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Die Marke LUNT SOLAR SYSTEMS stellt Sonnenteleskope für den H-alpha- und den Kalziumbereich her. Nicht für das gesamte Spektrum, sondern für 656nm im H-alpha bzw. für 393nm in der Kalzium-K-Linie sind diese Teleskope optimiert. LUNT SOLAR SYSTEMS bietet zu interessanten Preisen komplette Sonnenteleskope an, es können jedoch auch einzelne Filter erworben werden, um aus Ihrem Gerät ein Sonnenteleskop zu machen.
Warum Lunt? Die Vorteile im Überblick
Wo werden Geräte von Lunt hergestellt?
Das Herzstück jedes Lunt-Sonnenteleskops – das Etalon und die optischen Filtersysteme – wird in Tucson, Arizona, entwickelt und gefertigt. Jedes Etalon wird bei Lunt von Technikern montiert, justiert und getestet, die seit über zwei Jahrzehnten Sonnenteleskope bauen. Die optischen Teleskope (OTAs), Fokussierer und Gehäuse werden von einem Partner gefertigt, mit dem Lunt seit über zwanzig Jahren zusammenarbeitet.
Jedes fertig montierte Teleskop wird vor dem Versand an der Sonne getestet. Die Komponenten werden aufeinander abgestimmt und ggf. ausgetauscht. Die Sonne ist das ultimative Testobjekt, und Lunt nutzt sie.
Welche Halbwertsbreite erreicht Lunt?
Die neuen Etalons liefern ≤0,35 Å FWHM – verifiziert mit Lunts 1,5-Meter-Scanmonochromator bei 656,28 nm. Für Double-stacks entspricht das etwa 0,22 Å. Damit spielt Lunt in einer eigenen Liga.
Wie überprüft Lunt die Spezifikationen?
Jedes Lunt-Etalon wird mit Labormessgeräten vermessen: einem 1,5-Meter-Scanmonochromator von Sciencetech und einem Zygo Verifire-Interferometer, werkszertifiziert von Zygo. Veröffentlichte Spezifikationen basieren auf Messungen und nicht auf Schätzungen oder Wunschdenken.
Was ist der Unterschied zwischen Lunts Pressure Tuning System und einer mechanischen Feineinstellung?
Lunt verwendet eine Feinabstimmung mittels Luftdruck. Damit wird in einem abgedichteten Hohlraum das Etalon auf die Wasserstoff-H-alpha-Wellenlänge angepasst. Es entstehen keine mechanischen Spannungen auf den optischen Oberflächen. Keine Federn, keine Kompression, keine Teile, die sich mit der Zeit verformen können.
Andere Systeme verwenden eine mechanische Abstimmung – die Etalonplatten werden physisch zusammengedrückt, um den Hohlraumabstand zu verändern. Das funktioniert anfangs, aber mechanische Baugruppen können driften.
Druckabstimmung ist in der Entwicklung aufwändiger. Für ein Instrument, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist, lohnt sich das.