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Archiv der Kategorie 'News'

Für Menschen in Not: Astroshop.de spendet 15.000 Euro an Ärzte ohne Grenzen

21. Dezember 2020, Marcus Schenk

Es gibt Situationen, da tritt die Astronomie in den Hintergrund, da sind Teleskope nicht so wichtig und Geschenke auch nicht. Wichtig ist, Menschen zu helfen, die krank oder in Not geraten sind. Ein weihnachtlicher Gedanke, den Astroshop.de auch dieses Jahr in die Tat umsetzt: Wir spenden dank Ihnen 15.000 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“. Wie es dazu kam.

Gegen Leid und Tod kämpfen

Wir müssen es ja zugeben: Trotz vieler Probleme leben die Menschen in Mitteleuropa komfortabel. Was draußen in der Welt passiert, ist oft fern, auch wenn wir es täglich in den Nachrichten sehen. Dass sich das alles schnell ändern kann, haben wir hautnah mit der Coronakrise erlebt. Wie der Schatten der herannahenden Nacht breitete sich der Virus erbarmungslos über die ganze Welt aus und hatte uns in kurzer Zeit im Griff. 

Gerade die ärmeren Länder versetzt die Krise in einen doppelten Schock. Wie zum Beispiel in Sierra Leone: In kaum einem anderen Land ist die Sterblichkeitsrate so hoch. Mehr als jedes zehnte Kind erlebt dort seinen fünften Geburtstag nicht. Das Gesundheitssystem ist katastrophal und entspricht keinem Standard. Wasser ist knapp oder verunreinigt, Malaria wütet – und mit Covid-19 gibt es eine neue Bedrohung. Oder im größten Flüchtlingslager der Welt in Bangladesch: Dort leben über 900.000 Menschen in katastrophalen Bedingungen, fast die Hälfte sind Kinder unter 11 Jahren. Hilfe ist an allen Ecken notwendig.

Ärzte ohne Grenzen ist an diesen Brennpunkten tätig und hat schon vieles möglich gemacht, z. B. die Einrichtung eines Covid-19-Krankenhauses mit 200 Betten in Rio de Janeiro. Die Organisation setzt sich in vielen Gebieten ein, bringt wichtige Medikamente und Wasser über schlechte Wege oder Flüsse und behandelt die Menschen. Ärzte ohne Grenzen kämpft in der Corona-Krise in über 70 Ländern gegen den Tod und für das Leben. Das wollen wir unterstützen.

Wie wir zu den Masken kamen

Zu Beginn im März 2020 waren Masken knapp. Wir nutzten daher die Beziehungen zu unseren chinesischen Produzenten, um Schutz- und Alltagsmasken schnell und günstig verfügbar zu machen. Als Anbieter von Teleskopen für Astronomie ist das ungewöhnlich, doch Gesundheit und ein soziales Miteinander gehen eben alle an. Astronomen erhielten von uns auch Masken mit Astromotiven.

Schon zu Beginn war klar, dass wir den Verkauf an eine Spende für „Ärzte ohne Grenzen“ koppeln. Von jeder Bestellung geht ein Euro an die Organisation. Den Betrag haben wir aufgestockt und spenden 15.000 Euro. Ein Weihnachtsgeschenk, das Freude macht.

Das machen unsere Kunden möglich, und dafür sagen wir: Danke!

Trotz der schwierigen Situation wünschen wir Ihnen eine wundervolle Adventszeit und frohe Weihnachten.

Ihr Astroshop.de Team

Sterne statt Smartphone – Der ultimative Teleskop-Kaufguide für Kinder und Jugendliche

18. Dezember 2020, Marcus Schenk

Auf der Wunschliste für Weihnachten ist noch Platz frei? Überraschen Sie Ihr Kind doch mit Planeten, Monden und Sternen! Das richtige Teleskop macht es möglich. Unsere Experten stellen deshalb extra für Sie die besten Teleskope und Ferngläser für vier Altersgruppen vor. Welches zu Ihrem Kind passt und was Sie beim Kauf alles beachten sollten, lesen Sie jetzt im Astroshop-Magazin.

Astronomie ist ein Abenteuer ohne Mindestalter. Mit dem Blick nach oben lernen Kinder und Jugendliche unsere Welt und ihre Naturphänomene kennen: angefangen beim spielerischen Entdecken von Sternenbildern bis hin zu den ersten eigenen Astrofotos. Die richtige Ausrüstung spielt dabei gerade am Anfang eine wichtige Rolle. Sie garantiert nicht nur die ersten Erfolge – sondern auch den Spaß.

Mit unserem Teleskop-Guide finden auch Sie ein qualitativ hochwertiges Teleskop zum kleinen Preis, das die Faszination für den Sternenhimmel in ein aufregendes neues Hobby für Ihr Kind verwandelt.

Teleskope für Kinder und Jugendliche

Autorin: Maya Wilson

Sagen Sie Viren und Bakterien den Kampf an!

19. November 2020, Patric Leibig

Durch die kalte Jahreszeit halten wir uns immer mehr in geschlossenen Räumen auf und somit steigt auch das Risiko sich mit Viruserkrankungen zu infizieren.
Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir aufgrund der Geruchsadaption das Beurteilungsvermögen zum Einschätzen der Luftqualität. In Folge dessen ist es wichtig, diesem entgegenzuwirken.

Reduzieren Sie das Ansteckungsrisiko durch SARS-CoV-2 / Covid19 (Corona-Viren) und anderen Viruserkrankungen mit dem Einsatz von Raumluftfiltern mit Hepa H13 Filtersystemen und CO2-Messgeräten deutlich.

Seben HT-2008 CO2-Messgerät

 

Luftfilter reduzieren die Aerosole in der Raumluft.

SARS-CoV-2 / Covid19 und andere Erkrankungen der unteren Atemwege werden unter anderem durch Aerosole/Tröpfchen übertragen. Luftreiniger mit HEPA-Filtern der Klasse H13 können genau diese winzigen Partikel aus der Raumluft filtern und vermindern somit deutlich das Ansteckungsrisiko. Eine Kombination aus regelmäßigem Lüften und Luftreinigern mit „High Efficiency Particulate Air Filter“ HEPA-Filtern der Klasse H13 ist die beste Vorsorge, um das Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen zu reduzieren. HEPA H13 Filter filtrieren die winzigen Aerosole (<5µm) aus der Luft und verbessern die Luftqualität. Unterstützend beim Lüften sind ebenfalls CO2-Messgeräte.

Raumluftfilter

Schätzungen zufolge soll sich das Ansteckungsrisiko der Personen im Raum mit SARS-CoV-2 / Covid19 (Corona-Viren) durch einen anwesenden Superspreader dank Einsatz von Luftfiltern mit HEPA H13 Filtertechnik um das 6-fache reduzieren.

Kontrollieren und verbessern Sie die Luftgüte Ihres Büros, Ihrer Wohnung, des Klassenzimmers usw. mit den folgenden Maßnahmen:

  • Richtiges und regelmäßiges Lüften / Querlüften
  • CO2-Messgeräte / Monitore, welche Sie beim Lüften unterstützen
  • Luftreiniger / Luftfilter mit „High Efficiency Particulate Air Filter“ HEPA-Filtern H13 oder H14

Berechnung der Filterleistung in m³/h für Ihre Raumgröße:

Der Raumluftfilter sollte in der Lage sein, den Rauminhalt mindestens 2x die Stunde zu filtern, um die Konzentration der Aerosole und Partikel deutlich zu reduzieren. Welche Filterleistung Sie benötigen lässt sich also sehr leicht berechnen:

Um die Kubikmeter Ihres Raumes, also das Luftvolumen zu berechnen, nehmen Sie die Länge x Breite x Höhe des Raumes. Dieses Ergebnis nehmen Sie mal 2 und haben somit die Filterleistung in m³/h für Ihren Raum berechnet.

Beispiel:

Länge: 5m, Breite: 4m, Höhe: 2,5m

5m x 4m x 2,5m = 50m³

50m³ x 2 (pro h) = 100m³/h

Für Klassenzimmer / Schulen oder andere Räume, in denen sich mehrere Personen aufhalten, empfehlen wir Ihnen, die Leistung der Luftreiniger mit dem 5- bis 6-fachen des Raumvolumens zu berechnen.

Beispiel:

Bei einem Raumvolumen von 50m³ sollte der eingesetzte Luftreiniger mindestens eine Leistung von 300m³/h haben.

Hier finden Sie unsere Raumluftfilter

Erleben Sie Astrofotografie mit dem Radian Raptor

20. Oktober 2020, Jan Ströher

Unter der Eigenmarke „Radian“ bringt der amerikanische Teleskop-Händler OPT nun einen leistungsstarken, hochwertig verarbeiteten und super transportablen Apochromaten mit Triplet-Linsendesign auf den Markt, der bereits im Vorfeld für große Begeisterung unter Astrofotografen gesorgt hat. Der „Radian Raptor“ ist eine leichte und kompakte Fotomaschine, die mit einem Öffnungsverhältnis von f/4,5 vor allem für tolle Aufnahmen im Deep-Sky-Bereich sorgen wird. Das Teleskop kann dazu mit nur 1,8 kg Eigengewicht und kurzer Bauweise problemlos auf Fotostativen und Reise-Montierungen, wie z. B. der SkyWatcher Star Adventurer oder dem iOptron SkyGuider angebracht werden. Damit stellt es einen perfekten Reisebegleiter dar, der sich im mitgelieferten, gepolsterten Rucksack einfach transportieren lässt und in jedes Handgepäck passt.

OPT hat bei diesem Triplet-Apochromaten an alles gedacht, was Astrofotografie erfolgreich macht:

Ein schnelles Öffnungsverhältnis von f/4,5 erlaubt kurze Belichtungszeiten und der Radian Raptor zeichnet sich damit als lichtstarkes Weitfeldgerät aus – ideal für Fotos von Emissionsnebeln, Galaxien und Sternhaufen.

Die Verwendung von Premium-Glas gepaart mit multivergüteten Oberflächen führt zu farbreinen, kontrastreichen und sehr scharfen Abbildungseigenschaften dieses Triplet-Apos. Ein bereits fest eingebauter Korrektor ebnet das gesamte Bildfeld, zeigt nadelspitze Sterne bis zum Rand und macht so auch den Einsatz von Vollformat-Sensoren zu einem Genuss. Zudem entfällt der Kauf eines zusätzlichen Flatteners oder Reducers.

Mit nur 275 mm Brennweite hat man ein ultra-kompaktes Teleskop für großflächige Weitfeldaufnahmen: Objekte wie der Cirrusnebel oder auch die Region des Orion- und Pferdekopfnebels passen komplett ins Bild eines Vollformat-Sensors. Hier eine Aufnahme des California-Nebels mit dem 61 mm Radian Raptor:

Ein solider, rotierbarer 2,5″ Zahnstangen-Okularauszug mit hoher Tragkraft und die 1:10 Feinfokussierung sorgen für stabilen Anschluss Ihrer Kamera und ein exaktes Scharfstellen. Die sechseckigen Rohrschellen besitzen verschiedene Gewindebohrungen zur Adaption von weiterem Zubehör und integrierte Kabelkanäle in den Schellen sorgen für Einsätze ohne „Kabelsalat“. Gerade in der Astrofotografie kommt meist noch weiteres Equipment, wie Guidescope, Heizbänder gegen Tau, Steuerungsmodule oder Fernauslöser zur eigentlichen Optik dazu. Der Radian Raptor trägt sämtlichen Verwendungsmöglichkeiten Rechnung und ist von Astrofotografen konzipiert worden. Der empfohlene Backfokus von 55 mm kann durch die inkludierten Adapter erreicht und genau eingestellt werden.

Ein weiteres Bonbon sind gleich zwei im Lieferumfang enthaltene Schienen zur Montage auf Ihrer Montierung: Eine 4″ Vixen-Level Prismenschiene und eine 6,5″ universelle Losmandy-Schiene mit entsprechend breiterer Fläche. Beide Schienen verfügen auch über Gewinde zum Anbringen des ‚Raptors‘ auf einer Fotomontierung. Somit ist die Adaption auf sämtlichen Montierungen/Prismenklemmen gegeben.

Zu guter Letzt bekommt man einen wasserdichten und gepolsterten Transport-Rucksack für die sichere Unterbringung des Radian Raptors dazu, der außerdem noch Platz für eine CMOS-Kamera und weitere Kleinteile bietet.

Erleben Sie ein neues Kapitel der Astrofotografie und optimieren Sie Ihre Ausrüstung mit dem Radian Raptor**!

(**erhältlich ab Mitte November 2020 hier bei uns im Astroshop)

Wir suchen: Fachberater Astronomie m/w/d

8. Oktober 2020, Stefan Schuchhardt

Dank unserer Kunden wächst Astroshop.de immer weiter, und so suchen wir wieder begeisterte Amateurastronomen (m/w/d), die ihr Hobby zum Beruf machen wollen!

 

Derzeit suchen wir einen Fachberater Astronomie m/w/d (Vollzeit)

 

Du berätst Kunden im Bereich der Amateurastronomie, insbesondere im Rahmen der Kaufberatung für Teleskope und Zubehör. Die Beratung findet telefonisch, per E-Mail und persönlich in den Ausstellungsräumen statt. Du arbeitest in einem Team von Astronomie-Experten und profitierst von einem regen, gegenseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch. Je nach Interesse und Fähigkeiten kannst du darüber hinaus weitere Aufgaben wahrnehmen, zum Beispiel im Marketing, in der Produktentwicklung oder im Content Management.

 

Deine wesentlichen Aufgaben und Bereiche sind:

  • Fachberatung von Kunden zu Teleskopsystemen und Zubehör in allen Preis- und Qualitätsklassen
  • Beratung per Telefon, E-Mail und persönlich in den Ausstellungsräumen
  • Erstellung von individuellen Angeboten und Verkaufsabschluss
  • Problemlösung für Kunden nach Erhalt der Ware
  • Klärung von Fragen rund um die Bestellung, zum Beispiel zur Lieferung oder Zahlung
  • Gegenseitige Schulung und Wissensaustausch zwischen den Fachberatern
  • Weitere Aufgaben je nach Interesse und Fähigkeiten

 

Wir erwarten:

  • Ausgeprägte praktische Erfahrungen und Kenntnisse in der Amateurastronomie
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sehr gute PC- und Internet-Anwenderkenntnisse, inklusive MS-Office
  • Idealerweise Berufserfahrung im Fachhandel und/oder im Bereich Astronomie bzw. Consumer Optics
  • Starke Kundenorientierung und Akquisitionsfähigkeit
  • Du solltest dich als Teamplayer verstehen

 

Wir bieten:

  • Eine besondere Unternehmenskultur mit einem engagierten Team, offenen Türen und flexiblen Arbeitszeiten
  • Abwechslungsreiche, selbständige Arbeit mit Eigenverantwortung
  • Einen modernen Arbeitsplatz in unserem neu gestalteten Büro mit gutem Kaffee und frischem Obst
  • Eine angemessene Vergütung und zusätzliche Benefits wie Mitarbeiterrabatte auf unser Sortiment sowie Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge

 

Mehr über das hinter Astroshop.de stehende Unternehmen, die nimax GmbH, erfährst du unter nimax.de.
Für Rückfragen steht dir gerne zur Verfügung: Stefan Schuchhardt, Teamleitung Experten, Tel: +49-(0)8191-94049-1.
Die aussagekräftige Bewerbung sendest du bitte an jobs@nimax.de.

Wir freuen uns, wenn du Teil unseres Teams werden möchten. Bewirb dich jetzt!

CEM70 mit iGuider – die neueste Innovation von iOptron

17. September 2020, Jan Ströher

Das amerikanische Unternehmen iOptron, welches sich bereits in den vergangenen Jahren einen guten Namen durch innovative, leistungsfähige und ruhige Montierungen machen konnte, hat im April diesen Jahres einen würdigen Nachfolger der beliebten CEM60 auf den Markt gebracht: die CEM70.

Die neue CEM70 kommt mit dem charakteristischen Aussehen der bewährten CEM-Montierungen. ‚CEM‘ steht für Center-Balanced Equatorial Mount. Dieses Design erlaubt ein besonders günstiges Verhältnis von Tragkraft zum eigentlichen Montierungsgewicht. Im Falle der CEM70 ist das Verhältnis 2,3. Die Montierung trägt also mehr als das Doppelte ihres eigenen Gewichts! So ist die CEM70 noch mobil einsetzbar, aber auch eine sehr gute Montierung für Sternwarten.

Die Schrittmotoren und das Zahnriemengetriebe ermöglichen eine hohe Anfahrgenauigkeit im GoTo-Betrieb, aber vor allem verfügen sie über eine sehr präzise Nachführgenauigkeit mit einem periodischen Fehler von unter +/- 3,5 Winkelsekunden! Das alles in der gewohnt angenehmen Laufruhe aller iOptron-Montierungen.

Wie schon die CEM25P oder die CEM60 ist auch das neue Modell bestens für die Astrofotografie ausgelegt. Der Clou ist eine Variante mit bereits integriertem Autoguider („iGuider“)! Darüber hinaus verfügen beide Versionen der CEM70 über eine ST4-Schnittstelle, eingebautes GPS, einen stabilen Transportkoffer, leise Schrittmotoren, die bewährte Go2Nova Handsteuerung, sowie einen dualen Montierungssattel für die Aufnahme von Vixen und Losmandy Prismenschienen.

Mit einer maximalen Zuladung von 31 kg bietet die CEM70 einen großen Spielraum für verschiedene Teleskope plus der entsprechenden Ausrüstung für die Fotografie. Alles in allem ist die neue CEM70 also eine noch transportable Montierung mit durchdachtem Design, nützlichen Funktionen und zusätzlichen Features, die auch eine größere Instrumentenlast noch sicher trägt, leise und präzise nachführt und Sie damit auch bei der Astrofotografie nie im Stich lassen wird! Beide Modell-Varianten finden Sie hier bei uns im Astroshop.

Der ultimative Kaufguide: Teleskope für Kinder und Jugendliche

30. Juli 2020, Sebastian Brummer

Die ersten Erfahrungen mit der Astronomie und dem Sternenhimmel bestimmen, ob Ihr Kind Feuer fängt und dabeibleibt. Aber welche Teleskope eignen sich? Wir haben Empfehlungen für vier Altersgruppen zusammengestellt. Mit dabei: Gute Produkte für kleine Budgets. Lesen Sie alles dazu im Online-Magazin von Astroshop.de

Kinder und Jugendliche Buying Guide

Wiedereröffnung TeleVue Optics

2. Juni 2020, Jan Ströher

In den letzten Monaten wurden auch die USA schwer von der COVID-19 Pandemie getroffen, so dass einige unserer dort ansässigen Hersteller und Lieferanten aufgrund des angeordneten Lock-Down vorübergehend ihren Betrieb schließen mussten. Dies betraf auch die renommierte Firma TeleVue, die sich im US-Bundesstaat New York und damit genau in einem der Corona-Epizentren befindet.

Jetzt haben wir die gute Nachricht erhalten, dass TeleVue seinen regulären Betrieb wieder aufgenommen hat und uns demnächst mit Nachschub beliefern kann!

Vor allem die sehr begehrten Okular-Serien Delos, Ethos, Nagler, DeLite und Panoptic sind somit in Kürze wieder komplett ab Lager lieferbar.

Kostenlose Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker: So basteln Sie sich eine Maske selbst

25. Mai 2020, Marcus Schenk

Es ist unser Alltag. Wir alle müssen ab jetzt eine Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit tragen. Deshalb haben wir heute einen ungewöhnlichen Basteltipp für alle mit einem 3D-Drucker.

Mit unserer gratis 3D-Datei für Sie zum Download und einem einfachen Tuch basteln Sie sich schnell eine eigene Maske für den Notbehelf.

Einmal ausgedruckt, zaubern Sie damit in nur wenigen Minuten eine Maske.

 

Die selbstgebastelte Mund- und Nasenmaske

 

 

Wie funktioniert das genau? 

Normalerweise entwickelt unsere Produktabteilung neue Produkte und Teleskope für die Marke Omegon, doch in Zeiten des Corona-Virus denken wir auch mal um. So haben unsere Entwickler eine Halterung entwickelt, mit der Sie selbst aus einem Küchentuch eine stabile Mund- und Nasenabdeckung basteln.

Aber wie? Jeweils zwei von den vier im 3D-Drucker erstellten Rahmenteilen fixieren Sie an den Außenseiten des Tuches. Auch wenn ein starker Zug entsteht, reißt das Papier nicht ab, sondern bleibt stabil. Sie können an den Rahmenteilen einen Gummi befestigen und voilà, schon haben Sie eine Maske.

Und so funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf Download der Dateien Holders.stl und Top.stl und speichern Sie die Datei auf einer geeigneten Karte für Ihren 3D-Drucker.

Download Holder

Download Top

2. Legen Sie 1x Holders.stl und 2x Top.stl in den Arbeitsbereich und starten Sie den 3D-Druck

3. Etwa 3 Stunden später liegen Ihnen diese Bauteile vor:

Holder für die Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker

Zwei Unterteile mit Spikes

Gegenstück für die Mund- und Nasenmaske aus dem 3D-Drucker

Eines von zwei Oberteilen, das jeweils auf ein Unterteil mit dem eingelegten Papier geklickt wird.

 

 

So basteln Sie Schritt für Schritt Ihre Maske:

1. Legen Sie sich ein Papiertaschentuch und zwei Küchentücher bereit. Achten Sie auf die Qualität des Tuches: Es sollte so dick und dicht sein, dass es nicht durchweicht. Legen Sie ein Küchentuch vor sich hin und legen Sie das zweite 90 Grad verdreht auf das untere. Als letztes legen Sie das ausgebreitete Papiertaschentuch darüber.

 

2. Schneiden Sie die beiden Küchentücher auf das Maß des Papiertaschentuches.

3. Nutzen Sie die Falze des Taschentuches zur Hilfe und formen Sie daraus drei Bergfalten, um später das klassische Maskendesign zu bekommen. Ziehen Sie die Falten (wie im Bild zu sehen) an den Seiten zusammen und legen Sie die Faltung nach oben. Machen Sie das gleiche mit den beiden anderen Falzungen.

 

 

4. Die Faltungen sollten anschließend wie im folgenden Bild aussehen:

 

5. Nehmen Sie sich jetzt einen handelsüblichen Bürolocher zur Hand und lochen Sie die Maske auf der rechten und linken Seite.

 

6. Besorgen Sie sich ein Gummiband und schneiden Sie zwei etwa 20 Zentimeter lange Teilstücke ab. Für den Halt des Gummibandes besitzen die Holder am einen Ende ein kleines Loch und am anderen Ende einen Schlitz, der sich verjüngt. Verknoten Sie das Gummiband an einem Ende, führen Sie das andere Ende durch das kleine Loch und ziehen Sie das Band durch, bis es am Knoten stoppt. Führen Sie das nicht verknotete Ende in den Schlitz und klemmen Sie es fest. Machen Sie das Gleiche mit dem anderen Gummiband.

7. Legen Sie nun die bereits gelochte Maske in die dafür vorgesehenen Nasen der Holder und fixieren Sie die Maske mit den Top-Halterungen. Drücken Sie diese fest zusammen, dabei drücken Sie auch die Spikes in die Tücher.

 

 

8. Schon ist Ihre Maske fertig und Sie können Sie aufsetzen, wie im Bild ganz oben zu sehen.

 

Denken Sie daran, dass dies nur eine Notbehelfsmaske ist, dessen Tuch Sie nach der Verwendung austauschen sollten. Die Kunststoffelemente, die Sie im 3D-Drucker erzeugt haben, sind aber wiederverwendbar. 

Hinweis: Diese Masken dienen der Reduzierung des Übertragungsrisikos durch Tröpfcheninfektion auf die Umgebung. Es handelt sich hier nicht um Medizinprodukte im Sinne des MPG und keine persönliche Schutzausrüstung (PSA).

Viel Freude beim Drucken und Basteln.

Venus trifft auf Plejaden

3. April 2020, Jan Ströher

Die Venus ist bereits während der vergangenen Wochen nach Sonnenuntergang sehr schön zu sehen gewesen. Sie wird den Abendhimmel durch ihre scheinbare Helligkeit von derzeit -4.6mag und die hohe Position bis Ende April weiterhin dominieren. Aktuell kann man unseren Nachbarplaneten im Sternbild Stier (Taurus) finden und dabei eine tolle Begegnung beobachten: Venus bei den Plejaden (M45).

Der offene Sternhaufen der Plejaden, oder „M45“ im Messier-Katalog, ist seit der Antike auch als „Siebengestirn“ bekannt und ein wunderbares Objekt für ein Fernglas. Auch der Anblick im Teleskop durch ein 2-Zoll Weitwinkel-Okular ist ein Genuss. Hier tummeln sich Dutzende helle junge Sterne, die in blaue Reflexionsnebel eingebettet sind. Die hellsten Sterne können wir unter guten Himmelsbedingungen schon mit dem bloßen Auge sehen. Faktisch besteht dieser Sternhaufen sogar aus etwa 1200 Einzelsternen!

Eigentlich ein typisches Beobachtungsobjekt für den Herbst/Winter, so sind die Plejaden aber derzeit gerade noch einige Stunden zu Beginn der Nacht im Westen sichtbar. Die Venus – aktuell mit 46% beleuchteter Phasengestalt – gesellt sich ab circa 21:30 Uhr MESZ zu den ‚Sieben Schwestern‘, durchläuft den Sternhaufen am 03. April und verschwindet dann gegen 0:30 Uhr MESZ unter dem nordwestlichen Horizont.

Die Venus unterhalb der Plejaden am 01. April 2020 (Foto von Bernd Gährken)

Nutzen Sie das schöne Frühlingswetter

Die momentane Wetterlage erlaubt in den meisten Regionen Deutschlands eine ungestörte Beobachtung dieser seltenen Begegnung. Sowohl die strahlend helle Venus, als auch die Plejaden, sind sehr leicht aufzufinden – zur eindeutigen Identifizierung können Sie natürlich auch eine Sternkarte benutzen. Mit Hilfe eines Fernglases oder Teleskops werden Sie einen tollen Anblick erleben, der sich in absehbarer Zeit so schnell nicht wiederholen wird. Und in der aktuellen Lage gilt: Eine astronomische Beobachtung können Sie auch alleine aus Ihrem Garten, von der Terrasse oder dem Balkon aus durchführen – so begegnen Sie keinen anderen Menschen, sondern nur der Venus und den Plejaden…

Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei diesem Ereignis!

19.01.2021
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