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Tipp zum Wochenende: Das Sommerdreieck

Wir sitzen an einem lauen Sommerabend im Freien, die Grillen zirpen – über uns ein wolkenfreier Himmel. Wenn es langsam dunkel wird, schälen sich die ersten Sterne aus der noch blauen Decke des Himmels. Es sind Wega, Deneb und Altair. Zusammen bilden sie am Himmel das Sommerdreieck.

Das Sommerdreieck: Wega, Deneb und Altair

Das Sommerdreieck: Wega, Deneb und Altair

Die drei Sterne sind die Hauptsterne der Sternbilder Leier, Schwan und Adler. Verbindet man die Sterne mit geraden Linien, entsteht das berühmte Sommerdreieck.

Wenn Sie an einem lauen Abend mit Freunden zusammensitzen, kommt manchmal die Frage auf: „Was sind denn das für Sterne da oben?“ Zeigen Sie Ihren Freunden, wo die Sterne zu finden sind. Die meisten Laien sind davon ziemlich beeindruckt.

Das Sommerdreieck ist Anfang Juli um etwa 22 Uhr am östlichen Himmel zu sehen. Im Laufe des Monats wandert es weiter nach Süden. Im August steht es dann hoch am Himmel und neigt sich im September und Oktober deutlich in Richtung Westen.

Was es mit den Sternen und Sternbildern des Dreiecks auf sich hat, sehen wir jetzt:

Die Leier

Das Sternbild Leier besteht aus dem Hauptstern Wega. Vor rund 14.000 Jahren hatte dieser Stern eine ganz besondere (scheinbare) Position: Er war der Polar- oder Nordstern. Die Erde (und damit auch die Erdachse) rotiert wie bei einem Kinderkreisel, den man einen Stoß versetzt. Sie eiert also und die Erdachse beschreibt damit einen Kreis am Himmel.  Wir merken davon natürlich nichts. Derzeit zeigt die Erdachse wieder auf Polaris, aber in 12.000 Jahren weist sie erneut auf Wega – dann darf sie wieder unser Nordstern sein.

Vier weitere Sterne zeichnen eine Art Parallelogram an den Himmel. In der Mitte der südlichen beiden Sterne, finden Sie den bekannten Ringnebel (siehe Beitrag „Der Ring in der Leier“).

Der Schwan

Das Sternbild Schwan sieht am Himmel aus, als würde ein riesiger Schwan mit ausgebreiteten Flügeln über den Himmel gleiten und er folgt dem Weg der Milchstraße. Der Hauptstern Deneb ist der Schwanzstern und 3200 Lichtjahre entfernt. Er ist ein blauer Riesenstern mit einer enormen Leuchtkraft, visuell erscheint er aufgrund seiner Entfernung jedoch schwächer als Wega und Altair. Mit etwa 20 Sonnenmassen gehört Deneb zu den massenreichsten Sternen. Ihm steht in wenigen Millionen Jahren ein ungemütliches Ende bevor: eine Supernova.

Quelle: Wikipedia, Hewholooks

Doppelstern Albireo, Quelle: Wikipedia, Hewholooks

An der Kopfseite in südlicher Richtung des Sternbildes, finden Sie den Stern Albireo. Es ist einer der schönsten Doppelsterne am gesamten Himmel und etwa 390 Lichtjahre entfernt. Im Teleskop sehen wir einen blauen Stern und einen intensiv orangerötlichen Riesen, der etwa den 20-fachen Durchmesser der Sonne hat. Sie können den Stern natürlich auch mit dem Universe2go Handplanetarium aufsuchen. Dort sehen Sie ein wunderschönes Bild des Sternenpaares und lauschen einfach, was Universe2go über den Stern zu erzählen weiß.

Der Adler

Der König der Lüfte bildet das letzte Sternbild, das zum Sommerdreieck gehört. Auch der Adler fliegt mit seinen imposant ausgebreiteten Flügeln durch das Band der Milchstraße. Altair ist der zweithellste Stern und markiert die südliche Spitze des Dreiecks. Der Name Altair kommt aus dem Arabischen und bedeutet: „fliegender Adler“. Er ist 17 Lichtjahre entfernt und 1,5-mal so groß wie die Sonne. Er rotiert viel schneller um seine eigene Achse als die Sonne, und zwar in nur 6,5 Stunden.

Wenn Sie ein Teleskop, Feldstecher oder das Handplanetarium Universe2go besitzen, dann schauen Sie doch mal, welche Objekte Sie in diesen Sternbildern entdecken können. In der Leier den Ringnebel, im Schwan den fanstatischen Cirrusnebel oder im Adler die dreiteilige dunkle Höhle Barnard 142.

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16.07.2019
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