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Omegon ADC Atmospheric Dispersion Corrector

Artikel-Nr.: 53049
Marke: Omegon

$ 149,-

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Omegon ADC Atmospheric Dispersion Corrector
Omegon ADC Atmospheric Dispersion Corrector
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Artikelbeschreibung des Herstellers:

ADC: Damit werden Ihre Planetenfotos auch am Horizont scharf
Welcher Beobachter kennt das nicht: Saturn taucht dicht über dem Horizont auf. Wer ihn jetzt mit dem Teleskop beobachtet, sieht nur ein unscharfes Scheibchen. Ein Klecks am Himmel. Planetenfotos lohnen sich jetzt nicht, denn das Licht wird durch die dichten und dicken Atmosphärenschichten gebrochen. Farbsäume entstehen! Wir müssten Stunden warten, bis der Planet höher steigt. Doch nicht immer lässt das die Lage der Planetenbahn zu.

Die Lösung: Der Omegon ADC! Dieses kleine Bauteil sorgt für scharfe Planetenfotos mit vielen Details. Selbst ganz unten am Horizont.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Korrigiert die Dispersion der Atmosphäre: weniger Farbsäume, schärfere Planetenfotos und mehr Details.
  • 2,5° Verstellbereich: Zwei gegeneinander verschiebbare Prismen
  • Ultraflach: auch für visuelle Beobachtung und Binokulare geeignet
  • Ringskala für die Einstellung der Korrektur der Dispersion
  • 1,25" Adapter mit T-Ring und Kompressionsring: für Kameras und Okulare
  • Teleskopseitig 1,25" Hülse mit Filtergewinde

Wie aus der Dispersion der Erde ein schönes Objekt wird
Wenn wir einen hellen Stern am Horizont entdecken, sehen wir ihn oft in den buntesten Farben schillern und flackern. Schön für den Romantiker, aber schlecht für den Astronomen. Denn das Licht des Sterns wird in den dicken Schichten der Erdatmosphäre stark gebrochen. Dieses Phänomen nennt man atmosphärische Dispersion und sie erzeugt Farbsäume um die Objekte. Details sind nicht erkennbar. Je tiefer sich ein Objekt am Horizont befindet, desto stärker ist die Brechung. Dabei wird die Farbe Blau deutlich stärker gebrochen, als Rot. Mit dem ADC von Omegon verwandeln Sie einen mit Farbsäumen umgebenen Planeten in ein wundervolles Objekt. Der Clou: Zwei gegeneinander verdrehbare Prismen. Diese simulieren eine Art eigenen Farbfehler, der aber genau entgegengesetzt zur Dispersion der Erde wirkt und sie damit ausgleicht.

Baukasten aus drei Teilen: ADC mit zwei Adaptern und T-Gewinde
Der Dispersions-Korrektor ist modular aufgebaut und besteht aus drei Teilen:

  • 1,25" Steckhülse mit T-2 Gewinde
  • Mittelstück: ADC mit Prismen
  • T-2 auf 1,25" Okularadapter mit zusätzlich aufgesetztem T-2 Gewinde und Federringklemmung

Eine Montage kann einfacher nicht sein: So passt der ADC an jedes Teleskop mit 1,25" oder T-2 Anschluss. Auch der Einsatz ohne Adapter ist möglich. Vorteil: Natürlich können Sie die beiden Adapter auch für andere Zwecke nutzen, die Sie sonst separat kaufen müssten.

Einstellbare Prismen aus BK-7 mit hohem Lichtdurchlass
Die zwei keilförmigen Prismen aus BK7 sind mit einer Breitband-Vergütung ausgestattet und liefern einen hohen Lichtdurchlass. Im sichtbaren Licht erreicht der ADC eine Transmission von bis zu 99%. Damit erhalten Sie also trotzdem gewohnt helle Bilder der Planeten. Mit zwei kleinen Hebeln verschieben Sie die Prismen um 2,5°. Das ist mehr, als bei manch anderen Modellen. Dadurch stellen Sie stufenlos eine niedrige oder sehr hohe Farbablenkung ein. Das Ergebnis: Eine noch bessere Korrektur der Dispersion - speziell am Horizont. Ein weiteres Plus: Eine verdrehbare Ringskala bietet Ihnen die Chance, die optimale Einstellung für die nächste Beobachtung schnell wiederzufinden.

Wann und wofür sollten Sie den Omegon ADC einsetzen?
Der ADC ist ein spezieller Korrektor für Beobachter und Fotografen von Planeten. Die Planeten Saturn und Jupiter erreichen zudem in den nächsten Jahren nur geringe Höhen über dem Horizont. Ohne einen ADC-Korrektor müsste man lange Zeit mit detaillosen, ja „matschig" aussehenden Planeten vorliebnehmen. Mit dem ADC umgehen Sie diese Schattenseite. Auch Profis setzen ADCs schon seit Jahren ein, selbst bei größeren Deklinationen am Himmel. Denn auch dort lassen sich Farbfehler ausgleichen.

Gibt es andere Objekte außer Planeten? Einige Amateure nutzen den ADC für Beobachtungen von Doppelsternen. Auch die Entdeckung von Sirius-B, dem Weißen Zwerg im Sirius-System, fällt mit dem ADC leichter. Jetzt ist der ADC auch bei den Amateuren angekommen. Nutzen Sie die Chance für perfekte Planetenfotos.

Weitere Features:

  • Vorne und hinten mit T-2 Gewinde
  • 30mm optisch nutzbarer Durchmesser
  • Leicht UV-durchlässig (300nm=10%, 350nm=48%, 400nm=94%)
  • Infrarot: 780-1000nm, 92% bis 70% Transmission
  • komplett aus Metall, schwarz eloxiert
  • Deckel gegen Staub

Lieferumfang:

  • Atmospheric Dispersion Corrector mit zwei Adaptern
  • Staubschutzkappen
  • Bedienungsanleitung (englisch)

Unser Expertenkommentar:

Der Einsatz des ADC ist vom verwendeten Teleskop abhängig. Damit der ADC optimal funktioniert sollte das System ein Öffnungsverhältnis kleiner f/10 besitzen. Bei SC-Teleskopen ist das automatisch der Fall, doch bei anderen Optiken kann der Einsatz einer Barlowlinse sinnvoll sein.

Nützliche Tipps zum Thema finden Sie in unserem Astro-Blog: Der neue ADC von ZWO und Der ADC: Ein nützliches Zubehör für Planetenbeobachter.

Als Einschraubbarlow für den ADC empfehlen wir: Omegon Wegkorrektor für 1,25'' Bino Ansätze 1,6x, bzw. Omegon Wegkorrektor für 1,25'' Bino Ansätze 2x.

(Bernd Gährken)

Mit diesen zwei Hebeln stellen Sie die Wirkung des Prismas ein
ADC zerlegt in drei Teile. Die beiden Adapter besitzen 1,25"- und T-2-Anschlüsse
Der ADC mit einer Kamera von Touptek

21.11.2018
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