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Archiv der Kategorie 'News'

ScopeDome Kuppel: Schulsternwarte für rumänisches Gymnasium

24. April 2018, Marcus Schenk

Unberührte Wälder, weite Landschaften und fantastische Ausblicke. Und mittendrin: Eine nagelneue Sternwarte für eine Schule. Unser neuestes Kuppelprojekt führte uns nach Rumänien in die Stadt Baia Mare.

Die Bergbaustadt liegt im nördlichen Rumänien am Rande der Ostkarparten. Warum diese Sternwarte für uns etwas besonderes ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

Sternwarte in Rumänien

Die neue Schulsternwarte auf dem Dach des Gymnasiums in Baia Mare

Das Traumprojekt: Sternwarte

Astroshop baute zusammen mit der ScopeDome GmbH eine 3-Meter-Sternwarte auf einem Gymnasium. Diese Schule nimmt dabei eine Beispielfunktion ein, denn Schulsternwarten sind dort eine Seltenheit. Das Land ist noch sehr arm und Schulen bringen meist kein Geld für solche Projekte auf.

Aber worauf wir besonders stolz sind: Unser rumänischer Kollege Raul hat sich persönlich an diesem Observatorium beteiligt, war Unterstützer und einer der Sponsoren. Das Projekt wurde schließlich Realität.

Die Basis des Observatoriums

Die Basis der Sternwarte steht, perfekt umrahmt von der Beobachter-Plattform. Links unten: der Basketball-Platz.

 

3-Meter ScopeDome Kuppel auf dem Dach

Die Kuppel ruht auf dem Schulgebäude perfekt eingerahmt auf einer Beobachtungsplattform. Hier ist die Rundumsicht hervorragend. Die Sternwarte nimmt schon bald ihren Betrieb auf und ermöglicht Schülern den Kontakt mit der Astronomie. Und legt womöglich den Grundstein für eine lebenslange Faszination für das Universum.

 

Die ScopeDome Kuppel mit Tür

Die ScopeDome-Kuppel mit Türeinstieg.

Der geöffnete Kuppelspalt

Der geöffnete Kuppelspalt: Mit 100 cm Breite besonders kompfortabel.

 

Das Innere der Sternwarte

Während einige Beobachter sich schon am Sternenhimmel orientieren, geht es anschließend in die Kuppel. Das Highlight: Ein Celestron C8 mit einer Skywatcher EQ-8 Montierung auf einer Säule. Initiiert wurde das Projekt von Prof. Lucian Stoyan. Nun ist die Sternwarte fertig und die Schüler freuen sich schon auf interessante Beobachtungen und spannende astronomische Projekte. Doch sie blicken auch in die nahe Zukunft: Nächstes Jahr soll das Celestron C8 gegen ein 14 Zoll RC-Teleskop ausgetauscht werden. Ein weiterer Traum, der bald wahr wird.

Das Teleskop im Inneren der Sternwarte

Das Herz der Sternwarte: Ein Celestron C8 mit einer EQ-8 Montierung

Die Stadt Baia Mare

Baia Mare liegt im nördlichen Rumänien. Ein Ort mit 124.000 Einwohnern am Rande der Ostkarpaten. Viele offizielle Gebäude wurden renoviert, doch es gibt auch jede Menge alte und verfallende Wohnhäuser. Umrahmt von den Bergen der Karpaten gilt Baia Mare als eine der malerischsten Orte Rumäniens.

Das Observatorium auf dem Schulgebäude

Ein letzter Blick auf die Sternwarte: Hoch oben bietet sie einen fantastischen Ausblick. Jetzt kann die Nacht kommen.

 

PS: Haben auch Sie solch einen Traum? Eine Sternwarte mit fest installiertem Teleskop – das bedeutet Astronomie zu jeder Zeit. Manuell oder vollautomatisch mit Remotesteuerung: Wir realisieren auch Ihre Wünsche. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf – wir freuen uns auf ein Gespräch.

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Hoch auflösende Bilder zum erschwinglichen Preis: Omegon Nature

28. Februar 2018, Elmar Kreihe

Wirklich leistungsfähige Ferngläser sind richtig teuer! Diese oder ähnliche Äußerungen hören wir oft. Stimmt das denn überhaupt? Richtig ist: Spitzenoptik hat ohne Zweifel ihren Preis, die Frage ist allerdings, ob man sie tatsächlich braucht. Wer sich viel draußen in der Natur bewegt, wünscht sich ein Fernglas, das sowohl im Nahbereich als auch in der Ferne klare, helle, kontrastreiche Bilder liefert. Das aber können auch Gläser, die deutlich weniger kosten als die Spitzenprodukte mit Preisen jenseits der 2.000 Euro.

Omegon Nature 10×42

Statt allein auf den Preis zu schauen ist es daher sehr nützlich, vor dem Kauf ein Anforderungsprofil zu erstellen: Wie und wie oft benutze ich mein Fernglas und was möchte ich damit erkennen können? Vogelbeobachter brauchen ein hohes Auflösungsvermögen, damit sie Einzelheiten am fliegenden oder sitzenden Tier ausmachen können. Wer gern Schmetterlinge oder andere Insekten beobachtet, legt Wert auf einen guten Nahbereich, d.h. die Möglichkeit, sein Glas auch auf kurze Entfernung scharf stellen zu können. Wer sich auch bei schlechtem Wetter gern draußen aufhält, tut gut daran, sich für ein Fernglas zu entscheiden, das zum einen druckwasserdicht ist und zum anderen eine gute Lichttransmission aufweist, also auch bei bedecktem Himmel oder in der Dämmerung noch einsetzbar ist.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist in diesem Zusammenhang die Kennzeichnung „HD“. Die Abkürzung steht für englisch „high definition„, zu deutsch „hoch auflösend“. Solche HD-Gläser finden Sie durchaus auch im unteren und mittleren Preisbereich. Ob ein Fernglas gasgefüllt, also druckwasserdicht ist und welchen Nahbereich es hat, erfahren Sie jeweils online unter dem Reiter „Technische Daten“.

Bewährt und beliebt bei Wanderern, Naturfreunden, aber auch an der Küste sind die Ferngläser der Baureihe Omegon Nature, die es in zwei Ausführungen gibt, und zwar als 8×42 und als 10×42. Diese acht- bzw. zehnfach vergrößernden Gläser sind noch gut aus der freien Hand zu nutzen. Sie sind ergonomisch durchdacht, mehrfach vergütet, hoch auflösend und wasserdicht, also allen erdenklichen Anforderungen gewachsen. Der ungewöhnlich günstige Preis erklärt sich dadurch, dass wir diese Baureihe in großer Zahl importieren. Anspruchsvolle Nutzerinnen und Nutzer, die vielleicht noch nicht wissen, ob sich ihr Outdoor-Hobby zur lebenslangen Leidenschaft auswächst, wissen es zu schätzen, dass sie für ein leistungsfähiges Glas nicht gleich einen vierstelligen Betrag ausgeben müssen.

Warum in aller Welt investieren dann überhaupt Menschen hohe Beträge in optische Instrumente? Nun ja, der Vergleich mag etwas hinken, aber wir vergleichen solche Entscheidungen gern mit denen von Autokäufern. Preisgünstige Autos aus fernöstlicher Produktion funktionieren meist sehr gut, wie man einschlägigen Tests entnehmen kann, und auch in der Pannenstatistik finden sie sich oft auf den hinteren Plätzen. Trotzdem gibt es Kunden, die ein Vielfaches in Hochleistungsboliden anlegen, weil sie ein besonders ausgeprägtes Interesse daran haben und sie sich auch leisten können. Doch für fahrbare Untersätze und für Fernoptik gilt gleichermaßen: auch die Mittelklasse kann Spaß machen und erfüllt die Ansprüche vieler Nutzer zur vollen Zufriedenheit.

Noch ein Hinweis: wenn Sie aus München, Augsburg oder Oberschwaben kommen, können Sie nicht nur die Omegon-Gläser, sondern auch viele andere Fabrikate in unserem Showroom in Landsberg am Lech ausgiebig testen, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden. Am besten vereinbaren Sie vorab telefonisch einen entsprechenden Termin. So ist gewährleistet, dass jemand Zeit hat, Sie ausgiebig zu beraten.

Wir wünschen Ihnen spannende Motive und allzeit gute Sicht!

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Für Sie getestet: Steiner SkyHawk – das Allround-Fernglas made in Germany

20. Februar 2018, Elmar Kreihe

Viele unserer Kunden wünschen sich ein gutes, bezahlbares Fernglas, das verlässlich, wertbeständig und technisch ausgereift ist und außerdem optisch einwandfreie Bilder liefert. Nicht wenige Menschen sind aber angesichts des immensen Angebots eher ratlos, denn selbst diejenigen, die zum Beispiel einen gewünschten Vergrößerungfaktor und die passende Objektivöffnung ins Auge gefasst haben, kapitulieren häufig, weil Sie sich nach dieser Vorauswahl immer noch zwischen Dutzenden bis Hunderten verschiedener Angebote entscheiden müssen.

Steiner SkyHawk-3-0-8×42-Silver-Edition

Wir haben für Sie ein aktuelles Produkt aus deutscher Produktion ausgewählt und es einer genauen Prüfung unterzogen. Das Steiner SkyHawk 3.0 8×42 Silver Edition ist ein ausgewiesener Generalist. Ganz gleich, ob Sie gern Vögel oder andere Tiere beobachten, ein Sportereignis in einem großen Stadion verfolgen oder vielleicht Schiffe an der See genauer in Augenschein nehmen möchten, ob Sie im Hochgebirge die umliegenden Gipfel betrachten oder Flugzeuge beim Landeanflug identifizieren wollen – dieses Glas stellt sich jeder Herausforderung.

Schon der erste Kontakt ist angenehm: das Fernglas liegt gut in der Hand, die Daumen ruhen in zwei unterseits angebrachten Daumenmulden und die griffige Gummiarmierung verhindert zuverlässig, dass das Glas aus den Fingern rutscht. Die handwerkliche Verarbeitung macht einen soliden, wertigen Eindruck und das Fokus-Rändelrad – gleichfalls griffig gummiummantelt – benötigt zur Scharfstellung von nah bis unendlich kaum eine einzige Umdrehung. Das wissen alle diejenigen zu schätzen, die weit entfernte Ziele anpeilen, die sich rasch bewegen, zum Beispiel fliegende Vögel.

Die Okulare eignen sich gut für Brillenträger. Sie sind stufenlos verstellbar und rasten am Ende ein. Ihre Schutzkappen bieten einen praktischen Streulichtschutz, halten aber auch Seitenwind und Staub ab. Am linken Tubus läßt sich die Dioptrieneinstellung auf die individuellen Bedürfnisse des Betrachters einregeln. Der Einstellring ist recht schwergängig, was aber erwünscht ist, denn er soll sich ja nach erfolgter Einstellung nicht ungewollt bewegen.

Der erste Blick durch ein Fernglas muss überzeugen (Psychologie des ersten Eindrucks!). Wohl wissend, dass bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel auch weniger gute Gläser meist ganz gut funktionieren, haben wir uns für unseren Test einen bewölkten regnerischen Wintertag ausgesucht. Mit dem Skyhawk gelang es trotz leichtem Regen und zu 100% bedecktem Himmel problemlos, in 500 Metern Entfernung Autokennzeichen klar und deutlich abzulesen. Ein Grünfink (Körperlänge 15 cm) auf der Spitze einer Fichte, ebenfalls einen halben Kilometer entfernt, ließ sich gut und zweifelsfrei ansprechen. Das Grün der Konturfedern und die gelben Flügelabzeichen waren klar erkennbar. In Entfernungen von 800 bis 1.000 Metern löste das Glas benadelte Fichtenzweige und die großen Knospen vom Spitzahorn noch gut auf.

Das Sehfeld von 125 m auf 1.000 m liegt im oberen Bereich vergleichbarer Gläser, und im Nahbereich punktet das Skyhawk mit einer Mindesteinstellung von zwei Metern. Basketballspieler könnten also ihre Zehen betrachten. Nein, im Ernst: wer außer Vögeln gern Schmetterlinge, Libellen oder andere Insekten beobachtet und bestimmt, ist mit diesem Glas in der Lage, diese Tiere in Ruhe anzuschauen, ohne ihre Fluchtdistanz zu unterschreiten. Die Lichttransmission ist auch bei schwierigen äußeren Bedingungen dank einer Austrittspupille von 5,25 hervorragend. Das Steiner Skyhawk ist druckwasserdicht, also auch im Regen benutzbar, da ein Beschlagen von innen ausgeschlossen ist.

Gibt es nach soviel Lob keine Kritikpunkte? Doch, zwei Dinge sind aufgefallen. Zum einen zeigt das Bild eine leichte Randunschärfe, die man aber nach gängiger Meinung in dieser Preisklasse akzeptieren sollte. Wer ein völlig randscharfes Bild haben will, muss deutlich mehr ausgeben. Diese Unschärfe ist, wie gesagt, nur leicht. Sie schränkt den allgemein günstigen Eindruck nur minimal ein.

Der zweite Punkt betrifft den Schwerpunkt beim freihändigen Halten des Fernglases. Er ist bei manchen Mitbewerbern weiter nach vorn verlagert, was das ruhige und entspannte Halten des Glases erleichtert. Beim Skyhawk muss man, wenn die Daumen in den Daumenmulden liegen und man gleichzeitig scharfstellen will, mit dem Zeigefinger ziemlich weit nach hinten / oben reichen – kein Problem für Menschen mit großen Händen; wer kleine Hände hat, muss die bequeme Halteposition kurzzeitig verlassen.

Ein deutlicher Kaufanreiz ist der Preis: Bei einem UVP von 469 € gibt es dieses Fernglas – so lange der Vorrat reicht – für nur 329 €, eine Ersparnis von immerhin 140 €.

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Wir suchen eine/n Übersetzer/in Deutsch–Niederländisch

14. Februar 2018, Anita Maier

Dank unseren Kunden wächst Astroshop.de immer weiter, und so suchen wir wieder neue Mitarbeiter, die von der Amateurastronomie begeistert sind und ihr Hobby zum Beruf machen wollen!

Derzeit suchen wir eine/n Übersetzer/in Deutsch – Niederländisch

Ihr Aufgabenbereich umfasst die Übersetzung der Inhalte unserer Webshops aus dem Deutschen ins Niederländische.

 

Wir erwarten:

– Niederländisch als Muttersprache

– Sie haben Erfahrungen als Amateurastronom / theoretische Astronomiekenntnisse oder im Technisch-Naturwissenschaftlichen Bereich

– Sie beherrschen Deutsch in Wort und Schrift und können den Inhalt deutscher Texte sicher in Ihre Sprache übertragen

– Sie verfügen über eine ausgeprägte Sprachgewandtheit und zeichnen sich durch Flexibilität und eine termingerechte Arbeitsweise aus

– Optimalerweise haben Sie bereits erste Erfahrungen als Übersetzer

– Sie verfügen über gute PC- und Internetkenntnisse

 

Wir bieten:

– Interessante Übersetzungsinhalte

– Angemessene Vergütung

 

Art der Anstellung:
Freie Mitarbeit

Ort der Tätigkeit:
Heimarbeitsplatz oder an unserem Firmensitz in Landsberg am Lech oder in unserem Münchner Büro

 

Mehr über das hinter Astroshop.de stehende Unternehmen, die nimax GmbH, erfahren Sie unter nimax.de.
Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Anita Maier, Personalabteilung, Tel: +49-(0)8191-94049-82.
Die aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte an jobs@nimax.de.

 

Wir freuen uns, wenn Sie Teil unseres Teams werden möchten. Bewerben Sie sich jetzt!

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Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr!

31. Dezember 2017, Anita Maier

Astroshop.de wünscht Ihnen für das neue Jahr alles Gute und zahlreiche schöne Beobachtungen.

Wir freuen uns darauf, Ihnen auch im Jahr 2018 wieder mit Rat und Tat, sowie besonderen Angeboten zur Verfügung zu stehen.

Ihr Astroshop.de-Team.

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Astroshop.de wünscht frohe Weihnachten!

22. Dezember 2017, Marcus Schenk

Überall liegt jetzt Plätzchenduft in der Luft. Wohin man schaut, glitzern Sterne und leuchten warme Lichter in den Fenstern.

Doch als Himmelsbeobachter wollen wir unsere Blicke natürlich nicht nur auf die Erde, sondern auch auf die Sterne im Weltraum richten. Damit Ihnen das noch besser gelingt, haben wir auch in diesem Jahr wieder interessante neue Produkte unter der Marke Omegon herausgebracht:

Omegon Panorama II Okulare mit 100° Gesichtsfeld

Omegon Panorama II Okulare mit 100° Gesichtsfeld

Omegon ADC Atmospheric Dispersion Corrector

Omegon ADC Atmospheric Dispersion Corrector

  • Ein weiteres Highlight für Astrofotografen sind die neuen Omegon RC-Teleskope und die lichtstarken Astrographen.
Omegon RC-Teleskope

Omegon RC-Teleskope

ProDob-Dobsonteleskope

ProDob-Dobsonteleskope

Dies war nur ein kleiner Auszug unter vielen Produktneuheiten aus unserer Entwicklungsabteilung. Auch andere Hersteller brachten dieses Jahr interessante Neuheiten auf den Markt. Mehr dazu finden Sie in unserem Blog sowie auf unseren Seiten auf Facebook und Twitter.

Die Weihnachtszeit ist traditionell eine Zeit der Besinnung auf das, was wirklich zählt im Leben. Zum Beispiel anderen Menschen zu helfen. Daher leisten wir dieses Jahr eine Spende in Höhe von 10.000 € an die Hilfsorganisation Mercy Ships, die das weltweit größte private Hospitalschiff mit Einsatzgebieten in den ärmsten Ländern der Erde betreibt.

Wir wünschen Ihnen viele klare Nächte unter dem Sternenhimmel und ein besinnliches Weihnachtsfest mit Familie und Freunden. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns mit Ihnen auf ein glückliches und astronomisch erfolgreiches Jahr 2018!

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Forschungsarbeit zum Zwergplanet Haumea

21. Dezember 2017, Bernd Gährken

Bis in das 19. Jahrhundert war die astronomische Forschung in vielen europäischen Nationen kein Gegenstand der staatlichen Förderung. Die wissenschaftliche Arbeit ruhte zum größten Teil auf den Schultern engagierter Amateure. Heute ist das anders. Die Spitzenforschung erfordert eine langjährige Ausbildung und ist ein Job für Profis. Doch an der Basis gibt es immer noch viele Amateure die mit den Berufsastronomen zusammen arbeiten. Manche Beobachtungen erfordern mehrere Standorte oder viel Flexibilität bei der Wahl des Beobachtungsplatzes. Die Profis können ihre Sternwarten nicht bewegen und sind an einem Ort gebunden. Die Amateure haben dagegen eine bewegliche Ausrüstung und können zur Not auch einem Wolkenloch hinterherfahren. Die Arbeitsfelder der Amateure unterliegen dabei einem ständigen Wandel. Durch Satellitenmissionen haben sich in den letzten Jahren neue Aufgaben erschlossen.

So ist es heute möglich, Sternbedeckungen durch Kleinplaneten mit akzeptabler Genauigkeit vorherzusagen. Durch die Messung der Zeitdauer einer Bedeckung lässt sich der Durchmesser eines Himmelskörpers sehr genau bestimmen. Wenn es gelingt mehrere Schattensehnen zu gewinnen, ist es möglich daraus ein Profil abzuleiten. Über die Kombination des Schattenriss mit einer Lichtkurve kann die Form und die Albedo auf 3 Achsen bestimmt werden. So lassen sich auch ferne Objekte untersuchen, für die keine Raumfahrtmissionen geplant ist. Besonders spannend ist dies für die 2006 von der IAU neu definierte Klasse der Zwergplaneten. Von den fünf Himmelskörpern wurden bislang nur zwei von Raumsonden untersucht. Ceres von der Raumsonde „Dawn“ und Pluto von der Raumsonde „New-Horizons“. Für die plutoähnlichen Welten Eris, MakeMake und Haumea sind bislang keine Missionen geplant. Vorbereitung, Bau und Flug würden wegen der großen Entfernung mehrere Jahrzehnte dauern.

Haumea wurde erst 2003 entdeckt und sollte im Januar 2017 erstmals einen Stern bedecken. Diesem Ereignis wurde entgegengefiebert, denn es war die erste Chance etwas genaueres über dieses geheimnisvolle Objekt zu erfahren. Die Beobachtung erwies sich als schwierig, denn Zwergplanet und Stern besaßen nur eine Helligkeit von 17,5 mag, das ist 40.000 mal schwächer als der schwächste Stern den man mit freien Auge sehen kann. Weite Teile Europas waren zudem von Wolken bedeckt. Insgesamt gab es nur acht positive Messungen die jedoch zu verblüffenden neuen Erkenntnissen führten. Haumea ist deutlich größer als bisher vermutet und übertrifft auf einer Achse sogar den bisherigen Champion Pluto. Zudem hat Haumea einen Ring. Der Haumea-Ring ist jedoch viel kleiner und schwächer als beim Gasplanet Saturn. An den Messungen war auch Astroshop.de-Mitarbeiter Bernd Gährken beteiligt. Die Entdeckung war so außergewöhnlich das sie im Wissenschaftsmagazin „Nature“ veröffentlicht wurde. Ein Kolloquium zu diesem Thema ist für den Februar 2018 an der Volkssternwarte München geplant.

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Empfehlung von JOMI: Mit Universe2go können auch Gehörlose das Weltall erkunden

7. Dezember 2017, Bernd Gährken

„Wer Großes will, muss sich zusammenraffen; In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“ Dieser Spruch Johann Wolfgang von Goethes hat für die Kunst der Pantomime sicher eine besondere Bedeutung. Ohne eine Stimme das Publikum zu unterhalten, ist eine besondere Herausforderung. Die Meister dieses Fachs schaffen das in einem abendfüllenden Programm, das keine Sekunde langweilig ist. Wer einmal eine Vorstellung des Pantomimen JOMI erlebt hat, wundert sich, wie schnell die Zeit verfliegen kann. JOMI studierte bei Marcel Marceau in Paris. Seit 1981 hat er sich als Solopantomime weltweit einen Namen gemacht. Zudem gibt er seine Kunst als Dozent für Körpersprache und Pantomime weiter.

JOMI ist seit frühester Kindheit gehörlos. Uns interessierte, wie eine gehörloser Mensch mit dem Universe2go zurecht kommt. Das Gerät folgt dem Konzept der Augmented Reality bei dem die Realität mit virtuellen Erklärungen überlagert wird. Es kombiniert ein vom Handy eingespiegeltes Bild mit dem realen Anblick des Sternenhimmels und liefert so Informationen zu den sichtbaren Objekten. Die Informationsvermittlung erfolgt über das Bild und die Sprachausgabe. Dabei wird ein Kopfhörer mit dem eingelegten Handy verbunden. Die Sprachausgabe ist zum Verständnis der Bedienung des Gerätes jedoch nicht zwingend notwendig, so dass sich auch ein Gehörloser die Funktionsweise erarbeiten kann. JOMI kam mit dem Universe2go bestens zurecht und war sehr angetan. Er sendete uns ein Bild, das mehr sagt als tausend Worte.

Auch am Weltraum-Atelier Nohfelden wurden bei Führungen mit Gehörlosen positive Erfahrungen gesammelt. Sein Gründer und Leiter Sebastian Voltmer hat einen Film über JOMI gedreht, der Anfang des kommenden Jahres präsentiert wird. Er wird in ausgewählten Programmkinos zu sehen sein.

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Astroshop.de sucht Verstärkung

16. Oktober 2017, Anita Maier

Möchten Sie Ihr Hobby zum Beruf machen oder haben Sie bereits Erfahrungen in der Astro-Branche? Das Astroshop.de Team freut sich auf Ihre Bewerbung!

 

Astroshop.de Team im Landsberger Showroom.

Astroshop.de Team im Landsberger Showroom.

Derzeit suchen wir:

Mehr über das hinter Astroshop.de stehende Unternehmen, die nimax GmbH, erfahren Sie unter www.nimax.de. Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Anita Maier, Personalabteilung, Tel: +49-(0)8191-94049-82, jobs@nimax.de

Wir freuen uns, wenn Sie Teil unseres Teams werden möchten. Bewerben Sie sich jetzt!

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ZEISS Victory Harpia: Das neue Spektiv der Luxusklasse!

25. September 2017, Stefan Rieger

Vor wenigen Wochen hat die Firma ZEISS im Rahmen der wohl wichtigsten Ornimesse, der Birdfair, das neue Victory Harpia vorgestellt. Dieses neue Premium-Spektiv kommt in zwei verschiedenen Varianten: Mit einer Frontlinse von 85mm oder 95mm. Das Okular bietet dementsprechend einen Zoombereich von 22-65x beim 85er und 23-70x beim 95er Modell. Wir bieten beide Modelle auch gleich im Set mit Okular an. Da die meisten Spektive als Winkeleinblick gekauft werden, hat ZEISS auf den Geradeeinblick verzichtet.

ZEISS Victory Harpia 23-70x95 inkl. Okular

ZEISS Victory Harpia 23-70×95 inkl. Okular

Dieses komplett neu entwickelte Spektiv unterscheidet sich allein schon in der Bedienung deutlich von seinen Vorgängern der Victory Diascope-Serie. Am auffälligsten sind wohl die Änderungen an der Zoomverstellung und der Fokussierung. Beide Bedienelemente sind jetzt am Spektivkörper in Form eines gut fühlbaren Rings angebracht. Dadurch kann man schnell die Vergrößerung ändern und sofort die Schärfe nachziehen. Der große Fokusring übernimmt von seinem Vorgänger das Dual-Speed-Fokussystem. Wenn man den Fokusring vorsichtig dreht, ist man erst im Feinfokusmodus: Nach dem ranzoomen kann man so ganz sanft die Schärfe wieder auf den Punkt bringen. Wenn man weiter dreht kommt der Grobfokus: Hier können Sie die Beobachtungsdistanz schnell von Nah zu Fern wechseln und danach die Feinkorrektur vornehmen.

Bedienelemente des Victory Harpia 85

Bedienelemente des Victory Harpia 85

Das der Zoom jetzt nicht mehr im Okular sitzt sondern im Objektiv nennt man Objektivzoomkonzept. Dies hat gleich zwei Vorteile. Erstens entsteht kein „Tunnelblick“, sobald die Vergrößerung erhöht wird. Zweitens kann das Okular kompakter gebaut werden, was gerade für Benutzer mit einer engen Pupillendistanz oder einer größeren Nase deutlich den Komfort erhöht. Das Okular ist zudem gegen Verlust gesichert.

Das Okular ist gegen Verlust gesichert.

Das Okular ist gegen Verlust gesichert.

Dritter Vorteil dieser neuen Konstruktion ist das sehr weite und vor allem gleichbleibende Gesichtsfeld!

Über den gesamten Zoombereich bietet dieses Fernrohr ein scheinbares Sehfeld von 72°. Kombiniert mit dem neuen 3fach Weitwinkelzoom erleichtert dies deutlich das Auffinden von Vögeln nach dem Wechsel vom Fernglas zum Spektiv. Das max. Sehfeld des 85ers liegt bei 63,2 Meter und beim 95er bei 58,8 Meter auf eine Distanz von 1000 Meter. Dieser große Blickwinkel in Kombination mit der kurzen Naheinstellgrenze von 3,5 bzw. 4,5 Meter macht dieses Spektiv zum idealen Begleiter für die Beobachtungen in Wäldern. Es erlaubt aber auch die Betrachtung von Insekten, Pilzen oder Pflanzen auf kürzeste Distanz. Bei der Zählung von Seevögeln oder Schwärmen erleichtert das große Sehfeld die wichtige Arbeit der Naturschützer.

ExoLens Smartphonehalterung, hier am ZEISS Conquest Gavia montiert.

ExoLens Smartphonehalterung, hier am ZEISS Conquest Gavia montiert.

Da Digiscoping ein immer wichtigeres Thema wird, hat ZEISS auch hierfür Lösungen im Gepäck. Bereits seit geraumer Zeit bietet ZEISS die ExoLens Bracket Smartphonehalterungen für das Apple iPhone 6 bzw. 6s und das Samsung Galaxy S6/S6 edge an. Hierzu wird es natürlich auch einen Okularadapterring für das Harpia geben. Wenn Sie auf die Qualität einer Digitalkamera nicht verzichten wollen, wird ZEISS einen Adapter für das Filtergewinde 49, 52 oder 58 mm anbieten. Dieser Adapter eignet sich für Spiegelreflex-, System- oder Kompaktkameras mit Filtergewinde. Für Kompaktkameras ohne Filtergewinde steht nach wie vor der Quick-Camera-Adapter II zur Verfügung. Ein Stay-on-Case wird es für die Harpia-Modelle auch geben. Sobald wir hierzu mehr Informationen haben, werden wir diese Produkte auch in unserem Shop anbieten.

Die Auslieferung des neuen Luxus-Spektivs von ZEISS soll im Januar 2018 beginnen. Am besten Sie sichern sich schon jetzt ein Exemplar. Wir rechnen am Anfang mit sehr geringen Liefermengen.

P.S.: Wenn Sie im Besitz der bisherigen Diascope-Serie sind und noch Zubehör suchen, greifen Sie schnell zu. Okulare und weiteres Zubehör wird nicht mehr produziert!

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24.04.2018
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