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Wissen

Gesichtsfeld

Der Unterschied zwischen einem große und kleinen Gesichtsfeld und wie Sie es ganz einfach ausrechnen.

Jedes Fernglas hat einen bestimmten Winkel, den man beim Hindurchsehen überblicken kann. Bei optischen Instrumenten wird dieser Winkel Gesichtsfeld genannt. Bei Ferngläsern hat es sich eingebürgert diesen Bereich auf Meter pro tausend Meter Distanz anzugeben. Bei einem Fernglas mit einem Feld von 92/1000m sieht man also auf 1000 Meter Entfernung einen Bereich von 92 Metern Breite.

Wie Sie das Gesichtsfeld herausfinden

Das kann man sich in der Praxis gut vorstellen und es ist für Jedermann verständlich. In anderen optischen Instrumenten wird allerdings lieber die Angabe von Winkeln in Grad benutzt. Mittlerweile findet man diese Bezeichnung sogar bei einigen Ferngläsern, daher ist es nicht schlecht auch dort einen kleinen Einblick zu erhalten. Man kann relativ einfach die Meter auf 1000 Meter in Grad umrechnen. Dazu teilt man das Sehfeld in Metern durch den Faktor 17,5, denn 1° Feld entspricht 17,5 Metern. Wahres Feld in Grad= Sehfeld in Metern/17,5

Beispiel:

Das Swarovski SLC 7x50 Fernglas hat ein Gesichtsfeld von 7° oder eine Breite von 124 Metern auf 1000 Meter Distanz.

Rechnung: 124/17,5= 7°

Anschauliche Darstellung von unterschiedlichen Gesichtsfeldern.

Die Grenzen von großen Gesichtsfeldern

Einige Ferngläser sind mit Weitwinkelokularen ausgestattet und ermöglichen daher ein größeres Gesichtsfeld, als es normal der Fall wäre.

Auch bei Ferngläsern mit kleiner Vergrößerung kann der Vorteil des großen Gesichtsfeldes überzeugen.

Bei Teleskopen wird ausschließlich das Sichtfeld in Grad angegeben. Prinzipiell kann man mehr Sehen, je größer das Feld ist, doch es gibt hier eine Schmerzgrenze. Mehr als etwa 130-135 Meter kann man nicht registrieren.

Bei der Auswahl von Ferngläsern ist es zwar von Vorteil, wenn man auf das Gesichtsfeld achtet. Doch leider gibt es ein Problem: Einige Hersteller bieten riesige Gesichtsfelder in Ihren Feldstechern. Doch je größer das Feld, desto höher ist auch die Gefahr, dass es zu Randunschärfen beim Durchblicken kommt. Optisch ist es recht aufwendig Große Felder mit randscharfer Optik herzustellen. In günstigen Ferngläsern ist daher recht oft mit Unschärfe zu rechnen. Wenn Sie die vorliebe für sehr große Gesichtsfelder haben, greifen Sie lieber zu einer hochwertigen Optik. Eine Optik, die über Randunschärfen verfügt, hat eigentlich nur ein eng begrenztes und reel nutzbares Gesichtsfeld.

24.08.2019
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