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Posts mit Stichwort 'planetariumssoftware'

Tipps zum Wochenende: Plejaden, Hyaden und der Gasriese Jupiter

22. Januar 2016, Stefan Taube

Wenn Sterne aus Gas- und Staubwolken entstehen, geschieht das nicht isoliert, sondern gleich mehrfach. Als junge Sterne bevölkern sie dann in locker gebundenen Gruppen die Galaxie. Die Astronomen sprechen von Offenen Sternhaufen. Diese stellen gerade für Optiken mit großen Gesichtsfeldern ein lohnendes Ziel dar: Benutzen Sie ein Fernglas oder ein niedrig vergrößerndes Okular an Ihrem Teleskop.

Einer dieser Sternhaufen ist mit bloßem Auge leicht erkennbar, nämlich die Plejaden im Sternbild Stier. Archäologen vermuten, dass der Sternhaufen der Plejaden auf der Himmelsscheibe von Nebra abgebildet wurde. Das Sternbild Stier (Taurus) wird vom hellen Stern Aldebaran dominiert. Aldebaran ist das rote Auge im V-förmigen Kopf des Stiers. Das Foto unten zeigt links den hellen Stern Aldebaran. Rechts unten sehen wir übrigens den Doppelstern Theta-1 und Theta-2, dessen beide Komponenten mit 0,09° recht weit auseinander stehen.

Aldebaran

Die Hyaden, fotografiert mit Amateurmitteln

Die V-förmig angeordneten Sterne bilden einen zweiten Offenen Sternhaufen, die Hyaden. Zwischen den Plejaden und den Hyaden läuft die Ekliptik. Das ist die jährliche Bahn der Sonne vor dem Fixsternhintergrund. Da der Mond sich fast in derselben Ebene wie die Sonne befindet, ist er nie weit von der Ekliptik entfernt. Er durchläuft daher regelmäßig  die beiden Sternhaufen Plejaden und Hyaden. Himmelsbeobachter bezeichnen diesen Durchgang poetisch als das goldene Tor der Ekliptik. Das Bild unten markiert Aldebaran, den mit M45 bezeichneten Sternhaufen der Plejaden und die Ekliptik als grün gestrichelte Linie.

Das goldene Tor der Ekliptik

Das goldene Tor der Ekliptik

Gelegentlich schrammt der Mond aber am Türpfosten des goldenen Tores entlang. In der Nacht vom 19. zum 20. Januar war es mal wieder so weit und es kam zu einer regelrechten Bedeckungsshow, als der Mond vor die Sterne der Hyaden zog. Kommendes Wochenende ist es für dieses Schaupiel zu spät, doch lohnt es sich, nach den Plejaden und Hyaden Ausschau zu halten. Die nächste Show kommt bestimmt!

In der zweiten Nachthälfte von Samstag auf Sonntag erreicht der Mond seine Vollmondphase und erleuchtet als natürliche Laterne den Nachthimmel.

Dem hellen Planeten Jupiter kann das Mondlicht kaum etwas  anhaben. Allerdings geht er erst recht spät auf. Sie finden ihn in der Nähe des hellen Sterns Regulus, dem Hauptstern des markanten Sternbildes Löwe. Das Bild unten zeigt den Himmelsanblick in Richtung Südosten mit Mond, Regulus und Jupiter in der Nacht von Samstag auf Sonntag um Mitternacht.

Für Jupiter braucht es eine gute Horizontsicht

Für Jupiter braucht es eine gute Horizontsicht

Die Wolkenstruktur von Jupiter ist immer ein spektakulärer Anblick. Am Samstag um circa 23:00 Uhr ist der berühmte Große Rote Fleck auf der Planetenscheibe zu sehen. Die vier großen Monde des Jupiters reihen sich ab circa 21:45 alle östlich des Planeten auf. Die exakten Zeiten hängen von Ihrem Beobachtungsstandort ab. Sie können sie mit einem Planetariumsprogramm ermitteln.

Hinweis: Alle Grafiken wurden mit der Software  Clear Sky 1.0 – Software für die Himmelsbeobachtung erzeugt. Dieses Programm hilft Ihnen bei der Planung Ihrer Beobachtungen.

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Redshift – Live Community

12. Oktober 2009, Ben Schwarz

Redshift-Live

Auf Redshift live treffen sich Astronomie-Begeisterte aus aller Welt. Sie finden im Magazin spannende Artikel aus Astronomie und Raumfahrt, aktuelle Beobachtungs-Tipps auf der Seite Kosmos Himmelsjahr, Himmelsführungen für das Planetariumsprogramm Redshift sowie Ergänzungsmodule (Plugins) für Redshift 7 zum Download im Shop. Tauschen Sie sich in der Redshift – live Community mit anderen Sternfreunden über die besten Beobachtungsplätze aus und diskutieren Sie mit ihnen im Redshift-Forum.

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RedShift 7 kompakt für nur 19,90 Euro!

1. Juli 2009, Dominik Schwarz

RedShift 7 kompakt

RedShift 7 kompakt

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Zur Software:
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Redshift 7 kompakt erhielt von der Zweitschrift „Computer – Das Magazin für die Praxis“ in der Ausgabe 7/2009 die Bewertungsnote „sehr gut“.

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01.10.2016
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