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Astronomik UHC Clip-Filter Sony Alpha
Artikelbeschreibung
Technische Daten
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Artikelbeschreibung:

Die Funktionsweise des UHC Filters ist denkbar einfach. Die vom künstlichem Licht verursachte Aufhellung des Himmelshintergrunds wird heraus gefiltert. Da viele Himmelsobjekte, wie Nebel, in einer anderen Wellenlänge strahlen, wird hierdurch eine deutliche Kontraststeigerung erreicht. Der Himmelshintergrund erscheint dunkler und die schwachen Details werden auf einmal sichtbar. Die Kombination aus Beobachtung ohne und mit UHC Filter ermöglicht eine umfassende Wahrnehmung des Objekts.
Der Einsatz des UHC Filters ist nicht nur in lichtverschmutzten Gegenden sinnvoll. Auch unter dunklem Himmel wird der Kontrast gesteigert. Viele Objekte werden erst unter Einsatz des UHC Filters sichtbar. Aber auch die Highlights, wie Orion-, Lagunen- oder Schwanennebel zeigen ein ganz neues Gesicht.

Der Anwendungsbereich erstreckt sich über ein Öffnungsverhältnis von f/3 bis f/15 für Teleskope aller Öffnungen.

Kompatibilität: Die Clip-Filter für Sony Alpha lassen sich an den Modellen 7, 7r und 7s verwenden.

Eine kleine Auswahlhilfe:

  • Als ersten Filter empfehlen wir den Astronomik CLS Filter. Dieser Filter unterdrückt die künstliche Lichtverschmutzung und den natürlichen Airglow weitgehend. Bei Verwendung dieses Filters haben Sie einen dunkeln Himmelshintergrund und können daher viel länger belichten und so schwächere Objekte sichtbar machen. Der Filter ist so optimiert, dass die Objekte in natürlichen Farben abgebildet werden. Wichtig: Der einfache CLS Filter hat keine eingebaute IR-Blockung. Daher benötigen Sie für eine umgebaute Kamera ("astromodifiziert") den CLS-CCD-Filter!
  • Eine gute Wahl für die Arbeit an Standorten mit wirklich starker Lichtverschmutzung ist der Astronomik UHC Filter. Die Transmissionskurve dieses Filters lässt nur das Licht der Linien H-Beta, OIII, H-Alpha und SII passieren. Die Unterdrückung des Himmelshintergrundes ist wesentlich stärker als beim CLS, allerdings funktioniert dieser Filter nur an Gasnebeln! Sternhaufen und Galaxien werden weitgehend weg gefiltert.
  • Für den tieferen Einstieg in die Astrofotografie empfehlen wir dann die Emissionslinienfilter OIII, H-alpha und SII, verfügbar mit den Halbwertsbreiten von 6nm oder 12nm. Mit diesen Filtern können Sie auch von Standorten mit extremer Lichtverschmutzung und dem Vollmond hoch am Himmel wirkliche tiefe Aufnahmen von schwachen Objekten machen. Aufnahmen in diesen schmalen Linien sind naturgemäß nicht farbig.
  • Für die Besitzer von umgebauten ("Astromodifizierten") Kameras bietet sich der Astronomik OWB Filter an: OWB steht für "Original White Balance". Der Filter korrigiert die verschobene Farbwiedergabe einer umgebauten Kamera, so dass Sie Ihre Kamera wieder sinnvoll für die normale Alltagsfotografie einsetzen können, ohne jedes Bild am Rechner überarbeiten zu müssen.
Anwendungsbeispiel
Transmissionskurve

16.07.2019
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