de

Beobachtungsstandort: Tennant Creek, Australien, Beginn 07:45 Uhr Ortszeit bis 14:15 Uhr Ortszeit

Der Venustransit ist fast weltweit zu beobachten, jedoch stellt classic-astro-reisen.de den Anspruch darauf, den voraussichtlich besten Beobachtungsstandort anzubieten (nach der Wetterstatistik).

Planung: Reise zur Beobachtung des Venus-Transit nach Tennant Creek, Australien = 8-10 Tage.

Opitonale Verlängerungstouren z.B. nach Darwin (Kakadu Nationalpark), Cairns (Great Barrier Reef), Süd-Australien (Kangaroo Island) oder individuell geplante Rundreisen.

Reiseprogramm: Fertigstellung bis Dezember 2010 / Januar 2011

Der nächste Venustransit ist erst wieder im nächsten Jahrhundert, im Jahr 2117!

Weiter Informationen finden Sie unter folgendem link.


17.02.2020
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