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Archiv für Oktober 2015

Jetzt lieferbar: Himmels-Almanach 2016

27. Oktober 2015, Stefan Taube

Jetzt bei uns eingetroffen, der Führer durch die Astrowochen im Jahr 2016 des Magazins interstellarum – Die Zeitschrift für praktische Astronomie.

Während andere Jahrbücher den Himmelsanblick für jeden Monat vorstellen, ist der Himmels-Almanach 2016 nach Kalenderwochen gegliedert. Jeder Woche ist eine Doppelseite gewidmet, auf der die Himmelsereignisse für jede Nacht aufgelistet sind. Dazu außerdem die aktuellen Planetenkonstellationen und Stellungen der großen Monde von Jupiter und Saturn, sowie Auf- und Untergangszeiten von Sonne und Mond der jeweiligen Woche.

Himmels-Almanach 2016

Der Himmels-Almanach 2016

Eine ganze Seite widmet sich Woche für Woche einem aktuellen Thema inklusive Praxistipps. Beispiele für das Jahr 2016 sind:

  • Enger Planetentanz zum Jahresauftakt: Venus begegnet Saturn am 9. Januar (KW1)
  • Ikeya-Murakami kehrt zurück: Komet P/2010 V1 in Erdnähe am 19. Januar (KW7)
  • Herr der Ringe in der Südkurve: Saturn in Opposition am 3. Juni (KW22)
  • Jupiter bekommt Begleitung: Raumsonde Juno erreicht Jupiter-Umlaufbahn am 4. Juli (KW27)
  • Europas zweiter Mars-Orbiter: ExoMars erreicht Mars am 4. November (KW44)

Verpassen Sie kein kosmisches Event!

Um den Himmels-Almanach 2016 so kompakt und übersichtlich zu halten, bieten die Herausgeber vertiefende Informationen im Internet. Dazu werden zu den Ereignissen sinnvolle Links angegeben und zwar in einer Kurzschreibweise, so dass man die URL bequem abtippen kann.

Für Einsteigern bietet der Himmels-Almanach 2016 eine fünfseitige Einführung, so dass dieses Jahrbuch im Zeitschriftenmarkt wirklich jedem empfohlen werden kann.

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Besuch bei der Leica-Optik-Schulung

26. Oktober 2015, Bernd Gährken

Leica gehört neben Swarovski und Zeiss zu den drei Topherstellern im Bereich Sportoptik. Die Sport-Optik Produktion gehört heute zur Leica Camera AG. Sie ging als selbständiger Unternehmensteil 1986 aus der Ernst Leitz Wetzlar GmbH hervor, zu der früher auch eine Mikroelektronik und eine Mikroskopie-Sparte gehörten. Die Firma wurde 1849 als optisches Institut durch Carl Kellner in Wetzlar gegründet. Der Name ist durch die Erfindung des Kellner-Okulars auch heute noch in der Astroszene bekannt.

Carl Kellner

Carl Kellner

Die Leica Camera AG ist im Bereich Sport-Optik unter den Premium-Herstellern ein kleinerer Anbieter. Nur etwa 10% des Umsatzes werden mit Ferngläsern und Spektiven erwirtschaftet. 90% des Umsatzes kommen aus der Kameratechnik. Als Highend-Hersteller komplexer Kameraobjektive hat sich die Firma eine Führungsposition beim Schliff asphärischer Linsen erarbeitet. Auf diesem Expertenwissen beruht auch der Erfolg bei der Fertigung moderner Ferngläser.

Um dem Optikhandel die Stärken der Leica Produkte zu vermitteln, bietet das Unternehmen regelmäßige Seminare an. Im September 2015 nahmen unsere Kollegen Jayne Westerholt, Betty Lux, Stefan Rieger und Bernd Gährken an einer Schulung teil, um mehr über die aktuelle Produktpalette zu erfahren.

Plan der Firmengebäude

Plan der Firmengebäude

Leica hat seit 2013 ein neues Gebäude bezogen das aus zwei Türmen besteht. Die Türme symbolisieren ein Fernglas und ein Kameraobjektiv. Zur Firma gehört auch ein Museum. Dort ist u.a. eine Ur-Leica zu sehen. Die erste Kompaktkamera der Welt wurde während des 1. Weltkriegs entwickelt, konnte aber erst in den 20ern in Serie gebaut werden. Leica entwickelte auch die ersten Autofocussysteme und eine der ersten Digitalkameras, hat jedoch versäumt damit einen breiten Markt zu erobern.

Leica hat mit dem neuen Firmensitz eine gläserne Produktion aufgebaut. Über weite Strecken kann der Museumsbesucher direkt bei der Fertigung der Optiken zuschauen. Einzelne Produktionsschritte werden erklärt und dürfen fotografiert werden. Der direkte Zugang zur Produktion ist normalen Besuchern jedoch nicht möglich, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Schwärzung der Linsenkanten

Schwärzung der Linsenkanten

Der Schliff und Zusammenbau erfolgt in Reinräumen. Das gilt allerdings nur für aktuelle Modelle. Bei der Reparatur älterer Modelle ist dies nicht notwendig. Er erfolgt ohne Reinraumbedingungen und ist daher einfacher zugänglich.

Die aktuelle HD-Plus-Baureihe verwendet spezielle Hochtransmissionsgläser aus der Glasfasertechnik. Damit konnte der Durchlass noch einmal gesteigert werden. Dennoch ist eine maximale Transmission nicht das Primärziel der Leica-Optikingenieure. Ihnen ist es wichtiger, ein farblich neutrales Bild zu liefern. Daher wird im Vergleich zur Konkurrenz auf eine hohe Transmission im Rotbereich geachtet. Dies ist besonders bei den Vogelbeobachtern wichtig, die dadurch feine Farbnuancen im Gefieder besser wahrnehmen können.

Transmissionskurven

Transmissionskurven

Die Optiken werden bislang ohne Field-Flatner-Technik gebaut um eine Verzeichnung am Gesichtsfeldrand zu vermeiden. Leica ist der einzige High-End-Hersteller der Dachkantgläser mit 7-facher Vergrößerung anbietet. Sie ermöglichen grade für altere Nutzer ein besonders großes und ruhiges Sehfeld.

Stärken der Leica-Gläser auf einen Blick

Stärken der Leica-Gläser auf einen Blick

Im Spektivbereich wurden Neuerungen beim Digiscoping vorgestellt. Leica bietet nun Anschlüsse für alle Leica-Kamerasysteme an. Jeweils für M-, T- und X-Anschluss sind eigene Adapter lieferbar. Adapter für Fremdkameras sollen in Zukunft entwickelt werden.

Auf den Trend zu höheren Vergrößerungen reagiert der Hersteller mit einem 1,8-fach Telekonverter. Damit lässt sich das beliebte 25-50x-Weitwinkelokular in ein 45-90x-Okular verwandeln ohne das die optische Qualität leidet. Das Seherlebnis mit bis zu 74 Grad Eigengesichtsfeld bleibt dabei erhalten.

1,8-fach Telekonverter

1,8-fach Telekonverter

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Zum Tode von Professor Hanns Ruder (1 Kommentar)

23. Oktober 2015, Stefan Taube

Gestern erreichte uns eine traurige Nachricht: Der Tübinger Astrophysiker Hanns Ruder ist am 17. Oktober im Alter von 75 Jahren gestorben.

Wie viele Astronomen, hat sich der gebürtige Nürnberger Hanns Ruder schon früh für Sterne interessiert: “Ich habe angefangen als Amateurastronom, mit vierzehn meinen ersten Spiegel geschliffen…”. Dann kamen ihm das Physik-Studium und eine bemerkenswerte wissenschaftliche Karriere in die Quere. Bis zum Ende seines Lebens verkörperte Hanns Ruder beide Welten, wie kaum ein anderer: Die Welt der professionellen Astrophysik und die der Amateurastronomie. Dementsprechend setzte er sich für die Popularisierung der Wissenschaft ein. Das Einsteinmobil ist eine feste Größe auf Astronomie-Messen und vielen anderen wissenschaftlichen Publikumsveranstaltungen.

Wir hatten Prof. Hanns Ruder gleich zweimal zu Gast im Astroshop. Beide Male im Rahmen unseres jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür. Hier können seine beiden in unseren Haus gehaltenen Vorträge noch einmal angeschaut werden:

Faszination Astronomie – ein Vortrag von Prof. Hanns Ruder, gehalten am 23. Juli 2011:

 

Kosmische Schmankerl aus der Astrophysik – ein Vortrag von Prof. Hanns Ruder, gehalten am 21.Juli 2012:


Für einen ausführlicheren Nachruf auf Prof. Hanns Ruder verweisen wir auf das Physik-Journal: Hanns Ruder gestorben.

Den Angehörigen von Hanns Ruder sprechen wir unser Beileid aus.

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NexStar Evolution: Es fehlt nur noch der eingebaute Wolkenschieber

22. Oktober 2015, Stefan Taube

Nutzen Sie die klaren Stunden!

Wir wissen nicht, wie bei Ihnen die Lage derzeit so ist, aber bei uns auf dem Lechfeld sind die Abende um diese Jahreszeit oft neblig. Endlich wird es abends früh dunkel, doch eine geschlossene Hochnebeldecke nervt uns Sterngucker. Umso schlechter vorhersagbarer das Wetter, desto angenehmer ist es, ein Teleskop zu haben,  mit dem Sie schnell und einfach die wenigen klaren Stunden nützen können.

Celestron Nexstar Evolution

NexStar Evolution

Die NexStar-Teleskope von Celestron stehen schon seit 1969 für unkomplizierte Himmelsbeobachtung mit optimaler technischer Unterstützung. Die neueste Modellreihe namens NexStar Evolution führt diese Tradition fort:

  • eingebauter Akku für flexible Stromversorgung ohne extra Zubehör und Kabelsalat
  • stabiles Stativ, das mit wenigen Handgriffen aufgebaut ist
  • intuitiv zu bedienende Computersteuerung: Nutzen Sie die Handsteuerbox oder Ihr Smartphone
  • ergonomisches Handling: Tragegriff und großzügig bemessene Schrauben, die auch mit Handschuhen gut zu greifen sind
  • alles was Sie brauchen ist im Lieferumfang enthalten, inklusive einer ausführlichen deutschsprachigen Anleitung

Die NexStar Evolution sind nicht nur leicht zu transportieren und schnell einsatzbereit, Sie können mit einer Planetenkamera auch sehr gut den Mond und die Planeten fotografieren. Mit einem geeigneten Filter ist sogar die Sonnenbeobachtung und -fotografie möglich. Geeignete Filter finden Sie bei den NexStar-Teleskopen unter Empfohlenes Zubehör.

SkyPortal App

Wer will, kann sein NexStar mit der SkyPortal-App steuern.

Nicht nur visuell: Astrofotografie mit NexStar Evolution

Aber nicht nur Planeten, auch Objekte außerhalb unseres Sonnensystems sind mit den NexStar Evolution fotografisch zugänglich. Statt einer Planetenkamera empfiehlt sich dafür die Verwendung einer Kamera mit aktiver Kühlung, eine digitale Spiegelreflexkamera oder die neue Atik Infinity. Außerdem sollten Sie Ihr NexStar Evolution-Teleskop dazu parallaktisch aufstellen. Das klingt komplizierter, als es ist. Das Teleskop wird im parallaktischen Betrieb so geneigt, dass die ursprünglich azimutale Drehachse nun die Himmelsdrehung ausgleicht. Damit der richtige Winkel für die Neigung eingestellt werden kann, benötigen Sie eine sogenannte Polhöhenwiege. Das größte NexStar Evolution-Teleskop mit 9,25 Zoll Öffnung wird mit einem großen Stativ geliefert, für das es von Celestron bereits die passende Polhöhenwiege gibt: Celestron HD Pro CPC Polhöhenwiege für SCT bis 11″

Für die beiden kleiner Modelle mit sechs und acht Zoll Öffnung wird Celestron im kommenden Frühjahr eine passende Polhöhenwiege anbieten, die Sie dann natürlich bei uns im Shop finden werden. Sie müssen also nicht zwingend das größte NexStar Evolution kaufen, um sich diese Möglichkeit der Astrofotografie offen zu halten.

NexStar: Ständige Weiterentwicklung seit 1969

Die NexStar Evolution-Teleskope setzten das seit 1969 bewährte Erfolgskonzept der Nexstar-Serie fort: Technisch ausgereifte Gesamtsysteme für die gelegentliche Beobachtung mit vielen Möglichkeiten zur Erweiterung für eine lebenslange und intensive Beschäftigung mit der Astronomie.

Was bei den NexStar Evolution noch fehlt, ist ein eingebauter Wolkenschieber. Diese technische Innovation bleibt zukünftigen Generationen von NexStar-Teleskopen vorbehalten.

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Nützlicher Leuchtpunktsucher für Spiegelreflexkameras

15. Oktober 2015, Stefan Taube

Den Himmel mit der digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) zu fotografieren ist naheliegend. Der erfahrene Astrofotograf Stefan Seip hat dazu eigens einen Ratgeber verfasst,  DSLR-Kameras werden bereits astromodifiziert angeboten und es wurden in den letzten Jahren spezielle Montierungen für diesen Zweck entwickelt. Wir nennen sie Fotomontierungen.

Leuchtpunktsucher

Der Leuchtpunktsucher, ein nützliches Zubehör

Ein nützliches Zubehör für diese Spielart der Astrofotografie ist der Leuchtpunktsucher mit Blitzschuhadapter. Sie können diesen Sucher einfach auf die Kamera aufstecken. Wenn sie durch den Sucher blicken, sehen sie den Nachthimmel und darauf projiziert einen roten LED-Leuchtpunkt. So erkennen Sie, wohin das Kameraobjektiv gerichtet ist. Da der Sucher keine vergrößernde Optik hat, können Sie  das volle Gesichtsfeld und den natürlichen Himmelsanblick nutzen, um sich zu orientieren. So ist es wesentlich leichter einen Stern anzuvisieren, als durch den eigentlichen Kamerasucher.

Um den Leuchtpunktsucher mit Blitzschuhadapter verwenden zu können, muss er natürlich parallel zur optischen Achse der Kamera ausgerichtet werden. Dazu müssen Sie nur mit Ihrem Kamerasucher am hellen Tag ein weit entferntes Objekt anvisieren.

Wenn Sie nun an den Justierschrauben des Leuchtpunktsuchers drehen, können Sie den roten Leuchtpunkt mit dem anvisierten Objekt zur Deckung bringen. Schon ist Ihr Sucher justiert. Der Leuchtpunktsucher mit Blitzschuhadapter ist aus Metall gefertigt und feingängig einstellbar. Die Helligkeit des LED-Leuchtpunkts kann in fünf Stufen variiert werden. Das ist wirklich ein hochwertiges Produkt.

Übrigens passt der Leuchtpunktsucher auch auf die Fotomontierung Polarie, da die Polarie mit einem Blitzschuhadapter ausgestattet wurde. Sie können den Sucher so für die polare Ausrichtung der Polarie benutzen, also für die korrekte Ausrichtung am Polarstern.

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Neu im Sortiment: Novoflex T2-Adapter für Systemkamera

2. Oktober 2015, Stefan Rieger

Sind Sie auch im Besitz einer „Mirrorless-Kamera“?

Systemkameras erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die Vorteile dieser Kameras liegen auf der Hand: Sie sind deutlich kompakter und leichter als eine Spiegelreflexkamera, wobei der Sensor deutlich größer ist als bei den meisten Kompaktkameras oder Smartphones. Dies erhöht die Bildqualität gerade bei längeren Belichtungszeiten. Zudem bieten Sie durch ein Wechselbajonett die Möglichkeit, die Objektivausstattung an seine fotografischen Vorlieben anzupassen.

Novoflex T2-Ring für MFT-Kameras

Novoflex T2-Ring für MFT-Kameras

Doch spätestens wenn es um Themen wie Astrofotografie, Digiscoping oder die Anbindung an ein Mikroskop geht, kann es Probleme geben. Die meisten Kameraadapter bieten als Kameraanschluss ein sogenanntes T2-Gewinde. Für klassische Spiegelreflexkameras gibt es dafür eine Vielzahl an Adaptern zu günstigen Preisen. Bei Systemkameras sieht das Angebot deutlich kleiner aus. Durch die unterschiedlichen Sensorgrößen und Gehäusemaße muss man auf das Auflagemaß achten. Spätestens bei der Unendlichkeitseinstellung haben viele der preiswerten Adapter das Problem, dass man Objekte in größerer Distanz nicht scharf stellen kann.

Deshalb haben wir uns für das Sortiment von Novoflex entschieden.

Diese werden mit höchster Präzision in Deutschland gefertigt und auch das Auflagemaß der verschiedenen Sensorgrößen wurde beachtet, so dass damit auch die Unendlichkeitsstellung gewährleistet ist. Dies ist besonders bei der Astrofotografie oder beim Digiscoping wichtig.

Wir bieten Ihnen folgende T2-Adapter an:

Außerdem bieten wir noch Leica-Adapter an für:

Diese werden übrigens auch von Novoflex, der Präzisionsschmiede in Memmingen, gefertigt.

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28.06.2017
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