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Glossar | Teleskop-Zubehör | Leistung

Unter Leistung finden Sie die technischen Eigenschaften eines Zubehör-Produktes.

Weitere Infos:

Aktive Kühlung

Eine aktive Kühlung leitet die thermoelektrisch entstandene Wärme der Kamera ab. Dafür sorgen in der Regel ein Lüfter und/oder ein Peltier-Element. Planetenkameras besitzen dagegen oft keine aktive Kühlung, da dies aufgrund kürzerer Belichtungszeiten nicht notwendig ist.

Anschluss (anderes Ende) (1)

An das zubehörseitige Ende werden Okulare, Kameraadapter oder anderes Zubehör angebracht.

Anschluss (kameraseitig)

Der Anschluss bzw. das Gewinde, das sich direkt an der Kamera befindet. Durch diese Angabe wissen Sie, ob die Kamera schon an Ihr Teleskop passt oder ob noch ein Adapter notwendig ist.

Anschluss (teleskopseitig) (5)

Gibt den Anschluss bzw. das Anschlussgewinde des Produkts auf der dem Teleskop zugewandten Seite an. Am Teleskop muss dafür stets das gleiche Adaptermaß vorhanden sein.

Antiblooming

Verhindert das Überlaufen des Lichts in ein benachbartes Pixel im Fall einer Überbelichtung. Würde das Licht eines Sterns in ein weiteres Pixel laufen, kann eine vertikale Spitze auf dem Bild entstehen.

Auflösung Foto

Unter der Auflösung eines Sensors versteht man die Gesamtzahl der Pixel. Bei Digitalkameras wird sie meist als Megapixel angegeben. Genauer ist aber die vertikale und horizontale Angabe der Einzelpixel in einer Reihe z. B. 2048x2048.

Augenabstand

Ist der Abstand von der Augenlinse, bei dem man noch das ganze Gesichtsfeld des Okulars überblicken kann. Für einen entspannten Einblick empfehlen sich große Abstände.

Ausleserauschen

Jede CCD-Kamera neigt zu einem Bildrauschen. Eine Bildstörung, die sich als eine Art unschöne Körnung auf dem Bild zeigt. Das Ganze fällt vor allem bei längeren Belichtungszeiten ins Gewicht. Neben dem allgemeinen Rauschen, gibt es auch ein Rauschen, das durch den Auslesevorgang des Bildes hervorgerufen wird: das Ausleserauschen.

Autoguider

Eine Kamera, die die automatische Nachführkontrolle über die Belichtung übernimmt und selbstständig korrigiert.

Bauart (3)

Bayer-Matrix

Ein Bildsensor mit 50% grünen und zu je 25% blauen und roten Farbfiltern. Dadurch entsteht eine Farbaufnahme. Genau wie beim menschlichen Auge hat auch dieser Sensor im Grünen die höchste Empfindlichkeit.

Belastbarkeit

Das Zubehör kann bis zu einem bestimmten Gewicht belastet werden, bei dem es noch ausreichend stabil und funktionsfähig ist.

Belichtungszeit max.

Die maximale Belichtungszeit in Minuten, die mit dieser Kamera möglich ist.

Belichtungszeit min.

Die minimale Belichtungszeit in Sekunden, die mit dieser Kamera möglich ist.

Betriebstemperatur

Der Bereich der Außentemperatur, unter dem das Instrument optimal arbeitet.

Bilder pro Sekunde

Diese Kamera macht nicht nur ein Bild, sondern eine bestimmte Anzahl pro Sekunde. Oft wird dieser Wert unter der englischen Abkürzung "fps" frames per second angegeben. Durch eine hohe Bildanzahl nutzen Sie den Vorteil das Bild und die Luftunruhe "einzufrieren" und dadurch später ein perfektes Bild "in den Händen zu halten".

Bildformat

Das Bildformat beschreibt die Art der Datei, unter der das aufgenommene Bild abgespeichert werden kann.

Bit-Tiefe

Die Bit-Tiefe wird auch als Dynamikumfang eines Chips bezeichnet. Wie viele Bit ein Bild hat, bedeutet auch, wie viele unterschiedliche Graustufen dargestellt werden können. Die Tiefe der Bildinformation hängt direkt davon ab. In einem Bild, das mit 1 Bit Bildtiefe aufgenommen wurde, erkennt man nur schwarze und weiße Punkte. Man kann in dem Fall noch kaum von einem richtigen Bild sprechen. Viele Details, die das bloße Auge wahrnimmt, fehlen noch. 16 Bit bedeutet eine Darstellung von über 65.000 Graustufen.

Brennweite

Je kleiner die Brennweite eines Okulars, desto höher ist die Vergrößerung in Verbindung mit einem Teleskop.

Chipgröße

Die Chipgröße setzt sich aus den Außenmaßen des Chips zusammen. Je größer der Chip, desto größer ist das gewonnene Bildfeld.

Dunkelstrom

In jedem Pixel werden Elektronen freigesetzt, ob sie nun von Photonen beleuchtet werden oder nicht. Jeder CCD-Chip erzeugt eine gewisse thermische Energie und dadurch ein sich verstärkendes Signal. Sobald das Bild des CCD-Chips ausgelesen wird, sieht man ein verrauschtes Bild.

Durchmesser Rektaszensionsachse

Der Durchmesser der Rektaszensionsachse ist wesentlich für die Tragfähigkeit einer Montierung.

Durchmesser Schneckenrad RA

Das Schneckenrad ist ein wesentlicher Bestandteil des Schneckengetriebes einer Montierung.

Eigengesichtsfeld

Das ist der Öffnungswinkel eines Okulars und wird auch scheinbares Gesichtsfeld genannt.

Einblick

Die Lage, in der ein Beobachter in das Teleskops bzw. durch das Zubehör blickt. Meist liegt der Einblick in 90°, 45° oder gerader Richtung.

Farbkamera

Farbkameras führen schnell zum Ergebnis, Schwarz-Weiß-Kameras erfassen mehr Details.

Fassung (3)

Die Fassung erlaubt die Adaption des Filters in eine Steckhülse, einen Filterhalter oder in das Gehäuse einer Kamera.

Filtergewinde

Unter Filtergewinde versteht man ein Feingewinde, in das astronomische 1,25" oder 2" Filter eingeschraubt werden können.

Full-Well-Kapazität

Die Full-Well-Kapazität gibt an, wie viele Elektronen ein einzelner Pixel aufnehmen kann. Je größer und damit lichtempfindlicher der Chip, desto mehr Elektronen kann er aufnehmen. Doch was bedeutet das? Das Rauschen wird bei einer großen Full-Well-Kapazität kleiner und es steigt die Fähigkeit sehr helle und dunkle Objekte gleichzeitig abzubilden.

Geeignet für ... (1)

Beschreibt, für welchen Artikel das Zubehör geeignet ist.

Gegengewicht(e)

Die Gegengewichte werden bei der Angabe des Gesamtgewichts nicht berücksichtigt, da es von der verwendeten Optik abhängt, wie viele Gewichte nötig sind.

Kameratyp (2)

Gibt näher den Typ der Kamera, wie z. B.: CCD-Kamera, Spiegelreflex oder Webcam bzw. Planetenkamera an.

Kühlung

Für Langzeitbelichtungen werden viele CCD-Kameras gekühlt, um das thermische Rauschen zu reduzieren und eine höhere Bildqualität zu erreichen. Man unterscheidet bei CCD-Kameras vor allem zwischen drei Varianten: - keine Kühlung - passive Kühlung über Kühlrippen - aktive Kühlung (z. B. über Lüfter und Peltier-Element)

Max. Zuladung

Das Tubusgewicht sollte für die Beobachtung nicht höher sein als die maximale Zuladung der Montierung. Für eine stabile fotografische Kombination zwischen Tubus und Montierung ist es sinnvoll, auch auf die Tubuslänge und Dimension zu achten und ggf. unter der maximalen Zuladung zu bleiben, da man die Hebelwirkung auf die Montierung berücksichtigen muss.

Megapixel

Gibt die Gesamtzahl der Pixel an. Mit dem griffigen Wert kann man die Auflösung verschiedener Kameras vergleichen.

Mikrolinsen

Mikrolinsen erhöhen die Lichtausbeute eines Sensors.

Oberflächenreflexion

Die Menge des Lichts, welche nach dem Auftreffen auf die optische Fläche noch reflektiert wird.

Optische Baulänge

Die optisch wirksame Länge des Bauteils.

Pixelgröße

Gibt die Kantenlänge der meist quadratischen Pixel an, aus denen sich ein Kamerasensor zusammensetzt.

Quanteneffizienz bei 500nm (Grüner Bereich)

Die Quanteneffizienz beschreibt, wie viel Prozent der auf einen Chip einfallenden Photonen Energie in Form von Elektronen erzeugen. Konkret bedeutet das, wie effektiv ein Chip z. B. im Vergleich zu einem chemischen Film ist. Diese hatten übrigens eine Quanteneffizienz von etwa 5%. So kann ein heutiger CCD-Chip mehr Informationen in kürzerer Zeit gewinnen.

Ringklemmung

Klemmt die Hülse flächig und schützt vor Beschädigungen.

Schnittstellen

Die Schnittstelle ist die Verbindungsart oder die Art des Kabels zwischen Gerät (z. B. Kamera) und Computer, z. B.: USB, RS232, Firewire oder analog Video.

Sensortyp

Gibt die Art bzw. Bauweise des Chips an.

Software (2)

Im Zubehör enthaltene Software.

Transmission

Der restliche Lichtanteil, der in das Auge gelangt.

Typ (23)

Beschreibt die Art des Zubehör-Artikels näher.

Vergütung der Optik (1)

Die optischen Elemente werden mit hauchdünnen Vergütungen versehen. Es gibt v. a. Antireflex-Schichten zur Verminderung und dielektrische Schichten zur Erhöhung der Reflexionen.

Öffnungsverhältnis

Gemeint ist hier das optimale Öffnungsverhältnis der Teleskop-Optik für diese Kamera.