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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus ist Amateurastronom, Texter, Autor und Liebhaber des Nachthimmels. Seit 2006 hilft er Menschen, das richtige Teleskop zu finden - heute über Texte und Videos.
Als Kaffee-Junkie hätte er am liebsten seine Siebträger-Espressomaschine auch unter dem Sternenhimmel dabei.

Posts verfasst von Marcus Schenk

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Universe2go – auch für erfahrene Astronomen (Ein Kommentar)

30. Mai 2016, Marcus Schenk

Die Augmented Reality Brille Universe2go zeigt Menschen, die es lieben in die Sterne zu schauen, den Nachthimmel aus einer ganz anderen Perspektive. Außerdem bietet sie ihnen interessante Informationen zu den verschiedenen Objekten. Als Astronom könnte man sich nun sagen: „Das ist eine nette Spielerei. Aber bringt mir das denn auch etwas?“ Die Antwort ist ganz klar: Ja.

Auch Astronomen schätzen Universe2go. Das ist nicht nur eine Vermutung, denn Universe2go wurde auch schon von Menschen getestet, die sich intensiv mit Astronomie befassen. Entsprechende Erfahrungsberichte finden sich beispielsweise auf dem Clear Sky Blog oder dem Stellariumblog. Warum sich die Sternenbrille durchaus auch für Experten lohnt, haben wir einmal zusammengefasst.

Detailvielfalt und hochwertige Aufnahmen

Zunächst ist die große Detailvielfalt zu erwähnen, die Universe2go bietet. Der komplette Hipparcos-Katalog mit ca. 120.000 Sternen ist in der App enthalten. Messier-Objekte und der komplette NGC-Katalog versprechen ebenfalls, dass auch bei Experten bei der Beobachtung mit Universe2go keine Langeweile aufkommt.

Universe2go bietet – im Gegensatz zu Virtual Reality Brillen – die Möglichkeit, den realen Sternenhimmel zu beobachten. Die Objekte, die betrachtet werden, werden direkt verknüpft mit den Informationen der App. So werden Planeten, Sternhaufen oder Galaxien herangezoomt und durch spezielle Bilder, die unter anderem vom Hubble-Teleskop gemacht wurden, dargestellt werden. Damit können auch Objekte einmal näher betrachtet werden, die mit bloßem Auge oder dem Teleskop nicht zu sehen sind.

Universe2go als Sternkarte zur Vorbereitung

Astronomen bereiten sich gerne auf ihre Beobachtung am Abend vor, denn eine perfekte Vorbereitung ist die halbe Miete. Die wird durch Universe2go auf jeden Fall gesichert. Da die Sternenbrille auch am Tag – sozusagen als Sternkarte – verwendet werden kann, ist es möglich, mit ihrer Hilfe zu recherchieren, welche Objekte zu beobachten sind. Das vereinfacht die Planung von Beobachtungsprojekten. Ganz nebenbei bietet Universe2go schon einmal einen Vorgeschmack und erzeugt entsprechend Vorfreude auf die Objekte, die am Abend gesichtet werden können.

Zu einer guten Vorbereitung beitragen kann auch der Audioguide von Universe2go. Dieser bietet Zusatzinformationen und Erklärungen zu allen 88 Sternbildern, 120 Deep-Sky-Objekten, Planeten, Sternen und Satelliten. Auch wenn erfahrene Astronomen mehr über den Sternenhimmel wissen als Menschen, die einfach nur ab und an einen Blick in den funkelnden Nachthimmel werfen möchten, wartet der Audioguide sicherlich auch mit Informationen auf, die der ein oder andere Astronom nicht sofort parat hat. Mythologische Hintergründe, die Entdecker von Sternbildern, das Jahr der Entdeckung oder ähnliches sind eine wertvolle Ergänzung zur bloßen Beobachtung. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang der Expertenmodus, der garantiert nur die Erklärungen liefert, die auch gewünscht sind. Hier können individuelle Einstellungen vorgenommen werden, sodass ausgewählt werden kann, welche Informationen zu welchem Objekt angezeigt werden sollen.

Die Leidenschaft mit Freunden teilen

Zu guter Letzt darf nicht vergessen werden, dass Astronomen mit Universe2go ihr Hobby auch denjenigen näherbringen können, die sich nicht so gut mit der Beobachtung des Nachthimmels auskennen oder denen die Geduld fehlt, sich mit Teleskopen zu beschäftigen. Ist es nicht schön, seine Leidenschaft auch mit anderen zu teilen?

Planetenbeobachtung: Wie beobachte ich Mars und Jupiter?

27. Mai 2016, Marcus Schenk

Ich blicke mit dem Teleskop zum Himmel. Mars im Visier. Die Luftruhe iat fantastisch. Naja, er sieht gelinde gesagt aus, als hätte Jemand eine Tomate an den Himmel gehängt, auf der ich nun verzweifelt versuche, Details zu entdecken.

Klock, klock. Ich klopfe auf den Tubus meines neuen Teleskops. Vielleicht ist es ja kaputt? Neulich im Internet sah der Mars doch so beeindruckend aus. Ich erhöhe die Vergrößerung. Nicht besser. Tomatensuppe.

Gibt es Zutaten, die meine Planetenbeobachtung zum Appetithappen machen? Ja die gibt es, aber die Mischung macht’s.

Mars

Auf dem Mars können wir mit einem mittelgroßen Teleskop schon viele Details erkennen.

 

1. Warum das Auge die alles entscheidende Rolle spielt

Es ist eine Kombination aus mehreren Elementen, die die Beobachtung erfolgreich macht. Neben einem guten Standort und einer guten Luftruhe ist auch die Qualität des Teleskops entscheidend. Eines aber ist am wichtigsten: unser eigenes Auge.

Einsteiger in der Hobbyastronomie sind oft fasziniert, was die alten Hasen da oben alles entdecken. Der kommt dann auf den Neuling zu und zeigt ihm den schwachen Kometen 14. Größe, den soll er sich mal ansehen. Der Neuling blickt durch das Okular und sieht nichts.

as-schema-sehbahnen-de

Augen und Gehirn sorgen dafür, dass ein detalliertes Bild entsteht.

Das hat einen Grund: Astronomisches Sehen muss man erst lernen. Es ist eine Mischung aus Geduld und Wissen, auf welche Details man achten muss.

Wenn Sie den Planeten Mars mit Ihrem Teleskop ins Visier nehmen, sieht er tatsächlich erst wie eine rote Murmel aus. Ohne Details. Je länger Sie jedoch durch das Okular blicken, desto mehr Details entdecken Sie.

Blicken Sie ruhig 10 Minuten oder länger durch das Okular. Die Luftruhe wird das Bild immer wieder verschwimmen lassen. Doch es gibt auch Momente, in denen der Mars ganz deutlich zu sehen ist. In diesem Moment entdecken Sie Details. Unser Auge ist ein Wunderwerk: Zusammen mit unserem Gehirn entsteht ein komplettes Bild des Planeten. Es ist eine Kombination aus Sehen und die Erinnerung an das Gesehene.

Erforschen Sie den Planeten und versuchen Sie, auf einzelne Details zu achten. Die Polkappen, die Große Syrte oder andere Einzelheiten. Obwohl heute fast nur noch fotografiert wird: Die beste Schule für das Sehen ist das Zeichnen. Dadurch lernt man das astronomische Beobachten sozusagen in Windeseile.

2. Mit Filtern wirds nicht nur farbig, sondern auch gut

Wenn es einen besonders guten Pfeffer gibt, das der Planetenbeobachtung die letzte Würze gibt, sind es Farbfilter. Sie gibt es eigentlich in allen Bereichen des Spektrums: Violett, Blau, Grün, Gelb, Rot oder Orange. Farbfilter machen bestimmte Details auf den Planeten besser sichtbar. Ob das die Polkappen vom Mars sind, der Große Rote Fleck vom Jupiter: Für jedes Detail gibt es den richtigen Filter.

Farbfilterset

Das Farbfilterset kitzelt viele Details aus den Planeten

Wenn Sie noch keinen für Ihr Teleskop besitzen: Bei uns erhalten Sie komplette Farbfilter-Sets mit sieben verschiedenen Farben. Oder einzelne 1,25“-Farbfilter und 2“-Farbfilter. Der Filter sitzt in einer Metallfassung und wird einfach in das Schraubgewinde der Okularhülse eingeschraubt.

Den Mars beobachten
Der Mars steht diesen Monat in Opposition und ist daher besonders gut zu sehen. Er umspannt eine rostrote Wüste mit hohen Vulkanen und tiefen Tälern. In Teleskopen ab 100mm Durchmesser können Sie schon viele Details erkennen.

Orangefilter: Geeignet, um Staubstürme auf dem Mars zu sehen.
Rotfilter: Damit sehen Sie die dunklen und helleren Strukturen deutlich besser.
Blaufilter: geeignet für die Polkappen. Die roten Gebiete treten in den Hintergrund und weiße Regionen hervor. Auch für die Beobachtung von Wolken und Dunst ist dieser Filter der Richtige.

 

Den Jupiter beobachten
Der Jupiter steht immer noch deutlich am Himmel, auch wenn er sich gegen Abend schon recht weit Richtung Westen neigt. Jupiter ist ein tolles Objekt, auch für kleine Teleskope.

Blaufilter: Der Große Rote Fleck gewinnt deutlich an Kontrast.
Orange- und Rotfilter: Strukturen treten deutlicher hervor und der Filter verstärkt die Wolkenbänder.
Grünfilter: Erhöht die Kontraste der roten Elemente

Das Beobachten von Planeten mit Filtern schult das astronomische Sehen und fördert es auf Details zu achten. Sie konzentrieren sich auf ein Objekt und fliegen nicht sofort weiter. In der heutigen Zeit muss man sogar das wieder lernen: fokussieren. Und wenn wir auf dem Roten Planeten Landschaften erkennen, ist das einfach unbeschreiblich und faszinierend.

Heute ist Towel-Tag: Haben Sie Ihr Handtuch auch dabei?

25. Mai 2016, Marcus Schenk

Heute sollten Sie nicht ohne Ihr Handtuch das Haus verlassen. Warum? Heute ist Handtuch-Tag. Alle Fans von Per Anhalter durch die Galaxis nicken jetzt wissend.

Im Roman und dem Kinofilm hat die Hauptfigur Arthur Dent immer sein Handtuch dabei. Denn laut dem Anhalter durch die Galaxis ist ein Handtuch so ziemlich das nützlichste, was ein interstellar Reisender besitzen kann.

Der Towel-Day ist ein Gedanktag an den britischen Romanautor Douglas Adams, der jedes Jahr am 25. Mai stattfindet. Der Anhalter durch die Galaxis ist sein bekanntestes Werk – ein Genremix aus Satire und Science-Fiction.

Auch wir feiern heute den Handtuch-Tag. Per Anhalter durch die Galaxis ist einfach Kult und unglaublich witzig.

Hier ein Link zum Hörbuch auf Youtube:

Na dann: Don’t Panic!

HandtuchTag Astroshop

Faszination Nachthimmel – Deutsche interessieren sich für die Sterne

23. Mai 2016, Marcus Schenk

Wie interessant finden die Deutschen eigentlich den Sternenhimmel? Diese Frage haben wir uns im letzten Jahr gestellt und mit Hilfe einer repräsentativen Emnid-Umfrage (1.003 Befragte) eine Antwort erhalten: 72 Prozent der Deutschen zeigen Interesse am Sternenhimmel. Die Hälfte der Befragten interessiert sich sehr (7 Prozent) oder findet das Thema spannend (43 Prozent). Deshalb schauen diese Befragten mindestens ab und zu in den nächtlichen Himmel, um zu beobachten, was sich am nächtlichen Himmel tut.

 72 Prozent der Deutschen interessieren sich für den Sternenhimmel


72 Prozent der Deutschen interessieren sich für den Sternenhimmel

Dabei scheint der Nachthimmel sowohl auf Männer als auch auf Frauen faszinierend zu wirken. Jeweils sieben Prozent zeigen sehr großes Interesse und beobachten den Nachthimmel regelmäßig. Von den befragten Frauen gibt sogar ein größerer Anteil an, den Nachthimmel spannend zu finden und ab und zu in die Sterne zu blicken (47 Prozent), als das bei den befragten Männern der Fall ist (39 Prozent).

Doch insgesamt stößt Astronomie bei beiden Geschlechtern auf Interesse. So hat mehr als die Hälfte beim Blick in den Nachthimmel schon einmal ein Teleskop zur Hand genommen, um das Universum noch etwas genauer erkunden zu können. Immerhin 49 Prozent glauben auch, dass ein wenig Basiswissen über die Sterne beeindruckend auf andere Menschen wirkt (Frauen: 51 Prozent, Männer: 47 Prozent). Um sich ein solches Wissen anzueignen, werden verschiedene Quellen genutzt.

Der Schulunterricht oder das Studium bilden eine wichtige Säule, wenn es darum geht, etwas über das Universum zu erfahren. Denn mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, hier etwas über die Sterne zu lernen oder gelernt zu haben. Auch die Medien tragen dazu bei, die Deutschen über astronomische Themen zu informieren. Immerhin etwas mehr als ein Drittel tauscht sich mit Freunden und Bekannten aus. Damit erfahren mehr Menschen von ihrem persönlichen Umfeld etwas über Astronomie als durch das Internet. Besonders erfreulich ist, dass sich fast ein Viertel mit Hilfe von Büchern und Seminaren informiert, was für ein besonders großes Interesse dieser Personen spricht.

Bisher noch von einer Minderheit genutzt, gehören auch moderne Technologien wie Apps für Smartphones und Tablets zu den Informationsquellen, über die sich immerhin 11 Prozent der Befragten ihr Wissen aneignen.

Im Schulunterricht oder Studium erfahren viele Befragte etwas über das Thema Sterne

Im Schulunterricht oder Studium erfahren viele Befragte etwas über das Thema Sterne

Hier setzt Universe2go an, um noch mehr Menschen vom Universum zu begeistern. Mit einer App, die umfassendes Informationsmaterial bietet, soll die Faszination Weltall auch im Alltag erlebbar gemacht werden. Denn die Sterne sind dank Augmented Reality zum Greifen nahe.

Bildquelle Titelbild: pixabay.com

Tipps zum Wochenende: Eine Wanderung durch die Mondberge

13. Mai 2016, Marcus Schenk

„Haben Sie jemals den Mond gesehen?“, fragte ein Professor ironisch einen seiner Schüler.
„Nein, mein Herr“, erwiderte noch ironischer der Schüler. „Aber ich darf sagen, dass ich von demselben reden gehört habe.“ (Aus dem Roman Die Reise um den Mond von Jules Verne).

Lassen Sie uns heute über den Mond reden. Genau wie der Science-Fiction Autor Jules Verne. Am Wochenende steht der Mond im ersten Viertel – wir haben also zunehmenden Halbmond.
Jetzt ist unser Trabant bestens zu beobachten. Die Mondkrater werden von der Seite beleuchtet und bieten für eine Beobachtung einen hervorragenden Kontrast. Besonders an der Lichtschatten-Grenze, dem Terminator. Es gibt einige Regionen, die dieses Wochenende zum „Must-See“ gehören.

Die Mondphase am Samstag, den 14.05. Quelle: Virtual Moon Atlas

Die Mondphase am Samstag, den 14.05.
Quelle: Virtual Moon Atlas

Treffen von Mond und Jupiter

Schon bei Beginn der Dämmerung ist der Mond hoch im Süden zu sehen. Die beste Sicht bietet er uns ab etwa 22 Uhr. Dann ist es schon richtig dunkel.
Ein Leckerbissen für das bloße Auge ist die enge Begegnung von Jupiter und Mond, denn Sie stehen dieses Wochenende in einem Abstand von nur 5 Grad. Die hellsten Objekte des Nachthimmels sind also vereint.

Mond mit dem Teleskop

Wenn Sie mit dem Teleskop auf den Mond blicken, belohnt er Sie mit einem fanstatischen Ausblick auf tausende Krater. Kein anderes Himmelsobjekt können wir mit Amateurteleskopen so detailliert betrachten. Dafür sorgen seine geringe Entfernung von nur 384.000 km und sein Durchmesser von 0,5° am Himmel. Sogar schon kleine Einsteigerteleskope ab 60mm Durchmesser zeigen den Mond in einer unglaublichen Detailfülle. Dieses Wochenende gibt es jedoch ein paar besondere Leckerbissen, die wir uns jetzt herauspicken.

Montes Alpes: Ein Ausflug in die Alpen

Es gibt sie nicht nur auf der Erde, sondern auch auf dem Mond: Die Alpen. In dieser Mondphase sind sie nahe des Terminators im Norden zu finden. Sie erstrecken über eine Distanz von 300 Kilometer und grenzen nordöstlich an das Mare Imbrium. Die unzähligen Hügel und Gipfel erreichen eine Höhe von bis zu 2500 Metern. Aber Gipfelkreuze und Berghütten suchen Sie dort oben vergebens. Die Mondalpen warten erst noch auf eine Erstbesteigung.

Der Mont Blanc ist mit 3500 Metern der höchste Gipfel der Mondalpen. Sie finden ihn etwa in der Mitte der Gebirgskette. Mit einer 100-fachen Vergrößerung überblicken Sie die Alpen und erkennen auch schon viele Details. Besonders schön anzusehen ist das Mondtal – Vallis Alpes. Ein gewaltiger Graben mit 15 km Breite durchzieht die gesamte Bergkette wie ein Grand Canyon. Von seiner Bruchkante geht es 1000 Meter in die Tiefe.

Mit einem 6“- oder 8“-Teleskop erkennen Sie auf dem Grund des Grabens eine weitere Rille. Eine gute Luftruhe und eine Vergrößerung von 200-fach oder mehr sind dafür aber nötig.

Die Mondalpen Quelle: Virtual Moon Atlas

Die Mondalpen Quelle: Virtual Moon Atlas

Ein Wurm auf dem Mond

Blicken wir in die mittlere Region des Mondes, sehen wir einen kleinen Wurm, der sich über den Mond windet. Die Hyginusrille finden Sie südlich der Apenninen und westlich des Meeres der Ruhe. Diese Rille entstand vermutlich aufgrund vulkanischer Aktivitäten. Heute ist es ein beliebtes Ziel für Beobachter. Sie erstreckt sich auf einer Länge von 220 km. Dabei besitzt sie nur eine Breite von 4km. Ziemlich in der Mitte findet man Hyginus, einen abgesunkenen Krater mit 10 Kilometern Durchmesser. Das Besondere: Bei einem Mondalter von 7 Tagen, kann man einen kegelförmigen Lichtstrahl innerhalb des Kraters beobachten. Ganz ähnlich wie beim Hesiodusstrahl. Westlich von Hyginus entdecken Sie eine Reihe von kleineren Krater-Geschwistern.

Die Hyginusrille mit dem Krater Hyginus Quelle: Virtual Moon Atlas

Die Hyginusrille mit dem Krater Hyginus Quelle: Virtual Moon Atlas

Die Drei vom Meer des Nektars

Ein Schmuckstück ist eine Kraterkette westlich vom Mare Nectaris. Die markanten Krater Theophyllus, Cyrillus und Catharina bilden dort einen Halbkreis. Deutlich ist der obere Krater Theophyllus zu sehen. Er besitzt einen Durchmesser von 100km. Sein sehr gut erhaltener Ringwall erhebt sich gewaltige 6000 Meter über dem Boden. In der Mitte sehen Sie schon mit kleinen Teleskopen den Zentralberg, der aus den drei Gipfeln Phi, Psi und Alpha besteht. Die anderen beiden Krater haben ähnliche Durchmesser, sind aber schon stärker abgetragen. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Trio zu beobachten.

Die Mondkrater Theophyllus, Cyrillus und Catharina Quelle: Virtual Moon Atlas

Die Mondkrater Theophyllus, Cyrillus und Catharina Quelle: Virtual Moon Atlas

Welches Teleskop?

Das Omegon AC 90/1000mm EQ-2 Teleskop

Das Omegon AC 90/1000mm EQ-2 Teleskop

Den Mond können Sie praktisch mit jedem Teleskop beobachten. Refraktoren oder Reflektoren. Besonders eigenen sich Linsenteleskope mit langer Brennweite. Ein perfektes Teleskop für Einsteiger ist das Omegon AC 90/1000 EQ-2. Die lange Brennweite und das Öffnungsverhältnis von f/11 liefert ein Bild mit nur wenig Farbfehlern. Dadurch genießen Sie mit diesem Teleskop einen hohen Kontrast bei der Mondbeobachtung.

Noch besser eignen sich Apochromaten, wie der Omegon APO 127/952 ED Triplet. So ein Teleskop bietet bei der Mondbeobachtung einen fantastischen Kontrast. Doch auch Maksutov-Teleskope bieten einen guten Kontrast. Vorteil: Sie sind leicht, transportabel und eignen sich auch für die Reise. Wenn Sie danach suchen, schauen Sie sich doch mal die MightyMak Teleskope an.

Mit Filtern steigern Sie Kontraste

 

Farbfilter

Diese Farbfilter gibt es in den Größen 1,25″ und 2″. Sie helfen Ihnen die Kontraste bei der Mond- und Planetenbeobachtung zu steigern.

Mit kleineren Vergrößerungen oder größeren Teleskopen kann der Mond ganz schön blenden. Um das Mondlicht zu dämpfen und gleichzeitig den Kontrast zu erhöhen, nutzen Sie einen Neutral-Graufilter. Den gibt es als variablen Polfilter oder in verschiedenen Abstufungen. Für 2“ Okulare bieten wir zum Beispiel die Omegon Graufilter mit 50%, 25% oder 13% Transmission an.

Doch auch mit Farbfiltern können Sie die Kontraste erhöhen. Dafür eigen sich Grünfilter, Organgefilter, helle Rotfilter und Gelbfilter. Farbfilter sind erhältlich als komplette Filtersets oder einzeln in den Größen 1,25“ oder 2“.

Reisen wir dieses Wochenende doch zum Mond – natürlich nur mit unseren Augen. Dabei haben wir es wohl deutlich einfacher als die Romanhelden von Jules Verne.

Merkur vor der Sonne: So erlebten wir den Transit (Ein Kommentar)

11. Mai 2016, Marcus Schenk

Die Tage danach: Wolken, Regen – keine Sonne in Sicht.

Letzten Montag, am Tag des Merkurtransits, war das Wetter Gott sei Dank ganz anders. Der Tag empfing uns mit strahlendem Sonnenschein. Nur am Horizont, ganz weit entfernt, näherte sich eine Wolkenschicht. Wir wussten: Sie würde schlechtes Wetter bringen. Hoffentlich noch nicht heute.

Eine Garantie für gutes Wetter hatte unser Kollege Carlos Malagon aus Spanien. Er machte diese schöne Aufnahme:

Carlos Malagon

Carlos Malagon

Zurück nach Deutschland. Vor dem Gebäude von Astroshop.de bauten wir zwei Teleskope auf: Ein Skywatcher AC 120/600 StarTravel auf HEQ-5 Pro Montierung mit einer Touptek GCMOS01200KPB Color und ein Skywatcher Dobson für die visuelle Beobachtung. Auf beiden Teleskopen befand sich vor der Öffnung ein Baader AST Filter.

Livestream vom Merkur

Für dieses Event wagten wir einen Test: einen Livestream des Merkurtransits. Über Youtube und einer Streamingsoftware gab es die Möglichkeit, das Event ins Internet zu übertragen. Das fanden wir spannend und versuchten es.
Die extrem empfindliche Touptek Kamera mussten wir allerdings mit einem Omegon variablen Polfilter ausstatten, denn ohne diesen wäre das Bild überbelichtet. Wir kündigten das Event in unserem Newsletter und auf unserer Facebookseite an.

TeleskopMerkur

Das Teleskop brauchte einen professionellen Sonnenfilter. Ganz im Gegensatz zum Notebook: Hier reichte ein Pappkarton gegen die Sonne.

Bis zu 350 Zuschauer folgten dem Livestream und sahen, wie der kleine Merkur über die Sonnenscheibe schlich. Wir bedanken uns bei Ihnen für die vielen Kommentare und Fragen, die während des Transits von Ihnen gestellt wurden.

Doch dann kamen die Wolken… Den größten Teil des Tages zog eine dünne Wolkenschicht über die Sonne. Den Merkurtransit konnten wir dennoch verfolgen.

Über die Sonne zogen dünne Wolken. Dafür zeigte sich dieses schöne Sonnenhalo.

Über die Sonne zogen dünne Wolken. Dafür zeigte sich dieses schöne Sonnenhalo.

Hier noch einmal die Aufzeichnung des Livestreams:

Unser Kollege Michael Suchodolski machte einen Schnappschuss mit seinem Smartphone. Man sieht, selbst einfache Mittel reichten aus, um eine brauchbare Aufnahme zu erhalten:

Erinnerung an den Merkurtransit auf dem Smartphone

Erinnerung an den Merkurtransit auf dem Smartphone

Unser Kollege Stefan Schuchhardt machte diese Aufnahme um 19:03 Uhr, als die Sonne schon im Westen stand.

Merkurtransit um 19:03

Stack aus 30 von 100 Bildern, gestackt mit Registaxx, leicht bearbeitet mit GIMP

Wie haben Sie den Merkurtransit erlebt? Wir hoffen, Sie hatten klare Sicht.

Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg vom 4. – 8.Mai

2. Mai 2016, Marcus Schenk

Nächstes Wochenende findet wieder Deutschlands größtes Teleskoptreffen ITV statt – dieses Jahr zum 25. Mal. Jährlich treffen sich Scharen von Amateurastronomen, um einige Tage gemeinsam zu beobachten.

Ein Besuch ist einmalig: Sie treffen Gleichgesinnte und sehen hunderte Teleskope verschiedener Bauarten. Es ist üblich, dass man auch mal durch Teleskope anderer Sternfreunde einen Blick zum Himmel wirft. Außerdem finden Vorträge, Workshops und die Prämierung von selbstgebauten Teleskopen und Zubehör statt.

Am Samstag ist dann großer Verkaufstag: Hier können Sie sicher ein tolles Schnäppchen finden. Auch wir von Astroshop.de werden dieses Jahr wieder da sein. Kommen Sie doch auch und lassen Sie uns zusammen beobachten.

Dobson

32 Zoll Dobson auf dem ITV

Händlerstraße

ITV Händlerstraße

Stand von Astroshop

Stand von Astroshop.de

Tipp zum Wochenende: Das Geheimnis des roten Auges

29. April 2016, Marcus Schenk

Dieses Wochenende lohnt sich der Blick auf Jupiter. Der Große Rote Fleck, das rote Auge von Jupiter, bietet sich optimal für eine Beobachtung an.

Übrigens: Unser Erdtrabant ist derzeit abnehmend und steht dieses Wochenende im letzten Viertel. Damit stört er die Beobachtung von Deep-Sky Objekten immer weniger. Die Abendstunden können wir in völliger Dunkelheit genießen. Erst ab 1:55 MESZ macht er sich bemerkbar.

Jupiter im Löwe

Aktuell am Abendhimmel in südlicher Richtung

Jupiter: Großer Roter Fleck im Visier

Jupiter, der größte aller Planeten, zieht uns schon seit Wochen in seinen Bann. Er strahlt mit einer Helligkeit von -1,8mag und gehört damit zum hellsten Objekt am Himmel. Gleich nach dem Beginn der Dämmerung finden wir ihn hoch im Süden und unterhalb des Löwen. Jupiter besitzt einen Durchmesser von 142.000 Kilometer, so viel wie 12 Erden nebeneinander. Ein wahrer Gigant! Hätten wir einen Urlaub auf Jupiter gebucht, bräuchten wir mit einem Raumschiff heutiger Technik 5 Jahre bis zum Urlaubsort (mit dem Auto 444 Jahre). Ein Objekt mit 740 Millionen Kilometer Entfernung ist eben nicht so leicht zu erreichen. Mit etwa 44 Bogensekunden Durchmesser sehen wir auf Jupiter viele Details. Die vier Galileischen Monde oder zahlreiche Wolkenbänder. Und den Großen Roten Fleck. Um was es sich dabei handelt, war lange Zeit ein Geheimnis.

Jupiter Animiert

Jupiteranimation mit ToupTek Kamera GCMOS01200KPA Color, B. Gährken

Rotes Auge, wer bist du?

Schon im Jahr 1663 entdeckte der Beobachter Robert Hooke den Fleck mit seinem Teleskop. Er achtete auf dessen Bewegung und vermutete, dass Jupiter rotiert. Der Astronom Giovanni Cassini bestimmte daraufhin die Rotationsdauer. Erst später fanden die Forscher heraus, dass es sich beim Großen Roten Fleck um einen Wirbelsturm handelt. Womöglich saust er schon seit Jahrhunderten um den Planeten.

Unter Planetenbeobachtern wird er oft nur GRF genannt. Zu finden ist er in einer Bucht im südlichen Äquatorband (SEB). In seinem Inneren toben Winde mit bis zu 400 Kilometern pro Stunde. Im Jahr 1980 besaß er noch eine Längsausdehnung von 21.000 Kilometern, da passte die Erde zwei Mal hinein. Doch seit einigen Jahren schrumpft der Fleck deutlich: Im Jahr 2014 waren es nur noch 16000 km. Warum das so ist, weiß man noch nicht.

Trotzdem: Warum sich der GRF seit Jahrhunderten hält, ist den Astronomen immer noch ein Rätsel. Es gibt Vermutungen, dass er immer wieder kleinere Stürme in sich aufnimmt und sich so von ihnen nährt. Wie Jupiters Atmosphäre im Detail funktioniert ist noch ein großes Rätsel.

Wann beobachten?

Dieses Wochenende ist der Große Rote Fleck gut zu sehen. Von Samstag auf Sonntag ist er um 0:50 Uhr zentral auf Jupiter zu erkennen. Eine 100-fache bis 150-fache Vergrößerung ist notwendig, damit Sie ihn gut erkennen. Wenn es die Luftruhe erlaubt, erhöhen Sie die Vergrößerung noch ein wenig.

Sie beobachten mit Farbfiltern? Ein Grünfilter #56 oder ein Blaufilter #82A bringt reichlich Kontrast und verbessert die Sichtbarkeit von Details.

Schattendurchgang: Von Sonntag auf Montag bedeckt der Mond Io den Jupiter. Seinen Schattenwurf können Sie zwischen 22:09 Uhr und 1:27 Uhr beobachten.

Tipp: Wenn Sie  Jupiter mit dem Universe2go Handplanetarium anschauen, sehen Sie ein eingeblendetes Jupiterbild und erhalten über den Audioguide jede Menge interessante Infos.

Merkurtransit am 09. Mai: So beobachten Sie ihn erfolgreich

26. April 2016, Marcus Schenk

Der Merkur wandert am 09. Mai über die Sonne und bietet uns ein faszinierendes Schauspiel. Innerhalb von 7,5 Stunden zieht der sonnennahe „Zwerg“ Merkur über die untere Hälfte der Sonnenscheibe. Er hat es also ganz und gar nicht eilig.

Global gesehen ist das Phänomen seltener als eine Sonnenfinsternis. Wir finden, allein das ist Grund genug, dass jeder Hobbyastronom diesen Gastauftritt des Merkur verfolgen sollte. Zahlreiche Beobachter haben sich diesen Termin schon dick im Kalender markiert. Sie auch? Dann ist ja alles klar. Doch haben Sie sich auch schon vorbereitet? Hier sind 4 Punkte, damit Ihre Beobachtung erfolgreich wird:

1. Merkurtransit: So entsteht er

Der letzte Merkurtransit am 07.05.2003

Der letzte Merkurtransit am 07.05.2003

Ein Ereignis ist erst dann faszinierend, wenn Sie wissen, was dahinter steckt. Jemand bekommt eine Galaxie durch ein Teleskop gezeigt und sagt vielleicht „Aha, ein nebliges Etwas.“ Doch wenn er etwas über die Natur des Objekts weiß, entfacht das die Faszination. Genauso ist es auch mit Merkur.

Der Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems und umkreist die Sonne einmal in 88 Tagen. Doch betrachten wir die Umlaufzeit von Merkur von der Erde aus, braucht er nicht 88, sondern 116 Tage für einen ganzen Umlauf.
Der Grund: Die Erde steht nicht still, sondern bewegt sich in dieser Zeit ebenfalls um die Sonne. Nach 116 Tagen überholt der Merkur unseren Planeten.

Alle 116 Tage bzw. fast vier Monate steht Merkur in unterer Konjunktion. Er befindet sich dann in einer Linie zwischen Erde und Sonne – ähnlich wie der Mond bei einer Sonnenfinsternis.

Doch warum sehen wir dann nicht mehrmals im Jahr einen Durchgang?

Das liegt an seiner besonderen Bahn um die Sonne, die um 7° gegen die Ekliptik (das ist die Bahnebene der Erde) geneigt ist. Meist zieht Merkur oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Wir merken davon dann nichts.

Bei unterer Konjunktion steht der Merkur zwischen Sonne und Erde in einer Linie. Quelle: Wikipedia

Bei unterer Konjunktion steht der Merkur zwischen Sonne und Erde. Die drei Himmelskörper bilden eine Linie. Quelle: Wikipedia

Denn nur dort, wo sich Merkur- und Erdbahn schneiden, können wir einen Transit erleben. Der Merkur muss sich zum Zeitpunkt seiner unteren Konjunktion nahe dieser Schnittpunkte (auch Knotenpunkte genannt) aufhalten. Pro Jahrhundert tritt dieser „Zufall“ etwa 13-14-mal ein. Jetzt sehen wir, wie ein kleines schwarzes Scheibchen über die Sonne wandert

Der letzte von Europa aus sichtbare Transit fand am 7. Mai 2003 statt. Lustigerweise sind das fast auf den Tag genau 13 Jahre, die seitdem vergangen sind. Dazwischen gab es andere Transite, die wir aber nicht sehen konnten.

Wenn Sie Ihr Nachbar neugierig fragt, was Sie denn durch Ihr Teleskop beobachten, dann zeigen Sie ihm doch einfach die Sonne und erklären ihm, was dahintersteckt.

2. Die zeitliche Planung

Es ist besonders wichtig, zu wissen, wie der Transit abläuft und wann Sie ihn genau beobachten können. Dazu haben wir Ihnen die Zeiten in einer Tabelle zusammengestellt.

1. Kontakt
2. Kontakt
Mitte des Transits
3. Kontakt
4. Kontakt
13:12 Uhr 13:15 Uhr 16:56 Uhr  20:37 Uhr  20:40 Uhr

Bei einem Transit oder einer Finsternis gibt es immer vier Kontakte, bei denen das Objekt die Sonne berührt. Beim 1.Kontakt kommt der Planetenrand das erste Mal mit der Sonne in Berührung. Beim 2. Kontakt befindet sich auch der gegenüberliegende Rand d.h. das ganze Objekt innerhalb der Sonnenscheibe. Der 3. Kontakt gibt an, wann das Objekt das erste Mal den anderen Sonnenrand berührt. Beim 4. Kontakt verlässt Merkur die Sonne und wird für uns wieder unsichtbar.

Standort beachten
Der 4. Kontakt ist von den meisten Standorten nicht mehr zu sehen, da die Sonne vor dem Ende des Transits schon unter dem Horizont steht. Da ist es natürlich auch interessant, wo Sie Ihr Teleskop aufstellen. Gegen 13:12 steht die Sonne noch in südlicher Region, je später es aber wird, desto mehr neigt sie sich gen Westen. Wenn Sie möglichst viel vom Transit beobachten wollen, sollten Sie daher auch auf eine gute Horizontsicht nach Westen achten.

Insgesamt dauert der komplette Transit 7,5 Stunden. In diesem Zeitraum bleibt natürlich genug Zeit für eine intensive Beobachtung. Doch bevor es so weit ist, sollten Sie noch etwas beachten…

3. Sonnenfilter und Teleskop ist ein „Muss“

Beobachten Sie die Sonne niemals ohne einen geeigneten Filter. Diese Warnung kann man nicht oft genug wiederholen. Bei jeder Sonnenfinsternis gibt es Menschen, die trotz Warnungen ohne Filter in die Sonne blicken und dann unter Augenschäden leiden. Unser Augenlicht ist heilig und wir müssen es durch Filter schützen.

„Niemals ohne Filter beobachten!“

Solarix Teleskop

Optimal für Einsteiger: Das Solarix Teleskop mit Sonnenfilter und Smartphone-Adapter.

Der Merkur lässt sich nicht ohne Teleskop oder Fernglas beobachten, dafür ist er viel zu klein. Er bedeckt nur 0,004% der gesamten Sonnenscheibe. Sein scheinbarer Durchmesser bringt nur etwa 12“ (Bogensekunden) auf der Skala.
Wir müssen vor dem Objektiv unseres Teleskops einen Sonnenfilter montieren. Diesen gibt es als Folie zum Basteln und sogar als komplettes Set in Fassung. Damit haben Sie für Ihr Teleskop schon eine professionelle Lösung zur Hand. Lesen Sie dazu auch den BlogbeitragMerkurtransit am 9. Mai 2016!“ Natürlich sind die Filter in unserem Shop sicher und zertifiziert.

Achtung: Blicken Sie auch mit Universe2go nicht in die Sonne. Ein perfektes Einsteigerteleskop für diesen Zweck ist das Bresser Solarix Teleskop. Damit starten Sie auch ohne Vorkenntnisse direkt los.

Eine günstige und gute Möglichkeit mit Ihrem Teleskop sicher zu beobachten sind die Omegon Sonnenfilter. Die Filter werden noch rechtzeitig vor dem Transit ausgeliefert.

4. Sonne und Merkur fotografieren

Dieses Ereignis ist selten. Toll, wenn man davon auch Fotos machen kann, oder? Die gute Nachricht: Sonnenfotografie ist keine Zauberei und recht einfach zu erlernen. Vor allem, wenn es sich um einen Planetentransit handelt.

DSLR-Kamera
Für die Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera brauchen Sie nichts weiter als einen T2-Ring für Ihr Kameramodell, einen Fokaladapter und natürlich Ihren Filter. Stellen Sie Ihre Kamera auf einen ISO-Wert zwischen 100 und 200 ein. Fokussieren Sie exakt und wählen Sie wenn möglich die Spiegelvorauslösung Ihrer Kamera. Am besten arbeiten Sie zusätzlich mit einem Kabel- oder Funkauslöser. Testen Sie mehrere Belichtungszeiten, bis Sie die optimale Zeit gefunden haben. Es ist sinnvoll, die Kamera auf das unkomprimierte RAW-Bildformat einzustellen, damit können Sie Ihre Bilder im Anschluss besser bearbeiten. Übrigens: Die Sonnenfilter von Baader im unteren Bild lassen sich auf Teleskope, und durch das angeschnittene Design, auch auf Kameras und Ferngläser montieren.

ASBF mit DSLR

So können Sie gefahrlos die Sonne fotografieren.

Smartphone
Ein Smartphone besitzt heutzutage fast jeder. Mit einem Smartphoneadapter fotografieren Sie besonders einfach die Sonne. Richten Sie Ihr Telefon mit dem Adapter an dem Okular aus, sind die Fotos von diesem besonderen Ereignis nur noch wenige Klicks entfernt.

Omegon Smartphone-Adapter (Telefon nicht im Lieferumfang)

Das Omegon Photoraphy Scope Apo 72mm mit einer Baader Sonnenfilterfolie

Das Omegon Photoraphy Scope Apo 72mm mit einer Baader Sonnenfilterfolie

Tipp für Einsteiger: Das Bresser Sonnenteleskop Solarix ist, wie schon erwähnt, besonders einfach zu bedienen. Es besitzt eine kompakte Optik und eine azimutale Montierung. Ein Sonnenfilter und ein Smartphoneadapter gehören auch mit zur Ausstattung. Damit verfolgen Sie ein faszinierendes Ereignis, das Sie einfach mit Ihrem Smartphone festhalten. Und das Beste: Es kostet derzeit nur EUR 99,-

Fazit:
Sie sind vorbereitet und der Merkurtransit kann kommen. Hoffen wir auf schönes Wetter an diesem Tag. Die nächste Aufführung „Merkur vor der Sonne“ bekommen wir erst wieder am 11.11.2019 zu sehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns erzählen, wie Sie den Merkurtransit beobachtet haben. Und vielleicht gelingen Ihnen ja auch ein paar schöne Bilder.

Begeisterung für Universe2go und Omegon in den USA

21. April 2016, Marcus Schenk

Wir waren mit der neuen Sternenbrille Universe2go und anderen Produktneuheiten unserer Marke Omegon auf der weltgrößten Astronomiemesse NEAF mit einem Stand vertreten. NEAF steht für North Eastern Astronomy Forum. Das Event findet jedes Jahr im April in New York, USA, statt.

Hier ein paar Impressionen unseres Messeauftritts:

NEAF

Die NEAF wird seit 25 Jahren vom Rockland Astronomy Club im Staat New York veranstaltet.

 

Rund 100 Aussteller zeigen hier jedes Jahr ihre Produktneuheiten.

Rund 100 Aussteller zeigen hier jedes Jahr ihre Produktneuheiten.

 

Neben Omegon-Produktneuheiten wie den MightyMak-Teleskopen, dem Smartphone-Adapter oder dem Tri-Finder stand vor allem Universe2go im Rampenlicht

Neben Produktneuheiten von Omegon wie den MightyMak-Teleskopen, dem Smartphone-Adapter oder dem Tri-Finder, stand vor allem Universe2go im Rampenlicht.

 

Das Interesses der Besucher war über beide Messetage hinweg ungebrochen

Das Interesses der Besucher war über beide Messetage hinweg ungebrochen.

 

Dave Eicher vom Astronomy Magazine fand an Universe2go sichtlich viel Gefallen.

Dave Eicher vom Astronomy Magazine fand an Universe2go sichtlich viel Gefallen.

 

Alle Erwartungen übertroffen – der Erfinder von Universe2go, Dr. Martin Neumann, freut sich über das rege Interesse der Amerikaner.

Alle Erwartungen übertroffen – der Erfinder von Universe2go, Dr. Martin Neumann, freut sich über das rege Interesse der Amerikaner.