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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus ist Amateurastronom, Texter, Autor und Liebhaber des Nachthimmels. Seit 2006 hilft er Menschen, das richtige Teleskop zu finden - heute über Texte und Videos.
Als Kaffee-Junkie hätte er am liebsten seine Siebträger-Espressomaschine auch unter dem Sternenhimmel dabei.

Posts verfasst von Marcus Schenk

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Premium Großfernglas-Sets mit Montierung, Getriebemittelsäule und Stativ

4. Februar 2021, Marcus Schenk

Tausend und eins. Nein, wir sprechen hier nicht von Nächten im Orient, sondern unter dem Sternenhimmel und von der Auswahl eines geeigneten Feldstechers für Ihre Beobachtungen. Denn tausend und eins ist ungefähr auch die Zahl von Ferngläsern, zwischen denen Sie die Wahl haben. 

Großfernglas mit Montierung

Welches Fernglas passt zu welchem Stativ? Und was kommt dazwischen? Wie eine Teleskopoptik ist ein astronomisches Fernglas allein wie ein Pferd mit drei Beinen. Sie würden damit nicht ans Ziel kommen. Sie brauchen auch eine Montierung und ein Stativ. Doch je schwerer das Fernglas, desto schwieriger wird es, eine richtige Entscheidung zu treffen. 

Wir haben für Sie sechs verschiedene Sets aus einem Omegon Brightsky Großfernglas, der massiven Neptune Gabelmontierung und einem tragfähigen Carbonstativ zusammengestellt. Wenn ein Fernglas mit Stativ die Bezeichnung „Fels in der Brandung“ verdient hätte, dann dieses.

Warum Brightsky Großferngläser für Astronomen die Wahl sind

Die Brightsky Großferngläser gibt es mit drei verschiedenen Objektivdurchmessern von 70mm, 80mm und 100mm und wahlweise mit einem Einblick von 45 oder 90 Grad. Vergütete Linsen in einem stabilen Magnesiumgehäuse bieten Ihnen scharfe Blicke in den Himmel oder auf ferne Distanz in die Natur. Damit das Fernglas Sie auch nach Jahren zu jeder Exkursion begleitet, ist es außerdem wasserdicht und stickstoffgefüllt. 

Brightsky Großferngläser liefern wir mit zwei 18mm Flatfield-Weitwinkelokularen mit 1,25“ Steckdurchmesser für fantastische Beobachtungen. Wie bei einem Teleskop können Sie auch andere astronomische Okulare einsetzen.

Das Brightsky Fernglas komplett im Set mit Gabel und Stativ

Das Brightsky Fernglas komplett im Set mit Gabel und Stativ

Neptune: die beste Gabelmontierung der Galaxis?

Die Premium-Gabelmontierung Neptune ist eine neue Entwicklung für anspruchsvolle Fernglas-Astronomen. Also für Sie, wenn Sie von schwingenden Instrumenten endgültig die Nase voll haben. Massiv ausgeführt nimmt diese Gabel Großferngläser bis 290mm Breite und neun Kilogramm Gewicht auf. Stabile Profile und große Teflonlager sorgen für seidenweiche Bewegung in beiden Achsen und eine einfache Navigation am Himmel. Wir achten bei der Herstellung besonders auf Qualität – deshalb lassen wir diese Gabel ausschließlich in Portugal produzieren. 

Carbonstativ der Oberklasse – mit Kurbelmittelsäule

Damit die Basis auch stimmt, sitzt die Kombination aus Fernglas und Gabel auf einem Carbonstativ mit 40mm Beinen. Ultraleicht in der Konstruktion, aber unheimlich stabil: So trägt dieses Stativ bis zu 50 Kilogramm Gewicht. Das Stativ lässt sich bis auf eine Höhe von 1,9 m ausfahren und besitzt zusätzlich eine Kurbelsäule. So können Sie Ihr Großfernglas ganz einfach und schnell für jeden Beobachter perfekt positionieren. 

Für wen sind die Sets geeignet? 

– Für Hobbyastronomen, die endlich ein Großfernglas haben wollen, das sie für viele Jahre zufriedenstellt

– Für Beobachter, die nicht länger suchen und keinen Kompromiss mehr eingehen wollen

– Für Astrofreunde, die den Himmel intensiv mit beiden Augen erleben wollen

Das Set besteht aus:

– Brightsky Großfernglas mit 70, 80 oder 100mm Objektivdurchmesser und zwei 18mm Flatfield-Okularen

– Neptune Gabelmontierung für Großferngläser

– Omegon 40mm Carbonstativ mit Kurbelmittelsäule

Diese Premium Großfernglas-Sets mit Montierung und Stativ zeigen Ihnen, wie viel Spaß Fernglas-Astronomie machen kann. Am besten schauen Sie sich das Fernglas mit Gabelmontierung gleich einmal an!

Für Menschen in Not: Astroshop.de spendet 15.000 Euro an Ärzte ohne Grenzen

21. Dezember 2020, Marcus Schenk

Es gibt Situationen, da tritt die Astronomie in den Hintergrund, da sind Teleskope nicht so wichtig und Geschenke auch nicht. Wichtig ist, Menschen zu helfen, die krank oder in Not geraten sind. Ein weihnachtlicher Gedanke, den Astroshop.de auch dieses Jahr in die Tat umsetzt: Wir spenden dank Ihnen 15.000 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“. Wie es dazu kam.

Gegen Leid und Tod kämpfen

Wir müssen es ja zugeben: Trotz vieler Probleme leben die Menschen in Mitteleuropa komfortabel. Was draußen in der Welt passiert, ist oft fern, auch wenn wir es täglich in den Nachrichten sehen. Dass sich das alles schnell ändern kann, haben wir hautnah mit der Coronakrise erlebt. Wie der Schatten der herannahenden Nacht breitete sich der Virus erbarmungslos über die ganze Welt aus und hatte uns in kurzer Zeit im Griff. 

Gerade die ärmeren Länder versetzt die Krise in einen doppelten Schock. Wie zum Beispiel in Sierra Leone: In kaum einem anderen Land ist die Sterblichkeitsrate so hoch. Mehr als jedes zehnte Kind erlebt dort seinen fünften Geburtstag nicht. Das Gesundheitssystem ist katastrophal und entspricht keinem Standard. Wasser ist knapp oder verunreinigt, Malaria wütet – und mit Covid-19 gibt es eine neue Bedrohung. Oder im größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch: Dort leben über 900.000 Menschen in katastrophalen Bedingungen, fast die Hälfte sind Kinder unter 11 Jahren. Hilfe ist an allen Ecken notwendig.

Ärzte ohne Grenzen ist an diesen Brennpunkten tätig und hat schon vieles möglich gemacht, z. B. die Einrichtung eines Covid-19-Krankenhauses mit 200 Betten in Rio de Janeiro. Die Organisation setzt sich in vielen Gebieten ein, bringt wichtige Medikamente und Wasser über schlechte Wege oder Flüsse und behandelt die Menschen. Ärzte ohne Grenzen kämpft in der Corona-Krise in über 70 Ländern gegen den Tod und für das Leben. Das wollen wir unterstützen.

Wie wir zu den Masken kamen

Zu Beginn im März 2020 waren Masken knapp. Wir nutzten daher die Beziehungen zu unseren chinesischen Produzenten, um Schutz- und Alltagsmasken schnell und günstig verfügbar zu machen. Als Anbieter von Teleskopen für Astronomie ist das ungewöhnlich, doch Gesundheit und ein soziales Miteinander gehen eben alle an. Astronomen erhielten von uns auch Masken mit Astromotiven.

Schon zu Beginn war klar, dass wir den Verkauf an eine Spende für „Ärzte ohne Grenzen“ koppeln. Von jeder Bestellung geht ein Euro an die Organisation. Den Betrag haben wir aufgestockt und spenden 15.000 Euro. Ein Weihnachtsgeschenk, das Freude macht.

Das machen unsere Kunden möglich, und dafür sagen wir: Danke!

Trotz der schwierigen Situation wünschen wir Ihnen eine wundervolle Adventszeit und frohe Weihnachten.

Ihr Astroshop.de Team

Astrohighlights im Winter 2020/21

2. Dezember 2020, Marcus Schenk

Eine extrem enge Begegnung von Jupiter und Saturn, Mars und Uranus im gleichen Gesichtsfeld und die Geminiden bei Neumond. Natürlich gibt es wieder jede Menge Gründe, staunende Blicke in den Sternenhimmel  zu werfen.

In der Himmelsgrafik Astrohighlights im Winter 2020/21 haben Sie für die nächsten drei Monate wichtige Himmelsereignisse im Blick. Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

Dezember:

13.12. Geminiden

Wenn der Himmel am Abend klar ist, schauen Sie am besten in Richtung Süden. Denn die Sternschnuppen „Geminiden“ kommen scheinbar aus dem Sternbild der Zwillinge. Genauer gesagt: aus einem Punkt zwei Grad über dem Stern Pollux. Zwischen 20:00 UT (21:00 MEZ) und 5:00 UT (6:00 MEZ) ist die beste Zeit für die Beobachtung. Die Geminiden gehören mit 120 Meteoren pro Stunde zu den Sternschnuppen mit den höchsten Fallraten. In diesem Jahr fällt der Termin günstig, denn wir haben Neumond und beobachten die ganze Nacht lang ungestört.

13.12. Mond trifft Venus

Sind Sie Frühaufsteher und lieben es, während der frühen Stunden in die Sterne zu blicken? Das lohnt sich an diesem Morgen. Ab etwa 5:30 UT (6:30 MEZ) bemerken Sie am Himmel die glänzende Venus und darunter die hauchzarte Mondsichel – denn schon am nächsten Tag haben wir Neumond. Dieses Wochenende ist optimal für Deep-Sky-Beobachtungen geeignet.

17.12. Mond trifft Saturn und Jupiter

Nur dem Umstand, dass es derzeit früh dunkel wird, verdanken wir dieses hübsche Ereignis. Denn in der Dämmerung sehen wir eine Konjunktion aus Jupiter, Saturn und der jungen, zunehmenden Mondsichel. Die beiden Gasgiganten begleiteten uns durch den vergangenen Sommer und waren jeden Abend die hellsten Objekte, wenn wir in die südliche Richtung blickten. Nun verabschieden sie sich frühzeitig vom Himmel und geben die Bühne dem Winterhimmel frei.

21.12. Ursiden

Die Ursiden sind ein Sternschnuppenstrom, den Sie die ganze Nacht im Blick haben können. Denn sein Ursprungsort kommt aus dem Sternbild des Kleinen Bären – daher haben diese Meteore auch ihren Namen erhalten. Diese Leuchtfeuer sausen deutlich langsamer als die Perseiden über den Himmel – mit etwa 35 Kilometer pro Sekunde.

21.12. Winteranfang

21.12. Jupiter trifft Saturn (Notiz: extrem enge Begegnung)

Beobachten Sie heute auch den Stern von Betlehem? Es ist das Highlight in diesem Monat, das Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Am 21. Dezember, pünktlich zur Wintersonnenwende, präsentieren uns Jupiter und Saturn ein außergewöhnliches Schauspiel, denn in dieser Konjunktion stehen sie in einer Distanz von nur 5 Bogenminuten. Ein wahrhaft seltener Anblick.

Drehen wir die Zeit zurück: Auch im Jahre 7 v. Chr. begegneten sich Jupiter und Saturn. In jenem Jahr verfolgte man insgesamt drei wiederkehrende Konjunktionen zwischen den beiden Planeten im Sternbild Fische. Wissenschaftler können das heute noch nachvollziehen. Aufgrund der Auffälligkeit geht man davon aus, dass es sich dabei um den Stern von Bethlehem handelte. Eine reizvolle Assoziation so kurz vor Weihnachten, finden Sie nicht?

Wie wäre es, beide im Teleskop in einem Gesichtsfeld zu beobachten? Sie sollten schon zeitig Ihren Beobachtungsposten einnehmen. Am besten um 16:00 UT (17:00 MEZ), wenn die Gasriesen noch in ausreichender Höhe stehen, denn spätestens in 1,5 Stunden verschwinden sie im Dunst des Horizonts.

21.12. Mond bedeckt 4,3mag hellen Stern

Um 20:04 UT (21:04 MEZ) bedeckt der Mond den 4,3mag hellen Stern 30 PSC, der zum Sternbild der Fische gehört. Besonders schön: Der Mond nähert sich dem Stern von seiner unbeleuchteten Seite. Und auf einmal verschwindet er, als würde man ihn einfach ausschalten. Um 21:15 UT (22:15 MEZ) blickt er hinter der gegenüberliegenden Mondseite wieder hervor.

23.12. Mond trifft Mars

Mars stand im Oktober in einer günstigen Opposition und war hervorragend zu sehen. Er steht derzeit im Sternbild Fische, dort ist er die erste Nachthälfte über zu beobachten. Heute Abend gesellt sich der Mond zu ihm.

24.12.

Frohe Weihnachten!

27.12. Mond trifft Aldebaran und Plejaden

Die Plejaden fallen auch Menschen auf, die sich nicht mit dem Nachthimmel beschäftigen und oft wird er für den „Kleinen Wagen“ gehalten. Himmelsbeobachter wissen aber: Es ist der bekannteste offene Sternhaufen, der von den Menschen schon seit Jahrtausenden beobachtet wird und für viele Kulturen eine besondere Bedeutung hatte. Heute Nacht gesellt sich der Mond zu den Plejaden und dem Hauptstern des Stiers: Aldebaran.

Januar:

02.01. Quadrantiden

Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom aus dem Sternbild Bärenhüter. Das neue Jahr beginnt mit einer astronomischen Vorstellung, die uns etwa 120 Meteore pro Stunde beschert. Der Radiant, wo die Sternschnuppen herzukommen scheinen, geht jedoch erst nach Mitternacht auf. Leider stört dieses Jahr die starke Mondphase, denn erst vor drei Tagen war Vollmond.

03.01. Mond trifft Regulus

Heute sind Mond und Regulus in einem Abstand von 4 Grad zu sehen.

Der Name Regulus bedeutet im Lateinischen „kleiner König“. Da hier die Ekliptik verläuft, kommt es regelmäßig zu einer Begegnung mit dem Mond.

07.01. Mond trifft Spica

Spica ist ein massereicher blauer Stern, ein veränderlicher und gleichzeitig ein Dopppelsternsystem. Mit 262 Lichtjahren Entfernung, 13.000-facher Sonnenleuchtkraft und dem 7,5-fachen Sonnenradius nimmt er den sechzehnten Rang in der Topliste der hellsten Sterne am Himmel ein.

An der Position von Spica hält die Jungfrau in ihrer linken Hand eine Kornähre. Daher stammt auch der lateinische Name des Sterns. Am 07. Januar hält sich der Mond in der Nähe auf.

11.01. Mond trifft Venus

Am Morgen des 11. Januars dauert die Dämmerung nicht mehr lang, wenn die Venus um 6:00 UT (7:00 MEZ) aufgeht und sich zur hauchzarten Mondsichel oberhalb gesellt. Die Sonne befindet sich zu dem Zeitpunkt nur noch 9 Grad unter dem Horizont.

20.01. Mars trifft Uranus

Der Planet Uranus ist theoretisch mit dem bloßen Auge zu sehen. In der Praxis ist der 2,9 Milliarden Kilometer weit entfernte Planet aber nicht so einfach zu finden. Das Problem: Er ist so klein, dass man genau hinsehen muss, um ihn von einem Stern zu unterscheiden. Das ist trickreich im Fernglas, im Teleskop geht es leichter, denn Sie erkennen einen „Stern“ mit einem minimal größeren Durchmesser als die Vergleichssterne. Heute Abend finden Sie den Uranus einfacher, denn er trifft sich in 1,5 Grad Entfernung mit dem Mars.

Wenn Sie ein Okular mit langer Brennweite benutzen, können Sie beide in einem Gesichtsfeld bewundern.

21.01. Mond trifft Mars

Heute zieht der Mond in 5,5 Grad Entfernung am Mars vorbei.

24.01. Merkur größte östliche Elongation

Der Merkur kreist so schnell und so dicht um die Sonne, dass wir ihn nicht zu jeder Zeit beobachten können. Doch jetzt steht Merkur wieder in einem größeren Winkelabstand von 18 Grad zur Sonne. Das ist zwar kein gigantischer Wert, dennoch können wir ihn während seiner Halbphase beobachten. Merkur ist am Abendhimmel kurz nach Sonnenuntergang zu sehen. Warten Sie auf alle Fälle, bis die Sonne untergegangen ist. Sie entdecken Merkur dann dicht über dem westlichen Horizont.

27.01. Merkur beste Sichtbarkeit

Heute erreicht der Merkur seine höchste Stellung am Abendhimmel und damit seine beste Abendsichtbarkeit. Am Morgen führt ihn sein Bogen wieder tiefer zum Horizont.

Februar:

03.02. Mond trifft Spica

Auch an diesem Morgen zieht der Mond wieder am Stern Spica in der Jungfrau vorbei. Woran liegt diese häufige Begegnung? Die Ekliptik zeigt sich oberhalb von Spica, was dafür sorgt, dass der Mond regelmäßig zu Besuch kommt.

06.02. Mond trifft Antares

Heute Morgen trifft der 23 Tage alte und abnehmende Mond auf Antares, den Hauptstern des Sternbilds Skorpion.

19.02. Mond trifft Mars, Plejaden und Hyaden

Ein hübscher Anblick am Abendhimmel: Der Mond besucht heute das Sternbild Stier und hält sich in einer Position zwischen Hyaden und Plejaden auf. Beides sind uralte offene Sternhaufen, die die Menschen seit Urzeiten beobachten. Mit von der Partie ist der Mars. Ist diese Zusammenkunft nicht ein Foto wert?

23.02. Mond trifft Pollux

Der zunehmende Mond wanderte in den letzten Tagen vom Sternbild Stier in die Zwillinge. Heute Abend trifft er auf Pollux, einem roten Riesenstern in 34 Lichtjahren Entfernung.

26.02. Mond trifft Regulus

Nur wenige Stunden vor dem Vollmond gesellt sich unser Trabant zu Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Am Sternenhimmel sehen wir nach Dämmerungsende ein interessantes Bild: Im Westen gehen die Herbststernbilder unter, die Wintersternbilder erreichen im Süden ihren höchsten Stand und im Osten klettert der Frühling über den Horizont.

Omegon Carbon-Stative: Die Alternative für schwere Instrumente

5. November 2020, Marcus Schenk

Suchen Sie nach einem Stativ, das Ihr Großfernglas oder Ihre schwere Kameraausrüstung stabil trägt? Bringen wir’s auf den Punkt: Viele Alustative haben Probleme, diesen Job zu meistern. Wer will schon drei Stunden warten, bis das Fernglas ausschwingt, bis es endlich ein ruhiges Bild liefert?

Deshalb gibt es jetzt von Omegon zwei neue Stative, die echte Profis für schwere Instrumente sind. Wir dürfen vorstellen: Das Omegon ProCarbon 32 und das Omegon ProCarbon 40.

Stabiles Carbonstativ

Das neue ultrastabile Omegon Pro 40mm Carbon

Beide Stative machen einen guten Job, auch wenn Sie eine Kamera mit 5kg montieren, auch wenn Sie ein Großfernglas mit 125mm verwenden. Zehn Schichten aus Carbon und CNC-Alubauteilen machen aus den Stativen hochwertige Alleskönner, die auch voll ausgezogen eine wahre Freude sind. Mit einer Tragkraft zwischen 20 – 50 kg darf sogar mal ein leises Lüftchen wehen.

Wir haben das Omegon Pro Carbon 40 mit einer massiven Gabelmontierung und dem Omegon Brightsky Großfernglas getestet. Bei diesem stabilen Fundament eines Stativs fällt es leicht, sich in den Sternenhimmel entführen zu lassen.

Die Omegon Neptune Montierung auf dem Omegon Carbonstativ

Eine Gabelmontierung und ein schweres Großfernglas: Das ist eine ideale Aufgabe für das Carbon-Stativ. Eine stabile Kombination, damit Sie ohne Schwingungen das Objekt genießen.

Die Vorteile im Überblick:

– Stabile Stative mit 32 oder 40 Stativbeinen aus Carbonfaser für schwingungsfreies Beobachten und gleichzeitig leichten Transport
– Trägt souverän schwere Kameras, Spektive und Großferngläser
– Stahlspitzen und Gummifüße: auf jedem Untergrund den richtigen Halt
– Große Höhe: Blicken Sie in angenehmer Höhe durch ein Fernglas und sagen Sie Rückenschmerzen ade
– Ein Stativ für die Zukunft, das Sie nicht mehr hergeben wollen

Erste Kunden haben das Stativ schon getestet und sind begeistert:

Erfahren Sie mehr über diese schicken und stabilen Omegon ProCarbon 32 und Omegon ProCarbon 40 Stative auf unseren Produktseiten.

Marsopposition 2020

1. Oktober 2020, Marcus Schenk

Astrohighlights im Herbst 2020

28. August 2020, Marcus Schenk

Der Mars in Opposition, die Leoniden ohne Mond und eine interessante Sternbedeckung am Abend. Es gibt wieder genügend Gründe, um in die Sterne zu blicken.

Lassen Sie sich in den nächsten drei Monaten nichts entgehen: In der Infografik Astrohighlights im Herbst 2020 finden Sie viele wichtige Himmelsereignisse im schnellen Überblick. Im Begleittext finden Sie weitere wissenswerte Details.

Wir wünschen Ihnen spannende Beobachtungsstunden.

September:

06.09. Mond trifft Mars

Am Abend des 5. stehen Mond und Mars in einer dichten Konstellation: Ab 21:30 Uhr MESZ tauchen die beiden über dem östlichen Horizont auf. Doch im Laufe der Nacht nähern sie sich immer weiter, bis sie in den Morgenstunden des. 06.09. in weniger als ein Grad Distanz stehen.

11.09. Neptun in Opposition

Neptun ist der äußerste Planet des Sonnensystems: Viele Beobachter haben ihn bisher nur selten gesehen. Doch nun erreicht er seine Opposition und steht die ganze Nacht in einer günstigen Lage am Himmel. In den Abendstunden finden wir ihn über dem östlichen Horizont zwischen dem Wassermann und den Fischen. Mit 7,8 mag ist er in jedem Fernglas zu entdecken, doch erst im Teleskop erkennen wir das Planetenscheibchen des 4,3 Milliarden Kilometer entfernten Neptun.

14.09. Treffen von Mond, Venus und M44

Sind Sie Frühaufsteher? Prima. Denn dann kommen Sie in den Genuss einer Begegnung zwischen Mond, Venus und des offenen Sternhaufens M44. Bei dunklem Himmel kann man ihn schon mit dem bloßen Auge erkennen. Alle drei Himmelsobjekte stehen fast in einer Linie, wobei M44 die Mitte darstellt. Besonders schön: Der Mond ist abnehmend und nur zu 14% beleuchtet.

25.09. Treffen von Mond, Jupiter und Saturn

Den ganzen Sommer konnten wir Saturn und Jupiter am Abendhimmel im Schützen beobachten. Es war einfach ein Highlight bei jeder astronomischen Beobachtung. Kurz nach dem Herbstanfang bietet sich am 25.09. ein schöner Anblick mit dem Mond.

Oktober:

03.10. Mond trifft Mars

Diesen Monat merkt auch der Mond, dass der Mars der Star des Monats sein muss. Denn im Oktober trifft er gleich zwei Mal auf ihn. In dieser Nacht trennt sie eine Distanz von 4 Grad.

03.10. Venus trifft Regulus

In der Zeit vor der Morgendämmerung sehen wir im Osten das Frühlingssternbild des Löwen auftauchen. Auffällig stehen die Venus und der Hauptstern Regulus zusammen – er rangiert übrigens an Position 22 der hellsten Sterne am Nachthimmel. Es ist ein Spaß, einmal die großen Unterschiede der Helligkeiten beider Himmelskörper bewusst wahrzunehmen.

08.10. Giacobiniden

Die Giacobiniden oder Draconiden sind ein Meteorstrom, der aus dem Sternbild Drache zu stammen scheint. Am 8. Oktober erwartet man die maximalen Fallraten. Eine Vorhersage der zu erwartenden Anzahl der Sternschnuppen gibt es aber leider nicht, denn sie kann ganz unterschiedlich ausfallen.

Der Radiant liegt in der Nähe des Sterns Beta Draconis. Der Drache gehört zu einem zirkumpolaren Sternbild, daher liegt der Radiant am Abend in optimal sichtbarer Höhe.

14.10. Mars in Opposition

Mars umrundet die Sonne einmal in 686 Tagen, etwa alle zwei Jahre kommt es zu einer Opposition. Die letzte im Jahr 2018 bescherte uns eine große Erdnähe und einen riesengroßen Mars, doch seine Höhe über dem Horizont war gering. In diesem Jahr ist sein Scheibchendurchmesser nur zwei Bogensekunden geringer, die Position am Himmel aber deutlich höher. Das bedeutet: Eine der besten Möglichkeiten zur Beobachtung in den nächsten Jahren.

21.10. Orioniden

Die Orioniden sind ein kleinerer Sternschnuppenstrom mit etwa 20 Meteoren pro Stunde. Der Radiant liegt im Sternbild Orion nahe des Sterns Beteigeuze. Obwohl Sie den ganzen Monat die Sternschnuppen beobachten können, liegt das Maximum zwischen dem 20. und 21. Oktober. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 22 Uhr und 5 Uhr.

21.10. Mond bedeckt Gamma Sgr

Sternbedeckungen durch den Mond sind für jeden Beobachter faszinierend, besonders, wenn sie auf der noch unbeleuchteten Seite des Mondes beginnen. Am 21. Oktober bietet sich in den Abendstunden eine optimale Gelegenheit dazu. Um 20:35 Uhr wird der 2,8 mag helle Stern Gamma Sgr im Sternbild Schütze bedeckt. Bei solch hellen Sternen ist der Effekt verblüffend: Wie ausgeknipst verschwindet er hinter dem Mond und taucht erst um 21:42 Uhr auf der anderen Seite wieder auf. Dann kann der Mond vielerorts aber schon untergegangen sein.

22.10. Treffen von Mond, Jupiter und Saturn

Knapp einen Monat seit dem letzten Treffen gesellt sich der Mond erneut zu den Planeten Jupiter und Saturn. Beste Beobachtungszeit: in der Abenddämmerung.

29.10. Mond trifft Mars

Heute Abend treffen sich Mond und Mars und stehen in einem Abstand von 3 Grad.

31.10. Uranus in Opposition

Uranus ist einer der entferntesten Gasriesen. Im Teleskop erscheint er nur als winziges grünliches Scheibchen, auf dem wir keine Details erkennen. Als Planet können Sie ihn aber dennoch identifizieren. Suchen Sie Uranus mit einer Aufsuchkarte auf oder besser noch: mit dem GoTo-System Ihres Teleskops. Dann können Sie bei 150-200-facher Vergrößerung das Planetenscheibchen erkennen.

November:

10.11. Merkur größte westliche Elongation

Der Merkur steht in seinem größten Winkelabstand zur Sonne von 19 Grad Damit erreicht er seine beste Morgensichtbarkeit in diesem Jahr. Am 10. können wir den Merkur um etwa 5:30 Uhr über dem östlichen Horizont aufgehen sehen. Aus den Dunstschichten entkommen, strahlt er hell unterhalb der Venus.

11.11. Mond bedeckt v-Virgo

Am 11. November sollten Sie schon früh das Bett verlassen: Denn in den Morgenstunden ab 6:40 Uhr findet eine seltene und sehr gut sichtbare Sternbedeckung statt. Der Mond verdeckt den 4 mag hellen Stern v-Virgo.

12.11. Jupiter trifft Pluto

Jupiter und Pluto ziehen aneinander vorbei und nähern sich am 12. November bis auf 40 Bogensekunden. Normalerweise ist es schwierig den ehemaligen Planeten und jetzigen Zwergplaneten ohne weiteres zu finden. Denn: Er ist schwach und von einem Stern nicht zu unterscheiden. Doch Jupiter bietet sich diesmal als guter Orientierungspunkt an, um Pluto auch ohne GoTo-Montierung zu aufzusuchen.

13.11. Treffen von Mond, Merkur und Venus

In der Morgendämmerung bietet sich eine Konstellation, die jedem Himmelsbeobachter glänzende Augen beschert: In östlicher Richtung, im Sternbild Jungfrau, strahlen Venus, Merkur und die hauchzarte Mondsichel. Die perfekte Chance für ein schönes Stimmungsbild vom Nachthimmel.

16.11. Leoniden

Vom 16. auf den 17.11. erreichen die Leoniden ihr Maximum. Sie gehören neben den Perseiden zu den berühmtesten Sternschnuppenströmen. Es gab Jahre, in denen fielen diese Meteore wie Regentropfen vom Himmel. Das passiert in der Regel alle 33 Jahre, wenn die Erde mit der Wolke der Leoniden zusammenstößt. In normalen Jahren erreicht der Strom im Maximum nicht mehr als 20 Meteore pro Stunde. Dieses Jahr geht die schmale Mondsichel schon früh unter und wir können die ganze Nacht ungehindert die Sternschnuppen genießen.

19.11. Treffen von Mond, Jupiter und Saturn

Das Sternbild des Schützen verschwindet nun endgültig vom frühen Abendhimmel, doch dicht über dem Horizont können wir heute den fünf Tage alten Mond und die Planeten Jupiter und Saturn in einer hübschen Gruppe erkennen.

25.11. Mond trifft Mars

Mond und Mars begegnen sich heute in einem Abstand von etwa 6 Grad.

Earth Night am 17.9.2020: Wie wir gegen die Lichtverschmutzung kämpfen

21. August 2020, Marcus Schenk

Licht macht blind. Blind für das Universum und blind für alles, was um uns herum passiert. Die Lichtverschmutzung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und die Erde leuchtet aus dem Weltraum betrachtet wie ein Christbaum. 

Diese Invasion aus künstlich erzeugten Photonen schadet unserer Gesundheit, der Tierwelt und unserer Astronomie. 

Was wäre, wenn Sie plötzlich einen dunklen Himmel hätten und nicht hundert Kilometer dafür fahren müssten? So wie früher, als professionelle Sternwarten noch in Städten gebaut wurden. Wie würden Ihre Beobachtungen aussehen? 

Ein Traum, den viele Hobbyastronomen fast schon resigniert aufgegeben haben. 

Oder doch nicht? Wir alle setzen am 17.09.20 mit der Earth Night ein Zeichen gegen die Lichtverschmutzung. 

Astroshop.de unterstützt die Earth Night

Was ist die Earth Night?

Die Earth Night ist eine Aktion, die durch eine komplett dunkle Nacht auf die zunehmende, sinnlose und verschwenderische Nutzung von künstlicher Beleuchtung aufmerksam macht. Deswegen sollen so viele Menschen wie möglich die eigene Beleuchtung ausschalten.

Denn Kunstlicht, das die Nacht zum Tag werden lässt, hebt das Ökosystem aus den Fugen. Forscher in Studien zur Lichtverschmutzung berichten von der Störung des Tag-Nacht-Rhythmus, unzähligen getöteten Insekten, kraftlosen, fehlgeleiteten Zugvögeln und gesundheitlichen Folgen für den Menschen. Nicht zuletzt ist nicht sinnvoll eingesetzte Beleuchtung eine riesige Energieverschwendung und lässt den Sternenhimmel immer mehr verblassen.

Die Earth Night ist eine Initiative von „Paten der Nacht“ – einer in Deutschland ansässigen und ehrenamtlich tätigen Vereinigung, die sich der Eindämmung der Lichtverschmutzung und dem Schutz der Nacht verschrieben hat. Wir von Astroshop.de finden diese Initiative wichtig und unterstützen sie mit Begeisterung. 

Leider ist vielen Menschen die schädliche Wirkung des Lichts in keiner Weise bewusst. Wir wollen, dass sich das ändert.

Licht ausschalten

Am 17.09.2020 um 22 Uhr werden alle Lichter eine ganze Nacht lang ausgeschaltet. Nicht nur Astronomen, sondern alle Menschen sollen auf einen bewussten Umgang mit künstlicher Beleuchtung sensibilisiert werden. 

Machen Sie auch mit. Schalten Sie für eine Nacht Ihre Beleuchtung aus. Damit werden wir alle zu einem Teil einer wachsenden Gemeinschaft und unterstützen die Earth Night.

Auf der Webseite der Earth Night erfahren Sie noch mehr.

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Bilder von C/2020 F3 NEOWISE: Wie unsere Mitarbeiter den Kometen gesehen haben [Fotogallerie]

16. Juli 2020, Marcus Schenk

Bei uns bei Astroshop.de gibt es eine auffällige Häufung von Hobbyastronomen und Menschen, die schon viele Jahre begeistert in den Himmel schauen. Sie können sich wahrscheinlich vorstellen: In der Mittagspause, zwischen Tomatensuppe und Tortellini, waren die Kometen Gesprächsthema. Im Frühjahr hofften auch wir auf einen tollen hellen Kometen, doch all die aktuellen Besucher blieben hinter den Erwartungen zurück. So freuten wir uns umso mehr, als im März der Komet C/2020 F3 (NEOWISE) entdeckt wurde.

Erst am Südhimmel sichtbar kletterte er allmählich auf die nördliche Hemisphäre. Anfang Juli war er noch dicht über dem Horizont und nur in den frühen Morgenstunden zu sehen. Jetzt können wir ihn am späten Abend und in den Morgenstunden ab 3 Uhr etwa eine ausgestreckte Faust breit über dem nördlichen Horizont bewundern. Er ist so hell, dass er sogar aus der Stadt einfach mit dem bloßen Auge zu sehen ist.

Manch einer vergleicht ihn sogar mit dem Kometen Hyakutake, der im Jahr 1996 schnell und mit langem Schweif über den Himmel zog. Und tatsächlich: Seit Hyakutake und Hale-Bopp hatten wir keinen so aufregenden Kometen mehr.

In der folgenden Bildergalerie zeigen einige unserer Mitarbeiter Aufnahmen vom Kometen, die alle in den letzten Tagen entstanden sind:

Komet Neowise Michele Russo

Bildautor: Michele Russo

 

Komet Neowise von Uli Zehndbauer

Bildautor: Uli Zehndbauer, Sony RX-100 Mk I, 10s ISO 800 Einzelbild ohne Nachführung. 10.07.2020 3:15Uhr, Standort Kalvarienberg, Karlskron/Pobenhausen

 

 

Bildautor: Frank Gasparini, Einzelaufnahme 400 ASA, 4 sec, 70mm an Pentax K3

 

Bildautor: Marcus Schenk, aufgenommen mit Sony Alpha 7s Vollformat, 70mm, f/5,6, 3,1 Sekunden, 3:41 Uhr.

 

 

 

Bildautor: Michal Baczek, Teleskop: SW 120/600 auf Meade LX85 Montierung. Kamera Nikon D3200, Zeit 1x30s

 

Bildautor: Carlos Malagon, Omegon ED80 mit Reducer, Kamera Canon 350D, gestackt 30×20 Sekunden.


Bildautor: Joao Martins, Kamera Sony A7 III, Sigma 50mm, f/5,0, 15 Sekunden, Pateira de Fermentelos – Portugal

Wenn Sie selbst den Kometen beobachten wollen: Eine Aufsuchkarte finden Sie in unserem Beitrag C/2020 F3 (NEOWISE): Ein neuer Komet im Rampenlicht?

Viel Spaß beim Beobachten!

PS: Suchen Sie noch ein Fernglas, um den Kometen zu beobachten? Hier haben wir einige Fernglas-Empfehlungen.

Jetzt neu: Stoffmasken mit attraktiven Astromotiven

6. Juli 2020, Marcus Schenk

Sie gehen in den Supermarkt, in die Buchhandlung oder in die öffentliche Sternwarte. Überall müssen Sie eine Maske tragen. Warum nicht eine, die Ihnen auch wirklich gefällt? Zum Glück gibt’s jetzt neue Masken mit Astromotiven. Wunderschöne Bilder mit den Plejaden und der Sonnencorona während einer Sonnenfinsternis. Damit passt das Tragen der Maske besser zu Ihnen als Hobbyastronom und Weltraumfan.

Eine tolle Ergänzung zu den Masketo-Stoffmasken, die es bisher nur in Schwarz, Weiß in verschiedenen Größen – auch für Kinder – oder mit dem Motiv Corona-Borealis gab.

Die Sonnencorona: Die Sonne ist ein Grund, warum es Leben auf der Erde gibt. Sie ist nur ein mittelgroßer Stern am Rande der Galaxis, doch für uns – neben unserer Erde – das Wichtigste. Diese Maske zeigt eine totale Sonnenfinsternis, die dann entsteht, wenn sich der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt. Durch einen absurden Zufall erscheinen Mond und Sonne am Himmel gleich groß, wodurch wir bei einer totalen Sonnenfinsternis die auf der Maske gezeigte Sonnencorona bewundern können.

Maske mit Sonnencorona

Sonnencorona

Die Plejaden: Schon in der Frühzeit war das Siebengestirn am Himmel bekannt, so fand man in einer Höhle eine 17.000 Jahre alte Felszeichnung oder eine Abbildung auf der historischen Himmelsscheibe von Nebra. Manche Menschen halten sie für den „Kleinen Wagen“, doch es ist der bekannteste offene Sternhaufen am Sternenhimmel. Nur 400 Lichtjahre entfernt, blaue massenreiche Sterne und nur 100 Millionen Jahre alt.

Plejaden auf der Maske

Plejaden

 

Sommermotiv: Wenn Sie einfach ein bisschen Sommer in Ihrer Maske haben wollen, dann bietet sich diese Maske an, mit Palmen und in einem frischen Farbakzent in Türkis.

Maske mit Sommermotiv

Sommermotiv

 

Alle Masken von Masketo sind Behelfsmasken, die helfen können in der Corona-Krise die Verbreitung von Tröpfchen zu reduzieren.

Die Vorteile:

  • Mundschutzmaske mit Motiv
  • Mit Gummibändern
  • 2-lagig mit Draht für Nasenflügel
  • Innenseite 100% Baumwolle + Außenseite 100% Polyester
  • Bis 60°C waschbar
  • Hergestellt in Europa

Hinweis: Diese Masken dienen der Reduzierung des Übertragungsrisikos durch Tröpfcheninfektion auf die Umgebung. Es handelt sich hier nicht um Medizinprodukte im Sinne des MPG und keine persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Richtig stilecht in der Sternwarte oder im Astro-Verein: Sichern Sie sich am besten noch heute Ihre Sternen-Stoffmaske.

 

 

C/2020 F3 (NEOWISE): Ein neuer Komet im Rampenlicht?

2. Juli 2020, Marcus Schenk

Ein Star auf der Himmelsbühne? Oder heimlich durch die Hintertür verschwinden? Schon wieder ist ein vielversprechender Komet durch das Sonnensystem unterwegs. Aber welche Vorstellung können wir von C/2020 F3 (NEOWISE) erwarten? Die Vorhersagen machen es spannend …

Komet F3 NEOWISE

Komet C/2020 F3 (NEOWISE) 2,5° über dem Horizont, am 5.7.2020 um 03:46 MESZ mit 200mm Teleobjektiv, nachgeführt. Aufnahme: Gregor Krannich

Mit dem Komet Y4 ATLAS fing im Frühjahr alles an: Man munkelte schon, es könnte der Große Komet von 2020 werden, weil er einer ähnlichen Bahn wie der Große Komet von 1844 folgte. Dieser erreichte damals eine hohe Helligkeit von -1mag. Tatsächlich bot der Komet Y4 ATLAS anfangs eine schöne Vorstellung, bis er jäh zerbrach. Nur seine Trümmerstücke rasten weiter durch das Sonnensystem aber das große Erlebnis blieb aus. Zeitweise konnten wir auch den Kometen C/2017 C2 (Panstarrs) beobachten, der aber auch hinter den Erwartungen blieb.

Die schöne neue Vorstellung eines hellen Kometen C/2020 F3 (NEOWISE)

Doch das Universum ist stets für Überraschungen gut: Der neue Komet C/2020 F3 (NEOWISE) wurde am 27. März vom Weltraumteleskop NEOWISE als 17 mag schwaches Glühwürmchen entdeckt. Die Kometen-Talent-Scouts unter den Wissenschaftlern schreiben ihm nun eine glänzende Zukunft vor. Unter vorgehaltener Hand flüstert man sich zu, er könnte sogar eine Helligkeit von 0,6 mag erreichen. Was? Nein. Doch! Aber nicht so laut weitersagen.

Wo ist der Komet jetzt und wann kann ich ihn beobachten?

Passen Sie auf, jetzt kommen die wichtigsten Infos.
Derzeit hält sich Komet NEOWISE noch am Südhimmel auf: Doch ganz langsam wechselt er auf den nördlichen Sternenhimmel und klettert von Tag zu Tag höher. Ab dem 15. Juli ist er in 15 Grad Höhe über dem nordwestlichen Horizont am Abendhimmel (ab 22:30 Uhr) zu bewundern. Leider hält er sich nahe der Sonne auf, weshalb Sie ihn leider nicht die ganze Nacht sehen können. Die folgenden Tage bewegt er sich durch das Sternbild Luchs (das ein bisschen unscheinbar ist) auf die Vordertatze des Großen Bären zu. Sie haben nach der Dämmerung nur ein knappes Zeitfenster – aber es lohnt sich.

Teleskop, Fernglas oder bloßes Auge?

Haben die Experten also recht, erreicht NEOWISE am 5. Juli während seines Perihels eine Helligkeit von 0,6 mag. Am 15. Juli soll er aber noch mit beeindruckenden 2 mag am Himmel leuchten. Dann wäre er also ein Komet für Teleskope, jedes Fernglas, das Sie sich vorstellen können – und sogar für das bloße Auge.

Mitte Juli endet seine Reise natürlich noch nicht: Im Laufe des Monats streift er weiter um die Tatzen des Großen Bären und erreicht am 1. August das wunderschöne Haar der Berenike. In dieser Zeit lässt seine Helligkeit leicht nach: Sie fällt bis 20.7 auf 3 mag und bis zum 1. August auf 5,5 mag ab. Auch dann wird er noch ein schönes Objekt sein. Auch weil es dann schon eher dunkel wird und der Komet mehr als 10 Grad zusätzliche Höhe gewinnen konnte.

Können wir dem Teufelskreis der schwachen Kometen endlich entfliehen? Beobachten wir ihn. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

PS: Wenn Sie noch nach einem Fernglas suchen, um den Kometen zu beobachten, dann sehen Sie sich unsere Tipps: Ferngläser für die Kometenbeobachtung an.

Die Aufsuchkarte können Sie sich hier als PDF herunterladen: Aufsuchkarte_C:2020 F3 NEOWISE.

Tipp: Wenn Sie jetzt schon einen Blick auf den Kometen werfen wollen (Stand 6.7), können Sie das in der Morgendämmerung direkt über dem Nordost-Horizont versuchen. Er steht derzeit im Sternbild Fuhrmann.

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