Clip-Filter für spiegellose Canon EOS R APS-C Kameras
Der Astronomik SII Filter ist ideal für die Fotografie von Nebeln mit Schwefelemissionen sowohl aus lichtverschmutzten als auch aus dunklen Beobachtungsgebieten. Er erhöht den Kontrast zwischen Objekten, die Licht bei 671,7nm und 673nm (SII Linien) emittieren und dem Himmelshintergrund erheblich. Der Astronomik Astronomik SII Filter blockiert alle Emissionslinien von Hoch- und Niederdruck-Natrium- und Quecksilber-Dampflampen, die Maxima typischer LED-Leuchten, die meisten Linien des natürlichen Airglows und störendes Mondlicht. Für besonders kontrastreiche Ergebnisse ist der Astronomik SII Filter so optimiert, dass H-alpha Licht nicht durchgelassen wird.
Der Filter blockiert effektiv alles unerwünschte Licht mit Wellenlängen außerhalb des Bereichs von 671,7nm und 673nm, von Ultraviolett (UV) bis Infrarot (IR).
Die Astronomik MaxFR-Beschichtung
Sowohl die Astronomik MFR- als auch die MaxFR-Beschichtung bieten extrem hohen Kontrast, minimales Streulicht, keine Halos und gestochen scharfe Sterne. Darüber hinaus liefern sie die bestmögliche Blockung über den gesamten Spektralbereich von UV bis IR.
Die MaxFR-Beschichtung sorgt dafür, dass die Astronomik Schmalband-Emissionslinienfilter mit extrem schnellen optischen Systemen wie dem Celestron RASA und dem Takahashi Epsilon-Astrographen verwendet werden können. Im Gegensatz zu den Filtern anderer Hersteller, die oft spezielle “High-Speed”-Versionen anbieten, behalten die MaxFR-Filter von Astronomik ihre Transmissionseigenschaften auch in normalen optischen Systemen, die weniger lichtstark sind, bei. Die Verwendung eines MaxFR-Filters mit einem normalen optischen System hat keinerlei Nachteile und spart Ihnen viel Geld für mehrere Filtersätze.
Für 6nm-Filter mit MaxFR-Beschichtung bedeutet dies eine uneingeschränkte Verwendbarkeit von f/2,2 bis f/6 und etwa 90% der maximalen Transmission bei f/2.
Unterschied zwischen Astronomik 12nm, 6nm und 4nm Filtern
Die Wahl zwischen 12nm, 6nm und 4nm Halbwertsbreite hängt von Ihren Aufnahmebedingungen und Ihrem Kameratyp ab. Es gibt keine allgemeingültige “beste” Option - jede Halbwertsbreite erfüllt einen bestimmten Zweck.
Die 6nm Astronomik Schmalband-Emissionslinienfilter sind im Normalfall die beste Wahl für die Astrofotografie. Sie sind ideal für die Aufnahme lichtschwacher Objekte in sternreichen Regionen der Milchstraße, da sie im Vergleich zu 12nm Filtern die Anzahl der Sterne im Bild in der Regel halbieren und die Bildvearbeitung so erheblich vereinfacht wird.
Die 6nm Schmalband-Emissionslinienfilter sind insbesondere die erste Wahl, wenn Sie eine CMOS-Astrokamera oder eine moderne Systemkamera mit sehr geringem Dunkelstrom verwenden oder wenn Sie von einem Ort mit starker Lichtverschmutzung beobachten. Durch die hervorragende Unterdrückung des Himmelshintergrundes können Sie lange belichten. Die 6nm Filter sorgen für einen dunklen Hintergrund und eine hervorragende Darstellung von Details in schwachen Nebeln.
Bitte beachten Sie: Grundsätzlich lassen sich alle Objektive zusammen mit den Clip-Filtern verwenden: Canon EF Optiken oder Objektive von Drittherstellern wie Sigma, Tamron, Tokina, Walimex etc. Die Verwendung von Clip-Filtern zusammen mit EF-S Optiken von Canon ist NICHT möglich!
Eine kleine Auswahlhilfe:
- Als ersten Filter empfehlen wir den Astronomik CLS Filter. Dieser Filter unterdrückt die künstliche Lichtverschmutzung und den natürlichen Airglow weitgehend. Bei Verwendung dieses Filters haben Sie einen dunkeln Himmelshintergrund und können daher viel länger belichten und so schwächere Objekte sichtbar machen. Der Filter ist so optimiert, dass die Objekte in natürlichen Farben abgebildet werden. Wichtig: Der einfache CLS Filter hat keine eingebaute IR-Blockung. Daher benötigen Sie für eine umgebaute Kamera ("astromodifiziert") den CLS-CCD-Filter!
- Eine gute Wahl für die Arbeit an Standorten mit wirklich starker Lichtverschmutzung ist der Astronomik UHC Filter. Die Transmissionskurve dieses Filters lässt nur das Licht der Linien H-Beta, OIII, H-Alpha und SII passieren. Die Unterdrückung des Himmelshintergrundes ist wesentlich stärker als beim CLS, allerdings funktioniert dieser Filter nur an Gasnebeln! Sternhaufen und Galaxien werden weitgehend weg gefiltert.
- Für den tieferen Einstieg in die Astrofotografie empfehlen wir dann die Emissionslinienfilter OIII, H-alpha und SII, verfügbar mit den Halbwertsbreiten von 6nm oder 12nm. Mit diesen Filtern können Sie auch von Standorten mit extremer Lichtverschmutzung und dem Vollmond hoch am Himmel wirkliche tiefe Aufnahmen von schwachen Objekten machen. Aufnahmen in diesen schmalen Linien sind naturgemäß nicht farbig.
- Für die Besitzer von umgebauten ("Astromodifizierten") Kameras bietet sich der Astronomik OWB Filter an: OWB steht für "Original White Balance". Der Filter korrigiert die verschobene Farbwiedergabe einer umgebauten Kamera, so dass Sie Ihre Kamera wieder sinnvoll für die normale Alltagsfotografie einsetzen können, ohne jedes Bild am Rechner überarbeiten zu müssen.