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Archiv für März 2022

Neue Apos von Skywatcher: Evolux-62ED und Evolux-82ED

30. März 2022, Stefan Taube

Der Trend zur Astrofotografie mit kleinen, aber hochwertigen Linsenfernrohre ist ungebrochen. Solche leichten Apos benötigen keine teure Montierung, sind einfach zu transportieren und liefern fantastische Bilder weiter Himmelsfelder.

Skywatcher bietet mit der neuen Evolux-Serie zwei neue Modelle in diesem Segment:

AP 62/400

Kompakt und kompetent: Skywatcher Apochromatischer Refraktor AP 62/400 Evolux-62ED

Die Evolux-Teleskope sind perfekte Weitfeld-Instrumente, also für die Beobachtung und Fotografie großer Himmelsareale ideal geeignet. Das Duplet-Objektiv besteht aus einer Kombination optischer Gläser inklusive eines niedrigbrechenden ED-Glas-Elements und liefert so scharfe Sternabbildungen bei hohen Kontrasten und nicht sichtbaren Farbfehlern.

Alle Linsenelemente sind mit der hochentwickelten Metallic High-Transmission Coating (MHTC™) von Skywatcher beschichtet, die zu den hochwertigsten Mehrschichtvergütungen in ihrer Klasse zählt und eine Lichttransmission von bis zu 99,5% ermöglicht.

Die Evolux-Teleskope werden in einem mit Schaumstoff ausgekleideten Aluminiumkoffer geliefert und ist mit einem 2,4″-Dual-Speed-Zahnstangenauszug und einer Rohrschelle mit Prismenschiene nach Vixen-Standard ausgestattet. Die Taukappe lässt sich zum leichten Transport einschieben.

Für die Fotografie sollten die passenden Bildfeldebener (Flattener) verwendet werden: Flattener 0.9x Evolux-62ED und Flattener 0.9x Evolux-82ED. Diese optischen Hilfsmittel sorgen für scharfe Sternabbildungen auch an den Ecken des Bildfeldes und reduzieren die Brennweite, so dass das Evolux zu einer schnellen und korrigierten Optik für die Astrofotografie wird.

 

Explore Scientific Okulare der Serie 82°

14. März 2022, Stefan Taube

Die Okulare der 82°-Serie von Explore Scientific bieten ein 82° großes Gesichtsfeld bei einem guten Einblick in bester Fertigungsqualität. Sie sind wasserdicht und mit Argon gefüllt. Dies verhindert das Eindringen von Staub, ein Beschlagen der Linsen von innen und garantiert so eine hohe Beständigkeit: Eine gute Investition, die sich auf Dauer lohnt!

82-grad-auswahl

Wir bieten Ihnen alle Modelle dieser Serie mit folgenden Brennweiten und Steckhülsendurchmesser:

Ein großer Vorteil dieser Okulare ist die außergewöhnlich hohe Bildschärfe, die sich gerade bei der Planeten- und Mondbeobachtung deutlich bemerkbar macht.

Weitere Vorteile der 82°-Serie:

  • Großer Augenabstand für komfortablen Einblick, auch für Brillenträger gut geeignet!
  • Hohe Randschärfe auch bei schnellen Teleskopen
  • Patentierte EMD-Vergütung für maximalen Kontrast
  • Sorgfältig geschwärzte Linsenkanten zur Vermeidung von Reflexionen
  • Okulare der Serie sind untereinander homofokal
  • Steckhülse aus Edelstahl mit konischer Sicherheitsnut
  • Staubschutzdeckel und Transportbeutel sind im Lieferumfang enthalten

Alle Okulare der 82°-Serie finden Sie hier im Shop.

Astrohighlights Frühling 2022

1. März 2022, Marcus Schenk

Dichte Planetentreffen, eine helle Venus und eine totale Mondfinsternis: Der Himmel bietet in diesem Quartal einige Leckerbissen, die es sich lohnt zu beobachten. Wie wäre es zum Beispiel mit Merkur? Der kleine, flinke Planet erreich schon bald seine beste Abendsichtbarkeit.

In der Himmelsgrafik „Astrohighlights im Frühling 2022“ finden Sie viele wichtige Himmelsereignisse auf einen Blick. Daten und weitere Erklärungen zu den Ereignissen lesen Sie im Begleittext.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

März

8.3. Mond trifft Plejaden

In den Abendstunden nähert sich der 6 Tage alte Mond dem offenen Sternhaufen der Plejaden.

12.3. Venus trifft Mars

Kurz vor Sonnenaufgang in südöstlicher Richtung stehen Venus und Mars über dem Horizont. Die Venus ist nun fast zur Hälfte beleuchtet und strahlt mit einer Helligkeit von -4,5 Größenklassen.

20.3. Venus größte westliche Elongation

Venus steht heute in ihrer größten westlichen Elongation. Damit erreicht sie ihren größten Winkelabstand zur Sonne und kann sich in einer passablen Höhe über dem Horizont behaupten. Jetzt ist sie zu 50% beleuchtet.

23.3. Venus trifft Saturn und Mars

Dicht über dem Horizont können wir uns an einem hübschen Himmelsschauspiel erfreuen. In einem Planeten-Dreieck warten Venus, Mars und Saturn auf uns. Eine gute Gelegenheit, die unterschiedlichen Helligkeiten zu vergleichen.

28.3. Mond trifft Venus, Saturn und Mars

Am 23. März konnten wir drei Planeten am Morgenhimmel bewundern. Heute leistet die schmale Mondsichel dem Trio Gesellschaft. Holen Sie schon einmal Ihre Kamera hervor und halten Sie dieses wunderschöne Ereignis fest.

April

5.4. Mars trifft Saturn

Ein seltenes Ereignis? Ja, denn heute morgen zieht der Mars in nur 20 Bogensekunden Entfernung am Ringplaneten vorbei. Eine gute Gelegenheit, um beide Planeten im Fernglas oder Teleskop zu sehen oder für ein Foto mit beiden Himmelskörpern.

5.4. Mond in Davis Dog

Ein Asterismus ist eine zufällige Sternansammlung, in denen wir schöne Formen erkennen können. Heute streift der Mond durch „Davis Dog“, ein Muster, das wie ein Hund oder Fuchs aus Sternen aussieht. Mit einem Fernglas ist die Beobachtung sehr reizvoll. Mancherorts bedeckt der Mond helle Sterne.

17.4. Merkur trifft Uranus

Heute Abend zieht der Merkur in nur zwei Grad Distanz am Planeten Uranus vorbei. Damit können Sie beide Planeten in einem Fernglas-Gesichtsfeld finden. Ein hochgelegener Beobachtungsort ist günstig, um 21 Uhr befinden sich die Planeten nur noch 4 Grad über dem Horizont.

24.4. Merkur am Abendhimmel

Merkur erreicht die beste Abendsichtbarkeit in diesem Jahr. Wollten Sie ihn schon immer mal beobachten? Dann ist jetzt die Gelegenheit. In der Dämmerung finden Sie ihn knapp über dem westlichen bis nordwestlichen Horizont. Aber nur in den nächsten 10 bis 14 Tagen, danach wird er erneut unsichtbar.

27.4. Mond trifft Venus und Jupiter

Drei Tage vor Neumond trifft seine zarte Sichel in den Morgenstunden auf die Planeten Venus und Jupiter.

29.4. Merkur trifft Plejaden

Das Wintersternbild Stier geht tief im Westen unter. In der Abenddämmerung nähert sich der Merkur dem bekannten Sternhaufen Plejaden. Beide können Sie im Gesichtsfeld eines Feldstechers bewundern.

Mai

1.5. Venus trifft Jupiter

In knapp 20 Bogensekunden Distanz „schrammt“ Venus an Jupiter vorbei. Eine derart nahe Begegnung ist nur selten zu beobachten. Einziger Wermutstropfen: Sie müssen früh aus den Federn, denn das Ereignis ist nur am Morgenhimmel zu sehen.

2.5. Mond trifft Merkur

Wer lieber am Abend beobachten mag: Heute können Sie einen der letzten Blicke auf Merkur werfen. Der Anblick findet knapp über dem westlichen Horizont statt, ist aber besonders reizvoll. Zur Linken eine hauchzarte, zunehmende Mondsichel und zur Rechten die Plejaden.

12.5. Planetenkette Venus, Jupiter, Mars

Kurz vor Sonnenaufgang: Wir sehen eine hübsche Planetenkette aus Venus, Jupiter und Mars. Etwas weiter oben entdecken wir auch Saturn. Die Reihe der Planeten erstreckt sich vom östlichen Horizont aus fast diagonal über den Himmel. Ab 4:53 Uhr nähert sich die Raumstation ISS und rauscht dicht an Saturn vorbei.

16.5. Totale Mondfinsternis

Die letzte sichtbare totale Mondfinsternis konnten wir im Januar 2019 erleben. Drei Jahre später wiederholt sich das Ereignis. Doch die Sichtbarkeit für die aktuelle Finsternis ist leider nicht optimal. Wir können sie nicht komplett verfolgen, sondern nur den ersten Teil. Erst um 4:28 tritt der Mond in den Kernschatten der Erde ein. Zu diesem Zeitpunkt steht unser Trabant nur noch 8 Grad über dem Horizont. Der Mond geht pünktlich zum Beginn der Totalität im Südwesten unter. Erst 2025 können wir die nächste totale Mondfinsternis sehen – und das wieder in den Abendstunden.

28.5. Tau-Herculiden

Die Tau-Herculiden sind ein Meteorstrom, den wir in den Astrohighlights noch nie empfohlen haben. Warum? Sie sind kaum auffällig und mit einem Maximum von zwei Sternschnuppen pro Stunde nicht so aufregend. Nur ausgefuchste Meteorfans können dem etwas abgewinnen. Doch dieses Jahr könnte es anders sein. Die Erde kreuzt in diesem Jahr die Staubspur des 1995 zerfallenen Kometen 73P/Schwassmann-Wachmann 3. Es könnte in diesem Jahr zu einem Sturm kommen. Die Internationale Meteor Organisation (IMO) rät dazu, Beobachtungsdaten zu sammeln.

29.5. Mars trifft Jupiter

Gegen drei Uhr morgens klettern Mars und Jupiter über den Horizont. Sofort fällt auf, dass wir es mit einer sehr engen Konstellation zu tun haben: Die beiden Planeten ziehen in etwa 0,5 Grad Distanz aneinander vorbei. Im Fernglas zeigen sich beide als ein wunderschönes Paar im gleichen Gesichtsfeld.

05.10.2022
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