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Der optimale Standort


Der richtige Standort für die Beobachtung

Während Mond- und Planetenbeonachtung auch problemlos in der Stadt möglich sind, wird für die Beobachtung von Deep-Sky-Objekten lichtschwachen Sternhaufen, Galaxien und Gasnebeln unbedingt ein dunkler Himmelshintergrund benötig. Die in den letzten Jahren beständig gewachsene Zahl von Strassenlaternen, Skybeamern und Fassadenbeleuchtungen hat dazu geführt, dass es in Deutschland keine guten Standorte mehr gibt.

Leider ist trotz der dramatischen ökologischen Konsequenzen für viele nachtaktive Tiere sowie der Forderung nach Treibhausgasreduktion und einer allg. Senkung des Energieverbrauchs, bei den Politikern in punkto Lichtverschmutzung kein Handlungswille zu erkennen. So muss der Amateurastronom weite Wege auf sich nehmen um noch ein akzeptables Plätzchen zu finden. Brauchbare Standorte gibt es noch in den Hochalpen, in Mecklenburg und bei einigen Nordseeinseln. Doch im Herbst sind bei Bodennebel auch in den Mittelgebirgen vereinzelt noch gute Nächte möglich. Bei guten Himmel werden Sie mit Ihrem Teleskop Objekte sehen können von denen sie bisher geglaubt haben, dass sie unmöglich zu erreichen sind. Also, die weiten Wege lohnen sich!

Zur Beobachtung von Deepskyobjekten sollten sie mindestens in einen grünen Bereich fahren. Bei der Beobachtung von Mond- und Planeten ist die Lichtverschmutzung irrelevant.

Eine besser aufgelöste Karte finden Sie unter:

http://www.astrode.de/lightpol.jpg

 

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Lichtverschmutzung
18.04.2019
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