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Ist ein Dobson-Teleskop das richtige für mich? | mit Produktempfehlungen

11. Dezember 2018, Marcus Schenk

Dobson- oder Goto-Teleskop? Eine Frage, dessen Antwort man erst mal herausfinden muss. Je nach dem, was Sie gerne beobachten oder am Himmel erleben wollen, sollten Sie auch Ihr Teleskop wählen.

Wussten Sie, dass es so etwas wie „ein bisschen Goto“ gibt?

Doch wie finden Sie heraus, ob ein Dobson-Teleskop das richtige für Sie ist? Wir haben in Teil 1 dieses Beitrags ein paar Fragen zusammengestellt, mit denen Sie Ihre Vorlieben herausfinden können.

Im Anschluss, im Teil 2, gibt es Produktempfehlungen für drei verschiedene Teleskopserien, mit denen Sie den Sternenhimmel erleben können.

 

Ist ein Dobson Teleskop für mich richtig

 

Teil1

Sind Sie ein Beobachter, zu dem ein Dobson-Teleskop passt? Oder eher ein Teleskop mit parallaktischer Montierung? Mit diesen Fragen finden Sie es heraus:

 

1. Wollen Sie ausschließlich beobachten oder auch fotografieren?

Es gibt zwei Arten der Beobachtung: die visuelle oder die fotografische. Was wäre Ihnen lieber? Wenn Sie auf das visuelle Erlebnis setzen, dann wäre wohl ein Dobson die Wahl.

1 Ja ich will visuell beobachten.

2 Ich weiß noch nicht, beides vielleicht.

3 Fotografieren ist mir etwas wichtiger als visuell zu beobachten.

 

2. Worauf legen Sie Wert? Auf die Optik oder die Mechanik und Elektronik?

Dobsonteleskope bestehen aus einer Holzbox mit Gleitlagern, Rockerbox genannt, und einem Newton-Spiegelteleskop. Hier wird eindeutig Wert auf einen größeren Tubusdurchmesser gelegt. Die Mechanik bleibt dabei aber einfach. Der Vorteil: Sie bekommen für relativ kleines Geld ein großes Teleskop, mit dem Sie viel sehen.

1 Ich lege mehr Wert auf eine große Optik zum kleinen Preis.

2 Ich kann mich nicht festlegen, vielleicht beides.

3 Ich bin Fan komplexer Mechanik, die mein Teleskop über Feinwellen und Schneckenräder steuert.

 

3. Schneller Aufbau oder genaues Ausrichten?

Dobson-Teleskope bestehen nur aus zwei Teilen. Der Vorteil: Zwei Teile sind schnell transportiert und am Beobachtungsort wieder aufgebaut. Oft ist es wesentlich schneller aufgebaut als ein Teleskop mit Dreibeinstativ, parallaktischer Montierung, mehreren Gegengewichten und dem Tubus. Ein Dobson-Teleskop müssen Sie auch nicht zum Himmelsnordpol ausrichten, Sie führen die Achsen in beiden Richtungen nach.

1 Ich will mein Teleskop schnell aufbauen, weil ich sonst nicht motiviert bin und mich bei einem komplizierten Aufbau nicht zum Beobachten aufraffen kann.

2 Ich würde gerne Goto haben, aber nur, wenn der Aufbau nicht zu lange dauert.

3 Ich investiere lieber mehr Zeit in den Aufbau und eine genaue Ausrichtung.

 

4. Lieber nur Mond und Planeten oder am liebsten Galaxien?

Ein mittleres bis großes Newtonteleskop ist natürlich auch für die Planetenbeobachtung geeignet. Doch die Stärken eines großen Spiegels liegen in der großen Lichtsammelfähigkeit. Damit sind viele Dobsonteleskope dazu geeignet, Nebel und Galaxien zu beobachten. Wenn Sie sich dagegen eher für Mond und Planeten interessieren, dann wäre ein Linsenteleskop die bessere Wahl.

1 Ich will Nebel und Galaxien beobachten.

2 Ich will Nebel und Galaxien beobachten, aber wie soll ich sie nur finden?

3 Mich interessieren Mond und Planeten, aber es bei mir zu Hause so hell, dass ich Galaxien nicht so gut sehe. Eine Automatik müsste es finden.

 

5. Den Himmel mit Sternkarte oder GoTo-System erkunden?

Dobsonteleskope sind fast immer manuell steuerbare Instrumente. Das heißt: Hier gibt es kein Goto-System, das auf Knopfdruck die Objekte anfährt. Sie müssen (oder dürfen) das Teleskop rein manuell, mit einer Sternkarte zum Objekt Ihrer Wahl führen und dann auch mit der Hand nachführen. Aber welchen Vorteil soll denn das haben? Ganz einfach: Der Sternenhimmel wird zu Ihrem Revier, in dem Sie sich wie kein Zweiter auskennen. Sie sind dann wirklich ein Experte für das Auffinden von DeepSky-Objekten. Und Sie entwickeln ein Gefühl für die Nachführung des Objekts. Das Schöne daran: Es macht riesigen Spaß. Jedes Mal, wenn Sie ein Objekt finden, ist das ein kleines Erfolgserlebnis.

1 Na klar, ich will selbst mit einem Dobson-Teleskop die Objekte finden.

2 Ich fürchte, dass ich mich manchmal nicht orientieren kann.

3 Nein wirklich nicht, für die Objektsuche gibt es doch Goto-Teleskope.

 

6. Natur und Sternenhimmel ohne viel Technik erleben?

Beobachter berichten immer wieder, dass sie mit einem Dobson-Teleskop die Natur maximal genießen können. Hier gibt es keine Technik, die man zum laufen bringen müsste. Nein, das Naturerlebnis Sternenhimmel ohne Motorengeräusche steht im Vordergrund.

1 Ich will den Sternenhimmel und die Natur ganz simpel aber gut sichtbar erleben.

2 Ich würde mich gerne entscheiden können doch ein wenig Technik hinzuzuschalten.

3 Nein, diese manuelle Geschichte ist nichts für mich. Modernste Technik und Goto-Systeme sind für mich die erste Wahl.

 

Ihre Antworten

Wenn Sie die meisten Fragen mit 1 beantwortet haben, dann sind Sie definitiv ein Dobsonaut. Sie sollten sich gleich ein Dobson-Teleskop anschaffen. Wie wäre es mit den drei unten genannten Beispielen?

Wenn Sie die meisten Fragen mit 2 beantwortet haben, dann gefällt es Ihnen, mit einem Dobson zu beobachten, aber GoTo-Systeme reizen Sie auch. Das Onmegon Push+ Teleskop mit Objektnavigator (siehe unten) wäre die Lösung.

Wenn Sie die meisten Fragen mit 3 beantwortet haben, dann sollten Sie lieber ein GoTo-System nehmen. Hier haben wir eine große Auswahl.

 

Teil 2

Wir haben drei Dobson-Teleskope im Programm: Das Omegon Advanced X Dobson-Teleskop für Einsteiger, das Omegon ProDob für Aufsteiger und Experten und das Omegon Push+ mit Push-to-Technologie.

 

Das Omegon Advanced X Dobson-Teleskop: Für den Einstieg in die DeepSky-Beobachtung

Diese Teleskope sind ein günstiger Einstieg in die visuelle DeepSky-Beobachtung. Erkunden Sie Sternhaufen, Wasserstoffnebel, planetarische Nebel und sogar Galaxien mit Spiralarmen. Ab 200mm Objektivöffnung zeigt Ihnen dieses Teleskop hunderte interessante Objekte. Wer noch mehr Licht will, der kann auch zum Omegon Advanced X N 254/1200 oder zu einer echten Lichtkanone, dem Omegon Advanced X N 304/1500 greifen. Natürlich sind auch Ausflüge zum Mond und zu den Planeten möglich.
Wenn Sie nicht viel Geld ausgeben wollen, aber ein gutes Teleskop mit einem grandiosen Preis/Leistungsverhältnis suchen, dann ist das Omegon Advanced X Ihr Instrument.

 

Omegon Advanced X 203/1200

Omegon Advanced X 203/1200

 

 

Das Omegon ProDob: Deluxe Dobson mit exzellentem Friktionssystem

Die ProDob Dobson-Teleskope besitzen einen besonders guten 2“ Crayford-Okualrauszug und ein Deluxe Friktionssystem. Wenn Sie ein Objekt im Tubus zentrieren, gelingt Ihnen die Nachführung noch präziser und genauer, sogar bei sehr hohen Vergrößerungen. Da gibt es kein Ruckeln oder etwas ähnliches (wie bei Instrumenten mit Teflonlagern), denn das Teleskop schwebt fast über den Himmel. Der Grund dafür ist das ein kugelgelagertes System in der Höhenachse und Rollenlager im Azimut. Und zusätzlich lässt sich die Reibung auf Ihren Bedarf einstellen. Hohe Vergrößerungen sind also auch mit einem Dobson möglich.

Omegon Dobson Teleskop ProDob N 203/1200

Omegon Dobson Teleskop ProDob N 203/1200

Das ProDob von Omegon gibt es mit verschiedenen Öffnungen:
ProDob N203/1200 mit 8“ Durchmesser
ProDob N254/1200 mit 10“ Durchmesser
ProDob N304/1500 mit 12“ Durchmesser
ProDob N406/1850 mit 16“ Durchmesser

 

Omgeon Push+: Ein Dobson-Teleskop mit dem Smartphone steuern

Mit dem Omegon Push+ Dobson unternehmen Sie jederzeit eine Reise ins Universum zu Planeten, Nebeln und Galaxien. Sie müssen sich dabei nicht einmal besonders gut am Himmel auskennen, denn das Teleskop führt Sie über ein Push-to-System zu jedem Objekt, das Sie beobachten wollen. Sie brauchen dazu nur ein Android-Smartphone und die App SkySafari 4.0.

Damit bauen die Omegon Push+ und Push+ Mini Teleskope eine Brücke zwischen einem rein manuell gesteuerten Dobson und einem GoTo-Teleskop. Sozusagen: „ein bisschen Goto“. Denn das Push+ ist immer noch manuell bewegbar, wie es bei Dobson-Teleskopen üblich ist. Über Ihr Smartphone und im Teleskop verbaute feinschrittige Encoder,

Doch über hochauflösende Encoder führt Sie das System zu jedem Himmelsobjekt, das Sie sich wünschen. Ihr Smartphone ist das Display und gleichzeitig Ihre Orientierung am Sternenhimmel. Ein Fadenkreuz zeigt Ihnen die Position Ihres Teleskops in Echtzeit. Sie können jederzeit entscheiden, ob Sie das Push-to-System zu Hilfe nehmen oder lieber vollkommen manuell steuern wollen. Schön, wenn Sie die Wahl haben.

Omegon Dobson Teleskop Push+ mini N 150/750 Pro

Omegon Dobson Teleskop Push+ mini N 150/750 Pro

Das Omegon Push+ gibt es mit einem 200mm (8“) Tubus oder als Push+ Mini mit einem 150mm (6“) Tubus:

Tipp: Wenn Sie mehr über die Teleskope erfahren wollen, dann sehen Sie sich unser Push-Plus-Video an.

Komet 46P/Wirtanen: So beobachten Sie den Weihnachtskometen

5. Dezember 2018, Marcus Schenk

Es ist schon lange her, doch jetzt bekommen wir wieder Besuch aus dem All. Der Komet 46P/Wirtanen nähert sich der Erde, wird immer heller und ist sogar mit dem bloßen Auge sichtbar. Aber erst im Fernglas oder Teleskop entfaltet der Weihnachtskomet seine wahre Pracht. Die beste Beobachtungszeit ist Anfang Dezember und an Weihnachten.

Komet Wirtanen mit dem Teleskop beobachten

Dieses Foto wurde aufgenommen mit einem Celestron Teleskop Astrograph S 203/400 RASA 800 OTA.  © Michael Jäger. Vielen Dank an Celestron, die uns diese Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Ist 46P/Wirtanen ein Komet für das bloße Auge?

46P/Wirtanen ist ein kurzperiodischer Komet mit einer Umlaufzeit von 5,5 Jahren, er kommt uns deshalb alle paar Jahre besuchen. Doch im Dezember 2018 bietet er uns eine besondere Gelegenheit, denn nur selten erreichen solche Kometen einen größeren Helligkeitsanstieg wie diesen. Wenn alles läuft wie erwartet, könnte Wirtanen bis auf die 3. Größenklasse steigen und sehr gut mit dem bloßen Auge oder dem Fernglas zu sehen sein.

 

Sie haben noch nie einen Kometen gesehen? Dann wird es jetzt aber höchste Zeit! Denn ein heller Komet gehört zu den schönsten Beobachtungserlebnissen.

 

Warum der Weihnachts-Komet jetzt 160.000 mal heller ist

Was daran ist so besonders? Nur alle paar Jahre kommen wir in den Genuss, einen Kometen mit dem bloßen Auge zu sehen. Zuletzt war das 2014/15 der Fall, als Komet Lovejoy (C/2014 Q2) kurzfristig um die Jahreswende mit dem bloßen Auge zu sehen war.

Eigentlich war Wirtanen immer ein schwacher Komet. Doch es gibt noch etwas, das für uns wie ein Weihnachtsgeschenk daherkommt: Der Schweifstern hat eine für uns glückliche Position. Denn dank einer engen Begegnung mit dem Gasriesen Jupiter änderte der Komet seine Bahn und steht jetzt, während seines Vorbeiflugs an der Sonne, deutlich näher als früher. Zugleich steht er der Erde sehr nah, das macht ihn insgesamt heller. Zum Vergleich: In seinem Entdeckungsjahr erreichte 46P/Wirtanen nur eine Helligkeit von 16 mag. Damit wäre er 160.000 mal heller, wenn er denn tatsächlich die vorhergesagte Helligkeit von 3 mag erreicht (bei 4 mag aber immerhin noch 63.000 mal).

Wann kommt Wirtanen genau und wo finden wir ihn?

Wirtanen ist im ganzen Dezember am Abendhimmel zu sehen und daher ein richtiger Advents- und Weihnachtskomet. Am 12. Dezember erreicht er seine sonnennächste Position und am 16. Dezember seinen erdnächsten Punkt mit nur 11 Millionen Kilometern Abstand, was knapp 30 mal der Entfernung von der Erde zum Mond entspricht. Genau an diesem Abend passiert er auch das Goldene Tor der Ekliptik, der Bereich zwischen den Plejaden und den Hyaden.

Doch Mitte Dezember kommt der Mond dazu und überstrahlt den Kometen. Dann können wir 46P/Wirtanen nicht mehr am Abendhimmel sehen, wohl aber in der zweiten Nachthälfte und in den Morgenstunden, denn er Mond geht vor dem Kometen unter.

Aufsuchkarte Komet Wirtanen

Eine Aufsuchkarte für 56P/Wirtanen mit Positionen von 7.12 bis 30.12, Stellarium.

 

Dunkel soll die Ecke sein: die beste Beobachtungszeit

Aber halt: Hatten wir nicht gesagt, der Komet sei mit dem bloßen Auge zu sehen? Sterne mit ähnlicher Größenklasse sind doch auch zu sehen, wenn der Mond da ist. Richtig! Doch die große Helligkeit des Kometen verteilt sich auf eine Fläche, eine Kometenkoma von ca. 0,5°. Zum Vergleich: Das entspricht einem Vollmonddurchmesser. Deswegen sollten Sie sich einen dunklen Ort und eine mondlose Zeit zur Beobachtung suchen.

Beobachten Sie erst nach Dämmerungsende. Anfang Dezember steht der Komet am Abendhimmel noch relativ dicht über dem Horizont, er steigt aber von Tag zu Tag höher. Am 10. Dezember erreicht er den Kopf des Walfischs und macht sich auf den Weg zum Stier.

Erst ab Weihnachten können Sie wieder in Dunkelheit vor dem Mondaufgang beobachten. 46P/Wirtanen steht jetzt unmittelbar bei dem Stern Capella im Fuhrmann. Beobachten Sie jetzt in den sehr frühen Abendstunden. Im Laufe der folgenden Tage geht der Mond immer später auf und die mondlose Beobachtungslücke wird immer länger.

Komet noch besser im Fernglas und Teleskop zu sehen

Mit einem Fernglas oder Teleskop wirkt der Komet 46P/Wirtanen noch schöner. Lassen Sie damit die große, grünliche Koma auf sich wirken und vielleicht entdecken Sie im Teleskop sogar einen kleinen Kometenschweif. Übrigens: Eine besonders gute Sicht auf den Kometen bietet das Omegon Sternfeldglas 2.1×42.

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und beobachten Sie den Weihnachtskometen. Wir wünschen Ihnen klare Nächte und viel Spaß dabei!

 

Zum Weiterlesen:

Der Weihnachtskomet 46P/Wirtanen
Video: Kometenfotografie – Gerald Rhemann

Omegon Panorama II 100° [Testberichte]: Das sagen externe Experten dazu

5. Oktober 2018, Marcus Schenk

Der Erde entflohen! Wer einmal durch ein 100 Grad Okular blicken durfte, weiß wie es sich anfühlt ohne Grenzen den Sternenhimmel zu genießen. So als befände man sich ein Stückchen mehr im Weltraum.
Dieses Gefühl zu sehen, diese andere Art zu beobachten, bieten wir seit einiger Zeit mit den neuen 100° Panorama II Okulare an. Für den Beobachter natürlich auch interessant: Welche Leistung zeigen sie in der Praxis?

Das Internetportal www.hobby-astronomie.com und die britische Zeitschrift Sky at Night haben die Omegon Panorama 100° Okulare getestet. Zu unserer Freude hinterließen die Okulare einen sehr positiven Eindruck.

Produkttest Omegon Panorama Okulare

Das Panorama II 100° Okular im Härtetest.

Sky at Night: „Eyes even wider open“

In der Ausgabe Mai 2018 erzählt das mit der BBC verbundene Astro-Magazin Sky at Night ausführlich, wie gut sich die Panorama Okulare in der Praxis beweisen. Und zeichnet sie mit vier von fünf Sternen, also mit „sehr gut“ aus.

Zwei schöne Zitate:

[… these Omegon Panorama II eyepieces will open up a whole new observing experience.]

[We enjoyed some wonderful views of the Moon and one clear night coincided with the appearance of the Lunar X and Lunar V that stood out stunningly using all four eyepieces.]

 

Auszeichnung Omegon Panorama

 

Lesen Sie den kompletten Testbericht –  zum gratis Download – der Omegon Panorama II Okulare.

 

Hobby-Astronomie.com: „Verspricht entspannte und eindrucksvolle Beobachtungen“

Der Tester Christian Leu ist langjähriger Amateurastronom und passionierter Mondbeobachter. Er betreibt die Seite www.hobby-astronomie.com, um Menschen für die Astronomie zu begeistern. Ihm ist es dabei wichtig, persönliche Erfahrungen mit der Beobachtung und den Instrumenten an andere weiterzugeben.

Sie spielen auch mit dem Gedanken sich ein Weitwinkelokular für Ihre Beobachtungen anzuschaffen? Dann kommt dieser Testbericht wie gerufen. Herr Leu unterzog die Okulare einem Härtetest an einem f/5 Refraktor und einem Meade 8″ ACF Teleskop.

Diese Themen werden näher beleuchtet:
– Design
– Verarbeitung
– Augenmuscheln
– Einblicksverhalten
– Vergütung
– Reflexe
– Kontrast
– Schärfe
– Gesichtsfeld

Danach wissen Sie wirklich, was die Okulare können. Wir wünschen viel Freude beim Lesen: www.hobby-astronomie.com!

Übrigens: Hier erhalten Sie gleich Ihr eigenes Panorama II 100° Okular.

6 einfache Wege, die totale Mondfinsternis und die Marsopposition zu beobachten und zu fotografieren

12. Juli 2018, Marcus Schenk

An alle Naturbeobachter, Astroeinsteiger und Nachtschwärmer: Die Nacht des 27. Juli 2018 wird vollkommen anders. In dieser Nacht erleben wir die Marsopposition und eine seltene totale Mondfinsternis. Ein echter Sommernachtstraum inmitten lauer Temperaturen und mystischer Erlebnisse.

In diesem Artikel erfahren Sie, womit Sie die totale Mondfinsternis und den Mars am besten beobachten oder fotografieren können. Denn das Werkzeug ist mindestens ebenso entscheidend, wie das Ereignis selbst.

Außerdem interessant: Aktuell sind am Himmel eine ganze Reihe weiterer Planeten zu sehen. Jetzt ist die passende Gelegenheit für den Start in die Astronomie. Sie werden belohnt mit einem wahren Feuerwerk der Planeten. Mars, Jupiter, Venus und Saturn warten nur darauf, von Ihnen erkundet zu werden.

Wenn es langsam Nacht wird, geht der Mond schon im Südosten auf. Er sieht jetzt ungewöhnlich und gleichzeitig faszinierend aus: Fast komplett verfinstert steigt er immer höher. Den „Blutmond“, der dem Aberglauben nach früher über die Menschen Tod und Zerstörung brachte, können wir heute mit unserem Wissen ganz entspannt und mit einem Lächeln auf dem Gesicht beobachten.

Das Highlight in diesem Jahr: Mit 1 Stunde und 44 Minuten Totalität genießen wir die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts! Weiter unten finden Sie ausführliche Informationen über die Ereignisse.

Doch nun zeigen wir Ihnen 5 Wege und wirkungsvolle Produkte, um den Mond und die Planeten zu beobachten. Legen wir los.

1. Mit dem Fernglas den Himmel erkunden

Die Mondfinsternis ist schon mit dem bloßen Auge zu sehen, doch mit einem Fernglas wird der Mond im Erdschatten zu einem besonders intensiven Erlebnis. Damit die Beobachtung richtig gut wird, empfehlen wir Ihnen das Omegon Großfernglas Nightstar 20×80. Es eignet sich als Alternative zum Teleskop oder als Einstieg und Neueinstieg in die Astronomie. Es ist lichtstark und ein Gerät, das Sie immer dabei haben können. Sie richten das Fernglas einfach zum Himmel oder setzen es auf ein Stativ. Und schon zeigt es Ihnen den Mond in voller Größe mit unendlich vielen Kratern. Mit beiden Augen sieht das so faszinierend aus: Man könnte fast meinen, man wäre vor Ort. Doch da geht noch mehr: Sie sehen sogar Jupiter mit seinen Monden und Sternhaufen, wie die Plejaden oder die Andromedagalaxie.

Großfernglas 20x80

Das Omegon Großfernglas 20×80

2. Mit dem Teleskop einfach näher dran

Es ist wie ein Megazoom in das Weltall: Mit einem Teleskop gehen Sie richtig ins Detail. Sehen den ganzen Mond, einzelne Mondkrater, Jupiter oder den Saturn mit dem großen Ringsystem. Ganz wie Sie wollen. Denn die Möglichkeiten stehen Ihnen offen. Mit der hohen Vergrößerung, die nur ein Teleskop bietet, sehen Sie auch den Mars als echten Planeten und nicht nur als roten „Stern“ am Himmel.
Der günstige Einstieg ist mit dem Omegon AC 70/700 AZ-2 möglich. Mit 70mm Öffnung sammelt es 100-mal mehr Licht, als das bloße Auge. Die Okulare bieten 35- und 70-fache Vergrößerung, in Kombination mit der Barlowlinse bis zu 140-fach. Mehr Einzelheiten und mehr Auflösung erhalten Sie mit dem Omegon AC 90/1000 EQ-2. Das Teleskop ist unser Tipp für den Einstieg in die Mond- und Planetenbeobachtung. Mit 90mm Öffnung erkennen Sie viele Details, wie zum Beispiel Wolkenstreifen auf Jupiter oder die Polkappen auf Mars.

Einsteigerteleskop

Das Omegon AC 90/1000 EQ-2 – Empfehlung für Astroeinsteiger

3. Der einfachste Weg zum eigenen Astrofoto

Ein Foto der Mondfinsternis? Auch mit einfachen Mitteln ist das möglich!
Mit einem Teleskop ist der Weg zum eigenen Astrofoto für uns nur noch ein kleiner Schritt. Die geeignete Kamera dazu tragen Sie jeden Tag in der Tasche: Ihr Smartphone. Passend dazu: ein Smartphoneadapter. Dieser hält Ihr Handy in der perfekten Position angeschlossen an Ihr Okular. Dazu bieten wir den günstigen Omegon Smartphone Adapter an, der aber etwas Fingerspitzengefühl verlangt oder den Omegon Easypic Universal. Dieser Smartphoneadapter ist selbstzentrierend und kinderleicht in der Bedienung. Es dauert nur eine Minute und schon halten Sie Ihr Mondfoto in den Händen.

Smartphoneadapter

Omegon Easypic Universal Smartphoneadapter

4. Die richtigen Okulare entscheiden oft über die Details

Bei den Okularen trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Denn: Ein Okular ist der verlängerte Arm der Teleskopoptik und man sollte bei der Auswahl ebenso viel Wert legen, wie beim Teleskop selbst. Ratsam daher: Alte oder Standardokulare austauschen und auf hochwertige setzen, die ein wesentlich besseres Bild bieten. Gute Schärfe und tollen Kontrast liefern die Omegon LE Planetry Okulare für alle 1,25“ Okularauszüge. Die Kundenrezensionen reichen von „einfach klasse“ bis „do legst di nieda“.

Die Familie der Omegon LE Planetary Okulare

5. Farbfilter für besseren Kontrast bei der Planetenbeobachtung

Wie eine Kette, die aus den Planeten des Sonnensystems: So blicken Venus, Jupiter, Saturn und Mars auf uns herunter. Und das alles nach Einbruch der Dunkelheit in der angenehmsten Beobachtungszeit. Diese Konstellation der Planeten ist so selten, dass es sich jetzt lohnt in die Astronomie einzusteigen. Denn: Einsteiger sehen bei den Planeten sofort Erfolge und Einzelheiten. Noch mehr Details, wie die Polkappen und Strukturen auf dem Mars oder den großen roten Fleck auf Jupiter verstärken Sie mit den passenden Farbfiltern. Eingesetzt in ein Okular können sie eine Offenbarung für motivierte Beobachter sein. Das Omegon Farbilterset beinhalten schon die wichtigsten Filter für alle Planeten. Andere Kontrastfilter oder ein Mondfilter für die Mondbeobachtung sind im Okularkoffer eine nützliche Ergänzung.

Farbfilter für die Planetenbeobachtung

Farbfilterset mit 6 Farbfiltern

 

6. Wissen über das Universum

Was wäre die Beobachtung ohne das Wissen, was wir da eigentlich sehen?
Astronomiebücher, Zeitschriften und der Kontakt mit anderen Hobbyastronomen gehören dazu.
Gerade bei der Mondfinsternis und der Marsopposition gibt es einiges Wissenswertes. Da bieten sich gleich zwei Bücher an: das kleine Buch Mondfinsternisse und der Kosmos Marsguide.

 

Marsbuch

Der Kosmos Marsguide

 

Weitere ausführliche Informationen über die totale Mondfinsternis und die Marsopposition lesen Sie auch in diesen Blogbeiträgen:

Infografik: Totale Mondfinsternis am 27.07.2018

Liveübertragung der Mondfinsternis am 27.07.2018

Marsopposition 2018: Mars erfolgreich beobachten und Details erkennen

Marsopposition 2018: Mars erfolgreich beobachten – so gehts!

Marsopposition 2018: Mars erfolgreich beobachten und Details erkennen

18. Juni 2018, Marcus Schenk

Am 27. Juli 2018 ist es endlich so weit: Unser Nachbarplanet Mars kommt in Opposition zur Sonne. Das macht er zwar alle zwei Jahre, doch diese Opposition ist etwas ganz Besonderes. Seit 2003 stand Mars der Erde nicht mehr so nah. Jetzt nähert er sich uns auf nur 57 Millionen Kilometern. Das ist fast die gleiche Entfernung wie vor 15 Jahren. Damit wächst er auf halbe Jupitergröße an und wir können ihn so gut wie nur selten beobachten – inklusive zahlreicher Details.

In diesem Artikel erfahren Sie, was eine Opposition ist, wie Sie den Mars am besten beobachten, welche Details Sie sehen können und welches Zubehör die Beobachtung verbessert.

Der Mars, Foto: B.Gährken

Inhalt:

  1. Mars: Die Fakten eines faszinierenden Planeten.

  2. Die Marsopposition: Was ist eine Opposition?

  3. Warum findet eine Opposition nur alle zwei Jahre statt?

  4. Warum ist der Mars in diesem Jahr so groß?

  5. Welches Teleskop kann man für die Beobachtung verwenden?

  6. Das sehen Sie, wenn Sie den Mars beobachten.

  7. Hilfreiches Zubehör, das die Marsbeobachtung verbessert.

1. Mars: Die Fakten eines faszinierenden Planeten

6000 Kilometer Durchmesser, 687 Tage Umlaufzeit und ein Berg mit 27.000 Metern Höhe. Der Mars ist nur halb so groß wie die Erde, ihr aber in vielen Dingen sehr ähnlich. Wie unsere Erde besitzt auch er eine feste Oberfläche mit Bergen, flachen Ebenen und Schluchten. Valles Marineris ist eine riesige Schlucht mit 4000 Kilometern Länge und 700 Kilometern Breite. Sie wird auch als Grand Canyon des Mars bezeichnet. Dagegen ist der „echte“ Grand Canyon auf der Erde relativ klein: Nur 450 Kilometern lang und bis zu 30 Kilometer breit.

Der Mars ist der Erde auch sonst ähnlich: Er besitzt Polkappen wie die Erde und auch Jahreszeiten. Wenn jemand auf dem Mars steht, könnte er die Sonne auf- und untergehen sehen. Und er könnte durch ein Teleskop auch die Erde beobachten. Das alles ist möglich, weil er (fast genau wie die Erde) 23,98° gegen die Sonnenbahnebene geneigt ist. Ein Tag zählt auf Mars 24 Stunden und 40 Minuten, der Marstag ist also nur 40 Minuten länger als bei uns.

Eine schöne zweite Welt, oder? Das denken sich auch viele Raumfahrtpioniere. Schließlich gibt es Hinweise, dass der Planet vor Urzeiten einmal lebensfreundlich gewesen sein könnte. Doch aus heutiger Sicht gibt es ein paar Nachteile, die das Leben dort schwierig machen würden. Zum Beispiel die Kälte. Ein dicker Mantel reicht nicht, um sich warm einzupacken, denn die Temperaturen erreichen bis zu -85°C. Immerhin kann es tagsüber am Äquator auch mal wohlige +20°C erreichen.

Auch der Sauerstoff und Atmosphärendruck ist anders: 95% Kohlendioxid, 1,8% Stickstoff und 0,1% Sauerstoff. Auf der Erde: 78% Stickstoff und 20% Sauerstoff. Mit anderen Worten: Auf dem Mars können wir nicht „schnaufen“. Ohne Raumanzug würde das Blut in kürzester Zeit kochen, so als würden wir uns auf der Erde in 35 Kilometern Höhe aufhalten. Also etwa dreimal so hoch, wie die Reisehöhe eines Verkehrsflugzeuges.

2. Die Marsopposition: Was ist eine Opposition?

Eine Opposition findet immer dann statt, wenn der Mars in einer Linie mit Erde und Sonne steht.

3. Warum findet eine Opposition nur alle zwei Jahre statt?

Der Mars umkreist die Sonne einmal in 687 Tagen, also etwa alle zwei Jahre. Wir mit unserem Raumschiff Erde haben deutlich mehr Speed drauf und umrunden die Sonne schneller – in nur 365 Tagen.

Stellen Sie sich vor: Beide Planeten starten gleichzeitig an einem Punkt. Die Erde holt den Mars auf ihrer inneren Bahn irgendwann ein. Doch ein Umlauf reicht der Erde dafür nicht ganz aus, da der Mars sich ja ebenfalls weiterbewegt und nicht stillsteht. Erst nach 780 Tagen ist es dann so weit: Die Erde hat den Mars eingeholt und steht nun in der Mitte. Es ist Opposition!

4. Warum ist der Mars in diesem Jahr so groß?

Wenn er in Opposition steht ist der Mars ein auffälliges Objekt am Himmel. Er geht auf, wenn es dunkel wird, und steht die ganze Nacht hell leuchtend am Himmel. Seine Scheibchengröße ist enorm! Sie wächst auf bis zu 24 Bogensekunden an. Im Teleskop erscheint der Mars deshalb besonders groß. Das bedeutet: Wir können viele Details erkennen. Das ist eine einmalige Chance für visuelle Beobachter und Astrofotografen. Der Mars erscheint nur minimal kleiner als zur Jahrtausendopposition 2003.

Hier sehen Sie wie nah der Mars während seiner Opposition in den Jahren 2018-2035 steht. Zum Vergrößern bitte anklicken.

Der Mars läuft auf keiner runden, sondern einer exzentrischen Bahn um die Sonne. Dadurch variiert seine Entfernung zur Erde. Je nach Position kommt es dadurch zu einer Oppositionsentfernung zwischen 101 Millionen und 55 Millionen Kilometern. In diesem Jahr: 57,7 Millionen Kilometer. Im Jahr 2020 sind es wieder 62,2 Millionen und 2022 82 Millionen Kilometer. Erst im Jahr 2035 kommt Mars der Erde noch etwas näher als dieses Jahr.

Für Beobachter auf der Nordhalbkugel finden diese nahen Oppositionen unterhalb des Himmelsäquators statt, weil sie stets in die Sommermonate fallen. Der Planet steht dann nicht hoch über dem Horizont: dieses Jahr nur 15°.

Marsgröße im Jahr 2018

Während der Oppositionsschleife nähert sich der Mars, bis er eine Größe von 24″ erreicht. Zum Vergrößern bitte anklicken.

5. Welches Teleskop kann man für die Beobachtung verwenden?

Der Mars ist hell und ein Objekt, das Sie ganz locker mit dem bloßen Auge beobachten können. Er geht am späten Abend im Südosten auf, steigt dann höher und erreicht am 27. Juli 2018 um 1:37 MESZ seinen Meridian. Erst nach 04:30 MESZ verschwindet er wieder hinter dem Horizont. Sie können den Mars nicht verfehlen, denn er ist das einzige Objekt mit einer sehr hellen und rötlichen Färbung.

Im Zeitraum der Opposition ist der Mars recht groß. Deshalb können Sie nahezu jedes Teleskop für die Beobachtung verwenden, selbst ein Teleskop mit 70-80mm Objektivöffnung. Ein schönes Einsteigerinstrument für Planeten ist das Omegon AC 90/1000 EQ-2. Mit einem mittleren oder großen Teleskop von 150-200mm profitieren Sie aber auch von einem höheren Auflösungsvermögen. Das ist wichtig, wenn Sie viele, vor allem kleinere Details erkennen wollen. Achten Sie darauf: Das Teleskop sollte gut justiert und ausreichend an die Außentemperatur angepasst sein. Das sind wichtige Faktoren für ein gutes, kontrastreiches Bild. Viele visuelle Beobachten schätzen Dobson-Teleskope, denn sie sind preisgünstig, lichtstark und sind einfach in der Handhabung.

Mars bei 250-facher Vergrößerung

Der Mars im Teleskop.

Nutzen Sie bei der Marsbeobachtung hohe Vergrößerungen ab 100-fach aufwärts. Denn: Je kleiner der Planet, desto schwieriger ist es, Details zu erkennen. Es eignen sich vor allem kleinere Okularbrennweiten, denn sie erreichen die höchsten Vergrößerungen. Vergrößerungen von 200-300-fach sind bei mittleren bis größeren Teleskopen sinnvoll. Tipp: Hier gibt es die hochwertigen Televue-Okulare zum Sonderpreis.

6. Das sehen Sie, wenn Sie den Mars beobachten.

Wenn Sie mit einem kleinen Teleskop bei 100-facher Vergrößerung beobachten, erscheint der Mars oft als bloße rote Kugel. Mit etwas Geduld erkennen Sie aber schon die Polkappen, denn ihr weiß ist fast schon leuchtend deutlich.

Marsdetails

Mars mit Bezeichnungen, Bild. B. Gährken.

Das auffälligste Dunkelgebiet auf dem Roten Planeten ist die große Syrte. Es handelt sich dabei um eine staubfreie und riesige Hochebene mit 1300 Kilometern Breite. Das Gebiet lieg in Äquatornähe und ist auch schon mit mittleren Teleskopen zu sehen. Das Hellasbecken ist die größte helle Region auf dem Mars und südlich der großen Syrte zu finden. Hier sind oft auch Reif und Staubstürme zu sehen. Die große Syrte und das Hellasbecken sehen Sie aber nur dann, wenn der Mars uns diese Region auch gerade zuwendet. Außedem sind weiße Wolken interessante „Wettererscheinungen“, die man mit größeren Teleskopen und Farbfiltern beobachten kann.

Weitere Tipps für die Detailbeobachtung und Marskarten finden Sie in dem Ratgeber „Mars Guide“ vom Kosmos-Verlag.  

Eine „Mars Map“ zum Ausbreiten bietet der Hersteller Orion an. Sie hilft bei der visuellen Beobachtung und Fotografie

7. Hilfreiches Zubehör, das die Marsbeobachtung verbessert

ADC-Korrektor: für mehr Kontrast am Horizont

Wenn wir ein Objekt dicht über dem Horizont beobachten, dann kann sein, dass das Objekt eigentlich schon untergegangen ist. Das Licht aus dem Weltall wird durch unsere Atmosphäre gebrochen oder: gebogen. Wir sehen das zum Beispiel bei einem Wasserglas und einem Strohhalm. Das Wasser ist ein optisch dichteres Medium – also wird der Strohhalm an einer anderen Stelle dargestellt. Unsere Atmosphäre macht das Selbe.

ADC Korrektor

Ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit ADC und einer Toupek-Kamera.

Ist das ein Problem? Ja. Wenn es um astronomische Objekte geht, dann schon. Denn blaues und rotes Licht wird unterschiedlich stark gebrochen. Objekte bekommen einen Farbrand und wirken kontrastloser. Sie sind einfach unschärfer als Objekte, die höher stehen.

Der ADC von Omegon produziert – wenn man so will – einen negativen Farbfehler. Einen, der der Atmosphäre entgegengesetzt ist. Hier kommt der Planet Mars (oder auch andere Planeten ins Spiel). Der Mars wirkt so, als würde er ein deutliches Stück höher stehen. Als einer unserer Kollegen den ADC das erste Mal ausprobierte, sagte er: »Der Effekt war gigantisch. Es wirkte so, als wäre das Teleskop plötzlich ausgetauscht worden.«

Dispersion

Die Atmosphäre wirkt wie eine einfache Linse und die Farben des Lichts werden unterschiedlich stark gebrochen. Ein Objekt wirkt dadurch höher, als es eigentlich ist und um das Objekt entstehen Farbsäume. Bildquelle: NASA/JPL Solar System Simulator, Courtesy NASA/JPL-Caltech https://space.jpl.nasa.gov/.

Auch in den nächsten Jahren stehen die Planeten recht tief. Aber der ADC ist eine absolute Hoffnung. Sie können Ihn sowohl visuell, als auch fotografisch einsetzten. Dabei ist die Verwendung total einfach: Sie setzen ihn ganz bequem im Okularauszuig ein.

Die Vorteile des ADC in Kurzform:

  • ADC korrigiert atmosphärische Dispersion
  • Farbsäume werden reduziert oder verschwinden
  • Schärfe und Kontrast steigen, als würde der Planet höher stehen
  • Einfach in den Okularauszug stecken und Prismen ausrichten

Farbfilter: dem Mars Details entlocken

Farbfilter sind bei der Planetenbeobachtung nützlich, denn sie steigern Kontraste und machen Details sichtbar, die Sie vorher nicht gesehen haben. Einzige Voraussetzung: Sie sollten schon etwas Erfahrung in der Beobachtung haben. Denn: Astronomischen Sehen, das muss man erst mal lernen.

Farbfilter gibt es in den Größen 1,25“ oder 2“. Sie werden einfach in das Okulargewinde eingeschraubt und schon kann es losgehen.

Aber welche Details erkennen Sie?

Farbfilter für die Marsbeobachtung

Die Farbfilter schrauben Sie in das Gewinde des Okulars ein.

Grünfilter: Damit sehen Sie direkt die Oberfläche, Wolken und Eisnebel werden verstärkt.

Blaufilter: Kann für Eisnebel und Wolken eingesetzt werden.

Gelbfilter: Immer wieder kommt es vor, dass helle Staubstürme die Oberfläche für mehrere Wochen verhüllen. Dafür ist dieser Filter geeignet, denn er hellt diese Gebiete auf.

Orange- und Rotfilter: Ein Orangefilter verstärkt die Hell-dunkel-Strukturen auf der Oberfläche. Er ist der Standardfilter für die Marsbeobachtung. Der Rotfilter macht das Gleiche, ist aber für große Teleskope geeignet.

Tipp: Es gibt auch einen speziellen Marsfilter, der den Kontrast am roten Planeten deutlich anhebt.

Filterrad: schnell wechseln und weiter beobachten

Wenn Sie mehrere Filter verwenden wollen, empfehlen wir ein Filterrad. Damit wechseln Sie schnell die Filterpositionen.

Kamera: den Mars fotografieren

Sie wollen den Mars fotografieren? Dann greifen Sie doch zur Touptek Kamera G3M178C. Sie besitzt eine hohe Empfindlichkeit und eine Auflösung von 6,4 Megapixeln. Aber: Sie ist auch extrem schnell. Mit 59 Bildern pro Sekunde nutzen Sie selbst minimale Momente guter Luftruhe aus, was zu schärferen Marsbildern führt.

Aufbau für Planetenfotografie

So sieht der Aufbau für erfolgreiche Marsfotos aus: Eine Touptek-Kamera, eine Barlowlinse mit Flipmirror und ein Okular.

Flip Mirror

Eine gute Hilfe bei der Planetenfotografie ist übrigens ein Flipmirror. Damit das Zentrieren des Planeten nicht zu einer Herausforderung im Dunkeln wird. Mit dem Flipmirror wechseln Sie innerhalb von Sekunden zwischen dem Okular- und Kamerabild.

 

Jetzt beobachten

Warten Sie nicht bis zum Jahr 2035: Jetzt im Sommer 2018 bietet sich uns die Gelegenheit den Mars wieder in voller Größe zu bestaunen. Im Gegensatz zum Jahr 2003 hat sich die Kameratechnik deutlich weiterentwickelt. Und mit Instrumenten wie dem ADC sind sogar Beobachtungen am Horizont möglich. Packen Sie am besten gleich Ihr Teleskop ein und werfen Sie in der nächsten klaren Nacht einen Blick auf unseren roten Nachbarn.

Produkttipp: Sie wollen zeigen, dass Sie den Mars beobachten? Dann gönnen Sie sich doch das aktuelle Mars-T-Shirt. Auf der Rückseite mit allen Daten zur Opposition: Entfernung, Größe, Helligkeit. Gleich bestellen.

Aktuelles Mars-T-Shirt.

Unser aktuelles Mars-T-Shirt.

Omegon MiniTrack LX2: Testbericht auf Sternenhimmel-fotografieren.de

11. Juni 2018, Marcus Schenk

Die kleine Astrofoto-Montierung MiniTrack LX2 ist bei Astrofotografen sehr beliebt. Die Vorteile sprechen für sich: extrem kompakt, vollmechanisch, präzise in der Nachführung. Und so einfach, dass auch Einsteigern wundervolle Astro-Weitfeldfotos gelingen.

Omegon MiniTrack LX2

Sie spielen mit dem Gedanken sich eine kleine Fotomontierung anzuschaffen? Dann interessiert Sie wahrscheinlich auch, wie andere Hobbyastronomen in der Praxis damit arbeiten. Und welche Tricks sie haben, um wunderschöne Aufnahmen zu gewinnen.

Auf der Seite sternenhimmel-fotografieren.de finden Sie jetzt einen ausführlichen Testbericht zur Omegon Minitrack LX2. Es ist nicht nur ein Test, sondern auch eine nützliche Anleitung.

Der Astrofotograf Philipp Keltenich hat die Montierung auf Herz und Nieren getestet und gibt wertvolle und praktische Tipps zu:

  • Aufbau
  • Einnordung
  • Aufnahme
  • Belichtungszeit
  • sinnvollem Zubehör

In diesem lesenswerten Bericht erfahren Sie alle wichtigen Infos und was der Astrofotograf von diesem neuen Produkt hält. Und ganz nebenbei: bestaunen Sie weitere wundervolle Bilder, die mit der MiniTrack LX2 aufgenommen wurden.

Viel Freude beim Lesen!

P.S.: Wollen Sie bei der nächsten Lieferung mit dabei sein? Dann Sichern Sie sich am besten gleich Ihre eigene Omegon MiniTrack LX2 Montierung.

Astroshop.de auf dem ITV 2018

18. Mai 2018, Elias Erdnüß

Auch dieses Jahr besuchte Astroshop.de das ITV (Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg) auf dem Campingplatz am Gedener See. Zum 27sten mal trafen sich dort Amateurastronomen, Teleskopbegeisterte und Sternenfreunde um zusammen zu beobachten, Erfahrungen auszutauschen und an Händlerständen zu stöbern.

Auf dem ITV bietet der mobile Astoshop-Stand Gelegenheit zum Stöbern und Ausprobieren.

Unser Highlight dieses Jahr war die Vorführung des Hubble Optics 607/2012 Premium Ultra Light Dobsons.

Dieser lieferte atemberaubende Blicke auf Deep Sky Objekte: Die Sprialstrukturen und Staubbänder von Galaxien waren mit dem Auge klar zu erkennen, und am Kugelsternhaufen M13 konnten unzählige Einzelsterne aufgelöst werden.

Der Hubble Optics Dobson mit einem Spiegeldurchmesser von 24 Zoll hat eine beeindruckende Größe.

Da es leider an einigen Tagen recht bewölkt war, gab es nur wenige einigermaßen sternenklare Nächte. Trotzem fanden wir Gelegenheit die neue Omegon Mini Track LX2 vorzuführen. Ohne aufwändige Elektronik sondern rein mechanisch kann damit eine Kamera nachgeführt werden und erlaubt so lange Belichtungen des Nachthimmels ohne Strichspuren.

Jupiter und zwei erkennbare Monde, 30 Sekunden belichtet. Ohne und mit Mini Track LX2. Dies ist ein stark vergrößerter Bildausschnitt einer Aufnahme mit einem 50mm Kameraobjektiv.

Außerdem konnten wir Wolkenlücken ausnutzen, um den Omegon Pro Astrograph 154/600 auszuprobieren. Er passt hervorragend auf die kleine (aber feine) iOptron CEM25P GoTo-Montierung und zur ToupTek DeepSky Farbkamera EP3CMOS06300KPA. Trotz der erschwerten wolkigen Himmelsbedingungen, die eine ganz exakte Nordung und Ausrichtung der Montierung verhinderten, kamen schöne Aufnahmen der Galaxie M51 zustande.

Die Kombination aus Omegon Astrograph, iOptron Montierung und ToupTek Kamera ergibt ein kleines, mobiles aber leistungsstarkes Astrofotografie-Setup.

Die Spiralgalaxie M51 – 60 Belichtungen @ 30 Sekunden

Desweiteren konnten spätabendliche Besucher des Standes auch das Handplanetarium Universe2go sowie die innovative Omegon Push+ Montierung ausprobieren.

Wir wünschen uns auch für das nächste Jahr so zahlreiche, freundliche und neugierige  Besucher auf dem ITV. Falls Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten, dann sollten Sie sich schon jetzt das nächste ITV im Kalender markieren: Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019 ist es wieder soweit.

Astromesse in Essen

27. April 2018, Anita Maier

Am Samstag, den 05.05.2018 findet die Astromesse ATT zum 34.Mal statt. Zwischen 10 und 18 Uhr stehen Ihnen Tor und Tür des Gymnasiums am Stoppenberg in Essen offen.

Alles zum Anfassen und zu günstigen Preisen

Astroshop.de bietet Ihnen einen Stand voller Teleskope, Kameras, Filter, Okulare, Ferngläser und jede Menge anderes Zubehör. Bei uns finden Sie also allerhand praktisches rund um die Astronomie.

Über das Internet sieht man Bilder und Beschreibungen, kann die Produkte aber nicht in die Hand nehmen. Deswegen ist eine Astromesse die optimale Gelegenheit die Produkte Live zu erleben. Nutzen Sie außerdem die günstigen Messepreise: Fast alle Produkte können Sie mit 10% Rabatt oder mehr erwerben.

Unsere Neuheiten auf der Messe

Omegon Montierung Mini Track LX2

Die Omegon Mini-Track Montierung ist ein Instrument für garantiert gelungene Astrofotos – mit Weitwinkel und leichten Teleobjektiven. Egal wo Ihre Reise hingeht: Die MiniTrack begleitet Sie zu jedem Ort auf der nördlichen Halbkugel. Sie funktioniert völlig ohne Batterien und passt in jede Tasche. Hunderte Menschen nutzen sie bereits erfolgreich und sind von den Bildern begeistert. Astrofotos mit der MiniTrack ziehen einfach Blicke auf sich!

 

Omegon ProDob

Mit den Omegon Pro Dobson Teleskopen gelingt die Beobachtungsnacht noch besser. Denn wenn Sie einmal Ihr Objekt gefunden haben, dann sollen Sie es auch ausgiebig genießen. Das bedeutet: Lange beobachten, auch mit höheren Vergrößerungen. Doch nicht alle Dobson-Teleskope lassen sich so leicht nachführen. Manchmal ruckelt es eben. Das macht dieses Teleskop jetzt völlig anders. Und besser.

 

Omegon Pro Astrograph

Welches Teleskop bringt ein wunderschönes Bild mit möglichst wenig Aufwand? Mit einem Omegon Astrographen fällt das leichter als mit gewöhnlichen Teleskopen. Warum? Die Antwort liegt auf der Hand: denn ein Öffnungsverhältnis von f/4 bedeutet jede Menge Lichtstärke und trotzdem kurze Belichtungszeiten. Tauchen Sie jetzt tief in die Welt der DeepSky-Fotografie ein. Bestaunen Sie schwache Galaxien oder etliche Details in Wasserstoffnebeln. Der Omegon Astrograph setzt einen neuen Maßstab an Ihre Astrofoto.

Omegon Pro RC

Sie sind auf der Suche nach einem guten Teleskop für Astrofotografie? Mit den Omegon Ritchey-Chretien-Teleskopen betreten Sie die nächste Qualitätsstufe für Ihre Astrofotos. Die Omegon RC-Teleskope bieten Ihnen ein großes und komafreies Bildfeld. Perfekt für runde Sterne bis zum Rand.

Omegon Advanced X

Omegon Advanced X Dobson: Das ist ein lichtstarkes Teleskop, mit dem Sie leichtfüßig Planeten, Sternhaufen, Nebel und Galaxien beobachten. Es ist klasse verarbeitet, besteht nur aus zwei Teilen und in der Bedienung kinderleicht. Da kommt auch jeder Astro-Einsteiger mit zurecht, denn Achsen ausrichten müssen Sie hier nicht. Ein einfaches Prinzip: Aufstellen und sofort beobachten.

 

Omegon Mini Push+ Montierung

Jedes Ziel am Himmel erreichen: Das geht brillant mit der neuen Push+ mini Montierung. Ihr Smartphone und die cleveren Push-to-Technik führt Sie mit dieser „Rockerbox“ zu allen Planeten, Nebeln und Galaxien. Was Sie dazu brauchen? Nur Ihren optischen Tubus. Das Push+ mini nimmt Teleskope bis zu 150mm Öffnung und 900mm Länge auf. So wird aus Ihrem Tubus ein Dobson-Teleskop mit dem einzigartigen Navi für den Sternenhimmel.

Vorbeischauen lohnt sich
Schauen Sie doch bei uns vorbei, wir freuen uns Sie wiederzusehen oder Sie als neuen Kunden zu begrüßen!

ScopeDome Kuppel: Schulsternwarte für rumänisches Gymnasium (2 Kommentare)

24. April 2018, Marcus Schenk

Unberührte Wälder, weite Landschaften und fantastische Ausblicke. Und mittendrin: Eine nagelneue Sternwarte für eine Schule. Unser neuestes Kuppelprojekt führte uns nach Rumänien in die Stadt Baia Mare.

Die Bergbaustadt liegt im nördlichen Rumänien am Rande der Ostkarparten. Warum diese Sternwarte für uns etwas besonderes ist, lesen Sie in diesem Beitrag.

Sternwarte in Rumänien

Die neue Schulsternwarte auf dem Dach des Gymnasiums in Baia Mare

Das Traumprojekt: Sternwarte

Astroshop baute zusammen mit der ScopeDome GmbH eine 3-Meter-Sternwarte auf einem Gymnasium. Diese Schule nimmt dabei eine Beispielfunktion ein, denn Schulsternwarten sind dort eine Seltenheit. Das Land ist noch sehr arm und Schulen bringen meist kein Geld für solche Projekte auf.

Aber worauf wir besonders stolz sind: Unser rumänischer Kollege Raul hat sich persönlich an diesem Observatorium beteiligt, war Unterstützer und einer der Sponsoren. Das Projekt wurde schließlich Realität.

Die Basis des Observatoriums

Die Basis der Sternwarte steht, perfekt umrahmt von der Beobachter-Plattform. Links unten: der Basketball-Platz.

 

3-Meter ScopeDome Kuppel auf dem Dach

Die Kuppel ruht auf dem Schulgebäude perfekt eingerahmt auf einer Beobachtungsplattform. Hier ist die Rundumsicht hervorragend. Die Sternwarte nimmt schon bald ihren Betrieb auf und ermöglicht Schülern den Kontakt mit der Astronomie. Und legt womöglich den Grundstein für eine lebenslange Faszination für das Universum.

 

Die ScopeDome Kuppel mit Tür

Die ScopeDome-Kuppel mit Türeinstieg.

Der geöffnete Kuppelspalt

Der geöffnete Kuppelspalt: Mit 100 cm Breite besonders kompfortabel.

 

Das Innere der Sternwarte

Während einige Beobachter sich schon am Sternenhimmel orientieren, geht es anschließend in die Kuppel. Das Highlight: Ein Celestron C8 mit einer Skywatcher EQ-8 Montierung auf einer Säule. Initiiert wurde das Projekt von Prof. Lucian Stoyan. Nun ist die Sternwarte fertig und die Schüler freuen sich schon auf interessante Beobachtungen und spannende astronomische Projekte. Doch sie blicken auch in die nahe Zukunft: Nächstes Jahr soll das Celestron C8 gegen ein 14 Zoll RC-Teleskop ausgetauscht werden. Ein weiterer Traum, der bald wahr wird.

Das Teleskop im Inneren der Sternwarte

Das Herz der Sternwarte: Ein Celestron C8 mit einer EQ-8 Montierung

Die Stadt Baia Mare

Baia Mare liegt im nördlichen Rumänien. Ein Ort mit 124.000 Einwohnern am Rande der Ostkarpaten. Viele offizielle Gebäude wurden renoviert, doch es gibt auch jede Menge alte und verfallende Wohnhäuser. Umrahmt von den Bergen der Karpaten gilt Baia Mare als eine der malerischsten Orte Rumäniens.

Das Observatorium auf dem Schulgebäude

Ein letzter Blick auf die Sternwarte: Hoch oben bietet sie einen fantastischen Ausblick. Jetzt kann die Nacht kommen.

 

PS: Haben auch Sie solch einen Traum? Eine Sternwarte mit fest installiertem Teleskop – das bedeutet Astronomie zu jeder Zeit. Manuell oder vollautomatisch mit Remotesteuerung: Wir realisieren auch Ihre Wünsche. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf – wir freuen uns auf ein Gespräch.

Astronomische Ostern: Geschenktipps für große und kleine Sternfreunde

23. März 2018, Marcus Schenk

Vogelzwitschern, Sonnenschein, die ersten Osterglocken auf der Wiese. Wenn wir da nicht auch den Osterhasen entdecken! Doch warum blickt er so verzweifelt? Hobby-Astronomen sind für ihn schon ein Spezialfall. Braucht er etwa noch ein paar Ideen für Ostergeschenke, die er dann verstecken kann?

Zeit ihm zu helfen: Diese Geschenktipps kommen bestimmt gut an.

 

 

1.Omegon Teleskop N 76/700 AZ-1

Ein Blick in den Himmel ist durch kein Bild zu ersetzen. Mit dem Newton-Teleskop 76/700 AZ-1 erleben Sie den Sternenhimmel live und mit eigenen Augen. Dieses kleine Einsteiger-Teleskop bietet Kindern und Erwachsenen den allerersten Kontakt zum Mond und den Planeten. Es wartet nur noch auf Ihren ersten Blick auf den Mond: Jetzt das Teleskop für 69,90 statt 99,- Euro oder gleich das umfangreiche Einsteigerset mit Sternkarte, Buch und Mondfilter für 99,00 statt 129,- Euro bestellen.

 

Omegon Teleskop N 76/700 AZ-1 Set

 

2. Omegon Universe2go Handplanetarium

Live in die Sterne blicken ohne Sternkarte und Buch – und trotzdem alles wissen. Das ist möglich mit der Universe2go Sternenbrille. App herunterladen, Smartphone einlegen und schon sehen Sie Sternbilder, Planeten oder Galaxien. Bilder und Namen werden in das Gesichtsfeld eingeblendet. Und der persönliche Himmelsguide erzählt alles wissenswerte über den Himmel. Wenn wir Universe2go mit Augmented Reality haben, können wir uns das Holodeck auf dem Raumschiff Enterprise ja doch sparen. Greifen Sie zu: Jetzt Universe2go für nur 49,90 kaufen – weltweit versandkostenfrei.

Mit Universe2go in die Sterne schauen

3. Panoramaposter Milchstraße
Die Milchstraße im eigenen Wohn- oder Kinderzimmer: Mit diesem Panoramaposter genießen Sie unsere Galaxis auf 150cm Breite. Das Poster besitzt einen doppelseitigen Druck: Auf der einen Seite schweifen Sie in die Ferne und lassen den Sternenhimmel auf sich wirken. Auf der anderen Seite das gleiche Bild, aber mit Sternbildlinien und Bezeichnungen. So ist dieses Poster nicht nur schön, sondern auch lehrreich. Jetzt nur 24,90 Euro.

4. Kala Taschensonnenuhr Antik-Design
Ein perfektes Geschenk für Astronomen: Eine Taschensonnenuhr im Antik-Design. Wenn Batterien versagen, funktioniert diese Uhr tadellos. Sie benötigen nur die Sonne, um die aktuelle Uhrzeit abzulesen. Diese Taschensonnenuhr sieht edel aus und wirkt, als würde sie aus einer Zeit ohne Strom und Computer stammen. Dafür lässt sich die aktuelle Ortszeit mit hoher Genauigkeit ablesen. Jetzt nur 39,90 Euro statt 42 Euro.

 

Taschen-Sonnenuhr

5.Echter Mond Meteorit NWA 7986

Schenken Sie doch ein echtes Stück vom Mond und überraschen Sie damit Bekannte, Freunde und Verwandte. Hier bekommen Sie die Chance, ein echtes Stück Mondgestein NWA 7986 zu erwerben. Probengrößen zwischen 7 und 14mg. Dieses Gestein wurde vom Mond durch einen Meteoriteneinschlag abgelöst und schlug auf der Erde ein (hier Nord West Afrika = NWA), genauer gesagt, in der Sahara. Insgesamt existieren nur ca. 40kg an Mondmeteoriten weltweit und nur 1/3 davon sind überhaupt im Handel erhältlich. Von NWA 7986 existieren nur 12,2g! Wir garantieren für die Echtheit des Gesteins. Jetzt nur 24,90 Euro.

6. Sky Publishing Pocket Sky Atlas
Klein, handlich, detailliert: Der Pocket Sky Atlas. Sie haben schon so oft die Standardobjekte beobachtet? Aber jetzt suchen Sie nach dem Besonderen? In diesem Atlas finden Sie es. Mehr als 30.000 Sterne bis 7,6 mag und 1.500 Deep-Sky-Objekte mit 675 Galaxien. Mit diesem Atlas erleben Sie den Himmel noch tiefer – für visuelle Beobachtungen abseits der gewöhnlichen Objekte. Jetzt nur 26,90 Euro.

Pocket Sky Atlas

7. GeoSafari Motorisiertes Sonnensystem
Wie funktioniert das Sonnensystem? Warum drehen sich die inneren Planeten schneller als die äußeren? Dieses motorische Sonnensystem zeigt Kindern, wie sich die Planeten um die Sonne bewegen. Der Clou: Im Handumdrehen verwandeln Sie das Modell sogar in ein kleines Planetarium mit projizierten Sternbildern an der Zimmerdecke. Jetzt nur 38,00 Euro.

 

Sonnensystem von Geo Safari

 

8.Sega Toys Homestar Pro Original Heimplanetarium
Holen Sie sich 60.000 funkelnde Sterne vom Himmel an Ihre Zimmerdecke. Stellen Sie sich vor Sie könnten den Sternenhimmel beobachten während Sie bequem auf der Couch sitzen. Mit Homestar, dem hochauflösenden 3 Watt LED Heimplanetarium mit Rotationsbewegung, das das Bild des Himmelsgewölbes dem Jahresverlauf getreu wiedergibt, wird dieser Traum Wirklichkeit. Enthalten sind zwei austauschbare Projektionsscheiben, die den Nachthimmel mit seinen Fixsternen der nördlichen Hemisphäre so darstellen, wie er für uns in Natura zu sehen ist. Jetzt nur 119,00 Euro.

 

9. Kosmos Verlag iSpace
Ein Buch, in dem der Weltraum zum Leben erwacht. Das ISpace ist beides: Ein Astronomiebuch für Kinder und ein Augmented-Reality-Erlebnis. Mit der kostenlosen App schweben Planeten wie von Zauberhand im Raum, da steuert man den Marsrover Curiosity oder erlebt eine Mondstation. Mit dem iSpace Buch wird astronomische Forschung für Kinder lebendig. Jetzt nur 14,99 Euro.

 

10. Kosmos Verlag Buch Einfach Hawking!
Was war vor dem Urknall? Warum sind Schwarze Löcher schwarz? Können wir in die Vergangenheit reisen? Mit kurzweiligen Texten geht er den großen Geheimnissen der Wissenschaft auf den Grund und erklärt leicht verständlich Hawkings faszinierende Gedanken. Dazu zeigen lustige Illustrationen, was hinter den Ideen des genialen Forschers steckt. Eine anregende Reise durch Hawkings wunderbares Universum inklusive kleinem Wissenquiz. Jetzt nur 14,99 Euro.Kosmos Verlag Buch Einfach Hawking!

16.12.2018
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