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ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector Mark II

Artikel-Nr.: 49646
Marke: ZWO

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ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector Mark II
ZWO ADC Atmospheric Dispersion Corrector Mark II
Artikelbeschreibung
Technische Daten
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Artikelbeschreibung:

Was ist ein "Atmospheric Dispersion Corrector" ADC?

Wenn das Licht von Sternen und Planeten die Erdatmosphäre durchläuft, wird es von der Luftschicht gebrochen. Diese Brechung ist je nach Wellenlänge des Lichts unterschiedlich stark; ein Effekt den man als Dispersion bezeichnet. Die Dispersion verursacht an den Rändern der Planeten-Scheibchen hässliche Farbsäume. Die Atmosphäre wirkt also im Grunde wie die Linse eines Teleskops mit Farbfehler. Umgekehrt bedeutet dies, dass Sie selbst dann Farbsäume sehen, wenn Sie eine hochwertige Optik ohne Farbfehler benutzen. Die Dispersion der Erdatmosphäre kann von ihrer Teleskopoptik nicht korrigiert werden. Hier kommt jetzt das kleine Instrument ADC ins Spiel: Das ADC besteht im Grunde aus zwei verdrehbaren Prismen aus Silikat-Glas. Die Prismen erzeugen gewissermaßen einen eigenen Farbfehler, welcher der atmosphärischen Dispersion entgegengerichtet ist. Das ADC korrigiert so diesen störrenden Effekt. Die Stellung der Prismen ist durch einen kleinen Schieber frei einstellbar.

Wer braucht den Korrektor?

Der Effekt der atmosphärischen Dispersion hängt stark von der Höhe des Beobachtungsobjekts am Himmel ab. Je niedriger das Objekt steht, desto länger ist der Weg seines Lichts durch die Atmosphäre und desto größer folglich die Dispersion. Gerade die hellen Planeten stehen oft nicht allzu hoch am Himmel, insbesondere, wenn man in hohen Breitengraden wohnt. Dank dem ADC können Sie die Planeten nicht nur dann mit hoher Brillianz und ohne Farbfehler beobachten, wenn sie hoch am Himmel stehen, sondern auch schon bei Auf- und Untergang. Sie sind dadurch also wesentlich flexibler in der Wahl Ihrer Beobachtungszeit.

Farbäume sind nur das deutlichste Merkmal der Dispersion. Gerade bei der Fotografie macht sich die Dispersion störend im Kontrast bemerkbar, wie die Anwendungsbeispiele eindrucksvoll belegen. Man kann zwar bei der Bildbearbeitung Kontraste verstärken, aber nicht ohne Verluste bei der Auflösung. Da also der Einsatz des ADC in der Fotografie besonders reizvoll ist, ist dieses Zubehör an beiden Enden mit einem T2-Anschluss versehen.

Um die sehr hohe Lichtdurchlässigkeit des ADC zu gewährleisten, sind die Glasoberflächen mehrfach vergütet. Die Vergütung ist für den Bereich von 300 bis 700 Nanometer speziell für die Astrofotografie optimiert.

Funktionsprinzip
Anwendungsbeispiel

19.01.2018
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