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Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Standalone-Autoguider: Der einfache Weg zu guten Astrofotos?

25. Mai 2022, Sebastian Brummer

In professionellen Kreisen sind Autoguider mittlerweile zum Standardequipment geworden. Doch dadurch wird die Verkabelung noch komplizierter, man benötigt spezielle Software und ein Laptop ist Pflicht.

Sie wollen eine Lösung ohne viel Kabelgewirr und die Notwendigkeit, jedes Mal einen Laptop mitzunehmen? Dafür gibt es sogenannte Standalone-Autoguider. Die Hersteller dieser Geräte vesprechen, dass man ohne extra Hardware und somit auch weniger Kabel, die man verbinden muss, dennoch die gleichen Vorteile nutzen kann, die einem ein klassisches Guiding bietet.

Wir haben die beiden bekanntesten Geräte von StarAid und Lacerta in einer Beobachtungsumgebung getestet und die Vor- bzw. Nachteile der beiden Produkte verglichen.

Sind Sie interessiert? Dann finden Sie hier den kompletten Artikel.

HEM27 – die neuen iOptron Montierungen mit erstklassiger Technik!

20. Mai 2022, Jan Ströher

Hybride „Harmonic Drive“ Montierungen sind ein neuer Trend und das nicht ohne Grund: Sie sind kompakt, leicht, auf Fotostativen einsetzbar und besitzen dennoch eine hohe Tragfähigkeit, die den „einfacheren“ Foto-Montierungen deutlich überlegen ist. Darüber hinaus sind sie technisch mit allen Merkmalen einer großen parallaktischen Montierung ausgestattet. Durch das Design und ihren mechanischen Aufbau benötigen sie zudem keinerlei Gegengewicht(e) – ein weiterer Pluspunkt für den Transport. Daher kommt auch die Bezeichnung „hybrid“: Man hat die Vorteile einer Foto-Montierung, wie schneller Aufbau, unkomplizierter Transport, Kompaktheit und die präzise Nachführung am Himmel. Dies alles ist dann gepaart mit den Vorzügen der größeren parallaktischen Montierungen, wie GoTo-Funktionen, einer Handsteuerbox mit Objektkatalog, permanenter Korrektur des Schneckenfehlers (PEC), verschiedene Nachführmodi, sowie einer im Verhältnis zum Eigengewicht hohen Tragkraft – und dies alles ohne Gegengewichtsstange mit entsprechendem Gegengewicht. Die Mechanik dieser Montierungen erlaubt also eine ideale Balance des Teleskopes.

HEM27 auf Foto-Stativ

iOptron folgt diesem Trend und gibt ihm mit der neuen HEM27-Serie zusätzliche Innovation. Die Serie besteht aus drei Varianten: eine „klassische“ HEM27, eine mit iPolar und eine EC-Version.

Damit schafft iOptron eine Vielseitigkeit dieser Hybrid-Montierungen für alle Ansprüche. Alle HEM27 haben ein geringes Eigengewicht von knapp 4 kg, aber eine Tragfähigkeit bis zu 13,5 kg! Dadurch lassen sich auch Teleskope einsetzen, die man normalerweise nur auf Montierungen der mittleren Gewichtsklasse findet. Man kann also durchaus eine Optik mit 5-6 kg nutzen und hat immer noch genug Spielraum für astrofotografisches Zubehör. Damit stehen bei der Nutzung der HEM27 deutlich mehr Teleskope zur Auswahl als bei regulären Foto-Montierungen, die meist ein Zuladungslimit von 3-5 kg haben.

Transporttasche im Lieferumfang der HEM-Serie

iOptron hat diese Serie mit der bekannten Go2Nova® Software und einer Datenbank von 212.000 Objekten ausgerüstet – ganz wie bei den großen iOptron Montierungen mit den CEM und GEM Modellen.

Das interne Kabelmanagement bietet Sicherheit und Ordnung und eine duale Sattelplatte erlaubt die Verwendung von Vixen/GP-Standard, sowie Losmandy-Prismenschienen. Ein ST-4 Autoguiding-Port ist ebenso vorhanden wie eingebautes WLAN, eine Libelle und ein „Notstopp-System“, welches die Montierung bei unbeabsichtigter Unterbrechung der Stromzufuhr stoppt. Durch die vorhandene „Location Memory“ muss die Montierung anschließend nicht mehr neu ausgerichtet und auf den jeweiligen Standort programmiert werden. Typisch für iOptron: Auch alle HEM27 laufen mit überaus leisen und gleichmäßigen Schrittmotoren.

Die HEM-Serie wird im Laufe des Sommers erhältlich sein. Erste Infos dazu finden Sie hier im Astroshop!

Astroshop.de bei Astrotagungen 2022

11. Februar 2022, Bernd Gährken

Im letzten Jahr sind die meisten Astroveranstaltungen coronabedingt ausgefallen oder wurden in das Internet verlegt. Der persönliche Kontakt lässt sich jedoch nicht ersetzen. Astroshop-Mitarbeiter Bernd Gährken plant in diesem Jahr wieder bei einigen Veranstaltungen dabei zu sein. Ob sich dies realisieren lässt oder ob es noch Absagen gibt ist unsicher, doch es gibt einige Termine und Links die man im Auge behalten sollte.

Die traditionelle Hochsaison der Tagungen ist das Frühjahr. Nach den langen Winternächten gibt es genug Material über das diskutiert werden kann.
Im März sind aktuell 2 Termine geplant. Das Treffen des Arbeitskreis Meteore (AKM) soll vom 11. bis 13.3.22 in der Jugendherberge von Bad Kissingen stattfinden. Aktuelle Infos dazu gibt es unter:
https://www.meteoros.de/akm/akm-treffen/2022-bad-kissingen
Bernd Gährken wird hier über NLC-Beobachtungen und den Kometen Neowise berichten. Ein Zusatzvortrag ist zum Thema Vulkanasche angedacht. Parallel zur Präsenzveranstaltung soll es auch eine Videoübertragung geben.

Auf den letzten Märztag fällt der Start des Sternfreunde-Treffs im Harz (SFTH). Dieses kleine, aber gut organisierte Treffen findet im Alten Forsthaus von Todtenrode statt. Vom 31.3. bis 3.4.22 trifft man sich dort zur gemeinsamen Beobachtung und zum Erfahrungsaustausch. Das Vortragsprogramm ist am Samstag den 2.4.22 eingeplant. Bernd Gährken berichtet dort über ´Streifende Sternbedeckungen´. Infos gibt es unter:
https://astronomie-magdeburg.de/sfth

Die NEAF in New York gilt als die größte internationale Astroausstellung. Vom 8. bis 10.4.2022 werden dort Astroshop-Eigenentwicklungen vorgestellt, die unter Hausmarke Omegon vertrieben werden. Infos sind erhältlich unter:
https://www.neafexpo.com/
Auf der NEAF halten namhafte Wissenschaftler Gastvorträge. Einen Eindruck gibt es unter:
http://www.rocklandastronomy.com/neaf1.html

Falls die Corona-Lage es zulässt, plant die Volkssternwarte München im Frühjahr ihr Programm aufzustocken und wieder regelmäßig abendfüllende Vorträge anzubieten. Der Vortrag von Bernd Gährken ist für Freitag den 22. April um 20:00 Uhr vorgesehen. Das Thema ist: „Eisige Riesen und eisige Zwerge – die Außenseiter des Systems“.
Die Anmeldung ist möglich unter:
https://sternwarte-muenchen.de/event-vsw/eisigeriesenundzwerge/

Im Ruhrgebiet ist im Mai Europas größte Astronomie-Börse geplant. Sie öffnet am Samstag dem 7.5. von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten. Astroshop.de wird dort präsent sein. Ort und Adresse gibt es unter:
http://www.att-essen.de/index.php/besucherinformationen

Zu Christi Himmelfahrt findet das ´Internationale Teleskoptreffen Vogelsberg´ statt. Das Camping am Gederner See soll vom 25.-29.5. möglich sein. Astroshop plant mit einem Stand dabei zu sein. Infos gibt es unter:
http://www.teleskoptreffen.de/itv.html

Im Sommer und Herbst sind die Terminplanungen noch sehr unsicher, doch einen Termin kann man sich schon mal vormerken. Vom 10. bis 14. September ist die ESOP in Granada/Spanien geplant. Ein PDF dazu gibt es unter:
https://www.iota-es.de/esop41/esop41.pdf

Die ESOP ist die Jahrestagung der IOTA/ES. Die IOTA/ES widmet sich als VdS-Fachgruppe dem spannenden Thema der Sternbedeckungen. Die Forschung auf diesem Gebiet hat interessante Schnittpunkte zum Profibereich. Granada wurde nicht zufällig als Standort gewählt, denn in der Folgewoche findet dort Europas größte Profitagung statt. Beim Europlanet Science Congress (EPSC) sind i.d.R. mehr als 1000 Teilnehmer registriert. Ob diese Veranstaltung in Präsenz stattfindet, ist noch nicht entschieden. In den letzten beiden Jahren gab es nur zwei virtuelle Treffen:
https://www.europlanet-society.org/european-planetary-science-congress/

Astroshop und die VDS

4. Februar 2022, Bernd Gährken

Die Vereinigung der Sternfreunde ist die Dachorganisation der Amateurastronomen in Deutschland. Sie hat etwas 5000 Mitglieder. Die Mitglieder bestehen nicht nur aus natürlichen Personen sondern auch aus anderen Astrovereinen. Die etwa 100 regionalen Astrovereine in Deutschland sind dadurch mit der VDS verbunden. Innerhalb der VDS gibt es zahlreiche Fachgruppen die sich speziellen Themen widmen. Einige der Fachgruppen haben selbst wieder einen eigenen Vereinsstatus.
Fachgruppen mit großer Mitgliederzahl sind spezialisiert auf die Astrofotografie, die Kleinplaneten, die Kometen, die Veränderlichen Sterne, den Teleskopselbstbau, die Meteore und die Atmosphärischen Erscheinungen.

Die Fachgruppen fördern die Zusammenarbeit der einzelnen Beobachter und unterstützen Sie in der aktiven Teilnahme an Beobachtungsprogrammen. Einige Fachgruppen geben eigene Publikationen heraus. Daneben gibt es das VDS-Journal, das als Vereinsorgan die ganze Vielfalt astronomischer Themen widerspiegelt.

Die Fachgruppen veranstalten Tagungen und Seminare, um die Weiterbildung, den Erfahrungsaustausch und den persönlichen Kontakt der Amateure zu fördern. Alle zwei Jahre findet eine Hauptversammlung der VdS statt, die ebenfalls mit einem Vortragsprogramm gekoppelt ist.

Bei Astroshop.de arbeiten mehrere engagierte Amateurastronomen die Mitglied bei der VDS sind. Die Firma fördert den Verein indem sie im VDS-Journal Anzeigen schaltet und Mitarbeiter für Vorträge freistellt. Einige Fachgruppen haben sich im Vereinsprogramm der Firma registrieren lassen und ihre Mitglieder erhalten dadurch einen Vereinsrabatt.

Die VDS sucht stets Nachwuchs und hat sich auf der letzten VDS-Tagung etwas Neues einfallen lassen. Vier besonders engagierte, überregional bekannte Amateurastronomen wurden zu VDS-Botschaftern ernannt. Die 4 sind seit Jahren auf Vortragsveranstaltungen und in den Medien besonders präsent und sollen dort für neue Mitglieder werben. Zu den neuen VDS-Botschaftern zählt auch Astroshop-Mitarbeiter Bernd Gährken. Im Rahmen der Tagung wurde die Ernennungsurkunde überreicht.

Alle 2 Jahre vergibt die VDS die VdS-Medaille – als deutschen Preis für Amateur-Astronomie. Sie ist eine Anerkennung für besondere Verdienste im amateurastronomischen Bereich. Zuletzt ging die die Medaille an den international bekannte Beobachter von Sternbedeckungen Dr. Eberhard Bredner.
Trotz seine fortgeschrittenen Alters ist er noch sehr aktiv und fährt oft Tausende von Kilometern um sich bei Beobachtungen und Tagungen zu engagieren. Seine Vorträge haben Kultstatus und viele, aktive engagierte Amateure verdanken Ihm den ersten Kontakt mit dem spannenden Forschungsthema der Sternbedeckungen. Dies gilt auch für den Autor dieser Zeilen.
Eberhard Bredner ist langjähriger Stammkunde bei Astroshop.de. Wir gratulieren und wünschen ihm noch viele weitere erfolgreiche Beobachtungen!

Neugierig geworden auf die VDS? Dann werden Sie doch Mitglied und nutzen Sie die Vorteile des Vereins!

Das Angebot der VdS

Die VdS-Fachgruppen

Fragen zur Mitgliedschaft

Einstieg in die digitale Astronomie

31. Januar 2022, Sebastian Brummer

Smartphones sind aus unserem aktuellen Alltag kaum mehr wegzudenken. Sie sind wahre Alleskönner. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wie Ihnen Ihr Handy helfen könnte, in die Welt der Astronomie einzusteigen und den Sternenhimmel kennenzulernen.

 

Es gibt bereits voll-digitalisierte Teleskope, die auf Knopfdruck zu jedem beliebigen Objekt hin fahren und einem am Ende ein perfektes Bild präsentieren. Was aber, wenn man gerne die Erfahrung der visuellen Beobachtung machen möchte und trotzdem auf digitale Features nicht verzichten will?

Dieser Frage gehen wir in unserem neuen Erfahrungsbericht zu digitalen Teleskopen nach. Sowohl Celestron als auch Omegon haben Teleskope entwickelt, die besonders Einsteigern mit sinnvollen Features und einer Smartphone-Integration helfen, sich bei der Beobachtung leichter zurecht zu finden. 

Sozusagen Navis für den Sternenhimmel. 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann finden Sie hier den vollständigen Artikel. 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. 

Tecnosky OWL – großartige Apochromaten mit scharfem Blick

21. Januar 2022, Jan Ströher

Im vergangenen Jahr hat die italienische Firma Tecnosky damit begonnen, neue Triplet-Apochromaten mit dem Namen „OWL“ unter ihrer Eigenmarke herauszubringen. Das erste Modell der Reihe war der OWL 80/480 Apo, der im Frühling 2021 veröffentlicht wurde. Kurz darauf kamen der OWL 90/560 , sowie im Herbst ein OWL 130/900 SLD auf den Markt. Demnächst wird die Serie noch um Modelle mit 70mm und 125mm Öffnung erweitert. Allen OWL-Teleskopen liegt ein Triplet-Linsendesign mit FPL53 Fluoritglas zugrunde. Lediglich der bald neu erscheinende 125er OWL wird ein ED-Duplet sein.

Der OWL 90/560 Triplet

Diese Faktoren in Kombination mit einer FMC-Vergütung („Fully Multi-Coated“), geschwärzten Linsenkanten und Streulichtblenden im Tubus sorgen für Messprotokolle von 0,95 Strehl und mehr! Ein interferometrisches, optisches Zertifikat liegt jedem einzelnen OWL-Teleskop bei. Jedes Exemplar wird daher vor Auslieferung einer genauen Qualitätsprüfung unterzogen.

Optisches Messprotokoll (Zertifikat) der OWL-Geräte

Diese kompakten Apochromaten sind tolle Geräte für astrofotografische Anwendungen und bieten auch rein visuell eine erstklassige, farbreine Abbildungsgüte und Freude. Zusätzlich hat Tecnosky zu jedem Modell passende, auf die Optik gerechnete Reducer und Flattener im Angebot. Damit können die OWLs mit ihren Öffnungsverhältnissen von f/6 – f/7 nochmals für die Fotografie optimiert werden.

Auch rein äußerlich machen die „Eulen“ etwas her – alle sind aus hochwertigen Materialien hergestellt, mehrfach vergütet, edel verarbeitet und in weiß-schwarz-roten Farben eine auch optisch abgestimmte Augenweide.

OWL 80/480 mit FPL53 Fluoritglas

Sämtliche OWL-Modelle werden mit passender Prismenschiene, Rohrschellen, Vixen-Sucherschuh, Tragegriff und einziehbarer Taukappe geliefert. Neben dem rotierbaren Okularauszug mit 1:10 Untersetzung und Verriegelungsmechanismus, sowie einem robusten Transportkoffer, sind dies die Hauptausstattungsmerkmale dieser Apos. Alles in allem bekommen Sie erstklassige Teleskope mit vielen guten Features zu einem bezahlbaren Preis für diese Größenklasse. Die OWL-Modelle 70 und 125 werden im Frühjahr 2022 in unserem Shop erhältlich sein.

Entdecken Sie die Tecnosky OWL-Serie und schärfen Sie Ihren Blick in den Nachthimmel – elegantes Design inklusive!

EQ-Montierung richtig aufstellen: Die Fotostory für Einsteiger

19. Januar 2022, Sebastian Brummer

Egal ob Fehler beim Aufbauen oder eine falsche Poljustage. Diese Probleme gehören ab jetzt der Vergangenheit an.

Mit unserer praktischen Fotostory werden Sie innerhalb kürzester Zeit zum Profi. Wir zeigen Ihnen mit kurzen Texten und anschaulichen Bildern, wie Sie eine EQ-Montierung in wenigen Schritten perfekt aufbauen.

Zusätzlich erhalten Sie Tipps und Tricks, sodass der ein oder andere Schritt in Zukunft noch leichter von der Hand geht.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Über diesen Link gelangen Sie zum Artikel.

Astrohighlights Winter 2021/22

3. Dezember 2021, Marcus Schenk

Die Highlights des Winterhimmels sind die hellen Sterne um die Sternbilder Orion und Stier. Doch in den nächsten drei Monaten gibt es noch mehr zu entdecken: ein heller Abendstern, Meteorströme und schöne Planetenketten.

In der Himmelsgrafik „Astrohighlights im Winter 2021/2022“ finden Sie viele wichtige Himmelsereignisse auf einen Blick. Daten und weitere Erklärungen zu den Ereignissen lesen Sie im Begleittext.

Wir wünschen viel Freude beim Beobachten.

 

Dezember:

4.12. Helle Venus

Anfang dieses Monats erreicht die Venus ihre größte Helligkeit. Nun ist sie mit -4,8 Größenklassen auffällig am Abendhimmel zu sehen und neben dem Mond das hellste Gestirn am Himmel.

7.12. Mond trifft Venus

Am frühen Abendhimmel schließt sich die zunehmende Mondsichel einer reizvollen Planetenparade an. Venus, Jupiter und Saturn sind fast wie auf einer Perlenkette zu sehen.

8.12. Mond trifft Saturn und Jupiter

Wer schon gestern den Mond gesichtet hat, kann ihn heute höher und etwa 14 Grad weiter zwischen Saturn und Jupiter entdecken.

13.12. Geminiden

Wenn der Himmel am Abend klar ist, blicken Sie am besten in Richtung Süden. Denn die Sternschnuppen „Geminiden“ kommen scheinbar aus dem Sternbild der Zwillinge. Genauer gesagt: aus einem Punkt zwei Grad über dem Stern Pollux. Zwischen 21:00 Uhr und 6:00 Uhr ist die beste Zeit für die Beobachtung. Die Geminiden gehören mit 120 Meteoren pro Stunden zu den Sternschnuppen mit den höchsten Fallraten. Ungestört und ohne Mond können wir in diesem Jahr erst in den Morgenstunden beobachten.

17.12. Mond bedeckt Tau (τ) Tauri

Tau Tauri ist ein Stern im Sternbild Stier und mit einer Helligkeit von 4,3 Größenklassen noch mit dem bloßen Auge zu erkennen. Da die scheinbare Mondbahn durch den Stier läuft, kann es immer wieder zu Bedeckungen kommen. Das ist heute der Fall: Um 22:30 verschwindet Tau Tauri hinter dem fast vollbeleuchteten Mond und taucht ca. 80 Minuten später auf der anderen Seite wieder auf.

29.12. Merkur trifft Venus

Der Merkur startet seine Abendsichtbarkeit und trifft sich in der frühen Dämmerung mit Nachbarplanet Venus. Bei einer guten Horizontsicht können Sie beide Planeten ab 17 Uhr entdecken.

Januar:

3.01. Quadrantiden

Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom aus dem Sternbild Bärenhüter. Das neue Jahr beschert uns bis zu 100 Meteore, die aber nur mäßig hell leuchten. Der Radiant, wo die Sternschnuppen herzukommen scheinen, geht erst nach Mitternacht auf. Astronomische Beobachtungen lohnen sich jetzt besonders, denn erst gestern war Neumond. Bahn frei für alle Deep-Sky-Beobachter!

5.01. Mond trifft Merkur, Saturn, Jupiter

Planetenfans werden entzückt sein: In der Dämmerung gibt es eine attraktive Planetenkette aus Jupiter, Saturn und Merkur zu sehen. Die drei Tage junge Mondsichel begleitet das Trio. So schön begrüßen wir gerne das neue Jahr.

6.01 Mond bedeckt Tau (τ) Aquarii

Noch dämmert es, noch warten wir auf die Nacht. Doch das erste astronomische Highlight findet schon statt. Um 17 Uhr bedeckt der Mond den 4 mag hellen Stern Tau Aquarii im Sternbild Wassermann. Bei dieser Bedeckung nähert sich der Mond mit seiner unbeleuchteten Seite.

8.01. Merkur am Abend sichtbar

Merkur konnte die letzten Tage seine Abendsichtbarkeit ausbauen. Sie ist nicht gerade bombastisch, aber wer den scheuen Merkur sehen will, hat jetzt eine gute Chance. Heute und die nächsten zwei Tage sind die Bedingungen besonders gut, denn Helligkeit und Höhe am Himmel stimmen. Bald sinkt Merkur wieder Richtung Horizont und verschwindet.

11.01. Mond trifft Uranus

Der Planet Uranus ist ein ferner Vertreter im Sonnensystem. Heute hält er sich in nur 2,5 Grad zum Mond auf. Versuchen Sie doch mal Ihr Glück mit einem Fernglas.

26.01. Mond bedeckt Alpha (α ) Librae

Das ist nur etwas für Frühaufsteher: eine Sternbedeckung durch den Mond im Sternbild Waage. Genauer gesagt bedeckt der Mond den 2,7 mag hellen Haupt- und Doppelstern Alpha Librae. Los geht’s um 6:40 Uhr!

29.01. Mond trifft Mars

Wer große Sehnsucht nach dem Planeten Mars hat, der kann ihn am 29. Januar in der Morgendämmerung im Südosten erblicken. An diesem Tag gibt es ein attraktives Treffen mit der schmalen Mondsichel. Erst im Laufe des kommenden Sommers lässt er sich auch wieder in der Nacht am Himmel blicken.

Februar:

3.02. Mond trifft Jupiter

Jupiter begleitete uns das letzte Jahr und war jeden Abend am Himmel zu sehen. Doch bald entzieht er sich unseren Blicken und verschwindet für eine Weile vom Himmel. Am 3. Februar zeigt er sich noch einmal in der Abenddämmerung im Duo mit der zarten Mondsichel.

7.02 Mond trifft Uranus

In dieser Nacht zieht der Mond in nur 1,5 Grad Distanz am Planeten Uranus vorbei.

9.02. Mond passiert Goldenes Tor

Der Bereich zwischen den Hyaden und den Plejaden hat einen Namen: das Goldene Tor der Ekliptik. Heute ist der Mond ein nächtlicher Wanderer zwischen den beiden bekannten Sternhaufen.

9.02. Helle Venus

Die Venus macht ihrer Aufgabe als Morgenstern alle Ehre. Denn mit fast -5 Größenklassen ist sie strahlend hell. Dieser astronomische Scheinwerfer taucht gegen 5 Uhr über dem Horizont auf. So leuchtend kann sie wohl kaum jemand übersehen.

27.02. Mond trifft Mars und Venus

Eine helle Venus, ein roter Mars und eine schmale Mondsichel kurz vor Neumond. Wenn das mal keine Motivation ist, in aller Früh einen Blick zum Himmel zu richten. Vielleicht mit einer goldenen Morgenstimmung.

Der neue RedCat 71 von William Optics

1. Dezember 2021, Jan Ströher

Es gibt einen neuen, großen Bruder des bewährten und sehr beliebten RedCat 51 von William Optics – der RedCat 71. Gleiches Petzval-Design mit entsprechend hochwertiger Optik, bei der FPL53- und FPL51-Glas verwendet wird. Mit 71 mm Öffnung ist die neue „Katze“ jedoch schon um einiges leistungsstärker, als der RedCat 51. Das Ergebnis ist ein farbreines, korrigiertes Bildfeld mit über 45 Millimetern Durchmesser – ideal also auch für Vollformat-Kameras! Das schnelle Öffnungsverhältnis von f/4,9 erlaubt dabei kurze Belichtungszeiten. Trotz der kompakten und mit 335 mm Länge kurzen Bauweise wiegt der RedCat 71 mit knapp 3 kg allerdings auch deutlich mehr, als sein kleinerer Bruder.

Die Fokussierung erfolgt auch hier wieder helikal, also durch Drehung des griffigen Rings am Tubus.

Im Lieferumfang befindet sich eine schützende Tragetasche, sowie eine speziell auf den RedCat gerechnete Bahtinov-Maske. Diese Maske hilft bei der Fokussierung und ist passgenau im Objektivaufsatz fest integriert.

Der RedCat 71 ist also perfekt für die Deep Sky-Astrofotografie und bietet nicht nur eine beeindruckende optische Leistung, sondern einmal mehr das bekannte wunderschöne Design von William Optics.

 

Der neue RedCat 71

 

Für die sinnvolle astrofotografische Verwendung des RedCat 71 benötigt man aufgrund seines Gewichts am besten eine Montierung mit mindestens 7 kg Tragkraft. Sehr gut geeignet sind zum Beispiel die neuen iOptron Montierungen CEM26 oder GEM28.

Wetten, dass auch Sie bald zum Katzen-Fan werden?

Entdecken Sie den neuen RedCat 71 und die „Cat“-Serie von William Optics!

Mit diesen Okularfiltern sehen Sie garantiert mehr.

29. Oktober 2021, Sebastian Brummer

UHC, CLS, OIII usw. Die Bezeichnungen und somit auch die Auswahl der Okularfilter wird stetig größer. Egal ob bessere Vergütung oder genaueres Spektrum. Auch die Qualität der Filter ist je nach Hersteller und Art unterschiedlich. Doch wie findet man den perfekt passenden Filter für die eigene Beobachtung?

Unser Kaufratgeber Okularfilter hilft Ihnen, sich einen Überblick über die gängigsten Modelle am Markt zu verschaffen. Egal ob es ein einfacher Mond/Graufilter werden soll oder ein H-Beta Filter für wenige spezielle Objekte.

Falls Sie sich schon immer einmal für Ihr Teleskop einen Filter anschaffen wollten, aber nicht wussten, welcher für Ihre Ansprüche passt, dann finden Sie hier bestimmt den Richtigen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie hier zum Artikel.

04.07.2022
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