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Wissen

Watec-und Mintronkameras für Deep Sky Fotos

Schwache Galaxien in nur 10 Sekunden. Wirklich? Ein Traum, den die Watec-Kamera auf diese Weise erfüllt.

Einfach und stressfrei Deepskyfotos in guter Qualität mit einfachen und preiswerten Equipment, das ist der Traum jedes Astrofotografen. Diesem Traum recht nah kommt die WAT-910HX der Firma Watec.

Von der Überwachungskamera zur Astrokamera

Diese Kamera wurde eigentlich für Überwachungszwecke auf dunklen schlecht beleuchteten Plätzen entwickelt. Die Kamera besitzt einen rauscharmen extrem empfindlichen Mikrolinsenchip, der sie für astronomische Anwendungen interessant macht.

So nimmt die Kamera Galaxien auf

Die Kamera hat einen Videoausgang, der an jedes Fernsehgerät angeschlossen werden kann. Auf dem Livebild sind schon die Spiralarme vieler Galaxien zu sehen. Im Ringnebel ist der Zentralstern erkennbar. Die Kamera hat eine Maximalbelichtungszeit von 10 Sekunden. Jedes Rohbild wird so lange angezeigt, bis ein neues aufgenommen ist. Mit einem normalen Videograbber kann man die Rohbilder in den Computer laden und dort addieren. Dadurch wird die Grenzgröße nochmal um mehrere Magnituden gesteigert.

Mit dem neuen Modell mehr Details

Die WAT-910HX nutzt den gleichen Chip wie die in der Astronomie schon seit Jahren populäre Mintronkamera, ist aber rauschärmer und kann länger belichten. Von der WAT-910HX gibt es 2 Generationen. Die neue Wat 120N+ unterscheidet sich von der alten WAT-910HX durch einen Shutter der statt 1/50 sek auch eine 1/2000 sek Belichtungszeit erlaubt. Das alte Modell war für Mond und Planeten weniger geeignet, da diese Objekte in der Regel überbelichtet wurden. Das neue Modell bietet in dieser Hinsicht mehr Flexibilität. Zudem wurde das Ausleserauschen gegenüber dem Vorgängermodell verbessert.

Die WAT-910HX ist eine Allround-Kamera für alle Aufgaben in der Astronomie.

Die Vorteile der Watec WAT-910HX:

  • Quantenausbeute bis 70% bezogen auch Chipfläche
  • durch Mikrolinsen extrem empfindlich und rauscharm
  • keine Quanten die auf Leitungen und Lücken fallen
  • hohe Empfindlichkeit auch in den spektralen Randbereichen UV und IR
  • ideal für Venusfotografie im UV
  • rauscharme Verstärkung
  • auch ohne technische Vorkenntnisse sehr leicht zu bedienen
  • günstiger Preis
  • keine aufwändige Kühlung, leicht, paßt an jeden Okularauszug
  • Sofort und allezeit immerzu einsatzbereit
  • hohe Mobilität in Kombination mit SVHS-Kamera
  • bei 12 Zoll f/4, Grenzgröße des POSS I nach ca. 30 min (im Winter eher schneller)
  • bei 12 Zoll f/4, Grenzgröße des Poss II nach ca. 60 min
  • keine Probleme mit Cosmics
  • kein Blooming bei hellen Sternen
  • keine Leitsternsuche (erheblicher Zeitgewinn!), Leitrohr entfällt
  • über die Sortierfunktion in Giotto lassen sich Phasen mit schlechten Seeing/Wind eliminieren
  • auch bei durchziehenden Wolken sind noch Aufnahmen möglich wenn sich die Sortierrate am Bewölkungsgrad orientiert
  • 0,5 Zoll Chip mit 768x576 Pixel
  • Nachführung benötigt keine Kontrolle (die Zeit kann parallel zur visuelle Beobachtung genutzt werden)
  • durch hohe Rot- und Infrarotempfindlichkeit relativ unempfindlich gegen Lichtverschmutzung
  • auch mit unterdimensionierten Wackel- und Kaufhausmontierungen lassen sich erstaunliche Resultate erzielen

Software

27.01.2020
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