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Schnellcheck zur Fernglasqualität


Es gibt zahlreiche Ferngläser auf dem Markt, doch nicht alle haben die gleiche Qualität. Diese kann bei gleichen optischen Daten recht unterschiedlich sein, deswegen sollte man einen kurzen Qualitätscheck durchführen:


1. Vergütung überprüfen:

Halten Sie die Objektive unter das Licht weißer Neonröhren. Sie müssten eine violette oder grünliche Beschichtung sehen. Dies ist eine antireflexschicht und sehr wichtig für das Glas. 

2. Prismengröße:

Manchmal wird an der Größe der Prismen im Fernglas gespart, diese sollten jedoch ausreichend groß sein, damit kein Licht verloren geht. Überprüfen Sie ob die Austrittspupillen (jener Teil des Lichtes, der aus den Okularen austritt) rund und gleichmäßig hell sind.
Dazu halten Sie das Fernglas auf eine helle Fläche (nicht die Sonne) in genügend großer Distanz, damit Sie die kleinen runden Flächen sehen.
Die Prismen sollten am bestehen aus BAK-4 Glas bestehen und nicht aus BK-7.

3. Justierung:

Beobachten Sie durch das Glas. Die Bilder sollten einfach zur Deckung gebracht werden. Sehen Sie Doppelbilder, ist die Optik wahrscheinlich dejustiert. Aber auch wenn die Bilder zur Deckung gebracht werden, sollte ein entspanntes Beobachten möglich sein. Wenn man zuerst mit dem einen Auge und dann mit dem anderen Auge zum Test beobachtet, kann man Unterschiede in der Justierung und möglicherwiese auch in Bildfelddrehung feststellen. Doch Vorsicht! Kein Auge gleicht dem anderen, im Einzelfall kann bei einem Beobachter auch eine unbemerkte Augenfehlstellung vorliegen.

4. Reflexe:

Schauen Sie mit dem Fernglas durch die Gegend und achten Sie darauf, ob Sie Reflexe sehen. Manche Fernglastuben sind nicht genügend gegen Reflexe geschützt. Zu große Reflexe mindern den Kontrast.

5. Schärfe:

Die Schärfe sollte über einen großen Bereich des Fernglases relativ gleichmäßig sein. Im mittleren Peisbereich fällt die Schärfe zum Rand meist etwas ab. Trotzdem sollten keine extremen Schärfeabfälle bestehen, besonders nicht, wenn es nicht gleichmäßig ist.
Versuchen Sie auf einen Tannenbaum die feinen Bereiche in den Zapfen zu erkennen. Hier kann man ganz gut die Schärfe beurteilen.

6. Farbe:

Schauen Sie auf eine Straßenlaterne oder auf eine sonnenbeschienene Wand. Die Farbfehler sollten sich in Grenzen halten. Ein geringer gelbsaum ist bei vielen Gläsern im mittleren Bereich normal. Wenn die Farbfehler zu groß sind, reduzieren sie den Kontrast

7. Stern:

Beobachten Sie Sterne. Am besten nehmen Sie sich einen hellen Stern vor. Er sollte ziemlich punktförmig erscheinen. Achten Sie auch darauf, ob die Sterne zum Rand hin verzerrt sind, oder nicht. Wenn Sie den Stern unscharf stellen, sollte das unscharfe Scheibchen rund sein und nicht verzerrt.

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24.04.2019
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