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Marcus Schenk

Über Marcus Schenk

Marcus ist Amateurastronom, Texter, Autor und Liebhaber des Nachthimmels. Seit 2006 hilft er Menschen, das richtige Teleskop zu finden - heute über Texte und Videos.
Als Kaffee-Junkie hätte er am liebsten seine Siebträger-Espressomaschine auch unter dem Sternenhimmel dabei.

Posts verfasst von Marcus Schenk

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Tipp zum Wochenende: Wie Sie heute Nacht die Perseiden beobachten

11. August 2016, Marcus Schenk

Diese Woche kommt der Tipp zum Wochenende schon einen Tag früher. Zuletzt gab es eine übersichtliche Infografik zum Sternschnuppenstrom der Perseiden, die Sie hier finden.

Der Moment eine Sternschnuppe zu sehen, ist für viele Menschen aufregend und einfach ein besonderes Erlebnis. Wenn auch Sie davon begeistert sind, dann sollten Sie die kommende Nacht nutzen. Denn in der Nacht vom 11. auf den 12. August fallen etliche Sternschnuppen vom Himmel. Jedes Jahr um diese Zeit kündigt sich der Meteorstrom der Perseiden an. Also alles wie im letzen und vorletzen Jahr?  Wohl nicht ganz, denn die Wissenschaftler haben für das Jahr 2016 etwas Erstaunliches herausgefunden.

 

Perseiden Radiant

In der Regel liegen die Fakten klar auf dem Tisch: Bis zu 100 Meteore pro Stunde zischen durch die Erdatmosphäre und verwandeln sich in fantastische Sternschnuppen. Mit etwa 216.000 Kilometer pro Stunde donnern sie auf uns zu und werden zum Leuchten angeregt.

Dieses Jahr noch mehr Sternschnuppen

Laut der Meteor-Forscher gibt es in diesem Jahr einen Anstieg der sichtbaren Meteore. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sollen dieses Jahr im absoluten Maximum bis zu 150-160 Sternschnuppen pro Stunde fallen. Der Grund: der Gasriese Jupiter. Er soll dafür verantwortlich sein, dass sich die Bahnen der Perseiden nun näher an der Erdbahn befinden. Dadurch kommt es zu dieser höheren Aktivität.

Wo finden Sie die Sternschnuppen?

Wenn man die Meteore am Himmel von Ihrem Ursprungsort zurückverfolgt, scheinen sie alle aus einem bestimmten Punkt zu stammen. Astronomen nennen diesen Punkt Radiant. Im Fall der Perseiden ist es das Sternbild Perseus, daher stammt auch der Name des Meteorstroms.

Wenn Sie sich einen Ort zum Beobachten suchen: Achten Sie darauf, dass Sie das Sternbild Perseus im Blickfeld haben und es nicht durch ein Hausdach oder Ähnliches verdeckt wird.

So beobachten Sie richtig

Sie blicken normalerweise nicht nur ein paar Minuten in den Himmel. Um viel zu entdecken, müssen Sie Geduld mitbringen und es sich so bequem wie möglich machen. Die Perseiden zu beobachten, bedeutet auch den Sternenhimmel als Ganzes auf sich wirken zu lassen und einfach zu genießen. Besorgen Sie sich für die Beobachtung am besten eine Gartenliege, einen Campingstuhl oder eine Isomatte. Soll es eine lange Nacht werden, ist eine Decke und heißer Tee oder Kaffee eine gute Idee.

Wann Beobachten?

Der Meteorstrom der Perseiden ist natürlich die ganze Nacht zu sehen. In den Abendstunden stört allerdings noch der helle Mond. Er befindet sich derzeit in zunehmender Phase – einen Tag nach Halbmond. In dieser Zeit sehen Sie nur hellere Meteore. Kurz nach Mitternacht geht der Mond allerdings unter und es wird dunkel. Das beste Zeitfenster ist ohnehin zwischen 22 Uhr und 4 Uhr.

So spricht man die »Perseïden« richtig aus

Ein kleiner Ausflug in die Sprachkunde: Manchmal sieht man die Perseiden mit zwei Punkten über dem »i«. Warum ist das so? Das ist eine Schreibweise, wie sie im Lateinischen vorkommt – ein Hiatus. Bei den Perseiden hat sie eine tiefere Bedeutung.
In der deutschen Schreibweise »Perseiden« liest man den Doppellvokal »ei« als »ai« und spricht sie damit nicht richtig aus. Die Version mit dem »ï« sagt dem Leser, die Buchstaben einzeln auszusprechen, also das i separat und nicht zusammen mit dem e.

Übrigens: Die Sternschnuppen können Sie auch noch das ganze Wochenende beobachten, allerdings nimmt die Anzahl ab.

Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viele Sternschnuppen!

Push+ Objektfinder: Mit Teleskop und Smartphone zu den Sternen

10. August 2016, Marcus Schenk

Sie kennen das sicher von Ihren eigenen Beobachtungen: Sie suchen eine Galaxie in einer sternlosen Region, blicken kritisch auf Ihre mit Rotlicht beleuchtete Sternkarte. Und überlegen, wie Sie sich dem Objekt am besten nähern.

Objekte zu finden ist manchmal eine große Herausforderung. Machen Sie es sich doch leichter! Mit dem neuen Push+-System von Omegon. Aber was soll das mit einem Smartphone zu tun haben?

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Hinter dem Namen verbirgt sich ein brandneues Objektfinder-System von Omegon – in Form eines Dobson-Teleskops. Ausgestattet mit digitalen Encodern und Bluetooth verbinden Sie drahtlos Ihr Smartphone + App (oder auch den PC) mit dem Teleskop. Mit einem Push+ Teleskop finden Sie Objekte auf dem schnellsten Weg. Damit gelingt jeder Astroabend!

Omegon Push+ Produkte gibt es derzeit als 8-Zoll Dobson-Teleskop oder separat als Dobson-Montierung (Rockerbox) mit GP-Aufnahme für Ihren eigenen Tubus.

Neugierig geworden? Dann besuchen Sie gleich die Produktseiten von Teleskop und Montierung für mehr Infos.

Infografik Perseiden 2016: Was jeder über die Nacht der Sternschnuppen wissen sollte

4. August 2016, Marcus Schenk

Wir freuen uns alle auf die Nacht der Nächte: die Perseiden im August. Mal ganz ohne Teleskop, einfach mit den bloßen Augen staunen und Sternschnuppen zählen.

Doch woher kommen die Meteore? Wo, wann und wie kann ich sie beobachten? Und warum ist dieses Jahr etwas Besonderes? Erfahren Sie alles das in der Infografik über die Sternschnuppen.

Auf einen Blick. Schnell. Und informativ.

Infografik Perseiden
Wenn Sie die Infografik in Ihre Seite einbinden möchten, können Sie dafür gerne folgenden Code nutzen:

5 Gründe, warum Universe2go völlig anders ist als andere Astronomieapps (1 Kommentar)

25. Juli 2016, Marcus Schenk

Wer heute den Sternenhimmel kennenlernen will, ist in einer genialen Lage. Nie zuvor gab es so eine große Auswahl von Sternkarten für die Himmelsbeobachtung. Nie zuvor war es so einfach sich schnell eine erste Ahnung über die Sternbilder anzueignen.
Der Grund: die modernen Astronomie-Apps. Laufend auf einem Smartphone, zeigen sie Ihnen in etwa, wo wir gerade am Himmel hinschauen.

„In etwa“, diese beiden kleinen Worte machen den riesen Unterschied zwischen „normalen“ Sternenhimmel-Apps und Universe2go aus. Erfahren Sie jetzt, wo die Unterschiede liegen:

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1. Die Genauigkeit

„Ach, Universe2go ist nicht anders als andere Apps.“ Diese Aussage haben wir schon öfter gehört, vor allem von Menschen, die Universe2go vorher noch nie ausprobiert haben. Schlagartig wird einem der Unterschied klar, wenn man eine beliebige App und Universe2go zeitgleich benutzt.

Das Himmelsplanetarium zeigt die aktuelle Position der Sterne auf wenige Bogenminuten (Bruchteiles eines Grades) genau an. Andere Apps liegen dagegen mehrere Grad daneben. Manchmal kann das zum groben Schätzeisen werden, wenn man eine bestimmte Region erkennen will.

2. Die Sensorgenauigkeit

Die Sensoren von Smartphones sind bereits hochentwickelt, aber dennoch leiden sie unter einer großen Streuung in ihrer Zuverlässigkeit. Daher lag ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von Universe2go darauf, eine völlig neue Signalverarbeitung der Sensordaten zu entwickeln. Damit wollten wir das Optimum an Zuverlässigkeit und Genauigkeit aus den Sensoren herausholen.

Diese hohe Präzision erlaubt es, Universe2go die digital dargestellten Sterne „eins zu eins“ mit den echten Sternen am Himmel zu überlagern. Das war ein völlig neuer Weg, den es bei anderen Apps noch nicht gab. Universe2go sammelt nun bis zu 1000 Sensordaten, wertet sie aus und erreicht dadurch diese hohe Präzision. Zusätzlich peilt man mit dem Planetarium – wie bei einem computergesteuerten GoTo-Teleskop – drei Sterne zum eichen an. Die Software weiß damit auf den Punkt genau, wo sie die Himmelsobjekte findet.

3. Augmented Reality

Sie legen Ihr Smartphone einfach in das Himmelsplanetarium ein. Während Sie durch die „Sternenbrille“ blicken, sehen Sie, wie die digitalen Sterne mit dem echten Sternenhimmel überlagert werden. Sie erkennen beides in einem einzigen Gesichtsfeld. Und es wirkt so, als würden die Verbindungslinien zwischen den echten Sternen mit allen Namen und Bezeichnungen am Himmel stehen. Diese Verbindung von digitalen Inhalten mit der Wirklichkeit nennt man „Augmented Reality“. Nicht „Virtual Reality“, denn das wäre nur eine reine virtuelle Welt.

Im Gegensatz dazu findet bei anderen Sternenapps kein „Augmented Reality“ statt. Wenn Sie mit diesen Apps den Himmel erforschen, halten Sie einfach Ihr Smartphone in den Himmel. Sie vergleichen, wie auf einer klassischen Sternkarte, den Bildschirminhalt mit dem Sternenhimmel. Dazu müssen Sie den Blick immer wieder zwischen Bildschirm und Sternen wechseln und Sie versuchen die Muster auch am Himmel zu erkennen.

4. Audio Guide

Universe2go bietet über 3 Stunden Audiomaterial zu Sternbildern, Sternen, Planeten und Deep-Sky Objekten. Sie erforschen den Himmel und genießen einfach, was Ihnen das Planetarium erzählt. Ganz entspannt, ohne etwas lesen zu müssen, tauchen Sie tief in die Materie ein. Ihr Wissen über das Universum wächst dabei automatisch.

5. 3D-Effekt

Universe2go projiziert, getrennt für jedes Auge, ein Bild, und ist damit in der Lage Sternbilder und kosmische Objekte in dreidimensionaler Darstellung zu präsentieren. Dadurch erscheinen Planeten und kosmische Nebel noch eindrucksvoller. Im Altertum dachte man, die Fixsterne wären alle auf einer Kugeloberfläche am Himmel angeheftet und hätten alle den gleichen Abstand von der Erde. Mit Universe2go können Sie die Tiefe der Sternbilder visuell erleben und damit den Horizont Ihrer Wahrnehmung auf faszinierende Weise erweitern.

Fazit:

Universe2go ist anders. Die Sternenkarte verschmilzt mit dem echten Sternenhimmel, als gäbe es keinen Unterschied mehr. Wir müssen nichts mehr umständlich vergleichen, sondern erkennen alles sofort. Der Audioguide erzählt uns eine Menge über den Weltraum und unser Wissen wächst automatisch. In Ihrer Art, wie man den Sternenhimmel sieht und kennenlernt, ist diese App einzigartig.

Bildquelle: Shutterstock

Tipp zum Wochenende: Saturn, Mars und Mond in den Klauen des Skorpions

14. Juli 2016, Marcus Schenk

Wer dieses Wochenende zum Himmel blickt, entdeckt die bekannten Sternbilder des Sommers. Doch warten Sie bis Mitternacht, entdecken Sie im Süden ungewöhnlich helle Objekte. Was ist das? Wer trifft sich dort zur Geisterstunde?

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Dieses Wochenende sehen Sie eine wunderschöne Konstellation: Skorpion mit Antares, Mars, Saturn und Mond.

Es sind bekannte Vagabunden des Sonnensystems: Saturn, Mars und der alte bekannte Mond. Ausgerechnet direkt bei dem Jäger der Wüste: dem Skorpion. Zusammen mit dem roten Gigant Antares bieten sie einen gewaltigen und schönen Anblick.

Suchen Sie sich am besten ein dunkles Plätzchen mit einer guten Sicht zum Südhorizont. Dann sehen Sie, wie der Skorpion mit seinen dreigliedrigen Klauen nach dem Mars schnappt. Sein typischer Schwanz und der Stachel ragt allerdings unter den Horizont. In unserer geografischen Lage bei etwa 50° nördlicher Breite, sehen wir ihn niemals vollständig. Um ihn zu sehen, müssten wir schon eine Reise auf die kanarischen Inseln oder ins nördliche Afrika unternehmen.

In der Mitte des Sternbildes drohnt der Stern Antares – das Herz des Skorpions. Der rote Überriese ist 600 Lichtjahre entfernt und besitzt einen unvorstellbaren Durchmesser von 1 Milliarde Kilometern. Er befindet sich in der letzten Phase seines Lebens und leuchtet 10.000 mal heller als unsere Sonne.

Direkt über ihm finden Sie den Ringplanet Saturn. Meinem Kollegen gelang vor einigen Tagen dieses Bild von Saturn in der Volkssternwarte München. Er nutzte dazu die hochempfindliche Planetenkamera ToupTek GCMOS01200KPB Color und den ADC Atmosphärenkorrektor.

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Aufnahme B. Gährken

 

Was auffällt: Antares flackert, während der Mars und Saturn ruhig und konstant leuchten. Ein typisches Merkmal für Planeten. Wenn Sie irgendwann einen hellen „Stern“ am Himmel sehen, der nicht flackert und der dort nicht sein dürfte, dann ist es wohl ein Planet.

Am Freitag steht der Mond 4° rechts vom Saturn, am Samstag 8° links von ihm. In beiden Nächten bieten Mond, Mars, Saturn und Antares aber ein fantastisches Trio.

Oder sagen wir es in Erinnerung an Bud mal so: Vier Objekte für ein Halleluja.

Viel Freude beim Beobachten!

Teleskop-Konfigurator mit neuen Teleskopen: In 6 Schritten zum Wunschteleskop

6. Juli 2016, Marcus Schenk

Optiken, Montierungen und Zubehör: Seit zwei Jahren können Sie sich  im Teleskopkonfigurator von Astroshop.de ihr eigenes Teleskop nach Lust und Laune zusammenstellen. Jetzt haben wir den Konfigurator umfassend erweitert. Sie können nun aus 12 verschiedenen Teleskopen wählen und das Teleskop noch besser auf Ihre Wünsche anpassen.

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Früher musste man sich immer mit den angebotenen Teleskopen zufriedengeben. Warum nicht mal alles ändern und den Teleskopkauf individueller machen? Das dachten wir bei Astroshop.de auch und bauten den Konfigurator. Zwei Newtonteleskope machten damals den Anfang.

Jetzt bietet Ihnen die Advanced Teleskop-Serie eine ganze Reihe neuer Spiegel- und Linsenteleskope:

•    2 Newton-Optiken mit parabolischen Spiegeln mit 152mm und 203mm Öffnung
•    3 Maksutov-Optiken mit 100mm, 127mm und 152mm Öffnung
•    3 Dobson-Teleskope mit 152mm, 203mm und 254mm Öffnung
•    4 achromatische Refraktoren mit  90mm, 102mm, 127mm und 152mm Öffnung

Wollen Sie es gleich ausprobieren und Teleskope ansehen? Dann geht’s hier zu den Teleskopen.

So starten Sie in die Teleskopauswahl

Es macht Spaß mit dem Konfigurator zu spielen. Wie könnte mein Teleskop denn aussehen? Auf welche Montierung und welches Zubehör lege ich Wert? Sollen es einfache oder höherwertigere Okulare sein?

Gehen Sie einfach auf den Link und starten Sie die Konfiguration Ihres Wunschteleskops mit der Auswahl der Optik. In der Übersicht sehen Sie nun alle erhältlichen Optiken mit Grundpreisen. Schritt für Schritt wandern Sie zu Montierungen, Okularauszügen, acht verschiedenen Sucherfernrohren, Okularen und sonstigem Zubehör.

Bei der Frage des Zubehörs können Sie auch einzelne Schritte überspringen. Zum Beispiel dann, wenn Sie schon gute Okulare besitzen. Sie sind also weitestgehend frei in  Ihrer Auswahl.
Und das Beste daran: Über einen seitlichen Haken aktivieren oder deaktivieren Sie Ihre Auswahl. Rechts oben sehen Sie live und in Echtzeit, wie sich die Preise ändern. So wählen Sie nicht nur individuell die Teleskopteile, sondern haben auch volle Kontrolle über die Preise.

Schutz vor unpassenden Kombinationen

Einer der wichtigsten Voraussetzungen: Der Tubus sollte zur Montierung passen. Schnell setzt man eine zu große Optik auf eine zu kleine Montierung. Ein 6″ Refraktor auf einer kleinen EQ-300 Montierung würde viel zu stark wackeln. So in etwa, als wollten Sie mit einem Teleskop auf einem Schiff bei Wellengang beobachten. Damit Ihnen das nicht passiert, ist nicht jeder Tubus mit jeder Montierung kombinierbar. In dem Fall sehen Sie keinen Haken, sondern ein Kreuz seitlich neben dem Artikel.

Ob Einsteiger oder schon Fortgeschrittener: Der Teleskop-Konfigurator ist für jeden Hobbyastronom eine Alternative zu den fertigen Teleskopsets. Damit nehmen Sie auf Ihren Teleskopkauf einfach etwas mehr Einfluss.

Probieren Sie es am besten gleich mal aus: Jetzt Teleskop konfigurieren.

Tipp zum Wochenende: Das Sommerdreieck

1. Juli 2016, Marcus Schenk

Wir sitzen an einem lauen Sommerabend im Freien, die Grillen zirpen – über uns ein wolkenfreier Himmel. Wenn es langsam dunkel wird, schälen sich die ersten Sterne aus der noch blauen Decke des Himmels. Es sind Wega, Deneb und Altair. Zusammen bilden sie am Himmel das Sommerdreieck.

Das Sommerdreieck: Wega, Deneb und Altair

Das Sommerdreieck: Wega, Deneb und Altair

Die drei Sterne sind die Hauptsterne der Sternbilder Leier, Schwan und Adler. Verbindet man die Sterne mit geraden Linien, entsteht das berühmte Sommerdreieck.

Wenn Sie an einem lauen Abend mit Freunden zusammensitzen, kommt manchmal die Frage auf: „Was sind denn das für Sterne da oben?“ Zeigen Sie Ihren Freunden, wo die Sterne zu finden sind. Die meisten Laien sind davon ziemlich beeindruckt.

Das Sommerdreieck ist Anfang Juli um etwa 22 Uhr am östlichen Himmel zu sehen. Im Laufe des Monats wandert es weiter nach Süden. Im August steht es dann hoch am Himmel und neigt sich im September und Oktober deutlich in Richtung Westen.

Was es mit den Sternen und Sternbildern des Dreiecks auf sich hat, sehen wir jetzt:

Die Leier

Das Sternbild Leier besteht aus dem Hauptstern Wega. Vor rund 14.000 Jahren hatte dieser Stern eine ganz besondere (scheinbare) Position: Er war der Polar- oder Nordstern. Die Erde (und damit auch die Erdachse) rotiert wie bei einem Kinderkreisel, den man einen Stoß versetzt. Sie eiert also und die Erdachse beschreibt damit einen Kreis am Himmel.  Wir merken davon natürlich nichts. Derzeit zeigt die Erdachse wieder auf Polaris, aber in 12.000 Jahren weist sie erneut auf Wega – dann darf sie wieder unser Nordstern sein.

Vier weitere Sterne zeichnen eine Art Parallelogram an den Himmel. In der Mitte der südlichen beiden Sterne, finden Sie den bekannten Ringnebel (siehe Beitrag „Der Ring in der Leier“).

Der Schwan

Das Sternbild Schwan sieht am Himmel aus, als würde ein riesiger Schwan mit ausgebreiteten Flügeln über den Himmel gleiten und er folgt dem Weg der Milchstraße. Der Hauptstern Deneb ist der Schwanzstern und 3200 Lichtjahre entfernt. Er ist ein blauer Riesenstern mit einer enormen Leuchtkraft, visuell erscheint er aufgrund seiner Entfernung jedoch schwächer als Wega und Altair. Mit etwa 20 Sonnenmassen gehört Deneb zu den massenreichsten Sternen. Ihm steht in wenigen Millionen Jahren ein ungemütliches Ende bevor: eine Supernova.

Quelle: Wikipedia, Hewholooks

Doppelstern Albireo, Quelle: Wikipedia, Hewholooks

An der Kopfseite in südlicher Richtung des Sternbildes, finden Sie den Stern Albireo. Es ist einer der schönsten Doppelsterne am gesamten Himmel und etwa 390 Lichtjahre entfernt. Im Teleskop sehen wir einen blauen Stern und einen intensiv orangerötlichen Riesen, der etwa den 20-fachen Durchmesser der Sonne hat. Sie können den Stern natürlich auch mit dem Universe2go Handplanetarium aufsuchen. Dort sehen Sie ein wunderschönes Bild des Sternenpaares und lauschen einfach, was Universe2go über den Stern zu erzählen weiß.

Der Adler

Der König der Lüfte bildet das letzte Sternbild, das zum Sommerdreieck gehört. Auch der Adler fliegt mit seinen imposant ausgebreiteten Flügeln durch das Band der Milchstraße. Altair ist der zweithellste Stern und markiert die südliche Spitze des Dreiecks. Der Name Altair kommt aus dem Arabischen und bedeutet: „fliegender Adler“. Er ist 17 Lichtjahre entfernt und 1,5-mal so groß wie die Sonne. Er rotiert viel schneller um seine eigene Achse als die Sonne, und zwar in nur 6,5 Stunden.

Wenn Sie ein Teleskop, Feldstecher oder das Handplanetarium Universe2go besitzen, dann schauen Sie doch mal, welche Objekte Sie in diesen Sternbildern entdecken können. In der Leier den Ringnebel, im Schwan den fanstatischen Cirrusnebel oder im Adler die dreiteilige dunkle Höhle Barnard 142.

Diese Sternbilder erkennen die Deutschen am Himmel

22. Juni 2016, Marcus Schenk

Vor Kurzem haben wir eine Umfrage in Auftrag gegeben: Wie viele Menschen in Deutschland kennen sich eigentlich am Himmel aus? Wer richtet gerne mal den Blick nach oben? Die renommierte Meinungsforschungs-Agentur TNS Emnid führte innerhalb Deutschlands eine repräsentative Studie durch und befragte dazu 1003 Personen im Alter von 14-65 Jahren.

Es gibt also noch sehr viel, was die Menschen über den Sternenhimmel erfahren können. Schließlich gibt es 88 Sternbilder und unzählige interessante Himmelsobjekte.

Die Augmented Reality-Brille Universe2go bietet mit Hilfe des Smartphones und der dazugehörigen App nicht nur  den Blick in den Sternenhimmel, sondern ergänzt diesen auch durch ein virtuelles Bild des Himmels mit zahlreichen Informationen und Erklärungen. Mit Universe2go wird jeder Mensch zum Entdecker und Kenner des Sternenhimmels.

Infografik-Sternbilder

 

Aktueller Sternenhimmel: Das Sternbild Kicker Majoris. Oder: welcher Ball ist das? (1 Kommentar)

9. Juni 2016, Marcus Schenk

Die ganzen Jahre ist es den Astronomen nicht aufgefallen, dabei war es schon immer am Himmel zu sehen: das Sternbild „Kicker Majoris“ oder der „Big Kicker“. Und das ausgerechnet am nördlichen Sternenhimmel. „Wo soll der denn zu finden sein?“, fragten wir uns. Doch dann wurde uns von einem anonymen Astronomen eine aktuelle Sternkarte zugespielt, die das neu entdeckte Sternbild eindeutig zeigt. Tatsächlich! Kicker Majoris gibt es!

Es war schon immer da: das Sternbild Kicker Majoris

Es war schon immer da: das Sternbild Kicker Majoris

Doch immer noch rätseln wir, wo genau der Spieler am Himmel zu finden ist. Und vor allem: Was für einen Ball schießt er gerade? Wer von Ihnen weiß, wie der Stern heißt?

Das Bild zeigt ein riesiges Sternbild, das am Himmel etwa eine Längsausdehnung von 40° besitzt. Die Sternbildlinien verbinden Sterne, die zwischen eine Helligkeit von ca. 4,6 und 0,1 Magnituden liegen. Das Sternbild soll aktuell nach Dämmerungsende hoch am Himmel zu finden sein. Die eingeblendete mythologische Figur zeigt eindeutig einen Fußballspieler in Schussposition.

Die Mythologie hinter dem Sternbild

Schon in der Antike war Fußball ein großer und beliebter Sport. Sowohl die Griechen als auch die Römer betrieben ihn. Doch das Sternbild geht auf Zeus Sohn, Herkules, zurück. Er sollte in den Krieg ziehen, doch was machte der kleine Rabauke? Er spielte lieber Fußball. Zeus war völlig genervt, weil Herkules mit seinen Kumpels immer im sandigen Dreck kickte und völlig verdreckt nach Hause kam. Er bekam dann immer einen Anpfiff. Alte Geschichten behaupten nun, dass Herkules einen Drachen mit einer Keule erschlug. In Wahrheit war Herkules so kräftig, dass er den Drachen einfach mit einem gezielten Schuss aus 11 Meter Distanz abschloss. So entstanden das Sternbild und übrigens auch der heutige Elfmeter.

Nehmen Sie sich dieses Wochenende doch diese Sternkarte mal zur Hand und gehen Sie auf die Suche nach dem neuen Sternbild. Wir sind gespannt, ob Sie es auch finden. Und wenn nicht? Dann bleiben Sie einfach am Ball.

 

Universe2go: Das halten die großen Astromagazine von der Sternenbrille (1 Kommentar)

6. Juni 2016, Marcus Schenk

Viele Journalisten hatten es bereits in der Hand und nahmen es unter die Lupe: das Universe2go Handplanetarium. Doch für Amateurastronomen ist ein Test durch andere Amateurastronomen besonders interessant. Denn wer schon seit Jahren Astronomie als Hobby betreibt, interessiert sich natürlich für die Sichtweise seiner Astro-Kollegen.

Die bekannten Magazine Sterne und Weltraum und Abenteuer Astronomie (bis vor Kurzem Interstellarum) haben große Testberichte über diese bisher einzigartige Sternenbrille veröffentlicht. Die Autoren der Tests berichten direkt aus der Praxis, denn sie sind selbst langjährige und begeisterte Hobbyastronomen.

Das Fazit der Zeitschriften:

Der Testbericht von Sterne und Weltraum

Der Testbericht von Sterne und Weltraum

 

Gottwald, Michael: „universe2go. Die smarte Brille für Sterngucker“, Sterne und Weltraum Nov. 2015, S. 47-78.
„Das Handplanetarium »universe2go« hinterlässt einen positiven Eindruck: Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Objekterkennung funktioniert …“


 

 

 

 

 

 

 

Der Testbericht von Interstellarum

Der Testbericht von Interstellarum

 

Fiebinger, Stefan: „Augmented Reality meets Sternhimmel“, Interstellarum Dez/Jan 2016, S. 60-63
„Universe2go bietet allen Himmelsinteressierten einen Blick, wie man ihn bis dahin noch nicht kennt. Das Prinzip der Augmented Reality eignet sich hervorragend, um vor allem Neueinsteigern die Beobachtung der Sterne schnell und einfach näher zu bringen.“
 

 

 

 

 

 

 

Sie interessieren sich für die kompletten Testberichte? Dann haben wir eine gute Nachricht. Sie finden die beiden Artikel in voller Länge als Download auf unserer Website oder als Direktlink in diesem Beitrag.

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