Kundenmeinungen
Ultimatives Hardcore-Erlebnis!
Kundenrezension von A. C. am 26.07.2026 19:59:46( 5 / 5 )
Wenn man von Linienfilter spricht, bewegt man sich automatisch auf einem recht schmalen Grat: abhängig von der Halbwertsbreite fehlt es entweder an Helligkeit oder an Kontrast. Den richtigen Kompromiss zu finden, um dann das ultimative Beobachtungserlebnis zu haben, ist eine große Kunst.
Mit einem "weichen" 25nm OIII Filter hat man nie wirklich das Problem, dass das Bild zu dunkel ist und bei kleine Objekte, wo eine hohe Auflösung erforderlich ist, durchaus zu empfehlen.
Aber ein Klassiker wie der Cirrus-Nebel wirkt eher etwas enttäuschend.
Ganz anders mit diesem OIII Filter: der Detailreichtum von westlichen "Besen" (NGC 6960), über das Pickering-Dreieck, den NGC 6979/6974 Komplex bis zum Östlichen Schleiernebel (NGC 6990/6995/IC 1340) und weiter mit den ganzen Ausläufer Richtung Süden ist in Worte nicht zu beschreiben! Man könnte Ähnliches über den Nordamerika-Pelikan-Nebelkomplex sagen. Oder Crescent Nebula (NGC 6888): mit einem "weichen" Filter kann man die hellste Stelle erahnen. Man kapiert gar nicht wirklich in welcher Richtung der Bogen weiter verläuft. Mit diesem Filter offenbart sich dann das komplette Oval und man wundert sich was man alles bisher verpasst hat.
Wenn man dann sogar die "krumme Gurke" eines WR134 schafft, dann ist man wunschlos glücklich...
Man muss natürlich bedenken, dass bei 3nm sehr viel Sternenlicht wegfällt. Bedeutet: man braucht recht große, schnelle Optik und man wird es eher an Nebel mit großer Fläche anwenden. Sonst kann das Bild zu dunkel werden.
Fazit: für schnelle Optiken ab 10" ein absolutes Muss!
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