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Archiv für Januar 2019

Sonderangebot: Sunocular 8×32 von Lunt

28. Januar 2019, Stefan Taube

Ein Sonnenteleskop, das so handlich wie ein Fernglas ist, oder ein Fernglas mit dem man die Sonne so sicher wie mit einem Sonnenteleskop beobachten kann. Das Sunocular 8×32 von Lunt ist genau das. Sie erhalten dieses ungewöhnliche Instrument zur Sonnenbeobachtung derzeit zum Sonderpreis von 98,- Euro. Sie sparen 121,- Euro gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung!

Lunt Sunocular

Lunt Solar Systems Sonnenteleskop 8×32 Sunocular OD5

Das Sunocular 8×32 hat einen fest eingebauten Objektivfilter mit Neutraldichte 5, wie er bei Sonnenfilter für die visuelle Beobachtung üblich ist. Damit ist der gefahrlose Blick in die Sonne möglich. Da die Filter fest integriert sind, ist das Sunocular 8×32 nicht als Fernglas für die terrestrische Beobachtung geeignet. Damit darüber erst gar keine Zweifel aufkommen, haben wir es kurzerhand als Sonnenteleskop klassifiziert.

Mit dem Sunocular 8×32 sehen Sie die Photosphäre der Sonne. In dieser etwa 500 Kilometer dicken Schicht entsteht fast die gesamte Sonnenstrahlung im sichtbaren Spektralbereich. Auf der Photosphäre zeigen sich in einem elfjährigen Aktivitätszyklus Sonnenflecken. Momentan befinden wir uns zwischen zwei Zyklen, weshalb nur sehr wenige Flecken zu sehen sind. Das wird sich aber wieder ändern und dann sind Sie mit diesem Instrument sehr gut ausgerüstet. Beobachten Sie jederzeit und von jedem Ort aus das Kommen der neuen Sonnenflecken und ihre Entwicklung von Tag zu Tag.

Das Sunocular 8×32 hat alle typischen Elemente eines Fernglas dieser Größe: Zentralfokussierung, Dioptrienausgleich, hochdrehbare Augenmuscheln, Tragegurt und eine sehr stabile Tragetasche. Das gummierte Gehäuse liegt sehr gut in der Hand!

Übrigens: Das Sunocular 8×32 eignet sich auch zur Beobachtung von Planeten vor der Sonne (Transits) und Sonnenfinsternissen!

Es grüßt das Murmeltier: Landkarten rund um die Alpen von Marmota Maps

22. Januar 2019, Betty Lux

Die Leidenschaft für Geographie, Design und den Bergen steht bei unserem neuesten Markenzugang Marmota Maps im Vordergrund. Seit der erfolgreichen Kickstarter-Kampagne 2015 legt das Duo aus Hamburg so richtig los. „Marmota“ ist übrigens der lateinische Name für das Alpenmurmeltier, dem Maskottchen im Firmenlogo. Wir zeigen Ihnen hier eine Auswahl des Sortiments.

Skigebiete der Alpen

Nicht nur für Wintersport-Fans ist diese Karte ideal. Sie zeigt alle 630 Skigebiete der Alpen in topographischer Darstellung. Doch erst die Fülle an durchdachten Zusatzinformationen hebt diese Karte von der Masse ab. So sind neben den wichtigsten Städten und Bergen auch die Pistenlängen und –schwierigkeitsstufen abgebildet. Das klare Design in coolen Blautönen wird den Alpen in ganz besonderer Weise gerecht.

Alpenkarte 630 Skigebiete

Das Wahrzeichen der Alpen in Deutschland: die Zugspitze als edler Posterdruck

Nicht nur Landkarten, sondern auch wunderschöne Bergdrucke bietet Marmota Maps an. Die Grafiken zeigen die typischen Bergprofile der wichtigsten Alpenberge mit allerlei Wissenswertem über die geografischen und auch kulturellen Besonderheiten. Die Drucke sehen dabei einzigartig und zugleich stilvoll aus und können gegen Aufpreis auch mit Rahmen geliefert werden.

Hochwertige Bergdrucke

Ein Hoch auf die Artenvielfalt mit „Die Welt der Tiere“

Marmota Maps fühlt sich aber nicht nur in der Alpenwelt zuhause. Mit Dieter Braun haben sie sich einen bekannten Illustrator mit ins Boot geholt. Die Weltkarte „Die Welt der Tiere“ verzaubert dank der zahlreichen, liebevollen Zeichnungen nicht nur die Kleinsten!

Welt der Tiere

Alle Ski-, Wander-oder Surfkarten und viele weitere Produkte von Marmota Maps finden Sie ab jetzt bei uns. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern!

Totale Mondfinstenis: letzte Gelegenheit am 21. Januar 2019

17. Januar 2019, Marcus Schenk

Am 21. Januar 2019 bietet uns der Mond wieder ein Schauspiel auf der großen Bühne: eine totale Mondfinsternis. Mitwirkende im Hintergund: der Erdschatten und wir auf dem Logenplatz an erster Stelle.

Im Gegensatz zum Sommer 2018 harren wir diesmal in der Kälte aus. Mit klammen Fingern in den Morgenstunden am Teleskop können wir diesen faszinierend roten Mond wieder bewundern. Aber das Erlebnis ist jede kalte Temperatur wert. Denn sie gehört zu einer der letzten richtig gut sichtbaren Finsternisse.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie und wann Sie die totale Mondfinsternis am besten beobachten können.

Die Mofi 2018 aus Landsberg am Lech. Aufnahme: Alexander Olbrich

Es ist schwer morgens aus dem Bett zu kommen …

Warum tun wir das? Warum stellen wir uns in dieser Eiseskälte umgeben von Schnee und Frost nach draußen, während anderen vielleicht noch gemütlich im warmen Bett schlummern?
Ganz einfach! Wir können uns des Astrofaszination nicht entziehen. Astronomie erleben wir nicht vom Sofa aus. Ein Bild anzusehen, bringt uns nicht an einen Ort, weil wir ihn nicht erleben. Was ist schöner? Musik aus dem Smartphone oder direkt vor der Bühne zu stehen?

Also warm einpacken und raus in die erste Reihe vor die Himmelsbühne. Verpassen wir dem inneren Schweinehund also einen Maulkorb. Vor den Ofen legen darf er sich später wieder.

 

Warum diese Finsternis genutzt werden sollte

Diese Finsternis ist eine der wenigen gut sichtbaren in den nächsten Jahren und sie findet in einer angenehmen Höhe statt, so dass wir den Mond von fast jedem Ort aus Städten und Gärten beobachten können – sogar mit dem Morgenkaffe in der Hand. Wer will schon morgens hinaus aufs Feld oder auf den Berg fahren, wie bei der Mondfinsternis im Juli 2018? Die nächste Gelegenheit lässt lange auf sich warten: Erst am 7. September 2025, also sechs Jahre später, können wir wieder eine totale Mondfinsternis in den Abendstunden verfolgen. Leider erreicht der Mond dann nur eine geringe Höhe über dem Horizont. Am 31. Dezember 2028 gibt es die nächste Chance: Eine totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden. Also: unbedingt jetzt beobachten!

 

Beobachtungsort und Daten zur totalen Mondfinsternis

Am 21. Januar in den Morgenstunden ist es soweit: Der Mond taucht wieder in den Erdschatten ein. Die Mondfinsternis ist diesmal aus ganz Europa, in Nord- und Südamerika und in Teilen Afrikas zu sehen.

Diese Phase, die heiße Phase, in der der Mond vollständig im Erdschatten verschwunden ist, nennt man Totalität. Ist sie erreicht, beginnt der Mond zu leuchten wie ein glühendes Eisen. Er nimmt dann eine bräunliche, rostrote oder kupferrote Farbe an und wir können uns von seinem Anblick gar nicht mehr trennen.

Sie sollten sich für die Beobachtung einen dunklen Beobachtungsort suchen. Die Helligkeit des Mondes darf man sich nicht wie gewöhnlich vorstellen – obwohl wir Vollmond haben. Im Erdschatten glüht er nur noch schwach und gibt das in den Erdschatten gelenkte Sonnenlicht weiter. Jetzt erscheint er gut 25.000-mal schwächer als der hell beleuchtete Vollmond.

 

Grafik der Totalen Mondfinsternis

Suchen Sie sich deshalb einen dunklen Ort oder sorgen Sie zumindest für einen ungehinderten Blick ohne störende Straßenlaternen.

 

Um 5:41 Uhr sollten Sie spätestens nach oben blicken

Um 3:35 MEZ tritt der Mond in den Halbschatten der Erde ein, diese erste Phase kann man nicht beobachten, denn sie ist zu unauffällig. Interessant wird es aber um 4:34 MEZ, wenn der Mond den Kernschatten erreicht. Zu dem Zeitpunkt steht der Mond etwa 30 Grad über dem Horizont. Mit Beginn der Totalität um 5:41 MEZ sinkt er weiter gegen Westen und verliert ca. 10° an Höhe, trotzdem steht er noch ausreichend hoch. Zum Vergleich: Die Mondfinsternis am 27. Juli 2018 fing in seiner roten Phase mit 5 Grad über dem Horizont an und erreichte eine maximale Höhe von 16 Grad bis zum Ende der Totalität.

Die Zeiten der Finsternis im Überblick:

  1. Eintritt in den Halbschatten 3:35 MEZ
  2. Eintritt in den Kernschatten 4:34 MEZ
  3. Beginn der Totalität 5:41 MEZ
  4. Mitte der Finsternis 6:12 MEZ
  5. Austritt aus dem Kernschatten 7:51 MEZ
  6. Austritt aus dem Halbschatten 8:50 MEZ

Bis ca. 6:44 MEZ können wir den roten Mond bewundern, ihn mit einem Fernglas oder Teleskop beobachten. Auch Fotos des Mondes gelingen leicht, sogar mit einfachen Mitteln.

 

So gelingen einfache Astrofotos von der Mondfinsternis

Während der gesamten Finsternis ist es interessant Fotos der Finsternis aufzunehmen. Das Glück dabei: Für solche Aufnahmen brauchen Sie nicht viel Ausrüstung. Im Prinzip reichen ein Foto-Dreibeinstativ und eine Kamera oder ein kleines Teleskop und eine Montierung mit einer Kamera.

Mit einer stehenden Kamera auf einem Fotostativ können Sie ästhetische Aufnahmen mit Mond und einer Landschaft aufnehmen. Das machen Sie in der Regel mit kleineren Brennweiten bis zu 200 mm. Sie lohnen sich vor allem dann, wenn der Mond relativ dicht über dem Horizont steht.

Soll der Mond zumindest ein Drittel oder die Hälfte des Bildes ausfüllen, brauchen Sie eine höhere Brennweite von mehr als 500mm. In dem Fall ist es schwieriger, wenn auch nicht unmöglich, ein schönes Mondfoto zu schießen. In der partiellen Phase kommen Sie mit kurzen Belichtungszeiten zurecht. Wärend der partiellen Phase liegen die Belichtungszeiten im Beriech von hundertstel und zehntel Sekunden, während der Totalität aber im Bereich von Sekunden. Der Nachteil hier: Das Mondfoto wirkt etwas unscharf, erzeugt durch die Erddrehung. Bei langer Brennweite und moderater Empfindlichkeit der Kamera verwenden Sie eine Montierung mit einer elektrischen Nachführung. So gelingt Ihnen auch ein scharfes Foto in der totalen Phase.

Sie suchen noch ein passendes Teleskop für die Mondfinsternis? Das Omegon Photography Scope 72/432 ED ist ein starkes Instrument für Natur- und Astrofotografie bei moderaten Brennweiten. Und gleichzeitig ist es ein Objektiv und Spektiv in einem.

 

Die Mondfinsternis im Überblick mit stehender Kamera. Unten ist der Mars zu sehen. Aufnahme: Marcus Schenk

Tipps für die Fotografie im Überblick:

  • Stabiles Stativ oder eine Montierung mit Nachführung  sowie ein Objektiv oder ein kleines Teleskop verwenden.
  • Wir empfehlen eine Kamera mit Kabel- oder Fernauslöser bzw. Zeitauslöser.
  • Die Kamera sollte die Möglichkeit haben, das Objektiv manuell zu fokussieren. Fokussieren Sie, bis Sie einen scharfen Mondrand sehen.
  • Die Belichtungszeiten sollten manuell einstellbar sein, zumindest sollte man die Möglichkeit haben eine Belichtungskorrektur einzustellen.
  • Experimentieren Sie mit der Blende und den ISO-Werten, dazu haben Sie während einer Mondfinsternis genügend Zeit.

 

Wir wünschen Ihnen einen klaren Himmel und viel Freude bei der Beobachtung.

Verbesserte Version der LightBridge-Dobsons von Meade

10. Januar 2019, Stefan Taube

Kein anderes Teleskop vermittelt das Naturerlebnis Nachthimmel so unmittelbar wie ein Dobson. Ganz ohne Kamera oder andere elektronische Ablenkung – nur mit einer Rotlichtlampe und Sternkarte bewaffnet – erkunden Sie Nebel, Sternhaufen und Galaxien.

Abgesehen vom gutem Wetter braucht es zwei Dinge für dieses Beobachtungsvergnügen: Ein möglichst großes Teleskop und einen dunklen Nachthimmel. Ein Dobson ist ein Spiegelteleskop, bei dem der Unterbau relativ einfach konstruiert ist. Im Vergleich zu anderen Teleskopen erhalten Sie daher für Ihr Geld den größten Spiegel. Das Problem mit dem dunklen Himmel ist allerdings schwieriger zu lösen. Das Dobson-Teleskop sollte ins Auto passen, um einen guten Beobachtungsplatz anfahren zu können.

Ein großes Teleskop, das in ein Auto passt, ist ein Widerspruch in sich. Gelöst wird es durch die Dobsons mit Gitterrohrtubus:

Gitterrohrdobson

Dieses Dobson der Serie LightBridge lässt sich ohne Werkzeug zerlegen.

Wie die Abbildung zeigt, kann das Teleskop in vier relativ kleine Teile zerlegt werden. Von links nach rechts sind das die Rockerbox, die Spiegelkiste, die Tubusstäbe und der Hut mit dem Fangspiegel. Vor Ort kann das Gitterrohr-Dobson ohne Werkzeug in wenigen Minuten aufgebaut werden.

Der Hersteller Meade war mit seinen Dobson-Teleskopen der Serie Lightbridge einer der ersten, der dieses Konstruktionsprinzip zu einem Preis auf dem Markt gebracht hat, der für Hobby-Astronomen bezahlbar ist. Jetzt können wir Ihnen die verbesserte Variante Lightbridge Plus anbieten.

Meade Dobson Teleskop N 254/1270 LightBridge Plus

Meade Dobson Teleskop N 254/1270 LightBridge Plus

Das neue LightBridge Plus hat eine verbesserte Rockerbox. Sie ist etwas leichter, hat eingeschnittene Tragegriffe , eine vorab installierte Okularablage und eine Friktionsbremse für die Höhenachse. Die Box kann ohne Werkzeug für den Transport zerlegt werden. Meade stattet diese Teleskope jetzt mit einem verbesserten Okularauszug aus, der einen Feintrieb zur präzisen Fokussierung hat und liefert ein hochwertiges 2″-Okular mit 26 Millimeter Brennweite gleich mit.

Wie schon die Vorgängerversion verfügt das LightBridge Plus über einen Hauptspiegellüfter für die schnellere Angleichung des Spiegels an die Umgebungstemperatur. Natürlich ist die Optik voll justierbar. Dank dem schnellen Öffnungsverhältnis ist der Tubus relativ kurz und die Einblickshöhe im Zenit nicht zu hoch.

Falls Sie sich schon immer ein Teleskop mit großer Öffnung gewünscht haben, aber einfach nicht wussten, wie Sie es transportieren sollen, ist ein LightBridge Plus eine sehr gute Wahl zu einem fairen Preis!

19.10.2019
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