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Die Jagd ist sehr vielseitig. Dementsprechend fällt es nicht leicht zu sagen: „Dies ist das ideale Fernglas für die Jagd!“ Man muss unterscheiden, welche Jagdart bevorzugt wird. Ob nun Ansitz, Pirsch, Drückjagd oder im Gebirge. Beim Ansitz spielt das Gewicht sicherlich eine geringere Rolle als bei Pirsch oder im Gebirge. Da die Jagd jedoch häufig in der Dämmerung stattfindet, sollte die Austrittspupille bei mindestens 4-5 mm liegen. Gerade für den Nachtansitz empfehlen wir Gläser mit 5-7 mm. Die Austrittspupille errechnet sich mit einer einfachen Formel: "Öffnung geteilt durch die Vergrößerung"

Ganz wichtig ist natürlich das Thema „Dichtigkeit“. Ferngläser die nicht „druckwasserdicht“ sind, können wir für die Jagd nicht empfehlen. Zu viele Umwelteinflüsse können das Beobachtungsvergnügen reduzieren oder unmöglich machen.

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Was ist bei einem Fernglas für die Jagd wichtig?

Die Bewertung „sehr gut“ erreicht ein Fernglas, wenn es folgende Punkte erfüllt:

  • Vergrößerungsbereich zwischen 7 – 10fach.
  • Der Frontlinsendurchmesser sollte bei min. 40 mm liegen.
  • Da die Jagd oft im Dämmerlicht stattfindet, sollte die Austrittspupille bei min. 5 mm liegen
  • Wünschenswert ist ein Sehfeld von min. 110 m.
  • Für die Pirsch oder Gebirgsjagd sollte ein Fernglas nicht mehr als 1000 Gramm wiegen, aber auch beim Ansitz sollte es nicht schwerer als 1400 Gramm sein.
  • Besondere Glasmaterialien, spezielle Linsenkonstruktionen oder ein integrierter Entfernungsmesser können die Bewertung positiv beeinflussen.

Für ein „gut“ muss ein Fernglas diese Werte erreichen:

  • Vergrößerung: 7 – 12 x
  • Frontlinsendurchmesser: min. 30 mm
  • Austrittspupille: min. 4,5 mm
  • Gewicht: max. 1500 Gramm
  • Vergütungsqualität: min. voll, mehrfach vergütet

Für ein „mittel“ reicht uns:

  • Austrittspupille: min. 4 mm
  • Vergütungsqualität: min. mehrfach vergütet

Ferngläser, deren Austrittspupille bei unter 3 mm liegt, werden von uns für die Jagd „nicht empfohlen“. Außerdem muss ein Jagdglas auf alle Fälle druckwasserdicht sein.

Selbstverständlich schadet das kleine Taschenfernglas als „Immer im Auto-Fernglas“ für den Revierspaziergang nicht.

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