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Posts mit Stichwort 'celestron'

Blog-Archiv

Celestron CGX: Eine Montierung an der Grenze zur Perfektion

6. Februar 2017, Stefan Taube

Die Marke Celestron setzt wieder neue Maßstäbe für Hobby-Astronomen: Die neue CGX-Montierung kombiniert den aktuellen technischen Standard mit durchdachtem Produktdesign  – und das zu einem angemessenen Preis.

CGX-Montierung

Die neue CGX-Montierung: 25 Kilogramm Tragkraft, ideal für die mobile Astrofotografie!

Einige besondere Features der CGX-Montierung:

  • Zahnriemenantrieb und Federdruckmechanismus: Der Riemenantrieb minimiert das Getriebespiel bei Änderung der Bewegungsrichtung („backlash“). Der Federdruckmechanismus sorgt für gleichmäßigen Anpressdruck von Schneckenrad und Schneckenwelle. Das verringert die Reibung und optimiert den Lauf des Getriebes – das macht sich auch in der Lautstärke stark bemerkbar.
  • Optische Encoder registrieren die Position der Montierung. So können die Motoren noch vor dem mechanischen Schwenklimit gestoppt werden und die Ausgangsposition anfahren. Die Montierung kann bis zu 20° über den Meridian hinaus Objekte verfolgen.
  • Innenliegende Verkabelung: Lediglich das Stromkabel und das Kabel zur Handsteuerbox liegen offen. Doch sind die Buchsen für diese offenen Kabel so angebracht, dass sie mit der Montierung nicht mitbewegt werden müssen.
Der neu konzipierte Antrieb der CGX-Montierung.

Der neu konzipierte Antrieb der CGX-Montierung.

  • Große Griffe: Transportgriffe sorgen für einen leichten Transport, doch auch alle Klemmhebel sind so ausgelegt, dass sie mit Handschuhen bedient werden können.
  • Kompaktes Design: Da die Sattelplatte nahe an der Rektaszensionsachse sitzt, hat die Montierung ein günstiges Schwingungsverhalten. Der Deklinationsmotor dient als Gegengewicht.
  • Neueste Variante der Nexstar+ Steuerung mit interner Uhr zur Speicherung der letzten Einstellungen und USB-Anschluss für einfachen Softwareupdate.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Produktseite zur CGX.

Die neue CGX-Montierung mit dem EdgeHD 925 Teleskop.

Die neue CGX-Montierung mit dem EdgeHD 925 Teleskop.

Sie erhalten die CGX-Montierung einzeln oder im Set mit den bewährten Schmidt-Cassegrain-Optiken von Celestron. Alle Varianten finden Sie unter dem Link CGX-Teleskope. Ambitionierten Astrofotografen empfehlen wir ganz besonders das CGX 925 in der Edge HD-Version. Die preiswerteste und für den Einstieg sehr empfehlenswerte Kombination aus SC-Optik und Montierung ist das CGX 800.

Dank der dualen Vixen/Losmandy-Sattelplatte können Sie aber auch so gut wie jede andere Optik anderer Hersteller mit der CGX-Montierung kombinieren.

Celestron Astro Fi: Einsteigerteleskope mit App

9. Dezember 2016, Stefan Taube

Mit den NexStar Evolution fing es an: Celestron hatte diese Teleskop-Serie mit WLAN ausgestattet. So können Sie ihr Tablet oder Smartphone mit dem Teleskop verbinden. Auf diese Art und Weise können Sie das Teleskop nicht nur kabellos steuern, Sie können auch alle Funktionalitäten der kostenlosen App Celestron SkyPortal nutzen: Ihr Display zeigt den aktuellen Himmel in einer ansprechenden Planetariumsansicht und liefert jede Menge Hintergrundinformationen. Zu den beliebtesten Objekten gibt es Bildmaterial und sogar einen Audio-Guide (in englischer Sprache).

Diese Technik bietet Celestron nun auch für preisgünstige Einsteiger-Teleskope an. Die Serie Astro Fi besteht derzeit aus vier verschiedenen Instrumenten:

astro-fi-5

Unser Tipp: Das Astro Fi Teleskop mit SC-Optik.

Besonders interessant ist das letztgenannte Modell Astro Fi 5. Mit einer Öffnung von 5-Zoll ist es bereits relativ lichtstark. Dennoch ist das Teleskop sehr kompakt und übt daher nur eine geringe Hebelwirkung auf das Stativ aus. Der geschlossene Tubus schützt den Hauptspiegel vor Verschmutzung. Außerdem sind SC-Optiken justierstabil. SC-Optiken haben trotz ihrer kompakten Bauweise eine hohe Brennweite und sind daher sehr gut für die Fotografie von Mond- und Planeten geeignet – eine gute passende Kamera wäre die NexImage 5.

Wie beschrieben erzeugen alle vier Astro Fi Teleskope ein WLAN für die Steuerung mittels der App SkyPortal. Anders als bei den NexStar Evolution verzichtet Celestron bei den Astro Fi auf eine zusätzliche Handsteuerbox.

Wie die größeren Celestron-Teleskope auch, verfügen die Astro Fi über die SkyAlign-Technologie. Dies ist eine besonders einfache Technik, um die Computersteuerung auf den aktuellen Sternenhimmel und ihren Standort auszurichten. Sie müssen lediglich zu Beginn einer Beobachtungsnacht das Teleskop auf drei helle Himmelsobjekte ausrichten. Aus den Winkeln zwischen den Objekten und den GPS-Daten des Smartphones oder Tablets errechnet das Teleskop die aktuelle Himmelsansicht. Nach dieser kurzen Prozedur können Sie jedes Objekt automatisch anfahren, das Ihnen die SkyPortal-App anzeigt. Sie müssen lediglich auf dem Touchscreen das Objekt antippen.

Der besondere Clou am SkyAlign-Verfahren ist, dass Sie nicht einmal wissen müssen, wie die drei hellen Objekte heißen, die Sie für die Initialisierung der Steuerung anfahren. Das ist für Einsteiger eine große Hilfe, aber auch für erfahrene Beobachter nützlich, da man in der Dämmerung oft noch zu wenig Sterne sieht, um sie sicher benennen zu können.

Die Astro Fi Teleskope verfügen über ein Batteriefach. Die beste Methode der Stromversorgung ist aber zweifelsohne der LiFePO4-Akku von Celestron.

Celestron-Inspire: Einsteigerteleskope neu gedacht!

27. September 2016, Stefan Taube

Mein erstes Teleskop war ein kleiner 60-Millimeter-Refraktor auf einer sehr wackligen azimutalen Montierung mit einem Holzstativ. Auch wenn das nur ein einfaches Gerät war, hatte ich von Anfang an Freude damit. Ich erinnere mich noch genau, wie sehr mich der erste Blick auf den Orion-Nebel beeindruckte. Mit diesem einfachen Achromat beobachte ich noch heute gerne Sonnenflecken – natürlich durch einen Sonnenfilter!

Solche preiswerten Einsteigerteleskope müssen aber gar nicht wackelig sein! Der Teleskophersteller Celestron zeigt, dass auch preisgünstige Refraktoren auf azimutaler Montierung ein hervorragendes Produktdesign aufweisen können. Die neue Serie Inspire kommt mit ein paar wirklich innovativen Verbesserungen.

Inspire

Teleskop mit neuem Design: AC 80/900 AZ Inspire

Das fängt bei dem soliden Stahlstativ an. Die auch zur Stabilisierung des Stativs dienende Ablageplatte muss nach der Beobachtung nicht mehr abgeschraubt werden (die dafür nötige Schraube geht früher oder später sowieso im Gras verloren). Öffnen Sie stattdessen einfach die Verriegelung und klappen Sie das Stativ mitsamt der Ablage zusammen. Bequemer kann man ein Stativ nicht auf- oder abbauen!

Stativ Inspire

Das Stativ lässt sich mit der Ablageplatte zusammenfalten.

Außerdem sind die Klemmschrauben für die ausziehbaren Stativbeine nach Innen gerichtet, so dass Sie nicht versehentlich mit der Hose daran hängen bleiben können.

Weitere Features der Inspire-Serie sind:

  • Der neu entwickelte Leuchtpunktsucher verfügt über Zielkreise statt einer störenden Mittenmarkierung.
  • Die Umlenkoptik sorgt für ein aufrechtes Bild, so dass auch Naturbeobachtung am Tage möglich ist.
  • Die Fokussierschrauben des Okularauszuges sind groß und griffig für die Arbeit mit Handschuhen.
  • Der Staubschutzdeckel für das Objektiv dient als Smartphone-Adapter. So wie das Smartphone können auch die im Lieferumfang enthaltenen Okulare in den Deckel geklemmt werden. Auf diese Art und Weise können Sie mit dem Smartphone durch die Okulare ein vergrößertes Bild von Mond und Planeten aufnehmen.
  • In der Montierung ist eine Rotlichtlampe eingelassen. Diese beleuchtet mit diffusen Licht die Ablageplatte, ohne das Auge zu blenden. Sie können diese Lampe aber auch einfach aus der Montierung ziehen und haben dann eine Taschenlampe.

Derzeit bietet Celestron drei Modelle der Inspire-Serie

Jedes dieser drei Modelle ist viel besser als mein erstes Teleskop und ich hatte auch schon damit sehr viel Spaß!

Neu: Celestron Powertank Lithium 86Wh

22. Juli 2016, Stefan Taube

Die Powertank genannten tragbaren Akkus sind eine günstige und einfache Methode zur Stromversorgung für motorisierte Montierungen. Der Hersteller Celestron bringt nun einen neuen Powertank mit Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator auf den Markt, nämlich den Celestron Lithium 86Wh.

NexStarSEPowertank

Ein Nexstar SE mit dem neuen Powertank am Bein

Dieser neue Powertank kombiniert die Vorteile der Lithium-Technologie – hohe Leistungsdichte, Zyklenfestigkeit, bessere Umweltverträglichkeit – mit durchdachtem Design: Der Powertank Lithium 86Wh kann über das mitgelieferte Klettband einfach am Teleskopbein befestigt werden. Er liefert nicht nur die 12-Volt-Ausgangsspannung für die Teleskopmontierung, sondern verfügt auch über Ladebuchsen für Tablet und Smartphone.

Natürlich hat der Celestron Powertank Lithium 86Wh auch eine Taschenlampenfunktion mit wahlweise Weiß- oder Rotlicht. Die Schalter und Buchsen sind alle unter aufklappbaren Deckeln untergebracht, so dass sie nicht verschmutzen oder beim längeren Lagern nicht einstauben können.

Apropos Lagern: Ein Problem bei klassischen Powertanks ist, dass sie bei längerem Nichtgebrauch kaputt gehen. Es kommt zur Selbstentladung, was mit dem Verlust an Speicherkapazität einher geht. Wer nach langer Beobachtungspause sein Teleskop wieder zur Hand nimmt, erlebt eine böse Überraschung. Auch in diesem Bereich, der sogennanten Lagerfähigkeit, ist der neue Powertank Lithium 86Wh seinem Vorgänger deutlich überlegen!

Spannende Produktneuheiten aus den USA – Bericht von der NEAF

25. April 2016, Stefan Taube

Wir von Astroshop.de waren auf der weltgrößten Astronomiemesse NEAF und haben uns für Sie ein wenig umgesehen. NEAF steht für North Eastern Astronomy Forum. Das Event findet jedes Jahr im April in New York, USA, statt.

Etwa hundert Aussteller präsentierten auf der Messe Neuheiten und altbewährte Produkte. Wir haben mit vielen dort vertretenen Unternehmen gesprochen und zeigen Ihnen ein paar Highlights:

Celestron

Die NexStar-Serie gehört zu den erfolgreichsten Produkten von Celestron. Vor nicht einmal zwei Jahren kam mit der Evolution-Serie die nächste Generation auf den Markt. Jetzt gibt es diese in einer Deluxe-Version: Mit EdgeHD-Optik für noch schärfere Abbildung und StarSense-AutoAlign zur noch einfacheren GoTo-Steuerung. Damit lässt sich das Gerät mit dem Smartphone oder Tablet steuern und findet die Orientierung ganz von alleine – ohne Koordinateneingabe, ohne es nach Norden auszurichten und zu levellieren und ohne umständliches Anfahren von Sternen.

Die Serie kommt in Kürze auf den Markt und ist natürlich vom ersten Tag an bei uns erhältlich!

NexStar Evolution

Der nächste Schritt in der NexStar Evolution

Explore Scientific

Explore Scientific fiel nicht nur durch den schönsten Stand mit einem alten Wohnwagen aus dem Amerika der 60er Jahre auf, sondern auch mit einer interessanten Innovation:

Für die G-11 Losmandy-Montierung haben die Entwickler von Explore Scientific eine neue Steuerungseinheit entwickelt, der mit einem Multi-Prozessor mit acht CPUs, die unabhängig voneinander laufen, und einem 64kB EEPROM Arbeitsspeicher zur lokalen Speicherung der vom Benutzer definierten Parameter arbeitet. Ein WLAN-Modul mit voller IP-Funktionalität erlaubt die Remote-Steuerung von überall.

Zur Steuerungseinheit gehört eine eigens entwickelte Software namens ExploraStars – die erste Anwendung der OpenGoTo-Community. Diese läuft auf Windows-PCs, Tablets und Smartphones. Das Produkt kommt nach unserer Information in zwei Monaten auf den Markt und wird pünktlich in unserem Shop gelistet sein.

Der Stand von Explore Scientific

Der Stand von Explore Scientific

Montierung G11 von Losmandy

Montierung G11 von Losmandy …

... und die Steuerung von Explore Scientific

… und die Steuerung von Explore Scientific

iOptron

Der Aufsteiger unter den Montierungsherstellern iOptron präsentierte auf der NEAF eine ganz besonders spannende Montierung, die AZ Pro. Dank der eingebauten Sensoren erkennt die AZ Pro automatisch ihre Stellung und fährt darauf hin die Nullposition an. Dann zieht sie alle relevanten Daten aus dem eingebauten GPS und schwenkt auf ein helles Himmelsobjekt. Dieses Objekt müssen Sie dann für die letzte Feineinstellung nur noch im Okular zentrieren und fertig – Sie müssen vorher nichts eingeben und nicht einmal wissen, wie der helle Stern heißt, den die Montierung anfährt.

Anders als Celestron mit dem StarSense-AutoAlign arbeitet iOptron also mit einer Lösung ohne Kamera. Damit ist diese Technologie aktuell einzigartig. Die AZ Pro ist in Kürze verfügbar und bereits auf Astroshop.de gelistet.

Die AZ Pro von iOptron trägt problemlos mittelgroße Teleskope.

Die AZ Pro von iOptron trägt problemlos mittelgroße Teleskope.

DayStar

DayStar hat in den letzten Jahren mit den QUARK-Filtern für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Schließlich wurde damit die Beobachtung von Protuberanzen möglich, die sonst nur Besitzern teurer Sonnenteleskope vorbehalten war. Die Filter werden einfach in den Okularauszug eines gewöhnlichen Teleskops gesteckt.

Die neueste Innovation, die DayStar auf der NEAF vorstellte, ist nun ein QUARK-Filter zur Sonnenbeobachtung in der Calcium-H-Linie. Die beiden Spektrallinien Calcium-K (CaK) und Calcium-H (CaH) sind in der wissenschaftlichen Sonnenbeobachtung ähnlich bedeutsam wie die H-Alpha-Linie des Wasserstoff. Die beiden Calcium-Linien haben Wellenlängen von unter 400 Nanometer. Hier lässt die Empfindlichkeit des menschlichen Auges im Alter merklich nach. Das Calcium-QUARK ist ausgelegt auf die CaH-Linie mit 397 Nanometer Wellenlänge. Laut Daystar ist diese Farbe für die meisten Menschen noch sichtbar, so dass das Calcium-QUARK auch für die visuelle Beobachtung geeignet ist.

Der neue QUARK-Filter von Daystar

Der neueste QUARK-Filter von Daystar

Die Sonne im Licht der Calcium-H-Spektrallinie

Die Sonne im Licht der Calcium-H-Spektrallinie

 

Der Quark Calcium H-Line ist in Kürze verfügbar und bereits auf Astroshop.de gelistet.

Die NEAF hatte noch weitere spannende Innovationen zu bieten. Zu einigen davon erscheinen in nächster Zeit noch eigene Blogbeiträge auf Astroshop.de.

Zum Abschluss zeigen wir Ihnen noch ein Teleskop, das zwar alles andere als neu ist, aber uns dennoch ins Auge fiel: Der Pink Panther. Leider unverkäuflich!

Ob sich diese Tubusfarbe durchsetzen wird?

Ob sich diese Tubusfarbe durchsetzen wird?

Neue Skyris-Kamera von Celestron

12. April 2016, Stefan Taube

In der Skyris-Serie von Celestron ist ab sofort auch eine Kamera mit dem Exmor(TM) IMX236LQJ CMOS-Sensor von Sony erhältlich und zwar wahlweise als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera: Skyris 236.

Der Sony Exmor(TM) IMX236 Sensor ist sehr empfindlich im nahen Infrarot. Mit einer Pixelgröße von nur 2,8 Mikrometern liefert der IMX236 mehr Auflösung und benötigt weniger Brennweite als Kameras mit größeren Pixeln – auch das ist ein großer Vorteil für die Planetenfotografie. Kleine bis mittelgroße Teleskope können so einen größeren Abbildungsmaßstab erreichen, ohne Kompromisse bei der Empfindlichkeit.

Planetenfotografie mit Webcams

Skyris Kamera-Rückseite

Die Rückseite einer Skyris-Kamera zeigt die beiden Partner

Die Fotografie von Planeten, Mond und – mit geeignetem Filter – der Sonne wurde durch die Verwendung von Webcams revolutioniert. Diese Kameras sind nicht nur leicht und billig, sondern sogar vorteilhaft: Der Videostream der Kamera kann durch geeignete Software in einzelne Bilder zerlegt werden, von denen dann die schärfsten Bilder zu einem Summenbild addiert werden können („Lucky Imaging“).
Der nächste Schritt in der Revolution der Astrofotografie heller Objekte ist die Verwendung von Kameras des Herstellers The Imaging Source. Diese legendären blauen Quader sind noch an vielen Teleskopen im Einsatz. The Imaging Source ist ein Spezialist für Industriekameras und eigentlich nicht auf die Bedürfnisse der Astrofotografen eingestellt. Mit dem kalifornischen Teleskophersteller Celestron hat The Imaging Source einen idealen Partner gefunden. Das Ergebnis sind die Kameras der Serie Skyris.

Die Skyris-Kameras von Celestron

Die verschiedenen Modelle der Skyris-Serie sind für folgende Zwecke optimiert:

  • 618M: Empfindliche und sehr schnelle Schwarzweiß-Kamera, perfekt für langbrennweitige Teleskope wie Schmidt-Cassegrains und EdgeHDs. Die Skyris 618M bieten wir auch als Set mit Filter und Filterrad.
  • 445M: 1,3 Megapixel Allrounder-Videokamera, besonders geeignet für Sonnenaufnahmen im Weißlicht oder Aufnahmen der Mondoberfläche.
  • 236C und 236M: Ein sehr rauscharmer, großer Sensor und kleine Pixel liefern auch an schnellen Teleskopen rasch die maximale Auflösung, ohne dass Barlowlinsen nötig wären. Auch ideal für schnell veränderliche Motive.
  • 274C und 274M: Der große Sensor sorgt für ein großes Bildfeld und Pixel-Array für die Farb- bzw. Schwarzweiß-Fotografie von Planeten, Mond und Sonne.
  • Aptina C und Aptina M: Besonders vielseitig: 1,2 Megapixel bei voller Auflösung oder Hardware-Subframe für über 200 Bilder pro Sekunde mit USB 3.0. Die Kamera verbindet den Aptina-Sensor mit USB 3.0! Kompatibel mit der Freeware FireCapture, für die gemeinsame Steuerung von Kamera, Filterrädern und mehr über die ASCOM-Schnittstelle.
Set aus Skyris 618M mit Filterrad und Farbfilter

Set aus Skyris 618M mit Filterrad und Farbfilter

Wie Sie sehen, gibt es die meisten Modelle in den beiden Varianten als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera. Mit Farbkameras können Sie sofort farbige Bilder aufnehmen. Bei Schwarzweiß-Kameras müssen Sie mehrere Bilder des selben Objekts durch verschiedene Farbfilter aufnehmen, um am PC ein farbiges Bild zu errechnen. Dafür bieten Schwarzweiß-Kameras allerdings eine höhere Empfindlichkeit und Kontrast.

Die Skyris-Kameras können dank USB 3.0 die Daten sehr schnell an den PC übertragen. Das von Celestron für die Skyris Kameras entworfene leichte Aluminiumgehäuse mit Kühlrippen ermöglicht eine verbesserte Wärmeabfuhr und verringert so das Bildrauschen. Die im Lieferumfang enthaltene iCap-Software ist eine Komplettlösung zum Aufnehmen, Filtern, Ausrichten und Exportieren Ihrer besten Bilder. Zum Lieferumfang jeder Skyris gehört außerdem ein 1,25″-Okularstutzen aus Metall mit Filtergewinde, mit dem Sie die Kamera einfach in den Okularauszug einstecken können. Außerdem ist natürlich ein USB-Kabel enthalten.

Apropos Kabel: Wir bieten Ihnen optional ein 10 Meter langes USB 3.0 Datenkabel mit Verstärker, speziell für die Skyris-Kameras an. Mit diesem Kabel können Sie die Kamera auch dann betreiben, wenn Ihr PC/Laptop weit entfernt vom Teleskop steht, zum Beispiel in einem separaten Raum.

Jetzt lieferbar: Polhöhenwiege für NexStar Evolution

11. Februar 2016, Stefan Taube

Die NexStar-Teleskope von Celestron machen Spaß

Keine anderen Teleskope dieser Qualität sind so leicht zu transportieren, so schnell aufgebaut und so unkompliziert in der Bedienung wie die NexStar: Moderne Computersteuerung, kombiniert mit hervorragender SC-Optik und einer leichten Einarmmontierung. Die neueste Generation, die NexStar Evolution, verfügen sogar über einen integrierten Akku und sind per SkyPortal-App mit dem Smartphone oder Tablet steuerbar.

Polhöhenwiege NexStar

NexStar Evolution mit Polhöhenwiege

Die Optik der NexStar-Teleskope ist sehr gut für die Fotografie von Sonne, Mond und Planeten geeignet, zum Beispiel mit der preisgünstigen NexImage-Kamera. Im Zubehörbereich jedes NexStar-Teleskops finden Sie dazu auch einen passenden Sonnenfilter.

Doch es gibt ein Problem

Wenn Sie lichtschwache Objekte mit einer gekühlten Astrokamera oder einer Spiegelreflexkamera aufnehmen wollen, scheitern Sie an der azimutalen Bauart der NexStar-Teleskope. Wenn ein azimutal montiertes Teleskop über mehrere Minuten ein Objekt am Himmel verfolgt, kommt es zur sogenannten Bildfelddrehung. Das Himmelsobjekt scheint um seine Achse zu rotieren. Dieses Phänomen verwischt natürlich Ihre Aufnahme.

Aber die Situation ist nicht hoffnungslos

Entweder Sie besorgen sich die Kamera Atik Infinity, die im Live-Stacking-Modus die Bildfelddrehung kompensiert oder Sie verwenden eine Polhöhenwiege (englisch Wedge genannt).  Die Polhöhenwiege verwandelt die azimutale in eine parallaktische Montierung.

Die Wiege kippt einfach Ihr Teleskop so weit, dass die vormals Azimutachse der Montierung nun parallel zur Erdachse ausgerichtet ist. Um diese sogenannte Polachse führt die NexStar-Computersteuerung dann Ihr Teleskop nach und hält das Himmelsobjekt ganz ohne Bildfeldrotation auf dem Kamerasensor.

Die Polhöhenwiege für NexStar Evolution

Celestron bietet nun eine neue Polhöhenwiege für NexStar Evolution 6/8 und NexStar SE 6/8. Die Polhöhenwiege wird einfach zwischen dem Stativ und der Montierung angebracht. Das geht ohne Werkzeug! Über die Feinjustierung mit den griffigen Schrauben können Sie dann Ihr Teleskop an der Erdachse ausrichten. Bei diesem sogenannten Polaralignment hilft Ihnen die NexStar-Computersteuerung. Das ist kein Hexenwerk. Die neue Polhöhenwiege ist sehr hochwertig gefertigt und kein Leichtgewicht. Das darf sie aufgrund der  hohen Anforderungen in der Astrofotografie auch nicht sein. Mit ihrem Gewicht von 7,5kg ist sie aber noch sehr transportabel.

Übrigens: Das NexStar Evolution 925 wird mit einem größeren Stativ geliefert. Zu diesem NexStar-Modell passt die Polhöhenwiege HD Pro, die ursprünglich für die CPC-Teleskope entwickelt wurde.

NexStar Evolution: Es fehlt nur noch der eingebaute Wolkenschieber

22. Oktober 2015, Stefan Taube

Nutzen Sie die klaren Stunden!

Wir wissen nicht, wie bei Ihnen die Lage derzeit so ist, aber bei uns auf dem Lechfeld sind die Abende um diese Jahreszeit oft neblig. Endlich wird es abends früh dunkel, doch eine geschlossene Hochnebeldecke nervt uns Sterngucker. Umso schlechter vorhersagbarer das Wetter, desto angenehmer ist es, ein Teleskop zu haben,  mit dem Sie schnell und einfach die wenigen klaren Stunden nützen können.

Celestron Nexstar Evolution

NexStar Evolution

Die NexStar-Teleskope von Celestron stehen schon seit 1969 für unkomplizierte Himmelsbeobachtung mit optimaler technischer Unterstützung. Die neueste Modellreihe namens NexStar Evolution führt diese Tradition fort:

  • eingebauter Akku für flexible Stromversorgung ohne extra Zubehör und Kabelsalat
  • stabiles Stativ, das mit wenigen Handgriffen aufgebaut ist
  • intuitiv zu bedienende Computersteuerung: Nutzen Sie die Handsteuerbox oder Ihr Smartphone
  • ergonomisches Handling: Tragegriff und großzügig bemessene Schrauben, die auch mit Handschuhen gut zu greifen sind
  • alles was Sie brauchen ist im Lieferumfang enthalten, inklusive einer ausführlichen deutschsprachigen Anleitung

Die NexStar Evolution sind nicht nur leicht zu transportieren und schnell einsatzbereit, Sie können mit einer Planetenkamera auch sehr gut den Mond und die Planeten fotografieren. Mit einem geeigneten Filter ist sogar die Sonnenbeobachtung und -fotografie möglich. Geeignete Filter finden Sie bei den NexStar-Teleskopen unter Empfohlenes Zubehör.

SkyPortal App

Wer will, kann sein NexStar mit der SkyPortal-App steuern.

Nicht nur visuell: Astrofotografie mit NexStar Evolution

Aber nicht nur Planeten, auch Objekte außerhalb unseres Sonnensystems sind mit den NexStar Evolution fotografisch zugänglich. Statt einer Planetenkamera empfiehlt sich dafür die Verwendung einer Kamera mit aktiver Kühlung, eine digitale Spiegelreflexkamera oder die neue Atik Infinity. Außerdem sollten Sie Ihr NexStar Evolution-Teleskop dazu parallaktisch aufstellen. Das klingt komplizierter, als es ist. Das Teleskop wird im parallaktischen Betrieb so geneigt, dass die ursprünglich azimutale Drehachse nun die Himmelsdrehung ausgleicht. Damit der richtige Winkel für die Neigung eingestellt werden kann, benötigen Sie eine sogenannte Polhöhenwiege. Das größte NexStar Evolution-Teleskop mit 9,25 Zoll Öffnung wird mit einem großen Stativ geliefert, für das es von Celestron bereits die passende Polhöhenwiege gibt: Celestron HD Pro CPC Polhöhenwiege für SCT bis 11″

Für die beiden kleiner Modelle mit sechs und acht Zoll Öffnung wird Celestron im kommenden Frühjahr eine passende Polhöhenwiege anbieten, die Sie dann natürlich bei uns im Shop finden werden. Sie müssen also nicht zwingend das größte NexStar Evolution kaufen, um sich diese Möglichkeit der Astrofotografie offen zu halten.

NexStar: Ständige Weiterentwicklung seit 1969

Die NexStar Evolution-Teleskope setzten das seit 1969 bewährte Erfolgskonzept der Nexstar-Serie fort: Technisch ausgereifte Gesamtsysteme für die gelegentliche Beobachtung mit vielen Möglichkeiten zur Erweiterung für eine lebenslange und intensive Beschäftigung mit der Astronomie.

Was bei den NexStar Evolution noch fehlt, ist ein eingebauter Wolkenschieber. Diese technische Innovation bleibt zukünftigen Generationen von NexStar-Teleskopen vorbehalten.

Celestron Skyris 618M-Set: Alles was man zur Planetenfotografie braucht

8. Juli 2015, Stefan Taube

Der Trick für tolle Planetenaufnahmen

Für die Fotografie heller Objekte, wie Mond, Planeten und der Sonne (mit geeignetem Filter), hat sich längst eine Technik etabliert, die man als lucky imaging bezeichnet. Die Idee ist, Turbulenzen in der Atmosphäre auszutricksen, indem man einfach sehr viele Bilder in Form eines Videos aufnimmt. Das Video wird dann wieder in einzelne Bilder zerhackt, wobei die Bilder ausgewählt werden, bei denen im Moment ihrer Aufnahme die atmosphärische Störung gering war. Diese scharfen Bilder werden dann zu einem Gesamtbild addiert, man spricht auch von stacking. Das klingt kompliziert, doch gibt es jede Menge frei verfügbare Software, die einen dabei unterstützt und durch die Prozedur führt.

Celestron Skyris 618 M Set

Alles was man braucht: Skyris-Kamera, Filterrad und Filter

Was jetzt noch fehlt ist eine gute Kamera.

Die Skyris 618 M ist so eine! Sie erzeugt 120 Bilder pro Sekunde bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel, die mit USB 3.0 in den Rechner übertragen werden. So steht in kurzer Zeit viel Bildmaterial zur Weiterverarbeitung zur Verfügung. Dank der relativ hohen Pixelgröße ist die Kamera so empfindlich, dass beispielsweise für den Mond eine Belichtungszeit von 1/500 ausreicht und die Verwendung von  Schmalbandfiltern möglich ist.

Alle Kameras der Skyris-Serie haben ein Gehäuse aus Metall mit Kühlrippen. Im Lieferumfang ist die Software iCap enthalten. Mit dieser leicht zu bedienenden Software steuern Sie von Ihrem Laptop aus die Kamera. Als Software für die Weiterverarbeitung des Videos, das bereits erwähnte stacking, wird das sehr beliebte Programm RegiStax mitgeliefert.

Wir bieten Ihnen diese Kamera jetzt auch inklusive Filterrad und Filter: Skyris 618 M Set. Sie sparen € 114,- gegenüber der Summe der Einzelpreise!

iCapScreenshot

Mit iCap gelingt die Bildaufnahme ganz einfach

Wozu Filter und ein Filterrad?

Planetenkameras gibt es meist in zwei Varianten, nämlich als Farb- oder Schwarzweiß-Kamera. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Farbkamera dem Chip ein Bayer-Matrix genanntes Gitter aus farbigen Filtern vorgelagert ist. Dieses Gitter sorgt dafür, dass ein Pixel des CCD-Chips nur Photonen eines bestimmten Farbbereichs registrieren kann. Die Software der Kamera errechnet daraus direkt ein farbiges Bild. Das ist bequem, aber da durch die Bayer-Matrix für jede Farbe nur ein Teil des Chips genutzt wird, ist die Auflösung geringer, als sie aufgrund der Pixeldichte eigentlich sein könnte. Wer also feinste Details herausarbeiten möchte, greife besser zur Schwarzweiß-Kamera.

Um dennoch farbige Bilder zu erzeugen, werden einfach Farbfilter vor die Kamera gesetzt. Man macht also ein Bild erst durch einen roten Filter, dann durch einen blauen und schließlich durch einen grünen Filter (außerdem noch ein Bild durch den sogenannten Luminanz-Filter). Für jede Farbe steht so die volle Auflösung des Chips zur Verfügung und am Ende kann am Rechner ein Farbbild aus diesen Einzelbildern generiert werden. Das Filterrad erleichtert die Arbeit, da man durch eine einfache Drehung des Rades der Kamera einen anderen Filter vorschalten kann, ohne die Kamera abmontieren zu müssen.

Wer sich eingehend mit der Fotografie von Sonne, Mond und Planeten beschäftigen möchte, erhält mit dem Skyris 618 M Set eine sehr gute Kameraausrüstung.

Software für die Celestron Skyris-Kameras jetzt auch für Mac OS

19. Juni 2015, Stefan Taube

Die Skyris Aptina Kamera von Celestron

Die Skyris Aptina Kamera von Celestron

Der amerikanische Hersteller Celestron bietet mit der Skyris-Serie acht verschiedene Kameramodelle, darunter zwei mit dem Aptina CMOS-Sensor. Die Skyris-Kameras wurden in Kooperation mit The Imaging Source entwickelt und stellen eine Weiterentwicklung der legendären The Imaging Source-Kameras mit dem blauen, würfelförmigen Gehäuse dar. Das neue, von Celestron entwickelte Gehäuse mit Kühlrippen verbessert die Wärmeabfuhr und verringert so das Bildrauschen. Dank USB 3.0 und 12-Bit-Dynamikumfang frieren die Kameras die Luftunruhe ein. Das ist genau das, was eine Planetenkamera leisten soll.

Ein weiteres Plus ist die im Lieferumfang enthaltene Steuer- und Aufnahmesoftware iCAP. Mit iCAP haben Sie die komplette Kontrolle über alle Einstellungen, während Sie das Livebild sehen.

Änderungen in der Belichtungszeit, der Verstärkung und des Kontrastes werden sofort auf das Livebild übertragen; Sie sehen die Änderungen unmittelbar. Ein einfacher Druck auf die Leertaste speichert automatisch ein Standbild als Bitmap-Datei auf der Festplatte ab.

Leider läuft iCAP nur auf Windows-Rechnern. Hier die gute Nachricht: Für Mac OS X ist nun im Internet frei erhältliche Software verfügbar:

Die Software oaCapture wurde unter Mac OS Snow Leopard bis Yosemite getestet. Es handelt sich um Open Scource, das heißt die Entwickler stellen den Quellcode zur Verfügung und freuen sich über jeden Programmierer, der sich an der weiteren Entwicklung beteiligt, Rückmeldungen und Vorschläge liefert. Die Kamera selbst benötigt übrigens keinen Treiberupdate, um sie mit oaCapture zu steuern.

Die Skyris-Kameras bieten sowohl dem Einsteiger, als auch den ambitionierten Planetenfotografen eine ideale Plattform, die sich ständig weiterentwickelt.

22.11.2019
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